Ausgabe 
9.8.1914
 
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himmelwärts. Ihr Teil und Erbe ist droben im Lichte bei Jesu. Wie fröhlich im Leben lind wie selig im Sterben sind doch olle die, die da gläubig geworden sind an den HErrn Jesum Ehristum!

Mache auch du Ernst mit deiner Bekehrung, lieber Leser, dann bist bu geborgen für Zeit und Ewigkeit. Pr. Wüsten.

Dir riiiigr llnlir.

Es isl noch eine Ruhe (besser: Sabbatruhc) vorhanden dem Volke Gottes." (Hebr. 4, 0). Diese Ruhe ist zukünftig. Wenn auch das Gewissen des Gläubigen durch Jesu Christi vollkommenes Versöhnungswerk zur Ruhe gebracht in. und wenn selbst auch das Herz in Jesu '.buchfolge und Gemeinschaft ruhig und glücklich ist, so bleibt die Well doch auch für ihn noch eine gefahrvolle, versuchungsreiche Wüste, ein Kampfplatz, ein Träuental, ein Tal des Todesschattens. Täglich heißt es da:Wachet und betet!"Fürchten wir uns nun, daß niemand zurückbleibe!"Lasset uns Fleiß anwende», in jene (zukünftige) Rlihe einzugehen!" (Hebr. 4, I. I I).

Wohl hat der Gläubige auf dem Wege zur eivigen Ruhe göttliche Hilfsquellen: Gottes

Wort «Hebr. 4, IL13) unb das treue Hohe- priestertum Christi, zu dem das Herz allezeit mit Freimütigkeit nahen darf,um Barmherzig­keit zu empfangen imb Gnade zu finden zur recht­zeitigen Hilfe." Hebr. 4, 14- 16). Aber bei alle­dem ist der Gläubige, so lauge er noch in diesem Leibe der Sünde und des Staubes ivallt, doch noch in sich selbst unvollkommen lind ein schivacher, ivenn auch glücklicher Pilger, der noch leioet und noch straucheln kann und noch nicht am Ziel ist, noch nicht daheim in der ewigen Rlihe des Volkes Gottes iveilt.

Doch die Zeit kommt. Sie kommt bald; dann iverden alle, die geglaubt haben, in die Ruhe eiugehen. Alle, die dlirch Jesu Opfer Ver- gebllug hatten iiiib Frieden, werden dannbei den, HErrn sein allezeit." (1. Thess. 4, 17). Gott wird dann jede Träne abivischeil von ihren Augen; imb ewig wird daun fern sein, ivas je ihr Herz beschwert und betrübt hat.Das erste ist daun vergangen, lind alles ist neu geworden." (Lies Ostb. 21, 14).

Wohlan, alle, die ihr durstig seid, kommt her zum Wasser; und die ihr nicht Geld habt, kommt ber, kaufet llild esset; kommt her uild kaufet ohne Geld und umsonst ücibes Wein und Milch. Warum

zählet ihr Geld dar, da fein Brot ist, und eure Arbeit, da ihr nicht satt von iverdeil könilet? Höret Mir doch zu, und esset das Gute; so wird eure Seele in Wollust fett werden. Jes. 55 1. 2.

fiesus gibt Ruhe.

Jenes Weib, das mühselig lind beladen zu Jesu kam, als Er im Hause des Pharisäers ivar, ging iil völliger Rlihe und vollkoulmeneni Frieden von danilen. Sie verließ sich auf das, was der HErr ihr sagte:Deine Sünden siild vezuzeben;

dein Glaube hat dich errettet; gehe hin in Frieden!" (Luk. 7, 4850). Auch der Kämmerer alls dem Mohreulaud, der geiviß »lühselig uild beladen in Jerusalem Rllhc gesllcht, aber ilicht dort gesunden hatte, fand Frieden lind Ruhe in dem gläubigen Vertrauen auf das Opfer Jesu Christi, der als Gottes Lamiil für uns starb, durch dessen Striemen wir heil geivorde» sind." (Jes. 53. 5). Wir hören ilachher:Er zog seine Straße fröhlich." (Apg. 8, 39).

Wie viele andere Fälle nielbet noch die Bi­bel, die uns bezeligen, daß Gott Sein Wort er­füllt und dem Gläubigen in Jesu Ruhe gibt! Auch aus der Geschichte und aus dem tägliche» Lebe» könnten ivir dir zur Ermunterung viele Fälle anführen ! Willst du, mein Leser, falls du noch nicht so glücklich bist, die Gewißheit der Vergebllng deiner Sünden zu besitzen, dich nicht noch heute vertrauensvoll zl> Jesll wenden? Er sagt:Kommet her zu mir alle!"Und lver

zu mir kommt, ben will ich nicht Hinallsstoße» !" Tann glaube aber auch Seinem Worte,daß, iver a>lf Ihn vertralit, nicht in das Gericht kommt", sonderneiviges Leben hat". (Joh. 5, 24; 6, 47). Itiib du wirst gewiß von heute au Ruhe des Ge­wisseils »lud Frieden mit Gott haben.

Schälle im Himmel.

Prinzessin Eugenie von Schivede» verkaufte ihre Diamanteil, um ein Asyl für lluheilbure zli gründen, das sie oft besuchte. Unter den Bei sorgten ivar eine Kranke besonders uilivisseud und unzu- gäuglich, um die sich die Prinzessen lange vergeb­lich bemühte. Sie zog fort und machte im Asyl den Abschiedsbesuch. Da fand sie die Kranke sterbend, aber sehr verändert.Ich danke Gott/' sprach sie zur Prinzessin,daß Jesu Bllit von allen Sünden befreit und auch mich reiu gemacht hat," wobei die Tränen über ihr blasses Gesicht liefen.Iil diesen Tränen," sagte die Prinzessin ilachher,sah ich meine Diamanten wieder/