1. Der Atheismus, die vollständige Leugnung
der Schöpferkraft Gottes.
2. Die matei ialistische, irdische Gesinnung, Fes.
22, 13; Pf. 13.
Von dieser ©Kouung ist leider ein großer Teil unserer Volksfest uleheer ergriffen, die am liebsten den Religionsunterricht aus der Schule heraus haben möchten. Wie weit man damit kommt, lehrt uns Frankreich. Man will nicht mehr einen lebendigen Gott über sich anerkennen, um unbeschränkt „sich au-leben" zu können. Besonders in unsrer Fugend beiderlei Geschlechts gewinnt dieser atheistisch-materi.üistischc Zug immer mehr Boden, auch ivenn der Pessimismus von der Seele Besitz ergreift nnd dem verpfuschten Leben ein Ende macht.
Muß das aber so sein? Kann ein solcher Moderner nicht auch Christ sein, an Gott glauben und Jesum Christum als seinen Heiland ansehen? Moderner Mensch lind Christ sein sind keine Gegensätze. Alan kann als Alann oder Frau die wissenschaftlichen Strömungen, die ivirtschaftlichen Fragen, die politischen und sozialen Gedanken voll verstehen und an der Entwickelung llilsres Volkes initarbeiteil unb dennoch, ja gerade deshalb vonl Dasein Gottes überzeugt sein und seine Gebote als liebend anerkeilnen. Freilich besteht zivischeil der christlich biblischen Weltanschauung und der sogenannten „modernen Weltanschaullng" eine große Killst. Da gilt es für seine Ueberzcngung und
seinen Glauben zu känlpfen. Dazl, gehören Waffen und auch Hebung:
1. Mail muß in seiner Bibel Bescheid wissen, um der bodenlosen Unkenntnis der Gegner auf religiösen Gebiet begegnen zu können.
2. Ein Haupterfordernis ist aber die innere Glaubensstellung, denn iver kein überzeugter Christ ist, ivird niemand überzeugen können.
3. Da im Bo» dergrund des Fnkeresses vor allen andern Wissenschaften die Naturivissenschaft steht, ist es bem jungen Mailn geboten, sich mit naturivissenschaftlichen Fragen zu beschäftigen.
i. Am wichtigsten ist persönlich reiner, heiliger Wandel, tre >e Berufserfüllung — „an ihren Früchten sollt ihr sie erkennen."
Hilfsmittel sind: Ausstichen christlicher Gemeinschaft, Verkehr mit gleichgesinnten christlichen Freunden, Kampf gegen den Schmutz in Buch uildBild, gegen den Alkohol ll. die Unsittlichkeit. Was wir Deutsche hellte brauchen sind christliche Persönlichkeiten, Menschen, die zwar mitten im moderncli Leben stehen, aber alles vom christlicheil Standpunkt alls beurteileil. „Alles ist euer, ihr aber seid Christi, Christlls aber ist Gottes." Das ist das echte Lebensideal.
Versammlungsanzeigen re. bis zum 27 . 2. 14 erbeten.
Bereinsstans in Meidenhausen
Es ist mir ein Bedürfnis, auf diesein Wege allen liebeil Geschwistern, die uns beiin Bau des Vereins- Hauses in Weidenhausen so liebevoll unterstützt haben, meinen uiid der Weidenhäuser Gemeinschaft herzlichsten Dank auszusprechen. So dankbar wir für die Gaben sind, so freut lins »och mehr die darin offenbarte geschwisterliche Liebe. Es ivird durch diese Liebesdienste das Band der Geineinschaft unter einander um so fester geschlungen, und alle Geschwister, die an dein Bauen mithelfen, haben dann auch Teil an der Freude, wenn dort Sünder ihren Heiland finde». -
Der Bau ist nun so weil vorgeschritten, daß wir daran denken, im März die Einweihung vorzunehmen. Noch aber bleibt der geschwisterlichen Liebe viel zu tim übrig, wenn wir unser Haus möglichst schnlden- frei dem Dienste des Herrn weihen wollen. Deshalb gestatte ich mir, meinen lieben mitverbundenen Geschwistern, besonders in meinen früheren Arbeisfeldem mitzuteilen, daß ivir noch weiterhin auf ihre treue und erfolgreiche Unterstützung rechnen. Uilsere Evangelisten sind gerne bereit, Gaben der Liebe, große und kleine, zu übermitteln. Gerne bin ich atieh bereit, dlirch einen Bestich mündlich Bericht zu erstatten. Der Tag der Einweihung ivird iin Aufivärts angezeigt ,verden, lade aber jetzt schon herzlich zu dieser Feier ein.
Marburg, Rotergraben 5.
&. Martin. Bezirk Niederweisel. 1. Mürz Fauerbach, Kirchgöns,
Bezirk Friedkerg.
Vorstadt zum Garten No. 8: Jeden Sonntag Abend 8 Uhr Versammlung.
I.März, nachm. 8 Uhr: Stammheim, 2. Vilbel, 3. Affenheim, 4. Stammheim, 5. Friedberg, 6. Nauheim.
Bezirk Grohen-Kinden.
I.März Versamml. in Großen-Liuden, Leihgestern, Aliendorf, Hörnsheim, Münchholzhausen, Kinzenbach, Lützellinden.
Bezirk Schotten. Versammlungen für Frauen und Jungfrauen:
Sonntag, den 1 . März, nach. 3 Uhr in Nidda und abends 8'/ä Uhr in Schotten.
Bezirk Sellnrod.
Sellnrod: Jeden Sonntag, 12 llhr: Sonntagsschule, abends 8 Uhr: Versammlung. 1. März 2'/, Uhr: Helpershain, Unter- Seibertenrod und Wohnseld, 3. <7 ber-Se>bertenrod, 5. Wohnfeld, 6. Grosz- Eichen. 8. 2'/j Uhr: Köddingen, Klein-Eichen, Ober- Seibertenrod.
Bezirk Giehen.
Sonntag, den I.März Nordeck und Wißmar, 3. Altenbuseck 5. Wieseck.
Grünbera (Frankfurterstr. 23.): Jeden Sonntag abends 8 Uhr: Versammlung.
Bezirk Alsfeld.
Stadtmission Alsfeld la», Kreuz). Jeden Sonntag um ll Uhr: Svnntaasschule; abends 8'/, Uhr Versammlung. Donnerstags Äibelstuude.
Niederweisel, 3. Kirchgöns, 4. Fauerbach, 6. Butzbach.


