Ausgabe 
1.2.1914
 
Einzelbild herunterladen

Und dies wurde wahr sein, wenn ich Lumpen trüge und in einem Kerker in schmerzvoller Krank­heit löge. Was für ein Erdteil ist mein! Einer sprach:Ich bin aller arm und dürftig, doch

der Herr gedenket meiner."

In dieser Stelle ist der zweite Satz unter den ersten geschriellcn und untergräbt seinen Sinn: wie kann der arm und dürftig sein, von dem es heißt, das; der Herr sein gedenkt ? O Herr, Du bist mein alles und mein all in allem : mein alles ist mehr als alles, weil es von Dir kommt, und mir von Dir zugetcill wird.

bosegger schreibt:

Ich weiß Familien, die auf meinen Rat es sich angewöhnt Hallen, allallendlich ein Kapitel aus der Heiligen Schrift in ihrem Kreise zu lesen und darüber zu reden. Einer dieser Hausväter schreibt mir. man glaube gar mcht, wie sehr der ganze Mensch in diesem Buche enthalten sei, wie dies alte Brich den Weitblick heute noch schärfe, ivie sehr es ruhig und kraftvoll mache, wie sehr das Neue Testament das Licht sei, das in allen Ncligionswirren erleuchte. Dieser Alaun hat mit wenig Worten viel gesagt und nieine Meinung bestätigt, daß trotz aller reicheii Literatur es kein Biich gibt, welches eine so gewaltige, sättigende Kraft hat wie das Evangelium. _

H üersammlungs-Anzeigen a

Öejirk Gießen.

Stabtmiffion Gießen, föberftraße 14.

Jeden Sonntag 1 */ 2 Uhr: Sonntagsschule; 4 Uhr: Jungsrauenoerein; 8'/« Uhr: Bersamnilung.

4'/- Uhr: Christlicher Verein junger Männer.

Jeden Mittwoch 8'/- Uhr: Bibelstunde.

Sonntag, den 1. Februar: Nordeck und Wißmar. Am 1. Februar nachmittags 3 Uhr:

Frauen- und Zungfrauenkonferenz in Gießen.

Ferner wird Schwester Buß aus der Schweiz folgende Frauenversarnrntungen halten: 3. Febr. Älten- buseck, 4. Grimberg, 5. Beuern, 6. Nordeck.

Bezirk Sellnrod

Sellnrod: Jeden Sonntag 12 Uhr: Svuntagsschule, abends 8 Uhr: Versammlung. Sonntag, den 1. Februar: 2 '/, Uhr: Unter-Seibertenrod und Wohnseld.

Helpershain vom 2 . 10. Februar Evangelisati­onsversammlungen durch Prediger Kreutzkamp. Sonntag, den 8. Februar 2'^ Uhr: Wohnseld, Groß-Eichen, Ober-Seibertenrod.

Bezirk Lich.

Lich, Butzbacherstr. 17. Jeden Sonntag 12'/« Uhr: Sonntagsschulc.

4 Uhr: Jungsrauenstunde.

Nichts, gar nichts entgeht Satans List und Gewalt. Vor nichts macht der Herrscher der Finsternis halt, Als nur vor dem Kreuz, den: verachteten Zeichen, Tort streckt er die Waffen, vor dein muß er weichen, Volk Gottes, wen i er dich auch »och so bekriegt, Am Kreuze von Golgatha ward er besiegt.

H. v. R.

Bebrls Reue.

Das Börsenblatt Nr. 3 1914 schreibt:

Kundgebung Bebels: Verstoße die su­

chende Seele nicht! O, was muß ich leiden! Auf allen Wegen kommen sic mir mit drohend erhobenen Händen entgegen und fluchen mir, daß ich ztvar für ihr materielles Wohl sorgte, aber ihr geistiges Teil genommen und sie dadurch nn- glücklich gemacht habe!

Tut euch zu einem Bunde zusammen und schreit es laut in alle Welt hinaus:

Gott lebt! Gott lebt!

8 Uhr: allgemeine Versammlung. Sonntag, den 1. Februar nachm.: Dorfgill, abends Holz­heim, 3. Villingen, 4. Wohnbach, 6. Lich, Bibelstunde.

Bezirk Weder Weisel.

Vom 1.8. Febr. evsngeiiraiio» in niederweisel,

Am Mittwoch, den 4. Februar nachm. 2 Uhr: Gemeiu- schaftskonserenz; Text: Offenb. 3, 7 13.

Sonntag, den 1 Februar Kirchgöns, 4. Butzbach.

Bezirk Schotten.

Sonntag, den I. Februar um 3 Uhr Versammlungen in Schotten und Lißberg, um 8 llhr in Ranstadt und Betzennod. 3. Februar Nidda, 4. Schotten, Bibelstunde, 5. Selters, 6. Betzenrod.

Sonntag, den 8. Februar um 3 llhr und abends 8 Uhr: Zatzresfest in Schotten.

Bezirk Friedberg.

Jeden Mittwoch: Gebetstunde.

Grünberg (Frankfurterstr.23) jeden Sonntag abends 8 llhr Versammlung.

Grangclisches- Aereiustzans Wetzlar.

Von Mittwoch, den 25. Februar bis Sonn­tag, den 8. März nachmittags 3 Uhr und abends 8V2 Uhr:

GvangelisationsAersammlnngen

durch Prediger.Dannert-Barmen.

Jedermann ist freundlich eingeladen.