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meinde des Dorfes Albach superioris bekennen zur besseren Mederherstellung ihrer Kirche dem Kloster Krnsburg für 2 pfd. Heller einen Morgen eines Hains, gelegen an dem ©rte „Wydinse“ genannt, verkauft zu haben." Wydinse, gelegen zwischen Klbach und Hartenrod, wird heute „weiden- see" genannt. !
1315, den 10. Mai, vertauschen Mengelo, Gela und Jutta, Kinder des weiland Mengelo, wohnend zu Lyche mit dem Kloster Krnsburg eine auf ihren Gütern ruhende Gülte zu Klbach.
Der Name „Menge!" ist erst im 19. Jahrhundert in Klbach ausgestorben.
Ich erwähne der Vollständigkeit halber hier noch die Urkunden über Kieder-Klbach.
1318, den 12. März, beurkunden Schultheiß, Burgmän- ner und Schöffen der Stadt Lyche den verkauf eines Hofes zu Lyche und benannten Gefällen zu Alpach inferior von Seiten der paza, Witwe Mengots Konemesere an das Kloster Urnsburg.
1333, den I I. Dezember, vergleicht sich Konrad, frawin pazen son von Kiedern-Klpach mit dem Kloster Urnsburg wegen rückständigen pachtes.
1335, den 17. Uugust, verkaufen Gernand Propst zu Schiffinberg und Luearde Magistra und das Convent zu Schiffinberg dem Kloster Urnsburg ihren Fjain in der Gemarkung des Dorfes Alpach inferioris.
Später wird Meder-Ulbach urkundlich nicht mehr erwähnt.
Che wir weiter gehen, müssen wir erst kurz des adligen Uittergeschlechtes derer von Ulbach gedenken. Dasselbe urkundlich sehr frühe erwähnt, ist um 1400 ausgestorben.
3n einer Urkunde vom 9. November 1310 wird ein Ritter Conradus von Ulpach erwähnt.
1318, den 5. Dezember, bekennen lviegand von Ulpach, Johannes von dien, Burgmannen von Friedberg, Trafto zu Seabe, Burgmann zu Stauffinberg, Kitter und andere, daß Dylo von Ulpach, lväppner und seine Frau Hellinborge dem Kloster Urnsburg Güter zu Unninrode vermacht haben.
1336 wird ein Bruder henerich von Ulpach, des Tutzin ordinis voith (des deutschen (Ordens Vogt) erwähnt.
1343 vergleicht sich Megand von Ulbach mit dem Kloster St. Kuppert von Bingen wegen des patronatsrechtes St. Ki- colaus und St. Leonhard zu Friedberg. Derselbe wird nochmals erwähnt in einer Urkunde vom Upril 1355. Uuch in einer Urkunde des Klosters Schlüchtern vom 29. September 1349 wird dieser Megand von Ulbach erwähnt: „Die andere gülte soll uns geben alle iar, wer das gut hat, das wygands Son von Ulbachs war, da jetzund hentze Unselm ufsitzet."
1369, den 1. Uugust, verkauften Conrad von Ulpach und Katharine, sine eliche vrouwe, wohnend zu Grunyngen dem Kloster Urnsburg I malter Korngeldes um 24 Pfund Heller, die ihre geworden sind für ein Seelengerede von dem Kitter Cuno Kulbindensel von Beldersheim und setzen zum Unterpfand benannten Ucker zu Grüningen.
1371 wird ein hirdan von Ulpach erwähnt.
1387, den I. Februar, verkaufen hirdan und Megand von Ulpach ihren Teil des großen und kleinen Zehnten zu Ginnheim und Cschersheim.
Kach dem Protokoll des Friedberger Burggerichtes ist Megand von Ulpach 1391 gestorben. 1397 starb Konrad von Ulpach als der letzte seines Geschlechtes. Dann kam Ulbach an die Herrn von Trohe, die schon 1383 in Ulbach begütert waren. Um 24. Upril 1383 klagt Johannes von Trohe
in einer Beschwerde an die Herrschaft zu Hanau: „zu demselben male schinten sie mir zween kirchhoff in dem Busecker Dale, mit namen zu Ulpach und zu Burghartsfelden. der schade, der mir und mynen armen luden da geschah, das schadet mir me dan hundert gülden." Die von Trohe verkauften später Ulbach an die Klünche von Buseck.
Koch sei hier erwähnt, daß nach einem Musterbuchs- regifter des Busecker Tales Gber-Ulbach 1568 zu stellen hatte 6 Mann mit Langspieß, 4 mit Büchsen und 13 mit Kurzgewehr.
Soviel über die allgemeine Geschichte von Ulbach aus alter Zeit. Ich wende mich nun im folgenden speziell zur Betrachtung der kirchlichen Vergangenheit von Ulbach.
Ulbach gehörte von altersher zum Kirchspiel Winnerod. Dasselbe wird 1245 zum ersten Male als sedes Winderode erwähnt. Kach einem Synodalregister des Urchidiakonats 8t. 8tephani zu Mainz aus dem 14. Jahrhundert gehören zur sedes winderode: hartenrode, Ulpach, Burghartsfeld, winderode und Bernsrod. Im Unfang des 17. Jahrhunderts kam Ulbach zu Ködgen. 1619 wird der erste gemeinsame Pfarrer von Ködgen und Ulbach erwähnt. In dem Kirchenbuch von Ködgen heißt es: „1619 wurde maxister Oerlaous Boppins eingesegnet und 39 Jahre allhier gestanden". Cbenso wird daselbst erwähnt, daß er zu Ulbach eingesegnet worden sei. Bopp war also Pfarrer zu Ködgen und Ulbach bis 1658. Tr hat mit seinen Gemeinden die schweren Zeiten des dreißigjährigen Krieges getreulich getragen. Da unsere Kirchenbücher erst nach dem dreißigjährigen Kriege anfangen, so läßt sich leider über diese Zeit nichts angeben. Doch dürfen wir als sicher annehmen, daß Ulbach vor den Drangsalen des Krieges nicht verschont blieb und daß Hunger, Pest und eine verwilderte Soldateska auch hier, wie in Steinbach, gehaust haben. ___ (Fortsetzung folgt.)
Griechische Erinnerungen.
Dritte Folge.
von Geh. ©berkonsistorialrat D. w. petersen in Darmstadt.
(Fortsetzung.)
Des öfteren wird der kecke Lebensübermut geschildert als ein herausfordern des Charon, als ein Triumphieren, daß man ihn nicht fürchte, das endet natürlich immer mit dem verzweifeltem Kingen gegen ihn und mit der Kiederlage.
Undere Lieder führen uns in die Unterwelt und malen die nie verlöschende Sehnsucht nach des Lebens Lust oder auch nach den Lieben droben.
Drei Männer wollen den Hades verlassen. Tine junge Frau bittet dieselben, sie mitzunehmen, damit sie ihr Kind stillen könne. Sie antworten: wie können wir dich mitnehmen?
Cs rauschen deine Kleider ja, es sauset dein haar,
Cs klappt dein Schuh und Charon hört's von Mitleid bar: Ub tu ich die Kleider, ab schneid' ich mein haar,
Kn der Treppe laß' ich der Schuhe paar,
(!) nehmt, ihr Tupfern, nehmt mich mit in jene Welt dort oben, Dort ließ ich ja mein kleines Kind, im Wägelein verlassen, Cs weint die Kacht nach meiner Brust, zur Früh nach seiner Mutter,
Und wenn der Morgen wieder graut, wer soll mein Kleines bündeln?
Der Charos überrascht sie und faßt sie an den haaren.
© Charos, laß doch los mein haar, fass' mich an den Händen, Gib du nur Milch dem Kindelein, will mich von dir nicht wenden.


