Ausgabe 
12.9.1914
 
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selbe tätig gewesen. Er ist in das Nächstliegende Gar- nisonlazarelt üvergesührt worden. Prinz Joachim ist der jüngste, im Jahre 1890 geborene Sohn des Kaiser - paares.

Berlin, 10. Septbr. (Ltr. Bln.) H e l m u t f) Hirth, unser ausgezeichnetster Flieger, der seit Kriegs- beginn bei der Fliegertruppe tätig ist, hat aus dem Kriegsschauplatz das Eiserne Kreuz erhalten.

* Ritter d e s Eisernen Kreu'zes. Sechs Flugzeugführern, die unter der hervorragenden Führung des Hauptmanns v. Dewall in den letzten dreivierlel Jahren hauptsächlich aus dem Truppenübungsplatz in Darmstadl tätig waren, den Herren Leutnant Ihn, Leutnant v. Kaysenbexg, Leutnant R e i n h a r dt, Leutnant Otto v. S c a n z o n i, Leutnant Zahn und Vizewachtmeister K n o t h e mit ihren Beobachtern zu­sammen, von denen nur Leutnant v. Fraüenberg namentlich bekannt ist, wurde am 28. August ds. Js. das Eiserne K r e ü z für hervorragende Flugleist - ungen durch Herzog Albrechl von Württemberg persön­lich überreicht.

Bon der Kohlengewinnung.

Der erschienene statistische Teil des Jahresberichts des Vereins für die bergbaulichen Interessen im Ober- bergamtsbezirk Dortmund zu Essen für das Jahr 1913 enthält, wie üblich, reiches Zahlenmaterial und bietet außer näheren Angaben über das letzte Jahr wieder ein Bild 'der Entwickelung unseres Bergbaues und des Bergbaues der übrigen wichtigeren Länder. Aus der großen Fülle der interessanten Zusammenstell­ungen, die allerdings infolge der Neuregelung der Reichsmontanstaliftik nicht in allen Fällen voll vergleich­bar sind, seien folgende Angaben wiedergegeben.

Die Kohlengewinnung der Welt wird vom Verein für das letzte Jahr aus 1350 Mill. Ton- nen geschätzt und hat danach die Förderung von 1912 um mehr als 100 Mill. T. übertroffen. Die Hauptge- winnungsländer waren an der Welffördcrung folgen­dermaßen beteiligt: Ver. Staaten von Amerika mit rd. 38 Proz., Großbritannien mit 22 und Deutschland mit 21 Proz.-, aus diese 3 Staaten zusammen entfielen über 80 Prozent der Kohlenförderung der Welt.

Die K o k s h e r st e l l u n g der Welt hat in 1913 113 Mill. T. betragen gegen 107 Mill. T. im Jahre vorher. Die Ver. Staaten von Amerika waren an dieser Produktion mit 42 Mill. T., Deutschland mit stark 32 Mill. T. beteiligt.

An Briketts wurden im letzten Jahr 43 Mill. T. hergcftellt gegen 40 Mill. T. im Jahre 1912. Haupt­lieferant von Briketts ist Deutschland, das im letzten Jahr stark 27 Mill. T. dieses Brennstoffes herstellte. Die beiden nächstwichtigen Länder, Frankreich und Bel­gien, verzeichneten nur eine Gewinnung von 3,4 Mill. und 2,6 Mill. T,

Die Steinkohlengewi nn-ung D e u> t s ch- l a n d s, zu der Preußen fast 94 Prozent beitrug, stellte sich im letz-'en Jahr aus 191,5 Mill. T. gegen 174,9 Mill. T. im Vorjahr. Außer dem Oberbergamtsbezirk Halle, der gegen 1912 eine unbedeutende Ahnahme sei­ner ohnehin geringen Förderung an Steinkohle zu ver­zeichnen hat, sind alle Bezirke an der Zunahme beteiligt. Der Anteil des Ruhrkohlenbeckens (d. i. Oberbergamts­bezirk Dortmund zuzüglich der im niederrheinisch-wcht- sälischen Bergbaubezirk gelegenen linksrheinischen Ze­chen) an der Kohlengewinnung Preußens stellte sich aus 63,66 Proz.; von der Förderung im Ruhrhecken ent- sielen 88,75 Prozent aus die im Rh e i n i s ch-W e st-

in stiller Mensel).

Roman von Paul B l i ß.

Nachdruck verboten.

Uiiwittiq sab er aus. Sein Gesicht war leicht qe- rötct und die Zornadern schwollen ein wenia an. Dann sagte er, beinahe heftig iverdend:Schcn wieder nach Berlin? Bereits das dritte Mal in dieter Woche. Das wird mir nachgerade doch ein bißchen tu bunt mit dem Jungen."

Die Schwester wurde immer erstaunter ..Was hast Du denn oebobt, daß Tn so ansgeregt bist?"

Aber das berulna'c ihn nun aar n.'cht Mißmutig erwiderte er:sich bin durchaus nich, errea» -Aber dies ''o'ie Leben von <>nr> Keboat mir ans die Tauer aanz und dar nicht. Das wird sich ändern und zwar 'schon von f'r.t'e an. Dasiir werde ich sorgen."

Danw Merle sagte nichts vorn. Sie kannte ihre Leute Sie witßte. wann e? am f -titelt war. t» sebwci- acn. Deshalb ging ne teyt biil ßjnnns und sah in der 'tiiche nach dem Rechten.

Dnlwiichen lrag c der alte Herr drüben im Kontor '' dem Broknr: !cn. ob e'w.--. ner-etontnten 'ei. das jungen Herrn nach Berlin o->r»len habe. Als er ur nur n-rneiue-tde Antworten bekam nahm seine üble "dittt" ne eh mehr tu

Somit wor die Stimmnna ci Dtich nicht rosiger 'eit - en, di» draußen vom slntscher ertahren batte, daß 'r Borntittags-Aiiet'ng nach e-erick-'et war.

'anbte letzt natürlich den Grund sür die brüderliche erl-ttternna zu kennen.

S'c meinte es gut "ttv wollte einl-nten. deshalb o'e sie iehl: ..Aergere Dich doch über die olle lüe- 'D'chte nicht mehr Du tveißl doch, daß daran nichts teer ändern ist."

s-rstaunt sab er von seinem Teller aus.Wovon '-rietst Tu denn?"

Von der So^'e mit den, Bruno. Ich hörte, daß Du d-an'en b"' tön, meint "

Aber nun t-rtam -t erst rech, einen rn'en sson! D 'r -ante filtoll nt-er die erlittene Demüiign»', ne achte in

sällschcn Kohlen-Syndikal vereinigten Ze­chen, gegen 91,00 Prozent im Jahre 1912; dement­sprechend ist der Anteil der nichlsyndizierten Zechen au der Förderung im Rührbecken von 9 auf 11,25 Prozent gestiegen. Aus Oberschlesirn entfielen 24,14, aus den niederschlesischen Bezirk 3,07 Prozent der Eesanrtsörderung Preußens. Der Anteil des Saarbezirks belief sich im Berichtsjahr auf 7,23 Prozent.

Die Braunkohlengewinnung Deutsch- lands ist in 1913 von 80,9 Mill T. im Vorjahr um 8,08 Prozent aus 87,5 Mill. T. gestiegen. Preußen war an dieser Förderung mit 80,71 Prozent beteiligt, das Königreich Sachsen mit 7,22 und Sachsen-Altenbuhg mit 5,61 Prozent.

Die Koksherstellung des Deutschen Reiches (32,2 Mill. T.) weist gegen 1912 eine Zu- nahme um 3 Mill. T. aus. Der Dortmunder Bezirk war bei einer Steigerung seiner Produktion um 2,6 Mill. T. mit 24 drei Viertel Mill. T. an dem Gesamt­ergebnis beteiligt.

An Briketts wurden in Deutschland 5,8 Mill. T. aus Steinkohle und 21,4 Mill. T. aus Braunkohle gewonnen. Auf den Oberbergamisbezirk Dortmund, der nur Steinkohlenbriketts liefert, entfielen säst 5 Mill. T.

Der Wert der gesamten deutschenBerg- w e r k s p r o d u k t i o n (einschließlich des Wertes der Nebenprobuktengewinnung und zuzüglich der Werter­höhung durch Verkokung und Brikettierung) war in 1912 (sür 1913 liegen die Angaben noch nicht vor) bei 2,76 Milliarden Mark um 425 Millionen größer als in 1911.

Die Zahl der in der deutschen Bergwerksindusttie beschästigten Personen (bcrussgenossenschaft- lich Versicherte) stieg von 822 000 in 1911 aus 842000 in 1912; davon waren 611 000 im Steinkohlenbergbau und 55 400 im Braunkohlenbergbau beschäftigt.

Die Kohlengewinnung der Ver. Staa­ten von Amerika belief sich im letzten Jahr aus 517 Mill. T. und war damit Um mehr als 32 Mill. T. größer als in 1912. Entsprechend der Zunahme der Förderung und der Erhöhung des Tonnenwertes von 6,03 auf 6,18 M. zeigt der Gesamtwert der Förderung eine Steigerung von 2,92 Milliarden auf 3,19 Milliar­den Mark. Der Wert der K o k s p r o d u k t i o n, die bei 42 Milk. T. eine Zunahme um stark 2 Mill. T. erfuhr, stieg von 469,3 Milk, auf 541,6 Mill. M. Der Werl einer Tonne hob sich von 11,76 aus 12,89 Mark. An Brikelts wurden im Berichtsjahr in der Union 165 000 T. hergestellt (200 000 T. im Jahre 1912) im Werte von 4,23 Milk. Mk. Die Zahl der im amerikanischen Kohlenbergbau beschästigten Ar­beiter stellte sich in 1912 aus 722 662; davon ent­fielen 548 632 aus die Weichkohlengruben und 174 030 aus die Anthrazitgruben Pennsifivaniens. 1913 wurden in letzteren Bergwerken 175 745 Arbeiter beschäftigt.

In G r o h b r i t a>n ni e n und Irland wur­den im letzten Jahr 292 Mill. T. Steinkohle gefördert. Angaben über den Wert dieser Förderung und die Zahl der im Berichtsjahr beschäftigt gewesenen Arbeiter wa­ren nicht erlangen. 1912 betrug der Wert der För­derung bei 265 Mill. T. säst 2% Milliarden Mark, beschäftigt wurden 1,07 Mill. Arbeiter. Die K o k s- produktion (einschl. Gaskoks) betrug 1912 dem letz­ten Jahr, über das berichtet ist 18,6 Mill. Tonnen im Werte von 282 Mill. Mk. gegen 19,3 Mill. Ton. und 254 Mill. Mk. im Jahr vorher. Die Brikett- erzeugung ging gleichzeitig von 1,81 Mill. aus 1,78 Mill. T. zurück, während ihr Wert sich noch von 24,9 Mill. ans 27,5 Mill. Mark hob.

tmtt ans. svdast ihm vor Prremma fast der Bisten im Halse stecken blieb und er aar nichts antworten konnte.

Es ist doch wirklich nicht per Rede w-r^. über den Trotzkops überhaupt noch ein Wort in verlieren." wollte sie trösten.

Doch er mußte olle grast rnsammennehmen. um seht nicht ein berbes Wort zu saacn. Mit verbaltcner Erreattna sprach er endstch:Bitte, laß das, ein sür alle Mal: ich wünsche nick"s mehr über diese Ange­legenheit hier }it hören * Damit stand er aus. verließ den Tisch und oina in sein Zimmer

Nun war das Tantchen aber doch über alle Maßen erstaunt, denn so aufgeregt batte sic ja den Bruder seit nndentlichcr steit nicht tneb- ae?»ben Das mußte ja draußen in Schönau c ; rc böse Sr an- aeaeben haben.

Das Schlimmste war nur. daß sie ieyt aar nichts Genaueres darüber tu erfahren bekam denn wie die Stimmt'na ic"» war. durste sie vom Bruder doch sicher keine nähere Mikteiluna darüber erbosten.

Erst oegen Abend ließ sieb Herr -rr>e»r Büttner wieder blicken. Er batte Versuchs, ein m-ni" ,>, rnhcn, aber auch das war ihm m'^t"nge>>. denn der Aeraer mit Bruno, aber auch d'e Soroe s'tter otur's Nettes Le­ben ließen ihn den ersehitten Sck'l.ii nicht finden Miß- launia, wie selten kam er w'eder tum Vorschein.

Acrgerlich griff er tum Kursbuch und blättert- dar­in. Natürlich suchte er die Züac. die nan Berlin kamen. Aber wütend wars er den Band zur Seite. Vor neun Uhr kam kein Zug an.

Wenn der Junge nur offen zu mir spräche." be­gann er endlich wieder,dies oftmalige nach Berlin Fahren beunruhigt mich natürlich; ich muß wissen, was dahinter steckt."

Tante Marie, die für ihren Liebling bangte, war natürlich sofort zu seiner Verteidigung bereit.

Was soll denn Großes dahinter stecken? Er wird mit seinem früheren Regimentskameraden zusammen sein. Vielleicht hat man sich gestern hier verabredet."

Aber dreimal in einer Woche diese Fahrten, das ist mir zuviel, das will ich nicht."

Mein Himmel, mach doch nicht so viel Aufhe­bens davon. Ein junger, lebensfroher Mensch wie er. kann doch hier in dem Nest nicht versauern."

Die Braunkohlen sörderung inO e ft e r r e ich

verzclchuete bei 27,4 Mill. T. einen Wert v. 127 Mill. M. An Steinkohle wurden 16 l / t Mill. T. im W. von l46 l / 3 Mill. Mk. gewonnen. An Steinkotz- len k o k s wurden 2 y 2 Mill. T. hergestellt im Werte von 41 Mill. Mk. Die Brikett Produktion cfr reichte 250 000 T., die einen Wert von 2/ Millionen Mark darstellen. Der Steinkohlenbergbau beschäftigte im Berichtsjahr 78 409, der Braunkohlenbergbau 57 755 Arbeiter.

Ueber die Ergebnisse bcs, Kohlenbergbaues in U n° g a r n liegen Angaben erst bis 1912 vor. In diesem Jahre betrug die Braunkohlen gewinnung 8,3 Mill. T. im Werte von 68,6 Mill. Mk., die Stein- k o h l e n sörderung 1,3 MUl. T. im Werte von 14,4 Mill. Mk. An Koks würden 150 000 T. im Werte von 3,7 Mill. Mk. hergeftellt, an Briketts 119000 T. im Werte von 1,9 Mill. Mark.

(Schluß folgt.)

jHu$ Südf Hi d Land.

* Die Groß Herzogin hat am 9. Septem­ber den Oberlehrer an der Oberrealschuke Gießen Prosessor Georg H e d d e r i ch auf sein Nachsuchen uüt- ler Anerkennung seiner langjährigen treuen Dienste in den Rühestand versetzt und ihm die Krone zu dem Ritterkreuz 1. Klasse des Verdienstordens Philipps des Großmütigen verliehen.

Das Großherzogliche Ministerium des Innern hat verfügt, daß die Immatrikulation von Studierenden solcher Staaten, die Krieg mit uus füh­ren, an unseren Hochschulen sür erloschen zu gelten und Neuausnahmen von Studierenden, Hörern und Gästen aus diesen Staaten nicht stattzufinden ha­ben. Assistenten solcher Staatsangehörigkeit sind zu ent­lassen, Dozenten einer Lehrtätigkeit ferner nicht zu­zulassen.

" Po st send ungen für den Landsturm. Die mobilen Landsturmbataillone sind nicht mit Rutn- mcrn bezeichnet, sondern tragen die Städtebezeichuung ihrer Formierung. Werden diese Bataillone nun an anderen Orlen oder im Felde verwendet, so empfiehlt sich zur Vermeidung schlechter oder unrichtiger Beförder­ung von Feldpostsendungcn an Angehörige solcher Land­sturmbataillone, die Städtebezeichnung, die das betreff­ende Bataillon kennzeichnet, bei der Adressenangabe nicht an die gewöhnliche Stelle der Ortsbezeichnimg zu setzen, sondern vielmehr etwa:An das Landslurmbataillon Darmsladt" in eine Zeile, und sodann an jene Stelle, wo sonst, der Bestimmungsort steht, nur die Bezeichnung Feldpostbrief",Feldpoftkarte" usw.

" Es ergeht immer wieder dir dringende Bitte an alle Beteiligten, auf Feldpostbriefen an Angehörige des Feldheeres keinen Bestimmungsort, son­dern nur den Truppenteil anzugeben. Rur Sendungen an Truppen in festen Standgüartieren (Festimgsbesatzungen und dergleichen), an Kranke uüd Verwundete in Lazaretten sollen eine Bestimmungsan- gave enthalten. Im weiteren wird daran erinnert, daß verschlossene Privvtbriefe nach Elsaß- Lothringen nicht lässig sind.

Fahrpreiserlcichtcrung für Arbeiter.

Der jetzige Geschäftsgang in zahlreichen industriel­len und gewerolicheu Unternehmungen hat Betfiebsein- schränknNgeu und Einlegung von Feierschichten zur Folge gehabt, die es den Arbeitern vielfach unmöglich machen, die Arbeiterkarten in der bisherigen Weise zu

Alles vinß eine Grenze haben. Vergnügen 'ann er sich gcnng schaffen, ich gönne es ihm. aber cs Vars nicht ausartcn."

Das wird es auch sicher nicht."

So, meinst Du das? Ich bin anderer Ansicht. Ich habe mir beute mittag sein Privatkonto angesehen. Und ich bin erschrocken. In den letzten vier Wochen bat er nahezu zehntausend Mark verbraucht. Na. wohin soll denn das führen? Frag' Dich doch mal selbst danach!"

In der Tal, jetzt erschrak auch sie. Aus eine solche Summe war sic nicht gesaßl. Wie war das nur mög- lich? Das begriff sie einfach nicht. Aber dennoch sah sie sofort ein, daß sie ihren Liebling jetzt erst recht nicht im Stich lassen durste.

Nun ja," gab sie zu.es ist ja ein bißchen viel, aber vielleicht hat er irgend eine große Ausgabe ge­habt, ich meine, eine einmalige Ausgabe."

Unsinn, noble Passionen hat er, zn noble Passio­nen sür meine Kasse, das ist die ganze Erklärung." warf der ergrimmte Alte ein.

Schnell milderte sie.Sei nicht ungerecht, lieber Waldemar, wie der Junge nun einmal erzogen ist, kann er doch nicht gul wie ein Duckmäuser leben."

Aber nun wetterte er erst los. .Natürliche Leider ist es so! Und das ist ia eben mein Hanptkummer. daß ich so schwach war, Dir darin stets so freie Hans ge- taffen zu haben!"

Tantchen wurde plötzlich puterrot. Bebend entgeg- nete sie:Na hör' mal, das finde ich aber ein bißchen stark von Dir, mich jetzt dafür verantwortlich machen zu wollen. Du scheinst ganz und gar vergessen zu ha­ben, was ich Dir und Deinem Hanse geopfert habe. Wäre ich nicht damals, als Dir Deine zweite Frau ab- berufen wurde, zu Dir gekommen, wer weiß, was aus Euch geworden wäre."

Unwillkürlich mußte er lächeln.Na, verkommen wären wir wohl auch nicht."

So, so," ries sie empöri,man hak ja Beispiele ge­nug, wie es in solchen Häusern zngeht, in denen nichi die Frau nach dem Rechten siebt."

Fortsetzung folgt.