Ausgabe 
11.7.1914
 
Einzelbild herunterladen

Xus Stadt und Land.

* Der Großhcrzog hat a-m 4. Juli den ev. Pfarrer Kirchcnrat D. Georg Schlosser zu Gießen auf sein Nachsuchen unter Anerkennung seiner langjäh­rigen ersprießlichen Dienste und unter Erteilung des Charakters als Geheimer Kirchenrat, mit Wirkung vom 1. Oktober 1914, in den Ruhestand versetzt.

* Die Manöver der 21. und 25. Divsion. Die Regiments- und Brigadeübungen der Truppenteile der 21. Division finden bei Hanau. Gardernheim und Fürth im Odenwald statt, die der 25 Division zwischen Frankfurt a. M. und Wiesbaden. Am 4. September beginnen die eigentlichen Brigademanöver für sämtliche Truppenteile. Dtvtstonsmanöver sind für den 7. und 8. September vorgesehen und finden für die 21. Division bei Rheinheim im Odenwald, für die 25. Division zwischen Homburg v. d. H. und Mainz statt. Für den 9. September sind für beide Divisionen Krtegsmärsche bestimmt, worauf am 10. und 12. Sep­tember Korpsmanöver östlich von Darmstadt gegen Groß-Umstadt stattfinden. Hieran schließt sich am 14. bis 19. September das Kaisermanöver.

* Der hessische Lan desgewerbeverein hält seine diesjährige Hauptversammlung um 13. Sep­tember zu Erbach i. O. ab. Den Hauptpunkt der Tagesordnung bildet die Beratung und Beschlußfassung über Einrichtungen von Schiedsgerichten in den Orts- gewecbevereinen.

* Die sozialdemokratische Partei Hessens hat nach dem vom Landcsvocstand herausgegebenen Bericht, der aus dem am 1.2. August in Darmsladt abzuhaltenden Parteitag der hessischen Sozialdemokratie zur Erörterung steht, einen Mitgliederbestand von 23 896 aufzuweisen. Es bedeutet dies im Vergleich zum Vorjahre mit 21 462 Mitgliedern eine Zunahme von 2434. Die Zahl der sozialdemokratischen Gemeinderäte beträgt 446 in 151 Orten.

-n- Gießen, 11. Juli. Ueber die Elektrizi­tät s v e r s o r g u> n g der ganzen Provinz Oberhessen sprach gestern abend der Provinzial - direktor Eeheimerat Dr. U s i n g e r in der neuen Aula vor einem zahlreich erschienenen Publikum. In denr Inständigen Vortrag hörte man, mit welchen Schwie­rigkeiten das anfangs bei L i s b e r g geplante Grup­penwerk zu rechnen gehabt hätte, während nun das große Elektrizitätswerk Wölfersheim weit günsti­gere Aussichten bietet, weil jetzt auch der Hess. Staat als dessen Eigentümer die Elekirizilälsfrage zu einer eigenen Angelegenheit mit gemackt habe. Bis zum Jahr 1920 wird die ganze Provinz mil Elektrizität ver­sorgt sein. Ersreulich war zu vernehmen, daß die är­meren Gegenden in den Kreisen Alsfeld, Laulerbach u. Schollen ebenfalls angeschlossen werden, obgleich die hohen Kosten der Fernleitungsarbeiten x. dorthin eine Rentabilität wohl kairm für diese Gegenden einircten lassen. Wir. würden es für außerordentlich wertvoll halten, wenn dieser Vortrag im Drück erscheinen würde und dadurch die w e i t e st e n Kreise der Provinz das Entstehen dieses großen Prcwinzial-Unternehttiens zur Kenntnis nehmen könnten. Mancher Zweifel würde dann schwinden.

* Gießen. Die Gewerbe-Ausstellung, die eine außerordentlich reichhaltige Uebecsicht über das Gewerbe unserer Provinz und der benachbarten Gebiete gebracht Hai, wird endgültig am 3. August geschlossen. Im Hinblick aus die große Bedeutung, die der Besuch für alle Handwerke hat, ist es dringend anzucaten, daß jederniann, der konkurrcnffähig bleiben will, der Aus­stellung einen Besuch abstatttt, die soviel Sehenswertes und Lehrreiches zusammcnbringt.

* Butzbach. Von den Bewohnern der Orte des KleebachtaleS und der Stadt Butzbach ist eine Eisenbahnverbindung von Dutenhofen (Station der Bahnlinie Gießen-Limburg) über Hörnsheim und Nieder­kleen nach Butzbach projektiert und eine Denkschrift aus- gearb-itet ivorden.

* Alsfeld. Durch eine öffentliche Feier wurde der neue Kreisschulinspektor Hufs, der b shecige Ob­mann des Landeslehreiveccins, in Alsfeld in sein Amt etngeführt Gleichzeitig fand für seinen Vorgänger, Schulrat Eck, eine Abschiedsfeier statt.

s D a r m st o d 1, 9. Juli. Im Thronsaale des Er. Msidcnzschloffes erfolgte heule mittag der feierliche Schluß des Landtags. In der Thronrede, wel­che der Grohherzog verlas, dankte derselbe den Mit - gliedern beider Kammern für die in einer außergewöhn­lichen arbeitsreichen Landlagsperiode dem Land ge­widmeten Dienste. Die Thronrede erwähnt die Regel - ung der Gehälter der Beamten und Volksschüllehrer, so­wie die Erhöhung der Zivilliste, welche der Krone die Mittel zur Besserstellung der Hofbeamlen und des Per­sonals des Hojtheaters bercitstellte. Mit Befriedigung habe den Großherzog erfüllt, daß mit der Annahme der Revision der Ordensgcsetze den religiösen Orden -eine freiere Tätigkeit in religiöser, charitativer, uNd sozialer Richtung ennöglichl wird: zu hoffen sei, daß die darin geknüpften Erwartungen auf Erhaltung des konfessio­nellen Friedens sich vollauf erfüllen werden. Weiter ge­denkt die Thronrede der günstigen Gestattung der Fi­nanzlage des Landes und der Steigerung der Einnah­men aus der preußischcheffischen Eisenbahngemeinschaft. Auch die Regelung der Schuldentilgung werde dem Land zum Segen gereichen. Die Reichssinanzresorm habe die Einzelstaaten in einer Weise beeinslnßt, daß es der hel- sifchen Regierung nicht leicht fallen konnte, sich mit ihr abzufinden. Die Zustimmung zur Heeresvorlage war

für die Regierung eine ebenso selbstverständliche wie freudig erfüllte Pflicht. Fürst Sottns-Hohenfolms-Lich brachte sodann aus den Landesfürsten ein begeistert auf­genommenes Hoch aus, worauf Staatsminister Dr. von Ewald den 35. Landtag des Großherzogtums für ge­schloffen erklärte. Hierauf fand Hostasel statt, zu wel­cher die Mitglieder beider Kammern zahlreich erschienen waren. Nach Aufhebung der Tafel hielt der Erohher- zog Cercle ab, wobei er mit zahlreichen Abgeordneten sich in leutseliger Weise über die Tättgkeit des Land­tags unterhielt.

* Darmstadt. Unter dem Protektorat des Groß­herzogs veranstaltet der Fußballklub Olympia- Darm­stadt am kommenden Sonntag, den 12. Juli, ein nationales Sportfest, bestehend in Lauf-, Wurf- und Sprungkonkurrenzen, das insofern an besonderer Bedeutung gewinnt, als hierbei Deutschlands beste Leichtathleten Zusammentreffen, darunter Kern, Amberger, Person, Geyer usw., die Deutschlands Farben bereits im Vorjahre in Stockholm und in der vergangenen Woche bei den Baltischen Spielen in Malmö vertreten hatten.

* Marburg. Nach dem erschienenen Jahres­bericht der Marburger Kreisbahn wurden im Rechnungs­jahr 1913/14 insgesamt 142 645 Personen und 39 473 Tonnen Güter befördert. Die Gesamteinnahmen be- trugen 91 481,95 Mk., die Ausgaben 79 609,41 Mk., mithin Uebecschuß 11872,54 Mk.

):( Frankfurt a. M., 9. Juli. Am Mittwoch verhaftete die Polizei zwei hiesige Kaufleute, deren Na­men sie im Interesse der Untersuchung noch geheim hält. Beide haben seit langen Jahren einen raffiniert aus­geklügelten Schwindel mit Kautionen u. Ge­schäftsanteilen getrieben und damit zahllose Per­sonen um ungezählte Tausende geprellt.

):( Vom Taunus. Die gewaltigen Holzvor­räte, die der Sturmwind des 1. Juni 1913 in dem Hochtaunus niederlegte, werden augenblicklich durch eine Holzhandlung aus dem Elsaß in Köhlereien zu Holzkohlen verarbeitet. Der eigenartige vor langen Jahr­zehnten im Taunus weitverbreitete und vielgeübte Be­trieb lockt täglich viele Neugierige an. Die Köhlereien sind vorerst in den Schloßborner Gemarkungen einge­richtet.

::: Friedrichshafen, 9. Juli. Das Jübi - läums-ZeppelinluftschiffL. Z. 25", welches das künf­tige MilitärluftschiffZ. 9" werden wir,d, erhielt heute seine Eassüllung. Die Abnahmesahrten beginnen an­fangs nächster Woche. Führer des Luftschiffes wird der Hauptmann Masiüs werden.

Uermifcims.

* D i e Vilbeler Zwillinge gestor- b e n. Die an der Schädeldecke zusammengewachscnen Zwillinge des Kassenbotcn Fritz Stoll in Vilbel sind gestorben. Das eine Kind starb an Keuchhusten; zehn Stünaen später, das andere an Blüivergistung. Die Kin­der sind 2% Jahre alt geworden. Ihre Eltern hat­ten schon 3 Buben, die jetzt 4, 5 und 6 Jahre alt sind. Dann kam das Zwillingspaar auf die Welt. Als sie gegen ein Jahr alt geworden waren, fand sich ein Jm- pressario, der den Eltern den Vorschlag machte, die Kin­der zur Schau zu stellen. Die Mutter begleitete die Kinder mit dem Impresario auf den Reisen nach fast allen größeren Städten des Kontinents. Für die Fa­milie dürften diese Reisen wohl den Betrag von 25 000 bis 30 000 Mark ergeben haben. Vor einigen Wochen erkrankten die Kinder an Keuchhusten, an dessen Folgen das eine Mädchen starb. Es war natürlich nicht mög­lich und wäre nur eine zwecklose Quälerei gewesen, das lebende Kind von der Leiche durch einen operativen Ein­griff zu trennen. So blieb es mit der Leiche verbun­den, nach der es fortgesetzt schlug, bis es endlich be­wußtlos wurde und nach 10 Stunden dem Schwester­chen in den Tod felgte. Wenn die Kinder weiter ge­lebt hätten, wäre ihnen ein trauriges Los befchieden ge­wesen. Medizinische Autoritäten haben sich seinerzeit da­hin geäußert, daß die Kinder mit der Zeit wohl stehen und gehen lernen könnten; allein dann hätten sie sich stets mit weit vorgebeugtem Rumpf bewegen müs­sen. Eine Trennung war unmöglich, da die beiden Kinder wichtige Adern und Nerven gemeinsam hatten, so daß eine Trennung den sicheren Tod bedeutet hätte. Die Kinder hatten sich im übrigen gut entwickelt; sie konnten auch sprechen, wie andere Kinder ihres Alters, dagegen hatten sie niemals den Versuch gemacht, sich aus ihrer Lage zu bewegen oder gar laufen zu lernen.

' Infolge der Hitze erblindet. Ein in Treuen bedienstetes junges Mädchen verspürte abends, nachdem es den Keller in erhitztem Zustande ausgesucht hatte, Schmerzen in den Augen. Als es am Morgen erwachte, bemeckte es zu seinem Entsetzen, daß ihm auf dem einen Auge das Augenlicht vchlstänldig verloren gegangen und auf dem anderen Auge nur noch «in schwacher Schimmer vorhanden war. Das bedauerns - werfe junge Mädchen wurde sofort nach der Auyenheil- anstalt Leipzig überführt. Der Vorgang mahnt bei der jetzigen Heiken Jahreszeit zur Vorsicht, wenn auch noch nicht mit Sicherheit sestgestellt ist, ob die Erblindung le­diglich die Folge der Erhitzung ist.

* jDie Hegezeit der Amseln und Stare ist vom 1. Juli 1914 ab vorläufig auf 1 Jahr im Großherzogtum Hessen gänzlich aufgehoben. Wenn uns auch, so schreibt man, diese Vögel, besonders die Amseln, im Frühjahr durch ihren munteren Gesang allgemein erfreuen und Insektenfresser sind, so fügen sie uns andererseits erheblichen Schaden an Obst (Erd- 1

beeren, Kirschen, Trauben) und durch Ausleihen junger Gemüsepflanzen zu. Das Schlimmste aber ist, was dem Publikum im allgemeinen unbekannt sein dürste, daß die gefräßigen Amseln in ihrer Nähe andere Sing- vögel nicht aufkommen lassen. Sie zerstören deren Nester, verwenden das Neftmaterial zum eigenen Nest­bau, fressen die Eier auf und zerreißen die jungen Singvögel, um ihre eigene Brut mit dem Fleisch zu füttern. Sie sind überhaupt zänkisch und undultsam! Durch diesen Umstand werden die Amseln zu ganz be- sonderen Schädlingen, die unverdienter Weise unfern Schutz genießen. Es ist daher nicht zu beklagen, wenn sie in den Gärten weggefangen oder obgeschoffcn werden.

* Wie rasch eine gesundeJdee sich manch­mal Bahn bricht, beweist die Schaffung der Kauf- mannserholungshetme. Kaum drei Jahre ist es her, daß von Wiesbaden der erste Ausruf erging, und jetzt ist es schon so weit, daß im badischen Schwarzwald das siebente Erholungsheim eröffnet werden konnte. Wie wir hören, sollen jetzt Schritte getan werden, um die Mittel zur Errichtung eines weiteren Heimes in Württemberg zu beschaffen. Die alte schwäbische Firma C. H. Knorr A.-G. in Heilbronn, die bekannte Hafermehl-, Maccaroni- und Suppenwürfel-Fabrik,der Suppen-Knorr", hat den Anfang gemacht, indem sie anläßlich der diesjäh­rigen Gewinnverteilung schon zum zweitenmal Mk. 5000 für den guten Zweck stiftete. Alsovivant seguents!

guhballjport und Zugen-wandern.

Die betrübende Erscheinung, daß sich alljährlich Hun­derte tüchtiger junger Männer dem Fußballsport zuwenden, statt die Turnplätze aufzusuchen, sollte die ernste Aufmerk­samkeit aller auf sich lenken, denen an einer gesunden Entwicklung unseres Volkstums gelegen ist.

Wohl hat sich auch diese von England übernommene Sportbewegung Verdienste um die gesundheitliche Ent­wicklung unserer Jugend erworben; es gelingt ihr, die jungen Leute aus den Kneipen ins Freie zu bringen und zur körperlichen Betätigung in der frischen Lust zu be­stimmen. Aber um wie viel erfreulicher wäre es, wenn dieselbe Begeisterung, die heute weite Kreise dem einseittgen Fußballspiele widmen, der edlen deutschen Turnerei zugute käme, wenn allsonntäglich auf dem grünen Plane vor den Toren der Stadt in Gegenwart von Hunderten und Tausenden begeisterter Zuschauer bei den Klängen deuffcher Turnerlieder Reigen und Ucbungen vorgeführt und volks­tümliche Wettspiele veranstallet würden.

Als ausländisches Erzeugnis von der internattonalen Großstadtpresse liebevoll propagiert, ist das Fußballspiel, das in seiner modernen Gestalt ebensosehr mit der Sen­sationslust der großen Massen rechnet, wie der Rennsport, in den Großstädten ein willkommenes und ergiebiges Geschäft für Geldmänner geworden, welche in vielen Fällen hinter den Fußballklubs stehen. Den großen Geldmitteln, welche von diesen Hintermännern, von denen das große Publikum gar nichts erfährt, den Spielklubs zur Verfügung gestellt werden, verdank,en sie ihre ganze theatralische Aufmachung, die ihnen neben der bezahlten Reklame einen Massenzulauf sichert, der in gar keinem Verhältnis zu dem inneren Werte dieses neuen Sportes steht. Während sich die Turnvereine ihre Turnplätze oft mühsam erkämpfen mußten, stehen den Fußballklubs prachtvoll gelegene Spielplätze mit Zuschauertribünen zur Verfügung. Größere persönliche Opfer werden von den Klubmitgliedern nicht verlangt, im Gegenteil: kostbare Ehrengeschenke und freie Fahrten zu den Wettspielen im Auslande winken den tüchtigen Spielern und bilden ein kräftiges Lockmittel bei der Anwerinmg neuer Klubge­nossen. Wahrlich ein ungleicher Kampf zwischen den armen Turnvereinen und den reichen Fußballklubs.

Und doch steht die Turnerei hoch über dem Fuß­ballsport. Sie strebt die harmonffche Ausbildung des ganzen Körpers an. Die kraftvolle Entwicklung und sichere Beherrschung aller Glieder ist das Ziel und die wertvolle Frucht planmäßigen Turnens. Der Fußballsport hingegen begünstigt die einseitige Entwicklung der Füße zum Nachteile des übrigen Körpers. Und sicher ist der Umstand, daß gerade die unteren Extremitäten als Spiel­werkzeug und - bei feindlichen Zusammenstößen als Waffe benützt werden, die Ursache der vielen Rohheiten, die beim Fußballspiel Vorkommen und die einen Freund des Fußballsportes zu dem vernichtenden Urteile be­stimmten:Es darf nicht länger geduldet werden, daß die Fußballplätze zu Schauplätzen schwerer Vergehen gegen die körperliche Sicherheit der Mitspieler werden. In den Sportrubriken der Montagsblätter vom 16. März 1914 kann man es Nachlesen, daß bei dem sonntägigen Fuß- ballmath in Budapest ein Spieler von seinem Gegner absichtlich zu Falle gebracht wurde und einen doppelten Schienbeinbruch erlitt, welche Heldentat von dem Täter schon vor dem Spiele mit den Worten ongekündigt wurde, er werde den Back N. schon unschädlich machen."

Von einem solchen Sport wird man auch nicht er­warten, daß er höhere sittliche Werte auslöse. Während die deutschen Turnvereine charaktervolle austechte Männer erziehen, die in jeder Lebenslage treu zu ihrem Volke stehen, hat man von einer Pflege vaterländischer Ge­sinnung oder von einer Förderung idealer Besttebungen durch die Fußballklub bisher wenig gehört und es ist ganz bemerkenswert, daß nicht einmal Bruchteile der großen Einnahmen, welche bei den Wettspielen berühmter Fußballklubs erzielt werden Tageseinnahmen von 10.000 K. sollen nicht selten sein! für wohltättge Zwecke gewidmet werden. Und das beweist, daß die so vielge­rühmten Fußballwettspiele nichts anderes sind, als große Schaustellungen, bei denen an Stelle der Schauspieler hervorragende Fußballspieler einem zahlenden Publikum