Ausgabe 
1.7.1914
 
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21. Oktober 1911 ist er mit der Prinzessin Zita von Parma und Bourbon vermählt. Diesem Bunde entsproß am 20i November 1912 der kleine Erz­herzog Franz Josef Olto, der künftige Thronfolger. Die Gemahlin des Thronfolgers stammt in gerader Linie von Karl 5., König von Frankreich, ab. Der junge Erz­herzog gilt für politisch unparteiisch, und alle Oesterrei- Ter sind darllver, einig, daß er eine vornehme Natur ist. Sein Charakter scheint dem des greisen Kaisers in vie­len Stücken ähnlich zu sein.

Bei de» Verwaisten.

Von unbeschreiblich ergreifender Tragik war der Augenblick, in dem die Tante der ärmsten, so plötzlich zu Waisen gewordenen Kinder des ermordeten Thyon- fokgerpaares, die Gräfin Choteck, sie von dem so furcht­baren Geschick benachrichligen mutzte, das über sie so plötzlich hereingebrochcn ist. Schon am Sonntag nach­mittag wurde den ahnungslosen Kindern mitgeteilt, es sei eine Nachricht nach Wien gelangt, wonach die El­tern von einem Ueberfall, wahrscheinlich von einem Am tomobilunfall, aus ihrer Reise betroffen worden seien. Schon der Schrecken, mit dem diese Nachricht von sei­ten der Kinder, die in unendlicher Liebe an ihren Ellern gehangen haben, ausgenommen wurde, lietz es der Grä­fin Choteck nicht ratsam erscheinen, vorläufig mehr zu berichten. Abends beteten noch die Kinder, der liebe Gott möge alles zum Guten wenden und die Eltern wieder gesunden lassen. Indessen konnte die Gräfin Choteck die ganze Wahrheit umso weniger länger ver­schweigen, als die Kinder, insbesondere die 13jährige Fürstin Sophie, von ungemein hoher Intelligenz sind. Auch lietz sich das furchtbare Trauerspiel schon im Hin­blick ans die zahlreiche Dienerschaft im Schlosse zu Kono- pischt und im Belvedere nicht weiter verheimlichen. So mutzte denn die Gräfin Choteck in den gestrigen Mor­genstunden den armen Kindern die ganze Wahrheit sa­gen. Das Entsetzen der Bedauernswer­ten war beispiellos. Nur mit Mühe gelang es, die älteren Kinder so weit zu beruhigen, datz wenigstens Schlimmstes und Tragischstes vermieden wurde. Sie sind sich der ganzen Größe des auf sie hereingebrochenen Un­heils vollständig bewutzt. Jetzt sollen sie ruhiger ge­worden sein und im Kreise der nahen Angehörigen ihr,er Mutter still vor sich hin weinen. Auch die Erzherzogin Josefa läßt es nicht an Tröstungen der armen Kin­der fehlen.

Karlsbad, 30. Juni. Der Schwager der Her­zogin von Hohenberg, Graf Wuthenau in Dres­den, der hier zur Kur weilt, hat sich nach Schloß Chlu- rnetz begeben, um den drei Kindern der Ermordeten zur Seite zu sein.

W i e n, 30. Juni. Die Blätter bringen noch Ein­zelheiten über das Attentat und seine Folgen aus Sera- ervo. Danach waren die letzten Worte des Erzherzogs: Sophie, bleibe leben für unsere K i n - > e r!" Der Erzherzog hatte noch, bevor er von Jlidze >ach Serajewo fuhr, an die Kinder ein Telegramm auf- jesetzt, wotin er ihnen die Ereignisse des Samstags childerte. Das Telegramm schlietzt:Grütze, Küsse von Pappi."

Tcutschiands Trauer.

Kiel, 28. Juni. Die erste Nachricht von dem Un­glück traf von dem deutschen Konsul in Serajewo auf derHvhenzollern" ein. Der Chef des Mayinekaoinelts v. Müller begab sich sofort aus dem VerkehrsbootHul­da" in See und ries dem Kaiser der sich auf dem Meteor" befand, die Nachricht auf die Jacht hinüber. Der Kaiser brach die Regatta sofort ab, trotzdem derMeteor" einen Vorsprung von 15 Minu­ten hatte. Die anderen Jachten sind diesem Beispiel ge­folgt.

Der Kaiser hat befohlen, datz die deutschen Kriegsschiffe sofort die Flagge halbstock setzen und die österreichisch-ungarische Kriegsflagge am Grotzmaft gleichfalls halbstock, da Erzherzog Franz Ferdinand Ad­miral der deutsche» Flotte war. Die englischen Kriegsschiffe sind diesem Beispiel gefolgt, ebenso die Jachten.

DieNordd. Allg. Ztg." schreibt u. a.: Ter öster­reichisch-ungarische Thronfolger mit Gemahltn ist einem slüchwürdigen Verbrechen zum Opser gefallen. Ganz Deckt ch l a n d teilt i n i n n i g e m Mi 1 gesühl die Trauer und den Schmerz des habsbur­gischen Haufes und der österreichisch-ungarischen Lande. ÄuS der tiefen Bestürzung über die entsetzlichen Um­stünde der furchtbaren Bluttat hebt sich überall das Be­wußtsein des unermeßliche n V e r l u st e s, den die verbindete Monarchie durch die jähe Zerstörung eines Lebens erlitten hat, das zum höchsten berufen schien.

Bad-Nauheim, 28. Juni. Nach dem Bekannt- werden der Trauerbotschaft aus Oesterreich senkte sich die österreichische Flagge aus dem Kurhaufe auf Halb­mast. Die Musik spielteGott erhalle Franz, den Kai­ser". Das Publikum hörte die Hymne stehend an. Dann wurde das Konzert eingestellt.

Wien, 30. Juni. Hier sind Gerüchte verbreitet über die bevorstehende Ankunft verschiedener, auswärti­ger Souveräne zur Leichenseier. Kaiser Wil­helm wird bestimmt erscheinen. Als feststehend nimmt man an, datz die Könige von Bayern, Sachse n, Spanien sowie Belgien nach Wien kommen. Ein bisher unkontrollierbares Gerücht spricht auch von einer Wiener Reise des Königs Georg von England.

Petersburg, 30. Juni. Der Zar sandte ge­stern dem Kaiser Franz Josef ein tief empfundenes Bei­leidstelegramm. Wie aus Hofkreisen verlautet, hat die Nachricht von der Ermordung des Erzherzogs und sei­ner Gemahlin im Zarenhof einen erschütternden Ein - Eindruck gemacht. Der Zarin Alerandra wurde sie un­ter größter Vorsicht vom Zaren mitgeteilt. Die Zarin war äußerst erregt und weinte anhaltend. Ssassanoff sandte dem Grafen Verchtold ein Beileidstelegramm.

Politifcbe Rundfcbau.

Deutschland.

Berlin. 30. Juni. Der Kaiser ist in Beglei­tung der Kaiserin gestern nachmittag kurz nach 3 Uhr auf Schlotz Wildpark im Sonderzug eingetroffen. Aus dem Bahnsteig erwartete Prinz A u g u st W i l- h e l m' mit Gemahlin den Kaiser. Ferner war anwe­send der Chef des Zivilkabinetts v. Valentini. Der Reichskanzler erwartete den Kaiser am Aüsgange des" Bahnsteigs. Der Kaiser trug die Grotzadmiralsuni- form, die Kaiserin war in tiefes Schwarz gekleidet. Der Kaiser unterhielt sich nach der Begrüßung des Prinzen­paares lange Zeit mit dem Reichskanzler und weilte gegen seine Gewohnheit/ fast eine halbe Stunde auf dem Bahnhof. Sodann fuhr er mit der Kaiserin im Auto nach dem Neuen Palais. Der. kaiserliche Hof legt für die Dauer von drei Wochen bis zum 19. Juli Hoftrauer an.

England.

* Das englische Geschwader hat den Be­fehl erhallen, nicht nach Kopenhagen zu gehen, sondern direkt nach England zurückzukehren.

Albanien.

* Die A u f st ä n d i s ch e n haben folgende Frie­densbedingungen gestellt: 1. Abdankung des Py>n- zen zu W-ied; 2. religiöse Garantien; 3. Eintritteines türkische» Delegierten in die internationale Kontrollkom­mission; 4. Mitbestimmung der Bevölkerung bei der Wahl eines neuen Herrschers.

Nm Stadt und Land.

n Gießen. Geh. Hofrat Prof. Dr. phil. Her­mann Haupt feierte gestern seinen 60. Geburtstag.

n Gießen, 29. Juni. Gestern hielt der Ver­band Hess. Gewerbeschullehrer im Hotel Kaiserhof hier seine 3. Verb-andstagung ab. Der Vorsitzende, Architekt G a r, n o n-Gietzen, begrüßte die erschienenen Gäste, insbesondere die Leiter der Ge­werbeschulen. Die angeregte Verhandlung über ver­schiedene Schul- und persönliche Verhältnisse erbrachte viel interessantes Material, das für die weitere Bear­beitung der von der Vereinigung gesteckten Ziele recht wertvoll war. Besonders die derzeitigen Anftellungs - Verhältnisse wurden einer eingehenden Besprechung un­terzogen. Das von den Teilnehmern vorgebrachte Ma­terial wurde einer Kommission zuy weiteren Bearbeitung überwiesen. Im Anschluß an die Sitzung wurde der Gewerbeausslcllung ein Besuch abgestallet, über deren Darbietungen sämtliche Teilnehmer des Lobes voll wa­ren. Den Scblutz der Tagung bildete ein Rundgang durch die Stadt.

* Gießen. Durch Zuschrift des Großh. Krcis- amts Gießen vom 24. Juni 1914 wurde dem Vorstand der Gewerbeausstellung mitgetcilt, daß sich das Großh. Ministerium des Innern bereit erklärt hat, für die Gcwerbeausstellung in Gießen 2 goldene. 3 silberne und 5 bronzene Staatsmedaillen zur Verfügung zu stellen. Wie sich aus der mit Ermächtigung des Groß­herzogs von dem Großh. Ministerium des Innern am 8. August 1903 veröffentlichten Bekanntmachung ergibt, wird die hessische Staatsmedaille in drei Klaffen nur bei Ausstellungen von nicht bloß lokaler Bedeutung verlieben, um hervorragende Leistungen auSzuzeichnen. Auf Vorschlag des Ausstellungspreisgerichts wird die goldene Medaille direkt vom Grobherzog, die silberne und bronzene Medaille von dem zuständigen Ministerium verliehen. Daß der Gießener Ausstellung diese große Anzahl von Staatsmedaillen zur Verfügung gestellt worden ist. zeigt, eine wie hohe Bedeutung man ihr in Bezug auf die Förderung unseres heimischen Handwerks höheren Orts beimißt.

* Gießen. Der letzte Sonntag hatte sehr viel fremden Besuch nach Gießen in die Gewecbeausstellung gebracht. So besuchten u. a. die Gewerbevereine von Darnistadt und Bad Orb, der Bezirksvecein der Forst- und Landwirte, Sitz in Frankfurt a. M., die Lehrer an den hessischen Gewerbeschulen, sowie der Club Fidelitas aus Lauterbach unsere Ausstellung. Bald herrschte in allen Räumen ein munteres Leben und mit Ernst und Fleiß suchte man den Wert unserer heimat­lichen Arbeit zu ergründen Der geschäftsführende Ausschuß nahm an dem gemeinsamen Essen des Darm­städter Vereins teil. Der Vorsitzende der Ausstellung, Professor Dr. Krausmüller, begrüßte die Damen und Herren und toastete auch daraus, daß die Beziehungen, die durch den Besuch zwischen den Gewerbevereinen Darmsladt und Gießen angcknllpft worden sind, sich noch enger gestalten möchten im Interesse unseres heimischen Handwerks. Weißbindermcistec Krous- Tacmstadt dankte im Namen der Gäste für die herzliche Ausnahme und vorzügliche Führung. Sein Toast galt der Ausstcllungsleitung und dem Ortsgcwerbcverein Gießen. Stadtverordneter L. Petri II toastete auf die Damen. Die Abteilung Alt-Handwerk hat dadurch

eine wesentliche Ausgestaltung erfohrcn, daß ein Nagel- schmicd und ein Kunsttöpfer ihre Tätigkeit

begonnen haben.

* Gießen, 29. Juni. Schon am Samstag war der Polizei gemeldet worden, so wird denFranks. Nachr." am Montag geschrieben, daß ein Strolch ver­sucht hatte, Kinder an sich zu locken. Dem Karusscll- besitzcr Waldorf fiel es auf, daß gestern früh ein ganz heruntcrgckommen aussehcndcr Kerl, von einem Schul­mädchen begleitet, am Schlachthof vorbei, den Hohleich- wcg entlang ins Fcld ging. Er verständigte zwei Schutzleute, zu denen sich noch der Kopfschlachter Sommer gesellt-", uno diese vier verteilten sich in verschiedenen Richtungen, um den Verdächtigen zu umgehen. Er zog plötzlich gegenüber dem Elektrizitätswerk unter dem Euler'schen Garten das Kind in einen Kornackcr und gleich darauf hörte man das Mädchen schreien Der Unhold wollte das Kind gerade am Halse würgen, da wurde er von Sommer gefaßt und unter Beistand der anderen, die ebenfalls gleich hinzuspcangen, dingfest gemocht. Wie das Kind angibt, hätte er nach etwas

in seiner Brusttasche gesucht und die Polizei fand in i derselben ein Fläschchen mit Inhalt, von dem man ! »och nicht weiß, ob es Gift oder sonst etwas enthält. Der Täter hat das Kind in der Bohnhosstraße an sich i gelockt und ihm Kirschen gegeben. Dann hat er es l unter dem Vorgebcn, cs solle ihm ein Körbchen tragen I helfen, den weiten Weg mit über die Lahn gelockt und l :hm hier vvrgemacht, er hätte im Felde einen schönen i Blumcnstrauß liegen, den er ihm geben wolle. DaS ! Kind ist das 12jährigc Töchterchen eines Eisenbahn- ! assistenten. Vier andere Kinder, die dem Täter auf j dem Polizeiamt gegenüber gestellt wurden, erkannten , ihn als denjenigen wieder, der auch sie hatte verleiten l wollen. L

* Gießen. Ter Landwirt Meub von Rieder- Mockstadt, der seit Ende April unter dem Verdacht der Verleitung zur Brandstiftung in Untersuchungshaft , gehalten wurde, hat sich am Samstag im Provinzial- | Arresthaus an der Ostanlage erhängt. Meub, der die j Schuld bestritt, soll 1912 seine eigene Scheuer durch \ einen Knecht in Brand haben setzen laffcn. Der angeb- j liche Täter befindet sich in Altenstadt noch in Haft.

* Gießen, 30. Juni. Die in dem Turngau t Hessen in diesem Jahre neu eingesührten Bezirks« k meisterschaftsspiele wurden am Sonntag für ! den 2. Bezi.k auf dem Trieb ausgetragcu und zwar s waren hierfür folgende Faustballmannschaften gemeldete l In der 1. Klasse T.-V Gr. Linden. Dieser spielte, da

er in dieser Klasse keinen Gegner hatte, direkt um die s Gaumeistcrschast. In der 2. K'asse standen sich die » 1. Mannschaft des M-T.-V. Büßen und der T.-V. t Gießen gegenüber. Elfterer siegte hierbei mit 57 : 45 > Punkten und wurde hierdurch Bezirksmeister der 2. Klasse. £ In der 3. Klasse spielten die 2. Mannschaft des M.-T.-V. >> Gießen gegen den T.-V. Grünberg. Dieses Spiel ging r ebenfalls zu Gunsten des Männer-Turnvereins mit 55 :51 Punkten aus und wurde dieser auch in der 3. Klasse Meister. Die Bezirksmeiftcr Pielen jetzt auf dem Gauturnfest, welches am 11.. 12.. 13. Juli in Ktrchheim statlfindet, um die Gaumetsterschast. Rach obigen Spielen fanden noch einige Gesellschaftsspiele unter den anwesenden Mannschaften statt und hatten dieselben folgendes Ergebnis: M.-TV. Gießen I und Gr. Linde» 61 : 57, T.-V Gießen und Grünbcrg 35 : 31,

Gr. Linden und M.-T V. Gießen ll 55: 40.

* Gladenbach. Hier wurden von dem Gendarmen drei Männer fcstgenommen, die in der Umgebung zahl­reiche Einbrüche verübt hatten Als der Beamte die Verhafteten ins Amtrgerichtsgefängnis cinlicfern wollte, riß einer sich los, während die beiden anderen über den ' Beamten hersielen und ihn mit Messern bearbeiteten. ^ Der Gendarm, der u a. einen Stich in die Lunge er­hielt, liegt schwerverletzt darnieder. Nach dem Vorfall ergriffen auch Oie beiden Attentäter die Flucht, wobei

sie sich die verfolgenden Personen durch Ncvolverschüffe vom Leib zu Hallen suchten und zwei dcr Verfolger durch Schüsse verletzten. Nachdem die beiden ihre Munition verschossen Hallen, gelang es, sie festzunehmen. Der zuerst entwichene Flüchtling befindet sich noch auf b freiem Fuß.

* Butzbach, 29. Juni. Aus der Butzbach-Lichcr Eisenbahn tritt am 1. Juli 1914 unter Aushebung der bisher güliigcn Tarife ein neuer Tarif in Kraft- Es treten Eimäßigungcn dirFah:preise in den Stations- Verbindungen ButzbachPohlgöns, ButzbachEbers- cöns, Butzbach Obcihörgern, ButzbachRockenbcrg uno Bad NauheimOppershofen ein. Für den Aus- slngsverkehr nach und von Bad-Nauheim, noch Münzcnberg (Burgruine Münzrnbcrp) und nach Hof und Torf Güll (Kloster Arnsburg) werden AuSflugS- karten II. und III Wagcnklaffe zu ermäßigten Preisen eingeführt, die an Sonn- und Festtagen und am Mitt­woch Nachmittagen ausgegeben werden. Von Bad- Nauheim werden im Sommer auch an den übrigen Togen Ausflugskarten nach Münzenbcrg und Hof und Dorf Güll verabfolgt. Für den AuSflugsveikehr der III. Wagcnklasse werden die bekannten geräumigen mit großen Fenstern versehenen Ausfichtswagen in die Züge eingestellt. Es werden ferner die auf den Staats» kiscnbahnstrcckcn üblichen Mon ats neben karten eingeführt, deren Preis die Hälfte drs Preises der Monatskarten lnträgt. Für GcfellschaftSfahrten von mindestens 30 Personen trete» in allen Wagcn- klassen Fahrpreisermäßigungen ein. Der Mindestpreis für bestellte Sonde,zügc ist auf 30 Mark herabgesetzt worden. Auskunft erteilen die Stationen.