Ausgabe 
3.6.1914
 
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Mark. Die ganze Schöpfung wäre nicht möglich ge­worden ohne die geniale Organisation?- und Schöpfer­kraft eines Adickes.

Stadt und Land.

(:) Verwalterkonferenz beS Mitteldeut­schen Arbeitsnachwetsverbandes. Am 20. Mai fand unter Teilnahme deS GehetmratS Dr. Bceidert- Biebrich a. Rh., ferner von Vertretern der PcovinztuI- dircktionen Gießen und Mainz, der Landesverwaltung in Cassel, einer Reihe von Kommunen, sowie gewerb­licher Korporationen und gemeinnütziger Vereine die diesjährige Verwalte,konfercnz des Mitteldeutschen Ac- beitSnachweisvcrbande'; in Bad Nauheim statt, zu der fast alle öffentlichen Arbeitsnachweise im Großherzogtum Hessen, in der Provinz Hessen-Nassau, Fürstentum Waldcck, sowie in den Kreisen Wetzlar und Kreuznach, ferner die Wanderarbeitsstätten, AibettS und Herbergs- stättcn und Herbergen zur Heimat ihre Gelchäftsfüh er und Verwalter entsandt hatten. Den Vorfitz führte Herr Dr. Schiotttr aus Frankfurt a. M- LbcramtS lichter Dr. Fuhr wies auf die wichtigen Beziehungen zwischen dem Vormundschaftsgertcht und den öffentlichen Arbeitsnachweisen bezüglich der Berufsberatung und Lehrstellenvermittlung hin. AIS Bccatungsgegenstände kamen zur Verhandlung: Der Arbeitsnachweis und die Arbeitslosensürsorge. Referenten: Vmstcher Dreißtgacker- Mainz, Vorsteher Bayersdorf-Offenbach, Hardt-Kreis- wanderarbcitsstätte Limburg. Ein Vergleich zwischen dem staatlichen Arbeitsnachweis in England und dem kommunalen Arbeitsnachweis in Deutschland. Referent Dr. Schlotter. Das Registrierverfahrcn bei dem städtt- schcn Arbeitsnachweis in Gießen. Referent: Geschäfts­führer Müller-Gießen. Fragen aus der Praxis. Bet den beiden ersten Beratungsgegenständcn kam zum Ausdruck, daß einer Regelung der Arbeitslosensürsorge eine Organisation des Arbeitsnachweises über das ganze Reich vorausgchcn müsse, und daß eine gesetzliche Re­gelung des Arbeitsnachweises hierzu unerläßlich sei. Als Träger dieser ArbcitsnachweiSocgantsat on im ganzen Reiche wurden die gemeindlichen und Krcisarbeitsnach weise bezeichnet; als Träger deS zwischenöcrlichen Ver- kehrs seien die öffentlichen Arbetlsnachweisverbände weiter auszubilden. Bemerkenswert ist noch, daß die Schaffung einer telephonischen Ausgleichszentcale für die raschere Verbindung drr Arbeitsnachweise unter einander bei der Geschäftsstelle des Verbandes anger>gt wurde. Ferner fand eine Aussprache über die Inan­spruchnahme des öffentlichen Arbeitsnachweises bet Aus führung und Vergebung öffentlicher Albeilen durch Reichs-, Staats- und Kommunalbehörden, über die AuSsührung des Stcllcnvermittlergestzes, sowie Erfah­rungen über die Gebührenerhebung für die landwirt­schaftliche Vermittlung statt. Schließlich befaßte sich die Konferenz mit der Frage der weiblichen Stellend.r- mittlung, insbesondere in den Landkreisen.

" Das Vorurteil gegen die Feuergefähclich- keit des Holzes als Baustoff soll durch einepcak tische Brandprobe widerlegt werden, die vom Bund Deutscher Zimmermeistec anläßlich der AusstellungDas deutsche Handwerk Dresden 1915" veranstaltet wird. Nach längeren Verhandlungen, die namentlich durch die hohen Kosten einer derartigen Probe kudingt waren, hat sich der Bund Deutscher Zimmermeister entschlossen, die Brandpcobe in Dresden abzuhaltcn. Dec Rat der Stadt Dresden Wied ein geeignetes Gelände auf dem Ostra Gehege zur Verfügung stellen, auf dem mit über 10 000 Mark Baukosten ein Haus für die Brandprobe errichtet werden soll. Die Bcandprobe, deren Zustande­kommen in der Hauptsache den jahrelangen Bemühungen des Vorsitzenden des Bundes Deutscher Zimmermeistec Herrn Obermeister Eckhard in Kassel, zu verdanken ist, wird von wissenschaftlicher Bedeutung sein, La die Wirkung des Brandes auf die einzelnen Materialien genau festgestellt werden soll. Zu Ausarbeitung des Pcüfungsplanes, zur Vornahme der Prüfung selbst und zur wissenschasllich-tcchnischcn Ausarbeitung dec Ergeb­nisse hat sich Herr Geh. Hofcat Prof. Scheit, als Vor­sitzender der König!, sächs mechanisch-technischen Versuchs­anstalt an der Hochschule zu Dresden bereit erkürt.

* Das 3 5 Ktrchengesangfest des Evange­lischen Kirchengesangvereins für Hessen soll, wie wir hören, am Sonntag, den 28. Juni, in Butzbach ge­feiert werden. Die Kirchengesangvcreine von Fcicdberg, Gießen, Großen-Linden, Holzheim, Leihgestern, Ltch, Nteder-Wöllstadt und Södel werden dabet Mitwirken.

O

* Gießen. Die neue Jeuermeldeanlage ist laut amtlicher Bekanntmachungen der Stadt Gießen fertig gestellt und mit dem gestrigen Tage in Betrieb genommen. Ocffcntliche Feuermelder sind angebracht:

Asterweg 2, Ecke Walltorstraße Asterweg 47, Ecke Steinstraße Bahnhofstraße 50, Ecke West-Anlage Bahnhofstraße 85, Hauptpostamt Bergstraße 22, am Schtffenberger Weg Frankfurter Straße 1, Cafe Hettlec Frankfurter Straße 63, Ecke Kliutkstraße Frankfurter Straße 111, gegenüber Dern & Eo. Friedcichftcaße 4, Ecke Wetzlarer Wrg Gactcnstraße 2, Bürgermeisterei Glaubcechtstraße 10, Ecke Crcdnerstraße Goethestcaße 11, Ecke Süd Anlage Goethestraße, Platz am Stern Kaiser-ilillee 23, Ecke Moltkestraße Kaiser-Allee 89, gegenüber Kaserne Ktrchstroße 9. Konficmandensaal Klinikstroße, Ecke der Straße nach dem Lupusheim

Krofdorfer Straße 32, Haus Launsbach Landgraf-Phtlipp-Platz 10, Ecke Landgrafenstraße Landmannstraße 1, Ecke Kaiser Allee Leihgesterner Weg 13, Gummifabcik Lichec Straße 74, Sicchcnhaus Licbigstra^e 20, Ecke Frankfurter-Straße Licbigstraße 86, bet Querstraße II Ludwigstcaße 11, Realgymnasium Ludwigstraße 56, Ecke Alicestraße Marburgec Straße 34, Wirtschaft Wellhöfer Marburger Straße 68, Ecke Wieseckcr Weg Marktplatz 14, Altes Rathaus Mühlstraße 5, Ecke Tiefenweg Rodheimer Straße 19, Schlachthof Rodbetmer Straße 54, Haus Malkomcsius Schiffenberger Weg 61, gegenüber Lampenfabrik Schillerstraße 13 Ecke Nord Anlage Seltecsweg 30, Ecke Teufelslustgärtchen Walltorstraße 58, Ecke Ost-Anlage West Anlage, gegenüber Mühlstroße Wiesenstcaße 1, Ecke Ost-Anlage Wllhelmstraße, Ecke Weg zur kath. Kirche Äilhelmstraße 48, Ecke Ebelstcaße.

Etwaige Feuer Meldungen werden abgegeben, indem man (am besten mit dem Ellenbogen) die Glas scheibe eindcückt und den Druckknopf betätigt. Dec Meldende erwartet dann am Melder den der Feuerwehr voretlcnden Radfahrer und gibt diesem die genaue Lage und den Umsang des Brandes an. Kaminbrände werden nicht durch die Feuermelder, sondern mündlich oder telephonisch unter Nr. 1010 der Feuerwache ge meldet. Ebenso sind etwaige Unfälle oder Ersuchen um S a m a r i t e r h i l f e nur mündlich oder telephonisch der Feuerwache milzuteilm, die alsdann die fceiw.lltge Sanitätskolonne durch die Meldeanlage benachrichtigt. MißbräuchlicheBenutzungder Feuermeldeanlage wird unnachsichtlich strafrechtlich verfolgt. Als Strafe kann Geldstrase bis zu 1500 Mark oder Gefängnis­strafe bis zu 3 Jahren verhängt werden.

' Die zweite Kysshäuserfahrt der Krie­gerkameradschaft Hassia vom 4. bis 6. Juli nach der Wartburg, dem Kyffhäüsexdenkmal, verdient starke Be­teiligung. Die Hin- und Rückfahrt kostet nur 14 Mark.

n Gießen. Der Privatdozent Dr. P. Kahle in Halle (Saale) hat einen Ruf auf den Lehrstuhl für semitische Sprache als Nachfolger Schrvallys in G i e - ß e n erhalten.

n Gießen. Die beiden Pfingstfeiertage brachten der G e w e r b e a ü s st e l l u n g einen überaus starken Besuch. Insbesondere waren es Bewohner der Umge­gend, die schon früh morgens mit den Zügen aus allen Richtungen kamen ffrnd mit großem Interesse die Aus­stellung durchwanderten. Allerseits hörte man nur an­erkennende Urteile bezüglich der Reichhaltigkeit und Ge­diegenheit des Gebotenen. Am 2. Feiertag statteten die Bäckermeister der Zwangsinnung des Kreises Büdingen mit ihren Angehörigen, etwa 100 Personen, der Aus­stellung einen Besuch ab. Bei dem gemeinsam einge - nommenen Mittagsmahl begrüßte sie Professor Dr. Krausmüllcr namens der Ausstellungsleitung, wo­bei er daraus hinwies, daß gerade die Musterbäckerei der Gießener Bäckerinnung ein vorzügliches Ausstellungs­objekt sei. Obermeister Deibel entbot sodann herz­liches Willkommen den Büdinger Kollegen und ließ seine Rede aus die Ausstellungsleitung ausklingen. Obermei­ster Klei n-Büdingen dankte für den herzlichen Empfang und zollte der Ausstellung in allen Zweigen lobende Worte. Er toastete aus die Führer der Gießener Bäcker­innung, die Obermeister Frey und Deibel. Herr Frey gedachte in warmen Worten der arbeitsreichen Tätigkeit der Bäckerfrauen. Für die kommenden Sonn­tage sind schon verschiedene größere Verbände ange- melbet; auch ist beabsichtigt, in aller Kürze einen Ober- hessischen Iungmeistertag abzuhalten, zu dem die Vor­bereitungen im Gange sind.

n Gießen. Der o s s i z i e l l e A u s st e l l - ungs-Katalog, dessen Erscheinen wir kürzlich schon erwähnt haben, stellt sich in seinem handlichen Format Und seiner übersichtlichen ustd geschmackvollen Druckan- oednung als ein schöner und vorzüglicher Führer durch das gesamte AusstelluNgsgebiet dar. Dabei erhält er durch eine Anzahl anregender und wertvoller Aufsätze eine besondere Bedeutung und über den Tag hinaus dauernden Wert. Eingeleitet wird der Katalog durch ein von Prof. Dr. Krausmüller verfaßtes Vorwort, in dem er den Zweck, die Absichten und die Ausgaben der Aus­stellung erläutert. Hieran schließt sich ein genaues Ver­zeichnis der einzelnen Ausschüsse. An der Hand über­sichtlicher, in zwei Farben ausgeführter Pläne gibt Ar­chitekt H. Kockerbeck einen genauen Ueberblick über die gesamte Ausstellung, indem er in knappen Zügen ein anschauliches Bild von dem Reichtum der Ausstellung entwickelt, die hessisches und heffen-nassauisches Gewerbe im besten Lichi erscheinen läßt. Das über 400 Namen umfassende Ausstellerverzeichnis ist einmal nach Führ- ungsnummern geordnet und einmal in alphabetischer Reihenfolge wiedergegeden, so daß man sofort jeden Namen und jeden Gegenstand nachschiagen kann. Ein reich illustrierter Aussatz von Dr. H. Molz gibt einen lehrreichen Ueberblick über Handwerke und Winterarbeit im Bogelsberg. Dipl.-Jng. Drk E. Stöckle behandelt in anregender Weise die Industrie Oberhessens. Für die auswärtigen Besucher wird ein Rundung durch Gießen besonders willkommen sein, denn sie erhalten hier eine knappe Anweisung zu einem kleinen Spaziergang durch Gießen, bei dem sie in kurzer Zeit alle Sehenswürdig­keiten der Stadt besichtigen können. In dem angehäng­ten Eeschäststeil finden sich ein Ecschäftsverzeichnis der

AnzeigeMeilnehmer nach Geschäjlszweigen geordnet, so­wie wirksam ausgestattete Eeschäftsanzeigen zahlreicher

Firmen.

* Gießen, 1. Juni. In der vorigen Woche be­sichtigten Ministerialrat Schlicphake und Oberregierungs­rat Graes aus Darmstadt die Gewerbe-Ausstellung. Hoher Besuch steht hcvor. Erfreulich ist das tägliche Eintreffen von Schulen und Vereinen, ein Zeichen, mit welcher Aufmerksamkeit die Bevö'kerung der gegen­wärtigen Gewerbeschau folgt Sehr beachtenswert ist auch die Wahrnehmung, wie von Seiten der Arbeit­geber durch Lösung von Arbetterkarten auf den Besuch dec Ausstellung htngrwicsen wird.

* Gießen Der Landtagsabgeordnete Dr. Wink- ler-Oppenheim, der wegen Beleidigung deS Abgeordneten Justizrat Grünewaid durcb den Borwurf der Feigheit von dec Strafkammer zu 800 Mark Geldstrafe und den üblichen Nebenstrafen verurteilt worden war, hat gegen das Urteil nunmehr Berufung eingelegt.

* Gießen. Die Vereinigung ^Freilicht­bühne", die wie bereits berichtet, sich sitzt endgültig auf demFicbtenkopf" etablieren wird, beabsichtigt die Versunkene Glocke", denPfarrer von Kirchfeld" und Wallenstein" auszuführen.

* Gießen. Schwere Brandwunden erlitt die 20jährtge Tochter einer in der Mühlstroße wohnenden Familie, als sie Bohnerwachs flüssig machen wollte. Die Masse fing plötzlich Feuer, uad noch ehe sich daS Mädchen von feinem Schrrcken Erholt hatte, waren feine Kleider in Brand geraten. Mit schweren Brandwunden an Armen und Beinen wurde das Mädchen auf An- ordnung des Arztes durch die SonitütSkolonne in die Klinik gebracht. Dort ist die Bedauernswerte ihrem Leiden erlegen.

* Krofdorf. Am zweiten Feiertage fanden Spaziergänger tn> Launsbacher Waide den von hier gebürtigen, in Gießen wohnhaften Aibeiter W. Leib an einem hohen Baume erhängt vor. Was den Lebens­müden in den Tod trieb, ist nicht bekannt. Bemerkens­wert ist, daß sich vor Jahren der Vater des Selbst- Mörders von einem Zuge überfahren ließ und eine Schwester von ihm sich ertränkt hat.

o M ü n z e n b « r g, 1. Juni. Heber 2 0 0 Lehr-

l i n g e aus 22 Orten des Main-Wesey-Gaues hatten sich am Pfingstsonntag auf der Münzenburg zum dritten deulschnaiionalen Jugendtag versammelt. Nach einem vor­hergegangenen Kriegsspiel eröffnet« am Nachmittag um 3 Uhr Herr Gauvorsteher Julius Schellin-Frankfurt den Jujgendtag. Er begtrüßte die erschienenen (Hrenqüstv. di« Herren Rcichstagsabgeordneten Dr. Werner-Buhbach, die Landtagsabgeordneten Dorsch und Fenchel, Ober- aintsrichter Dr. Mahr-Darmstadt und Bürgermeister Wetz- Münzenbexg. Begrüßungsschreiben hatten gesandt das Groß herzogliche Kreisaml, der Jungdeutschland - Bund und eine Reihe nationaler Verbände. Herr Oberamts- richter Dr. Mahr verstand es in meisterhaster Gedenk­rede für Friedrich Friesen die Herzen der deutschen Jung­mannen höher schlagen lassen. Anschließend folgten die turnerischen Wettkämpfe (Dreikampf), bei denen in der Oberstufe (1618 Jahre) Wilhelm Haulser- Gießen mit 63 Punkten, in der Unterstufe (1416 Jahre) Karl Rähr-Lauterbach mtt 60 Punk­ten die ersten Preise errangen. Der Wanderpreis, ein vom Gaui-Jügendwart W. Eietzen-Oberursel gestiftetes prächttges Bild siel nach heißem stampf nach Wiesba- j den. Ein wohlgelungener Fackelzug beschloß am Abend den ersten Tag. Die Gruppen rückten dann in ihre Cchcunenquartiere ab. Am Pfingstsonntag morgen l / t 8 I Uhr versammelten sich die Teilnehmer zum Feldgottes- dicnst im Burghose, den HerrSeminardiyektor Dr. Schöll- Friedberg abhielt. Darnach rückten die einzelnen Grup­pen auf Wanderfahrten in die Heimat ab.

* Bad-Salz hausen, 1. Juni. Im Mah dem ersten Monat der diesjährigen Bodefaison, sind 324 Kurfremde (19l3 123) angekommrn; es wurden 1019 Bäder (1913 504) abgegeben und 139 Inhalationen (1913 76; aenommen. Am Ende des Monats Mai waren noch 160 Kurfremde (1913 39) anwesend

* Darmstadt. Im Nieder-Modauer Prozeß ist nunmehr noch der crkolgreichen Berufung beim Rechs- gericht die Verhandlung gegen den jetzt auf freiem Fuße befindlichen Bankier Moses Isaak aus Montag, den 22. Juni, ongesetzt worden.

* Darmstadt, 2. Juni. Die Frau des von dem Studenten Voigt in der Villcnkolonie bei Eberstadt ermordeten Privatgclehrten Hehdrich, die sich in den letzten Tagen in dem Sanatorium von Dr. Schulze- Kahleis i>. Hofhcim t. T. befand, ist nunmehr durch den Leiter des Sanatoriums in Begleitung von zwei Gendarmen in das Provinzial Aresthans wegen Bei­hilfe zum Mord cingeiiefert worden Sie ist 36 Jahre all, die Tochter eines Schuhmacher» in Groß Llchtcrfelde bet Berlin, und soll schon einige Jahre von ihrem Mann getrennt gelebt haben, hat sich aber dann wi.der mit ihm vereinigt. Wie jetzt bekannt wird, hat sie auch einige Wochen vor dem Mord versucht, ihren Mann durch Gasvergiftung zu töten.

* Mainz. Als Tag der großen Truppenschau deS 18. Armee-Koips auf dem Große« Sand bei Mainz wurde der 21. August bestimmt-

* Mainz, 1. Juni. Tie diesjährige Truppen­schau vor dem Kaiser auf dem Großen Sande bei Mainz fi-dct am Freitag, den 2t. August, statt. Die Truppenschau wird von bis jetzt noch nicht dagewcsener Ausdehnung sein, indem sämtliche Stäbe und Truppen­teile des 18. Armee Korps teilnehme», außerdem noch vom I I. Armee Ko ps das zu Mainz garnisontrrende 2. Bataillon Thüring. Fuß-Art.-Rrg. Nr. 18. Zu