Großh. Landts-Heil u. Pflkgeanstalt Gießen.
Auf dem Wege deS öffentlichen Anerbietens soll die Lieferung nachstehender Bedürfnisse für die Zeit vom 1. April 1914 bis Ende März 1915 vergeben werden:
I. Berzehrungs- und Berbraiicksgegenstände:
1. Fleisch-, Wurst- und Fettwaren,
2. Milch.
3. Backwaren (Brot, Wecke u Feingebäck),
4. Süßrahmbutter,
5. ca. 3600 Kilo Pflanzenbuttcr,
25000 Eier,
18000 Handkäse,
1300 Liter Mohnöl,
4000 Kilo Kochsalz,
3500 Liter gewöhnlicher Essig, 200 Liter Weinessig,
2000 Kilo gerösteter Kaffee,
200 Kilo Malzkaffee pp.,
1000 Kilo Kaffeessenz,
3500 Kilo Mehl,
40 Kilo Tee,
500 Kilo Würfelzucker,
500 Kilo gestoßenen Zucker,
700 Kilo Kristall-Zucker,
50 Kilo Kakao,
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500 Kilo dörre, weiße Bohnen, 800 Kilo geschälte, ganze Erbsen, 900 Kilo geschälte Gerste,
500 Kilo Grünekornflocken,
400 Kilo Haferflocken,
300 Kilo Hirse,
500 Kilo Linsen,
400 Kilo Fadennudeln,
800 Kilo Gemüsenudeln,
1500 Kilo Reis,
1200 Kilo Spelzgries, grob u. fein, 20 Kilo Pfeffer,
400 Kilo gedörrte Aepfel,
400 Kilo gedörrte Zwetschen,
400 Kilo Sago,
3000 Kilo Zwetschen-Latwerge, Bedarf an Bier, SelterSwassec, Zigarren (ca. 15 Mio) u. Rauch tabak.
II. Reinigungsgegenstände:
1. Sämtliche Bürsten- und Besenwaren,
2. ca. 200 Stück Fensterputzleder,
10 Dutzend weite Kämme,
5 Dutzend enge Kämme,
1 Kilo Schwämme,
250 Kilo Makulatur 300 Pack Klosettpapier,
4000 Kilo weiße Kernseife,
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50 Kilo Harzkernseife, gelbe, 1500 Kilo Schmierseife,
4500 Kilo Soda,
1000 m Putzlumpenzeug,
200 Kilo Fußbodcnöl,
400 Kilo Bohnerwachs,
50 Kilo Schuhfett pp.
HI.
Der Bedarf an: Baumwollenzeug, Druckzeug, Kattun, Sarsenet, Schicting, Lein wand Wollentuch, Buxkin und Sommerzeug, Wollengarn, Sacktüchern, Hosenträgern, Knöpfen, Zwirn, Schnur, Hüten, Koppen, Unterjacken, Leder, Schreibmaterialien und Drucksachen, Maschinen- und Zylinderöl.
Ferner die Vergebung der Fuhrleistungen und
die Verwertung des tffespüls und Gekrätzes, sowie der Knochen und Lumpen.
Die in Anlage A des Erlasses der Großh. Ministerien vom 16. Juni 1893, das VccdingungSwesen betreffend, enthaltenen Bedingungen für die Bewerbung um Arbeiten und Lieferungen sowie die hiesigen Lieferungsbedingungen und Muster liegen auf dem Geschäftszimmer des Unterzeichneten nur am 2., 3. u. 4. März l. I. vormittags von 9 bis 12 Uhr und nachmittags von 2 bis 5 Uhr offen.
Die Bedingungs- und Angebotsformulare können gegen Erstattung der Selbstkosten bezogen werden. Ein Versand von Mustern nach auswärts findet nicht statt.
Angebote sind verschlossen und versehen mit der Aufschrift: „Angebot zu der am 23. Februar l. I. ausgeschriebenen Lieferung" bis zum Eröffnungstermin:
Samstag, den 14. März 1914, vormittags 10 Uhr
hierher einzurcichen. In den Angeboten sind die Bedingungen anzuerkennen.
Die einzureichenden Warenmuster müssen getrennt von den Angeboten verpackt und mit der Aufschrift: „Muster zum Ausschreibcn vom 23. Febc. 1914" versehen sein.
Zuschlagsfrist 14 Tage.
Gießen, den 23. Februar 1914.
Großh. Direktion der La»des-Heil- und Pflegeanstalt.
I. A.: Lotz, Großh. Hausverwalter.
Lieferrrngsvergebum;.
Für die Großh. chirurgische Universitäts-Klinik und die UniversitätSqKlinik für Ohren-, Nasen- und Hals - frarrtc in Gießen sollen für das Etatsjahr 1914 auf dem Wege der öffentlichen Ausschreibung vergeben werden:
a) Die Lieferung von:
1. Back-, 2. Fleisch-, 3. Kolonial- und Spezerei - waren, 4. Milch, 5. Butter, 6. Eier, 7. Bier, 8. Verbrauchsgegenständen, 9. Besen- und Bürsten - waren, 10. Glas- und Porzellanwaren, 11. Scheuertüchern, 12. Seife und Soda, 13. Bohnerwichse, 14. Gips und 15. Eis.
b) Die Abgabe von Knochen und Lumpen.
Die Lieferungsbedingungen liegen vom 25.1. M. ab zwischen 2 und 5 Uhr nachmittags auf dem Verwaltungsbureau offen.
Angebote, verschlossen und mit entsprechender Aufschrift versehen, sind bis zum Eröffnuugstermin, Freitag, den 6. März 1914, vormittags 11 Uhr,
einzurcichen.
Proben der unter a) 3 und 7 bis 14 bezeichneten Waren re. sind den Angeboten beizüsügen.
Der Zuschlag wird innerhalb 14 Tagen nach dem Eröffnuugstermin erteilt.
Gießen, den 23. Februar 1914.
Die Krostst. Direktionen der chirnrg. Dlniv.-Klinik
und der
Univ--Klinik für Ohren-, Uafen- u Aalskranke
(gez.) Pop perl. (gez.) v. Eicken.
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Bekanntmachung.
Einstellung von Drei- und Vierjährig-Freiwilligen für das 3. Seebataillon in Tsingtau und das Ostasiatische Marine-Detachement in Peking und Tientsin (China).
Einstellung: Oktober 1914, Ausreise nach Tsingtau: Januar oder Frühjahr 1915, Heimreise: Frühjahr 1917 bezw. 1918. Bedingungen: Mindestens 1,65 Mir. groß, kräftig, gesuUde Zähne, vor dem 1. Oktober 1895 geboren (jüngere Leute nur bei besonders guter körperlicher Entwickelung).
Angenommen werden Leute aller Berufsarten; erwünscht sind: Elektrotechniker, Mechanller, Chauffeure, Schuhmacher, Schneider, Gärtner und schreibgewandte Leute.
Das 3. Teebataillon besteht aus: 5 Kompagnien Marine-Infanterie (davon ist die 5. Kompagnie beritten), 2. Maschinengewehrzügen, 1 Marine-Feldbajtterie (reitende Batterie), 1 Marine-Pionierkompagnie.
Die Vierjährig-Freiwilligen sind in erster Linie für die 5. (berittene) Kompagnie bestimmt.
In den Standorten in Ostasien wird außer Löhnung und Verpflegung eine Ortszulage von täglich 0.50 Mark gewährt; die Vierjährig-Freiwilligen erhalten im
vierten Dieifftjahre eine Ortszulage von täglich 1.50 M nqen mi
Meldungen mit genauer Adresse sind unter Beifügung eines vom Zivilvorsitzenden der Ersatzkommission ausgestellten Meldescheins zum freiwilligen Diensteintritt aus drei bezw. vier Jahre zu richten an:
Kommando des III. Stammscebotoillons in Cuxhaven
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Diesür Zweck wird dcdurcli er-
A. dassSjerünlarrioht wissenschaftlicher \^ohranstalten naohgaahmt
B. dass der XJntcrricht in so einfacher undNoründllohe.- Welse erteilt wird. alws.jeder den Lehrstoff verateheh muss, und
C dass bei dem brieflichen Fernunterricht auf die MJdividuelle Ver- » anlagunfl jedes 8chlh^rs RUoksichl genommen wird.
sowie DanksciiXeiben : her bestandene Examina gnttis!
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