Ausgabe 
19.12.1918
 
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Arbeiter- unv Sorvatenraren qeven wir in folgendem, eine von der Waffenstillstandskommission stammende authentische Darstellung des Sachverhaltes: Am 13. Dezember traf in Trier bei der deutschen Waffenstill­standskommission folgendes Telegramm ein: Staats­sekretär Erzberger, deutsche Waffenstillstandskommission Trier. Der Arbeiter- und Soldatenrat Kreuznach drah­tet: Ist für die seindlicherseits besetzten, bezw. in die­sen Ta^en zu besehenden Gebiete ungehinderte Aus­reise vnd Rückkehrmöglichkeit der zum 16. Dez. in Berlin stalrsindenden Tagung der Arbeiter- und Soldatenrüte ju entsendenden Delegierten gewahrlei et? Direkte um- irehcnde Antwort erwünscht Auswärtiges Amt. In Anbe­tracht der hohen Bedeutung dieser Ansrage beantragte der Vorsitzende der WaffensLillstandskommision, Staatssekre­tär Erzberger, ein Mitglied der Kommission, sich sofort mit dem Oberkommando der Alliiettenin Trier ins Benehmen zu setzen, um eine Entscheidung in dieser wichtigen Fra^e umgebend herbei zuführen. Es fand eine Be­sprechung zwilchen den deutschen Herren und Vertretern des n n iHten Oberkommandos statt, als deren Ergebnis Staatssekretär Erzberger mitaeteilt wurde, daß die Entente unter keinen Umständen die Arbeiter- und Soldatenräte anerkenne. Daraufhin wurde von der Maffensiillstandskommission folgendes Antworttele 'ramm aufge'etz : Auswärtiges Amt, Berlin. Der Aräeiter- und Soldatenrat Kreuznach fragte an. ob für die vom Fc nde besetzten Gebiete ungehinderte Ausreise und Rücktehr-nöglichkeit der .zu der Berliner Tagung am 16. Dezember zu entsendenden Delegierten aewähr- leistet würde. Auf eine Anfrage bei der Obersten Heeresleitung der Alliierten ist erwidert worden, das; die alliierten Mächte den Arbeiter- und Soldatenral nicht aner ennen. Staatssekretär Erzberger.

Dieses Telegramm wurde aber zunächst nicht ab- gesand'. da S'aats'ekretär Erzberger als Vorsitzendet der deutschen Waffen'lillßandskommifficm sich mit dem Besche d seitens eines Vertreters der Obersten Heeres- le t ing der Alliier en nicht begnügen, sondern bei der Wichtigkeit der Frage eine Entscheidung aus Fachs eigenem Munde haben wollte. Die Celeaenheit. hierzu gab die zweite Sitzung der deutschen Delegierten mit Mar chall Faß am 13 Dezember. Staatssekretär Erz- beraer brachte am Schlüsse derselben aufgrund des Be­scheides des Vertreters der Alliierten des Oberko-nman- dos die Angelegenheit zur Sprache und fragte an. ob der Bescher-), wie er im Telegramm vorlaa, tatsächlich der Auffassung des Marschaus Fach und somit der Alli­ierten entspreche. Marschall Foch wurde das Telegramm in deutscher und französischer Uebersetzung vorgeleat. Schon bei Kenntnisnahme der ersten Anfrage des Ar­beiter- und Soldalenrates in Deutschland gab Marschal! ^soch le'ne ablehnende Stellungnahme zu erkennen. Zum Passus der Nich'anerkennung der Arbeiter- und Soldatenrüte durch die Entente erklärte er aus­drücklich. das; dieser Bescheid seines Vertreters völlig seiner und der Alliierten Auffassung en spreche. Der enalff-'-e Admiral Wemyß gab seinerseits sofort seiner Uebereinstimmunqmi Foch durch die Bemerkung..ci^ccord Ausdruck. Damit war eine völlig kompetente Antwort in der Angelegenheit vorbanden. Konnte die Ableh­nung der Arbeiter- und Soldatenräte in Stiel durch den englischen Admiral allenfalls noch als Privatmeinung desselben betrachtet weiden, so steht jetzt fest, daß die Entente als solche die Arbeiter- und Soldatenräte nicht anerkenn:.

Verschiedene».

Zur Abdankung des Kaisers».

Aus der früheren Umgebung des Kaisers wird be­richtet: Die Auffassung des Kaisers über den Thron­verzicht kam am 8. November folgendermaßen zum Aus­druck:Ich denke nicht daran, abzudanken. Von jedem Offizier verlange ich. daß er treu auf seinem Posten aushält. Ich sehe den krassesten Bolschewismus über Deutschland Hereinbrechen, wenn ich gehe, und da muß eine starke Hand sein, um Deutschland vor einem Chaos zu retten. Darum hleibe ich. Auch arbeite ich gerne mit der neuen Negierung. Mehrere Herren, mit denen ich gesprochen habe, sind mir in ihrer Mitarbeit sehr sympaihisch." Das Urteil der Stabsoffiziere der Armee, das Hindenb'.ra am 9. November dem Kaiser über­brachte. lautete einstimmig:Gegen den Feind sind die Truppen sicher. Gegen die Kameraden wird wohl nie­mand kämpfen." Aus telephonisches Drängen mwds als Antckiort nach Berlin gegeben, der Kaiser danke ab. als Kaiser von Deutschland, nicht aber als König von Preußen. Darauf kam die telephonische Nachricht zu­rück: Es ist zu spät. Wir haben die Abdankung bereits verössentlicht. Abends legten die Herren der näheren Umgebung dem Kaiser nabe, nach Hollgnd zu gehen, aber der Kai er wollte nifft. Erst auf das Drängen Hintzes und in dem Gefühl, dag er von der Armee verlassen fei, entschloß sich der Kaiser zur Flucht.

Thyssen und Stinnes stellen Strafantrag.

Mülße'rm a. Ruhr. 16. Dez. lW. D.) Die am 7. ds. Akts, verhafteten Mülheimer Großindustriellen Thyssen. Stinnes usw. stellten bei der Staatsanwalt­schaft Duisburg Strafantrag wegen vorsätzlicher und rechtswidriger Freiheitsberaubung. Ferner wird die Be­strafung des Redakteurs E. Minster von der dort er­scheinenden unabhängigen Zeitung.Die Freiheit", wegen schwerer Verleumdung und Bestrafung des zweiten Vor­sitzenden des A.- und S.-Rates in Mülheim wegen ver­leumderischer Beleidigung verlangt.

Neu-Stre'itz. 17. Dez. (W. B.) Nach der heute erfolgten amtlichen Feststellung der Wahlergebnige in Neu-Strelitz und Neubrandenburq sind in Neu-Strelitz gewählt: 9 Vereinigte Liberale, 9 Sozialdemokraten, in Neubrandenburg 6 Vereinigte Liberale. 2 Hand­werkerbund und 1 Bauernbund. Das amtliche Wahl­ergebnis aus dem Fürstentum Naheburg ist infolge Fern­sprechstörungen zur Zeit hier noch nid)t eingetroffen. Nach amtlich bekannt gewordenen Zahlen sind dort ge­wählt: 3 Vereinigte Liberale und 3 Sozialdemokraten, sodast in den verfassunggebenden Landtag, der am 19. Dezember Zusammentritt, insgesamt 12 Sozialdemo­kraten und 21 Vertreter der bürgerlichen Parteien sitzen.

Die Gefahren des Koilchrwisw'rs.

Auf die Gefahren, die der Bolschewismus beson­ders dem wirtschaftlichen Leben eines Staates bringt, kann nicht genug hingewiesen werden. Einem imBank­archiv" abgedruckten Vortrag Rudolf Petersens (Ham­burg) über die verheerende Wirkung der bolschewisti­schen Bewegung seien noch folgende Stellen entnommen:

Auf Grund der sozialistischen und anlikapualisti- schen Ileberzeugungen der Bolschewisten wurden zunächst alle Staatsanleihen, Obligationen. Aktien jür ungültig erklärt. Alle Banken wurden geschlossen unter Über­führung ihrer Debitoren und Kreditoren aus die neu-

: gegründete Bolksvam, Auszahlungen von Guthabe« aber nur mehr zu ganz aerinaen Beträgen mit fewei- liger Genehmigung der betreffenden A.- und S.-Räte geleistet, Grund und Boden samt Hau'ern für Staats­eigentum erklärt und unter d'e Bauern verteilt. In den Städten ging das E.in^elwoh -^aus in den Besitz des Staates, die übrigen in die Verwaltung der Haus­komitees über, welche die Mieten zugunsten der Ver­waltung der Häuser vereinnohm'en. Alle Fabriken und der Engrosbandel wurden verstaatlicht, jeder Han­del mit dem Auslande oder im Inlande verboten, kurz und gut. jede freie Erwerbsttitiakeit unterbunden, jeder Pn'vatbesstz aufgehoben. Wohlverstanden. alles ohne jegliche Entschädigung an die bisherigen Besitzer. Was Wunder, daß Not. und Arbeitslosigkeit entstan­den in breiten S'ichten der Bevölkerung, daß Ange-. stellte, Handwerker usw. brotlos wurden, weil das ganze Wirtschaftsleben stockte und die Gegner des Bolschewismus sich so mehrten» daß dieser bei den Wahlen zur Konstituante eine olatte Niederlage erlitt. Ilm sich an der Negierung zu ballen, tagten nun d e Bol'chewisten die Konstituante mit Waffengewalt aus­einander und crribteten offiziell das Regiment des Roten Terrors. Jede öffentliche Bekundung einer nichtbolschen iftischcn Meinuna wurde untcr'aot. also das Erscheinen aller nichtbolschewistischen Blätter ein­gestellt. Eine Beschränkung machte immer weitere not. wendig! Jede Versammlung nichtbolschewistischer Par­teien wurde überhaupt verboten. Alle Zivil- und Straf­gerichte wurden aingeboben und die alleinige richter­liche Macht in die Hand des Revolutionstribunals gelegt.

Die Verzweiflung trieb das Bürgertum zu Putschen und Attentaten, die durch immer drakonischere Maß­nahmen beantwortet wurden. Fast, auf jedes Vergehen wurde Todesstrafe festgesetzt. Als auch dieses nicht half, wurden Geiseln in jeder Stadt verhaftet und bei jedem Attentat rücksichtslos erschossen. So sin) Hun­derte und Tausende, selbst offiziell für-un'chuldig er­klärte Menschen, hinaemordet worden. Man ging noch weiter! Das Attentat auf einen bolschewistischen Poli­tiker namens Ilntzki in Petersburg wurde dadurch be­straft, daß die ganze Verwandtschaft des Attentäters, bestehend aus zwei Familien, bis zu den Säuglingen herunter, ins bessere Jenseits befördert wurde. Ver- baftungen ohne jeden Grund erfolgten auf Schritt untz Tritt.

Um zu leben, begann des Bürgertum sich seinen Lebensunterhalt durch allmähligen Vertäust seiner Kunstgegenstände und Möbel zu verschaffen; schon be­schloß der Ro'e Terror, nachdem zunächst zur Kontrolle des Bürgertums systematisch Einquartierungen aus den A'.beiterhäusern in die besseren Wohnungen stattfanden, daß alle oberen Stockwerke aus strategischen Gründen wegen der Wahrscheinlichkeit der Verwendung der Bak kons und Dächer zur Ausstellung von Maschinen beweh­ren geräumt werden, alle Bürgerlichen unter Zurück­behaltung ihres gesamten Moüilars, Kl idung u. s. w. mit 24stündiger Frist auszusiedeln und in den Arbeiter­wohnungen unterzubringen, während äie Arbeiter in die Bürgerquartiere ziehen muß'.en. Daß diese geniale Maßnahme die Arbeiter weit wer von ih:en Fabriken wohnen ließ, daß diese sich, wenn sie zwei Zimmer in einem modernen Palast bewohnen mußten, für dessen Unterhalt ihnen die Mittel natürlich fehlten, dort un­glücklich fühlten, schien den weisen Regenten umso weniger ein Hindecungsgrund, als die Fabriken in

HrrzeusttKmpfe.

Roman non Helene Sckütky. geb. von Gersdorff.

(.Copyright 1915 by C. Ääermann-Llurtaari.)

63) Nachdruck verboten.

Als er geendet, herrschte eine Weile tiefes Schweigen.

Germshoff", sagte die Gräfin dann und Tränen zitterten in ihrer Stimme. ..das ist wirklich ergreifend Ihr armen Kinder? Aber das kann doch nicht fein, daß ihr und euer gan­zes Lebens zttick der Bosheit und Hartherzigkeit dieses alten Ungeheuers Zum Opfer fallen müßt."

Gnädige Gräfin, ich sehe keinen Ausweg!" erwiderte Rein­hold trübe.

Aber, nicht wahr, ich habe doch recht verstanden, daß die Heirat mit Fräulein Antelm.ann's mütterlichem Vermögen wäre vom pekuniären Standpunkt aus?" sagte die Gräfin fragend.

Allerdings, Exzellenz, es würde zu einer standesgemäßen Lebensführung vollkommen ausreichen", erwiderte Remhold.

Nun, dann wird der Rabenvater einfach ignoriert, und ihr jungen Leute müßt euch ohne feinen Segen und feine Mil­lionen behols-n?" meinte die Gräfin.

Das Erden wir auch sehr gern tun. Exzellenz, wenigstens ohne die Millionen, die wtt ganz gut entbehren könnten... ent. gegnete Reinhold.Aber Exzellenz vergessen, daß ich nicht ohne die formelle Einwilligung des Vaters den Konsens zu. einer Heirat nicht erlangen kann."

»Ach. das ist aber wirklich fftabe.. daß wegen einer solchen Vorschrift, die ja im allgemeinen ganz am Platze sein mag, aber im Einzelscll doch sehr hinderlich sein kann. das ganze Lebensglück zweier guter Menschen scheitern soll!" meinte die Gräfin kvp'schüttelnd.

Das will nrir gar nicht in den Kopf."

Ich habe sogar schon ernstlich erwogen, den Abschied zu nehmen", emgegnete Reinhold,aber meine Braut will nichts davon hören, daß ich ihretwegen meinen Beruf aufgebe, an dem ich. wie sie weiß, mtt Leib und Seele hänge."

And dem sie auch erhalten bleiben sollen, lieber Gcrms- hoft", ertönte da plötzlich eine dritte Stimm«, bei deren Klang Retnbold wie elektrisiert in dle-Höhe sprang und sich umwandte.

Die Portiere in s Reöen-ümriLr war Zurückgffchlagen und

| davor stand die hohe, schon etwas gebeugte Gestalt der Königin. ! die langsam mit freundlichem Lächeln näherschritt.

Habe alles gehört, lieber Germshoff", sagte sie gütig,war ein kleines Komplott mit meiner guten Plessen. Wollte gern selbst hören, was Wahres an all dem Gerede ist, das sogar bs zu meinen Ohren gegangen ist. Run. und Sie hätten doch nicht ! so frei von der Leber weg geredet, wenn Sie gewußt hätten, ich ! höre zu. wie? Also nun gehen Sie hübsch zu Ihrer Braut . . . ! übrigens ein charmantes Mädchen, ebenso brav, wie schön! . . . .

! und sagen Sie ihr. es sec alles in Ordnung. In einigen Wochen ! könnte die Hochzeit sein?"

Majestät!" schrie Reinhold auf. .der bis jetzt in strammer > dienstlicher Haltung dagestanden hatte, während der frerrdige ! Schreck sein Gesicht mit flammender Röte übergoß.

Schon gut. schon gut? Werde Ihren Vorgesetzten einen Wink geben, daß die formellen Schwierigkeiten beseitigt wer. den", fuhr die Königin fort, der es selbst augenscheinlich große Freude machte, ihrem guten Herzen folgen und Glück bereiten zu können.Eigentlich bin ich Ihnen die Lösung des- Konflikts schuldig, da ich ja, wie Sie sagen, an dem ganzen Malheur schuld bin?" setzte sie lächelnd hinzu.

Majestät hallen zu Gnaden?" erwiderte Reinhold er. schrocken. Ich ....

Sie wußten nicht, daß ich zuhörte'!" lachte die Königin fetzt geradezuSehen Sie. wie gut es ist. wenn wir Monarchen manchmal die rein« ungeschminkte Wahrheit zu hören suchen Es hat mich köstlich amüsiert und Ihnen geholfen! Doch nun eilen Sie zu Ihrer Braut und grüßen Sie sie von mir, ebenso meine liebe Kommerzienrätin!"

Damit reichte sie Reinhold gütig die Hand, die dieser voll tiefer Bewegung an die Lippen druckte.

Majestät", stammelte er,wie soll ich für die große, mir erwiesene Gnade danken?"

Danken Sie mir. indem Cie immer ein so tüchtiger Offi­zier und braver Mensch bleiben, wie bisher und noch dazu e«n Muster-Ehemann werden!" sagte die Königin, während er sich unter tiefen Verneigungen verabschiedete.

24. Kapitel.

Wie Relnhall) aus dem Schloß auf die Straße, von der Straße bis zum Antelmann'schen Hause gekomme« war, wußte

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er selbst, nicht. Er war in einem wahren Freudenrausch. Wie Vergeslasten war es von seinem Herzen gefallen. Alles jubelte und.jauchzte in ihm: Hilde. Hilde. Hilde!-

Als der Portier ihn- die Tür geöffnet hatte, stürmte et ohne ein Wort der Begrüßung an ihm vorbei. Stephan sah ihm erstaunt nach. Was hatte der sonst stets gütige Herr Leut, nant, der nie ohne ein freundliches Wort an ihm vorbciging? Erst war er so lange fortgeblieben, und nun kam er daherge» stürzt, als ob es brenne?

Als Reinhold die Treppe hinauf eilte, hätte er Klavier. , klänge. Das konnte nur Hilde sein. So meisterhaft spielte sonst hier Niemand Chopin wie sie.

Dadurch war es ihm möglich, ungehört einzutreten. Ohne, daß sie es merkte, da sie ganz versunken in '.hr Spie! war. stellte er sich hinter sie. Eben verklangen die letzten Akkorde wie ein Hauch. Nachdem sie die Hände sanft von den Tasten genommen hatte, stützte sie sie vorne auf's Klavier und legte ihren Kops da* rauf, ein Bild stiller, wehmütiger Trauer.

Er betrachtete sie voll unendlicher Liebe.

Hilde", sagte er leise. ..Hilde!"

Ach", murmelte sie. immer in der gleichen Lage,träume ich wachend? Immer höre ich seine Stimme. Er rusi mich Tag und Nacht!"

Hilde", sagte er da sehr sanft, um sie nicht zn erlchreckeir. Hilde, du ttaumst nicht. Ich bin's wirklich!"

Dabei legte er sachte seine Hand auf ihr Haar.

Nun fuhr sie auf mit einem Schrei. ^

Reinhold? Bist du's wirklich? Reinhold! Wo kommst du her? O, sage nichts! Laß mich dich nur anfehen, deine Hand fühlen! Die Sehnsucht trieb dich her, nicht wahr? Du bist schwach geworden, konntest nicht widerstehen! Gleich gehst du wieder. O. Reinhold, welch Glück, dich nur einen Augenblick zu sehen'" Er hielt sie fest in seinen Armen und drückte sie innig an sein Herz.

Hilde", flüsterte er ihr tn's Ohr.weißt du nvch. was Ich dir beim Abschied sagte? Gott hat wunderbare Wege! Hilde, ich brauche nicht mehr von dir zu gehen! Hilde, wir dürfen un» angehören. vor Gott und Menschen!"

Fortsetzuna folgt.