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Trier. 13 . Dez. Ausführliche Meldung. Der Waffenstill- stondsverlrag wurde heute vormittag um \\V% Uhr deutscher Zeit in dem Salonwagen des Marschalls Fach in Trier verlängert. Der Wortlaut des Abkommens ist wie folgt:
Abkomme«.
s menen Delglerten werden abends über Kasiel-Wilhelmshohe dorthin zurückkehren.
^ Die deutsche Waffenstillstandskommission: Staatssekretär Erzberger.
Die Milmully der MnbrMkMpst.
Die Unterzeichneten, versehen mit Vollmachten, kraft deren sie den Waffenstillstandsvertrag vom 11. November unterzeich. neten. haben heute folgendes Zusatzabkommen un'erzeichnet:
1. Dis Dauer des am 11. November abgeschlossenen Waffen. stillstanLes ist um einen Monat verlängert, bis rum 17. Januar 16l9 5 Uhr (fünf Uhr) vormittags. Diese Verlängerung um einen Monat wird unter Vorbobttl der Zustimmung der alliierten Negierungen bis zum Abschluß des Präliminarfriedens ausgedehnt werden.
2 Die Ausführung der Bedingungen des Abkommens vom 11. November. soweit dieselben zurzeit noch unvollständig ver. wirklick>t sind, wird freigesetzt und in der Ze 1 der Verlängerung d>'s Wttfenstillst arides zu den von der internationalen Waffen- stillstan-dskom Mission festgesetzten Vorschriften nach den Weisungen des Oberkommandos der Alliierten zum Abschluß geführt.
9. Folgende Bedingung wird dem Abkommen vom 11 November hinzugefügt: Daß Oberkommando d-er Alliierten behätt
sich von jetzt an. wenn es dies für «rngezeigt erachtet, und um sich neue Sicherheiten zu verschaffen, vor. die neutrale Zone auf dem rechten Rhetnufer nördlich des Kölner Brückenkopfes bis zur holländischen Grenze zu besetzen. Diese Besetzung wird von dem Oberkommando der Alliierten sechs Tage vorher an gezeigt werden.
Trier. 13. Dezember 1918.
gez. 3 . Hoch. A. H Womyna, Admiral. geg. Erzberger. A. Oberndorfs, von Winterf-eldt. Banselow.
Die Klausel über die Verlängerung des Vertrages bis zum Abschluß des Präliminarfriedens. sowie die vorherige Anzeige von Besetzung der neutralen Zone vom Kölner Brückenkopf bis zur holländischer» Grenze wurden auf Vorschlag des Staatssekretärs Erzberger in das Abkommen ausgenommen.
Die Lebensmittelkrage.
Zu Beginn der Sitzung teilte Marschall Fach 4m Namen amerikanischen Lebensmittelkontrolleurs Hoover mit. daß die in Deutschland liegenden 2.5 Millionen Tonnen Schiffsraum Kontrolle der Alliierten zur Versorgung Deutschlands mit zur Verfügung gestellt werden müssen. Zur Er. klärung des Ausdruckes „Kontrolle der Alliierten" in dem Sinne, daß hierbei die Schiffe selbstverständlich deutsches Eigentum ver- bleiben, und mit deutschen Besatzungen versehen werden könnten, antwortete Foch im Prinzip zustimmend. Aus den weiteren Bestimmungen glng hervor daß diese Versorgung mit Lebensmitteln von zwei Kommissionen geregelt werden wird. Die eine, welche die Lebensmittel aufkauft, hat ihren Sitz in Paris, während die mit der Verteilung und dem Transport beauftragte Kommission ihren Sitz in London hat. Staatssekretär Er?berger erklärte sich mit dieser Regelung des Transportes und dieser Benutzung deutschen Schiffsraums einverstanden. Fach sagte zu. dieses Einverständnis dem Lebenßmitt-elkonttolleur .^oover zu übermitteln damit fcc Verhandlungen zwischen den Schiffcchrtssachverständigen und dem Ausschuß, der dmttschersetts für die Einführung von Lebenßm-itteln eingesetzt ist. alsbald ausgenommen werden könne. Diese Verhandlungen finden nicht in Cpaa statt.
Aus der Debatte kst weiter bervorHuheben. daß die Abc des Verkelwsmaterials auf Grund der deutschen Vorschläge sich gehen wird und zwar in der Weise, daß bis zum 18. Jan 1919 die auszuliefernden 5000 Lokomotiven 150 060 Eisenbc wagen mck> 5600 Lastkraftwagen übergeben sein werden, deutsche, nach langen Verhandluvgen angenommene Vorsä steht im einzelnen vor. daß während der ersten zehn Tage : 18. Dezember an tätlich 116 Lokomotiven 2400 Wagen, bann während der übrigen zwarv§kg Tage \t 150 Lokomoti UTtb 3200 Wagen abgeliefert werden. Der fremzösischc Vorsck auf Ablieferung in kürzester Frist drang nicht durch
Insbesondere gelang es auch, die » 0 « franMicher S Vorschläge n-n Stt'afvorschriften im Falle der Ablieferung Material. dessen Zustand für nicht genügend erklärt wird. En. Von englischer Seite wurde verlangt, daß dao Lin »wm ..Dtldcn- an Stelle des Pan^rkreu-ers ..Mstkenfen" Ql Iicicrt werde, der nicht schleppberett ist. Letztere Taffache eretts am 11. 11. tzm Wakde von Coarpirgn^ mitgeteilt wor!
*** U ™ !ln,c stellt wu
Sta^jtzse.rctar Erzbrrger bezeichnet! die-: !«»! ooesr-brachie '
derrmg nie ein «kt der Willkür u„d to^'e P-otrst rin . Die G Knfcci zogen jedoch ihre Forderung nicht p,rüs.
Der Vorschlag Erzbeigerß. betreffend die tu Ostafrika flnNt$en Kolonialgef-mgenen, wird von Merj.öall Fock, aeo . Antwort ist in den nächsten T»zr« zu orroaite».
. »«ch verlast« heute nachmittag 2 Uhr Trier. Die ans S *r"8«traffeiie>, Mitglieder der Waffenstillstandsk-n.Missionen «en -« derselben Zeit dir Rütkeis, an. Die von Berlin «I
Berlin. 13. Dez. Die Brückenköpfe Köln. Koblenz und Mainz sind von den deutschen Truppen vollständig geräumt wor. den, ebenso die neutrale Zone bis auf die dort zurückgebliebenen Polizeitruppen.
Ans den belebten Gebieten.
Königstein. 14. Dez. 1800 Mann rückten mit klingendem Spiel in Könitzstein ein. Ter Fernsprechverkehr ist bis auf weiteres Enterb rocken.
Höchst a. M., 14 Dez. Tie Spitze der feindlichen Be- satzuntzstruppen in Stärke von zwei Kompagnien ist hier j eingetroffen und in der NiäMng Sossenheim weiter- marschiert.
In Flörsheim trafen gestern 1000 Mann Franzosen ein. von denen 250 im Ort verblieben. Tie übrigen Truppen besetzten die Nachbardörwr. Tie Waldbahn, die seit Diens' tag den Verkehr zwischen Schwanheim und Oberforsthaus ganz eingestellt hatte, ^ährt wieder bis auf weiteres von Frankfurt bis Station Goldstein — Aus Weilbach (.Kr. Wiesbaden) wird gemeldet- Tie französische Besatzung bezahlt für ein requiriertes Huhn 1 Mark, für eine Ente 2 Mark und für eine Gans 3 Mark.
Eine Bttttzuntz der Krupp-Werke.
Nus Berlin wird gemeldet: In einer Derfamml'Ung der Kruppfck^n Meiftergehilfen teilte das Tirektorjum mit. Krupp könne höchstens noch 10 000 bis 12 000 Arbeiter be- stchäftigen Bon einer regelmäßigen Prcdukticn könne keine ' N'^de m^hr sein, zumal peemntlich ein« feindlick)e Desetzunck zu »rwarten sei Durch diese Ankündigung, jo sagt der ..Vorwärts". besteht für etwa 200 060 Arbeiter die unmittelbare Gefahr der Arbeitslosigkeit.
Die rhägÜch-Akiljäj'He Kernidlilr.
Hamm L W., 12 Te;. (WV.) Die Provinzialvertretung der westfälischen Zentrumspartei hat eine Entschließung über die von Köln angeregte Frage betreffend Errichtung einer rheinisch westfälischen ^iepublik angenommen.
Darin wird betont, daß die jetzigen Organe in Berlin k isher nickt imstande waren, die Ordnung und Sicherheit im Reich wieder herzustellen und daß die von den Leitern des preußiscl)en Kultusministeriums bei Beginn ihrer Tätigkeit angekündigtm. der ge^etzlicl^en Grundlage entbehrenden Anordnungen auf dem O'.ebiete des Kirchen- und Sclgltwefens die heiligsten Gestible der Anhänger der christlichen Kirche verletzten. Tie Frage an üch sei noch nicht spruchreif, es könnten indes Verhältnisse eintreten. weick>e die Errich,tung einer rheinisck)-wesLfäli'chen Republik wünfckienswc-pt machen; dann müßten aber möglichst alle Parteien herangezogen werden. Die Prmstnzialvertretung verlangt unverzüglich die Wahl zur Reichs R'ationalveriammlrtng und zur preußischen LandesverLretrwo sowie deren schleunigste Einbenstung. Bis zum Zusarnmentreten der Nationalversammlung sei der bestehende Reick>stag als gefetzliclie Vertretung des deuti'clien Volkes ohne Verzug einzuherufen. Sollte die Regierung nickst in kürzester Frist die Herbeiführung geordneter und ge- fetzlick^r Zustände im Reiche und in Preußen bewirken, so werde die Volksbewegung in den westlichen Landesteilen für cine Abtrennung von Preußen in stark zunehmendem Maße wachsen und zur Gründung einer westlick)en Republik als deutscher Bundesstaat führen.
Die Rheinjchiffahrt.
Berlin, 13. Dez. Die Besprechungen mit der interalliierten Schiffahrttzkon'm'ission in Köln hatten nach einer Meldung der „Politisch-parlamentarischen Nachrichten" folgendes Ergebnis: Grilndsätzlich zugelaffen kst der Verkehr von den rechts,
rheinischen nach rechtsrheinischerr und linksrheinischer! und von linksrheinischen nach Nnksrheinischen Stationeir, desgleichen der Verkehr vom Ausland nach sämtlichen Rheikwlätzen, der durch Kontrollposten tn Emmerich und Basel beaufsichttgt wird. Uitter- sagt ist der Güterverkehr von linksrheinischen nach rechtsrheinischen Stationen. Ausirahmen werden zugelassen auf besondere Anttäge. die durch die Echiffahrtsgruppe Weststadt an die interalliierte Kommission zu richten find. Etz ist unbodirrgt nottven. dig, daß alle Schiffsfuhrer stets im Besitz ordnungsmäßiger Ladescheine sind. Dl« sofortige Freigabe aller festgehaltenen Kohlenschiffe ist verlangt worden. Während der Uebergangszeit bis GW vollständig, EinfMruny von vo^chrifts-mStzigen Abzeichen
und Ausweisen entstehen dem Schrsssperjonal keinerlei Schmie. rigkett.cn.
Treue um Treue!
Berlin, 14. Dez. Die Gardeschntzen-Dimsion verlangt von der Rer>ierunq. daß alle unrechtmäßig in Waffenbesitz Befindlichen entwaffnet werden. D'e Fcrderung ist Herrn Eberl am Freitag überreicht worden Er hat eine Prüfung der Wünsche der Division zugesagt. Wie die ..Deutsche Altg. Ztg." meldet, will die Division auf ihrer Forderune. zum Sicherhertst ienst heran?ezogen zu weiden, unbedingt bestehen. In der Kundgebung wird der Negierung versichert daß sie auf die Division rechnen könne, in ihrem Bestreben, die Ordnung aufrecht zu er» halten. Es wird aber Treue um Treue verlangt und die Re. gierunz ansgefordert, endlich mit alle^r Entschiedenheit gegen dir ordnungsstöreriden Elemente vorzugehen.
Berliii. 14. Dez. Außer der Garde.Kavallerie-Scb«Ltzen» Division haben sich auch die Regimenter Potsdams der Reichsregierung zur Verfügung gestellt und fordern bie Verhaft uv z Liebknechts und der Spartakusanhänger.
(üistf (frhlnruiia Nkichsla^xlsiß fnirn.
Berlin, 14. Dez. Der Präsident des Reichstages Dr Feh» renbach, richtete an di« Reichsleltung folgendes Schreiben: Gegenüber der dartigen Erklärung auf meine Berufung d-s Reichstages und tm Zufarumenhang mit Presieäuherungen Hab« ich das Bedürfnis, folgendes fefhzustellen: 1. Es ist falsch, von
der Absicht einer Gegenrevolution zu sprechen, die ich der Regierung machen wolle. Es handelt sich für mich nur um die Schaffung der Voraussetzungen für den baldigen Abschluß des Vor- friedens. Herr Eberl ist über meine Absichten and der Ueber- einstimmung der Parteiführer mit diesen von mir loyal unter- richtet worden. 2 Di« Voraussehurrg meiner taisächlichon Ve^ rufung des Reick»stages durch die BcstiTNmung von Ort und Zeit ist die zweifelsfreie Feststellung der Tatsache daß die jetzig-sn Gewalten in Deutschland von unfern Feinden nicht ar^erkannt werden. Diesen Zeitpunkt, der nach Zeitungsnachrichten vom Tag« zuvor unmittelbar bevorstehen sollte, wollte ich aus der einleuchtenden Erwägung heraus nicht abwarlen. ich durfte es auch nicht angesichts der ungezählten Zuschriften und Tele, gramme. welche die Berufung des Reichstages forderten, und namentlich angesichts des Notschreies von Köln und Koblenz. Dre Annahme, daß die Entente erst durch mich auf den Der danken kommen konnte, es fehle an ei^r rerhandlungsfähi.'e^ Negierung, ist durch die vorausgvgange^^en Erörterungen in der feindlichen Presie widerlogt. 3. Die Folgen meiner Pflicht?r' füllung verantworte ich mit ruhigem Gewissen. Ich warte dar pflichtmäßige Handeln der Regierung ab. wenn sich die Vorauf setzung meiner Kundgebung erfüllt.
Der Empfong Wrftons.
Basel, 14. Dez. Auß Brest wird gemeldet: Nach den SK
Bord des ..George Washington" vorgenommenen Vorstellungen bewillkommnete Prchon den Präsidenten Wilson im Namcir der franzosisä>en Regierung. Gr schloß mit den 2Vortcn: .Wir werden den Ereignision des gemeinsamen Sieges die Weiht geben." Der Präsident begab sich dann au Bord des ..Pas de Calais", der in den öandels?>afen einfubr. Die auf den Ouais sich drkrrgende Menge bereitete dem Präsidenten eine anhaltende Ovation. Das Schiff legte an und P'-äsident Wilson mit seiner Gemahlin und seinem Gefolge begab sich an Land. Der Präsident tmiröe unter einem in den Farben der Alliierten gv schmückten Zelte empfangen.
Z,rm Empfang Wilsons stellten sich zwei DelegaEionen ein Der Präsident dankte den Gemeindebehörden für den ihm ber retteten Empfang und für die Gastfr«indfchaft. die den a m e r i. kanischen Truppen gewährt wurde, die gekemmen waren, um für die gemeinsame Sache gegen einen «rußerhalb des Ge. festes stöherrden Feind zu kämpfen, und schloß: „Ich freue mich hierher pi kommen, um meine Ratschläge mit denen Ihrer Staatsmänner vereinigen zu können, um einen Frieden gemäß dem Ideal Frankreichs und Amerikas herbeizuführeu.^
Nachmittag- 4 Uhr fuhr der Conderzug ab. Die Sttaße« sind außerordentlich belebt. Bälle wurden vera^kattet und bk DergnÜMvngen bauerten die ganze Nacht au.
Wilsos wird ausgefthaltet.
«*», n. EM Mt.rbtit« i»«LpKkEM'7r«t m
der Fahrt vor fchweiZevifchen Journalisten nach den Vereinigte« Staaten teilgenonrmen Haft erNätt heute tn seinem Blatte nach» träglich daß seine Kabetmeldrmge« über die Rede Wilsontz «n» 27. September in der Schweiz nicht angekommen find. Auffallend sei in diesem Zusammenhang, daß eine HavasmekdunG gerade die Stellen der Rede nicht erwähne, die «tt Rücksicht auf die Ausgestaltung der künfttgon Wottordilung am meisten 3** sereve döbnu Der Vmtom fWtt da»


