.äva IS j'ümonen. Männer und 21 Millionen Frauen find. Die Frauen haben also schon an und für sich ein Uebergewicht von rund .? Millionen Stimmen. Die Zahl ist als gegen früher ans dreifache gestiegen und der Zuwachs wird ety^r genau 2-3 Millionen bc "?.gen.
Inl.'r.ssiereu dürfte nur zunächst, wieviel der 1912 abgegebenen 12.:! Millionen Stimmen auf die maßgebendsten Parteien L?.zc;-ebeu find. Es sind dies fiir die Sozialdemokraten 4 230101, Zentrum 2 176 731, die Liberalen 315j9 711, die Konservativen 1731 922.
Nun ist zunächst zu berücksichtigen, daß die Sozialdemokra- fen bischer stets eine große Anzahl Mitläufer hatten, von denen sicherlich viele mit der Errichtung der Demokratie das von ihnen erstrebte Ziel als erreicht ansehen und daher ihre Stimme für .die Folge der demokratischen Partei zuwenden werden. Von der großen Zahl d<r Jugendlichen zwischen 20 und 23 Jahren dürft.' dagegen den Sozialdemokraten mancher Zuwachs sicher fein.
Wenn der Gefamkzuwachs an Wählern gegen früher 23 Millionen beträgt und auf die Frauen 21 Millionen Stimmen cuffeffen, so werden die jugendlichen Stimmen von 20 bis 23 7 etwa 1 Millionen betragen, und es bleiben daher von tci .13 Millionen männlicher Stimmen 14 Millionen für die Wähler üHx 25 Jahren. Hieraus geht hervor, daß auf die ge- sü nte Frauenwelt etwa das l^fache der im Jahre 1912 Wahl- be^chtigten entfällt.
Nehmen wir nun den für di - Sozialdemokratie günstigsten Standpunkt ü7i ; daß auch sämtliche Frauen und Tochter derselben rot wählen, so würden ihnen jetzt bei der Wahl 6% Mil- lionen sozialistischen Frauenstimmen Zufällen^ denen aber, da 21 Millionen Frauenmähler vorhanden »sind, 14^ Millionen bürgerliche Frauenstimmen gegenüberstehen. Deshalb gehört sicherlich nicht allzuviel Pro pH ?te naufga.be dazu, wenn man die Behauptung anfstcllt:
Der Sieg bei den Ratio nalwcchlen wird da liegen, wohin sich die gewaltige Zahl der bürgerlichen Frauenstimmen schlägt. Die bürgerlichen Parteien muffen deshalb alle Hebel in Bewegung fetzen, die Frauen für ihre Sache zu gewinnen.
kcr ..AWsgdtslag" ssf Lm mfo.
r :;^ at Volksbeauftragten" hat bekanntlich verfugt, daß spätestens mit dem 1 . Januar 1919 allgemein der achtstündige -^rb'.'ctsiag feine alte Forderung der Sozialdemokratie) zur Emführung gelangen soll. Die Verfügung ist sehr summarisch gehalten, es ist daher unbedingt notwendig, daß durch entsprechende^ Aussührunasbestimmungen auf die Bedürfnisse der Volkswirtschaft Rücksicht genommen wird. Daß solche Ausfüh- rnugsbestimmAHgen beabsichtigt sind, darauf lasten die Erklär ruklgen des sozialistischen Staatssekretärs Dr. Landsberg vor den Vertretern der Berliner Presse schließen. Dr. Landsbera ausdrücklich erklärt, daß die Einführung des achtstündigen -.r^eftstages den wirtschaftlichen und Betriebsverhältnisten an- tzcpaßt werden soll und daß vor allem auch die Verhältnisse der Landwirtschaft berikcksichtigt werden muffen. Für die Lartdwirt- schrft würde jedenfalls die schablonenhafte Einführung des achtstündigen Arbeitstages direkt betriebslähmend wirken. In den Wintermonaten wird auf dem Lande schon heute nicht länger als acht Stunden gearbeitet, aber während der Bestellung und der Erntezeit ist es doch ganz ausgeschlossen, daß man mit achtstündiger Arbeitszeit auskommen kann, wenn eben nicht die Versorgung der Bevölkerung mit Lebensmitteln auf das ernsteste Sesahrdet werden soll! Jeder mit landwirtschaftlichen Verhältnissen nur einigermaßen Vertraute wird zugeben, daß mit den normalen Arbeits- und Gespannkräften bei achtstündiger Ar- oeitszert der Betrieb nicht arrfrechtznerhaffen ist. Nun wird man uns einwerlen können, daß man ja entsprechend mehr menschliche und tierische Arbeitskräfte einstellen könnte Das mag theoretisch richtig sein, ist aber bei der weit verbreiteten Abneigung gegen Landarbeit in der Praxis nicht durchführbar Zeoenfalls würde dann der Betrieb ungeheuer verteuert werden und d,e Verteuerung der Produktionskosten müßte na- turgemaß wieder verteuernd auf die landwirtschaftlichen Produkte ruckwrrken. Wenn die Konsumenten diese erhöhten Preise bezaplen wollen, nun gut! Wir bezweifeln aber vorläufig noch, daß sie damit ohne werteres einverstanden sein werden und wft glauben auch, daß das nicht im Sinne des .Rates der Volkß-
n s 9t man Clne ^artige Preissteigerung
IJo nicht will dann darf man auch nicht in dieser Weise in die ^^-verhaltnrsse der Landwirtschaft eingreifen. Die Land. wrinchaft ist nun einmal mit dem Fabrikbetriebe nicht ohne wei-
tD?l1 * et Mensch die für die Land- Xn erF / C 2inie ^°bget«nden Witterungsverhältnisse
nrcht bestimmen kann.
An eine dem Achtstnnd.maq entsprechenden Preisbilduna ft,r d.« Landmntschrft d-ntt der echte -erlist aber auch par-
' 3aft,nfl b0S ° tcI b'»i-,°r p»»niim<t»e
Yi * on ""'t wird man nach Bel-iti«ung der be„- traen Derkehrrstorun.ien snniel Lebensmittel -inkrihr-n können wie man will und zwar ohne eine den deutschen Bauern bin' '°'»end schnbende Mrtfch»f..zp-.l!t!k. Die amerilantsch-, ar'ien' t'n.ich- rusnsche und australisch« Lanümirtlchast hat «unerdem natürlich auch kernen Achtstundenarbertziaz. Dieler würde mii- fD " d-utsch- Lanswir.jchast den Ruin bedeuten. Darum
fort mrt einem nlchen ^iatistlichen Unsinn, fort damit Dom £«nbe, wer ihn fordert, grabt da- Grab des deutschen Bauern
„Vergejelstchaftmig."
Man schreibt uns'
ncuen ^ochthaber haben die Beweiskraft de-. Augen- ™ Weiter allerdings auch nichts. Und weil Labe n e n d °^nwe-srn haben^ deshalb wird dielen Macht- " ; baMI ’’ bel Erfolg nicht beschieden s-tn. Hiermit ist > ”'*'** ßC! " ß ‘ bn!i d» Plan der „V-rgesellschaf- baZi ÜL ^ bildlichen Produktionsmittel über.
U'IZL DelIt,irtli ^ en wäre Dieser Plan ist und bleibt
^e,b werftandlich der Kern des serialist,scheu Programms, Deu Sozialdemokraten zumuten.^le sollten aus diesen Plan verzich. -en, ist dasselbe, als wenn man dem Wolf zumnten würde, Honig
zu lecken, statt Schafe zu fressen. So wut> lotm nur ein liberaler Bürger sein.
Für die Unfähigkeit der heutigen sozialistischen Machthaber ist es äußerst Jezeichnend: wie wenig sie auf diesem, ihrem ureigensten Gebiet Bescheid wissrn. Das Beste, was an Vcrgescll- schaftungsversuchen. geleistet ist, kennen sie nicht. Was ist unter Äergesellfchaftlrng zu verstehen? Uebernahms der Produktionsmittel (Landgüter. Fabriken, Maschinen, Rohstoffe nsw.f in das Gemeineigentum, sei es der Kommune, des Staates, des Reiches oder auch einer besonderen staatlich anerkannten Organisation, z. B. einer Zwangs.Genossen schaff. Dies letztere ist das Wichtigste Nämlich, soweit überhaupt erfolgreiche Dergesell- schaftungsoersuche vorkiegen. find diese in Form der Genossenschaft, und zwar — dies ist besonders wichtig — in Form der Uebernahme von Fabriken und Gütern durch Konsumvereine erfolat, So in Deutschland und viel srub.'r und gründlicher in England. Diese Konsumvereine waren allerdings bisher kein." Zwanasgevcssenschgffen. sie umfassen vielmehr nur eine Auslese ron Arbeitern, %— K, die barzahlenden nämlich. In dem lehr, reichen, mit glänzender Anschaulichkeit geschriebenen Buche der Sozialistin Beatrice Wcbb: „Britisches Genossenschaftswesen"
wird der Nachweis versucht, daß diese Form der Vergesellschaftung die einzig mögliche unter allen Formen der Vergesellschaftung ist. Auch ein grundsätzlicher Gegner des Grmeinfchaftsbe- triebes muß hiernach zvoeben. daß diele F.>rm die meisten Erfolge aufzuu eistn hat. Andererseits wird dieler Gegner aus der weiteren Betrachtung der engljsckren Entwicklung die Heber- zeugung schövfen, daß selbst die beste Form des Gemeinschafts- be^riebcs doch nicht die Kraft hat. diesem System den wirklichen Sieg zu verschaffen Obwohl die Industriearbeiter in England kraft des allgemeinen Wahlrechts schon längst über die große Mehrheit des Parlaments verfügen könnten, baben sie doch nicht daran gedacht, dielen wirksamsten Hebel zur Erreichung des Sozialismus mit Hilfe des Staates in Bewegung zu setzen. In England sind nicht einmal die Eisenbahnen verstaatlicht.
Unsc-re sozialistischen Staatsmänner stehen hinter den englischen soneit zurück, daß sie den bcsten cder aeuaueri am wenigsten schleckten Hebel zu: Errichtung der sozialistischen Republik im Augenblick ihrer Macht vergessen habc-n Sie denken allen Ernstes daran, deu Sozialismus in der unmöglichen Form zu verwirklichen: direkte Uebcrnabme von Fabriken und Gütern auf den Staat, wenn nicht gar Uebergobe an die Arbeiter des Betriebes selber, genau wie in Rußland. Solchen Bestrebungi'n wird und muß ein furchtbarer Zusammenbruch besckieden sein. Beweise hierfür finden sich in genanntem Buche von Webb. Was diese Zusammenbrüche uns noch kosten werden, steht dahin. Die Arbefter werden die Hauptleidtragenden sein. Möglich ist es allerdings auch, daß die berktiaen Machthaber ihre ffnsährgkeit ernsehen und auf nennenswerte Berge^llschoftsungsversuche verzichten. Damit wäre dann aber das eigentliche sozialistische Programm für die nächste Zukunft begraben. In je^m Falle dürste deu neuen Herren ibr iibeieiltec Ee.valtstreich nach kurzem Freudenrarckch eine üble Ernüchterung bringen.^ '
DgiiözrirlißkrZAst dsr Äeais'Klüvkm.
Don Herrn Simon ist öekanwtlrch der Weg kun-dgegeben. auf dem er als preußischer Finanzminister der Unabhänsig^n Eczialdemolratie die Vergesellschaftung du: Betriebe vorzunehmen gedenkt. Er will nicht konfiszieren, sondern enteignen und die Besitzer durch Nationalrsierrrngsanleihe ac-sinden. Da die Banken in diese Nationalisierung nicht ei^geschlossen sein sollen, so merkt man nur allzudeutlich den Pserdehuf des Bankiers Simon. Er will der Börse und den Banken das schöne Geschäft nicht entgehen lassen, daß bei dieser Durchführung der Verstaat. lichung für die Spekulanten kommen muß. Für diese Kreise ist es schon da, denn die Börse ist — nachdem sse bereits unter Einfluß des verlorenen Krieges die Kurse aller Papiere gewaltig herabgesetzt hatte — nach der Revolution und namentlich der Veröffentlichung der Dergesellschaftungspläne jetzt im völligen Zusammenbruch. Die Kurse stürzen nicht bloß für Aktien, sorr- dern auch für Kriegsanleihen, dce im freien Verkehr bereits 10 Prozent unter dem am^ichen Zeichnungspreis stehen. Das hat die Revolution und das immer tollere Treiben der Herrschaften, die jetzt um die Macht kämpfen und dabei nur schrvachen Widerstand finden, angerichtet. Geht die Finanzwirtschaft im Reiche so werter, dann ist der Staatsbankerott da! Was werden dapa die Versprechungen gewesener Negierungen für einen Wert haben?
Selbst dieser Bankerott aber wäre noch lange nicht so gefährlich wie die Durchführung der Vergesellschaftung, fei es nach dem Rezept des Herrn Prof. Wilbrandt oder dem des Finanz. Ministers Simon. Zum Voljchewismus fuhren sie unweigerlich alle beide. Denn wenn solche Dinge einmal eingefädelt sind, wir man mit echt deutscher Gründlichkeit sie auch immer weiter führe?,, wie wir es bei den« Kriegssozialismus sehen. Auf einen sehr gewichtigen Punkt aber, bca offen auszusprechen mancher
^ohl gescheut hat. weift Calwer jetzt, in seiner „Wirtsch. Korr " hin. so daß auch wir jetzt auf diese drohende Gefahr aufmerksam machen müssen Calwer schreibt über „Staatssklave, rei" im Dienste des Auslandes:
Die wirtschaftliche Koinmission zur Vorbereitung der Sozialisierung der Produktionsmittel hat ihre Tätigkeit begonnen. Fast im nämlrchen Augenblick werden die Finanzoerein. barungen der Waffenstillstandskommifsion bekannt, aus denen deutlich hervorgeht, wie stark die Absicht der Feinde ist, sich zur Sicherung der Durchführung ihrer Forderungen an' den staatlichen Besitz des Deutschen Reiches zu halten. Sie werden sich verpfänden lassen, was überhaupt nur in Betracht kommen kann.^ Und in diesem Moment will Deutschland daran gehen, das Staatseigentum zu vermehren, die Kohlen- und Kaligruben. die Eiserchütten. die Großbetriebe der chemischen Industrie usw. asw. aus dem Vrivateigentum in staatliches Eigentum überzuführen. Nichts Gelegeneres kann den Feinden geschehen: sie haben dann wenigstens staatliche Objekte in Deurschland. mit denen sich etwas anfangen läßt, aus denen sie sich nach Herzenslust bezahlt machen können für all das, was sie uns als Rechnung zu präsentieren gedenken. Wir bekämpfen zwar sonst den autoritären Sozialismus aus Grün.
oei?, die mft machtpolitischen Gesichtspunkten nichts zu tu« haben, ater selbst wenn wir irgend einen Nutzen der VeL staatlichung angeblich reifer Industriezweige anerkennen foimj fen, so würden wir doch km Hinblick auf die zu befürchtend-^ Friedensbevrngungen, um alles in der Welt jetzt nicht eir< Vermehrung des staatlichen EigLu.trnns betreiben. Denn sie! führt direkt zur SLaatssklaverei im Dienste des Auslandes Wir'glauben, daß darüber in der. führenden Kreisen auch gap kein Streit herrschen k?Mn. Etwas' anderes freilich iff es ob die große Masse der Arbeiterbcvöl^ung sich die;.'r Ein,'^ sicht raschestsns zugänglich ermessen wird. Bei richtiger Auf- klänkng der Sachlage glauben wir, daß die Arbeiter es ver-, stehen werden, wenn man ihnen die Gefahren schildert, dic aus einer Verstaatlichung.im jetzigen Augenblick sich ergebeK müssen. Die Sozialisierungskommisskon hätte demnach allen Arrlaß, ihre Tätigkeit bei der gekennzeichneten politischen Siffration gar.nicht erst zu beginnen. Oder will sie wirklich den Feinden einen Teil der wertvollsten ProduktionsmiLLel auf den Prafer-tierteller anbietsn? Ern solcher Wille besteht, natürlich nicht. Dann muß aber auch die Frage der Sozialisierung vertagt werden. /
Man kann diese von Calwer gekennzeichnete Lage, in die; uns die Forderungen der Sozialdemokc-ftie nach „Vsrgcftll- fchahtung" oder Sozialisierung und Nationalisierung bringen, allerdings^ nicht scharf genug namentlich den Arbeitern klarmachen. Aber wft fürchten, es wird so gehen wie mit anderen Warnungen. Das „Volk" wird eher den Volksverfuhrern glauben, als denen, die es auf Gefahren aufmerksam machen. „Wen die Götter verderben wollen, schlagen sie init BUndheft!"
Grgm die,chys«e?r dcr NMK!ichkü Gx?kZ!chsN".
Hamburg, 8. Dez. Eine energische Absage an den Bolsche- wisinrV erläßt der Sokdatenrcrt der 91. Infanterie-Division in Altona. Es heißt *wmn:
Rach jahrelangem, unsäglich hartem Ka??rpfe haben wir uns endlich die ersehkite Freiheit im Staate, das gleiche Recht für alle errungen. Eine Regierung, die wirklich ihr bestes will, steht noch an unserer Spitze. Ja, Kameraden, wir sagen noch, denn schon ist eine Partei — gebildet zumeist aus Fahnenflüchtigen, also Leuten, die euch so schändlich verraten haben — am Werke, um in rasendem Fanatismus die jetzt bestehende Ordnung zu untergraben und Zustände herbeizuführen, gegen die der russische Wirrwarr, den wir selbst miterleben, klein zu nennen ist. Ka- ineraden. Agenten dieser bolschewistischen Partei, rvelche sich stolz „Spartakusgruppe" heißt, find auf dem Wege z ueuch: sie werden mit blendenden Schlagworten und Versprechungen an- euch herantreten. Aber glaubt ihnen nicht, hört fie nicht, denn es wäre Deutschlands Untergang und Zersplitterung, der Bürgerkrieg, diese furchtbarste Ausgeburt aller Kriege, dal
Eirrige scharf hsraustretende Punkte für den Fall des Sturzes der jetzigen Regierung durch die Partei Liebknecht-Roja Luxemburg werden auch dis ganzen kommenden Schrecknisse sichtbar machen. 1. Wir bekamen keinen Frieden, denn Lloyd Gegrge und Balfour haben neuerlich erklärt, daß ste mit einer extremen Regierung nicht verhandeln werden. 2. Eine bolschv- wi>tische Regierung würde uns Desatzungstruppen der Entente^ aufnotigen, das Blut unserer Kameraden wäre umsonst geflossen 3. Mir kamen nicht nach Haufe, denn die Eisenbahner würden nicht arbeiten: dadurch aber würde auch die Lebens- rnittelzuftrhr für uns und unsere Angehörigen unterbunden. P^t und Seuchen wären die Folgen, außerdem aber sagt Wilson: 5. „Keine Lebensmittelbelieferung wenn ungeordnete Zustände in den deutschen Landen herrschen-. (Unter den Bemüh ungen der jetzigen Regierung find schon 8 Schiffe.mit Lebens- Mitteln von Amerika nach Deutschland abgegangens. 6. aber ist zu beachten, daß unter dem bolschewistischen Regiment die Zuchthäusler — diese Hyänen der menschlichen Gesellschaft — in Frecheit gofetzt werden, dann aber wehe unseren Frauen' Schwestern urrd Töchtern, wehe jedem, der das geringste zu verlieren hat.
Kameraden, diese 6 Punkte sagen euch alles, darum traur nicht den Lockungen derjenigen, welche die jetzige Negierung stürzen wollen: haltet fest zu dieser, so werdet ihr in kurzer Zeit' in der Mitte eurer Angehörigen sein und schon zum Weih- uuchtsfest die Segnungen des Friedens verspüren, als freie Bürger des demokratischen Staares der Weft.
Kirchliche Dachrichte».
Evangelische Gemeinde.
3. Sonntag im Advent, 15. Dezbr. 1918. Lormitiags 9 y 4 Uhr: Herr Pfarrer Ritter
Vormittags 11 Uhr KindergotteÄüenst. He'-r Pfarre Ritter.
Nachmittags 5Z4 Uhr: Herr Pfarrer Klebergei Arffchlietzend Feier des hl. Abendmahls mit Einzelkelch.
Gottesdienst im Stadtteil Fauerbach.
10 Uhr Gottesdienst.
11% Uhr. Jugendoottesdienst.
Katholische Gemeinde.
Sonntag, den 15. Dez. 1918. 3. Sonntag im Advent.
Beichtgelegenheit am Samstag von 4 Uhr an un Sonntags früh von 6 Uhr an.
^7 Uhr Frühmesse.
8 Uhr Hk. Messe. Gemeinsame hl. Kommunion de Frauen.
% 10 Uhr Hochamt mit Segen und Predigt
Nachmittags 2% Uhr Christenlehre und Sakramen talische-Vruderschafts-Andacht mit Segen.
Während der Woche: Um %7 und 7 Uhr Rorateamtel
Freitag abends 6% Uhr: Bitt-Anbackt.
Nach dem Hochamt Ausgabe von Büchern aus der Bor i omäutz-Bücherei.
Verantwortlich für den politischen und lokalen J*»ii: Cti Hirsche!, Friedberg: für den Anzeigenteil: C. Schmid Friedberg. Truck und Verlag der „Neuen Lageszeltung A- G.. Friedberg i. &


