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Beil age fit*
Dummer 294
Neuen Tageszeitung
Samstag, den 14. Dezember 1918
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Stimme ans der Dorfkirche.
AdvrntsyHanken von froher Einkehr und stiller Heimkehr.
Text? Eo. Matthäus. Kapitel 21, Vers 1-9.
In dem Herrn Geliebte! In diesen Tagen feiern wir Christen Deutschlands einen zweifachen Advent. Die feierlichen Machen vor Weihnachten welche uns nach alter Sitte Jesu Kommen verkündigen, damit wir vom Schlafe auffahren und unsere Füße auf den Weg des Friedens setzen, -ringen uns unsere braven, lieben, heißersehnten Freunde aus dem Lande des Todes und der Zerstörung in's Vaterland zurück. In langen, endlosen Kolonnen marschieren wie zur Parade mit klingendem Spiel durch Stadt und Dorf. Batterien, die Räder, Protzen und Lafetten mit frischem Tannengrün umwunden, rotten durch das nebelgraue Land. Reiter und Pferd sind mit weißen und roten Rosen und bunten Fähnchen geschmückt, die zarte Kinderhände ihnen zum Empfange gereicht — Auch durch unser Dorf sind sie marschiert, gefahren, geritten, durch hochgewölbte. schmucke Ehrenpforten hindurch, an festlich geschmückten Häusern vorbei.- ' Ileberall haben sie zum Empfang den Gruß vernommen: Ein
herzliches Wtttkommen den wackeren deutschen Kriegern! — Seid gegrüßt, ihr tapferen Helden des Vaterlandes! — So feiern wir heute auf Erden Advent, irdischen und himmlischen. Denn wir hören auch wieder das Hosianna! rvelches einstmals dem Gottessohn aus tausend Herzen entgegenschallte, als er nach ruheloser, einsamer Wanderung, ein milder, sanftmütiger Herrscher, Einkehr hielt in Davids Stadt- Wir sehen, als wenn'e heute wäre, wie damals das Volk grüne Zweige von den Bäumen hieb, Straßen und Häuser in ein prächtiges Fesiqewand kleidete und schrie und sprach: Hosianna dem Sohn Davids!
Gelobt sei, der da kommt in dem Namen des Herrn! Hosianna in der Höhe! — Ja. wir erleben jetzt einen großen Advent: die Einkehr, frohe Heimkehr unserer Truppen, welcher bald, — das wünschen wir ihnen —, die stille Heimkehr ins Heimathaus folgen möge und dann zum anderen den königlichen Einzug des himmlischen Freundes, dem bald nach mühsamem Aufstieg auf Golgatha die Himmelstüre sich öffnen wird. Hab Dank für deine Einkehr und Heimkehr, du treuer Heiland! — Stunden der frohen Einkehr und der stillen Heimkehr, laßt uns bei ihnen etwas verweilen.
Sind es nur Stunden der großen Trauer, der Landestrauer, die wir jetzt erleben? Unsere Freunde ziehen wie Sieger ein und werden wie Sieger empfangen, aber was Hilst das, wenn ihnen hart auf dem Fuße ein Heer von Franzosen. Eng- ländern und Amerikanern nachrückt, das unseren siegreichen Scharen den- Siegerpreis aus den Händen gewunden hat und nun seinen furchtbaren Lohn verlangt? Wem werden nicht unwillkürlich die Augen feucht beim Einzug unserer Treuen? Will sich einem nicht das Herz zufammenkrampfen bei dem Gedanken: Wir sind nun Besiegte. Geschlagene. Ueberwundene? Wäre es nicht bester gewesen, wir hätten unsere Fahnen auf Halbmast gcsitzt und den Durchziehenden und einkehrenden Freunden durch unsere Kinder statt weißen und roten Rosen schwarze Fähnchen als Zeichen der Trauer überreicht? Lieber Freund? Laß jetzt einmal deine schwarzen, schweren Gedanken ruhen' Du änderst damit doch nichts an der jetzigen Lage. Es ist ja wahr, daß wir durch den traurigen Ausgang des A^ltkrieges in eine zur Zeit unglückliche Lage geraten sind. Aber war denn der ganze Krieg nicht schon ein großes, nationales Unglück für uns! Des« 'wegen brauchen wir aber jetzt nicht vor allem zu verzweifeln!
Habe ich wicht ein heiliges Recht, zu hoffen, daß auf den Ruinen des zusammengestürzten Alten wieder neues Leben, ein schöner, junger Frühling erblühen wird? — Und warum heute in den Tagen der frohen Einkehr unserer Braven ihnen in's Gesicht hineinjammern? Sind sie denn schuld an dem erfolgten Zusammenbruch? Haben sie nicht im Gegenteil ihre eisernen Pflichten mit schier übermennschlichen Kräften erfüllt? Seid uns willkommen! So wollen wir auch im Gotteshause allen denen zurufen, die bei uns Einkehr halten und uns mit ihnen freuen, daß sie aus schwerer Kriegsnot und Gefahr gnädig herausgeführt wurden. An unserem Wesen und Umgang, an der gastlichen Aufnahme sollen sie gewahr werden, daß in deutschen Gauen die Herzen ihren Helden Dank, heißen Dank wisten für all ihre hingebungsvolle Treue, womit sie die Kriegsschrecken von unserem heimatlichen Herd ferng-halten haben. Ja, eine frohe Einkehr sei unseren Freunden bereitet? Wie unsagbar haben sie all seit langen Monaten diese Stunde ersehnt? Ihr inniger Wunsch lautete immer: Wenn es nur einmal Waffenstillstand wäre? Nun ruhen die Waffen! Nun kehren die Heere zurück! Ist das nicht eine weihevolle Stunde, die Stunde der frohen Einkehr? Dasselbe gilt aber auch von Jesu Einkehr. Sei uns willkommen edler Gast? soll es durch den christlichen Advent klingen. Seht nur. wie ein sanftes Lächeln um die Lippen des treuen Menschenfreundes spielt. Es ist eine erhabene Stunde für den armen Gottessohn* So empfängt man keinen verachteten kleinen Propheten, keinen gewöhnlichen Zöllner- und Sünderfreund wie dort zu Ierusalein. Das war die frohe festliche Einkehr eines Herrschers in seine Stadt- So gewaltig war der Eindruck auf die Volksmenge, daß frohe Festesstim-- mung ihre Herzen hochschlagen ließ und man ihm wie einein Könige zujubelte: Hosianna dem Sohne Davids! — Froh-
Einkehr will er bei dir halten. Heute sollte auch der verschlaf- sene Mensch verspüren, was Jesu Einkehr uns bedeutet. Jesus kommt als Sieger auch über tiefsten Schmerz und größtes Seelenleid Willst du nicht auch wie Zachäus eilends ihm deine Türen und Toren öffnen, damit der große König bei dir Einzug halten kann?
„Als mir das Reich genommen, da Fried und Freude lacht,
Bist du mein Heil gekommen und hast mich stoh gemacht."
Jesu vor allem, dem himmlischen Gaste, gelte unsere frohe Einladung- „Zeuch zu unseren Toren ein, du sollst uns will- kommen sein?"
Frohe Einkehr predigt uns der heutige Advent und — stille Heimkehr
Ich sprach voraestern einen Soldaten. Er war recht zufrieden mit seinem Quartier. „Aber ich wünsche doch ich käme jetzt bald heim", meinte er. Gott schenke euch, ihr wackeren Kameraden eine gesegnete, stille Heimkehr? Es ist doch das höchste Gnadengeschenk, das den Heimrehrenden zuteil werden kann: die Heimkehr, das Wiedersehen mit den lieben Angehöriaen. Gott zum Gruße? all ihr Freunde aus unsererMitte. denen diese Heimkehr beschert wurde. Es ist fürwahr die feierlichste, größte, erschütterndste Stunde deines ganzen Lebens. Hast du das nicht empfunden? Hast du nie gedacht, daß du dem Allmächtigen dort oben für diese Stunde heißen Dank sagen mußt? Darum muß es stille Heimkehr sein, die wir auf Advent feiern, stille Heimkehr auch *ür denjenigen, von dem es gilt: „Er zählt die Häuv- ter seiner Lieben und sieh', ihm fehlt kein teures Haupt." Stille Heimkehr erst recht für denjenigen, der »ein Advent zuerst in der
Heimatitätte und dann irgendwo an einem Grabeshügel feiert. Stille Heimkehr kann es nur für alle, die zurückkehren, fein, weil sie der guten Kameraden nicht vergessen dürfen, die nicht mehr Heimkehr auf Erden halten können, weil sie derer gedenken müssen, die daheim um ihre gefallenen Väter und Söhne jetzt so unsagbar trauern. „Vergiß der teuren Toten nicht und schmücke auch unsere Braven mit dem Eichenkranz." — Advent redet auch vom Tag des Heimzugs des großen, schlafenden Heeres auf dee * Schlachtfeldern zu den ewigen, himmlischen Wohnungen Dv- siehst heute jene treue Schaar unserer edelsten und besten Söhne, wie sie im Geisterzuge stille grüßend vorüberzieht der anderen, Heimat entgegen. Herr, verleihe unseren teuren Gefallenen eine gesegnete Heimkehr! — Um ihretwillen laßt uns stillen, hei- ligen Advent feiern, um ihrer und unserer Seelen willen. — Was wäre all unser irdisches Grüßen und Einkehren, Wieder, sehen und Heimkehren, wenn wir dich, du großer König des Advent nicht hätten? Laßt uns nach Jerusalem zurückkehren! Als der Heiland dort einzog, da wußte er, es ist ein letztes Ruhen und Rasten, ein letztes, kurzes, frohes Einkehren. Dort leuchtet schon das Kreuzeszeichen auf Golgatha und darüber tut sich schon langsam — langsam die Türe auf zur ewigen Heimat. Eben jauchzt die festlich frohe Menge ihr Hosianna dem Sohne Davids? aber sie denkt nicht so tief und schaut nicht so weit wie er. Er hört noch aus ihrem Hosianna den tiefen Sinn dieses Wortes herausklingen: Hosianna, d. h. hilf doch! — Er war bereit, jetzt bald die letzte große Hilfe zu bringen dem Volke, der Menschheit. — Lasset uns mit Jesu ziehen, all ihr trauernden und frohen Herzen! Hier der Weg! Dort das Ziel! Hier die Einkehr! Dort das Vaterhaus? Dahin geht unser Weg, o Vater, laß uns Ziehen! — So möge, lieber Freund, auch weiterhin der große Advent zu dir reden von froher Einkehr und stiller Heimkehr, hier und droben. Wie du, heiliger Advent, uns an die Einkehr und Heimkehr unserer teuren Freunde und des himm- lifchen Freundes erinnerst, so gibst bai uns jetzt wieder au*s neue die Gewißheit, daß irdischer und himmlischer Advent nun einmal zusammengehören, und wir aus Erden nicht leben können, ohne drn Himmel zu besitzen. Amen.
Die Kauen griirn de« Angjchlaß.
Wo liegt der Sieg bei den Wahlen zur Nationalversammlung?
Eine Wahrscheinlichkeitsrechnung, die in großen Zügen Auskunft über diese Frage gibt, läßt sich heute schon ausmachen.
Vergegenwärtigen wir uns zunächst einmal, daß bei drn bisherigen Reichtztagswahlen die sozialistischen Stimmen, ba in jedem Wahlkreise ein Kandidat ausgestellt wurde, stets restlos gezählt sind. Die übrigen Parteien haben aber nur in aussichtsvollen Kreisen Kandidaten aufgestellt, und deshalb sind in den übrigen Wahlkreisen viele Wähler zu Hause geblieben, denen die Kandidaten der anderen Parteien nicht patzten. Daraus erklärt es sich auch wohl, daß von 14.4 Millionen Wahlberechtigten 2,i Millionen Wähler, also soviel wie die Zentrumspartei bekommen hat. zu Haufe geblieben sind. Von den 14,4 Millionen Wählern sind an Stimmen auf die Sozialdemo, traten 4 250 461 gefallen, und sind daher, da dieselben ihre Stimmen bis auf den letzten Mann abgaben, die übrigen 10 150 009 Stimmen als den bürgerlichen Parteien gehörig anzusetzen.
Mit welch anderen Zahlen haben wir aber diesmal für die Nationalversammlung zu rechnen! Die Zahl der Wahlberechtigten wird schwanken zwischen 39 und 40 Millionen, von denen
Kerkens Kämpfe.
Roman von Helene Sckrütky. peb. von Gersdorff.
(Copyright 1915 by C. Ackermann-Stuttgart.)
60) Nachdruck verboten.
,.O. du meine Güte'" rief Tante Ella. „Das hat doch keinen Wert? Bloß dich abweifen lassen!"
„Ja, Tantchen, das hat großen Wert. Ohnedem kann sich der Gehclmrat hinter die Ausrede verschanzen. er sei gar nicht geragt werden von mir sei gar nicht die Rede gewesen. Ferner hätte er einigermaßen das Recht, mich für einen Feigling zu halten, der nicht offen herooczutreten wagt. Und letztens werden wir dann ganz genau wissen, woran wir sind, und können dann erst wirklich beschließen was zu tun ist"
„Du hast abermals Recht, Junge, daran ist kein Zweifel'" stimmte der Kommerzienrat bei. „Demnach ist meine Ansicht folgendermaßen' Reinhold schreibt seinen Heiralsantrag an Hide's Vater Während wir auf die Antwort warten, bleibt er. der Klatichw.äuler wegen, unserm Hause fern. Ja, ja. dag muß nun einmal so si.in. Ellachen". sagte er. sich speziell seiner seufzenden, kcpsschüttelnden Gattin zu.wendend, und dann . . . und dann, wenn die verneinende Antwort eingetroffen ist", sctzte er zisternd hinzu, „dann, Hi.'bchen, '.st die Reihe, Opfer zu bringen, an otr “
-Ach ia. mein armer Relnhold, du hast bis jetzt noch nicht viel Freude durch mich erfahren", klagte Hilde. „Und ich wollte dich so glücklich machen?"
„Ich hm trotzdem glücklich durch deine Liebe, meine Hilde:'" erwiderte Reinhold, den Arm um sie legend. „Du weißt ja, 'Liebe und Leid gehören zusammen! Und nun lebewohl, mein ein und alles, lei tapfer und mutig, mir zu Liebe! Gott wird uns nicht verlasien!" flüsterte er in ihr Ohr. „Er hat wunder, bare Wcae!"
Sie aber hing wortlos an seinem Halse und ihre Arme umschlangen ihn so fest, als wollte sie ihn nie, nie von sich lasten.
Da kam Tante Ella leise herbei, löste sanft ihr« Hände los und nahm sie selbst in den, Arm, während sie Reinhold zu-
aminUtte, daß er geben solle.
Er verstand. Rach einem langen Blick voll Liebe und Schmerz auf Hilde richtend, verließ er das Zimmer. Onkel Bernhard folgte ihm. Auch feine Augen waren feucht.
„Und alles das nur wegen Karl's verd.Eigensinn!
brummte er. die Fäuste unwillkürlich ballend. „Warum hat der eine böse Mensch die Macht, uns alle unglücklich zu machen? Das sollte mcht sein, sollte nicht sein!" murmelte er kopsschüt- telnd. „Uebrigens höre. Reinhold, da du nun doch in die Verbannung gehst, und wir dich nicht mehr so oft wie gewohnt, sehen werden, so merke dir. daß es trotzdem zwischen uns beim aljsn bleibt und daß ich dir zu jeder Zeit mit allem, was ich bin und habe, zur Verfügung stehe. Wenn du etwas Wichtiges zu besprechen hast, so schreibe mir. ich komme dann sofort zu dir. Verstanden? Und nun geh mit Gott, mein Junge? Und mögen bald bessere Zeiten kommen!
„Ich danke dir > Onkel, lebewohl!" erwiderte .Reinhold, kaum imstande zu reden.
Beide Männer schüttelten einander kräftig die Hände und blickten sich treufest in die Augen. Dann verließ Reinhold ent. schlostenen Schrittes und schweren Herzens das Haus, das fein Teuerstes enthielt.
Wie öde kam ihm das Leben vor! Ohne Hilde, ohne ihre j süße beseligende Nähe, ohne ihr kluges, feines Geplauder, ohne
ihre sanfte liebe Stimme.Wie öde. wie schal, wie nicht-
sagend kam ihm sein Dasein vor? Und es war keine Aussicht auf eine günstige Wendung vorhanden. Wie sollten sich die unabwendbaren Umstände ändern? Nein, wohin er blickte, türm, ten sich unübersteigbare Mauern auf. Auf der einen Seite der Starrsinn von Hilde's Vater, auf der andern die Möglichkeit, ohne seine Einwilligung zu heiraten. Er war nicht im Stande, diese Hindernisse zu beseitigen. O. wären noch die Zeiten der Ritter? Gegen Gefahren, Feinde, Riesen, Ungeheuer hätte er die Geliebte mit starkem Arm verteidigt und sich errungen, aber gegen die Vorurteile und Schranken im modernen Kulturleben gab es nur eins: unmännliches Verzichten!
In schwermütigem Sinne kam er in seiner Wohnung an und machte sich sogleich an die nächste Aufgabe, die wahrscheinlich bas vollständige Ende aller seiner und Hilde » Hoffnungen
l nach sich ziehen würde, den Brief an ihren Vater. Er schrieb kurz und bündig:
„Ew. Hochwohlgeboren? Beehre mich. Sie ganz gehorsamsi um die Hand Ihrer Tochter. Fräulein Hildegard Antelmann, zu bitten, deren Ltebe ich so glücklich war. mir während ihres Aufenthalts hier in K. zu erringen. Sollten Ew. Hochwoblgeboren die Güte haben, meine Bewerbung günstig aufzunehmen, io würde ich mir erlauben, mich Ihnen persönlich vorzustellen. Um freundliche Antwort bittet
Ew. Hochwohlgeboren ganz ergebenster Reinhold von Germshofs Leutnant im Feld Art -Regiment Rr. 0
D... schreiben trug er selbst aus die Post und sandte es als . eingeschriebenen Briefs an Hilde's Vater cb.
Nun lag noch der Abend vor ihm, den er in letzter Zelt immer im Antelmann'fchen Hause in Gesellschaft Hilde's zuge. bracht hatte. Was tun? Mit einem plötzlichen Entschluß wandte er sich zum Militär-Kasino, das er schon lang« nicht mehr besucht hatte.
Er wurde von den Kameraden mit großem Hallo begrüßt.
„Germshoff! Holla! Germ^hoft? Im Lande der Seligen? Beglückst du uns arme mangelhafte Erdenwürmer auch mal wieder mit deiner Gegenwart? Fühlen nns riesig geschmeichelt! Wahrbaftig!" so schallte es ihm scherzend entgegen.
„Ach. ihr werdet noch, genug von mir bekommen!" lachte Reinhold absichtlich mit, „werde jetzt wieder jeden Tag er. scheinen!"
„Ra. na. wer's glaubt!" rief Hauptmann Eichthal, ein sehr gemütlicher, etwas rundlicher Herr. „Die zarten Bande werden dich wohl nicht so bald loslasten?"
„Hört. Freunde", erwiderte Reinhold da mit einem Mate sehr ernst. „Ich habe eine kleine Bitte an euch alle. Neckt mich nicht, fragt mich nicht? Laßt meine Privatangelegenheiten ganz aus dem Spiel! Wollt ihr? Ich möchte mich gern wie. der wie sonst unter er^h wohl fühlen, aber das kann nur sein, wenn ihr tut. was ich euch bitte."
„Aber natürlich, alter Junge! versteht sich von selbst. Wol. len dich schonen, wie ein rohes Eit* hieß es von allen Seiten. Fortsetzung folgt.


