sch.che gestohlen; auch meine rote Dienstbinde W mir megge. nommen worden.
Ich eeitaZe mir, Sie um Auskunft zu bitten, wie ich mich bei Wiederholung derartiger Vorfälle verhalten soll. Müssen, wir uns das denn gefallen lasten?
Welche Zustände müssen daraus erwachsen, Latz die legalen Ek'sherheitsorgan-e ohne Widerstand vor jedem Haufen von verdächtigem Gesindel kapitulieren und die Waffen ablieser?'. muffen? Wenn es dazu kommt. Latz die Anstcherhertsorgane das Recht zum Waffentragen und zum Waffen gebrauch allein au- jUÜocn berechtigt find, und Latz wir lediglich als Prügel-, jungen auf die Strage gehen sollen, mache ich nicht mehr mit. nnd meine Kameraden werdemstch gewiß diesen Entschluß auch zu eigen machen."
,J« jgM!? Skai Md dir ftkie UglktzWille".
Vortrag, gehalten am tO. Dezember im großen Hörsaal der Universität Eietzen von Herrn Dr. SkalweiL, Profcstor der Natlonatökonr mie.
Auf Anregnng des Gießen er SLuLsntenavsfchvffeS wurden D. tragsabende eingerichtet, die den Zweck verfolgen, auch unsere akeLemische Jugend in dieser pol.-tisch so b^vegten Zeit neu zu orientieren und sie fähig zu machen, als- künftige Führer des Volkes, an ihrem Teil zum Wiederaufbau des Staates Aeizu» kragen. Die Herrn Professoren wurden als die berufenen Lehrer um ihre Mitwirkung gebeten. Sie haben der Einladung gern Folge geleistet und,so konnte die Reihe der Vorträge vor. gestern abend mit dem in der Ueberschcfft genannten Thema von Herrn Professor Skalweit eröffnet werden. Der große Hörsaal war voll besetzt. Wie voran ziehen war, ging der Abend nickt ohne heftige Auseinandersttzungen vorüber. Die von starker persönlicher Anteilna^ne getragenen Ausführungen des Professors £f. begannen mit einer kurzen Charakteristik der gegen- v-artrgen Lage, wie sie sich insbesondere in der linksstehenden Proste spiegelt. Als weithin bekannt.'S Peispiel führte er die „Frankfurter Zeitung" an. Ein Blatt ^as sowohl vor dem Krieg wie auch während seines Verlaufes nur kapitaMjsche Interessen vertrat, das bei Beginn des Völker ringe ns in heller Begeisterung vrn dem Volk „in Blut und Ersen" sang, wird über Nacht Anhänger der sozialiilffchen Idee und entdeckt plö^- lick, daß dasselbe Volk Jahre lang in Ketten geschmachtet hat, daß dieses Volk durch Jahrzehnte , zertreten und geschändet" endlich jubelnd den Tag der Freibeit begrüßen kann. Wje soh'Z in Wirklichkeit im alten Deutschland aus?
E i n Verdienst ist dem alten System nicht abzusprechen. Es hat verstanden unV gerade durch seine autekratische Staatsein- richiuna möglich gemacht, den Weg znm „sozialen Staat" mir Erfolg zu beschielten. Die Macht dieses alten Staates ruhte in neutraler Hand: dem Herrscher und dem ihm allein umerstsh- ten Osfnierkorps wie der Vearrtten'chaft. Diele beiden Faktoren waren deshalb in so hohem Maße befähigt, sozial, d. h. zum Wohl des ganzen zu wirken, weil keine persönlichen Interesten bei ihnen ausschlaggebend sein konnten. Sie standen außerhalb jeder Partei oder Interestengruppe und sahen im Wohl des Ganzen ihr erstes Pflichtgebot Die Entwicklung zum sozialen Staat hat bei un§ stetig Fortschritte gemacht. Und darin sind wir der Welt weit vornngegangen In keinem anderen Land werden wir die Verstaatlichung eines solchen Betrie. be§ finden, wie die preußllch-h.-!stsche Eisenbahngemeinschaft. Post und Telegraph sind Staatsmonopol. Ueber die Bergwerks- l-etriebe stand selbst der Regierung schon eine gewisse Kontrolle zu. Und vollends im Krieg war der Weg zur vollkommenen Sozialisierung soweit beschriften daß eine restlose Erfüllung dieses Ideals in grelle»-?? Rabe gebückt zu sein schien. Im demokratischen Frankreich war ein solches Schaffen allein schon deshalb n'cht möglich, weil die Hochfinanz, die dort sicher den größten Einfluß auf die Regierung ausübt. nie die Hand ;n Dingen hergeben wird die ih,»n eignen Interesten zuwider laufen nur aus Intereste gm Wrch? des Volkes. Dazu kommt, daß wir das freieste Wahlsystem besaßen und auch das gesundeste Wahlsystem Denn vor dem notwendigen Uebel aller pcrrlamen. tari ch regierten Lander, der Korruption unter den Abgeordne ten, hat uns ebenfalls dieses autokratische System bewahrt. Wir' brauchen nur die Wahl eines französischen Abgeordneten zu betrachten. um diese erschreckende Tatsache zu begreifen. Drei Dinze sind in Frankreich no wendig, um gew hit zu werden. Vor allem muß der Kandidat 50 000 Franken besitzen, um die „notwendigen Auslagen" zu bestreiten. Dazu bedarf er zweitens der Beziehungen zur Hochfinanz die ihm gegen bindende Per- fvrechunaen für seine spätere Abgeordnetentätigkeit das Geld zur Verfügung stellt Und ganz zuletzt muß er noch die Stimme Wie bitter wahr die Tatsache ist. daß das parlamentarische System Korruption mit sich bringt, beweist deutlich auch^ die Antwort eines sozialistischen Abgeordneten mrf eine diesbezüg- des Volkes besitzen, die er wieder durch Versprechungen gewinnt. !"che Frage, die ihm während der kurzen Zeit unserer parla- mentan'ch n Reqierun"sfv,m. der Periode Prini Mar oo^ Ba
den. gestellt worden war: „Sie glauben gar nicht, wie weit es damit schon gekommen ist!"
Diesen unbestreitbaren Vorteilen steht aber die verhängnisvolle und traurige Tatsache gegenüber, dab gerade das alte Ne. gime nicht fähig war. das Gefühl der Verantwortlichkeit am Staate im Volke zu wecken Und das vor allem ist die Starte der parlamentarischen Negierungssorm. Dadurch sind ihre Stag, ten groß geworden und das hält sie zusammen. Wir sind zu sehr in den. Gedanken gehalten worden, daß die Regierung, eine uns fremde Große, alles allein zu leiten berufen ist und haben zu ]pa* ernsehen gelernt, daß auch das Dolksganze Verantwortung bragt an der Politik, die sein Schicksal bestimmt. Und dieser Mangel an Verantwortungsgefühl. t*r den Reichstag zu ein-r 'v chuatzerbude degrodielte und das Volk die Regierung stets
als Fremdkörper empfinden ließ, hat letzten Endes zum Zusammenbruch geführt.
Was ist heute und was wird in Zukunft fein? — Die augenblickliche Regierung ist eine willkürliche Diktatur, die sich -um ErotzleU aus Lalboediideien und jüdi,chen Rechtsanwälleu
xusammeiMt. Bon einer Volksreglerung kann unter diesen Umständen nicht die Rede sein. Und auch ohne antisemitische Gesinnung zu besitzen, müsse jeder wvhl ihm, dem Vortragenden, darin zustimmen, daß das deutsche Volk sich auf die Dauer einr Regierung nicht gefallen lassen kann, die in der Mehrzahl aus Juden besteht. Warum gerade das deutsche Volk? — Und wie. 533 eit sind wir sonst gekommen in diesen wenigen Tagen? Die s Schuldenlast erdrückt uns fast,* aber dcr Rat der Volksbeouft j tragien wirst das Eald in unverantwortlicher Weise zum Fenster, hinaus. Soldaten verkaufen Waffen und Pferde für wenige Pfennige. Alles droht zu verkonnnen. wenn nicht bald eine starke Regierung dem Treiben unverantwortlicher Elemente^ Einhalt gebietet. Wir müssen weiter und müssen durch! Da es heute unmöglich geworden ist, zum alten Staat zurüchzukehren, soll zum NeunnsLan eine Regierung erstehen, hinter der der Wille des ganzen Volkes, nicht einzelner Parteien, steht. Un5" diese Negierung muß, lim ihr gesetzt? Ziel eines sozialen Staa. tes §n erreichen, vor allem eme starke Regierung sein. Dazu mithelfen und wirken ist unsere heilige Pflicht! Und Prof. CkalT' weit schloß seine Arrsfuhrunoen mit dom Appell an die Stuben, ten, wie sie hn Kriege Opfer an Gut und Mut fürs Vaterland gebracht hätten, so noch einmal zusammenzustehen und mit den Waffen des Geistes für die Erfüllung dieser unserer Schicksals- ftage zu känrpfen: Der Schaffung einer starken Regierung mir fester, überall anerkannter Autorität. —
Dem Vortrag, der durch laute BeifallsbeZMgungev öfters unterbrochen wurde, folgte eine kurze Debatte, in der die M-ft. nungen scharf aufeinenderpravten. Leider war die Aussprache nicht in dem ruhig-sachlichen Ton gehalten, den man in Akademikerkreisen erwarten sollte. Doch dürfte der Abend als so'che^ jedem wohl reichen Gewinn und viel Anregung gebracht haben Hoffentlich werden die Vorträge in ihrer Folge das erreichen, was beabsichtigt ist: Die akademische Jugend zu selbständigem polnischen Denken zu erziehen.
Ans der fsiimat.
HMe Msimtki! 3j*£“
mals auf die rnsr-en (Sam^iap.) nachmittag 1 ithe im hiLffgcn Ratskeller (KaiserHr. 19) ftatt- fin-entzerr GrunDungsvsrfanrmlung der Hess. BolksparLei aufmerksam. Wir bitten unsere Freunde, der Versammlung beiwohnen zu wollen.
Friedkerg, 12. Dez. Die Au'nahme der Wahl- j berechtigten für die am 19. Januar 1919 stattfindende Wahl zur Hessischen Landesversammlung erfolgt durch freiwilligen Hilfsdienst der hiesigen Lehrer u. Lehrerinnen am Freitag, den 13. und Samstag, den 14. ds. Mts. Aufnahme in der Wählerliste finden alle deutschen Männer und Frauen, die am 19. Januar 1919 über 20 Jahre alt find oder an diesem Tage 20 Jahre alt werden, soweit sie in Friedberg ihren Wohnsitz oder dauernden Aufenthalt (etwa als Dienstmädchen. Studierende usw.) haben. Das Gleiche gilt für Militarper- sonen, die hier ihren Standort haben. Wahlberechtigte, die am Montag, den 17. Dezember noch nicht für die Wahlliste vorgemerkt, d. h. durch irgendwelchen Umstand übersehen worden sein sollten, werden ausgefordert, sich rwch an diesem Tage auf Zimmer 4 des Stadthauses zu meiden. >
Don der Kriegerkameradscha t tzaffia. 2rz der letzten Nummer des „Hessischen Kamerad" veröffentlichte das Präsidium einen Aufruf, in welchem als Aufgaben des Verbandes bezeichnet werden: Erhaltung der Einheit des deutschen Volkes. Pflege der Vaterlandsliebe und der Kameradschaft. Fürsorge für die Kriegsbeschädigten, die Krieoshinterbliebenen und Kriegsteilnehmer, nachdrückliche Vertretung ihrer Ansprüche auf Versorgung und Hilfe, Au^au der wirtschaftlichen Einrichtungen. 2m Jahre 1917 haben die Haffia und ihre Vereine für Wohlsahrtszi.vecke Mk. 155000.— aufgewendet. Das Präsidium will diese Leistung noch bedeutend steigern.
Schotten. Ein bemerkensmerres Ergebnis hat die vom Kreisobstbauoerein durchgeführte Erfassung der Wildsrüchte im hiesigen Krei e gezeitigt. Es wurden im Laufe dieses Herbstes abgeliefert: 134 Zentner Hagebutten, 105 Zentner Mehlbeeren, 400 Zemner Schlehen. 264 Zentner Himbeeren, 101 Zentner Brombeeren. 372 Zentner Hollunderbeeren und 1604 Zentner Vogelbeeren. Den Sammlern wurden hierfür insgesamt 114815 Aiark ausbezahlt.
FC. Vom Main. 11. Dez. Bei einer Haussuchung erschoß in Gienick derJagdaufseher Köhler den erst vor einigen Tagen vom Heeresdienst entladenen Tagelöhner Heinrich Hosmann aus Notwehr. Hojmann stand im Verdacht des Wilderns.
Bus Storkcnbnrg.
Darmstadt, 11 . Dez. Nach nahezu 50jähriger Tätigkeit ist minmehr der Vorsteher der hiesigen Kriminalpolizei, der Poti- zeiral M. Krämer, obwohl er noch einigermaßen rüstig ist. von seinem Posten zurückgetreten und hat sich heute von dem Personal verabschiedet. Gewiß hat K. im Laufe der Jahre, wie es schon der Dienst mit sich bringt, sich manchen Feind erworben. wenn auch sein oft kurz angebundenes Wesen manchmal falsch aufgefaßt wurde. Gewiß ist aber, daß er in den langen Dienstjahren nach besten Kräften bemüht war. den manchmal sehr schwierigen Aufgaben nach Möglichkeit gerecht zu werden, und wenn sein hohes Alter der neuen Richtung weichen muß, so darf man wünschen, daß er die verdiente Ruhe und Erholung noch recht lange genießen möge. — Die Pickelhaube ist auch im Polizeidienste dahier verschwunden. Seit Beginn dieser Woche versehen die im Dienst befindlichen Polizeiwachen den Tages- uird Nachtdienst ohne dieses oft lästige Instrument, wenn auch
nicht zu verkennen ist, daß es in Fällen ernster Streitlgkelteä. usw. vielen Schutz geboten und manches Unglück verhütet Hai. — Falsche Zwanzigmarffcherne des Notgeldes der Stadt Dacm- ftadt sind, wie wir erfahren, im Umlauf. Die Nachahmung M auf der Vorderseitc ziemlich täuschend und kaum zu unterschei-- deu, während dir Fälschung bei devl engen Druck auf der Rück- feite vollständig verschwommen und leicht zu erkennen ist. Man^ wird gut tun, besonders auf die Rückseite zu achten.
Büttelborn, 11. Dez. Bürgermeister Sennsfelder wurde unter Bewachung gesetzt» nachdem er einer sechs Mann starken Abteilung des A.. und S.-Rates erklärt hatte, daß er keine Kirr» toffeln abgeben könne, da der Ort zum Festungsbereich Mainz gehöre. Mit vielem Hin- und Herrcden brachte man es dennoch fertig, ein nennenswertes Quantum Kartoffeln zu kaden. Bei der dann folgenden Stärkung im „Löwen" sollen zwei Mann der Abteilung versucht haben, die Wirtskosse mitzunehmen, aber durch die Wirtin erwischt worden sein. Der Ehemann soll fpL.- 1 er Ra^e geübt haben.
FC. Von der BrrLisirasto, 11. Dez. Wegen Ge- heimschkachterei wurde der Landwirt Adam Schmiedel von Sulzvach in eine Gefänffnisfirafe pan zwei Wochen genommen, sowie in eine Geldstrafe von 1500 Mark.
AuS.HrssevRasiau.
FC. Herboru, 11. Dez.. Am Vcchniibergang zwischen Guntersdorf und Noth fuhr ein Westerwald,zug in eine marschierende Kolonne. Ein Fuhrwerk wurde übers fahren, ein Mann getötet, einer schwer verletzt und die beiden Pferde des Wagens gelötet.
FC. Wetzlar, 11. Dez, Das Ersatzbataillon 81 ist hier eingerückt und hat in der Ilnterofsizierschule Quartiere bezogen. Das aknve Infanterie-Regiment Nr. 81 ist noch unterwegs und erst m einigen Tagen hier zu erwarten.
FC. Wiestzaden, 11. Dez. In der Wartburg fand heute die Gensraloerfammlrmg der hiesigen Metzger- Innung statt, die überaus stark besucht war. Obermeister Kiesel leitete sie und begrüßte vor allem die aus dem Felds zuriickgekehrten Meister und gedachte der auf dem Felde der Ehre gefallenen Mitglieder und Gesellen Hierauf wurde in die Tagesordnung eingetreten. De nach dem Bericht des Meisters Albert Baum die finanzielle Lage der Viehverficherung eine äußerst günstige ist, beschlast die Versa mnrlung einstimmig einen namhaften Betrag unter ihre Mitglieder zu verteilen. Zwei Drittel des Betrages sollen den Feldzugsteilnehmem als llnterftützung überwiesen werden, ein Drittel den Daheimgebliebenen. Die durch den Krieg oder Krankheit in Not geratenen hier wohnenden verheira^etek Gesellen sollen aus dem Fonds Unterstützung erhalten. Eine sechsgliedrige Kommiffion wurde gebildet, um diL Mittel richtig zu verteilen. Sie besteht aus den ÜÜ«* stern: Joseph Stern. Viehmann, Ritzert, Hermann und Albert Baum. Der Voifitzende streifte sodann die augenblickliche Lage des Arbeitsmarktes. Ein Angebot über Bedarf sei zu konstatieren. Infolge der politischen Unr- wätzungen sei der von der Innung eingerichtete Arbeitsnachweis aufgehoben.worden. 2n Zukunjt seien somitalle Meister verpflichtet, ihre Gehilfen durch das Arbeitsamt einzustellen. Bestehen bleiben wird, daß die Gehilfen bei den Meistern direkt nach Arbeit Nachfragen können, sich jedoch nachträglich durch das Arbeitsamt in diese Stelle einweisen lasien müssen. 2n der sich anschließenden Diskussion wurde u. A. lebhaft Klage geführt über die letzten minderwertigen Fleischbelieser- ungen für die hiesige Stadt durch die Fleischstelle in Frankfurt a. M. und betont, daß es den Metzgern bei diesem minderwertigen Fleisch ganz unmöglich gemacht werde, mit dem zum Ausschneiden gewährten sieben Prozent Fleisch auszukomnren, ohne daß die Kunden benachteiligt würden. Der Vertrauensmann des städt. Fleischamtes, Peter Schmidt, bemerkte, diese Klage sei sehr berechtigt. Besonders beider letzten Viehablieserung- das durchaus der geringsten Klaffe angehörte, habe er sofort alle Hebel in Bewegung gesetzt, um diesen Mißstand abzustellen. Es sei ihm zugesagt und eine Erhöhung der sieben auf zehn Prozent in Aussicht gestellworden.
Aus Rheinhesseu.
FC. Worms, 11. Dez. Der französische Oberst de Daulcrainant hat den Posten eines Zivilgouverneurs für Stadt und Kreis Worms übernommen.
FC. Worms, 11. Dez. Nach einer summarischen Schätzung hat die Herrschaft der Arbeiter- und Soldaten- rate für die Stadt Worms eine Betastung von 400000 Mark gebracht.
vvs der Pfalz.
FC. Aus der Pfalz, 11. Dez. 2n Queichheim warf ein zwölfjähriger Schüler einen Feuerwerkskörpek unter ein fahrendes Auto mit ftanzö ischem Militär. Durch die Explosion desselben entstand an dem Auto ein Schaden. Infolge dieses Vorfalls wurde der Gemeinde Quaichheim eine Geldbuße auferlegt, zu der jede Familie herangezogen wird. Die ganze Gemeinde muß unter einen solchen Laus buben lreich leiden.
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Offene rtellrn:
42 Knechte, 6 Taglöhner. 3 SchweinefäUerer, 1 Schi hmache^ 1 Müjchinist, 2 HUfsmonteure, l Wagner.
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Mehrere Melkerfamilien und ledige Melker. 1 Dtetzger. 3 Polsterer. 4 Bürogehrisen. 3 Bürosrauleins. 2 KinderpäutemL oder Veckäuferinnen, Ge.chäslsleu^e aller Art. 2 Köche.
Verantworlllck für den politischen und lokalen ie\\: Cttfl Hirschel, Friedberg', für den Anzeigenteil: C. Schrnidt« Friedberg, Druck und Verlag der »Reuen LageSzeltungE
A- Lriedbera i, L.


