Einzelbild herunterladen

4372; 5. vermißt 32; 4. interniert und kriegsgefangen 952. ins­gesamt 86 258. Die Gesamtverluste an Offizieren und Mann­schaften betragen 39 706. Die obigen Ziffern schließen die Zahl der Offiziere der englischen Handels- und Fischerflotte ein, die an Bord der Schiffe der Kriegsmarine, an Bord von Hilfsschif­fen oder anderer übernommener Schiffe dienten. Außerdem ha­ben bei Ausübung ihres gewöhnlichen Berufs 14 661 Offiziere und Mannschaften dieser Kategorie durch das Vorgehen des Feinde? das Leben eingebüßt. 3295 wurden gefangen genom­men und als Kriegsgefangene in den feindlichen Lägern zun'lck- be halten

Was der FoÜchm'gMg brßdjtf.

Französische Blätter melden: W?e allgemein bekannt ist,

werden die Alliierten nur mit einer solchen deutschen Regierung 'Frieden schließen die die Mehrheit des deutschen Volkes ver­tritt. Man hält es nicht für unwahrscheinlich, daß es in Deutschland zu größeren Unruhen kommt. Sollten die Bolsche­wisten in Deutschland die Oberhand gewinnen, würde die Be­setzung größerer Ortschaften Deutschlands. einschließlich Ber­lins, und anderer größerer Städte unvermeidlich sein

Wgg M Lik AMtaknslkott in WOtn?

Wie derBayer. Kur." mitteilt, ist der Herausgeber der Südd. Freiheit", des O'wns der Münchener Sportalusgruppe, ein gewisser Wagenseil. der vor einigen Monaten als Arrangeur der Faschingskomödie im Atelier Thiersch die Oeffentlichkeit un­liebsam beschäftigte. Der Mann ist wegen Verweigerung des Heeresdienstes, als unser Vaterland in größter Rot war. ein- xesperrt worden, ist mit einer Amerikanerin verheiratet, seine zwei Schwager leben als bislang kindliche Ausländer unbehel­ligt in München. Der ..Bayer. Kur." bringt weiter Angriffe gegen einen Mitarbeiter des Blattes, denEdel-Anarchisten" Erich Mühsam und dessen Verleger Siegfried Neuhöfer--

Merl den Sinr? der Reiihsreß'mülß.

München, 27. Rov. Die Korrespondenz Hoffmann meldet: Der Vollzugsausschuß des Arbeiter-, Soldaten- und Bauernrates München sandte folgendes Telegramm an den Vollzugsausschuß des Soldatenrates Berlin: Der Vollzugsausschuß des Arbeiter-. Soldaten- und BauernraleZ München entnimmt aus den Ver­handlungen der Konferenz der Vertreter der deutschen Repu. bliken mit Entrüstung die unerhörte Tatsache, daß noch immer kompromittierte Vertreter des bisherigen Systems, nämlich die Herren Erzberger. Solf, David, Scheidemann einen entscheiden­den Einflug in der auswärtigen Politik ousüben. Wir ver­langen die sofortige Entfernung dieser kontier evolutionären Elemente und fordern den Soldatenrat Berlin auf. mit allen Mitteln den Sturz der Regierung herbeizufuhren. die weiterhin solchen Personen eine entscheidende Stellung einräumt.

Fethrrrann-Dollmeg zur Doryrfchichlr des Krieges.

Berlin. 27. Rov. Der frühere Reichskanzler von Bethmann Hcllweg äußerte sich einem Vertreter derDeutschen Allgemei­nen Zeitung" gegenüber zu der Veröffentlichung der bayerischen Regierung. Er beb u. a. hervor, daß die deutsche Regierung den Wortlaut des österreichischen Ultimatums an Serbien in der Tat lucht gekannt habe. Er persönlich habe dieses Ultima­tum für zu scharf aehalten und der österreichisch-ungarischen Re­gierung in der denkbar schärfsten Form zu erkennen gegeben, daß Deutschland zwar bereit sei. seine Bundespflicht zu erfüllen, daß es die deutsche Regierung aber ablehnen müßte, stch von Oester­reich-Ungarn durch die Nichtbeachtung seiner Vorschläge in einen Weltenbrand hineinziehen zu lasten. Zu diesen Ratschlägen ge­hörte u. a. die energische Aufforderung an das Wiener Kabinett

die zwischen ihm und Petersburg entstandenen Mißverstandnlste zu beseitigen. Die deutschen Bemühungen seien aber durch die plötzliä)e Generalmobilisation Rußlands zum Stillstand gekom­men, da diese Ceneralmobilmachung den Weltkrieg bedeuten mußte. Der deutschen Regierung die Schuld am Weltkriege auf­zubürden. hieße die Gegner für schuldlos erklären, die jahrzehnte­lang vereinbarte Pläne batten, die nur bei kriegerischer Ver­wickelung verwirklicht werden konnten. Der frühere Reichskanz­ler erinnerte ferner an die Enthüllungen des Suchomlinowpro- zesteZ, an die seit 1871 getriebene Revanchepolitik Frankreichs und an die systematisch betriebene Ausschaltung der Stellung Oesterreich-Ungarns auf dem Balkan, die stch der ausgesproche­nen Unterstützung Englands erfreute. Diese Situation mußte für Deutschlands lebensgefährlich werden, zumal die internatio­nalen Grundsätze, die heute eine Rolle spielen, erst im Laufe des Krieges durch Wilson ausgestellt worden seien. Zu der Frage, wie es möglich gewesen sei. daß die Schuld Deutschlands am Kriege zur Ueberzeugung fast der ganzen Welt werden konnte, sagt der Kanzler: Ich sehne den Tag berbei, wo ich

dazu beitragen kann, vor einem unparteiischen Staafsgerichts- hof. dem allerdings vcn beiden Seiten alle? Material zur Ver­fügung gestellt werden müßte, der Wahrheit zum Siege zu ver­helfen. Auch Herr von Bethmann Hollweg hält die Veröffent­lichung der bayerischen Regierung Hk wenig geeignet. Bezüg­lich Elsaß-Lothringen bemerkte der Kanzler, daß stch die Politik Frankreichs seit 197! unverrückbar auf die Wiedergewinnung Elsaß-Lothringens gerichtet habe und daß die deutsche Regie­rung cs nicht verstanden habe, durch eine entsprechende Behand­lung der Bevölkerung Elsaß-Lothringens mit dem Deutschen Reiche zu verschmelzen. Bor allem müsse Deutschland zugestehen, daß es durch die Mängel seines nationalen Charakters und durch die Sünden seines allgemeinen Gebarens zu der politischen Hochspannung beigetraaen habe. Worte, bk als Proklamation gedeutet werden konnten, sind wiederholt von deutscher Seite gefallen. Die alldeutschen Treibereien haben uns im In- und Ausland den größten Schaden zuaefügt und vor allem war es die sogenannte Flotteuxokitik. die uns in verhängnisvolle Gegensätze gerührt hat. Dazu kamen die mannigfachen Mängel unserer inneren Politik. Herr von Bethmann Hollweg erwartet von der Weltgeschichte, daß sie den Richterspruch füllen werde.

liäJifB^kriUfs! des fmkßSkiMrsngsaÄts in ,Zkchm«chrMßSMt".

Die nachstehende Verordnung ist unter dem 19. November 1918 ertasten worden:

Mit Ermächtigung der Reichstes' bestimme ich hier­durch. daß das Kriegsernährungsamt fc^ian den Namen Reichs­ernährungsamt führt.

Der Staatssekretär des Kriegsernährungsamts: Wurm.

WffeMßMd «sd EwirhrMßskllßt.

Durch die Presto ist dieser Tage eine Meldung gegangen, wonach die Entente in Berücksichtigung der von Deutschland erhobenen Vorstellungen darauf Rücksicht nehmen will, daß die Fortsetzung der Blockade die Ernährung Deutschlands nicht be­hindern wird. ^Den Wasfenstillstandkbedingungen wird daher ein Zusatz beigefügt werden, daß stch die Alliierten und die Vereinigten Staaten mit der Ernährung Deutschlands wäh­rend des Waffenstillstandes in dem als notwendig erkannten Umfange befasten werden.

Dieses Entgegenkommen ist begrüßenswert intb ein An­zeichen dafür, daß die Gedanken der Völkerverständigung und der für alle Länder notwendigen Wiederanbahnung der wirt­schaftlichen Beziehungen mehr und mehr an Boden gewinnen. Roch wissen wir aber nicht, in welchen Mengen und zu welcher Zeit die Entente uns Lebensmittel liefern wird, wie sich die Transportmöglichkeiten gestalten werden, auch wisten wir noch nicht, wie groß mit dem Fortoauge der Demobilmachung der deutsche Bedarf an Lebensmitteln sein wird. Jedenfalls ist für

Kerzeusülimpfe.

Nomon von Helene Schütky. fleb. von Gersdorff.

(Copyright 1915 C. Ackermann-Stuttgart.)

48) Nachdruck verboten.

Sie setzte stch an ihren Schreibtisch, nahm einen Briefbogen und schrieb mit fliegender Feder einige Abschiedszeilen an ihren Vater, welche folgenden Inhalt hatten:

Lieber Vater, ich muß fort! Es ist mir unmöglich, die Cittin des Herrn Marauis von Reymond zu werden, wie ich dir und ihm bereits mündlich erklärt habe. Zürne mir nicht sondern vergieb Deiner Drr in allem andern gehorsamen Toch­ter Hilde."

Diesen Brief legte sie in einem großen Kouvert mit ihres Vaters voller Adresse in die offene Schublade ihres Schreib­tisches. da sie überzeugt war, daß man denselben sofort durch­suchen würde.

Dann läutete sie. Es war 10 Uhr vorüber. Lina erschien sogleich, ein schwarzes wollenes Tuch über dem Kopf, das halb über das Gesicht gezogen war. Eine große weiße Schürze faß auf dem ebenfalls schwarzen Kleide.

Gut. sehr gut!" rief Hilde, als sie sie erblickte.Hast du den andern gejagt, daß du Zahnweh hast?"

»Jawohl, gnädiges Fräulein, und gestöhnt und geächzt, daß es zum Erbarmen war", lachte Lina, der die Sache ansing. Spaß zu machen.Sie haben mir denn auch allerlei Mittel ^geraten, und zum Schluß bin ich wirklich in die Apotheke ge­dusen, um mir Waldwollöl zu holen, das unfehlbar helfen soll, lvas war ein trefflicher Vorwand, zum Bootsmann zu gehen, firit dem nun alles ausgemacht ist Werden Sie aber auch al-

den Weg finden, gnädiges Fräulein?"

Unbesorgt, ich kenne mich ganz gut aus. bln ich doch oft aus Spaziergängen dort vorbergekommen", versetzte Hilde.Wie ijt denn das Wetter?.*

- J ä ja

Puh, gnädiges Fräulern, nicht schön! Kalt und windig! Ein Vergnügen wird dre Fahrt wohl nicht werden! Der Boots­mann wollte mick durchaus überreden, sie zu verschieben. Ich aber sagte, ich hätte nur den euren Tag Erlaubnis, meine Eltern zu besuchen, ein andermal ginge es nicht, und ich müßte durch­aus heim, weil' meine Mutter schwer erkrankt sei. Gott vergebe mir dre Sünde! Auch einige warme Sachen habe ich schon vor- hrn mit hingcbracht, weil wir ja noch nichts mitnehmen können weder Sie, noch ich."

Reckt jo. Lina, du hast wirklich an alles gedacht!" lobte Hilde.Doch nun zieh mir rasch den Festplunder aus und dann kommt die Rerjetorletre. Wie gut, daß wir ziemlich von einer Große sind-"

Lina entkleidete ihre Herrin mit schnellen, gewandten Hän­den. Dann zog sie ihr warme Strümpfe und feste Stiefel an: das schwarze Klcrd, das Hilde vorhin ausgesucht, folgte. Da. raus entnahm sie aus der Kommode eine große, weiße, der ihrigen völlig gleiche Schürze mit Achselbändern und knöpfte sie darüber. Hildes Haar hatte sie vorher ganz dem ihren gleich aujgesteckt. Nun führte str sie vor den großen Stehspiegel.

Jetzt seben Sie nur. gnädiges Fräulein, was für eine rei­zende Kammerzofe Sie sind", lachte sie,wenn man Sie von h ntrn steht, kann man Sie wahrhaftig nicht von mir unter­scheiden. Es ist gut, daß ich auch zwei gleiche Kopftücher habe. Sehen Sie, wenn Sie das Überwerfen und fast das ganze Ge­sicht damit bedecken. ettennt Sie fttn Mensch, besonders im Halb­dunkel. spricht Sie Jemand im Hause an, so stöhnen Sie nur und halten das Tuch fest vor, als könnten Sie vor Schmerzen nicht reden, und laufen schnell weiter. Sie wiffen ja alle, daß ich Zahnweh habe! Aber nun. gnädiges Fräulein, ist Zeit ich bleibe ja nie länger, als eine halbe Stunde, höchstens drei- viertcl Stunde bei ,«>l,nen. Heute darf es noch viel weniger länger dauern. Hier sind die Schlüsiel. die Sie brauchen; viel­leicht finden S'.e die Türen auch noch offen, da der Portier tn der allgcmetnen Feststiimnung es möglicherweise versäumt Kar.

die nächsten Monate eine Erleichterung noch nicht zu erwarten. Es könnte deshalb zu großen Gefahren führen, wenn diese Nachricht einzelne Beoölkerungskreise im Verbrauche der Le­bensmittel zu Sorglosigkeit oder Verschwendung verleiten würde. Rach wie vor ist äußerste Sparsamkeit mit den Lebensmitteln und strengste Durchführung der Lieferpflicht wie der Rationie­rung notwendig, um Stadt und Land vor Hungersnot und ihren unabsehbaren Folgen zu schützen.

Die Zahl der Wahlberechtigten.

Tie Nationalversammlung, die im Februar zusammentrete.r soll, erfordert, wie dieA. D. Z." schreibt, sehr erhebliche Vor-» arbeiten. Wie wir vernehmen, wird sich die Zahl der Wähler in Deutschland allein auf die gewaltige Zahl von 40 Millionen belaufen. (Bei den letzten Reichstaqswahlen wurden noch 14 Millionen Wähler gezählt.) Die Auist^lung der Wählerlisten bedingt daher ganz enorme Vorarbeiten.

Die fiir)ßr§f für feranhf Kr'ezsbe'NWe.

Die Fürsorge für kranke Kriegsbeschädigte liegt, solange sie dem Heeresverband angehören, der Militärverwaltung ob und wird von. ihr in den Lazaretten, Heilanstalten. Genesungsheimen. Kurorten urrd dergleichen durchgeführl. Auch in Krankheits-- fällen heeresenrlasjener Kriegsbeschädigter, deren Erkrankung aus die Kriegsdienstbeschädigung zurüäzusühren ist. tonn die Militärverwaltung aus Antrag dir entstehenden Karkosten über­nehmen. Lehnt sie jedoch die Kostenübernahme ab. so stehen andere Mtttel und Wege zur LKung der Kostenfrage zur Ver­fügung. Gehört der Kriegsbeschädigte B. der Reichs inoalrden» versiä>erung an. so kann die zuständige Versicherungsanstalt um Uebernahme der Kosten eines Heilverfahrens angegangen wer-; den. Ist der Kriegsbeschädigte nicht versichert, so können Mit­te! des Roren Kreuzes sowie des Landesausschusses für die Kriegsbefchädigtenfürserge .herangezogen werden. Vor allem aber stehen in solchen Fällen in Hessen für die Kriegsbeschädig­ten dre Mittel der Ernst Ludwig-Irrbiläumsstiftung zur Ver­fügung. Ern besonderes Augenmerk hat der Landesausschuß, für die Kriegsbeschadigtenfürsorge der Fürsorge für lungen­kranke Kriegsbeschädigte zugewandt. Hier macht der ansteckende. Charakter der Krankheit eine besondere Fürsorge, die sich auch aus die Angehörigen der Kranken erstrecken muß, notwendig. Auf Anregung des Landesausschusses wird daher die Fürsorge; für die lungenkranken Kriegsbeschädigten von den örtlicher; Ausschüßen für die Kriegsbeschadigtenfürsorge gemeinsam mit der Tnb.rkulosefürsorgestelle des Bezirks durchgeführt und zwar fällt den Tuberkulosesürsorgestellen die Ausübung der Woh. »ungs- und Familienfürscrge zu. Soweit Tuberkulosefürsorge» stellen noch nicht bestehen, hat sich der Landesausjchuß im Zu» sammenwlrken mit der Landesversicheruugsanstalt um die Neu- gründunq solcher bemüht, und es darf dank dem Entgegenkom­men der Kre'- 'mrer erwartet werden, daß demnächst in alle« Kreisen. Hessen^ Tuberkulosefürsorgestellen in Tätrakeil treten. Nähere Auskünfte in allen Fragen, die die Versorgung kranker Kriegsbeschädigter betreffen, werden von den örtlichen Aus­schüssen bereitwilligst erteilt.

Vit sagt dkg KtrujMfttßMks.

In einer Versammlung der aktiven Unteroffiziere der Gar­nison Dormstadt im Kaisersaal besprach der Vorsitzende, Zeug­feldwebel Baumeister, die Lage des Berufsoffizierstandes. An den Bund deutscher Militäranwärter wurden mehrere Wünsche der aktiven Unteroffiziere wegen Vesörderungs- und Pension^ verhältniffe weitergegeben. Eine an den Reichskanzler Ebert gesandte Entschließung lautet:Die aktiven Unteroffiziere der

Garnison Darmstadl stellen sich der neuen Regierung restlos zur Verfügung. Den Bolschewismus und die Anarchie, wie sie Karl Liebknecht und seine Anhänger in Spandau und Berlin mit ihren Reden in das Volk zu tragen versuchen, lehnen wir ent-

Und nun Glück aus. gnäo'ges Fräulein! Haben Sie nur keine Angst! Es wird schon gut gehen! Ttten Sie nur schnell die Hintertreppe hinab, durch die Dienstbotentür in den Küchen- garten. Wenn Sie da ungehindert bis auf die Straße'kommen' ist das Aergste überstanden. Der Nero im Hofe wird nicht bel-; len. denke ich. weil Sie's sind, die er ?a kennt. Will er doch, knurren, so müsien Sie eben einen Augenblick stehen bleiben, ihn streicheln und beruhigen. Dann schweigt er sicher still. Nur nicht schnell an ihm vorbeilaufen, als ob Sie fliehen. Das leidet er nicht, dann wird er argwöhnisch und schlägt Lärou Wenn Sie ruf der Straße sind, laufen Sie so schnell Sie können, den Ihnen bekannten Feldweg bis zum Rhein. Dort sogen Sie dem Joseph, dem Bootsmann, ich käme gleich nach, ich hätte roch Arbeit, da bei unfern Herrschaften heute großes Fest, die Verlobung des gnädigen Fräuleins, sei. Er weiß ja, daß ich meinBüsche" mitbringe!" - >

Gute Lina, du denkst ja an alles! Was täte ich ohne dich?" sagte Hilde warmUnd du? Wirst du auch glücklich entkommen?"

Da machen Sie sich nur gar keine Sorgen, gnädiges Fräu» lein!" versicherte Lina zuversichtlich.Ich bin ja die echte Lina.- bei mir hat's gar keine Gefahr, wenn man mich auch sieht. Ich

kann ja aus- und eingehen, wie ich will. Wenn nur Sie erst in

Sicherheit sind! Ich mache alles so, wie wir es verabredet ha­ben. Jetzt bleibe ich noch eine halbe Stunde ruhig hier in Ihrem Zimmer. Dann klingele ich, als wenn Sie mich noch

einmal brauchen, damit sie sich nicht wundern, falls mich Je»

mand aus Ihrem Zimmer kommen sieht. Jemand anders kommt darauf nicht, es gilt ja mir, ist mein Dienst. Dann gehe ich sofort heraus, schließe Ihr Zimmer ab. wie es mir befohlen ist 1 ... . kommt eins Nachsehen, finden sie alles in schönster Ordnung. Bis sis morgen früh entdecken, daß Sie fort sind, sind wir längst über alle Berge. Also nun fort, gnädiges Fräulein; es ist die höchste Zeit!" a , k

£ Fortsetzung folat -