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rWet ab. too wie me neue Regierung voll und ganz auf uns Unteroffiziere zählen darf, so bitten auch wir um Wahrung unse­rer bisherigen Rechte, insbesondere derjenigen Rechte bezüglich des Zivllocrsorgurgsscheines und der Dienstprämie. Besterungs- Vorschläge, die den Zweck haben. Härten, bezüglich Auszahlung der Dienstprämie. Ueberlassung des Zivilversorgungsscheines und der Anstellungsrnöglichkeile.n zu beseitigen, gehen mit gleicher Post an den Bund deutscher Militäranwärter ab. der gebeten wurde, diese Vorschläge zu gegebener Zeit der deutschen Negie­rung .zu unterbreiten."

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Der AchNuudenittbrilstag.

Die von der Spartakusgruppe herausqegebene ..Rote Fahne" «-endet sich gegen das Blatt der Unabhängigen.Die Freiheit", die den von den Gewerkschaften errungenen Achtstundentag als einen Sieg des Prinzips feiert. Das Blatt der Spartakusleute erblickt in der Einführung des Achtstundentages keinen Erfolg, da der Sechsstundentag zu erringen sei. Dazu bemerkt treffend derVorwärts":Auf diesem Gebiet öffnet sich dem Radika­lismus ein unbegrenztes Feld. Nun kann irgend ein Ueber- radikaler kommen und erklären: Liebknecht und Rosa Luxem­

burg sind elende Waschlappen, das Richtiae ist nicht der Sechs-, sondern der Vierstundentag. Auf diesem Wege würde man dann dem Ideal des Nullstundentages rasch nahekommen. Gegenüber solcher Demagogie muß ein ernstes Wort gesprochen werden. Natürlich ist es in einer Zeit der Arbeitslosigkeit möglich, daß die Schichten vorübergehend und notgedrungen auch noch unter dem Achtstundentag herabgesetzt werden, um Entlastungen zu vermeiden und die vorhandenen Arbeit?- und Entlohnunasmög- lichkeiten auf recht viele zu verteilen. Aber es ist gewistenlos. den Arbeitern einen solchen Rohzustand als ein erstrebenswertes Ziel hinzustellen. Mir sind durch den Krieg verarmt und kön­nen nur oucch Arbeit wieder reicher werden, dazu muß jeder an feinem Platz das Seine beitragen. Sache der Gesetzgebung wird es fein, dafür zu sorgen, daß di? Arbeitskraft nicht ausgsbeutel wird und daß ihr den Labn überschießewder Ertrag nicht kapita­listischen Geldsäcken, sondern der arbeitenden Gesamtheit zugute kommt. Dann wird sich bei den wirklichen Arbeitern auch jene Arbeifsfrendiakeit einstellen, obne die unser Volk einfach zu­grunde gehen müßte Ein Volk, das nicht arbeiten kann, kann auch sich und seinen Nachwuchs nicht ernähren. Die Schmutzkon- knrrenz. die der Spartakusbund in der Frage der Arbeitszeit treibt, appelliert nicht an proletarische, sondern an lumpen- proletarische Instinkte, und ihr Erfolg wäre für die Arbeiter- klaffe rettungsloser Ruin."

flna ländliche MlnMMlen«

Landlieferungsverbande Siedlungsgenostenfchaftev.

Ein Vertreter derNeuen Europäischen Zeitung" bat Ver­anlassung genommen, mit dem Staatssekretär des Reichsarbeits- amtks Bauer über die Fragen der Sozialisierung zu sprechen, «nd dabei ist der Staatssekretär auch ausführlich auf die land- Wirtschaftliche Seite ßieter Fragen eingegangen. Nach dem Be- Lirbt des Blattes sagte er dazu u. a:

In bezug auf das ländliche Siedlungswesen haben wir hier »m letzten Bußtag Verhandlungen mit den Vertretern der maß­gebenden landwlrtschaftli.hen Verbände gehabt. Herr von Wangc-nbeim und andere waren dabei. Wir sind zu einem den Verhältnissen entsprechenden günstigen Resultat gelangt. Es ist vereinbart worden, und das wird schon in diesen Tagen als Gcfetzvorschrift herauskommen, daß Landlieferungsverbände ge­bildet werden, selbstverständlich unter staatlicher Kontrolle, also Selbstvecwaltunaskörperschasten. welche dafür zu sorgen haben, 'daß von jedem Gut über 100 Hektar ein Drittel zur Schaffung von Bauernaütern zur Verfügung gestellt wird. Die Landliefe, rungsverbände. aber vor allem auch die staatliche Kontrolle, werden natürlich dafür zu sorgen haben, daß die abgegebenen Teile von einer durchschnittlichen Güte sind und die Gutsbesitzer nicht etnm bloß ihre Außenschläge bergeben. Die Bewertung des abgetretenen Landes wird natürlich nach ähnlichen Gesichts­punkten erfolgen, wie ich sie Ihnen für den städtischen Grund­besitz bezeichn ete.

Es ist selbstverständlich in Aussicht zu nehmen, daß. falls, was ja sicl)er ist. eine hochprozentige, sagen wir einmal 30pro4 zentiae oder noch höhere Vermögensabgabe zur Deckung unserer Schulden eingeführt wird, die Grundbesitzer diese Abgabe in Form von Grund und Boden tragen können. Das erleichtert dre Durchführung des Siedlungswefens und andererseits ist na­türlich der Grundbesitzer durchaus nicht immer in der Lage, solche Abgaben bar zu tragen.

Ueber d'n Abbau des Großgrundbesitzes sprach sich Bauer ähnlich aus wie der derzeitige Landwirtschaftsminister Adolf Hofer und lehnte die schematische Zerschlagung und Schaffung von Kleinbetrieben ab. Er führte aus:

Der Abbau des Großgrundbesitzes ist selbstverständlich ein erstrebenswertes Ziel. Und mit der Siedlung und Schaffung von Bauernstellen können wir wohl schon ein gutes Stück vor­wärts kommen, aber einmal ist das selbst bei dem energischsten Vorgehen eine etwas langwierige Arbeit: erstens haben wir -ar nicht den Menschenüberfluß, um soviel Bauerngüter zu schaf­fen. und dann, denken Cie nur daran, wieviel Zeit das in An­spruch nimmt, soviel Siedlungsstellen zu schaffen. Der Bau von Gebäuden usw.! Und das. was wir jetzt zunächst in Aussicht genommen hoben, verlangt schon eine Arbeit von Jahren und vor allen Dingen die Kenner der Landwirtschaft, Theoretiker und Praktiker, sind ja sehr verschiedener Meinung darüber, ob der landwirtschaftlich» Kleinbetrieb uns auch mit dem notwen­digen Getreide versorgen kann, und ob nicht auch sonst das Be­stehen von Großbetrieben als Anreger landwirtschaftlich-tech­nischen Fortschrittes notwendig ist. Wenn nun auf dem Weg der Sltdlungsgenostenschaften das Ziel erreicht werden könnte, den Großgrundbesitz unter Abschaffung des Großgrundbesitzes zu er­halten. so wäre das ja außerordentlich wünschenswert, und wir beabsichtigen auch bereits Versuche in dieser Hinsicht anzusiellen. werden einige Domänen zunächst dafür zur Verfügung

stell?,..

Wir geben die Auslastung des Staatssekretärs, wie sie in dem genannten Blatt wiedergegeben sind, ohne im Augenblick nachplüsen zu können, ob sie in allen Einzelheiten feine Inten­tionen und die tatsächlichen Grundlagen richtig zur Darstellung bringen.

WlrM fitirr Fabrik an die Arbeiler.

Daß ein Unternehmer seinen privaten Betrieb an die Ar­beiter überläßt, dafür haben wir in den Zeißwerken in Jena nn Beispiel. Als ein Zugeständnis an die neue Zeit und die Forderung der kommunistischen Wirtschaft erscheint jedoch zum ersten Male die Uebergabe eines Betriebes an die Arbeiler. der bisher von einer Aktiengesellschaft betrieben wurde. Aus Erau- denz wird darüber berichtet:

In einer Versammlung des Graudenzer Bürgertums teilte Geheimer Kommerzienrat Ventzki mit. daß er seinen getarnten Tetrieb erner Arbeitergenossenschaft übergeben wolle. Alle Vorräte sollen der Genossenschaft weit unter Tagespreis angere-ünet werden. Auch sollen ihr einige hunderttausend Mark Bsrriebskapital überoeben werden, das nur mit 3 Pro­zent verzinst werden soll. Den übrigen Gewinn sollen Arbei­ter und Angestellte teilen

Da es sich um eine Aktiengesellschaft handelt, so unterli'gt \ diese Uebertrogung natürlich der Zustimmung der Generalver- j samwlung. d'e aber sicher erteilt weiden dürfte, da Geheimrat { Ventzki wohl die Aktienmehrheit besitzt. Aus der vorstehenden \ Meldung ist ober vieles nicht ersichtlich, was zur richtigen Be­urteilung des Vorganges zu misten notwendig erscheint. Das Aktienkapital des Unternehmens beträgt 1 300 000 Mark Wer­den die Aktien ebenfalls von der Arbeitergenossenschaft über­nommen und zu welchem Kurse? Oder wird nur der Betrieb an die Arbeitergenossenschaft verpachtet, so daß die Aktionäre eine feste Rente haben wurden? Schließlich bleibt noch die Möglichkeit. daß Herr Geheirnra.1 Ventzki seine Aktien der Ar- brrteraencst'enfchaft überläßt, ob gegen Bezahlung oder gegen ander»s Entgelt, bleibt noch zu berichten.

Ermahnt fei noch, daß die Maschinenfabrik A Ventzki A.-G. hauptsächlich landwirtschaftliche Maschinen herstellt und in Den Jahren ihres Bestehens 6 Prozent Dividende verteilte, die spa­ter auf 7 rnd 8 Prozent stieg. Für das Gefchaftsjobr 1017 narrten 10 Prozent Dividende und ein Bonns von 5 Prozent verteilt.

Aufruf.

Aus Kreisen, die der Deutsch-nationalen Volkspartei nabe- stehen. gebt uns folgender Aufruf zu. der nach eingehender Be­ratung angenommen und veröffentlicht wurde. Für unser enge­res Heimatlawd wird demnächst folgender Aufruf in die Oeffent- llchkeit gelangen:

Wir fordern zunächst: Der Dorfrieden ist schleunigst zu

schließen, zu diesem Zwecke mutz der Reichstag sofort einberufen werden. Dieser hat über den Zeitpunkt der Einberufung der Nationalversammlung, über die dazu notwendigen Formali­täten und das Wahlvenahren zu beschließen. Der endgültige Friede ist unter Heranziehung der berufenen Sachverständigen aller maßgebenden wirtschaftlichen Verbände herbeizuführen,

Grundlegnd fordern wir weiter:

1. Erhaltung und Förderung des gesamten deutschen Volks­tums gegen alle feine Widersacher. Eingliederung der Deulsch- Oesterreicher an den zu bildenden großdeutschen Staat. Schließung der Reichsgrenze gegen unerwünschte Zuwanderung. Gründliche Neuordnung unseres auswärtigen Dienstes.

2. Schaffung eines Volksheeres.

3. Einrichtung und Ausbau eines bürgerlichen Volksstaates auf freiheitlicher Grundlage. Gleiche Rechte und Pflichten für j clle Staatsbürger. Freiheit in Wort und Schrift, volle Glau- ' bens- und Eewistensfreiheit. Wahlrecht für Reich, Staat und j Gemeinde auf breiter volkstümlicher Grundlage.

4 Erhaltung des Privateigentums, Sicherstellung der j Kriegsanleihe. Wahrung der persönlichen Freiheit und der Lf- ! fentlichen Ordnung. Die landwirtschaftliche Eiqenerzeugung ist j kräftig zu fördern. Ein unabhängiger Bauernstand ist zu er- ' halten.

5. Verstaatlichung der geeigneten indnstriellen Großbe­triebe. der Kohlen-, Kali- und Erzbergwerke, der Stickstoffs- und Elektrizitäts-Industrie. Die Erhaltung der privatwirt­schaftlichen Kräfte sind jedoch unbedingt sicher zu stellen. Die Konkurrenzfähigkeit der deutschen Industrie auf dem Welt­märkte muß gewahrt bietben.

6. Schleuniger Abbau der sozialistischen Zwangswirtschaft. Wiederernsetzung des ehrsamen freien Handels, schärfste De- lämpfung des Wuchers auf allen Gebieten.

7. Wiederaufbau des gewerblichen und kaufmännischen Mittelstandes mit Staatshilfe.

8. Ausbau des Beamten- und Staatsarbeiterrechtes. An­stellung der Volksschullehrer als Staatsbeamte.

9. Internationaler Ausbau der Sozialreform. Sicherung des Austtrezes.des Arbeiterstandes. Tatkräftige Bevolkerungs- polttik.

10. Stärkste Heranziehung der Kriegsgewinne, der hohen Einkommen und Vermögen zur Besteuerung und Deckung der Kriegskosten. Verstaatlichung der Großbanken und des Ver­sicherungswesens. Verbot des Börsenspiels.

11. Wahrung des deutschen und christlichen Gesichtspunktes in der Jugenderziehung. Förderung aller auf Volksbildung ge­richteten Bestrebungen. Gemeinschaftlicher Unterbau für den gesamten Unterricht. Bekämpfung des Titelunwesens und des Kastengeistes.

12. Schaffung eines deutschen Rechtes.

Ans der Lfeinmt.

EV. Evang. Männerabend. Wir erinnern an die Au- scnnmenkunft heute. Freitag, abends 8y 2 Uhr imDeutschen Haus". Thema: Gegemvartsausgaben der kirchlichen Einzel- \ gemeinden.

Ein weit verbreitete Irrtum, der gerade jetzt cnrfgeflarst werden muß, ist die Anschruung, daß die Rotbuche und die Hain­buche nahe Verwandte wären. In Wirklichkeit haben sie nichts als die Vezeichnungsweise als Buchen miteinander gemein., Schon in der lateinischen Namensbezeichnung tritt dies klar zu-^ tage. Die wirkliche Buche, dir Rotbuche, ebenso wie ihre Spiel­arten, die Vlutbuche. die Hang- oder Trauerbuche, die Eiche«- buche, die farnblättrige Buche, sind Fagusarten, während die Hain- oder Hagebuche und ihre Spielarten, wie Hopsenbuche. Earpinusarten sind. Bucheckern liefern nur die Fagusarterr.^ Also nur die Fagusarten sind es. die den weit verbreiteten Wunsch in Erfüllung gehen lasten, sich markenfreies Fett ohne Bezahlung von Schleichhandelspreisen zu beschaffen. Da in die­sem Jahre die Bucheckerntracht eine überaus reichliche ist. so ist das Sammeln von Bucheckern eine leichte und lohnende Arbeit. Gibt man seine Bucheckern an der Annahmestelle ab. so erhält j man sie nicht nur gut bezahlt, sondern auch für jedes abgelie- j ferte Kilogramm einen Oelbezugsschein auf 60 Gramm Fett/ ! Ein französisck-er Berichterstatter hat seinen Landsleuten be­richtet, daß in Deutschland nichts verkomme. Machen wir das l Wort wahr, sammeln wir Bucheckern, und versorgen auf diese ' Weise nicht nur unsere Familienangehörigen, sondern alle Volks- j genossen mit dem ausgezeichneten Speiseöl, das sich aus Buch­eckern gewinnen läßt.

FC. Hirzenhain, 27. Rov. Die Leitung der hiesigen Eisen­werke gab bekannt, daß allen jetzt aus den Diensten des Werks scheidenden Arbeiter und Arbeiterinnen das für Weihnachten vorgesehene Geschenk sofort auszuzahlen sei.

Aus Rheinbestkn.

FC. Mainz, 25. Rov. Einer Dame aus Wiesbaden wurde beim Besteigen der Elektrischen bei der Statthalle die Hand­tasche geölanet und ein arb'ßcrer Geldbetrag geraubt.

EC. Worms, 21 Rov. Die hiesige. Lrebfrauenkirche, die Dreifaliigkeits- und Friedrichskirche sollen zur Unterbringung von Truppen in Anspruch genommen werden. Die Diebstähle lasten in hiesiger Stadt nicht nach, so wurden- in einer der leh­ren Rächte in verschiedenen Straßen fünf Diebstähle ausgeführt und u. a. aus einem Lager. Römerstraße-Schmiedaaste, Kolo­nialwaren im Werte von etwa 11 000 Mark gestohlen.

Oppenheim, 24. Rov. Am hiesigen Platze wird gegenwärtig eine Brücke über den Rhein gebaut, um den raschen Uebergang der Truppen über den Strom zu ermöglichen. Für die Brücken- bauarbeiten sind alle im Kreise wohnenden Schiffer zur sofor­tigen Mithilfe nnd Bereitstellung von Material, wie Booten. Flößen, Tauen, Anker ufw.. aufgefordert. Ein hier liegendes Pionierbataillon leitet die Arbeiten.

Wackernheim. 27 Rov. Die Franzosenfurcht hat sich in Rheinhesien trotz aller amtlichen Beruhianngsversuche noch im. wer nicht gelegt- Aengstltche Seelen fürchten alles Unhil an Hab und Gut. an Ehre und Leben von der kommenden feind­lichen Besatzung. In einzelnen Gemeinden sind ganze Scharen erwachsener Mädchen zur Abreife zu Verwandten oder zur Anf>. nähme in Erziehungsanstalten auf dem rechtsrheinischen Gebiet entjch losten.

Ans Hesten-Nastau.

FC. Wiesbaden. 27. Non Seit einigen Tagen weht auf dem hiesigen Schlöffe die rote Fahne. In den Parterreräum- lichkerten destelben befindet sich nämlich das Hauptquartier des hiesigen Arbeiter- und Soldatenrates. in den Räumen die früher von dem Hofmarfchall und feinem Stabe bewohnt waren. Das S-tzungszimmer des Rats speziell wurde ehemals als Versamm­lungsraum der Adjuvanten und zu kleinen Abendgesellschaften benutzt. Die Möbel und Teppiche sind entfernt worden und Hai der Rat selbst die nötigen Tische und Stühle beschafft, dagegen haben die Wände ihren Schmuck behalten. Es sind Original- ölgemä'lde, darunter eine Ansicht von Biebrich von dem nastau- ischen Maler Reichmann. Weiter fällt ein Aquarell auf. eine tragikomische Manöverszene. Heber dem Gemälde erscheinen zwei Zeppeline, vor denen die Pferde der fremden Militär- attach»es sck a und sich hoch aufbäumen, sodaß sich ihre Reiter ängstlich au ,.c klammern und einige ihren Sitz verloren haben.

FC. Drerstadt, 27. Rov. Die hiesige Gemeinde hat rund 150 Tote in diesem Kriege zu beklagen.

FC. Eltvillr. 27. Rov. Der hiesige Bürger-, Handwerker­und Arbeiterrat beschloß, daß alle städtischen Arbeiten in Zu­kunft unter gleichmäßiger Berücksichtigung aller Geschäftsleute und unter Zugrundelegng des jeweils bestehenden Zeit- und Schichtlohnes bezw. Preistarife vergeben werden sollen.

FC. Herbor«. 27. Rov. Während ein hiesiger Feldgrauer. Hübschmann mit Namen, an einem geladenen Armee-Revolver hantierte, entlud sich die Waffe und die Kugel traf die Frau des Hübschmann tn den Kopf, daß sie kurz darauf verstarb.

Aus der Pfalz.

FC. Aus der Pfalz. 26. Nov. In der vergangenen Nacht haben in Edenkoben mehrere Männer dem auf dem Raktplatz stehenden Standbild des Königs Ludwig I. von Bayern den Kopf abgeschlagen. Das beschädig-te Denkmal wurde von Per­ron in München gefertigt und stellt den König in eineinhalb- sacher Lebensgröße als Privatmann dar. worauf auch die sin­nige Inschrift deutet:Auch vom Throne herabgestregen.

schlägt glühend noch mein Herz für Bayern, für Deutschland" Virr verheiratete Männer von Edenkoben wurden als der Tal dringend verdächtig verhaftet.

fri r Ül' rklnn?fig7r

Offene Ste! l?n :

Eine große Anzabl Knechte und Tagelöhner, 1 Gärtner. 2 Schweinemeister. 3 Bäcker. 20 Dienst,nägde. 1 Melkerin, 3 Wirt­schafterinnen. 11 Hausmädchen. 1 Weißzeugbefchließerin, 1 Spül­frau für einige Stunden im Tag.

Stellenfuchenbe?

Mehrere Melkerfamilien und ledige Melker. 1 tüchtige Knechte- familie, 2 Vürofräuleins, 1 Zabrttwürter, 1 Pflegerin. 1 Ver- käuiecin oder Kaifiererin.

Verantwortlich für den politischen und lokalen Sml: Cttö Hirsche!. Friedberg; für den Anzeigenteil: N. ßenner, Fiiedberg, Truck und Verlag derNeuen Tagesseitung." A- G.. Friedbera l H.