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Marschall Foch Me in dem Schreiben der deutschen Waffen­stillstandskommission erbetenen Milderungen der Waffenstill- skdndobedingunaen insbesondere also die Verlängerung der Räumungsfi isten abgelehnt habe und Zwar ohne irgend welche Begründung für diese Ablehnung zu geben. Als daraus nochmal« an Hand der Karte, unter Angabe von Zahlen auf­geführt wurde, daß es technisch undurchführbar sei. in den fest, geletzten ftri'ten eine Armee von über 3 000 000 Mann in C'tM Nl-pg ans schlechten engen Straßen über die wenigen Rhein- Übergänge zurückzuführen. erklärte General Rudant. daß er dcrcrtige Mitteilungen künftig nicht mehr entgegennehmen werde. Die Schwierigk'iten seien wobl bekannt, die Fristen feien aber unabänderlich. Die Loge sei einmal so und nicht anders Das sei uns»r schwacher Punkt. Deutschland habe die Wosfensiibsiandsbedingungen angenommen. Wenn es dier nicht getan hätte, so würde seine Lage nicht besser.

General Winterfeldt verlas hierauf die Protestnote Auch tn den Beratungen der Sonderkommissionen für Material- abgat>en Transportwesen. Gefanaenenruckgobe ufm. zeigen die Franzosen das gleiche Bild de? Siegers, der rückstchtslos feine Macht ausnützt. Die Forderungen, die bezüglich der B"schaffew beit de« zu liefernden Materials, hinsichtlich dessen Bereitste!- lnna und deraleichen erhoben werden, sind rrakt'üch unerfüllbar Obwohl Marschall Foch bereits bei der llnterzeichnuna des Was fenstillstandeH auf die Undvrchsnbrbarkeit der Bedinmmgen feierltch hinoewiesen batte und dieser Hinweis seitdem wieder holt voroebrocht worden ist io snchf er offenbar seinen Triumph darin, die aufaezwungenen Bedingungen aufs schärfste zu leinen Gunsten auszulegen und mit größter Strenge durchzulühren obne Rücklicht darauf, ob Taufende, vielleicht Hundert'ausende auf dem Rückzüge vor Erschöpfung am Wege umkommen oder ln Gefonaenschasf geraten. Auch ob unser ganzes Tron-port und Ernäbrungsspstem zusammenbncht. Hungersnot und Ar be'tsl<'sio*'it zu wirtschaftlichen und politischen Kat^tzy^phen fübren. scheint den erbarmungslosen Franzosen gleichgültig zu Ich

<Hu Telegramm finden bürge.

Berlin. 22. Rov. (WB > Generalseldmarlchall v. Hin den bürg teleorapbierte an« dem Hauptguartier in Schlos W'lhclmsböbe unter dem 20. November an die Reichsleitung:

..Die Waffenstillstandskommission meldet, daß die Halfuno der feindlichen Mitglieder der Kommission, insonderheit der französischen, durchaus ablehnend ist. daß die Geaner weiterhin Unmö.rlick ker'ten fordern, und daß es nicht ausgeschlossen ist daß die Franzosen sich einen Recht«t,tel für bis Wiederaufnahme des Kampfes schaffen wosien. Icki muß ansdrücklich betonen daß das deutsche Heer infolge der Härte der W^ffenstillstonds- bedinaungen und unter dem Einfluß der Ereianisie in dgr Hei­mat nicht in der Laae ist. den Kampf wieder aufznnebmen Selbst der Kamps allein gegen die französische Armee wäre nicht möglich. Ich holte es für meine Pflicht, di^s auch desbolb zu betonen weil aus den Aenßerunaen der feindlichen Presie her- m-rgebt. daß Me feindlichen Reaiernnaen nur mit einer denf ßchen R-'iernna. die sich auf die Mehrheit dos Volkes stutzt, Frie ßen schließen werden.E

Lrauvriihs Inirrrssk an CtMlenüs Irrla!?.

Dorlin. 22 Rov (WV.) DieDeutsche Allnemofne Zeitung" schreibt unter der NoberschnftFrankreichs In» terrsse an Deutschlands Zerfall" : In einem sebr inte'''

effanten Artikel des ..Temys" kommen die franzo'sfchen Wünsche auf die Vernichtung Deutschlands zum Ausdruck. Der Artikel verzeichnet die kräftigen Bemnbunaen der Berliner Regierung, ibre Steffuna zu teffiaen und die Ord­nung zu sichern Die Reaieruna Ebert-Solt und Konsorten rechneten damit, auf der Rationalversammluna eine ge« mäsiiafa kseinaiae Mebrbeit zu erbalten. um die Vereinigung Deufsch°Oesterreick>s mit Deutschland vorzu>bereiten. Der Einfluß der Sparta kusavnvpe nebme aber in Rorddeutich- fand zu Ebert «nd (Genossen suchten daber Rußen bei den Alliierten Zn aewinnen nnd ibnen den Glauben einzussasien. daß die Alliierten ein Interesse daran batten, die heutige Negierung vor einer neuen Revolution zu schützen. Man könne sogar vermuten, daß der deutschen Neaierung die Er­klärung der Alliierten erwünscht wäre, sie würden die Ver­handlungen abbrechen nnd die Feindseliakekten wieder auf- nebmen wenn die jetzige Regierung gestiirzt werden würde. Dann würde Deutschland eine Riederlaae durchwachen. ob.ae daß die natürliche Einheit und die militärische Organisation kompromittiert würde.

Dieser Artikel bedeutet also, daß derTemps" und seine Anltraaaeber offen aus den Sturz ^er fetzigen Regierung hinarbeiten. Eine Wiederkehr der Orbnnna und die damit verbundene WiderLtandsfghiakeit Deutschlands ist den Fran­zosen. die imTemvs" zu Worte kommen, nicht erwünscht. Im französischen Interesse liegt es vielmehr. Deutschland durch innere Wirren wehrlos zu macken. Dann kann das Programm der französischen Annexionisten, das weit über Elsaß- Lothringen hinausgeht, in aller Beguemlichkeit durch- Oefübrt werdtzn. Die Zerstörung der nationglen Einheit Deutschlands, dieses Ziel proklamiert derTemps" mit Mnilcher Ot'enheit. Die Anzeick>en häufen sich, daß in Frankreich sehr starke Kräfte hinter diesem Programm stehen. Es geht ihnen zunächst um die Befriedigung von Haß und Roche, dann aber um die Wiedcrausrichtimg der Vormacht' stellung Frankreichs in Europa, deren Vorbedingung die Zerkleinerung, Zerstückelung und Zerreißung Deutschlands ist. Soll das Ziel nur durch eine neue Revolution in Deutschland erreicht werden können, den Franzosen wäre es recht. Ihnen wäre es nicht zum CchaderU

Kein Verhandeln mit den Löten.

Genf, 23. Rov. Pichon hat sich at* letzten Dienstag im Kammerausschuß dahin ausgesprochen, daß mit den Bevollmäch­tigten der deutschen Soldaten- und Arbeitrrräte auch über die Verlängerung des Waffrnstillstandcs nicht mehr verhandelt würde.

Rotterdam. 23. Rov. DieTimes" mc-ven: Die liberale

Unterhauspallei hat am Donnerstag eine Besprechung zur Friedensfrage abgehalten Die Partei ist ^.er Aufsasiung. das die jetzige deutsche Revolutionsregierung ohne ihre beschleu­nigte Bestätigung durch eine gesetzgebende Volksvertretung nichi als eine Regierung angesehen werden dürfe, mit der England Frieden schließen könne.

Käst und Mißtrauen.

Berlin, 24. Nov. (WB.) Don gut unterrichteter Seite erfahren wir folgende Tatsachen, die weit eindringlichster Deutlichkeit zeigen, mit welch unversöhnlichem Haß und Miß­trauen der Franzose die Wafsenstillstandsbedingungen durch- zuführen gedenkt: Die deutschen Delegierten bei der

Waffenstillst.indskommission in Spaa haben einen außer­gewöhnlich schiwe^en Stand. Marschall Fach besieht in allem aus seinem Sckxin und hält seine Vertreter an. die Er- fülluna der ungeheuerlichsten und zum größten Teil praktisch unausführbaren Bedingnnaen des Waffenstillstandes rück­sichtslos durch,.ndrücken. Alle von den deutschen Vertretern vorgebrachten Beweis führ» n gen und Vorstellungen bleiben gänzlich erfolglos. Der Gegner will sich eben nicht über­zeugen lassen und verhält sich Tatsachen gegenüber, die gnf jeden militärischem Sachverständigen oder jeden Kenner wirtschaftlicher Verhältnisse ohne weiteres überzeugend wirken müßten, gänzlich ablehnend. Die Folgen, welche die Durchführung der maßlosen Bedingungen auf das W'^t- sckmits'eben. auch auf das der Entente, sowie aus die Er­nährung und die innervolitiichen Zustände des deutschen Volkes haben wüsten. haben trotz eindrinalickster Darlegung seitens der devfsckren Vertreter bisher nicht die geringste Beachtung gefunden. Das deutsche Volk darf sich keinerlei Illusionen bingehen Es hat einen erbarmungslosen Feind vor sich dw nickst verhandeln, sondern diktieren will, der nickst an Völkervenöbnung denkt sondern mit roher Gewalt einen Teil der Vorteile, die er von dem Friedensickstuß er­wartet. schon während des Wassenstillstandes in die Scheuer zu brinaen bofft. In der Sitzung vom 21. November bat der Vorsitzende der deutschen Kommission Genera! v. Winter- seldt noch einmal feierlich gegen eine derartige ungesetzlich« Durchsfibrnng des Waffenstillstandes Protest erhoben. Der Bratest wurde von dem französischen Vorsitzenden mit den Worten entgegenaenommen: II n'v a pas de reponse k donner. (Eine Antwort erübrigt sich).

Wilkon in Europa.

Bern. 21. Rov. (WB. Richtomtlick l Der amerikanische Presi, dienst meldet aus Renyork Rach A.ikündipung der Roif»- des Präsidenten nach Europa besprechen die Zeitunaen dii»ielb' in Leitartik-ckn. Einiae der Zeitungen betrachten die Reise als nicht dem Herkommen entsprechend, da das Haupt der Ration das Land während der Amtszeit nicht verlosten soll. Ande'e erinnert daran, daß Präsident Taft und Präsident Roosevel» Panama und Merikn besucht bätteu. Der Springsield Republi can führt au«: E« ist ein kußner Entschluß, den der Präsident pesaßt lat. aber soocr dieseniaen. di, aus ganz verschied^-nen Gründen an der Richtigkeit dies'« Sbritt??. gezweifelt haben mästen vielleicht zuaed-n. daß der Präsident bester in der Lage kst. über die dringende Rotwendiakeit desselben zu entscheiden Die stärkste Opposition werden diejenigen machen, die offen oder im geheimen das Fehis-blagen feiner Grundsätze erhoffen Es ist rov e-ste Dlak. daß der Präsirent der Bereinigten Staaten d-n Ozean Lderaunrt Es ist ein bedeutsamerer und folgen­schwererer Bruch des Hcrtcwmens als die Entsendung von zwei M kl tonen Aftern* nach Frankreich Wenn Wilsons A nwefpnhei? am Dsratungstitch zn ein^m Vertrage führt, der einen späteren Krieg rrnmv.')ich mastst, so kennen die Meinungen über die Zu lästigkett die'es Schrittes unmöglich geteilt sein. Rewvork WorN mißblstigt die Reise und sagt: Es ist unwahrscheinlich, daß der

Zweck der Wilümsst-en Reise rst. sich in eine Lage zu versetzen in der er feine Ansichten mit aräßerem Nachdruck vertreten kann Aber wo in Europt srndet sich eine Tribüne für eine solche Ne- sonnonz gleist d--rjen'gen in dem Saal des Repräsentanten Hauses in Washington Die Baltimore Sun sagt: Die Act von Frieden, d,e Herr Wilson wünscht, ist. wie wir glauben, dte^ jenige. welste der Welt am besten dienen wird Er versüßt über einen Einfluß der in gewister Hinsicht größer ist als der irgend eines anderen Slaatsmann?s Dieser Einfluß ist teilweise ihm selber, teilweise seiner Stellung zu verdanken, jedoch am meisten der Tatjcche, daß Wilson in dieser Frage keim: eigennützigen Ziele verfolgt.

Darum DöUrerdund.

Rotterdam, 20. Rov.Dailyi News" mesden unterm 19. aus Reuyork. daß die ZeitungNew Nepublicain". ein Blatt, das gewöhnlich als Sprachrohr D'.lso«s dient, gestern einen sehr bemerkenswerten Artikel veröffentlichte, worin sie daregt, weshalb ein Völkerbund gegründet werden müsse. Das Blatt setzt auseinander, daß England das Hauptverdienst habe, mit seiner Flotte Deutschland als Festlandsmacht be­siegt zu haben. Englands Position sei jetzt viel mächtiger als nach Waterloo, der ganze Handel werde jetzt dem Beherrscher der See unterworfen sein. Nur in den Vereinigten Staaten habe England einen Konkurrenten, mit dem es zu rechnen haben wird. Das Blatt nieint dann, daß. falls sich die beiden Mächte zu einem Zusammenwirken einigen können, es noch schwerere KonjUlte geben koirnte. als lene.'die zu diesem

Kriege geführt haben. Ein Zusammenwir7en beider Flottes um den englisch-anwritaniich>en kapitatistlschen Trus:s eiye bevorzugte Stellung im Handel nnd in der Industrie zn schaffen, würde für die Tauer einer Ausschxrltung der a^d.'-.en Volker gleichkommen, die nach einer Wiedervergeltung sinnen würden. Deshalb Müsse die Gründung eines Völkerbundes das erste Ziel fein.

Aus Oesterreich.

Wien, 21. Rov. (WB.) Die Korrespondenz der deut?H« österreichischen Nationalversanmilnng veröffentlicht Mit­teilungen über die Heimbew^mng der Truppen und Kriegs­gefangenen. wonach die Beförderung der Mensck>enmosien sich in völlig zufriedenstellender Weile vollzogen hat In t en Wiener Bahnhöfen kamen seit Beginn November 920000 Militärpcrsonen an. während 106a 000 abbefördert werden mußten. Um den Industriebetrieben. w«lck^ kur Heeres^ lieferungen beschäftigt waren und dadu^st) in Schwierig« feiten geraten sind, daß das Kriegsministerium bei seinen Zahlungen mit außerordentlich hoben Beträgen im Rück­stände blish. Hilfe zu gewäbren. hat der Staatsrat beschlossen zu erklären, daß der deutsch-österreichische Staat von den Forderungen welche Industrie und Gewerbe auf dem Ge» biete des deutsch-österreichischen Staates gegenüber dem früheren Kriegsministerium geltend machen, einen enk- svrechenden auatenmäßiaen Anteil an der gesamten Schuld übernimmt Da? Staatsamt für die Finanzen wird e^näch- tigt. auf diese Forderungen unverzüglich einen Vorschuß zu geben.

Wien, 21. Rav. (WV.) In der heutigen Vastversamm- luna des Verbandes der deutschnationalen Parteien wurde einstimmig der Zusammenschluß der deutsch-nationalen Partei der deutschen Agrarpartei und der deutsch-radikalen Vereiniguna beschlossen und vollwgen. Die drei Obmänner wurden beauftragt, der nächsten Vollversammlung die' näheren Organilation^bestimmungen vorzulegen. Tie n^ue Partei zählt 85 Mitglieder.

Die lieben Dolen.

Derlia. 22. Rov. (WB) Leber den Abtransport de« kpl Warschau tätig pewesenen Personals der Postverwaltuna wte^, berichtet Das etwa 650 Personen starke Personal darunter ?f)0 weibliche Angestellte, mußte tn der Rachf geaen V$2 Uhr auf Anordnung von polnischer Seite sich auf den Bahnhof begeben. Es wurde jedem oestattet drei Hemden, drei Unterkleider und drei Paar Siiünipfe mitzunehmen, sowie sicb mit Lebensmitteln für einige Tage zu vers-hen. Da? ganze übrige Hab und Gut mußte Zurückbleiben und gilt al« perloron. Aus dem Babnhofe mußte des Personal tn kalter Racdt noch bis 6 Uhr morgens warten. Der Zug fetzte sich erst in Bewegung, nachdem oer La» komotivjührer bestochen war D:e Fahrt selbst kond im Vieh­wagen statt, obwohl sich auf dem Bahnhoi Warschau mehrere tovstnd veu:iche Personenwagen befanden. Kurz vor der Erenz< mußte da» Personal unisteiaen. da die Palen Bedenken batten die Dlehmaoen nach Dei>1sch'and Lberznfi-brew. Der Weitee,' transport e.folote nunmehr in cchfenen Kcblenwagen. worin da« Postpersonal di- mehrere Tage dauernde Fahrt größten­teils stehend zurücklp^en mußte. Durch den Verlust des Gepäcks sind die Beamten, namentlich die weiblichen schwer geschädigt. Teilweise verloren sie die ganze H^be. Auch auf Schwerkranke' w^rde beim Transport keine Rücksicht genommen.

Die Dinge in Pntzland.

Moskau. 21. Rov. (WB) Die Ententemächte verösfench lkchen einen Aufruf an dre Bevölkerung Rußlands worin be könnt gemacht wird, daß sie den Einzug in Südrußland vorbs- reiten. um tn Rußland wieder die Konstitution einzuführen. die Usurpatoren des Bolschewismus zunichte zu machen und die Bolschewisten und ihre beteiligten Horden für oogelfrei zu er­klären. Die Ententemächte erkennen in Rußland nur die gegen die Sowjetregte''ung kämpfenden Truppen an. Al« solche wer. den die freiwilligen Regimenter und Kosakenormeen angesehen Von allen anderen Organisationen verlangt die Entente die Herausgabe der Waffen.

Russische Banernunruhen. *>

Stockholm. 21. Rov. (WB) In Rußland herrschen cm verschiedenen Stellen schwere Banerwunruhen. Die Ripesanoer Bahn ist stestenweise zerstört. Die Lage der Sowjetregierung gestaltet sich immer schwieriger.

Charbin (obne Datum). (WV.) Reuter meldet amtliche Wegen der kritischen Lag« in Rußland hat die Regierung in Omsk beschlossen Admirrl Kotschalk mit den VaLm^chten eines vorläufigen Herrschers auszustatten.

<ümit fern (Irrlittrr PMalisnm.

Darmstadt. 22. Rov . (WB. Rich'amtlich.) Der hessische Arbeiter-, Bauern- und Soldatenrol faßte in seiner heutigen Vollversammlung den Beschluß, nachstehenden Funtspruch an alle süddeutschen und gleichgesinnten norddeutschen Arbeiter-. Bauern- und Soldatenräte zu senden' Der hessische Arbeiter-. Bauern- und Soldatenrat verlangt im Einverständnis mit der hessischen Regierung von der Reichsregierung die umgehendste Einbe­rufung der Ratirnalversammlang die die allein wirklchp Ver­tretung des deutschen Volkes tarstellt. Er lehnt ein« Diktatur irgendwelcher Klasien ab. Der hessische Arbeiter-, Bauern- und Soldatenrat bittet die süddeutschen Arbeiter-. Dauern- und Soldaecnräte und die norddeutschen Arbeiter-. Bauern- und Sc^datenräte die gleicher Gesinnung sind, gemeinsam mit dem hessischen Arbeiter-, Bauern- und Soldafenrat von der Reichr- regierung obiges zu verlangen. Der hessisch« Arbeiter-, Dauern» und Coldatenrat ist oer Ansicht, daß im Faste, wo die Reichs- regierunu die Nutionatoericuumluna nicht daldtoÜ elnbtiufea