Ausgabe 
20.11.1918
 
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Ein Lazarettzug Tomrte rechtzeitig in Sicherheit gebracht wer­den. nachdcnl die brennenden Wagen des Zuges mit großem Hel­denmut abgekoppelt waren. Er steht jetzt auf dem Bahnhof in LZudel Indessen wurde man des Brandes Herr. Der Anblick der Verwt. n-deien, die über die Grenze kommen, ist unbeschreiblich. .Während der Katastrophe wagte sich niemand in die Nähe der Station Hamont. Die Zahl der Toten war noch nicht genau festzustellen. muß aber sehr groß sein. In Hamont sind viele Häuser Ling-stürzt. wobei die Einwohner unter den Trümmern begraben wurden. Heber die Ursache des UnglückZ läßt sich wohl nichts Bestimmtes sagen.

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Die Kärglinge in Posen.

Die Radiosiation bei Posen befindet sich in den Hän>den pol­nischer feldgrauer Truppen. Diese erhalten doppelte Löhnung. Die wenigen deutschen Truppen, die nach der Umwälzung in Posen noch zurückgeblieben sind, verlasien nun nach und nach auch noch die Stadt. So hat eine Pionierabteilung von 100 Mann, die den Wachldienst übernommen hatte, die Stadt ver­lasien. nachdem ein Mann als Patrouille von einem Einbrecher erschosien worden war. Sie erklären, daß sie sich nicht von pol­nischen Einbrechern über den Haufen schießen lasien wollten. Am Sonntag waren 26 Soldaten als Schwerverbrecher von Soldaten ins Gerichtsgefängnis in Untersuchungshaft genommen worden. In der Nacht erschienen andere Mitglieder de« Soldatenrats und ließen 17 Gefangene wieder frei. In den Schulen verwei­gern dce polnischen Schüler durchweg den Gehorsam. In dev Städten der Provinz Posen liegen die Berhältnisie ähnlich, teil­weise noch schlimmer. So ging in der Stadt Iarotschin. als dort noch deutsches Militär lag. alles friedlich zu. als aber das bentfdjc Militär abgezogen war. begann ein Rauben und Plün­dern in den Kasernen. Die Kammern wurden ausgeraubt, Ge­wehre und Munition gestohlen.

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DemVorwärts" wird aus Posen vom 15. November tele grvphi-ert' Seit gestern befinden sich die Stadt und ein großer Teil der Provinz Posen in polnischen Händen, und zwar geschah diese Umwandlung nicht durch den Einzug der polnischen Legio­näre von außen, sondern dadurch, daß die Polen im Arbeiter und Soldatenrat die Macht an sich brachten. Am 9. November kamen Matrosen und Soldaten nach Vasen und verhandelten mit dem Vorstand der sozialdemokratischen Partei und regten die Bildung von Soldatenrätcn an. Dir sozialdeinokratische Partei verhielt sich dieser Anregung gegenüber abwar^end. Schließlich wurde aber, wie verlautet, die Bildung von Rrbeiter- vnd Soldatenräten von dem Gouverneur selbst angeordnet. In den Arbeiter- und Soldatenräten trat der sozialdemokratische Einfluß rafch zurück. Der frühere polnische Abgeordnete Senda nabm die Sache in die Hand, indem er unter scharfen Ausfallen auf die Juden die Besetzung der Arbeiter- und Soldatenrat? Mit Polen forderte. Am 14. November erschien die Wache der polnischen Legion vor dem Rathause, gab einiae Revolverschüsie ob und begann dann ihre Verhandlungen mit dem Arbeiter- und Soldatenrat. Es wurden den Polen vier weitere Sätze zuge- standen Die sozialdemokratische Partei stellte sich seitdem auf den Standpunkt, daß mit dem Ueberqang der tatsächlichen poli- rischen Macht in die Hände der polnisch-nationalen Bewegung, als mit einer Tatsache gerechnet werden muffe. Von den Zen­tralbehörden in Berlin erwartet sie Maßnahmen zum Schutz der deutschen und jüdischen Minderheit. Auf das Gerücht hin. daß polnische Legionen im Anmarsch feien, wurde Seyda an die Grenze geschickt. Er kam mit der Nachricht zurück, an diesem Ge­rücht sei kein wahres Wort. Die Le ionen kommen, wie gesagt nicht von außen, sondern werden im Innern g-bildet. Muni­tion und Proviant sind in ihren Händen und in Posen regiert der polnische Dolksrat.

i Polen.

Das neue .Kabinett.

Warschau. 18 Ncv. (WB.) Pilsudski richtete an die Ne. gierungen aller kriegführend« n und neutralen Staaten T?le- gramme, worin er ihnen die Entstehung des unabhängigen pol­nischen Staarss notifiziert, der alle Teilungsgebiete umfaßt. Teitützt auf die unter seinem Kommando stehende polnische Ar­mee. drückt Pilsudski die Hoffnung aus. daß von jetzt ab keine fremde Armee ohne Polens Einwilligung di« Landesgrenzen überschreiten werde. Pilsudski richtete an die Alliierten die Bitte, die unter der Fahne der Alliierten flöhenden polnischen Truppenteile sobald als möglich zu entlassen.

Ukraine.

Sturz drß Hetman.

Berlin, 19. Nov. In Berlm sind Nachrichten elngetroffen dsß der Hetman der Ukraine. Skoropodski. gestürzt worden ist. Wer seine Erbschaft angetreten hat. ist noch nicht bekannt.

Lir MfiMlPMfeildif Krxu'ilik.

Masaryk besucht die Friedenskonferenz.

Prag, 17. Nov. (WB.) (Korr.-Bur.) Nach Blattermel­dungen wird Präsident Mafaryk anfangs Dezember in Pro», ein,reffen und nach kurzem Aufenthalt sich an den Crt der Frie­denskonferenz begeben, um die Sachen der tschecho-flowakischen Republik zu verteidigen und Wilson Ratgeber in slawischen An­gelegenheiten zu sein. Außenminister Benesch trifft in etwa acht Tagen rn Prag ein.

Die Mobilisierung gegen die Ungarn.

Prag. 19. Nov. (WB.) Gestern fanden hier zwei Ver­sammlungen gegen das Vorgehen der Magyaren in der Slo­wakei statt, worin militärisches Einschreiten in der Slowatei- gefordert wurde. Die Teilnehmer zogen dann vor das Militär­kommando und der Obmann der Sokoljchaft kündigte aus dem Fenster tue Mobilisierung der tschecho-jlowatijchen Armee gegen

die Magyaren an. Der Landesvertekdirrungsmintster Klofatsch entwickelte bei der Volksversammlung auf der Sophieninsel, wie Podelnik" meldet, sein Programm. Sein Ziel sei eine natio­nale Miliz. Nur so viele Soldaten sollen unter den Waffen bleiben, als man brauche. Sollten die Deutschen intrigieren so müßten sie die Macht des tschecho-flowakischen Staates zu fühlen bekommen, ebenso wie die Magyaren in der Slowakei Falls aus Deutschland die rusiischen Kriegsgefangenen als Bolschewisten üb?r die Grenze kämen, brauche man ebenfalls rasch eine bewaffnete Macht.

Detttsch-Sohmen.

Neichenberg, 17 Nov. (WB.) In einem Nun^erlaß an die unterstellten Behörden beschäftigt sich Landeshauptmann Lodgman mit den Aufgaben der Landesregierung Deutsch-Böh­mens. namentlich mit der Errichtung einer Staotsbahn-, Post- und Finanzlandesdirektion, eines eigenen Wirtschaftsamtes einer Volkswehr und mit der Uebernahme der Staatsbeamten. Der Erlaß erörtert die Verletzungen der Staatshoheit und be­tont. die Landesregierung werde den Grundsatz des Selbstbestim- mungsrechtes Deutsch-Böhmens mit allen Mitteln verteidigen.

Lik UkrpÜWnsi NiflflUfiifr fjrmßfliipfliiirifrr.

Berlin, 17. Nov. Der Uebergang der zur Entlasiung kam-, wenden Heeres- und Marinsangehörigen aus der militärischen Verpflegung in die allgemeine Lebnesmittelversorgung der bür­gerlichen Bevölkerung hat nach folgenden im Einvernehmen mit den militärischen Stellen festgesetzten Grundsätzen zu erfolgen'

1. Die Verpflegung geschlossener Verbände erfolgt, wie bis­her. durch die Milttörbehörde.

2. Bei der Entlasiung ist dem zu Entlastenden Verpflegung für drei Tage mttzugeben.

3. Soweit die Entlasienen btnnen dieser Zeit noch nicht in die Lebensmittelversorgung ihres neuen Wohnortes ausgenom­men sind, erhalten sie bis zum 7. Tage nach der Entlasiung durch die Zivilbehörden auf Grund ihaer Enttasiungsbefchenngung die erforderlichen Ausweise zur Beichafnirig ihrer Verpflegung oder, soweit Mosienspeisungen oder besondere Berpflegunflsstel- len vorhanden sind, die Verpflegung aus diesen. Auf der Ent, lc.siungsdescheinigung (Soldbuch) ist zu vermerken, wo und wann Ausweise oder Verpflegung gegeben werden. Nach Ablauf von 7 Tagen werden die Entlasienen regelmäßig in der Lebensmit­telversorgung ihrer Wohngemeinde ausgenommen sein.

4. Personen, die eine Entlasiunqsbescheinrgung nicht vor- weisen können, sind in erster Linie an militärische Verpflegungs- stellen zu verweisen. Befindet sich eine solche nicht am Orte, so sind ihnen die zur Verpflegung erforderlichen Ausweise jeweils für ein bis zwei Tage zu geben, oder es ist durch Zuweisung zu Masienspeisungen usw für diese Zeit die Verpflegung zu er­möglichen Dabei ist darauf hinzuwirken, daß sie sich auf dem schnellsten Wege bei der nächsten militärischen Meldestelle mel­den. Es empfiehlt sich, solchen Personen als Ausweis für die nächste Verpflegungsstelle eine Bescheinigung darüber auszuhan- digen, wann, wo und für wie lange ibnen Verpflegungsaus- weife oder Verpflegung gegeben worden sind.

5. Eine Verpflichtung zu unentgeltlicher Verpflegung wird hierdurch den Gemeinden nicht auferleqt.

6. Den Kommunalverbänden wird auf Antrag für die durch diese Bestimmungen herbeiaesührte Mehrbelastung Ersatz ge­währt werden. Anträge auf Ersatz sind bei der für die Liefe­rung in Betracht kommenden Provinzial-. Landes- oder Reichs- stelle unter Angabe der verpflegten Personen und Verpflegungs tage zu stellen.

Der Reichstag.

Berlin. 19. Nov (WB.) Reichstagsprändent Fehrenbach der am letzten Samstag von Freibura nach Berlin zurückgekehr, ist. bat der Neichsleitung nach einer Besprechung mit den Par­teiführern und dem Mita-liede der Regierung Eberl nachfolgende Erklärung zugehen lasien:

In der am 10 November zur Entgegennahme der Waffen­stillstands bedi n au n gen im Reichskanzlerpalais stattgeh^bten Sitzung, an der außer sämtlichen Mitgliedern der damaligen Regierung auch Vizepräsident Dove und ich teilnahmen. babs ich die Fra^e aufgeworfen, ob etwa, wie verlaute. die "Auflösung des Reichstags geplant sei und ob verneinendenfalls die für nächsten Mittwoch anges;tzte Sitzung stattfinden könne. Darau' hat der dgmalige Reichskanzler Ebert erklärt, daß über die et­waige Auflösung des Reichstags noch kein Beschluß gefaßt fei daß aber jedenfalls die angesrtzte Sitzung nicht abaehalten wer- den könne Dagegen konnte ich nach Lage der Sache eine Ein­wendung nicht machen. Am 14. November fragte ich telegra­phisch an. ob gegen die auf nächste Woche vorgesehene Einbe- rusung des Reichstags Einspruch erhoben und eventuell dagegen Maßnabmen getroffen werden sollen. Darauf erhielt ich die telegraphische Antwort, daß nach der Beseitigung des deutschen Kaisertums und des Bundesrats als gesetzgebende Körperschaft auch der Reichstag nicht mehr zusammentreten könne. Die An­schauung vermag ich weder in ihrem Inhalt, noch in ihrer Be­gründung als zutreffend anzuerkennen. Zwingende Rücksichten auf die gegenwärtige Lage veranlasien mich aber, zur Zeit von der Einbeichfung des Reichstoaes abzusehen. Ich behalte mir diese jedoch ausdrücklich vor. Es können Berhältnisie einfreten die sowohl der jetzigen als auch der künftigen Nerchsleitung den Zusammentritt des Reichstages als erwünscht, vielleicht sogar als notwendig erscheinen lasien.

§im laMWMhl in WrlkNbttß.

Stuttgart, 15. Nov. Bei der Landtagsersatzwahl im Bezirk Ravensburg wurde der Zentrumskandidat Schultheiß Fischer mit 3100 von 3900 Stimmen gewählt. Der sozialdemokratische Kandidat erhielt 800 Stimmen.

Nachruf.

Der Tod half eine fürchterliche Ernte, zwar wütet feilte' Sense nicht mehr in den Scharen der Krieger, aber noch sinkt! im Innern Halm auf Halm! Heute wurde uns die Trauerkunde.' daß auch unser aller, lieber, treuer Freund Georg Seid old t zu Niedereschbach seine Augen für immer geschlosien hat. Er war ein nimmer rastender Vorkämpfer für seinen Stand, von dem er ein echter Vertreter war. Er war keine schwankende, leichtbefiederte Weide, sondern vergleichbar einem knorrigen Eichbaum jm deutschen Walde, oft derb und rauh im Aeußcren. aber treu wie Gold im Inneren. Nun ist auch seine Stimme verhallt und unser Freund ist in dos Land gegangen, von wan­nen es keine Wiederlehr gibt. Sein Name aber wird bei uns hochgehalten werden und fein Andenken unvergeßlich bleiben.

Dem Felde

der Ehre.

Friedberg. 20 Nov. Der Pionier Jakob Burk. Sohn des Uhrmachermeisters Louis Burk, zuletzt im Westen bei eine« Eisenbahnregiment, wurde zum Gefreiten befördert.

Ans der Heimat.

Friedberg, 20. Nov. Gestern früh wollte der vor demDeut­schen Haus", gegenüber dem Bahnhof stehende Posten einem Kameraden die Bauart eines Armeereooloers erklären, bei dieser Gelegenheit ging ern Schuß los und der Kamerad sank tot zu Boden.

Friedberg. 20. Nov. (Ein Leutnant als Ein­brecher). In einer der letzten Nachte wurde in dem Kleider­laden von Hrch. Drebetz eingebrochen und verschiedene Kleidungs- fticre gestoh'en. dagegen blieb ein O'fiziersmanlel am Tatort zurück. Am andern Tag kam ein Leutnant, er erzählte etwas von einem Einbruch, der bei ihm voraesallen sei. wobei ihm der Mantel gestohlen worden sei und der betr Mantel gehöre ibm. Ohne Argwohn wurde ihm der Mantel zurückgegeben Cs fiel aber später auf. daß der Leutnant ganz zerschnittene Hände hatte, dadurch mißtrauisch gemacht, forschte man nach und siehe da: unter dem Sofa des Herrn Leutnants fanden sich die gestohle­nen Sachen und noch andere Gegenstände, die offenbar von einen Diebstahl aus Bad-Nauheim herrührten. Der Leutnant stanl beim Gefangenenlager und war einer von denen, die sich recht unbeliebt bet den Landstürmern gemacht hatten.

Friedberg-Fauerbach. 20 Nov Alle Landwirte werden für heute Abend 8 Uhr bei Gastwirt Wtlh. Sang zu Fauerbach zu einer Versammlung eingeladen, in der die Gründung einej Bauernrates vorgenommen werden soll.

FC. Wetzlar. 18. Nov. Die Stadtverordneten bewilligter vorläufig 500 000 Mark um die Häuserbauten an der Hermann- steinerstraße fertig zu stellen, sowie die umiasienden Baupläne des Spar- und Bauvereins so zu fördern, daß sie schleunigst zur Ausführung gelangen. Bor allem zur Beseitigung der Woh nungs- und Arbeilsnot.

Aus Staikenburg.

Darmstadt. 17 Nov. Ein schweres Unglück ereignete sich gestern auf dem Truppenübungsplatz Griesheim durch eine Ben- zirerplosion. Durch Unvorsichtigkeit waren einige Leute den Be­hältern zu nahe gekommen und mußten vier ihr Leben dabei einbüßen. Drei waren sofort tot, während der Vierte nach kur­zer Zeit den schweren Verletzungen erlag. Untersuchung über die Ursache des bedauerlichen Vorfalles ist >m Dange.

Aus Hessen-Nassau.

FC. Aus dem Regierungsbezirk Wiesbaden. 16. Nov. Auch heuer im Monat Oktober waren laut amtlicher Feststellung die Preise wichtiger Lebens- und Verpslegungsmitte! in den Haupt­orten des Regierungsbezirks sehr verschieden. So kostete in Bad Homkmrg das Pfund Es butter fünf Mark, in Oberlabnstein 4 80 Mark, in St. Goarshausen 4 75 Mk., in Dillenturg 4.50 Mk. Der Liter Milch zeigte in Oberlahnstein einen Preis von 60 Pfg., ebenso in Bad-Homburg, in Wiesbaden 45 Psg.. in Weil- burg 40 Pfg. Für ein Hühnerei wurden bezahlt in Bad Hom­burg 60 Pfg., in St. Goarshausen 40 Psg.. in Limburg 39 Pfq.. in Weilburg 38 Pfg. Für den Zentner Heu wurde in Frank­furt a. M. bezahlt 16.25 Mk.. in Bad Homburg 12.25 Mk.. in St. EoarshaEn 10 Mk. in Dillenburg 8 Mk und für Stroh in Bad-Homburg 8.50 Mt., in Frankfurt a. M. 8.25 Mk., in Weilburg 5 Mk.. in St. Goarshausen 4 Mk.

Eelchiiftliches.

In Nr. 10 der Tierärztlichen Rundschau Jahrgang 1908. S. 93. schrei »t He-r S^absoelerinär a. D. Debbin >n Galober , (:

Mit den von Dr. Plate z. Z. be ozenen Vazinalstaben bin ich bei der Behandlung des ansterienden Scheidenkatarrhs ,ehr zufti.den gewe en Es sind sowohl eine Reihe von Kühen auf Gütern >owie bei Ho Pächtern uno llemcn Leu.en mit kurchschla- genoem Erwlg behanoelk worden. 2n denjenigen iJöirt d,Q|iejt, wo verschiedene Kühe permanent umiinder en, wo der Abottus zu Hau e war. haben behandelte Tiere norinal kou ipien, Aaorcus tonnte man nicht mehr, m in einer orozeren Wirtschaft, in welcher ein Jahr zuvor viele Kühe verietzt ha ren. teilte mir auf Beica zen der Kuyh rr mit. daß die Kühe rn die.em Jahre alle etwas uaer» gingen. Ein Gutsbesitzer schrieb mir: Nachdem früher Aaouus, llmindorn, Sterben der Kälber an der Tugre-ordnun, waren, ist nach der von Ihnen eingelei eten Behandlun; mein Rinderae tano gesund, meine Kühe konpi'äeren nor.nal, kalben norinal ad und die Stulber leben. Zugleich hte i.h bem r.en, daß ich in meiner gr.ßen Güterp axis alle erden lichen Rtittel, io Bacillol-^alae, Baciliol-Kap e!n ufw. angewanb ha^e. aber nur mtt ganz geringem Er,o'ge. Ich glaube nicht zu übertreiben, wenn ich behaupte, daß wir in den Baginalstaveb Dr: Plnie's ni ht bloß ein Spe.iftkum gegen den ansteckenden Schei?enkatarrh, londeii, jpezlell gegen den seuchen.)ailen Abo^us haaen.

Bemnttvoirltch für den politischen und lokalen Teil: O t lch H i r s che l. Ftiedberg: für den Anzeigenreil: N. Heyn er. Friedberg. Truck und Lering derReuen Tageszeitung^, A- G.. griedberg l S.