Ausgabe 
20.11.1918
 
Einzelbild herunterladen

- v v-'*

Nach kurzer Krankheit starb am 17. November aus der tfofitt von der ,yront *ut Heimat, in bet gewissen Hoffnung nun endlich wieder bald gani leiner Familie zu nehören. nach 50 mona>tger treuer Pflich erfüttung mein unvergeßlicher Mann. unser treu« folgender Vater, unser guter Sohn. Bruder. Schwager, Schwieger­sohn und Onkel

LllOhmmlNü! Fritklth Karl RtUÄ

Ldst.-2nf.-Batl. Friedberg. 2. Komp, im Neservelozarelt 3 zu Darmstadt den Heldentod fürs Vaterland.

Fauerbach bei Nidda, den 19. November lfl,3.

Elise Sechtold geb. Schwab

Emma und xic ttrid) Zechtold

Karl gcdjteli»

K-inrid, §djwnb IV. nnÄ Frau Gm«»a geb. Vechiold

El,rittian Zchmab und Fra« Saroline

Abolf und Gliie Kchmad.

Die Beerdigung findet Samstag, den 23. November, nachmittags zu Fauerbach stau.

2 Uhr

Danksagung.

Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei der Beerdi­gung meines lieben Mannes, unseres treuforgenden Va.ers, Lohnes, Schwiegetjoynes, Bruders und Onkels

Karl Müller II.

sagen wir allen, besonders Herrn Pfarrer Vernbeck sowie den be­teiligten Vereinen unseren innigsten Tank.

Okarben, den 19. November 1918.

2n tiefer Trauer:

Kiitcheu Müller N. und Kinder.

i Die Eltern schulpflichtiger Kinder werden hierdurch benachrichtigt, daß bis auf weiteres

1 von heute Mittwoch, den 20. November ab, der Unterricht nach folgendem Stundenplan

jj fortgesetzt wird. | m Srlnslsaa? lelnler <Jäp katli. ttSeeliet

Zeit | Montag

Diensiag | Aiittwoch | Donnerstag | Freitag | Samsiag J

5 sv*io*/*

Ia und 11a

(Berg)

IVa

(Hellmeister)

la und 11«

(Berg)

IVa

Ia und Ila

IVa

7

o

Vlla

(Wilhelm)

Via

Vlla

Via

Vlla

Via

UVa12 1 /*

Villa

(Wilhelm)

(Weidenhaus)

Villa

Villa

naehmhfe&s:

s l - 3

Va

(Wächter)

lila

(Wiltheiß)

Va

lila

Va

lila

3-5

III b

(Hcleine)

IV b

(Atüller)

III b

IV b

Dm ^aal über den i*fcrde«tällesi s

| 8V a -l^/t

IC

(Meyer) 1

l b

(Philipps)

ic

Ib

Ic

Ib

| IM/z-NVe

Viib

lkttisc-elhÄer)

VII c

(Hennch)

Viib

Vllc

Viib

Vllc ||

| 1IV,-12V.

Viilb

(Stlimelbtrcr')

VIII c (Henrich)

Vlüb

Vilic

VIII b

VIII c

1

naebniiita^s t

! 12

Vlid

(Waller)

Vi b

I (Steil)

VII d

VI b

VII d

VI b

23

VIII d (Walter)

i

VIII d

Vlild

3ä

Vb

(Reuning)

Hb

(Mör chaidr)

Vb

11 b

Vb

11b

Friedberg, den 19. November 1918. ^ r» v.

Der Schulvorstand.

2. V^ Damm.

(AuspelipeWen)

Danksagung.

Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem Hin­scheiden unseres teuren Entschlafenen

(nuw Mtlmßcr

«mch Tur die trostreichen Worte des Herrn Dekan Klin^ am Grabe des Verblichenen, sowie für die vielen Kranzspenden sagen innig­sten Dank

Ob er-Eilend ach, den 19. November 1913

Die tieftrauernden Hinterbliebenen.

Kclrannkmachnng.

Bestellungen und Zahlungen für

gelbe Kohlraben

nehmen wir Mittwoch, den 20. und Donnerstag, den 2t. d. Mts. in un eiern Le chaus.immer entgegen.

Der Preis betrugt für

Ibv Pfund Mt. 8.

50 P und S»t. 3.

Fri.db.rg. den 19. M--°mb-r 1918. Bürg..m.ist..

ss'.adt. Le^ensmit el-Aus chuß)

2. V.: Langsdorf.

Ktnanntmachuna

DerZtlemverkau spreis prsPfd Zuller stellt sich heute nie folg : ftriliSrvckrr b?u ßtHurtj leitet Znckrr nicht lflhitiiert (roh, uni*

Zuller) .... 50 Pfg.

ifljfmieit.52 Pfg.

ffli rel^ucfer .... 54 Ptg. Kandis ucter braun . . tJ2 Pfg. Kandiszucker schwatz . 56 Pfg Fr.eöderg, den Ist. ? ov. '918 Der Bürgermeister.

2. V.: Damm.

Lute milleljchwete

Mtikspserdk

zu laufen ge'uchr. Angebote an

14. S*csii»girä;ei%

Srr.fdt»tri, Hanauer raste 9.

S.üta i li!fit§ Rüch'lt

welch s lechen lann. '.um 1. De­zember bei guiem Lohn in linver- !o en Haushalt nach Hanau ge­sucht Angebote nach Frie)berg in Hessen. Burghotcl.

viucksachen

liefert schnell and billig

ww Tageszeitung. Qrucker&i a. Verlag R-3.

tSSmsi Si&EÜM

Pferdevsrste rgerrmg

Im Aufträge des Arbeiter- und Soldalenrales Frankjurt a. M. werden

am Samstag, de» 23. November am Sonntag, den 24. November am Montag, den 25. November im Hole der Artilleriekaserne in Frankfurt-Bockenheim (Endstation der Straßenbahn Schönhof)

etwa 290 arbeitsfähige Pferde

öffentlich meistbietend gegen Barzahlung versteigert. Besinn der Versteigerung an allen drei Tagen vormittags 10 Uhr. Zugelaffen werden nur Landwitte und Gewerbe­treibende. die sich als solche ausweisen können. Händler sind vom Kauf ausgeschlossen. Zahlung kann außer Geld mit Kriegsanleihen (mit Ausnahme der 5% Schatzan­weisungen der 1. und 2. Kriegsanleihe und der 472%' Schahanweisungen der 4. und 5. Kriegsanleihe) und mittels Scheck, der einen ordnungsmäßigen mit Stempel und zwei Urtterickriften vetsehenen Vermerk der Bant tragen muß, daß der Aussteller über ein Bankguthoben verfügt, das mindestens den Kaufpreis des gesteigerten Pferdes deckt, geleistet werden. Ferner ist anstelle von Barzahlung Sicherheitsleistung durch Hinterlegung von mündelsicheren Wertpapieren oder Sparkassenbücher zu­lässig.

Mitbürger.

Der Traum von der Heimkehr un'erer Kämpfer ist mm zur Wahrheit geworden. Millionen haben den Tag er ehnt. Die da draußen im Feld, tie Söhne. et und Gallen uno u Hause th e Lieden Millionen langten vor jedem neuen Tau um das Leben eines Temen. Das Bangen hat ein Ende. Die Kampfer lehren

^^Was ist un'ere heimatliche Not gegen die ihre aewefen? Kein Volk der Erde ka-m ent Held nHeer das seine nennen, wie wir. Wären un eie Feinde nicht besessen von blindem Hast, so empfänden sie leinen Triumph. Scham sollte sie brennen, dah ste die ranze Well aufbieten mußten regen das eine deut che Heer! Nur Unver­stand konnte die enr Heere ?um»ien, Unmötti.hes tu vollbringen.

Hundertaufenbe fielen für il;t Va erlaub. Ehre und heißen, unars ösch tchen Dank die>en Opfern! . .. ...

Dre Zurückleh.enden aber ,ollen unseren Dank verspüren für alle ihre Ercßlaten. für all s vergossene Blut und für alle Mühsale.

Ehrt die Kampfer, Bürger! Schmückt Eure Häuser noch einmal mit der fchwarz- weitz roten z^ahne!

Die |chwar>,-rot-goldene auzufpstanren sollen unsere Krieger helfen!

Früdberg. den 20. Illooember Ivlü.

Der Bnrgermelfter.

2. V.: Damm.

r~ >

Für die uns anläßlich unserer silbernen Hoch­zeit erwiesenen Aufmerksamkeiten und Ehrungen danken verbindlichst

Nieder»ErIenbach in Hessen.

Friedrich Saamart b. Frau

geb. bcimeider.

Einquartierung

be leffend.

Es wird daraus au merllam ne» macht, tast die mit der demnach' sti^en militärischen Beleaung zu erwartenden Offniere iiber die aanze StaM verteilt w rdrn Die Inhaber von einigermaßen tür die Au na'nme von Osfiüeren ge» eigneier Ul ohnungen werden da» her aufge ordert, wenigstens ein Zimmer bereit zu halten, damit \ nlieb ame Stockungen bet der Unterbringung vermieden werden. Eine vorherige Benachrichtigung der Quanier-eber ist unmöglich, da die S ärke der Belegung erst mit dem Ei> treffen der Truppen­teile bekannt wird.

Friedberg, den 19: Nov. 1918.

Der Bürgermeister.

2. V.: Damm.

Bekam» »machnng

Ausgabe von

Pctroleumkartkn

am Freitag, den 22. Nov. l. I.» auf Zi.nmer Nr. 9 des Stadt» baufes in den üblichen Amts- stunden an Haushaltungen ohne jegliche l .n ll»d?e L eleuchlung. Auf jede b.'mgsberech.tgte Fa­milie cnt'äHt 1 Liter. Petroleum ist noch vorrätig bei:

L Arnstein Wu e., Heinrich Fink. Fr edrich Hilbreckll Wwe.. Lind & Ibold. Einik Stamm. Hch. Weber» meier, Friedrich Michel. Adolf Schmidt. Schade üt Füllgrabe.

Kletnoerkaufspreis Pfg. pro Liier.

Bei der Abholung der Karten ist die LebcnsmiUettarte vor­zuzeigen.

Frievbcrg, den 1". Nov 1918. Ter Bürgermeister.

2. V.: Damm.

Arbeiter gesucht.

Für die Dauer unserer Campagne suchen wir für sofort 160 tüchtige Atbeiler.

Aktien-Zurkersabrik Wetterau.

Kelrnnntmachnng

^2ch bringe hierdurch zur öffent^ lichen Kennin s. daß die von der Fiima Obeihe st,che Kraftfutter- werke zu. Fttedberg gegenüber dem Eilgüter chuppen errichtete

Brückcn-Wane

in Betrieb genommen wotden ist und von jedermann benutzt wer­den kann.

Der Aufseher Peter Knoblauch 5U4 Doth-im wurde als Wiege­meister. IuUus Frensdorf aus Gießen als ^lliegemeistcr-Steü- vertreter «.tdltch verpsttchtel. Friedlx rg. den 18. Nov. 1^18. Der Bürgermeister.

2. B.: Damm.