Ausgabe 
13.11.1918
 
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ttKtft Achselstücke imb Waffen herunterzureißen versuchten. Es gelte setzt Taten, nicht Warfe.

Zn einer Berliner Versammlung des Soldotenrates sagte ein Hauptmann: Es darf aber nicht dazu kommen, daß man

ron Truppen der Sozialisten, von Truppen der Unabhängigen oder von Truppen der Spartakusleute spricht. Wir haben nicht geblutet, daß uns die Politiker jetzt mißtrauen. (Beifall). Wir muffen jetzt einig fein. Diese Versammlung mutz den Bürgerkrieg verhilvdern. Aber so einfach ist die Sache nicht. Die Bsdin-anngen sind furchtbar schwer. Kommt es nicht zur absoluten Einigkeit unter den Soldaten, dann tritt der furchtbare Fall ein. das; die Entente mit uns übecl-aupt keinen Frieden schließt, daß sic Lei uns rlinnarschiert urd Teile unseres Landes auch im Innern be­setzt. Das wollen wir nicht- (Stürmischer minutenlanger Bei­fall).

gUaffrnüilM wrt NMgtriilihliing.

Sieht man nicht mit voller Klarheit die ungeheuren un­mittelbaren Gefahren der Bedingungen für unsere Volks- erncchrung und die Aufrechterhaltung unserer WntsckMt überhaupt? Die Auslieferung von 5000 Lokomotiven, 10 000 Kraftwagen nd 150 000 Eisenbahnwagen müßte, da ohnehin unsere Transportmittel zur Aufrechterhaltung der Volkscrnährung kaum ailsreichen und die Zurückführung und Demobilisierung der Armee schwerlich eine beträcht­lichere Entlastung ihrer Transportbedürfnisse zuläßt, nach i nserer Neberzeugung schon allein die Katastrophe unserer Volksernährung bringen, deren Turchführng ohnehin nur noch unter größten Schwierigkeiten möglich ist. Nimmt man dazu noch die Preisgabe von Gebieten, die unseres Wissens landwirtschaftliches Ueberschußlarrd enthalten, die Forderung des Unterhalts feindlicher Vesaßungstrnppen. die ganz uner­hörte volle Ausrechterhaltung der Hungersperre, endlich die Auslieferung von Gold in einer Lage wo die Aufrechter­haltung unseres Zahlungsrl>esens bereits nur mit größter Müde durchführbar ist: Kann die Negierung sich der Er­

kenntnis entziehen daß ans solchen Bedingungen ein surcht- WirtfchQft in Deutschland notwendig folgen muß?

Die neue Negierung in Hessen richtet folgenden Ausruf an die Landwirtschaft:

Die Knappheit, besonders an Lebensmitteln macht es un­bedingt notwendig, daß die Zufuhren nach den Städten unter keine Umständen unterbrochen werden dürfen!

Tie landwirtschaftlich^ Bevölkerung wird deshalb in ihrem eigenen Interesse ersnckch. unverzüglich- mit der Lie­ferung oon landwirtschaftlichen 'Produkten zu beginnen.

Glaube keiner, daß seine nach der Stadt gebrachten Vor­räte in Gefahr seien. Die öffentliche Ordnung ist bisher von uns aufteclck erhalten worden und wird weiter aufrechterhal­ten Norden. Die Bezahlung erfolgt in der gleichen Weise, wie sie unter der früheren Regierung erfolgt ist. Die Bauernschaft möge bedenken, daß in die großen Städte die Truppen von der Front zurückfluten. Wird es uns nicht ge­lingen. diese großen Massen ausreichend verköstigen zu kön­nen, so kann eine Sicherheit für die Landbevölkerung nicht gewährleistet werden.

Es ist deshalb Eure Pflicht, die städtische Bevölkerung nicht im Stiche zu lassen und mehr als seither Eurer Pflicht zu genügen, um uns der Notwendigkeit zu entheben. Maß­nahmen zu ergreifen die nicht im beiderseitigen Interesse

liegen.

In Eure Hand ist es gegeben, durch vernünftiges Ent­gegenkommen dafür zu sorgen, daß die Zeit der Euch drückenden Maßnahmen baldigst ein Ende erreicht!

Schafft Brot und Kartoffeln und glaubt nicht, die Staatsnrnwalzung zu Sonderzwecken mißbrauchen zu dürfen!

Ter Rücktritt der alte» Regierung in Hessen.

Darmsradt, 11. Nov. Die seitherige Negierung hat ihren Rücktritt in folgender Erklärung ausgesprochen:

Nachdem unsere Aemter von den Beauftragten des Ar­beiter- und Soldatenrates in Besitz genommen sind, ist es uns unmöglich, unsere Dienstgeschäste weiterzuführen. Beim Verlassen des Amtes sprechen wir allen uns unterstellten Behörden und Beamten unseren aufrichtigsten und wärm­sten Tank für die treue Pflichterfüllung aus. die sie stets be­wiesen haben und mit dev sie insbesondere während der Kriegszeit den verstärkten Anforderungen des Dienstes nach­gekommen sind. Wir halten uns aber zugleich für verpflichtet im Interesse unseres geliebten Vaterlandes und der Auf­rechte? Haltung der Ordnung in Stadt und Land alle Be­hörden und Beamten daraus hinzuweisen, daß sie, so, wie sie seither mit unseren Personen der Sache des Vaterlandes gedient habem auch in Zukunft ihre ganz« Kraft dem Staate -ur Verfügung stellen.

Tarmstadt, den 11. November 1918.

v. .Ewald. Staat? minister und Mnister der Justiz,

v. Hombergk. Minister des Innern,

Tr. Becker, Muster der Finanzen.

Arbeiter-, Bauern- und SoldnLenrnt in Hessen.

'Zum ersten Mal finden wir die obige Bezeichnung in Hegendem Aufruf:

D<r hessische Arbeiter-. Bauern- und Soldatenrat hat in seiner heutigen Vollversammlung für Tarmstadt auf Antrag deS Finanzausschusses beschlossen:

1. Tie Löhnungen werden am 11. November ausbezahlt in der bisherigen Höhe. Unverändert bleiben dabei also vor­läufig auch die bisherigen Chargierten-Löhnungen. Ausbe­zahlt werden auch die Vergütungen für die Zivildienst- Pflichtigen in seitheriger Höhe.

2. Wer den Dienst in den letzten Tagen verlassen hat, »ber alsbald zurückkehrt, erhält die Löhnung unverkürzt aus-

3. Wer Len Dienst o^ne Urlaub verlassen, aber Ler Auf­forderung zur Rückkehr keine Folge geleistet hat oder leistet, hat alle etwaigen Ansprüche verwirkt.

4. Eine Aufbesserung der Löhnungssähe etwa durch Be­willigung von Zuschlägen ans den seitherigen Sah bis zum Inkrafttreten der in Aussicht stehenden reich>sgesetzlichen Regelung, wird ernstlich erwogen unter Fühlungnahme mit den anderen Garnisonen.

5. Urlauber, die hierher zuständig sind, aber keinem Truppenteil angehören, werden im Büro des Soldatenrats einem bestimmten Truppenteil zur Entlohnung zugewiesen. Dieser wird mit einem entsprechenden Betriebs-Vorschuß aus- gestattet werden.

6. Alle Zweifelsfälle in Löhnungsfragen sollen von den Truppenkcisien im Einvernehmen mit den Delegierten wohl­wollend erledigt werden.

7. Vorbildlich» Ordnung bat im gesamten Kastenwesen einschließlich Buchhaltung und Belegfübrung zu herrschen.

8. Der Finanzausschuß wird für die erforderlichen Nach- prüfunaen Sorqe tragen.

9. Ordnungswidrige Verwendung von öffentlichen Gel­dern selbst in kleinen Beträgen müßte streng geahndet werden.

Auskünfte erteilen die Deleaierten der Truppenteile.

Darnistadt, 10. November 1918.

Der Vorsitzende des Finanzausschusses.

B a st i a n.

Eine PrsUüK m

Darmstadt. 11. Nov. sWB) Der neue Ministerpräsident U r r wcf? hat an das hessische Volk heule folgende Proklamation erloffen:

Nachdem der Arbeiter- und Soldaftnrat. als die von der Revolution proklamierten Träger oer ostentl chen Gewalten, der b sheriqen sozialdemokratiichea Landtagsfraklion die Bildung des Ministeriums übertragen hat, hat sie nun diesen Auftrag übernommen. Die Fraktion geht dabei von dem Gedanken aus. daß die neue (provisorisches Regierung auch das Vertrauen der nichtfazialdemokratischen Bevölkerungskreise besitzen sollte. Da. rum ist sie bereit, bei der Bildung der neuen Negierungsgewalt auch Vertreter anderer Parteien, falls diese zur aufrichtigen Mit arbeit gewilkt sind, in die Regierung mit aufzunehmen. Die Regierung soll ein Kollegialm'nisterium sein und aus einem ver­antwortlichen Minister, sowie Direktoren der einzelnen Ministe- rialabteilungen bestehen. Das Präsidium des Ministeriums und die oberste Leitung der Ministerialabteilung des Innern wur­den dem Unterzeichneten übertragen. Heber die Besetzung der andern Ministerialabteilungen sind Verhandlungen im Gange Die Wahlen zur konstituierenden Volkskammer werden so bald wie möglich in die Wege geleitet werden. Volksgenossen, das Programm der neuen Negierung heißt kurz: Volkswohlfahrt!

Demokratie'

Die Freiheit, die nnn dem Volke gewährleistet ist. legt dem Einzelnen auch die Pflicht zu Ordnung und Selbstzucht auf. In erster Linie muß die Ernährung des Volkes stchergestellt wer­den, denn nur so wird es möglrch sein, den demokratischen Aus­bau unseres Derfaffunaslebeus zu vollenden. Die Erzeugung der Nahrungsmittel und deren Ilebersübrung in die Städte muß mit aller Kraft gefordert werden. Geschieht das nicht, so haben wir das Schlimmste zu erwarten. Hungersnot. Plünderung. Raub und Mord würden das grauenvolle Elend dieser Kriegs­zeiten verschärfen und verlängern. Dadurch würden aber die Aermsten und gerade die Arbeiter am schwersten aetrossen wer­den Es muß daher alles geschehen, um die gereckte Verteilung der Lebensmittel zu sichern, wobei insbesondere völlige Unver. sehrtheit der Verkehrsmittel unerläßlich ist. Darum Volksge­nossen. Arbeiter und Soldaten! Denkt olle daran.

Die Mithilfe im Sinne dieser Auffassung gilt dem Hessen- laade wie auch uns»rem deutschen Vaterlande. Der sterbende Krieg darf nicht im Bürgerkriege ein- Auferstehung finden. An alle Beamten und Behörden des Landes ergeht der Auftuf, auf ihrem Voften zu bleiben und nach wie vor ihre Pflicht zu erfül­len. Die neue Regierung ist sich bewußt, daß nicht alle Kreise des Volkes politisch und wirtschaftlich ans ihrem Standpunkt stehen. Sie hofft und erwartet aber, daß auch diese Kreise in ihrer Liebe zu unserem Volke mit ihr gemeinsam zu wirken be­reit sind. Je allgemeiner die Mithilfe ist, um so leichter wird diese schwere Ueberaangs'.eit getraaen und überwunden werden können. Die neue Rgierung unterstützen, beißt das Land vor der Anarchie bewahren. Jeder stehe auf seinem Posten furchtles und unverdrossen zum Besten der Gesamtheit, dann wird und muß es gelingen, unser Volk aus diesen schweren Stunden einer besseren Zukunft entgegenzuführen.

D a r m st a d t. den 11. November 1918.

Der Ministerpräsident: Ulrich.

Tod des Abg. Gandorfer.

München, 10 Nov. Der Bauernbundführer und bisherige Landtagsabgeordnete Gandorfer, der sich als Mitglied des republikanischen Parlaments heute auf die Fahrt nach Nieder- tayern begeben wollte, um unter der Landbevölkerung für die Sache des Bauernrates und die Lebensmittelversorgung der gro­ßen Städte zu wirken, ist in der Nähe von Schleisheim das Opfer eines Automobil-Unfalles geworden. Gandorfer erlitt einen Cchädelbruch und war sofort tot. Zwei seiner Begleiter sind schwer, einige andere leicht verletzt.

Die Erhöhung der Krotratron.

In Verfolg der gestrigen Erklärung des Knegsernäh- rungsamtes gibt die Reicl-Lgetreidestelle bekannt, daß vom 1. Dezember dieses Jahres ab die tägliche Mehlration allge­mein um 40 Gramm erhöht wird. Den Sckwev- und

'Schwerst'arbeitern wird diese Erhöhung auf ihre 'Zulagert angereckmet. Die erheblich* Verbesserung auch für sie liegt in der Erhöhung der Brotmenge für ihre Familienglieder.

Vom Felde der Ehre.

Södel. Der Unteroffizier Lehrer Wilh. Huber wurde Mm Vizewachtmeister befördert und mit dem Eisernen Kreuz und der hessischen Tapferkeitsmedaille ausgezeichnet. Ersatz­reservist August Decket wurde bei den Käniofn im Westen mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse ausgezeichnet. Die hessische Tapfer- keitsmedaille und die finnische Vejreiungsmedailft erhielt er schon früher.

?»rs dev Oeimnp

Schützt Evch selbst vor der Grippe! Besucht kein Kino, kein

Konzert, kein Theater: vermeidet größere Menschenansamm-

lungen und schlecht gelüftete Räume, auch in Wirtschaften! Be­nutze die Straßenbahn nur. wenn es unbedingt notwendig ist! Unterlaßt jede unnötige Reife, laßt Euch nicht anhusten und nicht annießen' Geht nicht zu Kranken, wenn Ihr nicht müßt! Betrachtet Personen mit Husten und Schnupfen als arippever- dächtig und beachtet selbst zurzeit auch leichte Krankheilserschei- nungen als mögliche Vorläufer der Grippe!

sr. Hanau, 5. Noo. In der Sitzung des landwirtschaftlichen .Kreisvereins äußerte sich bei der Besprechung kriegswirtschaft- licher Maßnahmen Korhausdirektor Thylmann über die Saat, kartoffelfrage. Er führte u. a. aus' Die Frage der Sicher- stelluna und Beschaffung der für das Jahr 1919 notwendigen Snatkartoiielmengen steht im Vordergrund Gemäß der Ver- c-rdnung über den Verkehr mit Saattartoffeln müssen die Ein» töufe der für das Frühjahr 1919 notwendigen Menaen bis zum 15. November dieses Jahr getätigt und die Verträge zwilchen den Vedarfskommunalverbänd^en nnd den liefernden Kom nrunalverbänden genehmigt sein. Wie im vorigen Jahre, so auch dieses Mal wieder die Beschaffung der Saatkartosrel mengen und deren spätere Verteilung einem Plonzkartoffel ousschuß übertragen, der sich nnter dem Vorsitz des Herrn Ober­bürgermeister a. D. Dr. Gebefchus und je 3 Mitgliedern des Stadt- und Landkreises Hanau zusammensetzt. Für heute war die erste Sitzung de? Pflanzkartosselausscku'sses anberaumt und die Bearbeitung sollte nach Schluß der Sitzung des Landwirt­schaftlichen Kreisvereins stattfinden. Wegen der Kürze der Zeit wird diese Bearbeitung jedenfalls nicht mehr möglich fein und empfiehlt sich in Anwesenheit der Mitglieder des Kreis- ousfchusies auch die Versammluna selbst darüber zu hören und sse mag auch schließlich darüber beschließen, welche Mengen Saotkartofseln für das nächste Frühjahr für die Kreiseinge­sessenen in Hanau Sradt nnd Land aufgekaust und sichergestellt werden sollen. Die beiden Vorsitzenden der Hanauer Kom- munalverbände. der Landrat sowohl als der Oberbürgermeister haben ihr Einverständnis gegeben, daß das Risiko, das mit dem Planzkortoffelgeschäft verbunden ist. von den Kommunalver­bänden übernommen wird, umsomehr auch, als nur die Kom­munal verbände berechtigt sind. Pflanzkartofseln aus anderen Verbänden zu kaufen und an ihre eigenen Kreiseingesessenen zur Verteilung zu bringen. Das Kornhaus, das als Geschäfts­stelle der Kommunalrerbändr Hanau-Stadt und Land mit der Heranschassung und späteren Verteilung beanftragl ist. berech­net wie im vergangenen Frühjahr nur seine Auslagen und er­hält eine ganz beicheidene Verteilungsgebühr: es ist nicht in der Lage, das Risiko auf sich übernehmen zu können. Ferner f-ei noch bemerkt, daß nach der Verordnung über den Verkehr mit Saotkartofseln Kortoffellaatgut auch an landwirtschaftliche Verussvertretungen oder an solche Personen (Kartoffelanbauer) abgesetzt werden darf, die es selbst zur Aussaat verwenden wol, len. Der Handel und die Genossenschaften dürfen nur als Ver­mittler auftreten. Der Verwaltung des Kornhauses war es mit Rückstcht auf die vorgerückte Zeit nun nicht möglich, mit den- Einkäufen von Saatkartofieln länger zu warten und es Hut clnsiwerlen noch Schätzung des ungefähren Bedarfes für Hanau-Stadt und Land bis jetzt insgesamt 17 200 Ztr Saat­kartoffeln eingetauft und sind von den Mengen Y* für den Stadtkreis und y A für den Landkreis vorgesehen. Es empfiehlt sich mit Rücksicht auf dis Kriegsverhältnisse sehr, in dem Ein­kauf etwas böhcr zu greifen, weil nach den seitherigen Erfah­rungen 2530 Prozent der abgeschlosienen Mengen im Früh, jahr nicht zur Lieferung kommen. So konnten im letzten Früh­jahr verschiedene eingekauften Posten von den Erzeugern nicht geliefert werden, weil die Mengen in den Mieten erfroren wa­ren oder die detr. Kommunalverbände die Ausfuhr nachträglich nicht genehmigten. Was die Sorten anbelangt, die eiuqekauft wurden, so hat die Verwaltung des Kornhauses nur zu den. jenigen Sorten gegriffen, die in hiesiger Gegend bis jetzt sehr gute Erträge gebracht haben, und als Frühkartoffeln ...Kaiser- krönen",Frübrosen", als mittelfiühe ..Ella", mittelspäte ..Up to date",Parnassia" und als Cpätkartoffeln ..Industrie* Wohltmann" und ..Cilesia" käuflich erworben. Die Versamm- lunq hat den Ausführungen des Herrn Direktor Thylmann zu­gestimmt und die Einkäufe genehmigt. Nach einer weitere« Aussprache, an welcher sich in der Hauptsache die Mitglieder des Pflanzkartoffelausschvsses beteiligten, wurde, um hinrei­chend gedeckt zu sein und eventuelle Abfälle von vornherein aus- Zugleichen, beschlossen, die Verwaltung des Kornhauses zu de- auftragen, weitere Mengen Saattartoffeln einzukaufen und zwar bis zu insgesamt 22 000 Zentner. Es soll versucht Z)er- den. den Rest möglichst noch in frühen oder mittelfrühen Saat- kartofieln einzudecken. (Nach Mitteilung des Kornbaufes stnl» zwistbe,zeitlich insgesamt rund 22 000 Ztr. Saattartoffeln sicher­gestellt worden.). \

Verantwortlich für den politischen und lokalen Teil: Otto H i r s ch e l. Friedberg: für den Anzeigenteil: N. Gegner. Fiiedberg. Truck und Verlag derNeuen Tageszeitung A. G.. Friedberg L Ä~--