liefen Talsachen berufen. Er konnte Hinweisen auf die unaS- lässigen Angriffskriege der französischen Revolution. auf die fa- natische Sucht des demokratischen Frankreichs. Eroberungen zu machen, auf die merkwürdige Erscheinung des demokratischen Kaisertums des 3 Napoleon, das sich nur solange Hallen konnte, als cs durch siegreiche Kriege in der Lage war, die Eitelkeit der Franzosen zu befriedigen. Salisbury hätte weiter gehen müsien, er hätte feststellen müssen, daß das angeblich demokratisch regierte England im letzten Jahrhundert einige Dutzend Kriege geführt hat. während dag angeblich nicht demokratisch regierte Preußen Deutschland von 1815 bis 1864 den Frieden gewahrt hat, und wir müsien ergänzen, daß das kaiserliche Deutschland nach 1871 bis zum Jahre 1914 den Frieden gewahrt hat und weiter noch gewahrt hätte, wenn nicht der freche Ueberfall der Entente uns gezwungen hätte, das Schwert zu ziehen. Es ist eine alte historische Wahrheit, daß. wie Palmerston einmal gesagt hat. groue Republiken ibrem Wesen und ihrer Natur nach aggressiv zu seiu scheinen. Solange ein starkes Herrscherhaus, das im Bewußtsein seines Volkes. Stand wurzelt, die Zügel in der Hond hat. wird es getragen durch höchstes Verantwort- lichkeitsgesuhl. sich sche-uen. dos Schwert zu ziehen, es sei denn, daß das Lebensinteresie des Staates in Frage aestellt ist.
Auch das deutsche Volk wird zu seinem Schaden ersehen müsien. daß ihm die Demokratie einen Versöhnungsfrieden nicht bringen wird.
Vcr Jahre firin und Aid ?
Wenn England den Krieg gewinnt, so verdankt es das nicht seinem Heere und auch nicht den Soldatenmillionen, die Frankreich. Rußland. Italien, dte Vereinigten Staaten usw. gegen uns herangeführt haben. Deutschland hat den Feind im Osten, der allgemein als der gefährlichste galt, glorreich niedergeworfen: Deutschland, das man bereits ermüdet und ausgepumpt nannte, wußte, trotz schwerer Angriffe im Westen, mit Rumänien fertig zu werden und die Italiener in der letzten Isonzo- schlacht aus dem österreichischen Gebirge hinauszuwerfen. Es wird, daran zweifelt keiner von uns. daran zweifeln auch die Widersacher selbst nicht, seine Westgrenze aegen noch so übermächtige Angriffe zu halten verstehen. Zeitweilige militärische Mißerfolge und der anbefohlene Rückzug ändern nichts daran. Unerschüttert steht Hindenburgs Macht. Dem alten Fritzen haben nicht einmal die zermalmenden Niederlagen von Kolin. Kunersdorf. Hochkirch die Siegeszuversicht rauben können, im Frieden von Hubertusburg erzwang er sich, aller Schlappen ungeachtet. die Bestätigung seiner Ansprüche. Wo ist, neben den hundert strahlenden Siegen, die dieser Krieg uns gebracht hat. das deutsche Kunersdorf oder Kolin des Weltringens? Rein, feiner Kampfmacht verdankt England den Sieg, den unsere Verzagtheit ibm zuschanzen will ganz gewiß nicht.
Zum Erfolge oerhilft ihm einzig und allein der Aushungerungskrieg den es feit vier Jahren mit unbarmherziger Tatkraft gegen uns führt Wir wollen es nicht verschweigen und nicht leugnen, daß Rot und Teuerung im deutschen Lande groß sind. Aller rechtzeitigen Mahnungen ungeachtet, hat sich unsere Regierung wirtschaftlich nicht aus das furchtbare Ringen vorbereitet. und der Glaube, allein mit einer Rationierung der Nahrungsmittel durchzukommen, statt die ganze Kraft an ihre Vermehrung zu setzen, hat die unvermeidlich eintretende Knappheit noch verschärft. Doch euch der Feind muß sich den Leibriemen enger schnallen. Jetzt gilt es. wer am entschlosiensten aus- hält, wer in den letzten fünf Minuten tapfer aufrecht bleibt Die Würfel fallen über unsere und unseres Volkes Zukunft. Wir entscheiden jetzt über das Leben unserer Kinder. Erweisen wir uns im entscheidenden Augenblick als schwach, so vernichten wir damit ihre Hoffnungen, und sie werden unser Andenken verfluchen. solange sie atmen.
Niemand stellt es in Abrede, daß viel vaterländisches Empfinden. berzNck)e Liebe zur Heimat und fester Glauben an feine Zukunft dazu gehört., um all den großen und kleinen Mangel, unter dem wir leiden, geduldig zu ertragen. Niemand halt mit seiner Verurteilung des Raffer- und Wucherergezüchtes zuruck, das das notleidende Volk schamlos ausbeutet und dem man kaum jemals mit der gehörigen eisernen Tatkraft ent- gegenaetreten rst. Daß Tausende ungeheure Reichtümer an der ' . Ct *!l rer ^ rübct . verdienen, ohne Arbeit, ohne Risiko, während die Väter und Söhne der Ausgevlünderten im Felde liegen und ihre bescheidene bürgerliche Existenz zugrunde gehen sehen, das empört mit Fug den einfachen Mann. Aber die Abrechnung wird kommen. Und wir dürfen nicht in raschem Zorn das Vaterland für die Sünden mißarteter Geldmacher büßen losten wollen, dürfen nickt um tausend übler Gesellen willen über Millionen und Abermillionen die englische Knechtschaft verhangen lasten.
Unsere Feinde halten ja jetzt weniger wie vormals zurück wit ihren Rachegelüsten. Wir geben im folgenden nur eine
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.. ” 3Benn Mlson die deutsche Note annimmt, und
die Verbündeten damit übereinstimmen, dann hat nur einer nows etwas zu sagen, wenn alle schweigen, und dieser Mann heißt F o ch. '
„Lanterne": „Die militärische La.-e beh.rrscht die Frie-
stische^Stellungnahme des ausa-suchen soziali- , schen Blattes, das sich eine Zeitlang jo-mr , -rchistischer Ten- iwnjei» rühmte, ist besonders bemerkensiveri. T. Schriftltg.)
„Observer": „Der Sieg der Verbündeten must vollkommen lein. Es wäre der fatalste Irrtum, den die Verbündeten begehen konnten, wenn fie etwas anders- annähmen, als eine vollkommene Kapitulation mit allen möglichen militärischen Ea- rantien.
„Weekly Dispatch": „Die Deuischen schlagen Wilson vor. eine gemischte Kommission zusammenzusetzen. die die Räumungs- frage besprechen könne. Die einzige Antwort auf diese Frage tann nur lauten: „Macht, daß Ihr heraus kommt!" Die Deut- kL » " delaien und andere Länder besetzt, ohne eine ge- m schte Kommission vorher zu befragen^wozu brauchen sie denn -eure euw gemischte Kommission, um aus Belgier) und aus an
deren Landern zu verschwinden? — 'Hercm« mir Euch, oder nieder mit Euch! Heran» müßt Ihr, und bezahlen müßt Ihr anchl Das ist die einzige Antwort, die wir allen Boches, ganz gleich welcher Corte, ins Gesicht schleudern."
Man sieht, Milde haben wir von unseren Feinden nicht zu erwarten. Dort wird an das Schwert appelliert, das auch für uns Deutsche die letzte Zuflucht sein wird:
Und wenn uns nichts mehr übrig blieb,
So blieb uns doch ein Schwert,
Das zorngemut mit sck-arfem Hieb Dem Trutz des Fremdlings wehrt;
So blieb die Schlacht als letzt Gericht Auf Leben und auf Tod:
Und wenn die Not nicht Eisen bricht,
Das Eisen bricht die Not.
Kit fcrnsmt Mt den Ernst drr Annde!
Die „Volksstimme" druckt unsere Bemerkung über die Valletschule beim Großherzoglichen Hoflheater in Darmstadt ab und bemerkt dazu: „Herr Hirsche! scheint ja auf einmal sehr revo»
lutionär geworden zu sein. Der Geibelsche Vers sollte aber nicht nur in Darmstadt, sondern auch von den Agrariern und anderen Leuten in Oberhesien beachtet werden." Die Frankfurter „Volksstimme" sagt die Unwahrheit, wenn sie durch die Blume zu verstehen geben will, als würden wir etwa den Mantel nach dem Wind« hängen. Sie sagt dies wider besseres Wissen, denn sie hat selbst schon öfters Auslastungen von uns abgedruckt, die sich gegen offenbare Mißstände gerichtet haben, bei denen bei uns niemals die Höhe «der Persönlichkeit irgend eine Rolle gespielt hat. Im Uebrigen wäre es ja durchaus am Platze, wenn wir revolutionär würden, denn wenn die! .Herren Scherdemann, David und Bauer „Exzellenzen" werden, dann müsien wir wohl revolutionär werden. Daß die „Volksstimme" auch bei dieser Gelegenheit sich an den oberhessischen Agrariern reibt, nehmen wir ihr nicht übel, denn sie ist in dieser Beziehung unheilbar. Jedenfalls ist die Bemerkung kindisch. denn in ganz Oberhesien möge sie uns ein Großfrankfurt, Wemklause oder dergleichen nennen.
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ffo TOeddigen lebte, siegte ond siel ob leuchtend« Oorbild eÖcr U Booisfafcrer. pflichttreue and restlos« Opferfrendigkeit gesponnen ihn» die ß«- «pnndenmg and die herzen oller, dte ihn kannten. Nach seinem Beispiel streiten tvxi nreiter and find gewib. »b» Rücken gedeckt durch andere standhaft anshorrende ead ans mit allen Mitteln «nterftützend« Bevölkerung in der heimnt. die sicher« Grundlage jn erkämpfen für ventsch- landt € at midtluag ond SakanfL
Hna'&'deuhwit
Weddigen
für sein Voterl ond gefallen
»915
Dom Felde
der Ehre.
Ober-Florstadt. Dem Landsturmmamr Hermann M ü h l e r beim Landsturmbataillon Friedberg wurde das Eiserne Kreuz verliehen. Wir gratulieren!
Ans bei* Heimat.
Friedberg, 23. Oft. (Alldeutscher Verband.) Donnerstag, den 24. Oktober findet eine außerordentliche Mitgliederversammlung bei Ellermeier statt, auf die alle unsere Mitglieder mit der Bitte um möglichst vollzähliges Erscheinen hiermit nochmals besonders aufmerksam gemacht seien.
Friedberg, 23. Okt. (Stadt. Schwimmbad). Die Badeanstalt ist von jetzt ab nur Freitags, Samstags und Sonntag vormit- tags zu den bekannten Stunden geöffnet.
Bad-Nauheim, 20. Okt. Das Hotel Adler sandte an die „Dolkssttmme" eine Berichtigung, worin es bostritt, an der Ge- heirnfchlächterei beteiligt gewesen zu sein, auch sei ihm von einer Schließung nichts bekannt. Damit steht folgende amtliche Bekanntmachung des Kreisamts in Widerspruch: Dem Hotel „Adler" in Bad-Nauheim (Inhaber Emil Adler) wurde durch kreis- amtliche Anordnung der Fleischbezug für seinen Gewerbebetrieb bis auf weiteres gesperrt. Adler war bei den Geheimschlachtungen in der Hofteite von Gycvr beteiligt und hat von dort regelmäßig größere Mengen Fleisch unter Ueberschreitung der Höchstpreise und ohne Fleischkarten bezogen. — Da es in Bad- Nauheim nur ein Hotel „Lldler" gibt und desien Besitzer Emil Adler heißt, ist die Berichtigung des Herrn unverständlich.
Bus Starkcnburg.
FC. Groß-Gerau, 20. Okt. Das R.'cht der Selbstversorgung wurde den Landwirten Ioh. Philipp Reinheimer, Peter Josef Schmitt, Adam Schilling, Engelberth Henkel, Iohs. Daum 10„ Wilhelm Jung 3. und Georg Reinheimer 6. zu Baufchhoim entzogen.
FC. Beneheim, 20. Okt. Mit Rücksicht auf die große Nachfrage nach verkäuflichen Grundstücken beschlosien die Stadtverordneten, demnächst zirka 25 Grundstücke öffentlich meistbietend versteigern.
Bus Rheinhcssen. L
FC. Mainz-Kestheim, 20. Ott. In eine am Boden stehende Schüsiel mit heißem Wasier fiel das anderthalb Jahre alte Kind des Tünchers Jakob Rundel und verbrannte sich derart, daß es bald darauf den schweren Brandwunden erlegen ist.
FC. AlM 20. Okt. Aig Antwort auf die uns von Wiffojh angesonnene Demütigung wurden hier innerhalb weniger Stunden bei einer Zeichnungsstelle 130 000 Mk. gezeichnet. — Der Telegraphengehilfin Elisabeth Fuchs dahier wurde gestattet, den Familiennamen ihres 1914 gefallenen Bräutigams Heinrich Kohl zu führen, sowie sich die Bezeichnung „Frau" beizulegen.
FC. Worms, 20. Ott. In unheimlicher Weise wird hier weiter eingebrochen und gestohlen. In einer der letzten Nächte wurde in der Filiale der Verteilungsstelle des Konsumvereins Worms-Lampertheim eingebrochen und Waren im Werte von 2400 Mark gestohlen. In einem anderen Geschäft fielen den Einbrechern 14 Zentner Zucker in die Hände. Von den Tätern fohlt jede Spur.
FC. Aus Nheinhesien. 20. Ott. Da in letzter Zeit die Trau- bendiebstähle in den hiesigen Weinbergen in besorgniserregen» der Weise Angenommen haben, sind die Polizeibehörden und ilju Organe, die Feldschiitzen und Ehrenfeldschützen beauftragt wori den, alle Meinttauben, über deren Herkunft sich d e Besitzer oder Händler nicht Ausweisen können, zu beschlagnahmen.
Aus Hcsirn-Nasiau.
FC. Datz-Homburg, 20. Okt. Polizeilich untersagt wu d*n hier bis auf weiteres infolge Auftretens der Grippe die Kurkonzerte und sonsttge Veranstaltungen. Auch die Kinos müsien ihre Vorstellungen einstellen.
v FC. Wiesbaden. 15. Okt. Zwei Gepäckträger der Eisenbahn hatten einen Nohrplnttenkoffer für einen Hauptmann abzuliefern. Als der eine der Träger die Hausnummer suchte, wurde er von einem unbekannten jungen Manne angesprochen, der erklärte, daß der Koffer im Hause 31 in den Keller zu bringen sei. Er ging auch gleich mit in den Keller und händigte dort die verlangte Zustellgebühr von 1.20 Mk. dem Gepäckträger aus, der sich nunmehr entfernte. Nachträglich stellte sich heraus, daß der Gepäckträger einem Gaunerstreich zum Opfer gefallen war. Der Koffer mit dem Gauner ist spurlos verschwunden.
FC Biebrich, 20. Okt. Ueber 80 Kilogramm Seife und Fette wunden bei einem hiesigen Seifensieder beschlagnahmt. Seit einiger Zeit wurde in mehreren Geschäften Toilettenseife zum Verkauf angeboten. Da die Herstellung und der Verkauf von Fettseifen verboten ist, verfiel die Seife der Beschlagnahme.
Eltville. 20. Okt. Beim Steinheimer Hof ist ein etwa '00 Zentner enthaltender ungedroschener Haserhausen verbrannt. D'- Feuerwehr hatte eine Schlauchlinie von etwa 050 Meter ang^ legt und rettete einen nahe dabei sitzenden ebensogroßen Haufen Weizen. Die Ursache des Feuers scheint in Brandstiftung zu liegen.
FC. Ans dem Untertaunus, 18. Ott Der Untertaunuskreis zeichnete für die neunte Kriegsanleihe 100 000 Mk.
FC. Weilburg. 18. Ott. Im 58. Lebensjahr verstarb nach langem schweren Leiden in der Klinik zu Gießen der Kreisland- wirtschaftsinspektor Wobig dahier. Der Verstorbene hat sich um di« Hebung der Viehzucht im Oberlahnkreis besondere Verdienst« erworben.
FC. Limburg, 20. Okt. Die aus dem 14. Jahrhundert stammende St. Nepomuk-Statue auf der Lahnbrücke wurde von ruch- losen Händen beschädigt. Der entstandene kunstgeschichtliche Schaden ist ganz bedeutend. Der Magisttat setzt zur Ergreifung des Täters eine Belohnung von 200 Mk. aus.
FC. St. Goarshausen. 20. Okt. Da die Viehoblieferung in letzter Zeit viel zu wünschen übrig läßt, sieht der Kreisausschuß sich veranlaßt, Eegenmaßregeln zu ergreifen, die darin bestehen sollen, daß denjenigen Viehbesitzern, welche in der Viehabliefe* vnng zurückbleiben. Genehmigungen zur Hausscklachtungen nicht erteilt werden. Es ist bei jedem Schlachtantrag anzugeben, oo der Antragsteller seine Lieferungspflicht erfüllt hat.
FC. Oberlahnstein. 18. Ott. Die Stadtverordneten be- schlossen in geheimer Sitzung das Gehalt des Bürgermeisters ron 7000 auf 8500 Mk. zu erhöhen, sodaß der Bürgermeister nunmehr einschließlich des Wohnungsgeldes 10 000 Mk. erhält. Den städttschen Arbeitern wurde eine einmalige Teuerungszulage bewilligt, grundsätzlich wurden 80 Mk. angenommen. Hierzu kommt für jedes Kind und für jedes Dienstjahr ein Zuschuß von je 10 Mk.
FC. Oberlahnstein. 20. Ott. Zur Versorgung der Industrie fft für den Kreis St. Goarshausen eine Industtiestelle mit dem Sitz in Oberlahnstein errichtet worden.
FC. Niederlahnstein, 18. Okt. Die Rheinschiffer suchen die Ernährungsfrage prakttsch zu losen. Auf den Schiffen, besonders auf Güterschraubenbooten und Schleppkähnen haben sie Btälle eingerichtet, in denen sie rationelle Schweine- und Hühnerzucht betreiben.
FC. Vom Ryriu, 17. Okt. Der Preis für die Trauben geht weiter wesentlich zurück. In Lorch wurden 25 Pfg., in Eaub 30 Pfg. für das Pfund geboten.
Aus Kurhcsien.
8i*. Gelnhausen, 20. Ott. Die landwirtschaftlichen Winterschulen in Gelnhausen, Fulda, Fritzlar, Hofgeismar, Nodenberg und Ziegenhain werden im Winter 1918/19 nicht eröffnet werden, dagegen ist beabsichtigt, den Unterrichtsbetrieb in den landwirtschaftlichen Winterfchulen in Eschwege, Hersfeld, Marburg und Melsungen weiterzuführen.
FC. Vad-Orb. 20. Ott. Aus dem Erlös des diesjährigen Holzverkaufs beschlosien die Stadtverordneten die Summe von 100 000 Mk. zu entnehmen und diese auf die neunte Kriegsanleihe zu zeichnen
FC. Marburg, 20. Ott. Wegen unerlaubten Verkehrs mit Kriegsgefangenen wurden zwei junge Mädchen, Emma Schmidt aus Endbach und Kath. Dörr aus Rodheim zu je drei Wochen Gefängnis verurteilt.
FC. Kirchhain. 20. Okt. Die städtische Sparkasse wird sich an der neunten Kriegsanleihe mit 300 000 Mk. beteiligen.
Verantwortlich für den politischen und lokalen Teil: Otto H i r s ch e l. Friedberg: für den Anzeigenteil: R. Aevner^ Fttedberg. Druck und Verlag der „Neuen Tageszeitung".. ^ A G., Lriedbera i. L-


