Ausgabe 
4.10.1918
 
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aig zu werfen. Bei der Feier wurde nämlich dem Zaren vom französischen, englischen und russischen Generalstab ein« Karte überreicht, auf der Posen, Ost- und Westpreußen als russisches und Elsaß-Lothringen, sowie das ganze linke Rheinufer als französisches Gebiet eingezeichnet waren, während England die deutschen Kolonien zugeschrieben waren. Das Machwerk wurde mit dreinraligem Hurrarufen begrüßt.

Im Frühjahr 1911 hatte der Erzählende eine Unterhaltung mit Gutfchkow, bei der folgende ASicherungen fielen: Gutschkow: Ich höre, Sie wollen wieder nach Deutschland reifen?"Ja. :« alle Jahre." Gutschkow:Tun Sie das nicht, Sie wer- den durch den Krieg überrascht."Was soll denn ein Krieg für einen Zweck haben? Es ist doch bekannt, daß nicht immer der, der einen Krieg anzett-elt, ihn auch gewinnt." Gutschkow: ..Dieser Krieg ist ein einfaches mathematisches Exempel, das vom englischen, französischen und russischen Generalstab so tadel­los ausgearbeitet ist. daß der Erfolg sicher ist."Deutschland will doch aber den Krieg nicht." Gutschkow:Rein, Kaiser

Wilhelm ist viel zu klug, um ihn anzufangen, und der Zar ist viel zu dumm dazu. Aber wir haben eine Formel gefunden, die sie beide dazu bringt."

Diese beiden kurzen Aeußerungen sind weitere Beweise zu der schon vorhandenen Fülle von Argumenten dafür, daß der -Krieg aui der Seite unserer Feinde gewollt und sorgsam vor­bereitet war Es ist nicht zu begreifen, woher die Wortführer der Entente trotz dieses immer wachsenden Deweismateriols die Kühnbeit nehmen, mit der sie immer wied.'r versuchen, uns die Schuld am Kriege Zuzuschieben.

l\(Ux der;AnMi-ririeb" m Krüge

schreibt dieDeutsche Tageszeitung" treffend:

.. Bei der Verteidigung des Rechtes auf möglichst der- gnügte Lebensführung, die uns den Abend, aber nicht nur etwa den Abend allein, zu verschönen trackstet, wird oft auf unsere Feldgrauen Bezug genommen. Man nrüsse für ihre angemessene Unterhaltung sorgen, wenn sie aus Urlaub kommen, sie erfrischen und ermuntern, ihnen das Leben von der harmlos-fröhlichen Seite zeigen. Dazu tauge vor. allem der bunte. spieieriM. keine Ansprüche an Kopf und Seele stellende Genuß. Mit schaueren Gedanken werde den Leuten das Herz draußen bereits hinreichend schwer gemacht: so. bald sie einmal auf kurze Zeit der Finsternis, der Gefahr, dem immer nkch ihnen greifenden Arm des Todes entronnen seien, begehrten sie nach andern, liästeren Bildern und Vor­stellungen. Vergessen wollten sie, und dazu eigne sich nicht Schiller,cke und Hebbelsche Kunst, auch Beethoven nicht. Nun hat diese Verallgemeinerung kaum unbedingte Geltung. Wir wissen, daß sich unsere Wackeren an der Front in nicht we­nigen Fällen die leichten oder gar zotigen Gaben mancher Wandertheater, die ihnen allermodernste Kunst vermitteln wollten, verbeten haben. Auf ehrenhafte und gediegene Männer, die vom Schlachtfelds kommen, muß das wilde Jahr, marktstreiben daheim, der heftige Drang nachAmüsemnt", ckiederdrückend einwirken. So tobt man hier gedankenlos in Saus und Braus, während in Flandern und Nordfrankreich teures Blut in breiten Strömen fließt! Ten Feldgrauen, denen es danach gelüstet, soll die Ausspannung im lauten Trubel gegönnt sein. Empfinden, sie das Bedürfnis nach dem bekannten starken Getränke, wohlan! Aber ziemt es uns anderen, uns Taheimgebliebenen nicht, ein wenig zurück­haltender im Genuß zu sein und uns eindringlicher als jetzt der gewaltigen Tatsache zu männern, daß unaufhörlich der von zwanzig oder fünfundzwanzig feindlichen Mächten ge. schmiedete Hammer vernichtungdrohend an Deutschlands Tor schmettert?

Nicht die Feldgrauen und nicht die Millionen unserer Kernbürgerschaft, deren wirtschaftliche Lage der Krieg hoff- nungslos Unterhöhlt, legen entscheidenden Wert auf den Amüsiertaumel im Kriege. Sie kämen wahrlich recht gut ohne ihn aus, enrpfänden es gewiß als würdiger, wenn Deutschland angesichts so vieler frischer Gräber zu Hause ein bißchen weniger lustig wäre. Aber freilich, unsere Kriegsge­winnler aller Kaliber wollen sich nicht lumpen lassen und sind keine Freunde von Traurigkeit. Ihnen verdankt man's, daß der Vergnügungsraimmel noch he.rte seinen Mann und zahl­lose d Angestellte ernährt, und dies fällt immerhin ins Gewicht.

Welche Elements nach unangemessen greller, rücksichts­loser Lustigkeit drängen und ihren genießerischen Neigungen ungehemmt die Zügel schreße» lasten, ungebannt vor allein durch den Anblick der Leidtragenden und Bekümmerten im Lande, das hat die notwendig gewordene Schließung der Fa­milienbäder an der Ostsee gezeigt. Man braucht gewiß kein strenger Sittenprediger zu sein, kann die noch heute um­strittene Einrichtung, di« von Familien meist nicht benutzt zu werden pflegt, durchaus billigen und wird doch, zornvoll auf das schändliche Zerrbild geblickt haben, das sich sommerlang an unserer sonst so gut bürgerlichen Ostsee entrollt hat. Zu den Kriegserrungenschaften, auf die wir stolz sein dürfen, wrrd weder das Familienbad von 1918 noch die Tatsache seiner Sperrungwegen eingerissener Zucht- und Sitten- losigkeit" gehören. Welche Empfindungen die Kunde von dem erforderlich gewordenen Einschreiten gegen die Herren Reklamierten und ihren weiblichen Anhang tut kämpfenden £cer erwecken wird, davon ist besser nicht zu reden. Ein SechzignnMonen Volk läßt sich airch in Tagen, wo eS um fern Dasein geht, nickt nach den Maßstäben der Altjüngfer- nacheit ilnd Zimperlichkeit regieren: dafür machen sich die Grundstimmungen der Vielzuvielen. die dauernd gehaltenen Ernst einfach nicht ertragen, zu stark bemerkbar. ' Aber die Würde dieser großen Zeit erheischt, daß unsere Unwürdigen, das Dölklein, dem durchaus jeder Tag ein Fest werden muß, wenigstens einigermaßen bescheiden im Winkel bleiben und wchch etwa die Nation und ihr Empfinden zu verkörpern rächten. Die Würde dieser großen Zeit ist in unsere Hand -

V gegeben: eEj gegenüber dem Merlavten Amüsierbetrieb nn Kriege müssen wir sie bewahren.

Dkr Doftgr dcr Mu-'rU'aft.

Durch einen jetzt amtlich veröffentlichten königlichen Erlaß vom August d. I, ist der Landwirtschaftlichen Hochschule in Der- lin in Anerkennung der wisienschaftlichen Bedeutung, die sie im Laufe der Jahre erlangt hat. das Recht eingeräumt worden, unter den in der PromotionZordnung festgesetzten Bedingungen auf Grund einer Prüfung die Würde eines Doktors der Land- Wirtschaft zu erteilen und die gleiche Würde auch ehrenhalber als seltene Auszeichnung an Personen zu verleihen, die sich um die Forderung der Landwirtschaft hervorragende Verdienste er- worben haben.

Wann wird die blödsinnige Spielerei mit den hohlen Titn. laturen, die einem tauben Ei gleichen, aufhören? Wir meinen doch wirklich, unsere Zeit ist dazu zu ernst. Anstatt den alten Unrat einmal gründlich auszumisten, erfindet man. ausgerech­net im Krieg, neue Titulationen, einStudienrat".Dr. d. Landwirtsch." usw. Wenn die neue Zeit der Demokratisierung sich ein Verdienst erwerben will, so soll sie dem Ordens- und Titelswesen ein gründliches Ende bereiten.

'U^eln vertrag, kein llccht erl uns gegen feind­liche« Ueberfall. Nur die eigene Starke verbürgt uns den Weltfrieden, wollen wir ihn erreichen, da ,hi dcrf es kein schwaches Deutschland geben. Erft die Zukunft wird den wert des völkischen Magens für

DsuWzMsGelüLNNöAÄ

©ffajfcjrcu. 8ctzi alle Kraft ein für dieses den, cc\i<§ die kriegs-Livrech« gilt.

Ans bsr Heimat.

Friedberg, 4. Ott. Mir haben in unserem Schaufenster auf der Hanauerstraße ein Stück Brot ausgestellt, das davon Kunde geben soll, was für Brot zu effen unserem Volke zuge­mutet wird Dieses Brot gibt ein Beweis dafür, daß man mit Phrasen nicht satt wird. Im Jahre 1914, als das Kriegsbrot aufkam, mag die Beimischung von Kartoffeln ganz angebracht gewesen sein, damals hatten wir Kartoffeln die Fülle, aber mit Getreide konnten wir die Bevölkerung nicht durchhalten. Jetzt aber hat die ganze Sache gar keinen Mett und die Phrasen von dem gesunden deutschen Kriegsbrot und dem deutschen Karioffcl- brotgeist haben längst allen Wert verloren. Wir wisien noch gar. nicht, ob wir im nächsten Jahre mit den Kartoffeln mehr Schwierigkeiten bekommen als wie mit der Frucht. In den Städten jammern sie nach einer Erhöhung der zugeteilten Kar­toffelmenge, da wäre doch das einfachste und zweckmäßigste, wenn man das Brot rein backen würde und die zur Streckung; des Vrotes vorgesehene Kartoffelmenge den Leuten so geben würde. Das wäre vernünftig und so hat es auch die Stadt Mainz beschlossen. Aber die Vernunft ist bei unseren maß­gebendenErnährungs"ämtern zum Teufel gegangen und so wird wahrscheinlich dieser Beschluß auf höheren Befehl wieder rückgängig gemacht werden muffen. In Frankfurt ist der Zusatz von frischen Kartoffeln untersagt, es müffsn getrocknete Kar­toffeln genommen werden. Kartoffelpraparaten erhalten aber | mt Zuschutzgebiete, wahrend wir in Friedberg Neberschutzgebiet j ftnb. Weil wir also in der Wetteräu viel und gutes Getreide! haben, so muffen wir einen knalschigen. feuchten Kartoffelpamps, ob wir wollen oder nicht, effen. also will es die höhere Zwangswirrscbaftsweisheit? Alle Welt hat bet uns aufgsatmet. ' als die neue Ernte kam und das vorher kaum genießbare Brot ! verschwunden war. Ein paar Wochen hatten wir wirklich gutes ! Brot, da kam der Ukas von der Reichshauptsiadt. daß am 1. Ok­tober Kartoffeln dem Brot beigemengt werden müßten und was der Erfolg ist, das zeigt das Vackwerk. das wir im Schau­fenster ausgestellt haben. Von einem Fachmann wurde uns versichert, daß es gar nicht, oder nur mit großen Schwierig­keiten. eirrwandsfrei festzustellen sei. ob 10 oder 20 Prozent Kar­toffeln dem Brot zugesetzt werden, aber im Geschmack merken wir es zu unserem Nachteil Deshalb wird durch den Berliner Ukas die Rahrungsmittelverfäffchung geradezu unter behördlichen Schutz gestellt. ^Das deutsche Volk besitzt wirklich eine Lamms­geduld. sonst würde es sich derartiges nicht bieten lassen. Wir sind bald nur noch auf Kartoffeln angewiesen: letztere können zum Glück nicht verfälscht werden, aber das Brot macht man nahezug ungenießbar. Wie wir erfahren, wird Herr Landtags­abgeordnete Damm in dieser Hinsicht Schritte in Darmstadt tun, wir wollen hoffen, daß sie von Erfolg begleitet sind

Frlcdberg. (S ch w e i n e d i e b st a h l.) In der Nackt vom Montag zum Dienstag wurde in das Anwesen des Lerfenfabrrkanten Enstor eingebrochen und von den Ver- bre^rn ein Schwein im Werte von vierhundert Mark abge- schlacktet und mitgenommen. Die Schlachtung fand im Stalle ^eckpt statt, worin sich auch noch die Därme usw. vorfanden. ~ lc Dt wie die Beine abgeschnitten sind, läßt vermuten, daß die Gauner mit derartigen Arbeiten wenig vertraut sind, ^ce mußten um zu ihrem Ziele zu gelangen, mehrere Schlöst ^er ausbrechen und es ist merkwürdig, daß der im Wohnhause deflndlkche Hand nicht anschlug. Die jetzt so dunklen Nächte sind dn Verbrechern besonders günstig.

Aus Kleinkarben schreibt man uns: Wie kommt es. daß man hier und in anderen Gemeinden der Wetterau noch kein Geld für den abgeLteferten Speck erhalten bat? Heute wird

der Speck mit 12 Marr und mehr für das Pfund bezahlt, rof* bekommen nur einen kleinen Bruchteil dieses Betrages unL selten dabei auch noch so lange warten. Manche Bauern un- Arbeiter haben schon im November vorigen Jahres geschlo hie« und ihren Speck abgeliesert und warten immer noch vergeben« auf ihr Geld Für's nächste Mal werden wir es wohl so mache» müssen: Erst das Geld und dann die Ware! Wenn wir zuvo* kein Geld kriegen, liefern wir auch keinen Speck ab.

Oberdorfelden, 3. Ott. Vor einiger Zeit wurde hier ein trächtiges Mutterschwein gestohlen und im nahen Walde abge- schlachtet. Man fand dort den Kopf und die Eingeweide, wobei es sich herausstellte, daß das Schwein acht Ferkel bei sich ge. tragen hatte. Jedenfalls wurden die Diebe gestört, oder konn. ten sie die Menge Fleisches nicht fortschaffen, denn ein paar Tage später fand ein kriegsgefangener Franzose im Gras ver. steckt ein paar Schinken, die von dem Schwein herrührten.

Frankfurt a. 2. Okt. Das Schössengericht verurteilte den Schriftsteller Karl Watzmann wegen Beleidigung des Ein. j berufungsausschuffes zum Vaterländischen Hilfsdienst durch die ? Worte:Ihre Handlungsweise mir gegenüber ist verbrecherisch"

! sowie durch den in einem Artikel erhobenen Vorwurf der Par. j teilichkeit zu sechs Wochen Gefängnis.

Frankfurt a. M., 2. Okt. In der letzten Sitzung der Stodk.

; verordneten wurde die Lebensmittelversorgung einer herben Kri. j tik unterzogen. Der aus Berlin berufene Direktor des Lebens.

' mittelamtes Dr. Schmidt habe keine Besierung gebrach», so j meinte der Sozialdemokrat Hopf. Die Rationen sind kleiner, di? i Verteilung ist nicht besser geworden. Die Verhältnisse sind eben l stärker rote die Personen. Auch die vier Juristen, die. ohne datz j das Lebensmittelamt gefragt worden ist, dort angestellt sind, j haben die Verwaltung nicht vereinfacht. In der Personalab^ teilung muß auffallen, daß immer noch zu viel kriegsdienstfähig»

\ 2eute beschäftigt werden. Bei der Rahrungsmittelabteilung hat j man 200 000 Mark gutgemacht, die Mehlzentrale dagegen taste! j man nicht an. Bei der Lebensmittelversorgung find zu viel | Zwischenstationen: man kann bald von einem staatlich konzessio* r vierten Kettenhandel sprechen. Die Stadt ist verpflichtet, dies j zu mildern: sie darf nicht noch neue Stellen schaffen. Sehr hoch jj sind die Aufschläge der Rhein-Mainifchen Lebensmittelstclle. Da.

| bei werden dort große Kapitalien an gehäuft. Der fachmännische j Verrat ist se.t 1916 nicht mehr gehört worden. In einem Pro«

! zsß wegen Veruntreuung von Lebensmittelkarten hat eine An- j geklagte behauptet, hochgestellte Personen feien in die Sache \ mit verwickelt. Das Lebensmittelamt hat nicht darauf reagiert.

5 Es ist feine Pflicht, derattigr Sachen im Keime zu ersticken. Der J demokratische Stadtverordnete Soll meinte: Das jetzige System i der Ernährung bat sich als untauglich erwiesen: es hat Bankrott gemacht. Im Dufttage feiner Fraktion beantragt der Redner, der Magistrat solle bei den Reichsbehörden dahin vorstellig wer­den. daß eine weitere Ausdehnung der fleischlosen Wochen erst dann stattfinde, wenn eine ausreichende Belieferung durch gleich, wertige Lebensmittel sichergestellt ist. Im übrigen glaubten die Herren ave in der r r st l 0 s e n Erfassung der Lebensmittel alles Herl zu erblicken.

Frrtdrichsdsrf i. T 1. Ott. Beim Wildern wurden zwei Einwohner des Stadtteils Dillingen abgefaßt. In ihrer Woh­nung fand man nvei Gewehre und einen Hirsch, den sie im Rie- der-Erlenbacher Walde erlegt hatten.

_ Schnmnbcim a. M., L Okt. Der viele Morgen umfassend, ^prelylotz des Frankfurter GolsNubs liegt iett Kriegsbeginn tm. b^utzt da: dadurch sind der hiesigen Bevölkerung, die weder Ar noch Halm ihr eigen nennt, weite Flocken des besten Bodens für^ die Bewittfchaftung entzogen. Jetzt hat sich ober eine Ver. eimgimg zusommengefchlossen, die die Freigabe des Golfplabe, für landwirtschaftliche Zwecke gegebenenfalls durch höhere An­ordnung zu erreichen sucht.

^ 2 Bei der Beseitigung von Sprengstoff, ruckstmiden fand auf dem Gelände der Farbwerke, anscheinend durch unsachaemäße Handhabung, eine Erplosion statt wobei Uibci vier Arbeiter den Tod fanden. Weitere Personen wur­den nicht verletzt, auch liegt kein Sachschaden vor, da sich das Unglück im Freien ereignete.

Vom Main. 1. Okt. "DZ Rimpach kam es in einem Hohl­wege zwischen zwei Fuhrleuten wegen des Ausweichens zum streit. ,n dessen Verlaus der 19jährige Bauernsohn Gellbof-r seinen Gegner, den 48jährigen Bauern Sternick mit einer Hacke ericklug. Der Täter war erst vor kurzem wegen eines im Felds erlittenen Nervenleidens vom Militär entlassen worden.

Aus Starkenburg.

^ Offenbach a. M., 90. Sept. In der Nacht von Samstag auf Sonntag wurde in ein Kaufhaus in der Frantturterftraße eiw gebrochen. Den Dieben fielen für mehrere Taufend Mark Klei­dungsstücke und Stoffe in die Hände.

Nus Kurbtsscn.

sr. Gelnhausen, 3. Cft. Bei dem VersuAc, auf Sem Dahnhofe Maiersbach das Bahngleise zu überschreiten, wurde der Schaffner Kaspar Henning aus Großauheim von einem Schnellzuge erfaßt und derart schwer verletzt, daß er nach seiner Ueberführung in das Hanauer katholische Schwesternhaus verstarb.

Verantwortlich für den politischen und lokalen Teii: Otto Hirichel. Friedberg: für den Anzeiaenteil: N. Hevner. Friedberg. Truck und Verlag derNeuen Tageszeitung". A G.. Friedberg i H,

Cffene Stell?«:

<w 7 1 Schäferfam.lie. 1 Hofmeister. 2 Tagelöhner.

1 Mel kenn. 13 Dlenstmä^de. 1 Kellnerin. 1 Schneioeiin r ir .üiiluät Berufe^ ^btetr Männer, Frauen und Ltädchen alle'

Stellensuchender

Mehrere MellerfamiUen und ledige Melker. Stenotopi'rin und Maichinentchreiberin.