Ausgabe 
4.10.1918
 
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stadt Calais nicht den Deutschen in die Hände gefallen find. Der deutsch-radikale Abgeordnete Teufel rief dazwischen:Das ist

eine Niedertracht, und diese Nede ist die größte Schurkerei." Die Tschechen antworteten in der bei ihnen üblichen Weise mit rohen Beschimpfungen und warfen Tintenfässer nach dem Abg. Teufel. Am Nachmittag nahm der Ministerpräsident Veranlassung, fol­gende Erklärung abzugeben:

Heute vormittag durch dringende Beratung zu meinem leb. haften Bedauern an der Anwesenheit in diesem hohen Hause verhindert, habe ich erst aus den stenographischen Aufzeichnungen erschen. daß der erste Redner bei seinen Erörterungen in maß­loser Weise Auffaffungen vertreten hat, welche, wie ich selbst überzeugt bin. nicht die des tschechischen Volkes sind. (Lebhaf­ter Veifall links, Zurufe bei den Tschechen). Der Kampf für nationale Ideale kann nicht durch Verherrlichung von Hochver­rat und Felonie durch Beschimpfung jener Staaten geführt wer­den, deren Truppen an der Seite der unseren fechten. Das Deutsche Reich und sein Oberhaupt, der ungarische Staat (leb­haft Zurufe bei den Tschechen) und die ungarische Nation stehen zu hoch, um durch Deleidigungsn dieser Art gekränkt zu werden iErneute, lebhafte Zurufe). Aber als Ehcf der Regierung bin ich verpflichtet, solche Aeußerungen mit Empörung zirrückzuwei- sen. (Lebhafte Zstimmung links. ^Gegenrufe bei den Tschechen). Ich wahre die Würde Oesierr-ichs gegen solche Ausschreitungen des Chauvinismus. der jeden inneren Halt und jedes Verständ­nis für die Wirklichkeit verloren hat, der auf den blanken Schild unserer Staatsehre und unserer unerschütterlichen Traue gegen den ruhmvoll-en Verbündeten keinen Schatten zu werfen ver­mag. (Lebhafter, Beifall, Händeklatschen links, Gsgenrufe bei Len Tschechen, der Ministerpräsident wird beglückwünscht.).

Kuigarrsn.

j«r Front stehen unsere Truppen Schulter an Schulter mit deut­schen und bewähren auch dort wieder herrlich das in Treue fest, gefügte Bündnis, das auch in Zukunft allen Proben des Schick, sals unerschütterlich standhalten wird. (Zwischenrufe bei den Tschechen: Los von Deutschland.') So wie im Kampfe werden wir aber auch am Werke des Friedens Hand in Hand miteinan­der gehen. (Beifall links- Zwischenrufe bei den Tschechen'.).

_ Hussarek beschäftigte sich dann mit den Aussichten für den Frieden. Die Stunde dafür werde kommen.

AM'lranW fuifpaiiümiptnsjfü.

Haag. 30. Sept. Reuter meldet aus London: Die Waffen­abteilung der Vereinigten Staaten gibt offiziell bekannt, daß seit der Kriegserklärung Amerikas 156 332 Maschinengewehre und 2 437 279 Gewehre aller Typen verfertigt wurden.

W Wirdttssfuiihm ln GllaiMtll-

emtaMkg Hilf Jrnsiltrfi*.

Derlrn. 3. Okt. (WB.) Der Austausch der Kriegsgefange­nen und Zivilinternierten zwischen Deutschland und Frankreich wird, wie bereits angekündigt wnrde. demnächst wieder begin­nen. Vom 15. Oktober ab sollen wieder von jeder Seite wöchent- M) zwei Züge mit kri ^sgefangenen Mannschaften abgelassen werden. Der nächste Offizieriransport würde Mitte November fällig sein. Ein Zug mit Zivilinternierien wird voraussichtlich! am 7. Oktober eintreffen und u. a. auch Deutsche aus Marokko! mitbringen.. lieber die weitere Fortsetzung des An-tausckes der Zivilinternierten wird noch verhandelt. Es ist zu hoffen, daß eine befriedigerLr Lösung erzielt werden kann.

roaltigung des eigenen Gewissens zupemutet "wirb. Für ei*c unerfüllbare Zumutung erachtet die bayerische Zcntrumsparletz di« von den Linksparteien geforderte Aufhebung des Artikel» 9 der Reichsverfaffung. Durch sie wird ein völliger Iftin^rz der Reichsverfaffung herbeigeführt, der Vundesrat al? selbflän», diges unabhängiges Organ der ReichZri-aierung außer Wirksem-' keit gesetzt und eine derartige Zentralisierung *d?r ReichskeitunG herbeigeführt, d'e den bundesstaatlichen Eharakter des Reiche» zerstört. Die deutsche Zenlrumspartei hat vom ersten Tage ihre» Bestehens an als wichtigen Punkt ihres Programms dis Erhal­tung und den Schutz des bundesstaatlichen Charakters des Rei­ches betont.

Die bayerische Zentrumspartei erachtet es daher als eine Selbstverständlichkeit, daß die Zentrumsfraktion des deutsche« Reichstages, eingedenk ihrer fast fünfzigjährigen Geschichte, e« entschieden und einmütig ablehnt. auf die von den linken Par. teren mit Bezug aus den Artikel 9 der Reichsverfaffung erhobene Forderung einzugehen.

Mt ^[»affrsHiuani für meKgMslmrg'Mlir^.

S5erlr?i, 2. Okt. (MB) Die deutsch-konservative Fraktion des Reichstags hat in ihrer heut:gen Sitzung folgenden Beschluß ge^ßt:Die konservative Fraktion war und ist entschloffen. sich auf den Boden des kaiserlichen Erlaffes vom 30. September d. I. zu stellen und sich unter Opfern der Ileberzeugung an einer Regierung zu beteiligen, dis sich zur Aufgabe macht, alle Kräfte des Volkes in geschloffener einheitlicher Front für die ehrenvoll» Beendigung des Krieges einzufttzen."

AMms kj.'tnZahn-Nilglükkr fn WlMril.

Doppelspiel?

. Berlin. 3. Okt. Zu der bulgarischen Thronrede schreibt dieDolksztg.":Konnte man bisher noch mit der Möglich­keit rechnen, daff Molinow die Verhandlungen mit der Entente auf eigene Faust eingeleitet hatte, so besteht nunmehr lnobl kein Zweifel mehr darüber, daß er seine Schritte unter voller Billigung des Königs unternommen hat. Wenn trotz­dem König Ferdinand sowohl Kaiser Wilhelm und Kaiser Karl^ eine Versicherung seiner Dündmstreue abgegeben hat, so wird man sich nicht länger der Neberzerrgung verschließen können, daß der König ein Doppelspiel getrieben hat, wie es verwerflicher kaum gedacht werden kann."

Pflaafritng dn ssrükntk-GöaMkk.

9^0^ Aufdeckung der englisch-französischen Verschwörung vr einigen Wochen wurde u. a. das ehemalige amerikanische Ko» sulat, jetzt unter englischer Flagge, einer lleberwochung unte worfen. Da nach internationalem Recht die Gesandtschaft immu ist. so konnte nicht in das Haus eingedrungcn werden. E wurde jedoch einer regelrechten Belagerung unterworfen. Ai sanglich war der Zutritt für Personen mit Dokumenten amerikc nischer und neutraler Länder ungehindert. Gegenwärtig jedo- wird nieickond zugelaffen, und von den herauskommenden Per sonen werden die Ausweise verlangt. Nach Angabe der Kow Mission beftnden sich dort jetzt folgende Teilnehmer an der Der schwörnng: die Engländer Lindner, Eibson Hicks, der fronte

stickte General Läwerne. der Gesandte Grenert und Oberst d Castelle. Anfänglich erschienen, bei dem Kommissionspräsidiuv täglich neutrale Konsuln, die kategorisch die Aufhebung der Be lagerunq und die Befreiung der E-ngeschloffenen verlangtci unter Hinweis auf das internationale Recht und unter Drohuw mft dem Zorn der Verbündeten und neutraler Mächte. Iedaä ohne Erfolg. Ihnen wurde bedeutet, daß diese Personen da« größte Staatsverbrechen begangen bätten. indem sie das russisch. Volk durch das Abschneiden der Verpftequngszufuhren. Trans- portftörungen und Eisenbahnsprengunaen in unerhörtes Elen? stürzen wollten. Einzig physische Unantastbarkeit und normale Bedingungen während der Haft, wie Lockhart sie genießt, könnt. o:e Negierung garantieren.

Petersburg. 1. Okt. (WB.) Ueber den Ausgang dieser ganzen Angelegenheit äußerte Vorsitzender Petersen. daß die Diplomaten sich entweder der russischen Regierung stellen oder bereu Regierunaen Schritte zu ihrer Befreiung und zum Aus­tausch gegen unsere in Frankreich und England verhafteten Ge­nossen unternehmen müßten. Weiter erklärte Petersen, daß das llntersuchungsmaterial noch neue wertvolle Daten über das Ver- brechsn «cfn P--nen 311+03? ceförtert hat (rin? 30-7,3-- Reibe verkästet« Spione Hobe der Kommisswn vickti« Apffobe» ge­macht. FeSgeftellt wurde z. B, daß der verhütete Kalmsttanöks -wr-rU°n.?cher Untertan, auf einen gefälschten Dax lebend, oni^ rikaniich-r Sauptspion in Rußland war. Letzterer sollte zufain- ^ mti J «"»lifchen Agenten RaUp und dem französtschen rttt<S Abreise der -Endeten Gesandte» alle Deal »Men Anschlag; wie BriickenspienMngen. Nahrungsmittel, «rterourdungen und bewaffnet» AnMSi'b« aus-iihren. BorlSi'st« »nnden sich in Haft: der engln b- 0-snndte L«khart nab seine Mitarbeiter Kew, George Trrnplin und Pinden

WüUtimm Mim!: Hier die mt

. ^ L 2kt. (WB.) Im Abg-ordnktenhause waren bei

der Sitzung Saal und Galerien dickt ge- su 1t Erstminister Frhr. v. Hussarek g?b ein ausführliches Bild -er Gesamtlage des Staates, wobei er aussührte: Durch den

von Bulgarien abgeschloffenen Wosfenstillstand ist zweifellos aufür dre Monarchie im Südosten eine ernste Lage geschaffen i wog Leu. Diese Lage ist jedoch keineswegs kritisch. Die ent- fprechendeu miltc.-rischen Vorkehrungen sind im Vereine mit dem Deutschen Reiche ungesäumt und umiaffend getroffen worden, S:e find ui gutem Gange und ich vermag nach Mitteilung be­rufener Stellen zu erklären, daß "wir alles getan haben. um der Weiterentwicklung der Dinge auf dem Balkan mit Ruhe «nlgegenblicken zu dürfe». (Zustimmung links.) Auch an die- I

Irr früiiMche KarsMerassIchH gegen FritörssrrsltKsnßkN.

^kt. Der Ausschuß für auswärtige Angelegenheiten der ftanzösifchen Kammer beschäftige sich mit dem Antrag der Linken, die Friedensftage nach Abschluß der gegenwärtigen Kämpfe zu besprechen. Der Ausschuß stellte sich nach den Mel­dungen l^ener Blatter, auf den Standpunkt, daß der gegenwa.-- tr.ge Augenblick zur Aufnahme von Friedensbesprechungen nicht geeignet sei.

AüMkmes tmZWs AnsfchrskkM.

Hosg, 3. Okt. Aus London wird gemeldet: Ein könjalicher Erlaß oerbiet-t die Ausfuhr aller Waren nach allen europäischen Ländern mit Ausnahme der alliierten Länder.

Jr!nl e'mrs ssk?s?ijnl!kr-; iiferr ss«Z!a»d.

Sk Walter Strickland treibt in dem B'-.ch ^The Block Spot in ch- East". Seite 3"). ..Das britische Reich gleicht dem uhönikischon Es fetzt sich aus einer Schar von Projektenmachern -ufammen und von solchen, die in Länder anderer Völker ein- dnngen nid sie überschwemmen, aber nicht etwa, um den Ein­geborenen bei der Entwicklung des Ackerbaues zu helfen, son­dern um ihnen ihre Metollrhötze zu rauben. Ueberall. wo diese Hondelsviroten auftauchen, wiederholt sich das Gleiche." Und auf Seit- 62 des gleichen Buches schreibt dieser Engländer: ..Wo ich je das britjsche R.elch an der Arbeit sah und aus der Nähe beobachtete, fand ich Zwischen 7hm und einer Bande von ver­logenen Heuchlern, Dieben und Mördern einen stets nur mi­kroskopisch kleinen oder überhaupt keinen wahrnehmbaren Un­terschied."

üic m.k We aas Rußland i?Mk!w«rr!.

^<5 einer Meldung der russischen Telegraphen-Agentur tras am 30. September 1318 auf Grund des geschloffenen Vertrages dre Zweite dringende Zahlung der ruffischen Sowjet-Negierung ln Ruffifch-Oischa ein. Die Ankunft des Geldes ist der deutschen Regierung sofort gemeldet worden. Der Goldtransport ist so­fort Uürfj DeuLjch-Orscha übergeben worden. -

In der Zwangsjacke.

^ Der UnterstaatssekreLär im Kriegsministerium Geh.-Rat Edler v. Braun sagte in einer Versammlung in München u. a.: Die Landwirtschaft beklage sich über die Schädigung der Pro­duktion durch die fortgesetzten Eingriffe in den landwirtschaft­lichen -Betrieb. Es sei allerdings richtig, daß der Landwrt heute nicht «idir Herr auf seinem Grund und Boden sei: aber den Landwirt jetzt aus der Zwangsjacke zu nebmen, gebe nicht an. Die Landwirte müffen wiffen, daß sie nicht ihre Prioatg»- .chafte betreiben, wenn sie den Boden bebauen, säen und ernten.

sondern, daß sie Kriegsdienste leisten, so gut wie der Soldat an der Front.

Aus diesen Ausführungen interessiert uns am meisten, daß der Herr llnter,taatssekretär selbst zugibt, daß die L a n d w i r t e tn einer Zwangsjacke stecken.

Tas kayiMe Jrüfrstn rrtira Mr AnfhlbsW (fs ArMrls 9 ürr Nr'n!-svrr?ass!;r!!?.

Augsburg, 2. Okt. Wie dieAugsburger Postzeftung" mel- Ui, hat der Zentralausschuß der bayerischen Zentrumspartei nach eingehender Beratung über die innerpolitische Lag- im Reiche seine Al'ftaffung in einer Entschließung ni-dergelegt. in welcher u. a gesagt wird: Die militärische und politische Lage des

Reiches erfirdert dringend die Herstellung der inneren E»schlos- senheit und eine zielbewußte Führung der Reichspolitik nach in­nen und außen. Zwar ist zur Lösung dieser Aufgabe ein Zu­sammenarbeiten aller Parteien des Reichstages notwendig, aber nur möglich, wenn nicht den einzelnen Parteien die Preisgabe grundsätzlicher Forderungen ihres Programms und eine Berge-

Stockholm, 2. Okt. Gestern abend zwischen 7 und 8 Uhr er- eignete sich auf der Strecke MalmöStockholm in der Nähe von Rorrköptng ein fürchterliches Eisenbahnnnglück. Starkes Rs> genwetter in den letzten Tagen hatte an der Unglücks stelle de» 8 bis 10 Meter hohen Bahndamm unterwühlt als ein mit etw» 175 Paffagieren besetzter Personenzug. der Verspätung hatte j utT ^ desbolb mit 75 bis 80 Kilometer Geschwindigkeit fuhr. AI« \ et die Stelle passierte, stürzte die Lokomotive mit dem Tender. ; zwei Güterwagen, dem Postwagen, dem Speisewagen und drei Paffagierwagen in die TiOfe. Die Wagen wurden völlig zer­trümmert. die Gasbehälter explodierten und setzten die Trum- mer in Vrand, sodaß alles bis auf das Eisengerippe abbrannte. Die Dunkelheit erschwerte die Rcttungsarbeiten. Die Zahl der Verunglückten beträgt höchstens 90, wovon vermutlich 4050 ge- ißiet wurden. In der allgemeinen Verwirrung wurde der Speisewagen ausgeplünderl.

DrrMilitar-sams" drr Andrrkn.

Der Humanitarismus und der Pazifismus sind gefährlich« Einschläferungsmittel.-

»-EZ gibt Nationen, die als kleine leben können, Frankreich kann das nicht: es kann kein kleines Volk jein."

P o u I D o u m e r, Aus einer Rede 1904

Wir muffen uns deshalb raftloZ auf den Krieg vorbereitea. denn er ist vom Geschick bestimmt.

H. Barlhal.

Der Krieg ist für die zivilisierten Völker ein unvergl-ic^« l'ches Prüfungsmittel, das die ursprünglichen Kräfte des Ia- stinkts unter der Tünche einer unsinnigen Erziehung durch di« Wirrnisse des Gejellschaftsorganismus Hervorbrechen läßt un^ die AnZbrüche und die Lebendigkeit der tierischen Natur bewirkt."

Pierre Baudin. L'Alerte.

Die Gewalt schafft das Recht und sie ist das Recht. Rur der Krieg eines starken Volkes ist gerecht. Der Beweis, daß ein Krieg gerecht ist. das ist der Sieg. Die Schwachen sind da. um die Starten zu ernähren."

M. Montaigne, Vaincre. Rur eine starke Armee kann dem Gegner Furcht einftößeik sich mit ihr zu meffen."

E. CherfilZ, Vers l'esperance.

Mau muß stark sein, um nicht angegriffen zu werden, man mich stark sein, um seine Freundschaften und Vündniffe zu er- halten und neue vorzubereiten "

Henry Pate, Le Sacrifice.

In keiner Armee hat man seit 30 Jahren so gearbeitet wie rn der französischen. Sowohl in der Vervollkommnung unserer Kriegsrüstung, wie in ihrer besten Handhabung, in allsn Zwei gen Kr Kriegskunst ist man hier täglich und unaufhörlich vor angeschritten."

A. Erouard, France et Allemagne.

Kein Land, selbst Deutschland nicht, kann sich rühmen, sein Parlament besorgter für die militärischen Dedürfnisie des Lau. des gesehen zu haben, eifr^er. sie zu befriedigen, und vor allem kundiger tn der Wahl der Mittel."

G. C o g u e t, Le problöme des referveZ.

Niemand könnte sich den Fall denken, daß eine Nation wie die unsrige ohne unterzugchen imstande wäre, ganz oder mn teilweise aus ihre ruhmreiche Vergangenheit und auf ihre über­lieferten Fähigkeiten zu verzichten, noch daß sie ohne ihre mili- türische Macht bleiben könnte, was sie ist."

Reimond Poincare, Aus einer Rede 1903.

Zur Rsrgsschiäfte des Krieges.

Ein ehemaliges Mitglied der ruffischen Duma und der Lan» desverteidigungskommissicn machte kürzlich in einem Gespräch einige intereffante Angaben über die Vorgeschichte des Krieges, die uns von zuverlässiger Seite übermittelt werden. Der Sprecher schilderte zunächst einen Vorgang bei der Feier der dreihundertjährigen Best-henZ der Herrschaft der Romanows im Jahre 1913, der geeignet ist, ein kelles Licht auf die schon da­mals bei der Entente herrschende Kriegs- und Erobernngsstin«,