Vergeblicher Fliegerangriff auf Frankfurt.
Frankfurt a. M.. 16. Sept. Sonntag Abend gegen MI llhr wurde die Stadt durch Signalraketen von dem Anflug feindlicher Flieger in Kenntnis gesetzt. Die Abwehrgeschütze traten in Tätigkeit, doch haben die Flieger das Weichbild der Stadt nicht erreicht. Die wahllos abgeworfenen Bomben haben keinerlei Schaden verursacht.
Fliegerangriffe ans Main; nnl» Stuttgart.
Mainz. 16. Sept. (WB.) Zn der letzten Nacht fand ein Fliegerangriff auf die Stadt Mainz statt. Nach den bisherigen Feststellungen wurden etwa 13 Bomben auf die Stadt abgcworfen. Es entstand Sachschaden an Häusern; auch eine Kirche wurde nicht unerheblich beschädigt. Personen wurden nicht verletzt. Des weiteren wird gemeldet, daß in Eaualges- h e i m elf Bomben in freies Gelände abgeworfen wurden, ohne irgend welchen Schaden anzurichten.
Stuttgart. 16. Sept. Heute vormittag griffen seitliche Flieger rechtzeitig gemeldet, Stuttgart und Vororte mit Bomben an. Militärischer Sachschaden ist nicht entstanden, dagegen wurde ein Privathaus zerstört, wobei 2 Kinder, 1 Knabe im Alter von 8 Zähren und ein Mädchen im Alter von 3 Jahren, den Tod fanden und eine Anzahl Personen verletzt wurden. Die übrigen Bomben fielen auf Plätze und freies Feld.
Fliegerangriffe anfKarlsrnhe und f.aüerölotifmt
Karlsruhe, 16. Sept. Vergangene Nacht wurde Karlsruhe von einer Anzahl feindlicher Flugzeuge angegriffen. Die abgeworfenen Bomben fielen bis auf eine auf freies Feld. Eine Person wurde schwer, drei leicht verletzt.
Ein in der Nacht vom 14. September zwischen 10 und 11 Uhr erfolgter Angriff eines feindlichen Flugzeuges auf die offene Stadt Kaiserslautern, wobei einige Bomben abgeworfen wurden, verursachte einigen Gebäudeschaden. Leider wurden zwei Personen getötet, eine Person schwer und drei Personen leicht verletzt. Auch in der näheren und weitern Um- j gebung Kaiserslauterns wurden Bomben abgeworfen, die teils, \ ohne Schaden anzurichten, auf freies Feld fielen, teils geringen ° Sachschaden in Ortschaften verursachten. Auch hier wurde eine ' Person getötet und einige leicht verletzt.
„Ehrenwerte Gegner."
England hat neuerdings Pech mit seinen Diplomaten. Zwar erfüllen sie noch brav ihre Weisungen, aber das Geschick ihrer Vorgänger vergangener Jahrzehnte, einen undurchdringlichen Schleier über ihre geheimsten Missionen zu ziehen, den auch die gcwistenhafteste geschichtliche Forschung off nur unvollkommen zu lüften imstande war, bleibt ihnen versagt. Der sehr ehremverte Herr Lockhart in Petersburg ist ungeschickt genug gewesen. gewisse Papiere in die Hände der Räteregierung fallen zu lassen, aus denen hervorgeht, daß England die Millionen nicht sparte, ran die russischen Truppen und ihre Führer zur Rebellion im englischen Interesse zu veranlassen und weiter, daß England Lenin und Trotzkij auf die Liste der Kandidaten gefetzt hatte, für die die Herren an der Themse Beileidskund- gebungen gewechselt zu sehen wünschten. Bei Lenin ist es in dieser Beziehung ja bei einem mißglückten Versuch geblieben, aber die Reihe der Todesopfer der englischen diplomatischen Tätigkeit ist um den Namen U r i tz k i vermehrt worden. Die verbrecksrisch-bluttgen Umtriebe der englischen Agenten, die unter dem Schutze der diplonratischen Immunität Mörder dingen, ist damit wieder in den Vordergrund der Auffnerksam- j keit getreten. Der Tod des deutschen Gesandten v. Mirbach! und das Ende des Generals Eichhorn und seines 2ldjutan- len sind ja gleichfalls auf das britische Konto zu setzen. In- ! wieweit Herr Lockhart die sozialrevolutionären Mordbuben gelenkt hat, denen Eichhorn und Mirbach zum Opfer fielen, oder ob noch andere britische Agenten ihre Hände im Spiel hatten, wird sich ja wohl noch Herausstellen. Ist es doch alter Brauch der englischen Diplomatie, die Mörder an den ihnen unbegue. men Persönlichkeiten unter den Angehörigen fremder Völker zu werben, um so zugleich noch eine dritte Macht in das Verbrechen zu verwickeln. Bei den Umtrieben in Rußland erscheint das schon deshalb geboten, um das leidliche Verhältnis des Deutschen Reiches mit der Räleregierung zu zerreißen, damit im Osten eine neue Front gegen Deutschland erstehen kann. Aus diesem Grunde arbeitete England bedenkenlos an dem Sturz des ihm einst verbündeten Zaren Nikolaus II., desien Tod somit ebenfalls eine direkte Folge der englischen Politik ist.
Englands Geschichte, ob sie nun die der engeren Heimat oder die des Größer-Britanniens bettifft, trieft von Blut, von feigem MeuchelmoÄ», da, wo nicht Englands Waffenmacht oder die seiner Vasallenstaaten ausreichte, um die gesteckten Ziele zu erreichen. Rußland hat das schon wiederholt erfahren, so, als Zar Paul sich mit Napolon I. ausgesöhnt hatte und beide den Zug nach Indien planten. In den von Heinrich Conradt herausgegebenen Lebenserinnerungen des Korsen heißt es darüber:
„Englischer Botschafter am Petersburger Hof war Lord Whitworth: er war eng befreundet mit dem Grafen Pahlen, dem General Bennigsen, den Subows, Orlows und anderen Personen, die ohne jeden Zweifel Urheber und Mitwirkende der entsetzlichen Bluttat waren. Der Herrscher hatte durch seinen reizbaren und sehr empfindlichen Charakter einen Teil des russischen Adels gegen sich aufgebracht. Haß gegen die französische Revolutton war das kennzeichnende Merkmal seiner Regierung gewesen. Seitdem sich dem Ersten Konsul genähert hatte, war er von diesen >cen zum Teil zurückgekommen. Die igländer waren unzufrieden, ja geradezu wütend über die Veränderung, die seit einem Jahre mit dem Zaren vorgegangen war; sie unterließen daher nichts, um feine Feinde im Innern aufzustacheln. Es gelang ihnen, überall die Meinung zu bestärken, daß er wahnsinnig sei:
endlich schmiedete« fie efts Komplott, um ihm das Loben zu nehme». Diese Ansicht wird allgemein geteilt. Wenn Kaffer Paul nicht ermordet worden wäre, hätte« die Engländer In. dien verloren.*
\ Napoleon der die Engländer und ihr« Politik gut
kannte, glaubte fest cm den englischen Einfluß, der zum Morde an Kaiser Paul I. führte und der Glaube wird nicht haltlos gewesen sein. Der Mord ist der britischen Politik ein durchaus geläufiges Mittel, sie begünstigt ihn, wie die schreckensvolle Tat von Serajewo beweist, und übt ihn durch ihre Sendlings, ob sie nun Lockhart oder Findlay heißen, der bekanntlich einen norwegischen Diener zum Morde an den Jrenführer Sir Roger Casement anreizte.
Durch die ganze Geschichte des Krieges ziHI sich eine Reihe von Meuchelmorden, die fast alle mit unfehlbarer Sicherheit auf England als Urheber und Begünstigter himvoffen. Rcffpu- tin, des Zaren Ratgeber, von England als Friedensdränger bezeichnet, fiel von Mörderhand, Jaures, desien Friedensgeneigtheit dem Vielverband hätte eines Tages leicht Unbequemlichkeiten schaffen können, wurde gemeuchelt. Mit Mord begonnen, setzt die Entente den Krieg mit Mord fort. Und ist England unschuldig am Morde des französischen Sozialistenführers, so lastet die Blutschuld doppelt auf der französischen Regierung, die noch immer den Mörder vor der Strafe schützt. Frankreich hat sich mit der Befolgung der englischen Meuchelmordpolitik seinem Bundesgenosien gleichgestellt und es steht ihnen wohl an, heuchlerisch von deutschen Greueln zu reden. Aber auch die verlogenste Phantasie der feindlichen Ereuelfabrikanten reicht nicht enffernt an die verbrecherische Tätigkeit des Vielverbaheran und die salbungsvollsten Phrasen der Herren Wilson, Valfour und Elemenceau vom Kampf und Kultur kön. nen die analo-sramöffsche Meuchlervolitik und die amerikanischen Lynckmorde nicht aus der Welt schaffen. Meuchler und Lyncher? Wie sagte Friedrich der Große?: „Mit solchem Pack muß man sich schlagen?"
Bingenheim. Dem Musketier Wilhelm Schwab, Sohn des Landwirts und Geflügelhändlecs Friedrich Schwab dahier, wurde das Eiserne Kreuz zweiter Klasse verliehen. Schwab ist erst seit Februar im Felde. Wir gratulieren!
Ober-Eschbach. .Der Sohn des Landwirts Karl Heftrich II., Sergeant im Jnf.-Regt. 115, seit Kriegs«nfany im Felde, erhielt das Eiserne Kreuz erster Klasie und wurde zum Vizefeldwebel befördert. Das Eiserne Kreuz zweiter Klasie, die Hessische Tapferkeitsmedaille und das Verdienftkreuz hat er schon,
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Die für besonders frühzeitig zur Ablieferung gebrachtes Korn «nm .setzten Frühdruschprän-ien. die von den Parteien der Linken meistens als eine besondere Liebesgabe, als eine Extrazulage für die Landwirte, besonders die Großgrundbesitzer, hin- gestellt werden, sind von den Landwirten selber niemals gern gesehen worden. In ihrer jetzigen schablonenmäßigen Festsetzung dienen sie nur dazu, Neid und Unfrieden zwischen den Landwirten selber zu schüren, weil sie auch beim besten Willen nicht allen Landwirten gleichmäßig zugute kommen können. Die Landwirte des Ostens (dott sitzen doch die meisten Eroßgruno- tesitzer, wenn man nur die Ackerfläche als Unterscheidungsmerkmal nimmt), die Landwirte in höher gelegenen Land- fttichen und auf von Natur kälteren Böden können gar nicht so früh ernten und dreschen, nie ihre Berufsgenoffen im Westen und auf wärmeren Böden in der Ebene. Sie sind ohne ihr Verschulden von den höchsten Prämiensätzen ausyeschlosien, ebenso kann das durch die in der Landwirffchafi so verschiedenartigen Detriebsverhältnisie bei vielen Landwirten der Fall sein.
Aber auch für diejenigen Landwirte, die es möglich machen können, sich in den Genuß der höheren Druschprämie zu setzen, erweist sich diese Prämie häufig als Danaergeschenk. Daffir liefert die Zuschrift eines ostpreußischen Besit.s an unser dortiges Dundesblatt ein treffliches Beispiel. D' v>err hatte am 14. August geschäftlich auf einem größeren Cv; . zu tun, das für den im Felde stehenden Besitzer von einem älteren Verwalter bewirtschaftet wurde. Dieser teilte unserem Gewährsmann stolz nnt. daß er schon 800 Zentner Roggen gedroschen und abgelie- fert und seine Bettiebseinnahme damit um 4 mal 800 gleich 3200 Mark verbessert habe. Nun lagen aber aus demselben Gute noch 100 Borgen Roggen gemäht an der Erde und weitere 100 Morgen standen noch auf dem Halm, weil der betreffende Wirtschaftsleiter die spärlichen Schömvettertage zum Ausdrusch und zur Ablieferung des in Schober gesetzten Roggens benutzt hatte, statt sie zur Bergung der übrigen Ernte auszunutzen. Den geldlichen Schaden, den der durch die lockende Frühdruschprämie mißleitete Wirtschafter dem von ihm vertretenen Besitzer dabei zugefügt hatte, berechnet der sachverständige Berichterstatter nun wie folgt:
Der auf dem Schwaden liegende Roggen hatte durch Auswuchs mindestens 30 Prozent an Gewicht eingebüßt, er dürfte statt des sonst zu erwartenden Ernteertrages von 800 nur noch 500 Zentner liefern. Bei dem auf dem Halm stehenden, überreif gewordenen Roggen dürfte der Ausfall mindestens 20 Prozent betragen, also von 800 ein Verlust von 100 Zentner. Die Gesamteinbuße würde danach 240+100=400 Ztr. und in Geld an den Körnern allein 6000 Mk. betragen, der nur ein Druschprämiengewinn von 3200 Mark aus der anderen Seite gegenübersteht.
Unserer Volksernährung aber wären auf diesem einen Gut 400 Ztr. Vrottorn verloren gegangen. Wie hoch, so fragt der sachverständige Berichterstatter, mögen sich wohl diese Verluste in ganz Deuffchland stellen, weil sich Wirtschaftsleiter durch die Drrvschprämienlockung (und ergänzende kurzfristige Zwangs-
Ausdvuschverordnungen) auch zum vorzeitigen Dreschen unter' Hintansetzung der Erntearbeiten verleiten ließen. Diese Prämien müßten, wenn man sie aus Rücksicht aus frühzeitige Brot- kornlieferung für die Volksernährung nicht entbehren zu können glaubt, nicht allgemein für ganz Deuffchland, sondern de« so verschickren liegenden Erntezeiten angepaßt festgesetzt werde«. Dann würden solche Fehlgriffe in der Wirffchaftsleitung bet dem Streben nach den höchsten Druschprämien und die damtß verknüpften Verluste wenigstens viel seltener heraufbeschworer werden.
Ans der Heimat.
Friedberg, 18. Sept. Heute feiern unsere Mitbürger, Herr Musikdirektor Friedrich Schmidt und Frau Gemahlin, das Fest ihrer Goldenen Hochzeit. Unsere herzlichsten Glück- untz Segenswünsche begleiten das allverehrte Paar!
Aus Oberhesien, 15. Sept. Der Verhaftung entzogen haben sich am Freitag zwei Schleichhändler, anscheinend auch Schwarzschlächter auf einer Oberhessischen Bahnstation. Sie brachten zwei schwere Kisten, die verschlosien waren, aus den Bahnhof, um mit dem nächsten Zuge weiterzureisen. Der anwesende Feldgendarm verlangte aber die Oeffnung der Kisten, woraus der eine der Männer rasch erklärte, er habe ja den Schlüssel ver« geffen, forteilte, ivährend der Andere zuriickblieb. Als nun der Erste zurückblieb, erttärte -dieser: wahrscheinlich wiffe der Andere nicht, wo er den Schlüsiel hingehängt habe, er wolle doch rasch einmal Nachsehen. Er eilte fort und war und blieb verschwunden, mehrere Zentner Fleisch in den Händen des Gen- darmen zurücklassend.
Frankfurt a. M., 15. Sept. Auf eine Anzeige hin sollte in einem Hause der Homburgerstraße bei einem dort wohnenden Maler und angeblichen Kriegsinvaliden Erich Buchholz eine Haussuchung stattfinden. Als die Beamten in die Wohnung eindrangen, fanden sie dort Buchholz, einen gewissen Heckmann aus Rödelheim, einen dritten Mann und eine Frauensperfo« vor. Im Troppenhaufe kam es zwischen Buchholz, Heckmann und den Beamten zu einem Kampf, in dessen Verlauf Vuchholz einen Schuß in die Brust erhielt. Die entstandene Verwirrung benützte Heckmann, \m nach Rödelheim zu fliehen, wo er später nach auftegender Jagd verhaftet wurde. Buchholz mußte in fast hoffnungslosem Zustande dom Krankenhause zugeführt werden. Die in der Wohnung verbliebenen Personen wurden darauf verhaftet. Die Haussuchung förderte ein riesiges Lager zutage, das aus Einbrüchen, die in der letzten Zeit unter anderem auch in Höchst a. M. begangen wurden, herrührte. Im Zusammen- hang mit diesen Verhaftungen wurde auch ein gewisser Kienzl in der Markgrafenstraße verhaftet. Haussuchungen bei Kienzl wie auch bei Heckmann förderten ebenfalls überraschend große Verrate an Diebsgut zutage. Die Seele der Einbrüche war Buchholz. Weitere Verhaftungen dürften bevorstehen.
Bruchköbel, 15. Sept. Auf Anordnung des Wirffchaftsver- bandes Hanau-Stckot unb Land ist die Mühle des Konrad Baumann für die Ernte 1918 geschlosien worden. Die Oeffnung des geschloffenen Mühlenbetriebes zur Vermahlung des während der Schließungszeit wirtschaftlich unbedingt benöttgten Mahlgutes wird im Jntereffe der Selbstversorger unter ständiger polizeilicher Ueberwachung erfolgen. Eine Aenderung kn der Zwangs- Verwaltung tritt also nur der Form nach ein.
Aus Starkcnbnrg.
Darmstadt, 15. Sept. Der große Diebstahl von Uhren um, Eoldwaren aller Art, der dieser Tage hier ausgeführt wurde, scheint seine Aufllärung zu ftnden. In Offenbach wurde ein Bursche festgenommen, der neue Uhren und Goldwaren im Besitz hatte, die anscheinend von dem fraglichen Diebstahl herrühren.
Darmstadt, 15. Sept. Durch die Darmstädter Kriminalpolizei wurden auf Grund vorheriger Benachrichtigung gestern früh am hiesigen Hauptbcchnhof drei Schleichhändler aus Hemsbach i. Baden festgenommen, welche in fünf Körben etwa 130 Pfund Schweinefleisch und 184 Pfund Rindfleisch frisch geschlachtet mit sich führten und nach Frankfurt a. M. bringen wollten. Es ftnb anscheinend Geschäftsleute, die bei ihrer Vernehmung zugaben, ein Rind und ein Schwein heimlich erworben und geschlachtet zu haben. Sie wurden durch das Amtsgericht zunächst wieder fteigelaffen. Anscheinend ist aber ein Teil des Fleisches der Beschlagnahme entgangen und einen an, deren Weg gewandelt.
Aus Hcssen.Raffa^
Höchst a. M„ 15. Sept. Auf seltsame Art kam der 40jährige Schreiner Theodor Zingraf zu Tode. Bei Schreinerarbeiten in der Waschküche des Möbelfabrikanten Heist wurde er von epileptischen Anfällen überrascht, stürzte mit dem Gesicht in eine Wasch, Lütte und ertrarrk.
Kirchliche Nachrichten.
Gottesdienst in der Stadtkirche.
Mittwoch, 18. Sept., abends 8*4 Uhr: Kriegsandacht. Herr Pfarrer D i e h l.
Offene Stellrnr
2 Monteure für Dieselmotors. 1 Heizer, 2 Schuhmacher, 13 Knechte, 1 Hofmeister, 18 Tagelöhner. 2 Verwalter, 1 Schäferfamilie, 1 Kutscher. 2 Knechtefamilien, 12 Dienstmägde, 8 Hausmädchen, 2 Haushälterinnen (Landwirtschaft).
Für besetztes Gebiet: Männliche und weibliche Personen aller Berufe, außer Silfsdienftpflichtigen im wehrpflichtigen Alter. Männliche Jugendliche bis zu 1» Jahre« können in Frage kommen.
Stellensuchender
Mehrere Melkerfamilien und ledige Melker, 1 Dürofräulet«,
1 Haushälterin mit 5 jährigem Kind. 1 Ordonnanz.
Verantwortlich für den politischen und lokalen Teil: Otto Hirsche!, Friedberg; für den Anzeigenteil: R. Heyn er. Friedberg. Druck und Verlag der „Neuen Tageszeitung", A> G., Friedberg i. H.


