Entschiedenheit seine Stimme dagegen, daß dem Vunidesrat ein neues Ermächtigungsgesetz für Maßnahmen der sogenannten Uebergangswirtschaft bewilligt werde." Der Hamburger Ausschuß, dessen Vorsitzender bekanntlich Generaldirektor Dallin ist, erklärt sogar die Absicht, nach dem Beispiel der östlichen Ftte- densoerträge auch anderweitig Nohftofflieferungen vcm Staat zu Staat auszubedingen, als ein Zeichen dafür, daß „die Befürworter dieses Gedankens die weltpolitischen Verhältnisse und Interessen völlig verkennen." Hierin gehen die Hamburger n .hl zu weit; im übrigen aber wird man ihre Warnung, der Bureaukratie auch noch unsere Uebergangswirtschaft in die Hand zu geben, nur sehr beherzigenswert finden können.
Stadl und Land.
Wie wenig objektiv manche Großstädter, ohne jeden bösen Willen, dem Lande gegenüberstehen, zeigt ein unter dem obigen Stichwort veröffentlichter Leitartikel in Nr. 244 der „Leipziger Neuesten Nachrichten". Der Artikel geht von der Auffassung aus, daß das Land für die Schwierigkeiten verantwortlich sei, denen die erholungsbedürftigen Städter jetzt in Kurorten und Sommerfrischen begegnen. Dabei wird deckt Bauer vorgehalten, er nehme von den Nahrungsmitteln sein Teil Vottveg, und nehme es „reichlich", ehe er an andere abgebe: dem Städter mangele jetzt auch das, was in einem bäuerlichen Haushalt überhaupt Voraussetzung bildet, Milch, Butter. Fett, Mehl, Eier, Kartoffeln usw. Daß der Bauer ron den Nahrungsmiteln reichlich für sich vorwegnehme, ist ebensowenig zutreffend, wie die Schilderung von dem, was in seinem Haushalte reichlich oder doch genügend vorhanden sein soll. Der Verfasser des Artikels müßte doch wissen, daß der Landwirt in Hauptlebensmitteln heute so streng rationiert ist. daß es ihm gar nicht möglich ist, „reichlich" für sicki vorwegzunehmen; ja, daß er in den beiden aller- wichtigsten Lebensmitteln, in Korn und selbst in Kartoffeln, in gewissen Zeiten dieses Jahres sogar schlechter gestellt war als Teile der städtischen Bevölkerung. Damit soll natürlich noch in keiner Weise bestritten werden, daß der Bauer im ganzen genommen mit seiner Ernährung besser daran ist als der Städter; will man ihm aber Vorhaltungen machen, dann sollte man sich doch sorgsam an die Tatsachen halten; andererseits muß begründeter Widerspruch und müssen schädliche falsche Vorstellungen erweckt werden.
Die Harrptsache aber ist, daß der Artikel des Leipziger Blattes seine Adresse völlig falsch gewählt hat. Die Kurorte und auch die Sommerfrischen sind doch nicht „das Land"; auch der Bauer, der in einfacheren Sommerfrischen an Gäste vermietet, ist vorwiegend kein echter Bauer mehr. Ueberdies aber sind die Sommerfrischen und Kurorte selber ja — von Ausnahmen abgesehen — gar nicht die Urheber der Einschränkungen. Das sind vielmehr die mit der Durch führung unseres Ernährungssystems befaßten Verwaltungsbehörden, die hier wiederum in keiner Weise „das Land" dar- stellen, auch wenn sie Landrate sind; und die diese Einschränkungen deshalb verfügen, weil sie sonst das amtlich angeordnete Ernährungssystem, dessen Durchführung ihre Amtspflicht ist, durc^uführen nicht in. der Lage sind.
Dieses Ernäbrungssystem aber ist doch ganz gewiß nicht vom Lande geschaffen; vielmehr ist es nach dem Wunsch und unter dem maßgebenden Einfluß städtischer Konsumenten- kreise dem Lande auferlegt worden. An diese städtischen Konsumentenkreise also sollte das Leipziger Blatt sich füglich halten.
Ferner beschwert sich der Artikel darüber, daß die Landbewohner „scharenweise" in die St.dte strömten urrd dort Textilwaren in Mengen aufkauften, so daß für den Städter nur noch wenig und zu teure Ware iibrigbleibe. Geld hätten die Landleute ja genug, und Bezugsscheine auch. Sollten wirklich an manchen Landorten mehr Bezugsscheine gegeben werden, als den Vorschriften entspricht — eine Erscheinung übrigens, die nicht erst eine Erfindung des Landes ist —, so ist nattirlich Abhilfe unbedingt erforderlich. Im übrigen aber gibt die Beschwerde doch ein geradezu grotesk falsches Bild. Als die ersten großen Einschränkungen im Verka-uf von Texttlwaren, Lederwaren usw. gettoffen wurden, waren es doch gewiß nicht die Landwirte, sondern städttsche Kreise, die sich reichlich und teilweise überreichlich versorgten, eh-e die ein^chränkendenVerordnungen in Kraft ttaten. Der Land- Wirt ist überhaupt nicht so schnell mit derarttgen Käufen, Pflegt ja auch, von einer verhältnismäßig kleinen Schicht abgesehen, seine Sachen länger zu tragen als Städter in gleicher Einkommenslage. Wenn jetzt wirklich auffällig viel von Landwirten in der Stadt gekauft werden sollte, dann würde das in erster Linie wohl ein Zeichen dafür sein, wie sehr das Land von Textilwaren entblößt ist. Ausnahmen werden Vorkommen. aber schwerlich besonders zahlreich sein.
Wenn nun das genannte Leipziger Blatt meint und das offenbar als Entgegenkommen gegen das Land auffaßt, daß trotzdem nicht davon die Rede sei, dem Platten Lande den Bezug solcwr Waren in der Stadt zu sperren, so ist das sachlich wie logisch unrichtig gedacht. Der Landwirt hat hier nur b ■! r ' Mrfcftcn Markt zur Verfügung, ebenso wie der Städter für seine Ernährung nur das Land. Wir wüßten ober auch nicht, daß vom Lande aus als Gegenmaßregel gegen unberechtigte Hamsterei in Lebensmitteln irgendwie «nd irgendwo eine Nahrungsmittelsperre angeregt worden Vr. Die Frage solcher Sperren überhaupt aufwerfen, heißt slso bedenklich falsche Auffassungen in städtischen Kreisen Hervorrufen
Im Anschluß daran wird gesagt, das Ergebnis der Alt- iklerdersamnilungen sei nach den bisherigen Meldungen aus dem Lande erheblich geringer als in den Städten. „Sollte aber nicht gerade für die Landwirtschaft in erster Linie gefummelt werden?" Wenn das Ergebnis auf dem Lande tatsächlich geringer ist als in den Städten, so liegt das wohl an per oben geschilferten Sachlage, braucht also d,airchcnrs keine
geringere Gebefreudlgkeit des Landes zu beweisen!." Datz aber der zweite Satz geschrieben werden konnte, ist doch schwer verständlich' da eigentlich jedermann weiß, daß die Altkleidersammlung erster Lime" fiir die Rüstungs- arbeiter geplant war.
' Ob das Leipziger Blatt nach allem den richtigsten Weg gewählt hat, das gegenseitige Verstehen zwischen Stadt und Land zu fördern, erscheint eingermaßen zweifelhaft; und hier handelt es sich noch um leidlich grünes Holz.
Den toten Helden!
(An der Westfront.)'
Schweigend liegen hier die Gräber.
Totenblumen nicken müd',
Ob den ewig stunimen Schläfern Lang ersehnter Friede blüht?
Za, sie wollten, rechten Frieden Mitten in dem Kampfgewühl,
Wollten retten deutsche Ehre —
Mancher ]ant ins Gras und fiel.
Alle sahen dem grausen Tode Doller Mut ins Angesicht.
Alt und jung, sie all zusammen Bangten und verzagten nicht.
Nun so ruhen fern die Braven „ . .
Keine Trane netzt ihr Grab,
Manches Glück ward hier zu Scherben,
Manche Hoffnung sank hinab. . . ,
Doch die Zungen sollen's künden Derer, die die Leimat sebn.
Was die Treuen überstanden.
Nimmer wird ihr Ruhm verwehn?
Zm Felde. Albert Wolf,
Dzfw. d. Res.
Erhöhung der Brotration.
Berlin, 10. Sept. Es besteht die Absicht, vom 1. Oktober ab die Brotration wieder auf den alten Stand zu bringen, derart, daß die Mehlration wieder auf 200 Gramm festgesetzt wird Außerdem sollen aber zehn Prozent Streck- «ngsmittel gegeben werden.
Felde
der Ehre.
FriedSerg-Fauerbach. 11 . Sept. Dem Obermattosen Heinrich Stumpf, in einem Marine-Znfanterie-Regiment, wurde das Kriegsehrenzeichen verliehen. Mit dem Eisernen Kreuz und der Hessischen Tapferkeitsmedaille wurde er schon früher ausgezeichnet.
Ans der Heimat.
»Baltisches Erleben während der Kriegszeit" betitelt sich der Vortrag, welcher am 1b. September in Friedberg von Frl. Agnes Seesemann gehalten wird. Die Vortragende ist Kurländerin und lebt in Riga, wo sie die ganze Kriegszeit und die Einnahme der Stadt durch die deutschen Truppen mitgemacht hat. Uober ihren Vottrag schreibt man uns aus Weimar: „Er erntete wie in anderen Orten lebhaften Beifall und ließ in den Zuhörern jene Ergriffenheit zurück» die man gegenüber den Erlebnissen anderer empfindet, welche durch die Art der Mitteilung zu eigenem Erleben wurden. Zn redegewandter Sprache, in welcher ein Anklang baltischer Mundart nicht störte, im Gegenteil der Äußerung eigensten Erlebens nur vorteilhaft war, zeigte die Nednettn uns in abgeklärter Einfachheit auf historischen Aufbau gegründet, Bilder aus der jüngsten Zeit der Befreiung der Ostseeprovinzen durch die deutschen Waffen. Man muß diese Dinge von der Vottragenden selbst hören, um sie so vollauf als eigene Erlebnisse mitzufühlen, wie es ihre Hörer taten. — Zn überaus geschmackvoller Auswahl verwob sie in die eigenen Schilderungen ergreifende Dichtungen aus dem poetisch gesteigerten Momentempfinden allerneuester und vergangener Zeiten". An dem Abend werden noch Schülettn- nen der SchilLerschule Mitwirken und einige Gedichte und Chöre zum Vortrag bringen. — Der Preis der Eintrittskarten betrugt 1 Mark. Cie find im Vorverkauf zu haben in den Buch- handl'i'ngen von Bindernagel und Scriba.
Vad-Nauheim, 10. Sept. Achtes Philharmonisches Konzett der Kurkapelle Donnerstag, den 12. September unter Mitwirkung der 1. Altistin vom Frankfutter Opernhaus, Fräulein Magda Spiegel. Leitung: Hofrat Professor Hans Winderstein. Die Vortragsordnung enthält in ihrem ersten Teile nur Kompositionen von Richard Wagner, und zwar: Ouvertüre und Arie des Adriano aus der Oper Rienzi, das Siegftted-Zdpll und die Tcmn Horcher-Ouvertüre. Die Arie des Ddriano gilt als ein Bravourstück der dramatischen Altistinnen und kann nur von Künstlerinnen bewältigt werden, die über ganz enorme Stimmmittel und Ausdruckskraft verfugen. Daß solche bei unserem Gaste vorhanden sind, ist den Besuchern der Frankfutter Oper, zu deren Zierde Magda Spiegel zählt, bekannt. Zm zweiten Teil fingt sie Lieder von Brahms, Hugo Wolf und Weingartner. Das Orchester spielt außer oben genannten Werken noch zwei Stücke von Monzatt, nämlich Menuett aus dem Divetimento in D, und das herrliche Gebet „Ave verum corpios".
Reichelsheim, 10. Cept. (Goldene Hochzeit.) Peter Zofef Wagner und seine Ehefrau Elise feiern am Freitag, den 13. September das seltene Fest der Goldenen Hochzeit. Der Ehemann ist 74. seine Frau, die bekannte, schon über 40 Zahre lang den Vettehr mit Fttedberg vermtttelnde Botenfrau, ist 70 Jahre all. Dem Jubelpaar herzlichen Glückwunsch!
Bruchenbrücken, 10. Sept. Der Opfertag für die Kolonial- kriegerspende erbrachte den schönen Betrag von 215 Matt. Allen Gebern herzlichen Dank.
Hanau, 10. Sept. Der Landrat des Kreises Hanau gibt bekannt: Einzelne Fälle verweigerte Nachbarhilfe geben mir
Veranlassung, wiederholt darauf hinzuweisen, daß alle auf kür-, zere oder längere Zeit zurückgestellten Wehrpflichtigen und alle Beurlaubten verpflichtet sind, auf Anforderung des Bürgermeisters oder des Wirtschaftsausschusses anderen Landwirten in der Ernte und bei der Feldbestellung Hilfe zu leisten. Wer das nicht tut, verdient die ihm gewährte Vergünstigung nicht und wird eingezogen.
Aus dem Vogelsberg. Die Lisbeth mußte um jeden Preis Fett unb Del haben. Bucheckern hatte sie, aber die Schlagmüller waren überlastet, sie konnten ihr auch nicht helfen. Da probierte die Lisbeth selbst ihre Künst, warf kurz entschlossen die Eckern in die Bratpfanne, röstete sie und siehe da das Oel quoll heraus, sie tat dann die geschwärzten Eckern aus der Pfanne, die Kartoffeln in die Pfanne und hatte ihren Zweck erreicht. Zn der Tat läßt sich aus den Bucheckern durch Kochen, Rösten und Wärmen in Kröppen, Kaffeeröster oder Kessel Oel gewinnen. Die beste Methode muß jeder ausstudieren. Manche mahlen und stoßen erst die Eckern zu Brei, fügen etwas Wasser hinzu und kochen dann oder keltern sie in kleinen Pressen. — In Büdingen hat auf letztere Weise schon vor 10 Jahren ein Apotheker mittels einer gewöhnlichen Obstkelter, allerdings bei j starkem Druck, Bucheckernöl im Großen herg-estellt j Aus Starkcnburg.
FC. Grotz-Cerau, 9. Sept. Seit einigen Tagen wird der i 16jährige Lehrling Kaul aus dem nahen Nauheim vermißt.
; Er hat sich aus der elterlichen Wohnung enffernt und ist nicht - mehr zurückgekehrt.
Aus Nhcinhcssen.
FC. Mainz, 9. Sept. Der vierjährige Sohn der Witwe Sauer, der sich zu weit zum Fenster hinausgclehnt hatte, stürzte aus dem vierten Stock in dem Haufe Clemensstraße 3 herab. Schwerverletzt und bestnirungslos wurde er aufgefunden. Kurz danach verstarb er an den Verletzungen.
FC. Mainz. 9. Sept. Die 72jährige Witwe Elise Dönges aus Weisenau wurde von der Straßenbahn überfahren. Sie erlitt schwere Verletzungen am Kopf und an den Beinen.
Ans Hcssen-Nassau.
FC. Biebrich, 9. Sept. Der in der Samstagnacht festgenommene Verbrecher Johann Reith von hier, der bei einer Schießerei mit der Polizei eine Verwundung davongetragen und in das hiesige Krankenhaus deshalb transportiert werden mußte, ist gestern nacht aus dem Krankenhaufe entsprungen. Er war nur mit einem Hemd bekleidet. In diesem Aufzug eilte er nach seiner Wohnung, verschaffte sich dott gewaltsam Einlaß, bekleidete sich und nahm Reißaus.
Aus Kurhesscn.
er. Kassel, 8. Sept. Zm Beisein des Vorsitzenden und des Geschäftsführers des Vichhandelsverbandes ist in einer Sitzung des Vorstandes der Landwirtschaftskammer für den Regierungsbezirk Kassel über die Frage verhandelt worden, in welcher Weise die beim Viehhandelsverband angesammelten großen Mittel zur Hebung der Viehzucht, der sie bestimmungsgemäß dienen sollen, verwendet werden konnten. Es wurde für notwendig erachtet, in erster Linie die Rindviehzucht zu bedenken, da aus dem Rindviehvettauf der weitaus größte Teil der vorhandenen Summen herrühren. Dieser Zweck soll erreicht werden durch die Hergabe größerer Geldmittel zur Einführung wertvoller Zuchttiere, zur Anlage von Zungviehweiden, zur Einrichtung von Kon trollvereinen und zur Tubettulosetilgung. Daneben soll die Errichtung von Trockenanlagen und von Eärkammern unterstützt werden, da man in derartigen Einrichtungen die besten Hilfsmittel ettennt, wertvolle Futterstoffe vor dem Verderben oder Verkommen zu bewahren und uns so bis zu einem gewissen Grade tom, Auslands unabhängig zu machen. Auch zur Förderung der Schweine- und der Schafzucht wurden einige Mittel in Aussicht genommen. Alle diese Mittel sollen in großzügiger Weise aufgewendel werden, wenn von ihrer Hingabe die entsprechenden Wirkungen zu erwarten sind. Das kann zum großen Teil erst in Friedenszeiien geschehen. Außer diesen laufenden Aufwendungen sollen aber größere Summen fiir solche Einrichtungen verwendet werden, welche dauernd sind und damit auf lange Zeit hinaus der Förderung der Tierzucht dienen können. Gedacht war hierbei an die Errichtung einer Viehrückversicherung fiir die sämtlichen Ottsviehversicherungsvereine im' Bezirk Kassel und an die Erttchtung eines Versuchsgutes.
FC. Niederwalgern, 8. Sept. Ueber die hiesige Gemarkung sowie über die Gemarkung Bortshausen, Allna und Staufenberg zogen gestern schwere Unwetter. Wolkenbruchattige Regen gingen nieder. Zn Staufenberg schlug der Blitz in zwei Scheunen, die völlig in Asche gelegt wurden. Hagelschlag richtete an den Obstbäumen Schaden an.
Verantwortlich für den politischen und lokalen Teil: Otto Hirsche!. Friedberg; für den Anzeigenteil: R. H e y n e r, Friedberg. Truck und Verlag der „ssdeuen Tageszeitung", _ A- G.. Friedberg t. H.
..2m Interesse der vielen Vruchleidenden sei an dieser Stelle nochmals ganz besonders aus das Inserat des H. Ph. Steuer Sohn in heutiger Nummer hinqewiesen.
Ein vorzüglicher Berater in allen Kleiderfragcn im besten Sinne des Wortes ist das soeben neuerschienene Faoorit- Moden-Atbum für Herbst und Winter (Preis Mk. 1.—) des Verlags Internationale Schnitlmanufaktur, Dresden. In den Favo- ril-Moden vereinigt sich ein sorgfältig wählender Geschmack mit einer verständigen Anpassung an^ die Forderungen der Zeit, die jetzt von der Frau sparsamen StoffoerbrauL, Verwendung des Vorhandenen, preiswettes Selbstichnerdern verlangt. Allen dielen Forderungen wird das beliebte, wiederum ü-errcchchend vielseitig ausgestattete Favorit-Moden-Atbum mit seinen vielen schönen und zweckmäßigen Modevorlagen gerecht, vor allem auch da-^ durch, daß die vorzüglichen Faoottt-Schnitte der Frauenwelt die willkommene Hilfe zum bequemen Rachschueidern aller Moden bieten. Zu beziehen durch die hiesige Vertretung, Firma Kr. Weder, Kkiedhe rg, Hessen.


