sich der dort befindlichen Papiere zu bemächtigen, wovet Der englische Offizier Raily, der die Verhandlungen führte, hauptsäch. lich im Auge hatte. Material zu erhalten, um den Krieg Rußlands gegen Deutschland zu rechtfertigen, der sofort nach dem Umsturz erklärt werden sollte. Am 28. August wurden dem Kommandeur eines Rätctruppenteils wiederum 300 000 Rubel übergeben und feine Reife nach Petersburg vereinbart, um mit der Petersburger englischen führenden Militärgruppe und mit den um sie gruppierenden russischen Weißen Gardisten die Verbindung herzustellen.
Die Petersburger Verhandlungen fanden am 29. August statt. Auf dieser Sitzung wurde die Frage der Verbindung mit Nishni-Nowgorod und Tambow. beraten. Gleichzeitig wurde mit den britischen und den Vertretern verschiedener verbündeter Mächte über die Matz nah 7/eu verhandelt, welche die innere Lage Rußlands verschärfen und damit den Kampf der Rätegewalt mit den Tschecho-Slowaken und den Engländern und FrcnHvKn schwächen könnten, besonders durch Verschärfung der Derpfleg- ungsschwierigkeiten in Petersburg und Moskau. Es wurden Pläne zur Sprengung von Brücken- und Eisenbahngeleisen sowie Pläne von Brandstiftungen und Sprengungen von Lebens- mittelniederlagen ausgearbeitet. In gleicher Weife erwies sich, daß bei den anglo-ftanzösifchen Verschwörern das Spionagesystem in allen Kommissariaten auf breitester Grundlage ausgs- aröeitet ist, was durch nachfolgende Haussuchungen bestätigt wurde, bei denen eine Reihe geheimer Berichte von der Ostfront gefunden wurde. Die in Verbindung hiermit verhafteten Offiziere sagten aus, daß sie in die Hände der Anglo-Franzofen geheime Angaben über die Bewegung der Rätetruppen und überhaupt alle geheimen Angaben über die innere Lage Rußlands lieferten. In Verbindung mit diesen Daten wurden sowohl in Petersburg wie in Moskau Verhaftungen vorgenommen.
Das jetzt der Sowjet-Regierung zur Verfügung stehende Material bestätigt mit vollkommener Sicherheit das Vorhanven- fein einer Verschwörung der diplomatischen und militärischen Vertreter auswärtiger Mächte. Zn den Händen der außerordentlichen Kommission befanden sich eigenhändig von Lockhart unterschriebene Bescheinigungen, dank welchen die Verschwörer ,den Schutz dar britischen Militärmission in Moskau genießen sollten. Es folgt das Beispiel betreffend den Kapitän Krankall von den lettischen Schützen. Das Papier trägt das offizielle Wappen und den Stempel der britischen Mission sowie das Datum vom 18. August. Die Verschwörer hatten genaue Pläne zur Organisation der Regierungsgewalt für den nächsten Tag nach dem Umsturz ausgearbeitet. Es war die Einsetzung einer Diktatur ans drei Personen beabsichtigt,' vorgemerkt waren spezielle Komitees in Truppenteilen usw. Ungeachtet dessen, daß der verhörte Ehef der britischen Mission Lockhart die oben erwähnten Tatsachen zu leugnen versuchte, befinden sich in den Händen der außerordentlichen Kommission unwiderlegbare Dokumente, die darauf Hinweisen, daß die Fäden der ganzen Verschwörung gerade in den Händen der britischen Mission zusammen laufen, wobei als der Rächstbeleiligte in dieser Angelegercheit der fran- -ösische Generalkonsul Grenard, und der ftauzösische General Lavergne und eine Reihe anderer französischer und englischer ^Offiziere anzusehen sind.
viele Waffen gefunden. Der Haussuchung wird große Bedeutung beigelegt, &
Die Vorgänge im englische« Botschaftsgebäude i« Petersburg.
Moskau, 3. Sept. (WV.) Ueber die Haussuchung und die Verhaftungen im englischen Botschaftsgebäude in Petersburg berichtet die Moskauer Zeitung „Prawda":
In der außerordentlichen Kommission befinden sich vierzig , Verhaftete, hauptsächlich Engländer, welche sich am 31. August, in der englischen Gesandtschaft am französischen Kai in Peters, bürg befanden. Rach einer Mitteilung einer eingeu^ihten Per- ^nlichkeit wurden diese Verhaftungen und Haussuchungen in der englischen Gesandtschaft aus folgenden Gründen unter n-om« men: In Moskau hatte der Vorsitzende der außerordentlichen
Kommission Dscherschinsti Mitteilungen von großer Wichtigkeit über die Verbindung verschiedener gegenrevolutionärer Organisationen auf dem Territorium der russischen Republik mit Vertretern der englischen Regierung und der englischen Gesandtschaft erhalten. Dscherschinski beabsichtigte, nach Petersburg zur Untersuchung zu reisen. Die Hauptfäden der Verschwörung der Organisation liefen in d-r englischen Gesandtschaft in Petersburg zusammen. Bereits am 31. August waren die Nntersuch- vngsbeamten der Kommfipon in Petersburg und traten mit der Petersburger llnterfuchungskommission in Verbindung. Da, Kommissionsmitglied Hiller war beauftragt, die Haussuchungen und die Verhaftungen in der englischen Eesandtschaft durchzu. führen, wo nach den vorliegenden Nachrichten Beratungen zwischen den Gegenrevolutionären und den englischen Beamten statt- finden sollten. Rach den vorliegenden Angaben sollten sich auch in der englischen Gesandtschaft Sawinkow und Filonoko verbergen. Hiller begab sich mit dem Kommissar Polisenko und dessen Gehilfen sowie einer Abteiluna von Aufflärern um 5 Uhr nachmittags nach dem Gebäude der Gesandtschaft. Nachdem das Gebäude umzingelt war. gelang es. das unsere Geschoß unge- hindett zu besetzen. Als jedoch die Kommsssionsbeantten und die Moskauer Untersuck-nngsbeamten zum ersten Stock hinauf- gingeu und der Ksmmiffars^Mse Sctenkmann in ein Zimmer trat, ertönten von dort Sck.üsse. Schenkmann wurde an der Bru't verwundet und siel bin. Der Aufklärer Lissen wurde auf der Stelle getötet. Hiller drang u"-e ckiet der Schüsse mit einer Abteilung Aufklärer in das b"nalbbcrrte Zimmer und verhaftete die dort befindlichen Unbekannten, welche die Hände hochhoben. Der Kampf im Korridor dauerte jedoch fort. Die Aufklärer wrrrden genötigt, zu feuern, wobei einer der Schießenden getötet wurde. Der Getönte erwies ssch als der Marineattachee Trommy. Wie sich später herausstellte. hatte Trommy als erster das Feuer eröffnet. Während der darauf folgenden Schießerei wurde der UTrterfuchungsbeamle Dortnowski verwundet. Die in die Ge. sanschuft eindringende Schutzbeamten verhafteten gegen vierzig Unter den Verhafteten befindet sich der Fürst Schachows- key. Bei der Haussuchung wurde eine Korrespondenz gefunden, die die englische Gesandtschaft bloßstellt, und ebenso wurden
Haag. 8. iSepk. Aus London wird amtlich gemeldet: Vol- fchewisttsche Truppen haben das Votschaftsgebäude Englands in Petrograd geplündert und den britischen Marineattachs Kapitän Eromie getötet. Die Regierung befürchtet, daß jetzt ein Mlicher Angriff auf die französische Botschaft beabsichtigt wird, obwohl die nötigen Maßnahmen zur Verteidigung getroffen sind. Das Gebäude, das die französische Militärmission bewohnt, wurde ebenfalls gewaltsam angegriffen, aber sämtliche Dokumente waren bereits in Sicherheit gebracht. Es wurden mehrere Franzosen verhaftet, und die Volschewiki regten den Pöbel an. die Briten und Franzosen zu ermorden. Dieses gewaltsame Auftreten ist nicht als eine Ueberraschung gekommen, denn ihm ist eine Aktion vorangegangen, wovon die britische Negierung ernsthaft Note genommen hat. Seit dem 5. August zeigen die Volschewiki-Vchörden eine vollständige Mißachtung nicht nur für chre eigenen ausdrücklichen Erklärungen den Alliierten gegen, über, sondern auch für die Bestimmungen der internationalen Gesetze und Gebräuche. Die Mitglieder'der britischen und fran- zöstschen Konsulate in Moskau waren verhaftet, und obwohl die meisten dieser offiziellen Persönlichkeiten spater nach einer Intervention der neutralen Vertreter wieder befreit wurden, ist dennoch eine Anzahl Angehöriger der alliierten Mächte weiter unr.er Bewachung gestellt. Die britische Regierung hat diesbezüglich Unterhandlungen mit Litvinow. dem Bolschewikivertre- ter in London, angekniipft und hat ebenso die Intervention neutraler Vertreter in Rußland benutzt, wobei t ' genseitige Befreiung der Missionen vorgeschlagen wurde, sowie der Austausch der anderen Angehörigen der Alliierten in Petersburg und Moskau gegen die Volsthewiki, die in London leben. Diese Bedingungen waren grundsätzlich angenommen, und die Weiter- 1 reise der alliierten Missionen durch Finnland war bereits von den finnischen Behörden genehmigt. Darauf haben die Volsche- wiki die Befreiung der russischen Soldaten in Frankreich als Bedang!>ng für die Befreiung d<>r nichtoffiziellen Angehörigen ' der Alliierten in Rußland ac U\ r .~ Die französische Regierung war damit einverstanden, daß die Russen, die zurückkehren wollten, die Freiheit haben würden, dies zu tun, und die britische Negierung zeigte ihren guten Willen durch ,das Angebot, 25 Russen, die von Litvinow selbst angewiesen werden sollten, nach Rußland heimkehren zu lassen, ohne den Abschluß der amtktctzen Unterhandlungen abzuwarten. Diese 25 Russen sollen am 4. September heimgereisi sein:
^>m Zusammenhang mit der Gewalttat vom Samstaa, die strenge Maßnahmen fordert, hat die britische Regierung beschlossen, dem russischen Volkskommissär für auswärtige Angelegenheiten folgende Depesche zu schicken:
Wir haben den Bericht erhalten, daß ein gewaltsamer Angriff gegen die britische Botschaft in Petersburg unternommen wurde, daß das Inventar -in dem Gebäude geplündert und vernichtet wurde und daß Kapitän Eromie, der versuchte, sich zu verteidigen, ermordet und sein Leichnam grausam verstümmelt wurde. Wir fordern sofortige Genugtuung und schleunige Bestrafung aller derjenigen, die verantwortlich sind für diese grausame Tat, oder deren Mitschuldige. Falls die Sowjetreaierung keine genügende Genugtuung leistet, oder wenn neue Gewalttaten gegen brttische Angehörige verübt werden, so wird die britische Regierung die Mitglieder der Sounetregierung selbst persönlich verantwortlich machen und alles verfvcken. damit sie durch die Regierungen sämtlicher zivilisierter Kationen für vogelftei erklärt werden und daß man ihnen kein Asyl gewahrt. Tie russische Negierung sei bereits durch Litvinow darüber informiert. daß die britische Negierung bereit war, alles Mögliche ?n tun, um die Rückkehr der sämtlichen Vertreter der brittschen
"°4 und d-r russischen Sowjetregierung
nach Rußland zu sichern.
wieder ausgenommen, und das Leben in Odessa geht bereits wle? der seinen gewöhnlichen Gang.
Das Schicksal der Darin.
, Bafel, 5. Sept Die Madrider Havas-Agentur gibt eine Aeußerung des „El Sol" wieder, daß man das Gerücht über die Ermordung der Zarin und einer ihrer Töchter sehr vorsichtig aufnehmen müsse, denn die Verhandlungen des Königs Mfons wegen Uebersiedelung der Zarin nach Spanien verliefen sehr gut, und es sei unwahrscheinlich daß sie hätten weitergeführt werden können, ohne daß man vom Tod der Zarin etwas erfahren hätte. Nach einer von der „Neuen Korrespondenz" verbreiteten Meldung des „El Mundo" wird die Zarin dank der Bemühungen des spanischen Gesandten in Berlin Rußland bald verlassen kön* nen und sich mit ihren Kindern in San Sebastian nieder--, lassen.
PfrliüHpsKi dn
WkchchMshalt über Öraliajiti.
Bukarest, 5. Sept. Die Unterschrift des Königs unter das Gesetz über die Verhängung der Untersuchungshaft gegen die angeklagten Minister hat die Stellung der Regierung Marghi. loman wesentlich gestärkt. Dieser veränderten Sachlage ttägt ein Leitartikel Rechnung den gestern das Regierungsblatt , Steagul" gegen die Anhänger Vratianus veröffentlichte und worin es heißt:
„Als vor vierzig Jahren das Gesetz über die Ministervec- antwortlichkert beschlossen wurde, dachte niemand an die Möglichkeit, daß eine rumänische Regierung auf die tiefste Stufe politischen Zerfalls sinken könnte. Es war jetzt notwendig, das Gesetz zu ändern, das eine Verhaftung der beschuldigten Üebel- täter nicht vorsah. Von jetzt ab wird die parlamentarische Untersuchungskommission auch die Rechte eines Untersuchungsrichters haben und Untersuchungshaft verhängen können. Vor drei- ßig Jahren. Ihr Liberalen, sagte einer Eurer großen Männer, Eugenius Stateseo, daß Ihr eine interessante Gemeinschaft seid. Von Stunde zu Stunde seid Ihr seitdem gesunken und eine Bande von Uebeltatern geworden. Eure Stunde hat geschlagen. Es ist aus mtt Euch, es ist aus mit der Tortur Rumä. niens."
Es bleibt nunmehr abzuwarten, ob diesen Worten jetzt auch die große Tat folgen wird, aus die man seit langem wartet und durch die sich die Lage mehr als durch alle Leitartikelgefechte klaren würde, die Verhaftung Vratianus.
Kilmisitttckär 0. Hintze bri Sailer Sari.
Wien, 4. Sept Heute mittag empfing Kaiser Karl den Staatssekretär v. Hintze und den Unterstaatssekretär v. Stumm. Um 12% Uhr fand bei Ihren Majestäten Frühstückstafel statt, zu der v. Hintze. v. Stumm, der deutsche Botschafter Gras Wedel, der deutsche Militärbevollmächtigte Generalmajor Cramon und der Minister des Aeußern Graf Burian zugezogen waren.
Stimmen der Vernunft in England
Bor dem Bruch.
Rotterdam, 8. Sept. Die „Times" melden aus Archan gell k: Die alliierten Botschafter und Konsulate bereiten sich zur Ztbreise aus Rußland vor.
. Die „Msrningpoft" meldet: Die noch in Rußland an- lässigen Staatsangehörigen der Entente erhielten Befehl der Gesandtschaften, Rußland innerhalb drei Tagen zu verlassen.
Stockholm, 5. Sept. Nach Petersburger Telegrammen haben in Petersburg anläßlich der Aufdeckung, der Ver- schwörung gegen den Ortssovjet 2-50 Verhaftungen stattgesunden, darunter eine Anzahl Mitglieder der diplomatischen Korps.. In Petersburg wurden zwei Kriegsgerichte wieder in Tätigkeit gesetzt.
Aufstand in Wladiwostok.
Basel, 5. Sept. Die „Times" melden aus Wladiwostok: ^)ier haben Aufstände der Bevölkerung stattgefunden. Die Alliierten haben weitere Truppen gelandet.
Ne ssrBßMgtzMrlrpIie in Odessa.
Wien. 3. Sept. (WB.) Das Wiener k. k. Telsgraphen- Korrespondenz-Bureau meldet aus Odessa: Bei der Explosion des Munitionslagers wurden über 50 Personen getötet und mehrere hundert verletzt. Mehrere lausend Personen sind obdachlos, da die Häuser ganzer Sttaßen durch den ungeheuren Luftdruck der einfallenden Granaten und den ausgebrochenen Brand vernichtet sind. In den Gassen liegen nicht explodierte Geschosse, teilweise schwersten Kalibers. Der Schaden bettagt sicherlich mehrere hundert Millionen Rubel. Die bisherige Untersuchung hat ergeben, daß das Unglück ebenso wie das Unglück in Kiew durch Agenten der Entente hervorgerufen wurde. Das Munitionslager gehörte eigentlich der ukrainischen Regierung, mit der die österreichisch-un-garische Heeresverwaltung wegen des Erwerbs des Lagers verhandelte. Die übrig gebliebenen Vorräte wurden in Sicherheit gebracht. Die Obdachlosen fanden in Asylen Unterkunft. Die Bedürftigen werden aus den Fahrküchen der öfter- veichischmngarifchen Truppen gespeist. Der Bahnverkehr, der mehrere Stunden unterbrochen war. wurde im vollen Umang
Aus England kommen in letzter Zeit öfters Stimmen. die in scharfem Gegensatz zu den Aeußerungen der offizielles Vertreter des Landes stehen. Während die englischen Staatsmänner sich nicht genug tun können in optimistischen Schilderungen der Lage, besonders was die Wirkung des U-Boot- krieges betrifft, klingt aus diesen Stimmen wenig Ueber- zeu.guug, daß die Gefahr des U-Boot-Krieges überwunden ist. So führt der Flottenkritiker Arthur Pollen im „Daily Chronicle" vom 80 Juli aus. daß die U-Boote für die deutsche Hochseeflotte von unbeschränktem Werte seien und daß umgekehrt die deutsche Flotte die U-Boote schütze und ihre Operationen decke. Die Tättgkeit der U-Boote zeige, daß die deutsche Flotte noch existiere, und die U-Boote bedeuteten solange eine Gefahr für England, als dieses noch nickst über genügende Unterwaffermittel zu ihrer Bekämpfrmg verfüge. Der Arbeiterparteiler Roberts sagte nach dem „Daily Chronicle" vom 12. August in einer Rede vor kentischen Landwirten, daß das englische Volk, wenn Deutschland seinen U-Bsotkrieg im Jahre 1914 begonnen hätte, „wahrscheinlich große Nahrungssorgen kennen gelernt" hätte. Diese Aeußerung weist auf die durch den U°Bootkrieg beeinflußte mangelhafte Lebensmittelzufuhr deutlich hin: Im Beginn des Kriegs war England, das sich nicht mit Vorräten eingedeckt hatte, lediglich auf Zufuhren von außen angewiesen. Es wäre damals zu großen Schwierigkeiten in der Versorgung gekommen, wenn der U-Bootkrieg sofort begonnen hätte. Die englische Zufuhr ist auch heute schwer geschädigt. Aber heute ist England mit Vorräten aus der Zeit'vor dem ll-Bootkrieg versehen und hat auch andere Maßnahmen (Ver- mehrung der Anbaufläche und anderes) getroffen, um den durch den ll-Bootkrieg bedingten Ausfall an Zufuhr zu decken, wenigstens einigermaßen KU decken. Denn die Ausführungen des Redners lassen den Schluß zu, daß die Wirkung des U-Vootkrieges auch jetzt noch äußerst unangenehm in England empfunden wird.
Die gerade in letzter Zeit in der englischen Presse betriebene maßlose Deutschenhetze, die sich in wüsten Beschimpfungen und Lügen ergeht, ist ebenfalls im eigenen Lager nicht unwidersprochen geblieben. Die „Times" vorn 15. August bringen eine Erklärung des Arbeiterführers Smillie, in der sich dieser gegen di« Hetzereien der englische* Presse wendet und bemerkt, daß an dem Blut, das in diesem Kriege fließe, gUtenteils die englische Presse schuld fet Man kann nur wünschen, daß diese Einsicht in ganz England Platz gre^en möge, damit den Hebern drüben bald Wasser abgegraben wird.
- - «th», idta»


