Ausgabe 
5.9.1918
 
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Der Feind versucht auch, alte Sßuufoett im deutschen Dolks- körper aufzureißen. Mit seinen Flugblättern mrd durch Ge­rüchte versucht er, Zwietracht und Mißtrauen unter den Bun­desstaaten zu säen. Wir beschlagnahmten am Bodensee viele Tausende Flugblätter, die nach Bayern geschafft werden und Legen die Norddeutschen aufteizen sollten. Was der jahrhun­dertelange Traum der Deutschen war und was unsere Vater uns erstritten, das deutsche Kaiserreich, wollen sie zerstören und Deutschland zur Machtbsi gleit des 30jährigen Krieges verur­teilen.

Auch unsere Bundert^.^e zu unseren Verbündeten will der Feind erschüttern. Er ! deutsche Art und deutsches

Manneswort. Er selbst opfert seine Verbündeten. ,

Wer Englands Berbüvdeter ist, stirbt darau.

Und schließlich versendet der Feind nicht den ungefährlichsten seiner in Druckerschwärze getauchten Giftpfeile, wenn er Aeuße- rungen deutscher Männer und deutscher Zeitungen abwirft. Die Aeußerungen deutscher Zeitungen sind aus dent Zusammenhang geriffen. Bei Aeußerungen Deutscher, die wiedergegeben wer­den, denkt daran, daß es Verräter am Vaterlande zu jeder Zeit gegeben hat. bewußte und unbewußte. Meist sitzen sic im neu. traten Ausland, um nicht unseren Kampf und unsere Entbeh­rungen teilen zu müsten oder als Hochverräter gerichtet zu wer­den. Auch die Verfechter extremer Parteirichtungen dürfen nicht den Anspruch erheben, für die Allgemeinheit des deutschen Vol­kes zu sprechen. Es ist unsere Stärke, aber auch unsere Schwäche, daß wir auch im Kriege jede Meinung ungehindert zu Morte kommen lasten. Wir dulden bisher auch den Abdruck der feind­lichen Heeresberichte und der Reden der feindlichen Staatsmän­ner. die mit Angriffswaffen gegen den Geist des deutschen Hee­res und Volkes sind, in unseren Zeitungen. Dies ist Stärke, weil es Kraftbewußlsein beweist. Es ist aber eine Schwaches weil es duldet, daß des Feindes Gift bei uns Eingang findet.

Darum, deutsches Heer und deutsche Heimat: Wenn dir

einer dieser ausgeworfenen Giftbracken in Form eines Flugblat­tes oder eines Gerüchtes vor die Augen oder die Ohren kommt, so denke daran, daß vom Feinde nichts kommt, was Deutschland frommt. Das muß sich jeder sagen, gleichgültig, welcher» Stande oder welcher Partei er angehört. Triffft du einen, der zwar dem

gehende Reserven. Unter dem Schutze unserer niedrig fliegen­den Jagdstreitkräfte warfen sich zusammengefaßte Fliegerver- bande einem beiderseits Daulx-Vraucourt vorbrechenden Tank- ftnrm entgegen. Die Besatzung Leutnant Schwertfeger und Vizefeldwebel Günther von der Fliegerabteilung 252 schoß ei. ven Panzerwagen aus niedrigster Höhe mit dem Maschinenge­wehr in Brand und vernichtete einen zweiten durch gut geleite­tes Artilleriefeuer. Die Flakbatterie 82 nahm unter Führung des Leutnants d. R. Hausherr zwei feindliche Bataillone, die aus Bouchavesnes heraus zum Angriff ansetzten, so wirksam un­ter Cranatfeuer, daß sie aufgelöst zurückfluteten. Trotz Sturms bis zu 26 Sekundenmetern hingen unsere Ballone dicht hinter den eigenen Jnfanterielinien über dem Cchlachtfelde. Ihre Meldungen, unterrichteten die Führung jederzeit über das Nach­rücken des Feindes. Der Feind verlor 14 Flugzeuge, zwei Bal­lone. Eigene Verluste: ein Flugzeug, 2 Ballone; 2 Flugzeuge sind bisher nicht zurückgekehrt.

Rußland.

Namen und der Abstammung nach deutsch ist, der aber feinem Wesen nach im Ferndeslager steht, so halle ihn dir fern und verachte ihn. Stelle ihn öffentlich an den Pranger, damit auch jeder andere wahre Deutsche ihn verachtet.

Wehre dich, deutsches Heer und deutsche Heimst!

Großes Hauptquartier, den 2. September 1918.

von HiudenSurg. Generalfeldmarfcha«.

Die Schlacht im Westen.

Die feindlichen Mastenopfer.

Haag, z. Sept. Während sich die Londoner City an kom­menden Siegesprojekten berauscht, laden die aus Porthmouts und Plnmonth kommenden Derwurvdctenzüge viele Tausende kamp,unfähiger Soldaten aus. London ist Mitte der verflosse­nen Wocke mit Verwundeten so überfüllt gewesen, daß eines Tages um die Bahnhöfe Notlazarette errichtet werden mußten, vm die AnKckommenen bis zum Weitertransport zu bergen. Selbst viele Schwervrrwundete befanden sich unter diesen Trans­porten Berichte aus London besage^ daß die frai^ösisch-n Hospitäler nicht mehr ausreichen, so daß nichts anderes übrig fetei&s, als die englischen Verwundeten auf Schleppschiffen d'-oüberzubringen. Darunter find sehr viele verwundete Ame- U7oncr, deren kräftiges, ausgezeichnetes Aussehen auffallt. Es n 2zutc der berühmte« amerikanischen Regenbogendivision. -'ntor der Führung Mangius und später unter dem Kom- o Namlrnsons fast vollständig aufgeriehen worden ist.

T iefe Regenbogendivissv«. wegen ihrer Herkunft aus allen nord- omrrikaurschen Staaten so genannt, kam als eine der ersten nach Frankreich. Heute ist sie auf ein Häuflein verkrüppelter Sol­daten zusan,mengoschmolzen. Auch einigen britischen Kolonial- dwlfionen ist es so ergangen. Man erzählt, daß die schönsten kan^sichen, neuseeländischen und australischen Regimenter, die nn Juni vor dem König von England in Olbich defilierten, den Mastentod erlitten haben. Die Londoner Bevölkerung kann nur dadurch zur Ruhe gehalten werden, daß ihr diese unermeßlich Qiobni Blutopfer als der letzte hohe Zoll bezeichnet we.dcn, dcr de» Frieden und den Sieg bringen werde.

Deutsche Kräfteersparnis.

ZSrrch. 4. Sept. DerZürcher Tagesanz* meldet, daß in. folge des deutschen Rückzugs eine Verkürzung der Westfront um etwa 100 Kilometer ein-etretcn sei. Die Deutschen vermochten bis reüt so viel Bes^-nosfräfte einzusparen, daß die bisherigen Vcrlwte ziemlich gedeckt werden konnten, und daß die Kräfte der Verteidigung auf verkürzter Linie somit keineswegs ver­mindert sind.

Kampf auf 110 Kilometer Front.

, ^ranzöfischen Kriegsberichterstatter melden, daß die Rie- * * ** ^ r<mfteid » «inen über die früheren Durchbruchs- «ch-ch- weil h.nau^eh-nd-n Umfang -nq-nommen habe Der

° f eincl 110 Front mit »n-

7 Unfl ' . **' "u'°r dem B-fchl Mongins rocht« Ftl>qr,-rme« such« sich in Nichtnnq aus Laon -in-» Weg zu bahnen und be,wecke mit *m Offensive eine Bedrobuna

fcet feindlichen, au bic »true -^»lehnten Stcktungrn.

Die Leist»»^u r-U.* L-fificci'kräste.

3 Sepf ' 1 T,e »cuartigen Formen de, be-

Derlich'.! i«#rn5 von der Ly, bis zur Oif- stellen unsere Luft- Kretllrofte i-de» Ta, vor neuartige Aufgaben. Ei« wurden aue.f am 1 . September gläugend gelöst. Nördlich Moreuil er. mußten unser« Infanterieflieger ein- deutsch« Infanteriekom.

W* fl* 0OT1 allen Seiten -ingeschlossen, hartnäckig ver-

»<ick Ü« ^ ta ^-imaligen Flögen Fleisch. Zwie.

. ^umtw» zu. Et» K-genstof, befreite die Tapferen

® S ' Ua --'«er Schlachchoffeln Wfci* Mlffichrend« setndttch, vatterte» «uu> »r^rengte vor.

Auch die Zarin ermordet?

Basel, 4. Sept. Nach einem Pariser Havasbericht ver­öffentlicht derTemps" eine Depesche ans London, noch der die Zarin und eine ihrer Töchter an demselben Tage er­mordet worden feien wie. Nikolaus II.

Eine englisch-französische Verschwörung.

Moskau, 3. Sept. <WB.) Das amtliche Organ'Fs westija" schreibt: Am 2. September ist die Verschwörung 'aufgedeckt worden, welche durch angdr-französische Diplo maten mit dem Chef der britischen Mission Lockhart, dem französischen Generalkonsul Grenard und dem französischen General Lavergne an der Spitze darauf gerichtet war, durch Bestechung eines Teiles der Rätetruppen sich des Rates der Volkskommissare -zu bemächtigen und die militärischen Dik> tatur in Moskau zu erklären. Unter anderem sind Hinweise gefunden worden, daß für den Fall des gelungenen Um sturzes eine gefälschte Geheimkorrespondenz der russischen Regierung mit der Regierung Deutschlands veröffentlicht werden und gefälschte Verträge fabriziert werden sollteil, um eine geeignete Atmosphäre für die Erneuerung des Krieges mit Deutschland zu schaffen. Die Verschwörer handelten, indem sie sich durch die diplomatische Immunität deckten. Durch die Hände nur eines der Agenten Lockharts, des eng­lischen Leutnants Rayly. sind in den letzten Wochen 1 200 000 Rubel zu Bestechungszwecken gegangen. In der Wohnung der Verschwörer wurde ein Engländer verhaftet, der sich, nachdem er in die außerordentliche Kommission ge­bracht worden war, als der englische diplomatische Vertreter Lockhart zu erkennen gab. Nach Feststellung seiner Person wurde der verhaftete Lockhart sofort freigelassen. Die Ge­fangennahme der Volkskommissare sollte bei einer Plenar­sitzung stattfinden und Lenin und Trotzki sollten sofort nach ihrer Verhaftung erschossen werden. In der Nacht vom 31. August zmn 1. Septenrber erschienen jedoch die Bcauf. tragten der außerordentlichen Kommission in der Wohnung der Verschwörer und verhafteten die Leiter, auch Lockhart. Der überführte diplomatische englische Vertreter verließ in großer Verwirrung die außerordentliche Kommission. Der verhaftete Major Friede und sein Bruder, ein Hauptmann, standen in Diensten der Rätegewalt und gaben sich mit dem systematischen Diebstahl von Geheimdokumenten und Be­richten über die Lage an der Front und über Truppenver­schiebungen ab. Ihre Berichte wurden in einigen Exemplaren abgeschrieben und an die englische und französische Mission übergeben. Als Vermittlerin diente eine Künstlerin aus dem Atelier eines künstlerischen Theaters. Als Ort der Vermittlung dienten die Boulevards., Hairptziel der Ver­schwörung der anglo-französischeu Diplomaten war eine neue Kriegserklärung an Deutschland.

Es wurde beschlossen, gefälschte Verträge herzustcllen, die das Volk von demVerrat" der Bolschewisten im Aus­land überzeugen sollten. Die Frage über die Herstellung von gefälschten Verträgen wurde in einer Reihe von Sitzungen, die von der britischen Mission veranstaltet wur­den, beraten. Ties ist durch die ersten Daten der vor­läufigen Untersuchung über die aufgedeckte Verschwörung der anglo-sranzösischen Diplomaten bestätigt worden. Es war beabsichtigt, außer gefälschten Verträgen auch eine gefälschte Korrespondenz zwischen der russischen und deutschen Negie­rung zu verfassen.

Moskau, 3. Sept. (WB.)' Nach derKrasnoja Eazeta" wurde im Gouvernement Wologda eine neue Verschwörung von Offizieren entdeckt, welche von England Unterstützungen erhiel­ten. Von den Verhafteten wurden zehn Offiziere erschossen.

Dielltro Rustij" meldet, daß der ehemalige Bevollmäch­tigte der englischen Regierung in Rußland. Lindley, zum Haupt­komm istar für Rußland mit dem Sitz tu Archangelsk ernannt wurde.

erstatter eingÄrachtc Resolution übq. die Anerkennung fx ans. wärtigen Politik des Rates der VoE.skommistäre an.

Der ZMvkrlrag ?nm Krekel Frieden.

Moskau, 3. Sept. (WV.)Jswestija" wurde nach der Montagssttzung des Zentral-Exekutivkomttees der ratifizierte Zusatzvertrag zum Brester Frieden, nachdem Swerdlow ihn un­terschrieben hatte, noch am Abend mit einem diplomatischen Ku­rier nach Berlin geschickt, damit der Austausch der ratifizierten Verträge am 6. September erfolgen kann.

Auf der Sitzung der Moskauer Konferenz der Kommuna- listenpartei erstattete Larin am 29. August lauPrawda" tn Gegenwart von 500 Genossen bet verschlossenen Türen Bericht über den Inhalt des neuen Uebereinkommens. Der Berichter­statter wies auf eine Reihe Verbesserungen hin und sagte: Wir bekommen eine Reihe Städte wib Gouvernements zurück und erhalten voll« Freiheit bet der Nationaltflerung unserer Volks­wirtschaft, Dt« KonterenL nab» «inftimmla eine vom Bericht»-

Drr morarljche Injainmenbruch Devllihllin-s die einslge ZiegesWöglirijkkit des Dieinkrhs^ks

DieTimes" schreibt am 7. August im Hinblick auf die britisch-französischen Waffenersolge seit dem 18. Juli, man dürfe die in guten Tagen durch gute Nachrichten erzeugte frohe Stimmung nicht mit dem Verstände durchbrennen lassen und führt dann weiter aus:

Untev Sieg ist nicht der Besitz dieser oder jener Stel­lung zu verstehen oder das Beibringen größerer Verluste, als wir selbst sie erleiden, sondern den Feind davon zu über­zeugen, daß er durch Fortführung des Krieges nur seine Ge­samtverluste vergrößerm würde. Seine Moral muß erschüt­tert werden. Der Verlust s :? Selbstvertrauens ist es, nicht der Verlust von Boden, nnschasten oder Material, was Sieg oder Niederlage ausmacht. Der Feind nruß den Glauben an sich selbst oder an seine Führer verlieren!

Wenn dies nur eintrifft, ist es gleichgültig, wo es sich ereignet, ob an der' Aisne oder am Rhein, zu Damaskus oder in Kiew. Wir erschüttern langsam den Angriffsgeist des Gegners im Westen; es sind jedoch keine Anzeichen dafür vorhanden, daß er oort das Vertrauen in seine Ver­teidigungskraft verloren hat. Man muß sich daran erinnern daß er vor dem Zusammenbruch Rußlands trotz erheblicher zahlenmäßiger Unterlegenheit seine Verteidigung im Westen hinlänglich aufrecht erhielt. Er glaubt, daß er, was er ein­mal fertig gebracht hat, auch wiederurn vollbringen kann. Es besteht eine Meinungsverschiedenheit unter den Deutschen wegen der Zweckmäßigkeit dieser kostspieligen Offensiven an der Westfront; übef die Möglichkeit erfolgreickM Ver­teidigung in Frankreich besteht bisher nur eine Meinung in Deutschland. Sobald darüber zwei Meinungen herrschen, wird der' Zusammenbruch der Moral des Gegners begonnen haben; und sobald derselbe begonnen hat, werden wir fünfzig Meilen genau so schnell vorrücken wie fünf Meilen heute."

Airs jeden deutschen Familientisch daheim sollte man diese Ausfiihrrwgen derTimes", rmserer erbittertsten Fein­din, legen, an die Wand jedes deutschen Unterstandes draußen vor dem Feinde sollte man sie annageln. Hier haben wir klar auseinandergesetzt, worauf allein unsere Feinde ihre Siegeshofsnungen aufbauen. Wir sollen ver­gessen, was wir in vier Jahren fertig gebracht haben, wir sollen den Glauben cm uns selbst verlieren.

Was weiten Kreisen in unserem Volke leider hesonders in letzter Zeit zu fehlen scheint, ist einzig und allein die Er­kenntnis, worum es sich in diesem Kriege lediglich handelt: Daß wir uns nämlich, wie einst Friedrich der Große, gegen die ganze Welt behaupten und durchsetzen. Das heißt aber, daß wir gerade so wie er in der strategischen Ablve-Hr stchen, auch wenn wir angreifen. In solcher Lage sind Rückschläge doch einfach unvermeidlich Man mag sie bedauern, aber man darf sich ebensowenig durch sie Niederdrücken lassen, wie nmn andererseits auch durch die größten Erfolge nicht in sieges­trunkene Stimnning geraten darf, bevor der letzte Kanonen­schuß gefallen ist.

Mit keinem Wort hat unsere Oberste Heeresleitung vor Eintritt in die Frühjahrskämpfe dieses Jahres Ziele ge- nannt, die sie nachher nich erreicht hätte. Daheim im Lande, in unserer Presse, stellenweise vielleicht auch im Heer hat man, berauscht von unerwartet großen Teilerfolgen^ Hoffnungen gehegt und erweckt, die, selbst wenn sie in Er- fiillung gegangen wären, uns dem Ende des Krieges doch um keinen Schütt näher gebracht hätten. Oder glaubt man Vielleich, die einstweilen immer noch eng zusammen ge' schveißte Entente hätte uns demütig um Frieden gebeten wenn unsere Truppen in Paris eing^ogen wärckn? Nie­mals hätte sie das getan, solange sie die Hoffnung hegen konnte, daß einmal unsere Kräfte doch erlahmen würden Unsere sänitlichen Feinde wehrlos zu Boden zu werfen, ist ein 'Gedanke, den ein verständiger Deutscher Wohl schwer­lich jemals gehegt hat. Don ihrer Masse nich zermalmt zu werden, einzig und allein das ist unser Ziel. Das aber gescheht weiter wie bisher, je nach der Lage, durch kühnes Anspringen des Gegners oder durch schrittweises Zurück- weichn; in beiden Fällen jedoch unter scharfen Hieben, die ihm tiefe Wuden reiße».

Daß wir das können das haben wir in den verflossenen vier Jahren bewiesen. Wir haben eine Kraft entfaltet, wie wir sie uns vor diesem Kriege auch in den -kühnsten Traumen selbst nicht hätten vorstellen können. Was ein Napoleon der Erste nicht vermochte, das russische Riesen­reich zu bezwingen, wir haben es geleistet. Mag unsere Lage jetzt zwar noch sehr ernst sein, einen Vorteil gegen die Vorjahre hat sie unleugbar: Die Zahl der Feinde kann nich mehr wachen, da sich der Erdball bereits eirtscheden hat. Was Amerika an Truppen gegen uns ff'rhrt und noch heranführen wird, wissen wir und zählen dabei genau so wie Herr Wilson mit Millionen. Ebenso genau aber wissen wir auch daß das Kräfteverhältnis an unserer Westfront niemals wieder ein so ungleichs werden kann, wie es in den Jahren 1b, 16 und 17 war. Was wir in jenen drei Jahren geleistet haben, das können wrr genau so auch weiterhin, wenn wir nur wollen. Das wissen unsere Feinde, und unserem Willen allein suchen sie daher die alte Kraft zu nehmen.

Wird es ihnen eines Tage« endMkkg klar, da^ irnM Wille und unser GlalBen an unS selbst weder zu bei^geul noch zu brechen sind, dann wird der Ruf nach Frieden vo^ dr-üben kommen, ganz gleich ob jenjeitS oidek diesjeit^ Paris faqty