Ausgabe 
3.9.1918
 
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billig. Wenn der deutsche Liberalismus in dieser Kriegszeik, in der es sich darum handelt, die Ernährung des deutschen Vol­tes sich erzust eilen, sich von den Grundsätzen des Afphaltliberalis- mus in bezug auf die Landwirtschaft leiten läßt, dann geht ihm das Vertrauen in der Landwirtschaft verloren. Genau so feh. lerhaft wie es ist, die Fragen der Außenpolitik mit denen der Innenpolitik zu verknüpfen, genau so fehlerhaft wäre es, aus einem falschen Vorurteil gegen dieAgrarier" heraus sie auch dort nicht zu hören, wo sie unzweifelhaft das größte Sachver­ständnis haben. Wenn jeder ein Egoist ist, der in diesem Kriege höhere Preise für seine Erzeugnisse verlangt hat, dann besteht das deutsche Volk überhaupt nur aus Egoisten. Mit diesem Vorwurf sollte man gerade angesichts der Vorgänge in unserem übrigen Wirtschaftsleben recht vorsichtig fern, ehe man ihn gegenüber der Landwirtschaft anwendet.

Stresemann prüft dann die Frage ,wie es um die Lebens­fähigkeit des Mittelstandes steht, und setzt sich für die Wieder­ausrichtung des Mittelstandes nach und während des Krieges nachdrücklichst ein. Dabei nimmt sich der nationalliberale Füh­rer der Interessen des Mittelstandes in der Industrie, dem man die Betriebe stillgelegt, im Handwerk, in der Kaufmann­schaft und im Privatbeamtenstands, dessen unhaltbare wirtschaft­liche Lage vielfach durch die Tatsache gekennzeichnet werde, daß technische Vorgesetzte mit ihren Bezügen hinter ihren Arbeitern Zurückbleiben. Zur Frage der Veamtenbesoldung vertritt Dr. Stresemann den Standpunkt, daß das Zurückschiebcn der Be­amtenbesoldungsreform im großen richtig war, so lange man mit einem kurzen Kriege rechnete, daß aber heute zu erwägen sei, ob diese Gedankengänge noch auftechterhalteu werden tön. nen. Zum mindesten werde man die Teuerungszulagen in das richtige Verhältnis zu den gestiegenen Lebenshaltungspreisen - bringen müsien. Gleiches Recht für alle bedeutet in der Gegen­wart gleick-e Berücksichtigung aller volkswirtschaftlichen Fakto­ren und Gleichstellung aller für das Vaterland ehrlich Arbei- enden, gleichgültig, auf welchem Platze sie stehen, unbeschadet besten, ob sie Kopf- oder Handarbeiter sind. Das heutige Sy­stem sei durch große Einseitigkeit gelennzeichnet und berge Ge­fahren in sich, denen wir begegnen müssen, ehe es zu spät ist, und ehe wir unersetzbare Werte des deutschen Volkslebens dauernd zerstört oder mindestens herabgedrückt haben.-

(Wenn gewisse nationalliberale Kreise, namentlich die linksorientierten" die beherzigenswerten Darlegungen ihres Führers nicht bloß als richtig erkennen, sondern auch aus ihnen lernen und die Konsequenzen ziehen wollten, so müßten es die sein: wir haben bisher allzusehr mit denjenigen Parteien, die

die geschworenen Feinde unserer Landwirtschaft und unseres Mittelstandes sind, dem Sozialismus und dem internationalen Freisinn und Liberalismus geliebäugelt, deren Partei egoistische Machtpolitik in unerträglicher Weise gesteigert und dadurch den verderblichen Kriogssozralismus, das Ideal dieser Parteirich- langen, in unverantwortlicher Weise mitgefördert. Abkehr von diesem Wege ist der erste Weg zur Besserung, denn nicht bloß bei der Regierung und den Behörden liegt die Schuld, sondern bei all denen, die sich in der Demokratisierung unseres Staats, wesens nicht genug tun können. Und wie für einen großen Teil des Zentrums, das vor lauter demokratischer Anpastung an die Erzbergersche Politik vielfach vergesten hat, daß es auch noch andere Aufgaben zu lösen gilt als eine Verständigung mit unseren Feinden zu suchen, die eine solche nicht wollen, sondern von jeher höhnisch abgelehnt haben und nur durch die Waffen, sonst durch gar nichts dazu gebracht werden können. Würden die Parteien, die ihrem ganzen politischen Aufbau, ihrer Ver­gangenheit und ihrem Parteiprogramm gemäß nach rechts und nicht nach links orientiert sein mästen, sich auf diese Grund- ftruktur zurückfinden und dementsprechend wirken, so wäre man­che in unserem innerpolitischen und wirtschaftlichen Leben bes­ser, jedenfalls nicht so trostlos, wie es gegenwärtig ist. D. S.)

Ans welchem Holz

die Lickmowsky's, Speck's von Sternburg usw. geschnitzt sind, davon gibt ein Inserat Kunde, das wir in derFrankfurter Zeitung" ausgerechnet in derFrankfurter Zeitung"! finden.

E- illustriert das neue SchlagwortFreie Bahn dem Tüch. ligsten?" auf mindestens höchst originelle Weise. Man höre:

Freund unserer Familie, Attache in hoher Position, mit größter Zrckunft, große, elegante Erscheinung, 30 Jahre alt, freidenkend, gesund, allererste Familie, Vater Exzellenz, sucht, da keine Gesellschaften statffinden, auf diesem Wege eine Le­bensgefährtin aus bester Familie, deren Vermögen es gestat­tet, die Frau eines zukünftigen Voffchafters zu werden. Gegen­seitige Diskretion Ehrensache. Vermittler streng verbeten. Um ausführliche Anträge ersucht gefälligst postlagernd Jnvaliden- dank, Berlin, unter ChiffreGlück 1888."

Diese Anzeige des ..zukünftigen Botschafters" des Deutschen Reiches bei einer auswärtigen Großmacht in der demokratisch­pazifistischenFrankfurter Zeitung" ist typisch für den Geist mancher Diplomaten die Deutschland, die deutsche Sache, die deutsche Kultur im Auslande an hervorragender Stelle ver­treten scllen und wollen. Es ist begreiflich, wenn solche deut­schen Vertreter nicht das richtige Verständnis für das auf-- brin-gen, was uns draußen notlut, und man begreift die viel­fachen Klagen unserer draußen um ihr Deutschtum kämpfenden Landsleute über das mangelnde Verständnis der amtlichen deutschen Vertreter. Bedauerlich zugleich, daß der diplomatische Nachwuchs solche Wege ausgerechnet durch dieFrankfurter Zeitung" beschielten muß, um vorwärts zu kommen. Man dotiere einen Botschafterposten so. daß er mit einem tüchtigen Mann besetzt werden kann, der hierfür geeignet ist, damit man nicht eine Persönlichkeit heranziehen muß, die sich einmal auf den Exzellenz-Vater und dann auf die reiche Frau, gefunden durch dieFrankfurter Zeitung" und aus deren bekanntem An­hang, berufen kann, um damit die Eignung für diesen Posten «achzuweisen

Uom Hviegsdier.

DieDsutfche Tageszeitung" bringt eine Klage aus dem Leserkreis, die sich mit dem Unfug der Berliner Kriegsbiers be­schäftigt. Da auch bei uns wenigstens was die von den Großbrauereien gelieferten Biers betrifft die Verhältnisse nicht bester liegen, so seien die Ausführungen zum Abdruck ge­bracht:

Entbehrungen und Entsagungen sind Begleiterscheinungen des Krieges, die getragen werden mästen ohne Murren. Was aber nicht geduldet werden müßte, sind so manche Begleiterschei­nungen namentlich auf dem Markte der Ersatz- oder Streckungs- mittel. Während früher die unverfälschten Lebensmittel sich einer geradezu rührenden Fürsorge unserer Behörden erfreuten, kann sich jetzt auf dem Gebiet der Lebensmittelherstellung jeder zügellos austoben. Geradezu skandalös sind die Derhältniste geworden. Kann nicht soviel Vier gegeben werden, gut, so be. gnüge sich jeder mit weniger, dieses wenige müßte aber trinkbar sein. Was jetzt jedoch als Vier verzapft wird, trägt nur den Namen und hat mit Gerstensaft nichts mehr zu tun. Master und Steuern allein machen Bier noch nicht aus, und Ersatz gibt es auf diesem Gebiete nicht. Stimmung macht bekanntlich viel im Leben und läßt manches ertragen, und zur Erhaltung oder Anregung der Stimmung sind Genußmittel, auch trinkbare, durchaus geeignet, manchem unentbehrlich. Ich will den Kriegs­schiebern keine Konkurrenz in ihren Weinschwelgoreien machen, kann es auch nicht, aber einen halben oder auch einen ganzen Liter anständigen, wirklichen Vieres möcht ich gern zu mir neh­men, wenn ich einmal in der Woche nach getaner Arbeit mit guten Freunden der geselligen Bussprache pflege. Das ist ein Verlangen, das nach meiner bescheidenen Ansicht billig ist. Kann das Bier wegen Mangel an Gerste nicht so wie früher gebraut werden, so sollte man mehr auf die Güte als auf die Menge des Gebrauten sehen; auch Hopfen könnte hinzugetan werden, wie es früher Brauch war und wie heute noch hier und da in kleinen Brauereien geschieht. Tatsächlich findet man an man­chen Stellen im Lande selbst heute ein recht trinkbares Bier, während in Berlin das meiste einfach ungenießbar ist. Unsere Behörden undStellen" kümmern sich um alles und jedes, mit­unter scheinbar lediglich, um ihr Dasein zu rechffertigen,' hter sollten sie einmal dazwischenfahren. Wer da zuständig ist. weiß ich nicht; ich meine aber, daß allein schon das sonst recht rührige Kriegswucheramt die Au'gabe haben müßte, die sogenannte Güte des Vieres und den Preis dafür in Einklang zu bringen. Das Zeug, das in Berlin mit 1 Mark für den Liter Mindest- prei» bezahlt werden muß, ist reell keine 5 Pfennige wert.

Dev will ebbes.

Von Rudolf Dietz.

Ach, was wor des doch e' Juwel,

Wann ich komm zum Krnnerdruwel Bei mer' ländliche Verwandte,

Wie mer noch de Friede kannte.

Schnauzer, der beim Dor geiege,

Koom gehippt mer früh entgege.

Willkumm, willkumm!" rief der Vetter,

Un die Bas. die wor noch netter.

Bahl hunn se mich dudgedrickt.

Un des Fritzche rief beglrckt:

Der bringt ebbes!"

Un bein Disch mußt ich mich setze Un mit de Verwandte schwetze,

Un die Bas Hot uffgedroge,

Deß die Viatt sich Hot geboge,

Un die Kinn, die dahte nasche Schokelad aus meine Dasche,

Pefferniß und Abbelsine

Dutzendweis ich sage Ihne,

's Fritzche, des is bahl verblatzt Un Hot zwischedorch geschmatzt:

-Der b r o o ch t ebbes!"

Jetzt, ach Gott, wenn ich mol kumme,

Ach, wie werd mer uffgenumme;

Kaum, deß mich die Kinn erblicke,

Duhn sie hamlich sich verdrücke.

Und der Schuft, der Hofhund Schnauzes Bellt kan frühe Willkummgauzer,

Hot sich in die Eck verkröche.

Packt mit alle Zäh' sein Knoche,

Guckt mich giftig aa' urt knorrt,

Un die Katz schiebt ab un schnorrt:

Der will ebbes!"

's Bösche duht sein Schritt hi'lenke,

Wu die Wurscht un Schinke henke,

Zwaamol dirht's de Schlisse! drehe Un ans hamlich Vlätzche lehe.

Un der Vetter schweht vom Wetter,

Alles abgeliwwert hätt' er,

Alles abgeliwwert leider-

Un ich schleich mich Widder Werder,

Un mei' Schokoladefritz Macht am Dor der gude Witz:

Der wollt ebbes l" , T

__ ü.

Ans der Heimat.

Zucker aus der Ukraine. In letzter Zeit mehren sich die Fälle, in denen sogenannter verkehrsfreier Auslands.- oder Ukraine-Zucker zu ganz übermässigen Preisen angeboten wird, und zwar insbesondere zur Weinverbesterung oder zur Herstel. lang von Haustrunk. Demgegenüber kann nicht oft und nicht nachdrücklich genug darauf hingewiesen werden, daß es Verkehrs­

freien Zucker überhaupt mcht gidi. Auch der aus der Ukraintz' stammende Zucker wird ausschließlich von der Reichszuckerstelle bewirtschaftet und befindet sich nicht im freien Verkehr. Wenn daher sogenannter verkehrssreier Zucker angeboten wird, so handelt es sich ausnahmslos um Zucker, der auf Schleichwegen erworben ist und bei dem sich der Erwerber nicht nur der Be­schlagnahme des Zuckers, sondern auch hoher Bestrafung aus­setzt. Die BezeichnungAuslands- oder Ukrainer-Zucker" wird in solchen Fällen nur gewählt, um den unvernünftig hohen Schleichhandel-Preis zu begründen. Es kann daher jedermann nur vor dem Erwerb derartigen angeblich verkehrsfreien Zuckers gewarnt werden.

8i\ Brotpreife. Eine nicht uninteressante Zusammenstellung über die jetzt in verschiedenen Städten gezahlten Brotpreife für ein Kilogramm find wir in der Lage nachstehend veröffentlichen zu können. Hiernach kostet ein Kilo Brot in Marburg 39 Pfg., in Aschaffenburg 10 Pfg., in Friedberg und Gießen 45 Pfg., in Kastei 47 Pfg., in Gelnhausen 47,2 Pfg., in Hanau 47,8 Pfg.. in Mainz 48,5 Pfg., in Höchst a. M 50 Pfg., in Frankfurt a. M. 50 Pfg., in Bad Homburg 50 Pfg., in Fulda 51,6 Pfg., in Wies­baden 52,67 Pfg., in Biebrich 55.5 Pfg.

FriedbergAschaffenburg. Rach einem jetzt auf dem Bür. germeisteramt Groß-Auheim aufliegenden Entwürfe soll eine Verbindungsbahn zwischen der HanauFriedberger und der HanauAschaffenburger Linie bei Eroß-Auheim erbaut werden Mit dieser Verbindungsbahn soll eine Entlastung des Ostbahn. Hofs Hanau eintreten.

Ober-Efchbach, 1. Sept. Anläßlich des Sedantages wurde am 1. September im Saale desDarmstädter Hofes" dahier eine vom Kciegerverein einberufene und von zirka 160 Personen besuchte Versammlung abgehalten. Als Fest­redner war ein Veteran von.1870/71 in der Person des Herrn Schwind von Klein-Karben gewonnen worden. Der jetzt 71jährige Herr entledigte sich seiner Aufgabe in meister­licher Weise; das bewies das Beifallklatschen nach Be­endigung seiner zu Herzen gehenden Ausführungen. Die Schulkinder, welche mehrere 3stimmige Chöre dortrugen, Lehrer M., die aus französischer und russischer Gefangen­schaft zurückgekehrten Kameraden Gutermuth und Schneider und der Feldgraue Sergeant Dehler haben durch ihre red­nerischen Ausführungen zur Verschönerung des Tages bei­getragen. Dem aus russischer Gefangenschaft zurückgekehrten Gutermuth wurde ein Geldgeschenk seitens der Gemeinde überreicht.

FC. Ober-Eschbach, 1 . Sept. Hier haben sich 80 männliche Bewohner znr freiwilligen Nachtwache gemeldet, um den vielen vorkommenden Feldfreveln vorzubeugen. Ein Frankfurter Pärchen wurde von der Nachtwache erwischt und ihm 80 Pfund gestohlene Aepfel abgenommen.

FC. Aus dem Kreise Schotten, 30. August. Im hiesigen Kreise sind für Geflügel folgende Höchstpreise festgesetzt worden, für den Verkauf durch den Züchter nach Schlachtgewicht: Gänse im Gewicht von 58 Pfd. pro Pfund 2.50 Mk.. im Gewicht von über 810 Pfd. 2.75 Mk.. im Gewicht von über 1015 Pfund 3. Mark; Enten rm Gewicht bis zu 3 Pfd. pro Pfd. 2 50 Mk.. über 3 Pfd. 2.80 Mk.; Hühner, junge Hähne für das Pfd. 2. Mk., alte Hähne 1.70 Mk Suppenhühner 1.70 Mk., alles pro Pfund. Für den Verkauf durch den Händler nach Schlachtge­wicht erhöhen sich die vorstehenden Preise um 20 Pfg. für da« Pfund. Also auf nach Schotten!

FC. Büdingen, 1. Sept. Die nächste Lehrerversammlung aller Bezirke des Kreises findet'am Montag den 9. September tn Stockheim statt.

FC. ErLnberg, 1. Sept. In der Turnhalle, in der sich augenblicklich ein Lazarett befindet, wurde von Dieben dem Turnpferd das ganze Leder abgezogen und gestohlen.

sr. Hanau, 30. August. Der Dreher Brauer und der Gast­wirt Seipel aus Offenbach a. M. wurden dahier betroffen und festgenommen, al^ sie im Begriffe waren, das aus einer Ge­heimschlachtung in Mittelgründau stammendes Fleisch eines Rindes nach Offenbach auszufuhren.

FC. Vom Main, 1. Sept. Weil der Gendarm ihr in der Rohe der Station Wörth 24 Pfd. Butter abnahm, gab sie die­sem eine andere Hamsterin an. bei dieser wurden bei der vorge­nommenen Untersuchung 250 Eier zu Tage gefördert.

Aus Rhcinbksskll.

FC. Mainz, 1. Sept. Die 20jährige Tochter des Steuer­manns Hedwig Winschermann hatte rohe Pilze gegessen. Di« Unvorsichtige ist jetzt an Pilzvergiftung gestorben.

FC. Heidesheim, 1. Sept. Nächtlicherweile wurden aus einem Stall zwei Ziegen gestohlen und gleich ^bgeschlach.'ct. Das Fleisch konnte am hiesigen Bahnhof beschlagnahmt werden. Zwei Täter, die extra von Frankfurt nach hier gereist waren, wur. den bier resp. Mainz verhaftet.

FC. Oppenheim, 1. Sept. - Im benachbarten Lörzweiler wurden dem Landwirt Hetirrich Ehrist eine ganze Fuhre Frucht gestohlen Die bereits in Garben gebundene Gerste, im Gan­zen 5t Garben, lud der dreiste Dieb auf einem Wagen auf und fuhr davon ohne entdeckt zu werden.

Offene Stellen:

1 Nachtwächter- und 2 Knechtefamilien, 1 Kutscher, 1 Melker* lehrling, 12 Tagelöhner. 10 Knechte, 1 Aufseher. 1 Hausbursche. 10 Dienstmägde, 6 Hausmädchen. 1 Kinderfräulein. Frir'S be­setzte Gebiet Frauen und Mädchen aller Berufe, auch Hllssdtenstpftichtige in nicht wehrpflichtigem Atter, Jugend­liche bis zu 17*/a Jahren.

Stellensuchen der

Mehrere Melkersamilien und ledige Melker. 1 Haushälterin auss Laird, 1 Ordonnanz oder Küchenmädchen für La;arelt.

] Verantwortlich für den politischen und lokalen Teil: Otro ' Hirsche!. Friedberg; für den Anzeigenteil: R. Heyn er, j F»iedberg. Druck und Verlag derNeuen Tageszeitung. A- G., Friedbera l S.