Ausgabe 
30.8.1918
 
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leitzug kcnn am 19. August in Brest an, wo von einem Dampfe», der Gerettete an Bord hatte, 4 fiel dpn und 6 Verwundete an Land gebracht wurden.

Die Versenkung derCarpathia".

Berlin, 29. August. In der Reutermeldung über die 3nt 17. 7. erfolgte Versenkung des englischen Dampfers Carpathia" (13,703 Brnttoregistertonnen) hieß es, daß die Besatzung von rund 50 Personen in die Rettungsboote habe flüchten können und drei Stunden nach der Torpedierung ausgenommen worden sei Wie sich aus der Meldung des Unterseebootes, das dieCarpathia" versenkt hat, ergibt, bettug die Besatzung nicht 50, sondern etwa 150 Mann, die in zehn Rettungsbooten zu flüchten suchte. Auf diese Ret­tungsboote eröffnete das Begleitschiff derCarpathia" Feuer in der Annahme, das Unterseeboot vor sich, zu haben. Wenn von etwa 150 Mann nach drei Stunden nur rund 50 ge­borgen wurden, so folgt hieraus, daß die Rettungsboote von dem Begleitschiff ziemlich lange erfolgreich beschossen worden sind, und daß die Engländer unter ihren Landsleuten erheb­lich aufgeräumt haben.

Zpamtn unl> die dkntjlhen Zlhiffe.

Kostbare H-Kootbertte.

Haag. 28. August. Hollandsch Nieuwsbureau meldet aus Montreal: Der TankdampferLake Manitoda" (967 Tonnen) ist verbrannt. Seine Ladung, die aus Pettoleum bestand, hatte einen Wctt von 800 000 Pfund Sterling.

Eine neue errgttjche Ilotzeit.

. Molff berichtet: Am 9. August, mittags 12 Uhr. find fünf ' ffeine belgische Fischerboote aus Heyst, die dicht unter der Küste ihre Netze ausgelegt hatten, von zwei englischen Flugzeugen ' aus 100 Meter Höhe mit Bomben und Maschinengewehren an­gegriffen worden. Die Fischer gaben vor der Ortsbehörde ihrer Entrüstung über dies Verfahren wehrlosen Zivilpersonen gegen- über Ausdruck. Die Fisckerbevölkerung, die durch Beschleunig und Bombenabwurf bereits oft Verluste in ihren Familien er- litten hat. wird durch diese rohen Angriffe gehindert, ihrem Er- ! werb nachzugehen und ihre Laicksleute mit Nahrungsmitteln zu versehen. j

Tev Kaiser in Kanhrim.

. Berlin, 29. Aug. (WB. Amtlich.) Der Kaiser traf heute in Nauheim zum Besuch beim König Ferdinand von Dufe

QtHien ein,

Kindenbnrg kerngesund.

$etltn, 28. Aug. (WB. Amtlich.) Aus ein Telegramm, das die Vaterlandspartei in Reichenberg i. Vogtl. an den Generalfeldmarschall v. Hindenburg richtete mit der Bitte um ein Lebenszeichen, um Gerüchten über den Gesundheits­zustand des Feldmarschalls entgegentreten zu können, ant­wortete Hindenburg:Bm Gott sei Dank kerngesund und feh« der Zukunft getrost entgegen."

Spaniens Ueuir litat.

Dis französische Presse veröffentlicht die widerspruchsvollsten Nachrichten aus Spanien. Gegenüber der Mitteilung der spa­nische.! ZeitungEl Sol", daß Dato die Antwort der deutschen Nogierung erhalten habe, erklärte Dato selbst, daß die Antwort der deutschen Negierung auf die spanische Note noch nicht ein­gegangen sei. Die Unterredung des deutschen Botschafters, Prinz von Natibor, der von San Sebasttan aus im Automobil nach Santander gereist war, mit dem König, hat hingegen wirklich stattgefunden. Der deutsche Botschafter hatte bei seiner Ankunft um eine soforttge Audienz nachgesucht. Der König hat eine Iag>d abgesagt, um den Botschafter zu empfangen.

Aus Barcelona wird eine große Kundgebung für die un­bedingte Aufrechterhaltung der spanischen Ne- olität gemeldet. Kundgeber durchzogen die Strafen. An der Spitze des Zuges wurde ein großes Plakat mit der Inschrift: Es'lebe die spa­nische Neutralität!" getragen.

Die Beziehungen zu Deutschland.

Bern. 28. August. (WB.) DemMattn" zufolge erklärte Dato, daß der nächste Ministerrat nach dem 1. September statt- fniden werde.Journal" zitiertJmparcial", in welchem Ro- manones erklärte, es handle sich nicht um ein Eingreifen Cpa. niens in den Krieg, noch um den Abbruch der diplomatischen Beziehungen zu Deutschland, sondern lediglich darum, von Deutschland Garantien sn erhalten, daß die spanische Flagge und die von der Negierung regnirierten Schiffe geachtet wür­den, also lediglich um Anerkennung der spanischen Rechte auf

JSSSHÜ beS Seeverkehrs durch Deutschland.Journal des £>cbats betont ausdrücklich. Frankreich verlange kein Eingrei­fen Spaniens in den Krieg, sondern lediglich die Aufrechterhal­tung der Ordnung in Spanien.Homme Libre" ftagt sich, was Spanien bei Abbruch der diplomatischen Beziehungen zu Deutsch­land zu verlieren hätte. Man könne nicht einschen, inwiefern Spanien darunter zu leiden hätte.

Generalstreik in Sevilla.

Karlsruhe, 29. August. Aus Madrid melden englische Zei­tungen, daß in Spanien die Streiks immer größeren Umfang an. nehmen und als schr ernst bezeichnet werden. In Sevilla wurde wegen des Generalstreiks Militär aufgeboten. Es kam zu schwe­ren Zusammenstößen. Die Straßenbahn fährt nicht mehr. Das industrielle Leben stockt, ebenso in Barcelona. Die Lebensmit- telschwtenske.ren steigern sich in allen Städten.

V

Peinliche» Erstaunen hat in Deutschland dte Erklärung des Ministerpräsidenten Maura hervorgerufen, daß Spanien mit dem Gedanken umgeht, sich für die durch den U-Doottrieg ver­senkten spanischen Schiffe an dem in spanischen Häfen liegenden deutschen Schiffsraum schadlos ju halten. Spanien hat wäh. rend des Krieges, das muß zugegeben werden, eine im ganzen einwandfreie neutrale Haltung betätigt und den Treibereien des Dielverbandes mehrfach einen Riegel vorgeschoben. Das spanische Spionagegesetz richtete sich in erster Linie gegen die heimliche Wühlarbeit der Agenten des Dielverbandes, die da ansetzten, wo die friedlichen Werbungsversuche des Präsidenten Poincarv im Jahre 1913 aufhörten. Norchcliffe selber hielt es der Miihe für wert, Spanien mit seinem Besuch zu beehren und er fand in Madrid und Barcelona anrüchige Ehrenmänner ge­nug, wie Alvarez, Zglesias und Lerrux, bei denen er mit seinen Pfunden" wuchern konnte. Die Folgen zeigten sich denn auch in den etwas gewaltsamen Bewegungen, mit denen König Al­fons gezwungen werden sollte, den vielverbandsfteundlichen Ro- manones wieder zum Ministerpräsidenten zu machen. Das ge. lang ebenso wenig, wie die Mehrheit der spanischen Bevölke­rung davon zu überzeugen, daß Englands Sieg über Deutsch­land ein Gewinn für Spanien wäre. Dazu sitzt den Spaniern der englische Pfahl Gibraltar zu schmerzhaft im Fleische. Und so schr der Vielverband, neuerdings auch mtt amerikanischem Eelde, das spanische Brachland pflügte, ob Dato oder Maura Ministerpräsident war, immer bemüht sich Spanien, eine ein­wandfreie politische Haltung einzunehmen. Auch jetzt noch er­klärt Ministerpräsident Maura. daß das sein Bestreben sei, aber die Absicht, die deutschen Schiffe in spanischen Dienst zu stellen, läßt sich mit diesem Bestreben nicht vereinigen. Gewiß mag es für Spanien schmerzlich sein, 20 v. H. feiner Handelsflotte als Verlust infolge des deutschen U-Vootkrieges buchen zu müssen, allein^ das ist nicht Deutschlands Schuld. Bei dem Stande der Kriegführung, den England veranlaßt hat, kann Deutschland auf die Unterwasterwaffe nicht verzichten und muß, innerhalb des Sperrgebietes, von ihr ohne besondere Warnung Gebrauch machen. Werden aber außerhalb des Sperrgebietes Schiffe be­troffen, die Bannwaren führen, so ist Schiff und Ladung gleich­falls verfallen. Und England hat es dazu gebracht, daß die Neutralen fast kein Schiff mehr befrachten können, ohne daß die Fracht unter den Begriff der Bannware käme.

Ob also spanische Schiffe von Kriegsfahrzeugen der Mittel, machte versenkt oder seitens des Vielverbandes aufgebracht wer­den, kommt letzten Endes auf das Gleiche hinaus. Aber gerade weil es so ist, drängt fick) die peinliche Anschauung auf, als ob Spanien unter dem Eindruck der anscheinend gerade in diesen Wochen schwankenden Wage des Landkrieges im Westen ver­suchen wolle, inwieweit die Mittelmächte noch an sich selber glauben. Die Aufnahme, die die spanische Erklärung in Berlin gefunden hat, hat jedenfalls Herrn Maura belehrt, daß die Mittelmächte noch in keiner Weife die Anwartschaft auf den Endsieg aufgegeben haben und daß Deuffchland. bei allem Der- ständnis der Lage Spaniens und allem Mttgefühl. aller Teil- ncchme der spanischen Belange in bezug auf' Schiffsraum und Leben feiner Bürger, nicht zulasten kann, daß es Handlungen vornimmt. die Deutschland in demselben Maße zu schädigen geeignet sind, wie sie dem Vielverbande nützen müsten. Daß dcnnit Spanien zugleich den ersten Schritt in der Nachfolge Grie­chenlands täte, ist jedenfalls auch dem Ministerpräsidenten Maura klar und so ist im Hinblick auf die bisherige Haltung Spaniens zu hoffen, daß Herrn Maura die unmißverständliche Antwort Deutschlands nicht gerade unangenehm war. Spanien mag daraus ersehen, daß Deutschland nicht auszuschalten ist, und dies Gefühl wird schließlich auch in Spanien eine gewiste Be­ruhigung auslvsen können. Erfteulicherweise wisten ja denn auch schon Meldungen, die aus Madrid und Genf kommen, zu besagen, daß Maura neue Erklärungen abgegeben habe, die eine Vechändigung ermöglichen. Daß das in Paris Mißmut aus­lost, ist verständlich, um so mehr, als die überwiegende Mehr, hert des spanischen Volkes gewillt ist. mit Deuffchland in Freund­est zu leben und noch immer die Anschauung vertritt, die ausdrMie^ *** in ber SchriftDer Sieg Deutschlands"

Der Sieg der Entente ist für. Spanien schädlich, weil er der Sieg seiner natürlichen Feinde wäre. Frankreichs Sieg wäre der Sieg der geistigen Fäulnis, der Korruption, der für Schwindler gedachten Politik. Englands Sieg wäre der Sieg des wildesten Egoismus. Deutschlands Sieg wäre der Sieg der großen Prinzipien, die die Menschheit verebrungswürdig machen: Gott, Vaterland, König. Arbeit, Ehre, Familie."

Solche Ansichten habep feit 1914 ganz erheblich an An­hänger rchaft gewonnen, denn Frankreichs Marokkopolitik ist auch wahrend des Stiiegts nicht d-ravs zuMchnitten wort>m, die not,^ Rücksicht auf Spanien walten zu lassen. Und in bezug aus Klbrnltar hat ja auch Herr Maura mit Erfolg an den na­tionalen Willen des spanischen Bottes appelliert. Deutschlands ^iitereffcn laulen den spanischen nicht zuwider, und selbst da wo Deutschland Erund hätte, Protest zu erheben, wie in der Versorgung des Bielverbandes mit spanischen Erzen, unter­blieb er mit Rücksicht aus Spaniens Bedrängnis. Nach alledem -ft anzunehmem doh der Lärm um Spanien weniger von dem Lande König Alfons selbst ausgeht, als dast er von den Ag-n- -n des Di-lv-rbandes stammt, die das gute Einvernehmen zwi­schen Spanien und Deutschland zerreiben möchten, die e- nur fäme'" 1 * 1 " Sle9 * Deutschlands zu verwirklichen in die Lage

Tripoliranien erobert, sodaß den Italienern nur mehr N? befestigten Hafenplätze Tripolis, Homs, Misrata, Bengha': und Derna verblieben. Prinz Osman Fuad leitet die Operationen gegen die Italiener und setzt die wirtschaftlich.: und politische Organisation, die Enver Pascha begonnen hv fort. So haben die modernen Osmanen sich als mürdi Nachfolger ihrer bewunderswerten Altvordern erwiesen ... gleiche Tüchtigkeit sowohl im Gebrauch des Schwertes c. LlUch in der Einrichtung der Verlvaltung gezeigt.

Die ommhflnifffjf!! GeidbeAen.

Kristiania, 26. August. Bemerkenswerte Enthüllungen üb? die amerikanischen Jndustriebarone bringtSocialdemokrater." vom 9. August: Don dem Profit, den die großen amerikanisch Gesellschaften und reichen Leute schlucken, erhält man eine Vo: stellung. wenn man den Bericht der Hanidelskommission liest, wc cher möglichste Erweiterung und Verschärfung der Besteuern,-., der Kriegsgewinne Ordert. Dort werden eine Anzahl äußer', lehrreicher Veifpiefe "angeführt, wie die Reichen sich ungehinder auf Kosten der großen Mehrheit des Volkes mästen dürfen

In der Fleischindustrie zum Beispiel sind unerhörte (Sk winne zutage gekommen. Fünf der großen Schläckter nämlich Armour, Swift, Morris, Wilson und Cudahy und die Firmer., die mst ihnen in Verbindung stehen, haben eine monopolistisch. Kontrolle über die Fleischindustrie und arbeiten daran, eim gleiche Kontrolle über andere Produkte zu gewinnen. Auf dfe Gesetze wird überhaupt keine Rücksicht genommen. Vier diese: Firmen konnten 1916, 1916 und 1917 140 Millionen Dollar afe reinen Verdienst in die Tasche stecken. Cie haben die Verbrau­cher schonungslos ausgesogen. Was im übrigen die Gewinne der großen Schlächter anlangt. so dürfte die Mitteilung genügen, bemerkt die Kommission, daß die Dividende um 400 v. H. ge­stiegen ist oder zweieinhalbmal so schnell wie der Umsatz in der gleichen Zeit, während die Unkosten während des Krieges mrs um 15 v. H. gestiegen sind.

Wetter wird mttgeteilt, daß die Nettoeinnahme des Stahl- trusts 1912 77 Millionen Dollar bettug, während sie im Jahre 1917 auf nicht weniger als 478 Millionen stieg. Ebenfalls die Mühleninduftrie hat natürlich glänzende Zetten. Während der Mehlpreis tabellifiert ist durch Festsetzung eines Preises für Weizen und eines Höchstnerdienstes an Mehl, geht aus dem Bericht hervor, daß der Verdienst von durchschntttlich 12 v. H. des investierten Kapitals für die vier Jahre, die mit dem 30. Juni 1916 endeten, auf fast 38 v. H. in dem Jahre stieg. das am 30. Juni 1917 endete. Dieser Verdienst wttd als unerhört be­zeichnet. In fast allen Industrien, mit denen sich der Bericht beschäftigt, wird der Verdienst der letzten Jahre als ungewöhn­lich groß bezeichnet. (Der Idealismus, um destentwillen die Amerikaner m den Krieg gezogen fein wollen, scheint sich alsa recht gut bezahlt zu machen. D. Red.)

KmßSßkwinnc nowfgüchkr Mn.

Noch immer kann man van den Norwegern sagen, daß ihnen während des Krieges alle Dinge zum besten dienen. Zwar for. dcrt der U-Boottrieg seine Opfer von der norwegischen Han. delsflotte, aber die Nachteile u?id Gefahren liegen wohl dabei völlig einseitig auf Seiten der bedauernswerten Seeleute, wäh. rend die Reeder beiden von ihnen gebrachtenOpfern" recht gut stehen. Die Tonnage ist der Wertgegenstand geworden, der sich bester als alle anderen zum Jobbern eignet. Die Schiffs, raumbesitz^r und ihre Eeldmänner. auch die kleinen Spekulan­ten in Schi'wbrtsaktien, können daher von Triumph zu Triumph schreiten. Außer den indiskreten Kurszetteln weiß auch das sta­tistische .Jahrbuch und die Liste der mit Kriegsgewinnsteuer Be­legten einiges zu erzählen. Der Verdienst an den Frachten, der 1914 nur 211 Millionen betrug, stieg bis 1916 auf 1,062 Millio. nen Kronen, also um rund 400 v. H.! Das ist selbst für nor­wegische Verhaltniste ganz respektabel.

Daraus läßt sich auch die giftgeschwollene Stimmung ge- wister Norweger gegen Deutschland erklären. Der U-Voot-Krieg schmälert ihren Verdienst und dadurch werden diese Herrschaften rn ihren heiligsten Gefühlen bedroht.

ftriplitamen unter Milchn Hmlihaft.

Wien, 28 Aug. (WB.)' Meldung des k. u. k. Korre­spondenz-Bureaus. Die Blätter berichten aus Konstantinopel Einer der wenigen Kriegsschauplätze, von denen man nach außen wemg odei uichts gehört hat, ist Nordafrika und doch lohnt es der Mühe, das, was die Türken dort aus mili- turrschem Gebiet geleistet haben, einer besonderen Darstellung zu würdigen. Denn sie haben während des Weltkrieges ganz

Prophetrnmorte eines Kramofen.

DieNeuen Zürcher Nachrichten" bringen folgende Worte des französischen Ala>'mikers Friedrich Maston. ' die er im ^ahre 1906 in seiner Einleitung zu Vmrd VII vonNapoleon und seine Familie" u. a. S. 13 geschrieben hat, in Erimrerung:

So steht er (Vonaparte) auf der Seite Frankreichs allein; an der Spitze der Engländer jedoch, die alle von der nämlichen Leidenschaft hingeristen, alle demselben Ziele zustreben, gettagen von der vereinten, geschlossenen Kraft ihrer Traditionen, In. teressen, Widerwilligkeiten, ehrgeizigen Beweggründen uird Haß- gefllhlen, sehen wie eine unvevantwortttche Oligarchie, die, unter der Etikette eines geisteskranken Königs und eines verachten­den Regenten herrschend, nur einen Plan denkt, will und durch, führt, einen Plan, den die ganze Nation soweit sie in Be­tracht kommt, soweit sie das legale Land ist hegt und die sich weder durch die feindlichen Vorschläge der Franzosen, die Leiden der englischen Bevölkerung, erlittene Mißerfolge, noch unge­heure Opfer zurückhalten läßt, sondern um ihn zu erreichen, alle Hilfsquellen, den gesamteii Kredit und die ganze Zukunft der Königreichs einseht. Alle Bedenken des Eewistens sind ihr fremd, sie besoldet gleichermaßen Salnt-Rejeant und Cadondal wie Oesterreich und Preußen, erdrostelt in Petersburg, bom. bordiert Kopenhagen, legt Feuer in Voulogne, bietet die spa^ Nischen Banditen, die bourbonischen Prinzen, preußische Majore» Höllenmaschinen, Kanonen und Mester auf. errichtet einen Ge. wistensmarkt und bezahlt am offenen Schalter den Verrat, kehrt alle Intriganten: Dumouriez wie Pozzo, Rivolre wie Kolli, Pichogru und Sarrazin zusammen und kauft, nur teurer als die Einzel ne »r, Kabinette und Höfe, wo sie ihre Brandstifter hält, predigt den Widerstand, organisiert dn Angriff und wirft ein Volk nach dem andern diesem elenden Bonaparte entgegen" . J