gisch gegen die Linie La SSre—Laon als Flankenftotz gegen die anschließenden Schlachlfronten wendete. In Verbindung mit dem in gleicher Richtung vorgetragenen Angriff nördlich der Oise wird das strategische Durchbruchsziel dieses am 20. August unter heftigen Kämpfen gescheiterten Angriffes klar, besonders wenn man den auf Vapaume gerichteten neuen englischen Angriff mit südöstlicher Richtung in Zusammeirhang mit den eben berührten französischen Kampfhandlungen betrachtet. Nachdem der Frontal-Angriff auf den vorsprlügenden Sack Arras—Albert-Montdidier—Noyon infolge der Zurücknahme unserer Front gescheitert war, versuchte der französische Oberbefehlshaber ganz im Stile des Angriffs auf den Marne-Sack von Südwesten gegen Nordosten bc-rerseits der Osse und von Nordwesten gegen Südoften auf Bapaume unsere Linien zu durchbrechen und die im ganzen Raum stehende Heeresgruppe Boehn abzuschneiden und zu vernichten. Dies strategische Ziel muß als vollkommen gescheitert betrachtet werden, denn es ist vorauszusehen, daß der völlige Mißerfolg des ersten Schlachttages am 20. August die Haupsstoßkraft des Gegners zwischen Oise und Aisne gebrochen bat.
Im einzelnen entwickelten sich die Kampfhandlungen folgendermaßen: Um den 17. August nahm die Gefechtstätigkeit
zwischen Yser und Ancre lebhaftere Formen an. Besonders nördlich der^ Ancre entwickelte der Feind eine rege Erkundungstätig- keit. Tags darauf setzten hier und im Raum von Bucquoy die ^.nfanteriegefechte ein. und es wurde immer klarer, daß der Engländer auf Dapaunle zu operieren die Absicht hatte. Daneben gingen Kampfhandluugen südwestlich von Bailleul bei Vieux Berguin und an der Lys. Es stellte sich aber bald'heraus. daß diese Angriffe auf unsere Stellungen vorwärts Armen- tisres vorläufig nur von der im Rahmen des feindlichen strategischen Planes cinfctzenden Gefechtshandlung gegen Vapaume und beiderseits der Oise ablenken sollten.
Die Hauptstöße^ der, zusammengefaßten englisch-französisch- amerikan sichen Massen richteten sich gegen unseren gewaltigen Durchbruchstraum aus den letzten Märztagen dieses Jahres Schon am 17. August hatt der Feind beiderseits Roye zu neuen starken Angriffen angefstzt. die sich bis in den Raum von Ehaul. nes und südlich bis Laisigny ausdehnten. Hauptsächlich Franzosen und Kanadier liefen hier gegen die Truppen des Generals von Hutier an. ohne das Ziel ihrer Angriffe auch nur im entferntesten zu erreichen. Trotz vielfacher Mißerfolge trieb der französische Oberbefehlshaber unter dem Schutze seiner Panzerwagen seine Infanterie zu immer erneuten Angriffen vor. die besonders im Raume rcn Laffigny erhebliche Stärke annnh'men. Um diese Zeit ließ der zunehmende Artilleriekampf zwischen Oise urw Aisne auch dort einen neuen Großangriff in greifbarer .iähe vermuten. Tatsächlich stießen schon gegen Abend des 18. August feindliche Jnfanteriernasien zwischen Earlepont und Nouvron vor. Der Angriff wurde aus den Flügeln {m tflafc fampf abgewiesen. während die Mitte der feindliche« Front durch unsere Artillerie niedergehalten wurde. Auch am 19. wurde dort gekämpft. Am 20. begann dann nach stärkster Feuer- steigerung, unterstützt durch zahlreiche Panzerwagen, auf einer Frontbreite von 25 Kilometer in tiefer Gliederung der erneute Durchbruchsversuch. mit dem oben schon erwähnten strategischen Ziele, der Vernichtung unserer gesamten Streitkräste im Raume Bapaume—Ehauny. Dieser Durchbruchsverfuch ist, wie schon
mitgeteilt, im vollen Umfang gescheitert. Ebenso mißlang der Durchbruchsoersuch der Engländer und Neuseeländer Zwischen Moyenoille und Ancre in 20 Kilometer Breite mit dem Ziele Bapaume unter schwersten Verlusten für den Feind.
Nachschrift: Wir haben in unserer Nr. 196 auf einen Widerspruch in den anrtlichen deutschen und den feindlichen Heeresberichten hingewiesen. Die obigen, von fachmännischer ^te gemachten Ausführungen, zeigen uns. daß die Wider- fprucke nur scheinbar sind. Unsere Tagesberichte sind vollständig rm Recht, wenn sie von einer gelungenen Abwehr sprechen^und deshalb den Erfolg für sich in Anspruch nehmen. Unsere feinde nämlich h<rben sich ganz andere Ziele ge.
+ T Vüai ® iu>metex vorzudring-en und uns etliche
tausend Gefangene abzunehmen. Ihr Ziel war ein völliger Durchbrucy unserer Front und ganze Heeresgruppen abzufchner- den und zu vernichten Dieses Ziel ist völlig miß. l u n g e n. Daß es in diesen Kämpfen nicht ohne Verluste an Gefangenen und Gelände abgeht. ist leider bekannt, deshalb ent- halten auch dre feindlichen Tagesberichte eine gewisse Wahrheit. die unseren Feinden aber ganz und gar keinen Grund zu einem Siege Stichel geben könnte. Wir sind überzeugt, daß un- ^re Fernde sich an dem starken Wall unserer Tapferen den Scheel einrennen werden und daß dann unsere Zeit wieder
Erst vollständige Unterwerfung.
London 26. August. (WB.) Der „Observer" erklärt zu der Rede des Staatssekretärs Dr. Solf: Dr. Solf hat die Erklä- ^zlers wiederholt, daß Deutschland etwa nicht die i] ? irgendeiner Form zu behalten, und daö Belgien nach dem Kriege als unabhängiger Staat erstehen erde, kernem untertan. Unsere Antwort an Dr. Solf ist daß
f d r 3le \ m J' ine l U ’ TOt>W '' 9i0feit E nach dem Kriege'wie- derherEc>lt werden mutz, sondern ehe der Krieg endet. Die VerbnE°ten Men nicht aus den Handel au- und haben nicht- über F«ustvs°,ü>er zu sagen. Als Vorbedingung siir einen Wasf^stillstand mutz jeder deutsch« Soldat da- belgische EMet verlassen. Dies bedeutet nicht notwendigerweise den Abschluß des Friedens, aber es bedeutet, daß die Verbündeten dann besannen, dis Bedingungen in Erwägung zu ziehen, die sie Doutfchlande wegen des Unrechtes, das es dem harmlosen kleinen Lande getan hat, unterlcgcn werden.
der dknljchkn SM in Spanien.
Bern, 27. Aug. Das Madrider „A. B. C." veröffentlicht pem „Tomps" zufolge eine Mitteilung Datos, wonach die panische Negierung jicü vordereite,alle tzeutzchen, Handels
schiffe zu requirieren und zwischen Spanien und den Ländern die ihm die unentbehrlichen Rohstoffe liefern sollen, regelmäßige Verbindungen herzustellen.
Rußland.
Erfolge der Sorvjettruppev.
Moskau, 24. August. (WB.) Mel!dung der Petersburger Telegrapheuagentur. Kämpfe vom 16 . August. Oestliche Front: In der Richtung auf Alapajew wurden von uns Sschucholjets- koje, Taufchkina und Koffchauawskoje im Kampf genommen. Der Feind flieht in völliger Auflösung. Im Gebiet der Sta- twn Monctrasa tobt der Kampf. Bei Simbirsk wird erbittert gekämpft. Das Feuer unseres bei der Station Ochotnitfchfa befindlichen Panzerzuges ^ brachte die Batterie des Geg. ners zum Schweigen. Unsere gegen Simbirsk vorgehenden Abteilungen hoben die B-ücke über den Swijgo-Fluß erreicht Der Fsind versuchte vom Dorf Otrada her eineu Angriff auf die Station Ochotniffchja. Wir ließn ihn ganz nahe herankommen und schlugen ihn durch sck'wüen Vorstoß in die Flucht. Er ließ viele Tote zurück sowie Geschütze. Maschinengewehre. Bei Kasan zog sich eine Gruppe cm linken Ufer nach hartnäckigem Kampfe auf die Liwe des Fasses Szmck- zurück.
Auf den andpren Frontabschnitten le ne Veränderung Auf den nördlichen und westlichen fr, MMnUten hat der Gegner rn der Richtung von Oncgr das Dorf Tschk^ewskaja aufgegeben. Im Gebiet der Wagamündung vern-chte der Gegner mit Hil'e von Wasiefflugzeugen einen ^uen Angriff vcm Lande und vom Wa,rer her Die Attacke wurde tnd, das Feuer unfern abgemiefen. Im mrdlnukosischen Abschnitt konzentrierte der Gegner beim Gehöft Warffatschi in der Richtung von Kat- schaomsk größere Kräfte. Er führte einen Angriff gegen die Station Cumrak aus. wurde aber durch unser Maschinengewehr- abg^refen. Unter dem Schutze der Dunkelheit und des schlechten Wetters vermochte der Gegner sich der Stattvn Sfe- Nitschnam zu nähern, wurde aber auch hier in die Flucht geschla- gen. jn bei Richtung von Weliketnjschek griff der Gegner mit ^ner KavaRcrieabteilung von 500 Mann. Geschützen und zwei Maschinengewehren an und wurde nach sechsstündigem Kampf unter großen Verlusten zurückgeschlagen. PT
27 -J tna - lWB.) Nach einem hiesigen rrf^c- me öet ^ er Sonderberichterstatter der „Times" in Charbm vom 31. August, daß die Kampftätigkeit an d«r Iissurrfront am Montag stark zugenommen habe. Die beiden Fronten der alliierten Streitkräste seien angegriffen wor- en. Die Kosaken hätten vier Kanonen verloren und 100 Mann. Die tschechischen, englischen und französischen Trup- pen wurden in den Kampf verwickelt, später auch di- WPamschen. Ihre Gesamtverluste betrugen ungefähr 300 Mann an Toten und Verwundeten. Die Frontlinie wurde b Meilen zurückgenommen. Japanische Truppen treffen rasch ^fgebiete ein. Man glaubt, daß eine feindliche, f tQrfe Knippe vom Khanka-See aus ungefähr 100 Meilen nördlich von Wladiwostok gelandet und nach Grodekowa gesackt worden sei, um die sibirische Bahnlinie
beiden Seiten zu besetzen und die Verbindung zwischen Wladiwostok und Charbin abzuschneiden. Wie schwieriges -.age ist, kann aus der Tatsache entnommen werden, daß ein anschnlicher Teil der tschechischen Truppen zurückgebracht wurde, um die Bahn zwischen Nikolsk, nörolich von Wladi- Wostok, und Grodekowa zu besetzen.
Moskau, 27. Aug. (WB.) Meldung der Petersburger Telegra^en-Agentur. Aus dem Gouvernement Tschernigow vom 21. August mitgeteilt, daß die Auf. ständischen die große Brück- bei Lokotj, östlich Gluchow ver- brannt haben. Ebendort wurden beim Wasserpumpwerk orer Telegraphenstangen heraus gerissen.
Die deuffchen und österreichischen Kriegsgefangenen.
Moskau, 27. Aug. (WB.) Meldung der Petersburger In einen: drahtlosen Telegramm „An Alle dementiert Genosse Trotzff die amerikanische Lüge welche besagte, daß die Sowjets die allgemeine Bewaffnung aller b^ffchen und österreichischen Kriegsgefang^en zum Kanipse gegen die TschechElowaken durchführen wollen. In der Solchetarmee befänden sich lediglich einige frlihereKriegs- gefangene, die russische Staatsbürger geworden sind.
Aufhebung des Privatgrundeigentums iu den Städten.
. Moskau, 24. Aug. (WB.) Nach der „Prawda" hat das Zentral-Exekutivkomit^e in der Sitzung vom 22. August den Erlaß eines Dekrets beschlossen, das in allen Städten den Privatbesitz auf Grundstücke beseittgt. In Städten über 10 000 Einwohnern wird das Recht auf Privatbesitz auf sänttliche Bauten abges-chafft, deren Ertrag einschließlich des Grundstückertrages iiber die von den Ortsbehörden festgesetzten Normen hmausgeht. Hypotheken über 10 000 Rubel werden annulliert rrnd die früheren Eigentümer den Mietern gl^rchgestellt. Das Dekret erstteckt sich nicht auf Industrie, unternehmen,
Die LrgäüftWSlikMZe fl« §reßer Nukrüß ünlegeiAet.
Berlin, 37. Aug. (WB. Anrtlich.) Heute nachmittag sind im Auswärttgen Amte von den deutschen und russischen Bevollmächtigten drei Ergänzungsverträge zu den Brester Verträgen unterzeichtnet worden, nämlich ein Ergänzungsvertrag zum Friedensvertrag sowie ein Finanzabkommen und ein Privatrechtsabkommen zur Ergänzung des deutsch ruffischnr Zusatzvertrages zum Friedensvertrage. Die Der- träge bilden das Ergebnis der seit mehreren Wochen zwischen den deuffchen und russischen Delegierten in Berlin geführten VerLmrdlunübn,
^uch der Zarewitsch remordet?
August. DI- „Dolly Mayl" berichtet, d--b ei« ^ antam, mitteilte, das, die
de- Zaren auch den Z-. rew.tsch getötet hatten. Di- Wrber begaben sich zu bem klei. nen Prinzen und erklärten thm: Wir hab^n deinen Vater ge.
' inCS Hunde- für einen Hnnd. Der Arrewitsch brach ,n Tranen aus, irrrrmf einer van der Bande lhn mit dem Revolver niedcrfchoß.
„Cm TrlNjm vom nrnrn Dölkerbmid."
. Wrgenn-ister i. R. Q u ° h I. ^ ^ h. s , {c&rejfit ^ bet „Deutschen Tageszeitung":
Nicht nu r in den Ländern unserer Kriegsgegner, sondern auch in Deutschland selbst treten wirre und unausfijhr» bare Regung-n zur Begründung eines neuen Völkerbundes zutage. Ein solcher Völkerbund soll den Weltfrieden sickert, -md alles Kriegfllhren in Zukunft unmöglich machen. B- kennilich stutzt sich eine deutsche Ausführung zugunsten des neuen Völkerbundes auf einen offenen Brief des bekannten Lord Grey. den der „Kladderadatsch" schon zu Anfang de» m äB ° rt un& Eild als den „Mann ohne Gewissen" darstellte Als solcher hat er sich denn auch bis zu s-in-m Ausscherd-n aus dem Dienste hinreich-rrd hervorge. ran und mit den gemeinsten Waffen gegen Deutschland und desien Verbündet- gearbeitet. Nur einen deutsck)-n Verehrer
e LK §t;e mr. Ö .!^ Iefeten Botschafter in London, Fürsten Lichnowski. Glücklicherweise reden nur wenige deutsche Zerst-ngm in wunderbaren Tönen dem Wettftneden das Wor-t Bedingung für letzteren soll sein, daß Staatshäupter und Regierimgen den Gedanken aufrichtig und mit Ueber- zeuA-ng aufnehmen und selbstverständlich alle Freunde des Völkerbundes für den Weltfrieden in Wort und Schrift ein- treten und werben. D°r englische Völkerbund soll nun die Welt gegen die Mittelmächte zusammenschließen. Die deut- scheu Träumer dagegen erkläre»: Die dem Völk-rbunde an. gehörenden Staaten - und allen zivilisierten Nationen steh« er nach ihnen offen - sollen sich tunlichste B«schrän. rung außerpolrttscher Handlungsfreiheit auferlegen; auf Anwendung von Gewalt verzichten. Streitfälle sollen 'durch Venmttümg oder Schiedsspruch geschlichtet werden. Ver- stanbigungsrat und ständiger internattonaler Gerichtshof werden dabei eine wichtige Rolle spielen. Das vornehmste Gebot des Völkerbundes soll lauten: „Du sollst nicht Krieg Versuch zu gütlicher Vermttttung ge- durch diesen Satz n^n nicht, wie übrigens bei allen derartigen Versuchen, ohne weiteres zugegeben daß dre Knegsrüstungen bei allen nach Wahrung ihre/ In- tereffen strebenden Völkern aufrecht erhalten bleiben uiü> beim Versagen des Völkerbundes-Gerichtshofes der Krieg doch dre Enffcheidung bringen muß? Hat denn der Völker- brind, der sicherlich in seiner Mehrheit aus Advokaten und sogenannten Staatsmännern bestehen wird. — die Advokaten melden sich ja bereits —, überhaupt Anspruch auf Verttaüen, und hat er die Macht, gegen einen Krieg unter- nehmenden Staat wirksam vorzugchen, und wird dieser warten, bis er angegriffen und mit den Waffen zur Ord- nung gerissen wird? Die Bemühungen oder Leistungen der Demokratie und Sozialdemokratie sind bisher dock) aller- lvärts kläglich gescheitert. Wo sind denn die sittlich-geistigen Kräfte und Massen, die man jetzt aufbieten will, unr in Zu. kunst Kriege zu verhindern? Will man die nach all den Er/ahrun^en des Krieges plötzlich hervorzaubern? Ma- ralische Hemmungen haben Deutschlands Feinden von Haus aus gefehlt. Deusschland wird, so hoffen wir, doch nach langen, schweren Knegsjahren, den Endsieg und einen machtvollen, deuffchen Frieden herbeiffihreli. Gerade dieser Krieg hat deutlich bewiesen, daß selbst seine ärgsten Folgen nicht durch verttagliche Abmachungen gemindert werden können, und nur der Wille, die Macht, die starke Waffe entscheiden können. Deuffchfand bedarf auch weder von innen noch von außen einer Friedensmahnung, es wird vielmehr selbst auch darin stark genug, einen Bund von Mächten nach eigenem Gefallen schaffen und organisieren, der an erster Stelle weiter der starke Hort des' Weltfriedens sein und bleiben wird.
Frlttlffiikter Ikifung — Cljamlsfrlnm.
©egen das verurteilende Erkenntnis des Frankfurter Schöffengerichts in dem Prozeß der . Frankfurter Zeitung" gegen den Schriftsteller H. St. Ehamberlain hat der Rechtsbeistand des Beklagten, Justizrat Elaß. Berufung eingelegt.
ChMbecküin gegen .ssrnnssnrter Zeiinng".
Von Prof. A u g. G e b h a r d,
Friedberg (Heffen).
^ /' II.
STod) am 13. 7. 70 mutet das Vlatt Leopold Sonnemanns gegen die ..Volkspest des 19. Jahrhunderts, gegen den Militarismus . Die spanische Thronfolgefrage wird als preußisches Wohlmanöver gewertet. Am 10. 7. 70 heißt es: „Die erste Pflicht ist es. . . mit allen Kräften dahin zu wirken, daß nicht wiederum die Achiver (Achiver ist sehr gut!) in Milleidenschast gezogen werden, wenn die Könige zu sündigen Lust und Anlaß haben , und im selben Allfsatz heißt es mtt anerkennenswerter Offenheit, frei von jeder Belastung mit deutscher Empfindung und Vaterlandsliebe. Dinge, die wir steilich billigerweise von dem Frankfurter Blatt weder erwarten noch verengen, weiter . . . „möchten wir neben anderen Erwägungen auch das Partei- > lntereffe (!!) als dringendstes Motiv bezeichnen, das uns einem l Kriege entgegenarbeiten heißt, der die nationalen Instinkte der gutmütigen Deutschen ja überaus leicht wieder rnn Spielzeug


