Ausgabe 
27.8.1918
 
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heit Deutschlands bereitet sich var lebhaft bekämpft van dem euch hierin stockreaktionären Frankfurter Blatt. Denn hat man bis 1866 aus großdeutschenEedankengängen heraus allenfalls di« bismaräfche Politik b^ämpfen können, nach 1866 mußten staats- mänNische Köpfe sich auf die Seite des nun noch allein Mög" lichen und Erreichbaren stellen. Wir aber lesen in derFrank­furter Zeitung" vom 4. 7. 69, nachdem zugegeben worden ist, daß esmöglich, aber nicht wahrscheinlich" sei, Deutschlands Einheit auf Bismarcks Weg zu erreichen:Aber diese Einheit, «die auf den Trümmern der Freiheit errichtet wird, ist wertlos." Und bis kurz vor Ausbruch des Krieges 1870-71 ist die Be­kämpfung desMilitarismus" Hauptaufgabe des mainifchen Blattes. Eine Probe aus der Neujahrsbetrachtung des Jahres 1870:Wir haben viele Gegner, die uns gegenüber stehen und viele Wunden, die uns schmerzen, aber einen Gegner und eine Wunde pur excellence jenen Militarismus, der den preu­ßischen Staat nach allen Richtungen hin durchdringt und alles, was nicht in diesem Bereiche liegt, umklammert. Ihn Zerbrechen heißt nicht, uns von allen Nebeln zu erlösen, aber heißt eine Erlösungsarbeit möglich machen. Es ist der Ratten­könig der Reaktion, an ihm verkommt die Vollkraft des Volles, die ncoralische wie physische. An chm liegt es. wenn wir Zurück­bleiben in der politischen Entwicklung gegen fast alle Staaten um ims her. Er verkümmert uns die Freude an dem allge­meinen Riesenfortschritt der Welt." Deutlich zeigt sich in die­sen letzten Worten auch der Pferdefuß der internationalen Ge­sinnung. den man sonst gern wie Mephisto durch falsche Waden' deckt. Was liegt an Deutschland, wenn nurder allgemeine Riesen sortschritt der Welt", zu gut deutsch ein möglichst unge­störtes Geschäft unter demokratischen Formen, gewährleistet ist.

Kerlin er Stank.

Wie Berliner Blätter melden, wurde unter dem Verdacht Schwindeleien in Höhe von drei Millionen Mark begangen ZU haben, die Gesellschaftsdame der Gattin des Geh. Justiz­rats Dr. Lepa. ein Fräulein Erna von Langen, in Unter­suchungshaft genommen. Frau Geheimrat Lepa, die am meisten Mitschuldige, ist zur Zeit hastunfähig, da sie nervenleidend ist. Frau Geheimrat Lepa, verwitwete Frau Landgerichtsrat Hirsch, wird beschuldigt, umfangreiche Wechseffä l Mu n gen und Betrügereien vor genommen zu haben. Die Hauptbeschuldigte will das Opfer ihrer Mit­beschuldigten und einer Anzahl von Wucherern geworden sein. Die Untersuchung ergibt folgendes: Das Ehepaar

führt« ein großes Hans, so daß die Frau schließlich in Wuc^r- hände geriet. Die Frau kam immer mehr auf die schiefe Eben«, vermochte es aber, die Situation ihrem Gatten zu verheimlichen. Sie soll dann Unterschriften ihres Gatten auf Wechseln nachgeahmt haben. Nach berühmten Vorbilder« warfen sich die Frauen schließlich auf Kriegsliefelmngen.

Und fo viel Aufwand . . .?

Ueber das Ergebnis der Hafer-Revision in Ostpreußen wird derVossiscben Zeitung" aus Königsberg berichtet:

Angesichts des dringenden Haferbedarfs des Heeres war im Frühjahr in Ostpreußen auf Befehl des Kriegs- minrfteriums eine Revision vorgenommen worden. Nach einer Mitteilung des Oberpräsidiums sind in den Tausende« von revidierten großen und kleinen Betrieben Ostpreußens im ganzen nur etwa zweieinhalb Tonnen Haftr, an Mehl, Grütze und Graupen zusammen noch nicht eine Fünftel Tonne, als verheimlicht festgestellt worden. Dagegen haben zahlreiche Landwirte den Hafer, den sie behalten durften, trotz großer Futternot der Heeresverwaltung fteiwillig zur Verfügung gestellt."

Dieser Meldung sei als Seitenstück folgende Monats- statistik über Verstöße gegen das Lebensmittelzwangssystem angefügt die uns von unserem Kölner Berichterstatter ge­drahtet wird:

Im verflossenen Monate wurde seitens der Kölner Staatsanwaltschaft wegen Verfehlens gegen Lebensmittel­verordnungen in Köln allein gegen 1909 Personen Straf­verfahren eingeleitet, darunter gegen 237 Personen wegen Ausfuhr von Gemüse und Obst, Kartoffeln und andern Lebensmitteln. 38 Personen mußten verhaftet werden, hauptsächlich wegen verbotenen Schlachtungen und Schleichhandel." *

Man ersieht ans diesem Monatsnachweis allein für einen Bezirk, welch ungeheurer Apparat dazu erforderlich ist, um das Ernährungssystem allein auf strafrechtlichem Wege durchzuführen. Wenn das in den anderen Monaten so weiter geht, kommen für Köln allein rund 26 000 Strafver­fahren jährlich heraus. Und doch wird soviel Aufwand unnütz vertan.

Ist das Kriegsmncher?

Diese Frage wirft ein Mühlenbesitzer und Mitglied Ges Bundes der Landwirte im Westen ans Anlaß folgen­den Erlebnisses auf. Der Mühlenbesitzer hatte sich zur Beleuchtung seiner Wassermühle im Jahre 1913 einen kleinen Gleichstrom-Dynamo zrrm Preise von 320 Mark angeschafft und freute sich an der tadellosen Arbeit des Apparates bis ASm Januar d. Js. EinKurzschluß in der Ankerwicklung" machte ihn unbrauchbar und der Apparat wurde wohlverpackt als Eilgut an die Herstellungsfirma in Altona geschickt, mit der dringenden Bitte um schleunigste Ausführung der Reparatur, da der ganze Mühlenbetrieb bei- dem völligen Mangel an anderen Beleuchtungsmöglichkelten solange in Dunkel gehüllt sei. Versprochen wurde freilich auch die Er­füllung dieser Bitte, aber es vergingen doch rund drei Monate, bis di« verhältnismäßig kleine Reparatur ausge- führt und der lichtipende Dynamo in einer anderen Holzkiste Verpackt wieder,- in seiner Mühle eintraf. Acht Tage später.

folgte dis Rechnung, die nach Aktzug von 4,60 Mark für Altkupfer, das der Mühlenbesitzer für die Reparaturarbeit selber hatte beschaffen und nachliefern müssen, noch auf 765,40 Mark lautete (davon 30 Mk. für Rollgeld und Der- packungskosten). Die Reparaturkosten des Dyncunos, den unser Freund seinerzeit fir und fertig für 320 Mark hatte kaufen können, beliefen sich für ihn jetzt auf 770 Mark, waren also fast 2 1 /* mal so hoch. Ja, Höchstpreise gibt es eben für Jndustrieerzeuguisse und -Leistungen nicht. Hier in diesem Falle wäre aber doch zu untersuchen, ob nicht eine wucherische Ausbeutung der Notlage unseres Mi'chlenbesitzers durch die reparatnrausführende Firma vorliegt, oder ob die Höhe d«r Kostenberechnung sich glaubhaft begründen läßt.

Die Mohnnngsfürsorge.

Auf dem <mn 9. August ftattyehabten Kreistage des Kreises Heppenheim wurde über eirnn Antrag des Kreistogsabgeord­neten Rechnungral Wiegand beraten, der Bereitstellung staat­licher Mittel für den gemeinnützigen Wohnungsbau forderte. Der Antrag wurde vom Kreistage Heppenheim einstimmig an­genommen. Zn der Entschließung heißt es:

Der Kreistag stimmt den Ausführungen des Abg. Wie­gand zu, mit welchem er seinen an den Kreistag gerichteten Antrag, betreffend die Bekämpfung der Wohnungsnot, be­gründet hat. Er bestätigt, daß schon jetzt in verschiedenen größeren Gemeinden des Kreises ein>enklicher Mangel an Wohnungen gesteht und daß sich nach Beendigung des Krieges dieser Mangel vermutlich noch sehr viel schärfer geltend machen und zu einer förmlichen Wohnungsnot führen wird. Dieser Rot in erfolgreicher Weise entgegenzuwirken, wird aber den Gemeinden und den in einzelnen Gemeinden bestehenden gemeinnützigen Baugenossenschaften und Baug-esellschasten nur möglich sein, wenn der Staat zur Förderung der Wohnungs- fiirforge größere Mittel zur Verfügung stellt. Der Kreistag richtet daher an die Großh. Regierung die Bitte, den auf die Bekämpfung der Wohnungsnot gerichteten Bestrebungen der Gemeinden rrnd anderer Körperschaften durch Bereitstellung erheblicher Staatsmittel eine kräftige Förderung an-gedeihen zu lasten."

Schon vor Monaten hat sich der Kreistag des Kreises Worms in demselben Sinne, auf Antrag des Kreistagsmit- gliedes Frhr. Cornel Heyl zu Herrnsheim, an die Großherzog­liche Regierung gewandt.

Man ist im Lande der Meinung, daß mit dem Vau von Wohnungen nun nicht mehr länger gezögert werden darf. Auch der Zentralverein für das Wohnungswesen in Hesten, der Ernst- Ludwig-Vsrein, hat sich in einer Eingabe an die Großh. Re. gierung vom 7. April d. I. in diesem Sinne ausgesprochen.

Möchte die Regierung endlich erhebliche Staatsmittel, ohne welche die gemeinnützige Bautätigkeit im Lande nicht ausge­nommen werden kann, zur Verfügung stellen. Die Finanzlage des Landes gestattet dies nicht nur, ste verpflichtet im Gegen- teil die Regierung zur großzügigen Förderung dieser wichtigen Frage. Möchten di« zahlreichen Stimmen aus dem Lande end­lich bei dar Regierung Tate.« cruslösen!

Vom Fr!de

der Ehre.

Hencheltzrim s Wetterau), 25. August. Don hiesig«, Feih- zugsteiln-ehmern wurden in letzter Zeit ausgezeichnet: Der

Sergeant Otto O st h e i m mit der Hessischen Tapferkeitsme­daille, im Besitz des Eifernen Kreuzes ist er schon längere Zeit. Der Sergeant Otto Lemp, schon längere Zeit im Besitz des Eisernen Kreuzes und der Tcrpferkeitsmedaille, erhielt das Kriegsehrenzeichen in Eisen. Der Wehrmann Gefr. Rudolf Beith erhielt das Eisern« Kreuz zweiter Klaffe. Der Mus­ketier Albert Velten wurde bei den Kämpfen am Kemmel mit der Hessischen Tapserkeitsmedaille und jetzt in den letzten Kämpfen der Musketier Hugo W e i tz mit dem Eisernen Kreuz

zweiter Klaste ausgezeichnet. Die drei Erstgenannten sind seit Anfang des Krieges, Velten feit einem Jahre und Weitz seit einigen Wochen im Felde. Ihnen Allen unseren Glückwunsch!

Ans der Heimat.

tzriedberg. 27. August. Die Altkleiderstelle ist am Mittwoch und Samstag dieser Woche geschloffen. Diejenigen Personen, welche behufs Erlangung eines Schrchbedarfsschein getragene Schuhe abgeben wollen, können dies bei der siätze Bokleidungsstelle an den Vezugsschein-Ausfertigungstagen, je­weils Dienstag, Donnerstag und Samstag tun.

Ablieferung getragener Männer-Oberkleidung. Die V«- wohner der Stadt Friedberg, einschließlich derjenigen des Stadtteils Fauerbach, welche sich zur Abgabe eines An­zugs usw. bereit erklärt haben, wüsten solche nunmehr heute D i e n st a g, den 27. August, nachmittags von 26 Uhr, im S a a l b a u zur Ablieferung bringen.

FC. Butzbach, 26. Aug. Im nahen Nieder-Weisel ver­starb im 66. Lebensjahr der frühere Reichs-Limes-Arbeiter Franz Schäfer, ein treuer Gehilfe und Begleiter der Reichs- limesforscher. Bei der Grundsteinlegung der jetzigen Saal- bnrgnachbildung durch den Kaiser leistete der Verstorvene beim Einlaßen des Grundsteines und dem Einfügen der Ur­kunde Kaiser Wilhelm und dem damaligen Kultusminister Studt die Handreichungen.

FC. Alsfeld, 26. Äug. Das Kreisamt weist die Bürger­meister des Kreises an zu berichten wieviel, Aar ungefähr in den einzelnen Gemarkungen mit Ginster bestanden sind und wie hoch der Ertrag an grünem Ginster pro Hektar geschätzt wird.

FC. Vom Main, 26. Aug. Der schönsten und wert­vollsten Kuh des Landwirts Schuck in Elsenfel- wurde im Stalle die Zunge glatt abgeschnitten und mitgenommen. Das Tier mußte abgeschlachtet werden.

Aus Starkcnburg.

Jubiläum der Firma M-rck. In diesen Tagen feiert me bekannte Firma der chemisch-pharmazeutischen Groß- Industrie E. Merck in Darmstadt ihr 250jähriges Jubiläum. Dre Firma fft aus der dortigen Engel-Apotheke hervorge­wachsen, deren Gerechtsame im Jahre 1668 zum erstenmal einem Angehörigen des Hanfes Merck verliehen wurde und. bie bis jetzt in ununterbrochenem Besitz der Familie ge­blieben ist. Bei den weitreichenden Beziehungen der Firma zu Pharmazie, Chemie und Medizin, zu vielen Gebieten dev Technik und dem Drogenhandel werden weite Kreise an dem seltenen Gedenktag Anteil nehmen.

FC. Dieburg. 26. August. Die Ludendorfsspende hatte tat hiesigen Kreise ein Ergebnis von 2848,39 Mark. Di« Orte Groß-Umstadt und Lengfeld haben die größten Spenden zu bis», sem erfreulichen Ergebnis Leigetragen.

Aus Rheinhessen.

FC. Mainz, 26. Aug. Wahrend des Schccukelns stürzten' die Balken einer Schaukel in der Uferstraße dahier, die ab- gefault waren um und trafen den etwa zweijährigen Sohn eines Berrrjsgenossenschaftsbeamten derart am Kopfe, daß er sofort tot war.

FC. Vudenheim, 26. Aug. Die Zeitungsmeldung, daß Herr von Waldthausen sein in hiesiger Gemarkung gelegenes Schloß verkaufen will, bestätigt sich nicht.

Aus Hessra-Nafsau.

FC. Pfeddersheim, 26. Aug. Weil er sich zum Hilfst dienst nicht gemeldet, verurteilte das Schöffengericht den Taglöhner Schöler von Leiselheim zu einer Woche Ge­fängnis.

Höchst a. M. (Den eigenen Sohn durch Leichtsinn er­schossen). Zu dem bedauerlichen Unglücksfall, der sich am Samstag früh in dem Eisenbahnzug kurz vor der Einfahrt des Zuges in die Station Höchst i. O. ereignete, erfahren wir von maßgebender Stelle: Der Geflügelhändler K. Hack hatte seinen neun Jahre alten Sohn zum Geflügelhandel mit auf die Reise genommen. Beide wollten am Samstag ftüh von Beerfelden aus nach Hause fahren. Unterwegs stieg der Lanüsturmmann Süßmann Storger, in Darmstadt wohn? Haft ein, der Gefangene zur Arbeit nach dem Odenwald ge­bracht hatte. H. griff nach dem in der Ecke stehenden Ge* wehr, machte zunächst einige Griffe, worüber sich der Junge noch fteute, legte dann im Scherz auf ihn an, worauf der Schuß losging, demKind durch den Mund ging und im Genick wieder herauskam. sodaß der- Tot sofort eintrat. H. be­hauptet, daß er das Gewehr enfficherte, daß er aber vor dem Schuß das Schloß geöffnet hatte und kein Geschoß sah, .lvorcmf er ohne Bedenken abdrückte. Abgesehen von diesen» bodenlosen Leichtsinn ist es jedenfalls unverantwortlich von dem Landsturmmann Storger, das geladene Gewehr einem Anderem, zudem noch zu solchen gefährlichen Spielereien z« iiberlassen. Die Folgen werden wohl für Beide nicht cms» bleiben.

FC. Dotzheim, 26. Aug. '(Sinken der Holzpreise.) Bet der hier abgehaltenen Versteigerung von Eichenschälholz wur* den durch vernünftiges Bieten ein Rückgang der Holzpreife um etwa eindritte! gegen friiher erzielt. 100 Stück Eichen* schälholz-Stangen mittlerer Qualität kosteteten durchschnitb lich 5060 Mark. Die Versteigerung erhielt die Geneh­migung des Gemeindevorstandes.

FC. Weilmünster, 26. Aug. Der Steinbrucharbeiter Heinrich Kissel erhängte sich aus Lebensüberdruß.

FC. Schierstein, 26. Aug. In der Scheune des Beige­ordneten Lang dahier brach Großfeuer aus, das binnen kurzem das Gebäude in Asche legte. Reiche Heu- und Stroh­vorräte wurden ein Raub der Flammen.

'FC. Wehen i. Ts., 26. Aug. Seit dem 17. August wurde hier der allgemein angesehene Landwirt Philipp Wilhelmi vermißt. Vorgestern ffel n»n Waldarbeitern bei ihrem passieren des Gemeindewoldes ein intensiver Leichengeruch aus. Sie suchten deshalb die Gegend ab und fanden den Vermißten an einem Baume hängend tot aus. Häusliche Zerwürfnisse haben den Unglücklichen, der ans zweiter Ehe drei Kinder im Alter von neun bis zwölf Jahren hinter* läßt, in den Tod getrieben.

FC. Braubach, 26. Aug. Durch Gasvergiftung erlitt auf einem hiesigen Werk ein französischer Kriegsgefangener de« Erstickungstod.

Kirchliche Nachrichten.

Evangelische Gemeinde.

Gottesdienst in der Stadtkirche.

Mittwoch, 28. August, abends 8*4 Uhr: Krieg sanda'cht. Herr Pfarrer Ritter.

Gottesdienst im Stadtteil Fauerbach.

Mittwoch, 28. August, abends 9 Uhr: Kriegsandacht.

AriMMlkizkMtt

»es Srri»«rvrits Nachweise» ». d. Hilsis-ienftmelbesteUe Friebberr.

Offene Stell?« r

Mehrere Mi'chrevisoren, 1 Schuhmacher, 2 Knechtefamilien. 1 Kutscher. 3 Knechte, 1 Verwalter, 1 Schäferfamilie, 1 Tage- löhnerfamilie, 1 Nachtwächtersamilie, 1 Müller. 1 Landbriesträger, 4 Dienstmägde, 19 Hausmädchen, 1 Monatsfrau, 1 Küchenmädchen, 1 Melkerin. Für besetzte» Gebiet: Frauen und Mädchen aller Art, Hilssdienstpflichtige in nicht wehrpflichtigem Alter, außer­dem 50% Erwcrösunsähige und Jugendliche tm Alter zwischen 17 und 18 Zähren.

Stellensuchender

Mehrere Melkerfamilien und ledige Melker, 1 Heizer^ 3 DÜlo- fräuleins, 1 Haushälterin für Landwirtschaft.-

Verantwortlich für den politischen und lokalen Teil: Otto H i r s ch e l, Friedberg; für den Anzeigenteil: R. Heyner, Friedberg. Truck und Verlag derNeuen Tageszeitung*, A- G. Friedberg L &