wird eine Masse Dich beseitigt werden müssen. Es sind darum schon jetzt alle diejenigen Maßnahmen in Aussicht zu nehme«, die das bisherige Milchguantum wem-gstens für Kinder, Frauen und alte Leute sichern. Ferner dürfte die Beschlagnahme aller Vorräte an kondensierter Milch durch den Staat Unverzüglich an die Hand zu nehmen sein.
Was die Uankees wollen.
Washington, 2t. August. (Reuter) Senator Lüdge sprach im Senatsautzschuß für auswärtige Angelegenheiten zum Heeresgesetz und warnte vor der hinterhältigen deutschen Friedensstimmungsmache. Der Friede wird diktiert und darf nicht mit Deutschland verhandelt werden, damit es nie wieder im Stande ist, den Weltfrieden zu stören. Im einzelnen müssen Deutschland folgende Friedensbedingungen aufgezwungen werden- Vollständige Wiederherstellung Belgiens, bedingungslose Herausgabe Elsaß-Lothringens und der italienischen Gebiete Oesterreichs. Sicherheit Griechenlands, Unabhängigkeit Serbiens und Polens und Slawen- freiheit Rußlands von deutscher Herrschaft, einschließlich der Rückgabe des russischen Gebiets, das durch den Vertrag von Brest-Lrtowsk entfremdet wurde. Ferner muß Konstantinopel zu einem Freihafen gemacht werden. Palästina darf nie wieder unter türkische Herrschaft zurückkehren. Die wichtigste Won allen Friedensbedingungen ist, daß die großen slawischen Volksteile m Oesterreich, nämlich die Jugo-Slawen und Tsthecho-Slowaken unabhängige Staaten werden müssen. Diese im Verein mit den Polen werden dem Vormarsch Deutschlands nach dem Osten im Wege stehen. Was das deutsche Volk betrifft, so denkt natürlich niemand daran, es z» vernichten. Wir sind nicht im Kriege, um den Versuch zu machen, Deutschlands Regierungsform zu ordnen, das müsst. - die Deutschen selbst tun.
Das eiserne Kren;.
In den ab gelaufenen vier Kriegsjahren, bis zum 1. Äug. 1918, ist das Eiserne Kreuz erster Klaffe etwa an 135 000 Inhaber verliehen worden. Eiserne Kreuze zweiter Klaffe sind über 4 X A Millionen zur Verteilung gelangt. In der Heimat wurden etwa 6500 Personen mit dem Eisernen Kreuz am schwarz-weißen Bande ausgezeichnet, eine Zahl, die gegenüber den im Felde verliehenen Eisernen Kreuzen kaum in Betracht twirmt, namentlich wenn man berücksichtigt, daß sie sich auf den Zeitraum von vier Fahren verteilt.
Das Großkreuz des Eisernen Kreuzes tragen, außer dem Kaiser, bisher vier unserer Feldherren, nämlich die General- feldmarschälle v. Hindenburg, v. Mackensen, Prinz Leopold von Bayern und der Erste Eeneralguoallermeister General der Infanterie Ludendorff. Das Eiserne xreuz mit Strahlen (das Blücherkreuz) besitzt lediglich Generalfeldmarschall von Hinden- burg.
Lohne der Grnlearbeiter.
Kiel, 20. August. Ein Inserat von erfrischender Deutlichkeit "wird im „Fehm. Wochenblatt" veröffentlicht. Es besagt:
„August Scharliß ist mit 200 kräftigen Erntearbeitern aus Fehmarn eirlgetroffen und will mit seinen Leuten arbeite, wenn ihnen an Taglohn wenigstens 20 Mark mit freier Verpflegung gezahlt wird. Es wird nicht billiger gearbeitet. Meldungen können beim Gastwirt Oldsrog in Petersdorf abgegeben werden. Falls ein Tagelohn von 20 Mart nicht bewilligt wird, karm und darf von diesen Arbeitern keiner bei den Bauern in Arbeit gehen."
Die schöne Spekulation des Herrn Scharliß auf die Leute- <wt dürfte freilich ein Loch bekommen haben. Der zuständige Kreisarbeitsnachweis in Oldenburg i. Holst, teilt nämlich mit, daß er bei dem stellvertretenden Generalkommando in Altona und vorn Landrat Schritte unternommen habe, die durch den Arbeitsnachweis vermittelten Erntearbeiter entweder zur Aufnahme der Arbeit oder Mm Verlaßen der Fnfsl Fehmarn zu veranlasse«.
AiMruiig tut dmigtud not!
Die „Schokolade-Handelszeitung" schreibt: „Deutschland lieferte der Schweiz im ersten Vierteljahr 1918 über 60 000 Ztr. Zucker. Mit diesem Zucker fabrizierten die Schweizer Firmen -120 000 Ztr. Schokolade. Fm gleichen Zeitraum erhielten wir mrs der Schweiz aber nur die lächerlich geringe Menge von 6000 Zentnern Schokolade, und jetzt ist die Aufuhr aus der Schweiz wieder einmal geschloffen. Frankreich dagegen bekam tm ersten Vierteljahr 1918 von der Schweiz etwa 24 000 Ztr. Schokolade geliefert, ohne auch nur einen Zentner Zucker nach der Schweiz ausgeführt zu haben. Dies ist doch ein ganz unhaltbarer. unbegreiflicher Zustand. Deutscher Zucker wird in großen Mengen nach der Schwerz ausgeführt, damit die dortigen Firmen damit Schokolade für Frankreich anfertigen. Die deutsche Regierung muß unbedingt dafür sorge?:, daß weit mehr Schokolade aus der Schweiz nach Deutschland eing-eführt wird." Entbrechen diese FestelluNgen den Tatsachen, dann erhebt, sich die Frage, was gedenkt die Regierung zu tun, um derartige für Deutschland unwürdige Vorkommnisse künftig zu verhindern und einen hinreichenden Ausgleich für den Ausfall herbem!- führen.
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Die Kleiderstoffnol behoben?
In letzter Zeit gingen über die Kleiderstoffnot widersprechende Nachrichten durch die Presse. Nun erklärt der Leiter der Neichsbekleidungsstelle, Geheimrat Dr. Beutler, daß die Kriegsrohstosfabteilung vor einigen Tagen der Neichsbekeidungsstelle mehrere Millionen Meter Stoffe für Oberkleidung und weitere Millionen Meter Webstoffe für Unterzeug sowohl für das letzte Vierteljahr 1918 als für
haS erste Vierteljahr 1910 mit angemessenen Lieferfristen zur Verfügung gestellt hat. Daß die noch in der Entwicklung befindliche Industrie der Stapelfaser noch geraume Zeit brauchen wird, ehe sie alle Bedürfnisse der bürgerlichen Bevölkerung restlos befriedigen kann, versteht sich von selbst. Zu einem Anzug gehören im Durchschnitt nicht ganz 3 Meter Stoff in enffprechender Breite. Aus einer Million Meter können also mehr als 330 000 Anzüge hergestellt werden. Geheimrat Beutler glaubt auch versichern zu können, daß wir durch die Fortschritte der Ersatzstoffindustrie dieser Sorge in der Hauptsache nunmehr überhoben nsid, und daß wir noch im Laufe dieses Kalenderjahres Ersatzstoffe an die Verbraucher werden bringen konnen,die für Wäsche sowohl wie für Oberkleider, abgesehen vielleicht allein von der Säuglingswäsche, allen billigen Anforderungen genügen werden. In der auch von uns wiedergegebenen amtlichen Mitteilung, daß eine Wiederholung der Kleiderabgabe für Arbeiter nickt zu erwarten wäre, glaubt übrigens das gut unterricktete Fachblatt „Der Konfektionär" der Reichsbekleidungsstelle Sophistik Nachweisen zu können. Es betont, daß Nachdruck auf die Worte „für die Arbeiter" gelegt werden müsse, „denn in Wirklichkeit wird wahrscheinlich, sogar sehr bald, die Kleidersammlung für bedürftige Kriegsteilnehmer wiederholt werden. In der breiten Öffentlichkeit wird die Meldung jedoch anders verstanden, und die Folge muß fein, daß das Vertrauen zu amtlichen Erklärungen immer mehr schwindet". »
Gin Stimmungsbild.
Auf der in voriger Woche zu Friedberg ab g ehaltenen Versammlung der Vereinigten Landwirte wurde der Brief eines bei Altenstadt wohnenden Oekonomierats, eines hervorragenden Landwirts, der sein Leben lang treu zu Fürst und Vaterland gestanden hat und der z. Zt. von einer Kuh bei einer Viehhaltung von 53 Kühen auf den Kopf und Tag 8,49 Liter Milch abliefert, zur Verlesung gebracht. Das Schreiben ist ein Wahrzeichen dafür, wie man es in gewiffen Kreisen meisterhaft versteht, die Erzeugung zu hemmen und den Landwirt zu verärgern. Das Schreiben lautet:
Sende Ihnen einliegend eine mit unleserlicher Unterschrift erlaffene Verfügung der Landes-Milch- und Fettstelle zur gefälligen Einsicht und Rücksendung, da ich unter Glas und Rahmen das Schreiben aus der Kriegszeil 1914/18 der Nachwelt übermitteln möchte. Auch diese soll ermessen, welche Art von VerfügU'Ngen die jetzige Zeit ersinnen konnte.
Was denkt denn eigentlich die Milch- und Fettstelle über eine solche Verfügung, hat sie keine Ahnung, daß solche Erlaffe der reine Unsinn sind und Verfügungen enthalten, die unter gar keinen Umständen gehalten werden können. Den Kühen müßte ich die Verordnung in den Stall hängen und den Milchkühen den Ernst der Lage vor Augen führen, ich glaube nicht, daß ein Erfolg erwüchse.
Welche Umstände sprechen denn bei der Milchergiebigkeit mit? Das scheint die Milch- und Fettstelle, die als solche dies wißen müßte, — nicht zu wißen. — Trockenes Wetter, Regen, trockenes Grürrfutter, naffes Grünfutter, daß das Waffer bei vorhergehendem Regen durch den Wagen läuft, gutes Futter, geringeres Futter, Heu von näßen Wiesen, Heu von trockenen Wiesen, gehaltreiche Futterrüben, gehaltlose Futterrüben, Wechsel des Melkerpersonals, übergroße Hitze und schlechte Ventilation im Kuhstall, Zunahme der Trächtigkeitsperiode usw. 50 Prozent der vorhandenen Kühe sind heute trächtig, kalben in den Monaten Januar, Februar, März April, Mai.
Was soll man von Männern halten, die Verfügungen erlaßen und von den Voraussetzungen einer täglich gleichbleiben- den Milchmenge keine Ahnung haben, und ich betone dies ausdrücklich, weil diese sonst solche Verordnungen unmöglich erlaßen konnten.
Und mm die Strafen, — weil eine Kuh heute einen Liter Milch aus ganz natürlichen Gründen weniger gibt, 53 Kühe selbstverständlich 53 Liter weniger geben: Ein Fahr Gefängnis und sage und schreibe Zehntausend Mark Geldstrafe. Za, leben wir denn im deutschen Reich oder in einem fremden Erdteil, weit hinter dem Monde? Welchen Richter würde, vorausgesetzt, daß er Kenntnis der Viehhaltung hätte, derartige Strafen ansetzen können? oder sind diese dazu bestimmt, den dummen Bauern vollständig zu vorärgern und ihn aller Pro- duktionsfteudigkeit zu berauben.
Nein, hier denkt der deutsche Bauer doch beffer, er hält durch und produziert Milch, selbstverständlich aber nur ick dem Maße, wie er es leisten kann.
Aber nicht vergeffen wird or solche Erlaße, Verfügungen und Strafandrohungen, und zwar hier von Männern, die keine Ahnung von Viehhaltung und Milchwirtschaft haben, sonst könnten derartige Dingo nicht Vorkommen.
An jedem Tag kann hier Milchbestand und Ablieferung fest- gestellt werden, man kann nur finden» daß kein Tropfen Milch mehr in die Haushaltung kommt als das richtige zugewiesene Maß und alles andere der Stadt restlos zufließt. So habe ich es seither gehalten und so wird es weiter gehalten. Je mehr Milch ich abliefere, um so höher die allerdings «sehr mäßige Eeldeinnahme.
Man seudo mir in künftigen Fällen zu Kontrollen Sachverständige, aber nicht Neulinge, die, ich muß es annehmen, noch keine Ahnung von Vieh- uni) Milchwirtschaft haben.
Schsn nnM ein Luftangriff autfrnnhfurt a M.
Heute gegen Mitternacht konnte man wieder ein lebhaftes Feuern in der Gegend von Frankfurt wahrnehmen, ununter- brochen rollte der Donner der Abwehrgeschütze und blitzten die zerplatzenden Geschoffe. Wie wir hören, hat wieder ein feirrd- liches Flugzeuggeschwader Frankfurt heimgesucht, mußte aber umkehren, ohne Personenschaden an gerichtet zu haben.
Ans ser Dermal.
Friedberg, 25. August. Die Sammlungen für die Kolonial« kriegerfpende, die von den hiesigen Militärvereinen durchgeführr wurden, ergaben für Stadt Friedberg (ohne den Stadtteil Fauerbach) den ansehnlichen Betrag von Mk. 1600; man sieht aus dieser erfreulichen Tatsache, daß. trotzdem in letzter Zeit schont öfter die Gabefteudigkeit unserer Einwohner in Anspruch ge« nommen wurde, doch noch eine offene Hand für unsere Helden in den Kolonien vorhanden ist. Allen Gebern herzlichen Dankt Besonderen Da??k aber gebührt auch noch den fleißigen Sammlern und Sammlerinnen von der Augustiner- und Schillerschule und dem Lehrerseminar, die sich in den Dienst dieser gute« Sache gestellt haben.
Zentrale für Krjegssürsorge. Da die Volksküche vom t, September I. I. ab geschloffen ist, findet am nächsten Mittwoch keine Kartenausgabe statt. Der nächste Ausgabetag wird be-r kannt gegeben.
Aus Starkenburg.
FC. Groß-Gerau, 22. August. Wegen vorsätzlicher Milch« fälschung echielt die Frau Konrad Klink von Dornberg von den hiesigen Schöffen eine Geldsttafe von 250 Mark evt. 50 Tage Gefängnis. Ferner bestimmte das Gericht das Urteil an der Gemeindetafel acht Tage lang auszuhängen
Aus Rheinheffen.
FC. Mainz, 22. August. Ein junger Mann lieh sich gestern in einer hiesigen Badeanstalt einen Korkgürtel zum Schwimmen. Als Pfand hinterlegte er seine Brieftasche. Mann und Gürtel sah man nicht wieder, und die Brieftasche erttfjieU nur altes Papier.
FC. Mainz. 22. August. Der Sohn der Frau Zrmmermann aus Nackenheim, die aus Aerger, daß derselbe Fohannistrauben im Felde entwendet und ihm deshalb einen Schlag mit der Axt auf den Kopf versetzte, ihn schwer verletzt hatte, wurde ans dem hiesigen Krankenhaus als geheilt entlaßen. Nach der Tat sprang bekanntlich Frau Zimmermann mit ihrem anderen Kinde tn den Nhein, beide wurden aber gerettet. Die Frau hat sich nunmehr wegen Totschlagsversuchs zu verantworten.
FC. Gonsenheim, 23. Aug. Im hiesigen Gemeindewald entstand gestern ein großer Brand, der mit Hilfe des Militärs gelöscht wurde. Der Schaden ist sehr erheblich.
FC. Gustavsburg, 22. August. Neun Enten wurden dem Werkmeister Münker, vier Gänse dem Werkmeister Klausfelder aus dem Stalle gestohlen.
FC. Worms, 22. August. Die hier aus dem Rhein gelandete Leiche wurde als die des 18 Jahre alten bayerischen Unter« Offiziersschülers Xaver Ernst festgestellt. Der junge Mann ist beim Baden im offenen Rhein, wozu er kommandiert gewesen, am Nonnenbusch bei Bobenheim ertrunken.
FC. Wörsdorf, 22. August. Ern hiesiger Einwohner hatte in dem hiesigen Forellenbach widerrechtlich 30 Pfd. Forellen gefangen, war aber von der Tochter des Fischpächters beim Fang beobachtet worden. Der Fischfrevler fuhr mit dem Zuge nach Wiesbaden, wo ihm am Bahnhofe die Beute von der Polt« zei abgenommen wurde, die von der Tochter des Pächters telephonisch von der Ankunft des Fischdiebes in Kenntnis gesetzt; war.
Aus Heffen-Nassa«.
FC. Wiesbaden, 22. August. Einen bösen Hereinfall erlebte hier ein Konditor, dem von unbekannten Personen Zucker angeboten wurde, 'den er für 4800 Mark kaufte. Es waren etwa 20 Doppelzentner. Der Zucker war für die Heeresverwaltung bestimmt und auf einem Rheinschiff in Mainz gestohlen worden. Der Zucker wurde bei dem Konditor gefunden und beschlagnahmt. Einer der Diebe sitzt in Mainz in Untersuchungshaft. Der Konditor wird sich wegen Hehlerei zu verantworten haben.
FC. Biebrich, 22. August. Ein Händler und ein Taglöhne-r» die schon lange im Verdacht von Eoheimschlachtungen stehen, sowie ein Wirt wurden in Hast genommen. Bei den erstgenannten wurde ein frisch geschlachtetes Schwein im Gewicht von 150 Pfd. vorgeftmden und beschlagnahmt.
FC. Usingen, 22. August. Das hiesige Schöffengericht verurteilte einen Arbeiter aus Rod a. d. Weil, weil er mit einem anderen gewildert hatte, zu zwei Wochen Gefängnis. Etn Metzger aus Seelenberg erhielt 300 Mark Geldsttafe, weil er die Schlachtung eines Rindes vorgenommen, ohne daß das Schlachttier vom Fleischboschauer freigegeben war, und etwa 2 Zentner Fleisch und Wurst ohne Fleischmarken abgegeben.
FC. Aus dem Untertaunus. 22. August. Der hohe Preis, der für Kirschblatter bezahlt wird, um den Tabak zu veredeln, hat in vielen Fällen hier zu wildem Sammeln geführt, bei den Bäume und Aeste beschädigt wurden. Da hier ein kriegswirtschaftliches Fntereffe vorliogt, evsucbt die Behörde mit aller Schärfe auf Grund des Feld- und Forstpolizeigefetzes gegen diö Baumfrevler vorzugehen.
FC. Wetzlar, 23. Aug. Auf der Sophienhütte geriet der Arbeiter Heinrich Kuhlmann von hier in eine Trans^ Mission und wurde so schlver verletzt, daß der Tod sofort eintrat.
FC. Auel, 23. Aug. Die Eheleute Schäfer Bärz dahiev feierten ihre goldenes Hochzeitsfest. Im Februar nächsten Jahres steht Schäfer Bärz 60 Jahre im Schäferdienst de; Gemeinde.
FC. Aus Niederheffen, 23. Aug. Zwei Landwirtfrauen aus Dennhausen wurden von dem Schöffengencht in Kassel zu je 600 Mark Geldstrafe verurteilt weil sie der Milch 60 Prozent Wasser zugesetzt und obendrein noch völlig ent« rahmt hatten. — Beim Uebersetzen über die Fulda kenterte bei Philippsthal ein Boot mit mehreren Personen, von denen der Fabrikbeamte Ernst Kckhardt ertrank, während die übrigen sich retteten.
Verantwortlich für den politischen und lokalen Teil: Ott« Hirschel, Friedberg; für den Anzeigenteil: LFeyner. gliedberg. Druck und Verlag der »ftegfn Tageszeitung*, A- <$* Friedberg t £ A


