Ausgabe 
26.8.1918
 
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Dmie a«f die Flughäfen von Ochey und Luneville abgs- vorfen. Auf dem Bahnhof von Crevecoe-ur folgte einer ästigen Explosion ein Brand. Der Bahnhof von Villers- Lotterets wurde von zahlreichen Bornbeu großen Kalibers aufs schwerste beschädigt. In erbitterte« Luftkämpfen ver­irr der Gegner 81 Flugzeuge, davon allein sieben aus dem am 22. August gegen Karlsruhe angesetzten Geschwader. Unsere eigenen Verluste betrugen 14 Flugzeuge. Leutnant Udet errang an: 22. seinen 57. und 58., am 23. seinen 59. 'ind 60. Luftsieg.

Die französischen Kleinianks.

Genf, 23. Aug. ImPettt Parisien" veröffentticht der Deputterte Abel Ferry einen Artikel über die kleinen franzö­sischen Sturmkraftwagen, die bei der gegenwärtigen Offen­sive zum ersten Mal in großer Zahl zur Anwendung kom­men. Die Anregung zum Bau derartig«? kleiner Sturme wagen ist demnach von zwei Mitgliedern des Parlaments ausgegangen, den Sozialisten Aubriot und Breton, die schon im Sommer 1915 die Budgetkon:mission bestimmten, den Kriegsminister zum Studium der Nützlichkeit kleiner Tanks in großer Menge aufzufordern. Infolge dieses Studiums wurde der General Etienne im Januar 1916 ermächtigt, mit dem Großindusttiellen Renault in Verbindung zu treten zur versuchsweisen Herstellung von kleinen gepanzerten Kraftwagen. Im Oktober 1916 wurden die Pläne ent­worfen und im März 1917 konnten die ersten Probefahrten ausgefiihrt werden. Jni Mai 1917 gab General Main die Ermächtigung zu einer endgültigen großen Bestellung, aber das Kriegsministerium wollte die Dringlichkeit der Lieferung von Panzerplatten für die Sturmwagen nicht zugestehen. Es bedurfte eines neuen Eingreifens der Parlamentskom­mission, um die Angelegenheit wieder in Fluß zu bringen. Als die Deutschen in diesem Frühjahr bei Amiens und Montdidier vorrückten, suchte sich die Budgettommission, wie der Abg. Ferry erzählte. Rechenschaft über.die Ursachen der französischen Katastrophe abzulegen. Sie entdeckte auch, mit welcher Nachlässigkeit im Kriegsministerium die Herstellung der kleinen Sturmwagen behandelt worden war. Sie stellte den Rüstnngsminister Loucheur zur Rede, der sofort eingriff und die französische Industrie dazu brachte, in den letzten Monaten mehrere tausend kleiner Tanks herzustellen, die sich besonders im Zusammenwirken mit der Infanterie ausgezeichnet bewährten. Der Deputierte Ferry verlangt, daß die Fabrikation noch verdoppelt werde.

Schwerer Wllrerrechtsbrnch.

Berlin. 25. August. DieRordd. Allg. Ztg." schreibt' Am frühen Morgen des 15. August stieß eine feindliche Abteilung von 80 bis 100 Mann in deutschen Stahlhelmen mit dem deut. schen Ruse:Nicht schießen!" westlich von Tangelare vor und «mrde. als man das Richtige erkannte, in heftigem Rahkampfe «eworfen. Der Führer der feindlichen Abteilung trug eine der Äffchen ähnelnde Offiziersuniform. Es handelt sich hier um einen schweren Völkerrechtsbruch. Die Haager Abinachung ver­bietet ausdrücklich das Anlegen von Uniformstucken des Feindes.

Rußland.

Die Kampftage

Moskau, 22. August. (WV.) Meldung der Petersburger Telegcaphenagentur. An der Front von Somiretfchensk haben die. Sowjettruppen eine 2000 Mann zählende Abteilung der Tschecho-Slowaken geschlagen., die einen Angriff auf Semipola. tinsk unternahmen. An einer anderen Stelle dieser Front be­setzten die Sowfttttuppcn die Stadt Kapal. Der geschlagene Feiw) wurde in die Berge zuruckgedrängt. Die Stimmung in unserer Armee ist zuversichtlich. Es herrscht eine straffe Diszi­plin. Die Bauern organisieren Abteilungen zur Unterstützung der Sowjetttuppen. An der Askabader Front nahmen unsere Truppen durch günstige Unternehmungen die Statton Utsch- chodschi ein. In Orenbnrg kam es zu Stteitigkeiten zwischen Kosaken und Menschewiki, die zur Verhaftung der Führer der Menschewiki führten. Im südlichen Teil k^r Front nahmen wir im Kanrpf das Doyf Zepkova, südöstlich von Nowaja Kalitwa.

der Tagend von Irlan trieb unsere Eskadron eine feindliche Abteilung auseinander, die sich hinter den Fluß Matscher zurück­zog, wobei sie Tote zurückließ. An den anderen Fronten fan­den kleine Zusammenstöße statt zwischen Patrouillen.

Der^ Verpflegungskomm iffar macht Mitteilungen über die heldenmütigen Taten des litauischen Sowjetregiments, dessen Disziplin in den Kämpfen vom 4. Mai und vom 6. August lo­benswert war.

Moskau. 23. August. (WB.) Die hiesige Presie meldet: ^,m Nordkaukasus-Abschnitt zogen sich die Nätetruppen unter dem feindlichen Druck nach Zarizyn zurück. Auch im Abschnitt von Iekalerinburg gehen die Nätetruppen zurück. Im Abschintt von Onega sind die englischen und französischen Truppen weiter prruckgegangen. Die Zerstörung der Strecke IamburgPeters­burg wird besiättgt.

Kie«, 23. August. (WV.)Kiewskaja Myft" werdet, daß -ie Donkosaken im Norbdongebiet ins Saratowsche Gouverne- Ment eingedrungen sind und die Eisenbahnlinie TamoowKa- myschin erreicht haben. Außerdem wurde das Wolgaufer nörd­lich Zarizin besetzt. In den von Kosaken besetzten Gebieten 1-es Saratowschen und Woronesch'schen Gouvernement wurden laut Ukrainischer Telegraphenagentur die früheren Regierungs­behörden und Selbstverwaltungsorgane wiodechergestellt.

Moskau, 22. August. (WB.) DiePrawda" meldet: Die Tunnels am Südwestufer des Baikalfees fielen den Truppen der sibirischen Regierung unversehrt in die Hände. Der Verkchr fiitoet bis Tunnel 36 statt. LautSibirfkaja Rietfch" befinden ftch die Tunnels des östlichen Teiles in der Gewalt der Bolfche^ wtnfan. Tunnel 39 Wt von den Bolschewisten aeisprenat worden.

DiePvawda" meint, daß die Gegner infolge dieser Sprengung nicht mehr imstande seien, gwße Opevatione» gegen hie Räte- gewalt in Tvansbaitalren zu führen.

Die Intervention in Sibirien.

Eine Erklärung der japanischen Regierung.

Tokio, 13. Aug. (WB.) Havas-Meldung. Die japanische Negierung veröffentlicht folgende Erklärung:

Die Aufmerksamkeit der japanischen Regierung wurde jüngst auf die zunehmende Tätigkeit hingelenkt, die von deutschen und österreichisch^ungarischen bewaffneten Ge­fangenen in Sibirien an den Grenzen der Mandschurei ent­faltet wird. Diese Gefangenen, die praktisch das Kommando über die Streitkräfte der Sowjets übernommen haben, marschieren gegen die chinesische Grenze mit Richtung auf die Stadt Manschuli. Die drohende Gefahr zwang zahlreiche lapanische Einwohner dieser Stadt, die Flucht zu ergreifen. Die Lage enthält eine unmittelbare Drohung für das chinesische Gebiet und ist von nicht minderem Interesse für Japan angesichts der Bande engster Solidarität, die es mit China verbindet.

Die beiden Regierungen waren der Ansicht, daß ein ge­meinsames Vorgehen notwendig sei. In Anbettacht dieser Tatsache ivairde als vorläufige dringende Maßnahme be­schlossen, daß ein Teil der japanischen Truppen, die gegen­wärtig sich in der südlichen Mandschurei befinden, den soforttgen Befehl erhalten soll, sich in Richtung auf Manschuli :n Bewegung zu sehen. Diese Truppenbewegung wurde von dem Geist harmonischen Zusammengehens zwischen Japan und China gegenüber der drohenden Gefahr beherrscht. Bei dieser Gelegenheit wird die japanische Negierung die Souveränität Chinas peinlich achten, ebenso wie die Rechte und Interessen der dortigen Bevölkerung. Die beiden Regie­rungen geben fick» der Hoffnung hin, daß die angeführte Maßnahme in großem Maße dazu dienen werde, die Be­ziehungen gegenseitigen Vertrauens und guter Nachbar­schaft zwischen den beiden Nationen zu entwickeln.

Zusatz des W. T. B.: Wie wir von zuständiger Stelle erfahren, liegen keinerlei Nachrichten vor, die die Angaben der japanischen Regierung bezüglich der deutschen, öfter- ieichischcn und ungarischen Kriegsgefangenen in Sibirien irgendwie bestätigen könnten. Die Lage unserer Kriegsge­fangenen ist vielmehr die daß sie, besonders infolge der Be­setzung der sibirischen Bahn durch die Tschecho-Slowaken, Sibirien zurzeit nicht verlassen können. Wenn es jetzt von kindlicher Seite so dargestellt wird, als hätten unsere Kriegsgefangenen eine Truppenmacht gebildet, der entgegen- getteten werden müsse, so ist das nur ein Vorwand, um die eigentlichen Einmischungs- und Annerionsabsichten unserer Feinde gegenüber Rußland zu verschleiern.

Ans des TaseMtru füSsalans !!.

DisPraroda" fetzt die Veröffentlichung der Tagebuchauf- zeichnungen des letzten Zaren aus der Zeit nach seiner Absetzung fort. Die Bemerkungen, die Nikolaus II. im Laufe des Mo­nats Juli 1917 über die Entwicklurig der inneren Politik und über die Kriegslage niederschrieb, sind nicht ohne Intcresie.

19. Juni,'2. Juli. Montag. Wetter verhältnismäßig kühl. Der Tag verlief wie immer. Gerade vor dem Esten kam die gute j| Nachricht von der begonnenen Offensive an der Südwestfront. J In Richtung Selotfchrwsk haben unsere Truppen nach zweitägi- ' gern Artilleriefeuer die feindlichen Stellungen durchbrochen und jj ungefähr 170 Offiziere und 10 000 Mann gefangen, 0 Geschütze j und 21 Maschinengewehre erbeutet.

Dank sei dem Herrn! Bei Gott, zur guten Stunde! Nach dieser freudigen Nachricht fühle ich mich ganz anders.

26. Juni 9. Juli. Montag. Der Tag war herrlich. Unser guter Kommandant Oberst Komplinskij bat mich, den Offizieren vor fremden Leuten nicht die Hand zu geben und die Wach­mannschaften nicht zu grüßen. Bisher tat ich das einigemal, aber sie erwiderten den Gruß nicht. Beschäfttge mich mit Alcxej über Geographie. Wir zersägten eine riesenhafte Tanne nahe beim Gitter, hinter der Orangerie. Die Wachmannschaften sel­ber wollten uns bei der Arbeit helfen. Abends las ichGraf Mont-errifto" zu Ende.

5. /18. Juli. Mittwoch. Den ganzen Morgen regnete es, erst gegen zwei Uhr hellte sich das Wetter auf. Abends wurde es kühl. Den Tag verbrachte ich wie immer.

In Pt-iers-urg waren dieser Tage Unruhen mit Schieße­reien. Aus Kronstadt kamen gestern viele Soldaten und Ma- ttofcn, um gegen die Provisorische Negierung zu marschieren. Vollständige Verwirrung.

Wo sind die Männer, die diese Bewegung in die Hände nahmen und den Streitigkeiten und dem Blutvergießen ein Ende machen könnten?

Der Same alles Bösen ist in Petersburg selber, nicht in ganz Rußland.

6. /19. Juli. Donnerstag. Glücklicherweise ist die überwäl­tigende Mehrheit der Truppen in Petersburg ihrer Pflicht treu geblieben und die Ordnung ist auf den Straßen wiederherge­stellt.

Das Wetter war wundervoll. Hatte einen guten Spazier­gang mit Tatjana und Walja. Tagsüber arbeiteten wir tüchtig im Wald, legten vier Tannen nieder und zersägten sie. Abends begann ichTartarin de Tarascon".

8./21. Juli. Samstag. Schöner heißer Tag. Ich mar im Park mit Tatjana und Maria. Tagsüber arbeiteten wir an denselben Stellen. Gestern und heute waren die Wachen kor­rekt in der Dienstleistung und Fernhaltung von Lärm im Gar- ren wahrend unseres Spaziergangs vom 4. Schützen- und 1 . Schütz enregrment.

Im Bestand der Regierung sind Veränderungen eingetteten. Fürst Lwow ist ausgetreten und Ministerpräsident wird Ke- renskij, der gleichzeitig Kriegs, und Marineminrster bleibt und noch das Handels- und Industrieministerimn übernimmt.

Dieser Mann ist im gegenwärtigen AugeEH sicherlich am rechten Platz; je mehr Macht er hat, desto bester wird es fein.

11V24. Juli. Morgens mit Alexi spazieren gegangen. Rach der RücWehr horte ich, daß Kerenskij angekommen war. Im Gespräch erwähnte r unsere voraussichtliche Abreise nach dem Süden, wegen der Nähe Zarskoje Selos bei der unruhigen Hauptstadt. '

Anläßlich Olgas Geburtstags gingen wir zum Gebet. Nach dem Frühstück tüchtig gearbeitet: zwei Tannen umgelegt, wir haben schon cm die 70 Bäume zersägt. Las den dritten Teil der TrilogiePeter" von Meräshkowskij zu Ende, gut geschrie­ben, macht aber einen schweren Eindruck.

13-/26. Juli. Donnerstag. In den letzten Tagen kommen schlechte Nachrichten von der Südwestftont. Nach unserem Vor­stoß haben bei Halttsch viele Truppenteile, die plötzlich von der scheußlichen desaitisttschen Lehre angesteckt wurden, nicht nur sich geweigert, vorzugehen, sondern in einigen Orten sind sie durch­aus nicht unter dem Druck des Feindes zurückgegangen. Die Deutschen und Oesterreicher nutzten diese für sie günsttgen Um­stande aus und brachen mit geringen Kräften in Südgalizien durch, was die ganze Südwestftont zwingen kann, nach Osten zurückzugehen.

Einfach schändlich und niederschmetternde

Heute hat die Provisorische Negierung endlich verfugt, daß auf dem Kriegsschauplatz die Todesstrafe eingeführt wird für die des Hochverrats Schuldigem Wenn die Maßnahme nur nicht zu spät kommt. Der Tag war grau, warm. Wir arbei­teten an der nämlichen Stelle, beim Durchhau, fällten drei und zersägten zwei Bäume. Nach und nach fange ich an, die Sache» und Bücher zu verpacken.

Deutschland und Spanien.

Berlin, 24. Aug. Wie dieVoss. Ztg." hört, hätte die deutsche Negierung in den bisherigen Verhandlungen mit Spanien auf die Unmöglichkeit hingewiesen, einem einzelnen Staat zuliebe die Wirksanrkeit der U-Bootwaffe in Frage' zu stellen. Immerhin dürste aber die Möglichkeit bestehen, durch größere Schonung der spanischen Schiffe innerhalb des Sperrgebietes die Interessen des befreundeten Staates zu berücksichtigen. Das Blatt schreibt weiter: Die in der Presse unsrer Feinde mit großer Genugtuung hingestellte Behauptung, zwischen Deutschland und Spanien bestehe ein ernster Konflikt, beruht auf einer sehr starken Uebertreibung. Die spanische Regierung hat durch ihren Botschafter noch- mals ihren festen Willen kundgetan, die Neutralität streng zu beobachten, und in Deutschland hat man volles Ber- trauen zu dem stark entwickelten Ehrgefühl der spanischen Nation, daß es nicht zugelassen wird, daß Spanien in ^ hängigkett von den Befehlen der Entente gelange.

F!«O $mm Schrki nach Kotchn.

Lonhsn, 22. W.gust. (Reuter.) Bei einer Veranstaltung zugunsten bes Roten Kreuzes sagte Lloyd George in einer Rebe' Der Krieg ist ein Geschäft, das wir durchführen muffen. Der Geba.'cke an die Art uck> Weise, wie unsere Soldaten für die Freiheit der Welt gekämpft haben, erfüllt mich mit Bewunde­rung und Stolz. Hätte ihr Mut geschwankt, so wäre die Frei­heit der Wett von dem unbarmherzigsten Despottsmus, den die Welt je gesehen hat, zermalmt worden. Wenn in diesem Augen­blick der Despotismus einen Mißerfolg erlitten und sein Ziel nicht erreicht hat. so ist es allein der Tapferkeit der Mannschaf­ten zu da»rken. Ueber die Notwendigkett der Ersparung von Kohle jagte Lloyd George: Alle, die helfen, daß mehr Kohlen erzeugt werden, helfen damit den Sieg erringen. Ich fteue nrich mehr über die bedeutsamen Ausrufe des französischen Mi­nisterpräsidenten und eines der glänzendsten Strategen des Krieges, des großen Marschalls Fach, sie haben sich besonders an die Bergarbeiter in England gewandt, damit diese durch \ gesteigerte Kohlenerzeugung Frankreich unterstützen. Das mm» - beste, was wir für dieses tapfere Volk tun können, ist, ihm mit Kohlen für die Munitionsfabriken, Heimstätten und Industrien zu helftu und es in ben Stand zu setzen, seine Ehre zu vertei­digen. Redner schloß: Ich wünsche, daß Millionen Tonnen

Kohlen rvührcnd des Winters gospart werden, damit sie in die Hochöfen geschüttet werden können, um Granaten. Schiffe und Kanonen herzustellen und auch Frankreich zu helfen, und das kann erreicht werden. - -

Kronprinz Nnpprechts Verlobung.

München, 25. Aug. (WB.) Die Korrespoiidenz Hofft mctrm meldet amtlich: Der König hat bei der heutigen

Familientafel, die anläßlich feines Namensfestes statffand, die Verlobung des Kroiiprmzen Rupprecht mit Ihrer Groß- herzoglichen Hoheit der Prinzessin Antonia von Luxeinbnrg. bekanntgegeben.

Kerne Reichstagseinberufimg.

Berlin, 25. Augnst. (WB.) Die heute morgen voll' einem ^Berliner Zenttumsblatt verbreitete Meldung, daK mit einem baldigen Zusammentritt des Reichstages zu retfj* neu sei, trifft nicht zu. Es ist weder die Einberufung des! Reichstages noch die des Hauptausschusses geplant. Ein! Grund dazu liegt auch nicht vor, da seit den Besprechungen der Fraktionsführer mit dem Stellvertreter des ReichLkanzi lers keine Veränderung der politischen Lage eingetteten \\L

Eine drohende Wchnot in der Zchwch.

Im Milchlanbe, in ^er Schweiz» eine Milchnot! Fast fft m] nt$t zu glauben und doch ist es so. Mir lesen in denNeueW Zürcher Nachrichten": 4 j

Uns droht auf den Winter eine M i l ch n o t Die Futter» ernte i5t vielerorts zum Erschrecke» twapp ausgefallen. (kO