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ElwermLg Ät die Kriegsindusttie, di« an sich schon durch dts höher? Verdienstmöglichkeit reizt. Seit auch hinsichtlich der Er- uährungsmöglickikett in der Landwirtschaft kein Vorfprung mehr zu behaupten ist, vielmehr diese infolge der Werkversorgung in der Industrie zum Teil besser ist, sind die Leutenöte auf dem Lande ins ungemessene gesteigert. Wenn trotzdem die deutsche Landwirtschaft unermüdet und pflichtbewußt weiter ihre Kraft zusammen rafft, um eine Höchstleistung für die Gesamtvolkser- nährung zuwege zu bringen, so ist das ein Grad des Durchhal« «tens, der mit dem des leicht und schwer verdienenden Munitions­arbeiters nicht in Vergleich zu stellen ist und ein« andere An­erkennung verdiente, als sie ihm in Gestalt der Schikane der Zwangswirtschaft zuteil wird.

Splitter und Kalken.

Wir hatten jüngst eine Betrachtung derFrankfurter Zei­tung" aus Wien, wonach gewissen Deutschen das mannhafte Be^ kenntnis des gewesenen Ministerpräsidenten Dr. S e i d l e r zum Deutschtum nicht gefallen habe, einer gebührenden Besprechung unterzogen. Diese Deutsche sollten so verschüchtert ge­worden sein, daß sie nicht mehrden Mutzueinerent- schiedenen deutschen Politik finden. Dazu wird uns von befreundeter Seite noch geschrieben'

Bekannt ist das Gleichnis von dem Mann«, der den Balken im eigenen Auge nicht sieht, aber den Splitter im Auge des Bruders wahrnimmt. Der Sinn jener Worte ist der, daß wir gegen unsere eigenen Fehler blind sind, die Fehler anderer ab"r sehr genau beobachten. Für unbeteiligte Zuschauer ist es oft recht erheiternd und unterhaltsam, diese menschliche Schwäche zu betrachten, besonders dann, wenn der, der fremde Untugenden tadelt, oder über die Sünden anderer Leute sich ent­rüstet, an denselben Schwächen krankt. Man kann di.es« Er­scheinung aber nicht nur im gewöhnlichen, sozusagen bürgerlichen Leben beobachten. Auch von politischen Fehlern und Kurzsichtgkeiten gilt die alte Wahrheit, daß man sie an anderen tadelt, sich selbst aber davon freiglaubt. Wicderfährt ein solches Mißgeschick öffentlich vor allem Volke solchen, di« sich für unsere Musterbilder politischer Weisheit halten und sich unablässig in immer befferen Belehrungen über die Grundsätze wahrer Staats. Weisheit ergehen, so genießt man ein Schauspiel, über das man selbst in so ernsten Zeiten, wie den unserigen, ungeteilte Freud« empfinden kann.

Auch wenn man. wie wir. zu den entschiedenen Gegnern der Frankfurter Zeitung" zählt und ihre politische Haltung für ein« schwere Schädigung unserer deutschen Sache hält, wirk» man ihr um der Gerechtigkeit willen das eine lassen muffen, daß st« uns schon wiederholt dieses ergötzliche Schauspiel unfreiwil­liger Sclbstverspottung geboten hat. Hätten wir ernsthafte po­litische Zustande, so hätte der Fluch der Lächerlichkeit, den sie da­mit ans sich geladen, ihrem Einfluß Abbruch tun müssen. trotz­dem ist es nicht nutzlos, hin und wieder einmal festzustellen, wie dieses große Demokraten bla tt in diesen Augenblicken ganz vernünftige Anschauungen entwickelt und politische Fehler ohne Amschweife tadelt, die ander« begehen, ohne allerdings soviel Selbsterkenntnis aufbringen zu können, und zu merken, daß es dieselben Fehler fortwährend, hartnäckig und unbelehr­bar selbst begeht.

Die von Ihnen bereits gekennzeichneten Auslassungen der ..Frankfurter Zeitung" find schon an und für sich sehr interessant, besonders um deswillen, weil man ihnen ausgerechnet in der Frankfurter Zeitung" begegnet. Sie bedeuten ganz unzweifel­haft eine Verarbeitung jener deutschfreiheitlichen Parteien in Oesterreich, die den Mut zu einer entschiedenen deutschen Politik nicht aufbringen und in übertriebenem Gerechtigkeitssinn Geg­ner zu verstehen suchen, die sich im Kampf ums Dasein rüchichts- los auf die feindliche Seite geschlagen haben. Noch interessanter wird die Cache aber, wenn man sich einmal fragt, ob es nicht auch bei uns solche sonderbaren Laute gibt und ob nicht am End« gar die..Frankfurter Zeitung" selbst dazu gehört? Haben wir nicht auch bei uns einenKurs" erlebt, der die Deutschen so sehr verschüchtert«, daß sieden Mut zu einer entschiedenen deutschen Politik garnicht mehr aufbringen" und steht nicht dieFrankfurter Zeitung" unter diesenVerschüchterten" in erster Reihe. die bei jeder Forderung einerentschiedene,: deutschen Politik" ängstlich zusammenzucken und rufen: All. deutsche Machtpclitik! Was soll das Ausland dazu sagen?" Ankleiden wir nicht auch an jenemdeutschen Gerechtigkeits­sinn . der jeden Gegner zu verstehen sucht, ohne gegenseitig« An­spruch« zu erheben? Wir dächten, dieFrankfurter Zeitung" hatte allen Grund, sich die Ausführungen ihres Wiener Vertre­ters zu Herzen zu nehmen und einmal darüber nachzudenken ob mcht das, was bei den Deuttchösterreichernseltsam" anmütet für uns rn unserer Lage geradezu verhängnisvoll werden muß?

S. D..

zr»m Felde [M*|] der Gl, re.

FricdLern.Faiierbach. Der Unteroffizier Karl Bo pp, Inhaber des Eisernen Kreuzes zweiter Klasse und der H°s. suchen Tapferkeitsmedaille wurde zum Sergeanten befördert

Ans der Heimat.

Friedberg. Am 1 . August verläßt Herr Obertelegraphen- Cekretär August Fink die hiesige Stadt, um an die Stelle sei­nes neuen Wirkungskreises, nach Bad Homburg, überzusiedeln Aeber 10 Jahre hat Herr Fink das hiesig« Fernsprechamt gelei­tet und er hat während dieser Zeit nicht nur in der Beamten­schaft, sondern weit darüber hinaus sich allgemein« Beliebtheit erworben. Zu Friedenszeiten trat er besonders hervor als Vor­sitzender des Vereins ehemaliger 1l6er. der V-rein wird ihm für seine Tätigkeit allezeit Dank wissen Im Dienste musterhaft und entgegenkommend, als Mensch friedlich und liebenswürdig, ein echt deutscher Man-, durch und durch, besitzt er hier viele Freund«, die sein Scheiden »on Friedberg schmerzlich empfinden. Ihrer

Aller beste Wünsch« für sein ferneres Schaffen und Wohl, ergehen begleiten Herrn Obertelegraphen-Sekretar Fink in sei- mm neuen Wirkungskreis.

Friedbecg. Am 26. Juli sind aus dem hiesigen Gefangenen­lager die beiden russischen Leutnants Jluchin und Senljanow entwichen. Leutnant Jluchin trägt Brille, beide tragen russisch? Uniformen. Um Festnahme und Nachricht ersucht die Komman- dantur Frredberg.

Feledberg. Der Geflügelhändler Jakob Wagner aus Sö­del hat in unerlaubter Weise ohne Genehmigung des Kreisamts fleischkartenpflichtiges Geflügel aus dem Kreis Friedberg nach Frankfurt ausgeführt. Das Geflügel wurde.beschlagnahmt. Dem Wagner wurde die Ausweiskarte als Eeilügelhändler entzogen und ihm der Eeflügelaufkauf wegen Unzuverlässigkeit verboten. Wer Geflügel ausführen will, bedarf einer Ausfuhrgenehmigung des zuständigen Kreiscints.

Kolonialkrieger-Spende. Wie bereits mitgeteilt, finden am 17. und 18. August zum Besten der unter amtlicher Ver­waltung stehenden Kolonialkrieger-Spende zwei Opfertage statt. Hoffentlich wird auch unsere Stadt, wie schon so oft bei ähnlichen Gelegenheiten, ihre Me Opferfreudigkeit wieder beweisen und nicht hinter anderen deutschen Orten zurück- stehen. Gilt diese Sammlung doch einer Heldenschar, welche bisher allzuwenig genannt wurde, obwohl sie nahezu Ueber- menschliches geleistet hat. In unfern Kolonien haben deutsche Männer die deutsche Ehre bis zuletzt verteidigt, auf verlorenen Posten haben sie ausgeharrt, bis die gewaltige Ueberzahl der Feinde jeden weiteren Widerstand unmöglich machte. Noch aber sind von Lettow-Vorbeck nno seine Trup­pen unbesiegt. Im fernen Afrika kämpfen sie unter Schwierigkeiten, die wir «ns kaum vorstellen können. Fast ganz auf sich selbst angewiesen, haben sie ein tropisches Land von der doppelten Größe Deutschlands verteidigt; weder die Entbehrungen der Wildnis, noch die Krankheiten des Klimas haben sie mutlos gemacht. Zusammen mit ihren treuen Eingeborenen haben sie nicht nur glänzende Siege gewonnen, sondern auch in hartnäckigem Buschkrieg um jeden Zoll Boden gerungen, und heute noch kämpfen sie als Sieger auf portugiesischer Erde. Selbst die Feinde senken ihr Schwert achtungsvoll vor so viel Heldentum, und der Name des deutschen Führers gehört zu den gefeiertsten des ganzen Krieges. Sollten wir solchen Männer unsere Dank­barkeit weigern, die wir den Helden im Flugzeug, im Luft- schiff und im Unterseeboot so gern und reichlich gespendet haben? Fürwahr, es ist an der Zeit, die Fürsorge auch unfern Kämpfern in den Kolonien zuzuwenden, Armut und Not unter ihren Angehörigen oder Hinterbliebenen zu lindern, und so zu einem kleinen Teil den Dank abzutragen, den wir ihnen alle schulden.

Aus der Metterau. Ein ergiebiger, langersehnter Regen hat endlich eingesetzt, um die lechzerrden Aecker gehörig zu er­quicke u. Sonst sieht der Landmann um diese Zeit nicht gern einen Regen, dieses Mal wird er begrüßt in der Hoffnung, daß er den Rüben und Spätkartcffeln noch zum Wachstum verhelfen werde. Den einen Wunsch hegen wir, daß er rerschwinden möge, sobald er seine Schuldigkeit getan hat, denn zur Erntezeit brau­chen wir trockenes Wetter.

Aus der südlichen Wetteran. Die Frankfurter Hamsterer kommen seit einigen Tagen wieder in Scharen und machen die Dörfer und Felder unsicher. Bekommen sie das Gewünschte nicht, so holen sie es sich rücksichtslos von den Feldern. Die Spuren der Verwüstung und des Raubes kann man an den Getreide- und Kartoffelfeldern sehen; die Feldpolizei ist machtlos, da alle Feldwege von Fremden bis in die Nacht hinein belebt sind. Es gibt hiergegen nur ein Mittel, Unbefugten muß das Be.tr«ten der Feldwege, sofern sie keine Verbindungswege sind, bei Sttafe verboten werden.

FC. Büdingen, 25. Juli. Dis Bürgermeisterei gibt be­kannt, daß das Aehrenlesen nur auf abgeernteten, gerechten Aeckern und zwar in der Zeit von Vormittags 812 und Nachmittags 26 Uhr stattfinden darf. Sonytags ist das Aehrenlesen ganz verboten.

sr. Hanau,25. Juli. Das Kornhaus Hanau hat als Kreissammelstelle für Stadt- und Landkreis Hanau bis jetzt über 1200 Zentner luftgetrocknetes Lauheu von den Schulen des Stadt- und Landkreises Hanau eingesammelt und für die Heeresverwaltung zur Ablieferung gebracht. Vom Stellv. Generalkommando ist dem Kornhause mitgeteilt worden, daß die Erfolge der Laubheusammlung in den Kreisen Hanau Stadt und Land weit an erster Stelle im Regierungsbezirk Kassel stehen.

sr. Großauheim, 25. Juli. Das IZtz Jahre alte Söhn- chen der Familie Paul Hommel dahier war an ein, eine giftige Flüssigkeit enthaltendes Fläschchen geraten, mit der sich kurz vorher eine Anverwandte ihre Hände gesäubert hatte Das Kind hatte von der Flüssigkeit getrunken, und ist durch Vergiftung gestorben.

Aus Starkenburg.

FC. Arheilgen, 25. Juli. In der letzten Gemeinderats- sitzung teilte der Vorsitzende mit, daß laut Verfügung des Großh. Kreisamts der Gemeinde von dem Kommunalver- bande aus dessen Ueberschüssen die Summe von 5269,20 Mk. zugefallen ist.

FC. Ober-Modau, 25. Juli. In letzter Zeit wird das Treiben von Wilddieben in hiesiger Gemarkung beobachtet. Den Knappern fiel eine alte Häsin mit vier vollständig aitS- gewachsenen Jungen zum Opfer. Gescl-ossen wurde mit ge­hacktem Metall. Auf die Ermittelung der Täter wurde von den Jagdpäcktern eine Belohnung ausgesetzt.

FC. Zotzenbach, 25. Juli. Kinder entdeckten im Walde bei Weiher die Leiche eines Soldaten vom Artillerie-Regle­ment Nr. 61 mit einer Schußwunde und der daneben liegen­den Schußwaffe. Es wurde festgestellt, daß es sich um den Fabrikarbeiter Adam Schäfer von hier handelt, der offev bar Selbstmord verübte. V

Aus Nheinhessen.

FC. WormS, 25. Juli. Der 27jährige Taglöhner, jetzt Landsturmmann Heinrich Schmidt dahier, Fischmarkt 13. stellte sich heute ffüh der Polizei und gab an, daß er seine gleichalterige Frau umgebracht habe, indem er ihr die Halsader durchschnitten. Grund zur Tat sei der schlechte unsittliche Lebenswandel gewesen, den seine Frau seit längerer Zeit.führe. Schmidt, der kriegsgetraut, ist Vater von drei Kindern im Alter von 1, 3 und 4 Jahren. Der Täter, der eine auffallende Ruhe an den Tag legt, wurde den! Militärkommando übergeben.

FC. Wiesbaden 23. Juli. Vom Tierzuchiverein in Dirz hatte der Landwirt Peter Herz aus Bierstadt einen feisten jungen Stier zur Zucht erworben. Das Prachttier stand bei ihm kaum im Stalle, als der Händler und Metzger Adolf Landau von Wiesbaden zu ihm kam. eine Ziege verkaufte und d?.r Stier sah. Nach einigem Handeln erstand Landau das Tier für 40U Mark und zog stolz mit ihm gen Wiesbaden. Hier brachte er das Tier einem Gärtner und bot es demselben für 800 Mk. an. da Landtnr wußte, daß der Gärtner ein Rind zum schlachten kaufen wollte. Man wurde jedoch nicht einig. Landau bat den Gärtner aber, das Tier bis zum Morgengrauen in der Stallung zu belassen. Der Wunsch wurde gewährt, aber um die Eeister- sturrde erschien die Polizei, die Wind von dem Schacher bekom­men hatte und beschlagnahmte den im Wurstkessel verschwinden sollenden Stier. Landau behauptete heute vor den Schöffen, daß es nur ein Zufall fei, daß er bei der Ablieferung des Tieres eine große Metzgersäge bei sich gehabt habe. Er wurde wegen Ankauf von Vieh ohne Mitglied des Diehhandelsverbandes zu fein, wegen Vichausfuhr aus dem Landkreis Wiesbaden und Hochftpreisüberfchrertung in eine Eeldsttafe von 500 Mark gr. nommen. ferner wurde aus die Einziehung des Erlöses des dem Viehhandelsverband zum Verkauf überwiesenen Tieres erkannt. Landwirt Herz, der sich nicht vergewissert hatte, daß der Stter zur Zucht verwendet werden sollte, kam mit 50 Mark Geldstrafe davon.

Aus Hessen-Rnssan.

FC. Usingen, 25. Juli. Wegen Wilderns wurde der Kraftwagenführer Karl R. zu Wehrheim mit sechs Wochen Gefängnis bestraft.

FC. Idstein, 25. Julr. Die Ludendorffspende für Kriegsbeschädigte ergab im Untertaunuskreis 22 032,04 Mk., hieran ist Idstein mit 8 464,50 Mark beteiligt.

Ebernhahn (Taunus), 21. Juli. Größere Teile der hiesigen Gemarkung werden seit Wochen , fast allnächtlich von Wildschweinen heimgesucht, die in den Kartoffelfeldern riesigen Schaden anrichten. Jagden auf die Tiere hatten bisher keinen Erfolg.

FC. Braubach, 25. Juli. Rektor Miiller wurde vom Schulvorstand als Leiter der gewerblichen Fortbildungs­schule gewählt.

FC. Westerfeld, 23 . Juki. Nächtlicherweile wurde dem Landwirt Ehristian Wagner dahier ein Rind und «in Kalb gestohlen. Das Rind konnten die Diebe nicht wcgbrirrgen un- ließen es vor der Hofratte sichen, während sie das Kalb im Walde abschlachteten und das Fleisch Mitnahmen. Eurer der Spitzbuben, ein 15jähriger Bursche, der Schlächterhandwerkzeuz und eine Flinte bei sich verborgen trug, wurde von einem Gen­darm festgenommen uni» gestand schließlich ein, an dem Diebstahl des Kalbes beteiligt zu fein. Seine Mithelfer waren sein Va­ter. dessen Kollege mit seinem 18jährigen Sohn, sämtlich von Kirdorf.

Aus Knrhessen.

FC. Wächteröbach, 25. Juli. Auf dem Wegs zu ihrer Schwester in Aufenau wurde die hier wohnende Frau Hammer am Sonntag Nachmittag an der Straßenkuwe unwert der Brücke zwischen Wächtersbach und Aufenau von einem nrännlichen Jndividium mit gezogenem Revolver an- gehalten, und genöttgt, Stiefel und Handtaschen abzulegen, was die geängstigte Frau tat, woraus der Strolch mit seinem Raub in den nahen Wald verschwand.

Kirchliche Nachrichte».

Evangelische Gemeinde.

9. Sonntag nach Trin., 28. Juli 1918. Gottesdien st in der Stadtkirche. Vormittags 9% Uhr: Herr Direktor Schoell. Abends 8^4 Uhr: Herr Pfarrer K l e b e r g e r.

Gottesdienst in der Bnrgkirche. Vormittags 8 Uhr: Militärgottesdienst. Herr Pfarrer Kleberger.

Nachm. 2 Uhr: Katechismuslehre für die männliche Jugend. Herr Pfarrer Kleberger.

Gottesdienst im Stadtteil Fauerbach. Vormittags 10 Uhr. Anschließend Katechismuslehre für die Jünglinge.

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Katholische Gemeinde.

Sonntag, den 28. Juli 1918. 10. Sonntag nach Pfingsten.

Beichtgelegenheit am Samstag von 5 Uhr an und Sonntags früh von 6 Uhr an. fVfe.7 Uhr Frühmesse.

8 Uhr hl. Messe.

»410 ltftr Hochamt mit Predigt.

Nachmittags 2*4 Uhr Armenseelen-Andacht, danach Ver­sammlung des Jungfrauen-Vereins. ,

Während der Woche: Um 7 Uhr hl. Messe.

Freitag, abends 8 Uhr: Kriegsandacht. ^

Nach dem Hochamt keine Ausgabe von Büchern aus der' BorromäuZ-Vücherei.

Verantwortlich für den politischen und lokalen Teil: Otto Hirsche!. Friedberg; für den AnzeigenteU: R. H e y n e r« Friedberg. Druck und Verlag derNeuen Tageszeitung*. A- G., Friedberg l H.