Der dklitjche paurt fängt an, erbittert zu werden!
Seit Jahr und Tag wird von den berufenen Vertretern der Landwirtschaft, in der Oeffentlichkeit und in den Parlamenten, in Besprechungen mit den Behörden ttnd in der Presse, auf die sttmmungsmäßigen Gefahren hingewiesen, die aus der Handhabung der Zwangswirtschaft gegenüber dem deutschen Bauernstand erwachsen, auf die verärgernde und verbitternde Wirkung der in der Aus- führung zur Schikane gesteigerten vielfältigen Verordnungen und Verbote, auf die Art, wie ein ganzer Berufsstand, wohl- verdient um die siegreiche Durchführung des deutschen Cziftenzkanrpfes, als außerhalb des Rechts stehend betrachtet und behandelt wird. In der letzten Nummer der „Woche" nimmt nun der bekannte Schriftsteller Rudolf Stratz das Wort, um aus seiner Kenntnis der Dinge heraus, obwohl nicht Agrarier im eigentlichen Sinne, der Oeffentlichkeit ein Bild zu entrollen dessen, was an Verwüstung der Stimmung und Arbeitsfteudigkeit, an Verbitterung und erzwungener Gleichgültigkeit im Lande vorhanden ist und ständig an Ausdehnung zuzunehmen droht. Er weist auf die Würdigung hin, die der deutsche Krieger, die der Rüstungsarbeiter in der Oeftentlichkeit und durch die Behörden erfahren und fragt:
„Wie fassen wir den Dritten an, den deutschen Landwirt? Ein Jahr Gefängnis und 10 000 Mark, 1500 Mark und 6 Monate, Enteignung, Beschlagnahme, pflegliche Verwahrung, Bodenflächenerhebnng, Ernteschätzung, Vieh- zählung, Viehzwischenzählung, kleine Viehzählung, Anmeldepflicht, Ablieferungspflicht, Lebensmittelkartenentziehung, Petroleumsperre, Verwarnung — in einem endlosen Hexensabbat zieht es vor den Augen des deutschen Bauern vorbei."
Man weiß, daß diese erbauliche Aufzählung sich noch erheblich erweitern ließe. Stratz ftagte nach der Wirkung und findet sie darin, daß der Bauer allmählich die Welt und Deutschland nicht mehr begreift, sich im Bewußtsein seiner im Schloeiße des Angesichst erfüllten Pflicht wie ein Verbrecher vorkommt, auf billige Anerkennung seiner Arbeit durch die Behörden alsbald wieder den Gendarm zur Haussuchung vor sich stehen, sich den Zucker entzogen, unter einem Hagel von Strafandrohungen sieht. Stratz weist richtig auf den Kernpunkt der Sache hin:
„Der ganze Grundgedanke unserer halbsozialisfischen Kriegswirtschaft ist ja von Anfang an auf das Verteilen statt des Zusammenbringens, auf das Verbrauchen statt des Erzeugers, auf das Nehmen statt des Gebens gestimmt gewesen. Alle „Schlüssel" unserer G. m. b. H. find nach diesem Modell geformt. Und dementsprechend war von vornherein die Stellung und Behandlung des Landwirts als dessen, der zu liefern und zu gehorchen hatte, gegenüber den anderen Städten. Die Väter dieser Maßregel Lachten sich — in dem Jahr 1915 vielleicht nicht mit Unrecht: der Bauer hat starke Newen und eine dicke Haut und ist ein guter Kerl. Ein Weilchen hält er das schon aus und dann ist ja der Krieg zu Ende."
Diesem System, das schon an seiner Dauer innerlich zu- samnrenbrechen mußte, macht Stratz den Vorwurf, daß es - seelenlos sei. Es habe den „Schlüssel" zu allem, nur nicht zu den Menschen. Es „bewirtschafte" die Kartoffeln, aber nicht die Geister. Es „erfasse" das Gemiffe, aber nicht das Herz. Diese Seelenfremdheit habe dazu geführt, zu verkennen, von welch grundlegender Bedeutung die Freiheit der Betätigung zur Erzielung der äußersten Höchstleistung sei. Frei vor allen Dingen müsse die Landwirtschaft sein von einer Behandlung, die man keinem anderen Stand Zumute.
„Wohin kämen wir, wollte man unsere Krieger durch Drohung bis einem Jahr Gefängnis zum Angriff begeistern. Was wäre die Folge, wenn wir unseren Rüstungsarbeitern auch nur einen Tag derart die Polizei auf den Hals schicken, ihre Schränke aufbräche, ihnen die Verfügung über ihr Drum und Dran entziehen wollte? Von jenem erwarten wir, daß er sein Blut, von diesem, daß er seinen Schweiß freudig für das Vaterland vergießt. Warum soll der Dritte im Bund, der dritte Retter Deutschlands, der Bauer, den Ehrenplatz nicht mit ihnen teilen, sondern wird als ein Mensch betrachtet, aus dem nur durch Strenge und Strafen etwas herculszicholen ist?"
Stratz geht dann auf die für die Durchführung des Betriebes aus den zahllosen Verordnungen sich ergebenden Schwierigkeiten ein, weist auf die Folgen des Mißverhältnisses der freien Preisbildung auf der einen Seite, der Höchstpreise für landwirtschaftliche Produkte auf der anderen Seite hin, zeigt die ernsten Folgen auf, die sich aus der schematischen Behandlung der Lebensmittelzuteilung in Gestalt zunehmender Landflucht der Arbeiterschaft zeigen und rieht das Fazit aus alldem:
„Der deutsche Bauer fängt an verbittert zu werden, wenn, es so weiter geht. Er muß allmählich müde werden, wie jeder. Mensch, dem man einerseits die ganze Bewegungsfreiheit nimmt und andererseits die volle Verantwortung für sein Tun und Lassen aufbürdet.
Er weiß die meisten Dinge seiner Welt besser als der Beamte und der Städter, denn er lebt ja mit ihnen. Er würde nie auf den Gedanken verfallen, in den Betrieb einer Munitionsfabrik Hineinreden zu wollen. Er begreift daher nicht, daß plötzlich jeder Mann in Deutschland, wo man sich doch vor dem Kriege nicht gerade übertrieben viel um die .Landwirtschaft kümmerte, darin sachlich verständig ist, ihn mit Belehrungen und Verfügungen rmd Drohungen überhäuft und ihn mehr als einen säumigen Angestellten denn als den Herrn seines Grunds und Bodens behandelt. Semem stark ausgeprägten Besitzer-.
/ stolz geht das wider die Natur. Er zuckt die Achseln. Er verliert die Anteilnahme an seinem eigenen Gut, wenn sich fortwährend ftemde Gestalten dazwischendrängen, er jagt, was man heutzutage nur zu oft auch schon von ge- schuhriegelten Großgrundbesitzern hört, denen ja in erster Linie die Versorgung der Städte anheimfällt: Anfangs habe ich mir alle Mühe gegeben, aber jetzt lasse ich die Karre laufen..
Auf die Folgen dieser von Stratz in ihrer Entstehungs- nrsache geschilderten seelischen Depression auf dem Lande für die Produktton sind die beteiligten Stellen oft genug lvarnend hingewiesen worden. Es scheint, als seien sich diese unter dem Druck von links her stehend, des Ernstes der Situation immer noch nicht in genügendem Maße bewußt.
Usm Felde fcrr Ehre.
Fr-ricbfcetg. Dem Feldpostsekretör E. Keßler wurde das
Eiserne Kreuz verliehen. Seine zahlreichen hiesigen Freunde ver- nehmen diese Nachricht mit Freude, zumal es schon die dritte Auszeichnung ist. die ihm verliehen wurde.
Rendel. Mnsketter H e e p, Sohn des verstorbenen Landwirts Will). Heep dahier, wurde mit dem Eisernen Kreuz zweiter Klasse ausgezeichnet. Herzlichen Glückwunsch.
Ans dev Heimat.
Fnedbcrg. Dos Wandertheater des Generalkommandos aus Frankfurt a. M. erzielte bei seiner Vorstellung am Sonntag einen vollen Erfolg. Das Programm trug vorwiegend heiteren Charakter und-fand ein sehr dankbares Publikum. Der vollbesetzte Saal gestaltete das finanzielle Ergebnis so. daß rund 400 Mark für unsere Kriegsgefangenen als Reingewinn gebucht werden können. Der Hauptpunkt des Programms war das kleine Theaterstück „Treue um Treue". Einen allzu strengen künstlerischen Maßstab durfte man freilich nicht anlegen. Dafür war aber das kleine Stückchen seiner pädagogischen Wirkung sicher. Die handelnden Personen sind offentsichtlich typische Vertreter der deutschen Stände. Es sollte ern Bild davon gegeben werden, wie nur dadurch das deutsche Volk den ungeheuren Druck des Krieges bestehen kann, daß jeder Einzelne an seinem Platz sich nicht nur geduldet und mit den Nöten der Zeit abfindet, sondern auch leistet, was er vermag. Dos gilt dem Arbeiter wie dem Bauern, das gilt gegenüber den Ernährungsschwierigkeiten wie gegenüber den behördlichen Verordnungen. Sehr wirkungsvoll vertrat der rerwundet aus dem Felde heimkehrende Feldgraue den Standpunkt des Heeres den heimischen Streitigkeiten gegenüber. Dem moralischen Eindruck seiner Worte fügten sich rasch die übrigen Personen des Stückes bis auf den Schleichhändler und den französischen Spion die dann zur Genugtuung deS Publikums mit vereinten Kräften der vorher entzweiten Männer dein Arm. der strafenden Gerechttgkeit überliefert wurden.
Friedberg. Der Dortrag von Direktor Dr. Strecker über die Frage der Frauenschule in Friedberg erfteute sich eines den Zeitverhältnissen entsprechend guten Besuches. Der Redner gab zunächst einen Ueberblick über Wege und Ziele der Mädchenerziehung in der Vergangenheit. ES trat dabei vor allem hervor, einerseits, daß die Mädchenerziehung lange ein Stiefkind der Pädagogik und des staatlicken Erziehungsinteresses gewesen ist; andererseits daß ein steter Kampf zwischen dem Ideal der Persönlichkeitsbildung und der Nützlichkeitsbildung statt hatte. Schließlich ging aus diesen Bestrebungen als naturgemäße Frucht die Mädchenschule des 19. Jahrhunderts hervor. Nachdem die französische Revolution die Vorurteile gegen die Minderwertigkeit d^s weiblichen Wesens überwinden geholfen hatte, schuf die klassische Zeit der deutschen Denker und Dichter die posittven neuen Frauenideale. Gerade die Kriegszeiten trugen dazu bei, auch die Mädchenerziehung und^Frauenbildung als wicbttg für die nationale Entwicklung erkennen zu lassen. Was 1813 und 1870 begonnen, muß nun der Weltkrieg vollenden. Die Frauenschule faßt die gesunden Grundgedanken sowohl des Persönlichkeitsideals wie des Nützlichkeitsideals zusammen. Sie will nicht in öder Gleichmacherei auf die Mädchenerziehung einfach die Methoden der Knabenschulen übertragen. Ihr gehört sicherlich die Zu- kunft. Die tüchtige Hausfrau und Mutter schwebt ihr als Hauptziel von Daneben aber soll die Entwicklung des Geisteslebens-auch bei der Frau nicht vernachlässigt werden. Grade der 'Frau schrieb der Redner eine besondere Aufgabe für eine Gesundung unsrer Hauskultur und Geselligkeit in Zukunft zu. Für Friedberg glaubte er mit Rücksicht auf die besonderen lokalen Verhältnisse eine günsttge Entwicklung einer etwa zu gründenden Frauenschule mit Sicherheit Voraussagen zu können. Herr Kreisarzt Dr. Nebel faßte den Beifall der Versammlung in recht zu Herzen gehenden warmen Worten noch einmal zusammen. Auch er äußerte sich überzeugt davon, daß man in der Frauenschule die richtige Form der kommenden Mädchenschule, die richtige Vereinigung des Idealen und Prakttschen. vor sich habe. Er gab der Hoffnung Ausdruck, daß die ins Auge gefaßte Gründung einer solchen Schule möglichst bald erfolgen könne.
Wohltätigkeitssammlrmg. Die unter amtlicher Verwaltung stehende Kolonialkcieger-Spende hat die Genehmigung erhalten, im Monat August d. Js. zwei Opfertage obzuhalten. Es gilt einen längst schuldigen Dank denen abzutragen, die in der Trvpensonne Afrikas, fern der Heimat von jeder Zufuhr abgeschnitten, Deutschlands Flagge hoch- selten, bis sich, von der Uebermacht der Feinde erdrückt, ihr bitteres Schicksal erfüllte. Was deutscher Fleiß in 30 Jahren rühriger Kolomalwirtscüaft aulaebarft hatte, ist ein Raub
der Engländer, ihrer weißen und farbigen Hilfsvslker geworden; zerstört liegen blübende Pflanzungen, reiclze Farmen der Stolz unserer Landsleute, die Früchte chrer Arbeit. Und um das Unglückslos unserer schtver heimgesuchten Brüder in Uebersee vollzumachen. wurden sie vielfach in eine erbarmungswürdige Gefangenscknft fortgetrieben, die vielen von ihnen Leben und Gesundheit kostete. Ihnen zu helfen, die Wunden zu heften, die der Krieg den wackeren Vorkämpfern in Neu-Deuffchland geschlagen hat. ist eine Ehrenpflicht eines jeden Deutschen. Wir verweisen auf den im Inseratenteil der heutigen Nummer abgedruckten Aufruf.
Blattläuse am Kohl. Kaum haben sich die Kohlpjlanzen von dem Schaden des Erdflohes erholt, da stellt sich auch schon in den Blattläusen ein neuer Schädling auf der Innenseite der Blätter ein. Bei der raschen Vermehrung dieser Tiere ist bald das ganze Blattwerk verlaust und die Pflanze geht im Wachstum stark zurück. Es ist deshalb unbedingt notwendig, das Ungeziefer sofort zu bekämpfen, solange die Herde noch klein sind. In diesem Falle kann man die Insekten mit dem Finger oder mit einem Lappen verreiben. Bei weiterer Ausdehnung hilft ein Begießen mit Salz- wasier. Wenn das Herz befallen ist. muß man die Herzblättchen sachte auseinanderbiegen, damit die Salzlösung die befallenen Stellen benetzt. Auch das Bestäuben mit gelöschtem Kalk tut -gute Dienste.
Ueber den Stand der Ernte, soweit er bis jetzt zu übersehen ist, erfahren wir aus eingeweihton Kreisen, daß das Winter, getreide sowohl wie Weizen in jeder Weise gut ausfällt, während das Sonrmsrgetteide: Gerste und Hafer nur eine Mittel- ernte erbringen dürfte, da der Boden für desien besondere Ent. Wickelung zu trocken war. Der erste Futterschnitt war als „gut" zu bezeichnen, während das Miesenheu gleichfalls unter der Trockenheit sich schlecht entwickelte Die Obstaussichten find gegenüber der vorjährigen vollen Ernte gering. Die anhaltende Trockenheit hat auch die Entwickelung der Frühkartoffeln sehr zurückgebalten, sodaß auch deren Ernte als halb mißraten zu bezeichnen ist, wahrend auch die Haupternte an Kartoffeln nur Aussicht hat, eine „gute" zu werden, wenn möglichst bald kräf- ttger Regen einsetzt. Aus dem gleichen Gründe sind die weite» ren Aussichten für Gemüse, wie Wurzelgewächse, wie auch für Futter gering.
Schasversteigerung in Sich. Die von dem Landwirtschaftskammerausschuß für die Provinz Oberhessen veranstaltete Schaf- Versteigerung war mit 81 Schafböcken. 25 Mutterschafen und 7 Mutterlämmern beschickt. Zu der Versteigerung hatten sich eine ansehnliche Zahl Käufer eingesiinden. 47 Böcke, sämtliche Schafe und Mutterlä,inner wurden abgesetzt. Der höchst erzielte Preis bei Böcken war 080 Mark, bei Schafen 320 Mark, bei Mutterlämmern 203 Mark. Durchschnittlich kosteten die Böck» 285 Mark, die Schafe 200 Mark und die Lämmer 164 Mark. Der Gcsamterlös belief sich auf 19 643 Mark. Die Böcke wur- den größtenteils von Oberhessischen Steigerern erworben, dis Schafe und Mutterlammer gingen mit wenigen Ausnahme« nach Nheinhesten und an den Sch-afzuchtverein Siegen in Westfalen.
Ober Erlenbach. Vorgestern feierten Herr Theodor Franz Schmitt, Weißbindermeister, Rasier und Musikant und Frau geb. Bender das Fest der goldenen Hochzeit. Gar manches ergraute Ehepaar wird sich noch des lustigen Mlffikanten erinnern, der ihnen in jungen Jahren zum flottem Tanze aufspielte. Der Jubilar ist auch heute noch sehr bei der Hand und mancher Jüngere könnte sich ein gutes Beispiel an ihm nehmen.
FC Nidda, 21. Juli. In der hier abgehaltenen Dekanaissynode wurden gewählt zum Dekan Pfarrer Wiegel-Bingenheim, zu dessen Vertreter Pfarrer Scriba- Eichelsdorf.
FC. Usingen, 21. Juli. Die Ludendorff-Spende ergab im hiesigen Kreise die Summe von 13 414,61 Mark.
Aus Starkcnburg.
Bensheim a. d. ©„ 21. Juli. Hier brach ht der Nacht zu« Samstag in dem Aminsen des Wagnermeisters Hattig auf bi» jetzt unaufgeklärte Weise Feuer aus. Der Schaden ist ziemlich umfangreich. Wahrscheinlich liegt Selbstentzündung vor.
FC. Aus dem Odenwald, 21. Juli. Die Getreideernte fällt hener in den Orten des Odenwaldes weit besser aus als in den vergangenen Kriegsjahren, die Frühkartoffelernte hat jedoch einen nicht sehr großen Ertrag.
FC. Dieburg, 21. Juli. Die Wald- und Feldjagd im nahen Münster wurde auf weitere neun Jahre zum Preis» von 3500 Mark verpacktet.
Kirchliche Nachrichten.
Gottesdienst in der Stadtkirche.
Mittwoch. 24. Just, abends 8% Uhr: Kriegsandacht. Herr Pfarrer D i e h l.
Gottesdienst im Stadtteil Fauerbach.
Mittwoch, 24. Juli, abends 9 Uhr: Kriegsandacht.
Offene Stellen:
4 Knechte. 10 Tagelöhner, 1 Knechtefamilie. 1 Arbeiterfamilie.
1 Schmied. Schlosser. Dreher, Gießer, 1 Wärter, 3 Straßen- warmer, mehrere Fabrikarbeiter und -Arbeiterinnen, 1 Molkerei- gehilse. 1 Bäcker, 1 Müller, 1 Besirksbcamter (auch Kriegsbeschädigter). 16 Hausmädchen. 8 Dienstmägde. 2 Monatsmädchen.
1 Flickerin. 1 Lehrmädchen. Htlfsdienstpflichtige und Frauei- »Lee Art für besetztes Gebiet.
Stellensuchen der
Mehrere Melkerfamilien und ledige Melker, 1 landwirischaft. licher Verwalter. 1 Haushälterin. 1 Wirtschafterin, 1 Vürofrüulein,
1 Fräulein zu einzelner Dame oder als Ktndersräulein.
Verantwortlich für den politischen und lokalen Teil: Otto H i r j ch e l, Friedderg; für den Anzeigenteil: R. H e y n e r.
Iriedberg. Druck und Verlag der „Neuen Tageszeitung A- G.. Friedbera i. H.


