Ausgabe 
10.7.1918
 
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f»Oeir E Regletung »lw«n, Li« das Trve von K-°ensktt- 3m ievm «Biemma ««hitt Al- Mitglieder werden genannt: Kerenskij, Terestfchenko, Stachowlisch (Mnister de, Innern) und Jsmolsk, (Minister de, Aeußern). Man erwartet, daß ett8li, * en Schiff«, nach der Murman.

J TI*-, ®° rt f0fic bi- Erfüllung der Alliangver. w en de " nh '* ätUf&e&Un{! hcs Sr-eden- von Brest protta.

A»ttü!,rkrl'is,e StmKnny in Irland.

-,, 1 ^"°'. 7 \ 3 R -,® ie P^ifer Ausgabe der LondonerDaily «"? ®! uBe nsen °u- der letzten Debatte im eng- M-n^Parlament, Danach schildert« Shorti die englandseind. liche Stimmung in Irland in den grellsten Farben, Ueberall

Srlt'v', T ^°UEschl°ge mit aufrührerischem nhalt. Als Beifpuel der aufrührerischen Reden wurden die

wir babe^ ' tUK5 * ebnCtS 3itiCrf ber 9efa0t h-lbe:Gottlob, nnt h°ben lange genug gelebt, um den Tag zu sehen an dem

a- englische Reich durch das mächtige Deutschland ' in den * ~ Tfl irb/ ® 9 darauf zu heften perlönli^ an» "" Parlamente gekommen, über die aber

teilt J teT "***** ^il" weiteres nicht mit-

Rede gipfelte in einem mrtzlosen Angriffe gegen e katholische Kirchef der Abgeordnete Marlean berichtet/

tJÄKTfc b " enflIi,< ^ n ****"«« behaupte-

1. b t TZr ^ tIanb «Egten die Beweise,

tund zu Le? ^ nicht einmal, um einen

Die ZttstKnde in Irinnd.

. Enem Gewährsmann derDass, Ztg," ist es aelnnaen br e & ten Seif in Irland sich aufznhalten. Es ist ihm möglich, e,n zuverlässiges Bild von der gegenwärtigen Lage des r sonst von der Außenwelt abgesperrlen Irlands zu L» Sinnfeiner und die ihnen verwandten Orga-

"ul/ m"? 0tt n ^°^hrungen getroffen, um Mitte

^ulr einen großen allgemeinen Aufftand zu beginnen Im

Är* 8 * 'Een in Irland Me Betriebe' und fwa so daß dre Umwälzung innerhalb eines

Tages eine vollendete Tatsache gewesen sein würde. So- Wohl die nationalistische Partei wie deren Führer arbeite- fcn der Bewegung nicht entgegen. Aber es sind jetzt Vor­gänge bemerkt worden, aus denen sich geheime Befllrch. tungen für die Iren herleiteten. Die Engländer haben ^ bnglischen, auch amerikanische Truppen nach Irland St, ? n Z vertrauensvollen Persönlichkeit wurde- veÄL' ^ r K Srm ! Ttfaner di- Sache an die Engländer komme letzt darauf an. ob die geheimen Ko- mitees auch ahne die entdeckten Waffen den Aufstand durch- setzen wollen, der bei der Erbitterung der Bevölkerung sich « einer blutigen Katastrophe für Irland gestalten könnte.

Die irische Brigade.

. Haag, 9 .Juli. Aus London wird gemeldet: Der große Kriegs rat hat den Prozeß gegen den Korporal Dowling emen ehemaligen Kriegsgefangenen, eröffnet, der im April dieses Jahres aus Deutschland kam und in Irland von ernem deutschen U-Boot gelandet wurde. Dowling wird beschuldigt, im Kriegsgefangenenlager in Limburg versucht )u haben, andere dazu zu bewegen, sich der sogenannten wischen Brigade anzuschließen, die Deutschland gegen Eng­land ausrüsten wolle. Weiter wird er beschuldigt, in Ir­land zu dem Zwecke gelandet zu sein, dem Feind zu helfem Es wurden mehrere Zeugen vernommen, die natürlich im Sinne der Anklage aussagten. Sie wollten wissen, daß diejenigen wenigen Personen, die geneigt waren, sich der Brigade anzuschließen, gut behandelt worden wären und eme Sonderuniform erhalten hätten. Dxr Staatsanwalt Mrte in seiner Rede u. a. aus, daß im ganzen nur drei von 50 Gefangenen sich der irischen Brigade angeschlossen hatten.

vollkommen zollfreien BerkchrS basiert sem fallen, sondenr, alle wesentlich schutzbedücftigen Produkte unter einen Schutzzoll geteilt werden. Jene wichtigen Erzeugnisse, die E^^ven freien Verkehr zwischen Oesterreich-Ungarn und f bmEteiligt wären, würden einen bessimmten o°"s°bunterworfen werden, während für andere Produkte Zollfrerüeit zur Einführung käme. Es handelt sich daher 9 ^vilfchtes System, eine Kombinatton von Zoll und

wtt?der°/ 6er landwirtschaftlichen Erzeugnisse

Ed der fiele Verkehr vorgeschlagen und weiter wird fest- gestellt daß das zu schaffende Zollbündnis keinen aggresiven Charakter gegen die derzeit feindlichen Swaten habe, viel- mehr derart gestaltet sein soll, daß die Herstellung freund­licher Beziehungen seinerzeit möglich werde, überhaupt soll die handelspolitische Bewegungsfreiheit für den Fall eines Handelsabkomjnens mit irgendeinem anderen Staate qe- wahrt werden. Als Geltungsdauer für das Abkommen wird ®? r öort . 20 TEen geplant. Nach je 5 Jahren soll E've^evision des Vertrages ei.itreten: vernrutlich wird eine lvlche Revision auch weiterhin von 5 zu 5 Jahren vorae- nommen.

mrglo-franko-amerikanischen Raffinerien helfen jene flüssig, Kraft gewinnen, mit deren Hilfe unsere Flieger und ll-Boote chre Taten vollbringen. Seinem Lande aber hat der un selig« Ivel Bratianu durch die Belohnung der englischen Zerstörung Wunden geschlagen, deren Ausheilung zwei rumänische Generationen etwa belasten wird.

Pei ira.

f>tkt NlrliiMrnng kt Wir-Mf.

Berlm, 9 Juli. In den letzten Worhen sind wieder einmal Gerüchte aufgetaucht, als sei eine Erhöhung des wehrpflichtigen Alters auf 50 Jahre beabsichtigt. Wie wir ' bestimmt versichern können, ist das Gerücht imbegrüiidet

SMiiMglMrWNen kt Düren.

Pretoria. 2 - Juli. Reuter meldet: General Botha hat durch Vermittlung von Reuter an das südafrikanische Volk ei­nen Aufruf gerichtet, sich nicht durch feindliche Intrigen ver­leiten zu lassen. Er erklärte, die Regierung hat Mitteilungen erhalten, aus denen das Bestehen einer Bewegung hervorgeht, die den gewaltsamen Umsturz der Regierung zum Ziele hat.' In den letzten Tagen haben Ereignisse stattgefunden, die schnelle «nd energische Militär- und Polizeimaßregeln notig machten, ^ne welche ernste Unruhen ausgebrochen und wahrscheinlich Viele Verluste an Menschenleben eingetreten sein würden. Botha tLfrzrle seine Befriedigung, daß die Leiter der politischen uird industriellen Organisationen Aufrufe verbreitet haben, in denen sie darauf drangen, sich der Gewalt zu enthalten.

Der Aufruf Bothas ist nur dann zu verstehen, wenn man vorausjetzt, daß tn Südafrika wieder nationale Bestrebungen rege sind Nachrichten dieser Art sind in der letzten Zeit häu- flger durch dre holländische Presse in die Oeffentlichkeit gekom­men: der vorstehende Aufruf Bothas bestätigt ihre Richttokeit und zeigt auch, daß die nationalen Bestrebungen der Buren einen ziemlichen Umfang angenommen haben müssen.

Die Wirtichllftsstthandllingen in Salzburg.

»Oeriw";» 9 Silit. (WB.) Zu den beginnenden deutsch.

Wirtschastsverhandlungen in Bat . bte Blätter von informierter Seite, daß die

So 0 L OTb n Em**"** wirtschaftlichen Charakter 8wgen politischer oder militärischer ^"^k«ung gelangen sollen. Der Vorschlag

fl t!? 0e ^ t k>ahin, daß die Beziehungen

«wischen den beide« Staaten nicht auk dem Grundsatz eine»

Um»

$i<Reue Züricher Nachrichten" sagen zu der Wasbinn- ^oner Rede des Erzheuchlers Wilson: ^

Was Wilson als die künftigen Weltziele hinstellt, darüber gabe^ es schon heute den Anfang einer Verständigung, und dke Waffen könnten schon nrorgen ruhen.

Welches unsägliche Etück, welcher einzige Weltfeiertag.

Wie aber Herr Wilson die Erreichung dieser Weltziele und teilweise diese selber kotnmenliert, bedeutet es die Fort­dauer des Krieges auf zwei und drei Jahre.

Welches namenlose Unglück.

Herr Wilson wird diese Weltziele auf dem Wege, den er in seinem Kommentar gezeichnet hat. nie erreichen. Denn auf einer Welt voll Trümmern sproßt nicht die goldene Saat der Freiheit, sondern sproßt das Sklavenlos.-

Das ist eisernes Gesetz.

Als der Herr die Welt befreite, hat er nicht erst die Welt ans Kreuz geschlagen, sondern sich selbst geopfert. Der Ehristus- g.aubigs Herr Wilson lUs Weltbefreier macht es umgekehrt!

Nie§rlia!>kom!?!ißM" in ilnmänifn.

@3 hat seinerzeit in der ganzen Welt das größte Auf­sehen erregt, als bekannt wurde, daß die Engländer beim Vormarsch der verbündeten Truppen in Rumänien die dortigen Erdölwerke in brutalster Weise zerstörten. Im Jahre 1916 bestanden dort 7 niederländische, 24 deutsche,

1 amerikanisches, 25 französische und belgische, 38 britische," 62 rumänische, 9 österreichisch-ungarische, 1 italienisches und

2 Schweizer Werke, die zusammen 1673 145 Tonnen Rohöl erzeugten -- die deutschen Werke erzeugten 26,8 v. H. der GesaniLproduktion, und in denen ein Kapitel von 310 Millionen Lei angelegt lvar. Diese blühende Industrie, die einer Bevölkerung von nahezu 100 000 Menschen Brot gab, wirrde binnen 14 Tagen zwecklos der blinden briti- chen Zerstörungswut geopfert.

Wie das zuging, schildert eine nunmehr veröffentlichte deutsche Denkschrift auf Grund des vorhandenen amtlichen Materials. Danach steht fest, daß die rumänische Zer- törung, sondern nur eine zeitweilige Lahmlegun-g der Pe- troleiimindustrre, eine Beseitigung der Vorräte und eine Entziehung von Kriegshilfsmitteln dem Feinde gegenüber beabsichtigt hat. Das beweist eine Aufzählung der verschie­denen, sich oft widersprechenden Anordnungen, die Bratianu getroffen hat. Die Lage änderte sich mit einem Schlage, als Mitte November die beiden englischen Obersten Thomson und Grifflth in Ploesti, dem Zentrum der rumänischen Petroleumindustrie, eintrafen und eine Brandkommission ins Leben riefen, um die Werke völlig zu vernichten. Diese Brandkommission durcheilte das ganze Erölgebiet, machte ganze Teile desselben zu einem Flammenmeer und vernich­tete Werte von Hunderten von Millionen. Ihr gehörten außer den genormten beiden Obersten noch drei andere eng­lische Offiziere, ein Franzose und auch drei Rumänen, der Fürst Valentin Bibescu, der Bankier Chrisovelcui und sein Bruder an.

Wie die Brandkommission gearbeitet hat, ist in der deutschen Denkschrift ausführlich geschildert. Die Antriebs­maschinen und Pmnpen wurden durch Hammerschläge zer­trümmert, an den Elektromotoren zerschlug man die Ge­häuse, die die Anker haltenden Teckel, die Knrzschlußvor- richtungen, die Lager, die Schaltapparate, die Zähler. Die Bohrlöcher wurden vernagelt und die Bohrtürme vernichtet, ebenso die Tankanlagen und Oelvorräte. Und zuletzt wurde alles den Flammen preisgegeben. Ihre Absicht ist der Brandkommission dank dem raschen Vorrücken der ver­bündeten Truppen nicht überall geglückt. Geglückt aber ist ihr, abgesehen von der Vernichtung der englischen Raffinerie in Targoviste, die Schonung der anglo-ftanko-amerikanischer Interessen, während man auf die rurnänischen und hollän­dischen gar keine Riicksicht nahm. So kam es, daß neben den rumänischen von den großen Raffinerien mr die hollän­dischen in Trümmern liegen. Auf den großen deutschen Raffinerieunternehmen und auf einem mittleren öster­reichisch-ungarischen qualmen jetzt wieder dank deutschen Zu- areifens die Schornsteine, und die unzerstörten Teile der

Rach Erledigung einer Reibe kleiner Anfragen nahm da» Haus die Biersteuer nach den Beschlüssen der Kommission an. ebenso die Weinsteuer, die eine Abgabe von 20 Prozen-t vor. sieht. Zur Annahme gelangte ferner die Schaumwetnsteuer. sowie die Steuer auf Mineralwasser und die Zollerhöhung für Kaffee, Tee, Kakao und Chokolade Zum Schluß wurde der Gesetzentwurf betreff, einer außerordentlichen Reichsabgabe auf Post- und Telegraphengebühren angenommen. Die gehaltenen Reden waren ohne Bedeutung' und lediglich auf die Wähler der liberalen Redner berechnet.

Gin Demolrrnt über Narlnmrnke.

Der Kulturhistoriker Ioh Scheer schrieb 1882 in feinem Garibaldi":Männer 'der Tat scheinen ja überhaupt nicht an ihrem Platze zu fein in diesen Versammlungen (den Parlamen­ten), welche ja namentlich während des letzten Jahrzehnts, als wären sie mit Blindheit geschlagen, so eifrig daran gearbeitet Huben, das Ansehen und die Geltung des Parlamentarismus in den Augen der Völker abzuschwächen oder ganz zu ruinieren .

I Iammerselig kleinliches Parteigezänke. leichtierttge Gesetze- fabrikation und uferlose Rednerei haben diese Anstalten so herabgebracht, daß es begreiflich wird, wenn Leute, welche we- : der zu den Dummen, noch zu den Rückwärtigen gehören, nach- gerade zu der Meinung gekommen sind, es wäre für die Völker kein Unglück, so diese Paradeplätze der Zungenvirtuofität, der Erundsatzverlotierung, der Eitelkeit oer Strohdrescherei und des Ränkefpiels für eine Weile zugesperrt würden, falls eben nur der ungeheure Dampfkessel, 19. Jahrhundert gehelßen, des Schwatzventils entbehren könnte."

Die Kaubheu-GeteUichaft.

So soll jetzt, so lesen wir in derWahrheit", ein Auftrag von zwei Millionen fiir Drucksachen, Durchschreibe-Bücher ver­geben werden. Diese EroMgigkeit hängt gewiß mit der glück- lichen Personenwahl zusammen: zum Leiter der Gesellschaft

wurde der Verlags-Direktor von Velhagen und Klasing ge­macht. ein in Verlagskreisen außerordentlich geschätzter Fach­mann. Da Bücher und Laubheu ihrem stofflichen Ursprung nach in das botanische Reich gehören, so muß man die Wahl als besonders glücklich bezeichnen. Denn bei der Berufung der genannten Persönlichkeit sind ausschließlich sachliche Gründe ausschlaggebend gewesen. Auch die Organisation der Gesell- schast ist von gleicher Großzügigkeit getragen. Das in Schles- wig-Holstein gesammelte Laubheu kommt ebensogut in die ein­gerichtete große Mühle in Rllsselsheim (bei Frankfurt a. M.) wie das in Bayern gesammelte. Wenn man sich in Eisenbahn­kreisen über diese neue Belastung unserer Transportfrage auf­regt, so zeigt das nur, daß man in diesen Kreisen für die Groß­zügigkeit nicht soviel Verständnis hat, wie in der Laubheu Ge­sellschaft, welche den Standpunkt vertritt, daß das gesamte Laubheu an einer Stelle zerkleinert werden muß und man diese Aufgabe nicht der Häcksel-Maschine des Bauern überlassen dürfe?

Die VttWideliinß der ssrwalhienen.

Ueber die Verwilderung der Jugend wird lebhaft Klage geführt, warum nicht auch über die Verwilderung der Sitten und Umgangsformen der Erwachsenen? Sie ist wahrhaftig nicht geringer als die der Jugend, und sicher haben die nicht unrecht, die beides in Wechselbeziehung setzen. Wie gemeinhin das Eebahren der Kinder auf den Wort der elterlichen Erzieh­ung schließen läßt, so auch das der Jugend in der Gesamtheit auf das Benehmen der Erwachsenen. Und die Erwachsenen können nicht den den Kindern zugebilligten Entschuldigungs- gruird der mangelnden elterlichen Beaufsichtigung für sich in Anspruch nehmen. Aber doch scheint es, als ob auch die Cr- wachfenen infolge des Fehlens einer gewissen bevormunderiden Ueberwachung sich m eiicer hefttgen Sittenverwilderung ge. fallen.

Die selbstverständliche Rücksichtnahme ist ein lang entschwun­dener Begriff geworden. Es soll Zeiten gegeben haben in die­sem Kriege, wo das Publikum wetteiferte, unfern Feldgrauen an öffentlichen Plätzen und auf Vsrkehrsmitteln bereitwilligst den Platz eingeräumt hat das klingt jetzt wie ein Märchen und nicht solten wurde diese Bereitwilligkeit von d«n Sol­daten als peinlich empfunden. Jetzt aber herrscht nach einer kurzen Zeit der Gleichgültigkeit offene Rücksichtslosigvoit selbst gegenüber der Kriegsbeschädigten. Und leider steht hierin viel- fach das Personal der großstädtischen Bahnen dem Publikum nichts nach. Die fostgestellten Rüpoleien, deren Leidtragend« zunieist beinverletzte Soldaten sind, geben leider demVor­wärts" Anlaß zu wenig schönen Hetzversuchen, die Kriegsbe­schädigten gegen das Bürgertum auszufpielen und daraus po­litisches Kapital zu schlagen. Es wäre ein leichtes, demgegen­über auf die Rückstchtlolostgkeiten hinzuwetsen, die sich haupt­sächlich Leute aus dem Leserkreise desVorwärts", den sie häu­fig denwnstrativ zur Schau tragen, in Eisenbahn und Straßen­bahn erlauben. Es ist keine Seltenheit, daß der, der noch im Besitz eines gestärkten Kragens sich befindet, anzügliche Redens­arten von Kriegsgewinnlern u. dergl. über sich ergehen lassen lassen muß, von weiriger erbaulichen Dingen, die im Zusamme«»- Hang mit der Wahlrechtsftage stehen, ganz zu schweigen. Ab­gesehen aber davon lst e* beschämend, daß der öffentliche An­stand so weit sinken konnte, daß darüber die allgemein mensch­liche Rücksichtnahme gegenüber den Kriegsbeschädigte» so gantz verloren gegangen ist. Nicht nur die Pflicht der Dankbarkeit