Ausgabe 
9.7.1918
 
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Zur Heuabliefernng.

Mr die aufz iL ringenden Heumengeu hat die Sk^Hs- futtermittelstelle folgende Bedingungen festgesetzt: Die

Lieferung muß in gesunder, unverdorbener und Handels- fähiger Ware der Ernte 1918 ohne fremde Zusätze wfolgen. Es kann Wiesen- und Feldheu oder Kleeheu (einschl. Lu­zerne, Esparsette ustv.), und Mar sowohl in gepreßtem wie ungepreßtem Zustande geliefert werden. An die Heeres­verwaltung darf gepreßtes Heu jedoch nur nach vorheriger Zustimmung der zuständigen Empfangsstelle geliefert wer­den. Der Zuschlag von 12 Mark für gepreßtes Heu wird nur gezahlt, wenn das Heu in drahtgepreßten Ballen ge­liefert wird.

Die Gefahr der Beförderung ab Eisenbahn- oder Schiffsverladestelle trägt der Enchfänger. Zahlung wird durch die Empfangsstelle sofort nach Empfang geleistet. Bei Versendungen mit der Eisenbahn hat der Versender un­verzüglich nach erfolgter Verladung dem Empfänger den Tag der Verladung, die Wagenbezeichnung und -Nummer, sowie, wenn möglich, das am Verladeort bahnamtlich fest- gestellte Gewicht mitzuteilen.

Mängelrügen müssen unverzüglich, H. h. sobald es nach ordnungsmäßigem Geschäftsgang möglich ist, erhoben wer­den, und zwar, sofern sie nicht dem Ablieferer oder seinem Vertreter gegeniiber bereits bei der Abnahme geltend ge­macht wurden, drahtlich unter gleichzeitiger Uebersendung des Gutachtens eines Sachverständigen.

Bei Lieferung an nichtmilitärische Stellen kann der Ver- sender verlangen, daß der Empfänger das Heu bei der Ver- ladung abnimmt. Kommt der Empfänger diesem Verlangen nicht nach, so trifft ihn bei etwaigen Mängelrügen die Be­weislast dafür, daß die Mängel bereits bei der Verladung vorhanden waren.

Bei Versendung mit der Eisenbahn ist dasjenige Ge­wicht zu vergüten, das sich durch die möglichst an der Ver­ladestelle vorzunehmende bahnamtliche Verwiegung des beladenen Eisenbahnwagens unter Abzug deK an den Eisenbahnwagen angeschriebenen Eigengewichts ergibt.

, Wird das Heu bis zur Empfangsstelle durch Fuhrwerk befördert, so ist, solveit das Gewicht nicht durch Beibringung anderer amtlicher Wiegescheine nachweisbar ist, bei Lie­ferung an die Heeresverwaltung das auf der -militärischen Abnahmstelle bei Lieferung an nichtmilitärische Stellen das durch Wiegen an der Empfangsstelle festgestellte Gewicht maßgebend. Dies gilt auch dann, wenn bei Versendung mit der Eisenbahn aus besonderen Griinden eine bahn­amtliche Verwiegung nicht möglich sein sollte. Die Kosten der Verwiegung trägt mit Ausnahme der Fälle, in denen das Gewicht auf der Wage der militärischen Abncchmestelle festgestellt wird, der Erzeuger.

Zur Entlastung der Eisenbahn ist die unmittelbare An­fuhr durch Gespann bis zur Empfangsstelle mit allen Mit­teln zu fördern. Die Heeresverwaltung hat diesem Umstand durch Einrichtung besonderer Ranhfutterabnahmestellen be­reits weitgehend Rechnung getragen. Soweit möglich, sollen noch mehr Abnahmestellen eingerichtet werden. Wird das Heu durch Fuhrwerk befördert, so swht dem Erzeuger eine besondere Ausfuhrentschädigung zu, jedoch nur inso­weit, als die Entfernung bis zur Empfangsstelle diejenige bis zur nächsten Verladestelle übersteigt. Die Entschädigung beträgt 10 Pfg. für den Zentnerkilometer der einfachen Fahrt. Sie ist in allen Fällen vom Empfänger zu zahlen.

Preise MZlrsh rniti M'el ans -kr Ernte 1918.

Der Staatssekretär des Kriegsernährungsamts hat die Preise für Sttoh aus der 1918 in der gleichen Höhe wie im letzten Wirtschaftsjahre festgesetzt (R. G. Bl. Nr. 86). Es beträgt hiernach der Preis bei Flegeldruschstroh 90 Mark, bei MaMnendruschstroh 80 Mark für die Tonne. Die Preise schließen die Kosten der Beförderung zur Verlade­stelle und des Verladend mit ein. Für Sttoh, das in draht­gepreßtem Ballen geliefert wird, erhöht sich der Preis um 12 Mark für die Tonne. Der Lieferungsverband erhält eine Vermittlungsgebühr von 12 Mark. Die Landesbehörden be­stimmen, welchen Teil hiervon der Händler zu bekommen hat. Die vorstehenden Strohpreise gelten auch als Höchst­preise für das Stroh, das im freien Verkehr gehandelt wird. Der Häckselpreis bettägt 120 Mark ftir die Tonne. Die Zu­schläge für den Groß- und Kleinhandel werden von den Landeszentralbehördten festgesetzt, ebenso die Preise ftir die Strohabgabe durch die Gemeinden und Kommunalverbände.

Die Kaitoffttvtttol'mnii im Wrt-chaftsjechv 1918,'19.

Der Bundes rat hat in seiner Sitzung vom 2. Juli 1918 dein Entwurf einer Verordnung über die Kartoffelversorgung zu ge­stimmt. Die mae Verordnung läßt die bisherige Verordnung über die Kartoffelversorgung im Wirtschaftsjahr 1917/18 vom 28. Juni 1917 (Reichsgesetzblatl Seite 569) mit einigen 2lb- änderungen in Geltung. Die Aenderungen sind nicht grund­sätzlicher Natur. Sie beschränken sich, abgesehen von der zeit­lichen Ausdehnung der Gültigkeit der Verordnung, auf eine Ausgestaltung der verwaltungsmäßigen Befugnisse zur Durch, sührung der Aufbringung der Kartoffeln und einige redaktio­nelle Verbesserungen. Der Vorstand des Kriegsernährungs- amts, der. Ernährungsbeirat des Reichstags sowie Vertreter der Bedarfs- und Ueberfchußverbände. der Landwittschaft und der beteiligten Industrien sind zu dem Entwurf gehött worden und haben ihm, wo Meinungverschied-enheiten hinsichtlich einiger Einzelbestimmungen abgesehen, ihre Zustimmung erteilt.

Die neue Verordnung tritt mit dom 1 August in Kraft. Die Bestimmungen der Verordnung über Kattoffeln vom 16. August | 1917 (ReichsWsetzblatt Seite 718) sowie die weiteren Bestim-

«mirgen» welche auf Grund der alten Verordnung Wer die Kar- tosfeluorsorgung tm Wirtschaftsjahr 1917/18 vom 28. Juni 1917 erlassen worden find, bleiben bis zu ihrer Aufhebung oder Ab­änderung in Geltung.

Im Laufe des August, sobald sich die Ernteergebnisse «tz- näher nd übersehen lassen, wird alsdann, wie im Vorahre, vurch die im Rahmen der neuen Verordnung vom Staatssekretär des Kttegsernährungsamts. der Reichskattoffelstelle und der Lan­debehörden zu erlassenen Ausführungsbestimmungen dis nähere Augestaltung der Bewirtschaftung erfolgen, welche insbesondere den Umfang und die Sicherstellung der' Ernte, die Abgrenzung des Bedarfs der Selbstversorger, die Festsetzung der Ration der versorgungsberechtigten Bevölkerung sowie die näheren Ver­pflichtungen der Kommunalverbände und Vermittlun^stellen zu regeln haben wird.

Der Verkehr mtt Saatkartoffeln wird, wie im Vorjahre, durch eine besondere Verordnung des Bundesrats geregett w-orden.

Mhmrk für die ßaiidMichaft!

In den letzten Tagen haben in zahlreichen Orten des Kreises Kreuzberg O.-S. Versammlungen des Bundes der Landwirte stattgefunden, in denen u. a. auch die Beschaffung von Schuhwerk für die Landwirtschaft erörtert worden ist. Die Ortsgruppe Jaschkowitz, Reinersdorf und Schönwald des Rundes der Landwirte haben zu dieser Frage folgende Entschließung angenommen:

Die heute in Jaschkowitz (bezw. Reinersdorf und Schönwald), Kr. Kreuzberg O.-S., versammelten Mit­glieder des Bundes der Landwirte fühlen sich veranlaßt, an den Vorstand des Bundes der Landwirte die ergebene Bitte au richten, an geeigneter Stelle dahin zu wirken, daß für ihre in der Landwirtschaft tätigen Arbeiter und Arbeiterinnen für die kommende Herbstzeit aus den znrückgestellten militärischen Beständen an Stiefeln und Schuhen geeignetes Material zur Verfügung gestellt wird. Der herrschende Mangel und die unerschvinglich hohen Preise machen es den Arbeitern unmöglich, bei Einttitt kälterer Witterung sich das nötig Schuhwerk zu beschaffen, so daß die Landwirte mit Sorge der Zeit entgegensetzen, wenn die ftir das Volksganze so wichtigen Herbstfrüchte geborgen werden sollen."

Aehnliche Entschließungen liegen noch aus einer großen Anzahl anderer Orte und Kreise vor. Wir möchten diese Entschließungenen der dringendsten Beachtung der in Be­tracht kommenden Kriegswirffchaftsbehörden empfehlen, damit rechtzeitige Vorkehrungen getroffen werden können und die Einbringung der Hackfruchternte durch den Mangel an Schuhwerk nicht beeinträchtigt wird.

DnferePerlen" zur Kricaszeit.

Die außergewöhnlich hohen Löhne, die in der Kttegs- und Rüstungsindustrie allenthalben gezahlt werden, hat auch die Die-nstbotenfrage recht brennend gemacht. Es ist nun zu begreif­lich. daß die jungen, der Schule entlassene Mädchen lieber in die Fabriken gehen, wo sie hohe Löhne bekommen und den Abend zu ihrer freien Verfügung und Belustigung haben, als sich in irgend einen Dienst zu begeben, wo sie einem gewissen Zwang unterliegen. Ob sie in den Fabriken und in den Groß­städten an Leib und Seele zu Grunde gehen, darum macht man sich keine Sorgen: heut ist ja noch heut! Das Schlimmste dabet ist, daß bei diesen Mißverhältnissen gerade die arbeitsamen und kinderreichen Hausfrauen. die einem größeren Haushalt vor­stehen, zu leiden haben, während es den Tagediebinnen, die nur dis eine Sorge haben, was für ein Kleid sie anziehen, was für einen Hut sie auffetzen und wie sie den Tag totschlagen sol­len, weiter keine Mühe haben, Dienstmädchen zu erhalten. Die Hausftau, die um die Arbeit zu bswältigen, ein Dienstmädchen kraucht, hilft selbst wacker mit und das paßt denPerlen" nicht. Die gehen lieber zu Herrschaften, die gleich ein viertel Dutzend Mädchen kalten. Die Frau steht efft um 11 Uhr auf. macht )>ann etliche Stunden Toilette, nach Erledigung des Mittags­essen geht's in den Fünf-Uhr-Tee und abends ins Theater oder in's Konzert. Daheim können die Mädchen schalten und walten nach Euidünken. Auf den Lohn kommt es ja nicht an, denn der Herr Gemahl macht in Kriegsgewinnen und da kommt es wahrhaftig auf 40 oder 50 Matt Monatslohn nicht an. Dazu kommt das Hamsderunwesen.Am städtischen Arbeitsmarkt sind keine Mädchen zu haben", so lesen wir in derD. Tages­zeitung":höchstens hintenherum von gewerblichen und heim, lichen Arbeitsvermittlerinnen gegen Butter oder dergl., natür­lich gegen besondere Vermittlungsgebühren, Gewährung von Schweigegebühren, Hamstertrinkgelder u. a. m. Wer am mei­sten bietet, bleibt Sieger und zieht mit einem oder auch meh­reren Mädchen ab. Hausfrauen, die nur ein Mädchen beschäf­tigen, Kinder besitzen, vier Treppen oder im Osten oder Norden wohnen, sind übel dran. Die Mädchen suchen mit Vorliebe Herrschaften unter der Hand, die mehrere Dienstmädchen, Stützen und Köchinnen beschäftigen und finden auch solche. Mit Vorliebe werden Dienstmädchen genommen, die gute Bezieh­ungen mit dem Lande habeil. Schinken und Speck besorgen kön­nen, Eier und Käse in Aussicht stellen. Die Mädchen verlangen und bekommen täglich Butter, besorgen allerhand aus ihrer Heimat und erhallen dafür noch Geschenke und Schweigegelder. Die Speisekammern dieser mit zahlreicher Dienerschaft versehe­nen Herrschaften sollen stets gut versorgt werden, was natiir- lich erscheint bei dem gesunden Appetit der verwöhnten Mäd­chen, die oft nur in Stellung gehen der guten Verpflegung und des hohen Lohnes wegen. Durch diese Mißwittschaft wer. den nachgerade Zustande geschaffen, die überall Mißstimmung erregen. Auf der einen Seite Herrschaften mit vollständig ver­hätscheltem Personal, das die Ansprüche gegenüber den begue- mc-n Hausfrauen immer höher schraubt; auf der anderen Seite eine fleißige und kinderreiche Hausfrau, die gegen angemesse- \ wen Lohn trotz aller erdenklichster Mühe kein Mädchen findet,

am allerwenigsten dmrrk, wenn sie vor einem FamilienzuwaW

fett, Säg« Zchäuds fab leider im WaMe«."

Aus der Heimat.

FttetterA Mit der gemeldeten Verhaftung 5er vier Ein- bvecher hat unsere bewahrte Polizei einen guten Fang gemacht denn wie sich immer «ehr herausstellt, handelt es sich am schwere Jungen, die schon gar manches auf dem Kerbholz hatte«. Auch hier in Fttedberg scheinen sie schlimmes geplant zu habe«, nur haben sie die Rechnung ohne die hiesige Polizei gemacht, und so wurde ihr böses Vorhin im Keime erstickt. Dem Hilfs­schutzmann Fr. Kreßmann fielen in der betreff. Nacht zwei Män­ner auf. die sich mit Paketen verdächtig zu schaffen machten. Da sie sich auf Anruf nicht auswetsen konnten, so eilte Kreßmarur auf die Wache und dem umsichtig angelegten Wirken und dem energischen Vorgehen der beiden Schutzleute Heß und Keßler ist es gelungen, die Spitzbuben, von denen sich einer der Verhaf­tung widersetzte, dingfest zu machen. Jedenfalls hat die Bür­gerschaft alle Ursache, den rührigen und tatkräftigen Beamten Dank zu zollen.

Ueber Handel mit Bettkarten ist schon oft von den Reisen? den Beschwerde geführt worden. Zwar sind bereits verschiedene- Maßnahmen getroffen, um den Handel zu unterbinden, eine gänzliche Beseitigung des Handels ist jedoch bisher, nicht erzielt worden. Die Eisenbahnverwaltung hat sich deshalb zu weite­ren Maßnahmen veranlaßt gesehen. Die Bettkatten werden nämlich von jetzt ab aus den Namen des Bestellers ausgesettigt. Die Käufer von Bettkarten müssen sich daher durch Personal­papiere, Veaufttagte, außerdem durch einen schriftlichen Auf­trag des Benutzers ausweisen. Durch die Ausfertigung auf den Ranen werden die Bettkarten nunmehr unübertragbar. Rei­sende, die sich im Besitz von Dettkarien befinden, die auf frem­den Namen lauten, müssen damit rechnen, daß sie wie Reisende ohne gültige Fahrkarte behandelt werden und große Unannehm­lichkeiten haben. Die neue Maßnahme bringt zwar gewisse Er­schwernisse mit sich, entspricht aber einem in der Oeffentlichkeit vieffach geäußerten Wunsche. Da außerdem heute ohnehin fast jeder Reisende Ausweispapiere mit sich führt, wird die Maß­nahme von den Reisenden kaum als befonoers lästig empfunden werden.

Butzbach, 7. Juli. Wie man hört, soll dahier auch für dem Kreis Fttedberg eine Oclmühle eingerichtet werden und ein dazugehöriger Kessel schon am Bahnhof liegen. Die Aufstellung der Mühle wird aber leider nur noch wenig Zweck haben, roett man den Samen, der in den einzelnen Dörfern des Kreises ge­wachsen ist, durch die Kreisregierung sammeln, nach Berlin ab- führen und von dort aus in einigen Großmühlen auf Oel schla­gen lassen will. Die einzelnen Ortschaften sollen dann später einmal ihr Oel und -Kuchen zurückerhalten urÄ unter die ein­zelnen Samenzüchter verteilen. Diese Methode hat man schon im letzten Jahre vielerotts angewandt und es ist dadurch nur sozialdemokratischer Durcheinander ungerichtet worden. Jeder mußte das Oel nehmen, wie es kam, wann es kam, wußte keiner. Die größte Unzufriedenheit und Verbitterung riß ein in den Orten, wo man auf solche kommunistische Weise operiert hat, wurde weniger Samen angepflanzt, das war die Folge. Und jetzt will man im Kreise Fttedberg mit diesem wahnsinnigen Kommunismus noch einmal die Probe machen, man verärgert die Samenzieher, man verekelt ihnen den Samenbau. Ei« Recht und die Freiheit haben sie nicht mehr, in einer ihnen ge­nehmen Schlagmühle der Heimat, wie früher, ihren Same« verarbeiten zu lassen. Dieses ganze kommunisttsche und sozia­listische Vorgehen hat aber auch die weitere Folge, daß man den kleineren und mittleren Schlagmühlen der Heimat das Lethen nehmen will. Dagegen sollten sich alle maßgebenden Ve. Hörden wehren und bei unseren Bauern besteht auch noch von allem was, wir gehört haben, nicht die geringste Lust, auf dieses sozialdemokratische Experiment hineinzufallen.

Aus Hessen.Nassau.

1 C. Nicderltrhustein, 3. Juli. Für die Lebensmittelvettei- lung, über die besonders von kleinen Leuten und dem Mittel­stand Klage geführt wird und verbesserungsbedürftig ist, wurd-s in der letzten Stadtverordnetenversammlung eine völlige neu­trale Kommission gebildet, der die Ueberwachung der Lebens, mittel obliegt. Je ein Arbeiter der größten hiesigen Werls sowie ein Angestellter der Eisenbahn sollen dieser Kommission angehören. Als Vertreter der Bürgerschaft wurden die Stadt­verordneten Elvert und Wirth in die Kommission gewühlt. An der Spitze der Lebensmiitelverteilung wurde ein tüchtiger Kaufmann, Herr Vorberg, in Vorschlag gebracht und gewählt. .

Kirchliche Nachrichten.

Gottesdienst in der Stadtkirche.

Mittwoch, 10. Juli, abends 8*4 Uhr: Kttegsanda'cht. Herr Pfarrer Ritter.

Gottesdienst im Stadtteil Fauerbach.

Mittwoch, 10. Jnli, abends 9 Uhr: Kriegsandacht.

Offene Stellen:

2 Tagelöhner, 1 Knecht, 1 Arbeiterfamilie. 1 Knechtefamllie, 1 Verwalter, 1 Viehpfleger, 1 Melkerlehrling, 1 Heizer. 1 Müller, 1 Schmied, 1 Schlosser. 1 Gießer, mehrere Fabrikarbeiter und -Arbeiterinnen, 5 Dienstmägde, 1 Lehrmädchen, 8 Hausmädchen. 1 Flickerin, 1 Haushälterin, Frauen für Landwirtschaft (evtl, mit einem Kind), 1 Monatssrau oder -Mädchen.

Stellensuchendel __

Mehrere Melkerfamilien und ledige Melker, 1 Vürofräuleln, 1 Wirtschafterin. Mehrere 17 jährige Burschen möchten siH in der Ferienzeit in der Landwittschaft beschäftigen, evtl, ohne Be­zahl,,ng.

Verantwortlich ftir den poliffschen und lokalen Teil: Ott» Hirschol, Fttedberg; ftir den Anzeigenteil: R. Heyn er. Friedberg. Druck und Verlag derReuen Tageszeitung*, A> G., Fttedberg i. H