Ausgabe 
28.6.1918
 
Einzelbild herunterladen

ilft, filwtrb es mit dem System Roesicke immer besser gehen als » 'mit dem System Waldow. Wir wissen alle nicht, wieviel da ist und wissen noch viel weniger, wieviel da sein wird. Ange­nommen, wir haben 9 Millionen Toimen und die öffentliche Erfassung vermag nur 7 Millionen Tonnen zu erfassen. !«ie bekommen wir die letzten 2 Millionen Tonnen leichter, siche­rer, vollständiger? Mit der immer wiederholten, immer strengeren Erfassung oder mit dem freien Preis? Wir glauben, mit letzterem.

Herr v. Batocki hat geäußert: daß wir nur mit knapper Rot der Katastrophe entgangen find, weil am Ende des Jah­res Gottes Hilfe und das deutsche Schwert durch Hinzuerobe­rung neuer Ernten in Rumänien. Italien usw. geholfen habe. Er mutz es ja am besten wissen. Aber kann man schär­fer dies System verurteilen? Was würde dann aus uns, wenn es für das deutsche Schwert keine neuen Vorräte mehr zu er­obern gibt?

Der Antrag Dr. Roesicke ist die Notbrücke, die wir brauchen, um aus Konfusion und Korruption, in welche uns der Kriegs- fczialismus gebracht hat. auf sicheren Boden zuriickzufiihren. Dann erst haben wir wirklich gesiegt. Müssen wir immer neue Opfer bringen, um sozialistische Jrttümer zuzudecken?

Peter Rosegger f

Graz. 26. Juni. Peter Rosegger ist in Kriegtach ge­storben.

Der Walddichter von Kcieglach ist nun dahingegangen, kurz vor der Schwelle seines 75. Geburtstags. Es lag nicht in feinem Wesen, persönlich sich feiern zu lassen, und so hat ihn Gottes Ruf allen Huldigungen, die ihm dieser Ehrentag ge­bracht hätte, entzogen. Fest verwurzelt stand mit ihm seine Heimat. Aus ihr flutet feine Kraft, mit der er, ein Weg­weisender, sein deutsches Volk begleitet, selber deutsch bis in den Kerir, inHeimgärtners Tagebuch", hat er zufammenge- fchtossen, was dieser Krieg ihm gab an kleinen täglichen Begeb­nissen, die, mit reinem, köstlichen Humor erzählt, über das Nach­denkliche hinauswachsen zu einem Lehrbuch deutschen Lebens. Der Natur- und Vauerndichter ist über die Zeit zum Kultur­lehrer geworden. Mit den Jahren bewußter erschienen ihm Läuterung und Erziehung als seine poetische Sendung, er be­tonte die Tendenz schlechthin als Forderung dichterischen Schaf­fens. Und so st-eht er unbestritten neben den besten unserer Zeit, und hoch steht er mit den, Wort, das er einmal von sich sprach:Ich habe v'.eles aus innerer Notwendigkeit, manches aus Erwerbsbeditt5--is, nichts ans Ehrgeiz geschrieben." Ein Wort, das den Dichter und den Menschen ehrt. Am 31. Juli 1843 zu Algol bei Krieglach in der Steiermark als Sohn eines Gebirgsbauern geboren, war er selbst bis zum 18. Lebensjahr Bauer und erlernte dann das Schneidechandwerk. Mit 23 Jah­ren kam er auf die Akademie für Handel und Industrie in Graz und begründete 1876 die bis heute rühmlichst bekannte Monats, fchriftHeimgarten". Seine Schriften sind sehr zahlreich und !jn vielen Auflagen erschienen.

_* ? ..

Die Crnlemrssrchten in Kayern.

München, 20. Juni. Nach den im Generalsekretariat mes bayerischen Landwirtschaftsrats aus dem ganzen Lande eingegangenen Berichten über die neue Ernte sind im Gegen- satz zum Vorjahre die Aussichten nicht so außerordentlich gut. Zu überschwänglichen Hoffnungen ist kein Grund vor­handen, sodaß auch das am 15. August beginnende Wirt­schaftsjahr in der Ernährung von Mensch und Vieh mancher­lei Schwierigkeiten mit sich bringen wird. Vor allem hat der Roggen gelitten, der ^örnerertrag ist beeinttächttgt. Die Sommersaat ist zurückgeblieben. Auch die Kar­toffeln hat der Frost geschädigt. Vor allem sind die Früh­kartoffeln in der Entwicklung noch nicht so weit wie int Vorjahre. Obst ist kaum so ergiebig wie im Vorjahr. In Steinobst dürfte die Ernte besser als in Kernobst werden. Der Wein steht gut. Tie Futteraussichten haben durch den jetzt eingetrctenen Regen eine Besserung erfahren.

Von dem Kampf um dag Kinlerkorn.

In dem Ernährungsausschuß des Reichstages war von kon­servativer Seite wieder der Antrag gestellt worden, den Land­witten einen im umgekehtten Verhältnis zu ihrer Getreide- erzeugung stehenden Prozentsatz (von 20 Proz. bei den kleinsten, bis zu 3 Proz.. bei den größten Erzeugern) von Hinterkorn freizugeben. Trotz der trefflichen Begründung dieses Antrages durch den Abg. Weilnböck, der darauf hinwies, daß die Ver­braucher darum nicht weniger aber besseres Brot bekommen würden, daß ihnen ferner ein Vorteil daraus erwachsen würde, wenn die Landwirte mit Hilfe dieses Hinterkorns mehr Fleisch Mtlch. Fett und Eier erzeugen könnten, ohne erst zu übermäßig hohen Preisen die Futtermittel kaufen zu müssen, lehnte der Vertreter der Reichsgetreidestelle den Antrag als z. Zt. angeb­lich undurchführbar ab. Dabei soll er noch das folgende Argu­ment angeführt haben:

Man kann auch künstlich Hinterkorn durch ein Weiler­stellen der Dreschmaschine erzeugen."

Durch eine solche Maßnahme kann man doch aber höchstens hewirken, daß ein Teil der Körner, vorwiegend Sinterkorn, Ober wohl auch etwas bessere Körner, im Stroh verbleibt. Zu diesem Mittel werden verständige Landwirte höchstens in der Verzweiflung darüber greifen, daß man ihnen alle ausgedrosche­nen Körner nimmt, ohne ihnen selbst nur von dem geringwer­tigen Hinterkorn etwas als Viehfutter zu belassen. Nur in diesem Falle wird der eine oder der andere sich sagen: Wenn ich mehr Korn im Stroh lasse, kommt doch wenigstens ein Teil davon bei der Strohverfütterung meinem Vieh zugute, auch wenn die Ausnutzung des Futterwertes dieser Körner so viel schlechter ist, als wenn sie mit ausgedroschen und dann zweck­mäßig werden können.

Durch Freigabe eines bestimmten Prozentsatzes selbst- erdroschenen Hinterkorns würde die Reichsgetreidestelle jeder Neigung, durchWeiterstellung der Dr.jchinafchine" Körner der Beschlagnahme $u entziehen und zusammen mit dem Stroh zu verfüttern, viel wirksamer entgegenarbeiten, als es ihr sonst möglich sein wird, selbst wenn sie an jede arbeitende Dresch­maschine einen zuverlässigen und sachkundigen Aufseher stellen könnte. Das von dem Vertteter der Reichsgetreidestelle gegen den Antrag auf Freigabe eines bestimmten Prozentsatzes von Hinterkorn ins Treffen geführte Argument spricht also- durch- aus für den Antrag.

LMis'ltMtshktze un& innere WZgn.

Im Maiheft der ZeitschriftDie innere Mission im evangelischen Deutschland" findet sich ein Aufsatz des Dort­munder Gefängnispfarrers E. Schmidt überKrieg und Kriminalität im vierten Kriegsjahr", der eine überaus bösartige Hetze gegen die Landwirtschaft enthält. Wörtlich heißt es darin:Jedermann, auch der Industriearbeiter,

weiß, daß heute auf dem Lande im Verhältnis zur Stadt geradezu üppig gelebt wird. Der Landwirt ist durch die ja manchmal bis tausend Prozent gestiegenen Preise seine Hypotheken los geworden und ißt nun selbst alle seine guten Sachen. Er hat es ja nicht mehr nötig, zu verkaufen. Nur dann, wenn der arme Städter bescheidentlich an seine Tür pocht und Wucherpreise bietet, läßt er sich herbei, ein wenig

Fleisch und Speck und Butter zu verkaufen. Wie kann

es da wundernehmen, daß ein furchtbarer Haß gegen den Landwirt entsteht?" So geht es noch weiter, und int An­schluß daran wird eine Geschichte aus demJsarboten" auf­getischt, wonach eine bäuerliche Gemeinde einen großen Schweinebestand verheintlicht lmben soll.

Es ist aus das tiefste zu bedauern, daß ein Geistlicher, der doch besonders berufen ist, den Frieden zwischen den einzelnen Velkskreisen zu fördern und in Vorwürfen und Verdächtigungen größte. Vorsicht zu üben, eine so unge- heuerliche Hetze gegen die Landwirte fertigbringt. Vei auch nur etwas mehc^ Gewissenhaftigkeit müßte dieser Pfarrer wissen, daß der Landwirt für seine Hauptprodukte seit Jahr und Tag nur Preise erhält, die teilweise kaum die Produk­tionskosten decken oder doch weit weniger gestiegen sind als die Preise für die Waren, die er selber zur Aufrechterhaltung seiner Wirtschaft kaufen muß. Er müßte auch wissen, daß die Landwirte in unzähligen Fällen von ihrer eigenen Ration noch zu billigem Preise an Städter Lebensmittel abgeben, und daß von den Geschichtchen. die über Verheim­lichung von Lebensmitteln erzählt und veröffentlicht sind, nur ein kleiner Bruchteil der näheren Prüfung standge­halten hat.

Ueberaus bedauerlich ist es aber auch, daß ein religiöses Organ, wieDie innere Mission im evangelischen Deutsch­land" eine so schwere Entgleisung begehen kann, wie die Aufnahme dieser Hetzerei sie darstellt. Wir möchten die Hoffnung nicht anfgeben, daß dieses Organ, das doch wohl immer noch der Verbreitung christlichen Geistes dienen will, versuchen werde, dieses Unrecht wieder gutzumachen.

Eine chtmrAe ZnlimiM-KoMWn.

Unter dem Vorsitz des inneren Mediziners Prof. Moritz- Köln und des Bonner Dermatologen H o f f - mann hat sich eine private Kommission gebildet, zu dem Zlveck, den fortgesetzten Angriffen gegen das Salvarsan zu begegnen. In der medizinischen Fachpresse wird die vom preußischen Abgeordnetenhaus nach langer Debatte fast einstimmig beschlossene, aus Freunden und Gegnern be­stehende Kommission zur objektiven Prüfung der Ange­legenheit heftig bekämpft und für unnütz erklärt. Der Kölner Konunission gegenüber scheint man weniger un­duldsam zu sein. Da man zudem die Salvarsangegner, ins­besondere Dr Dreuw, in der auch von Prof. Hoffmann ge­leiteten Fachpresse nmndtot gemacht hat, da die neue Kom- mission nurzukünftige" Salvarsanschäden prüfen will, an den zahllosen, bisher verschwiegenen und schon beobachteten Ertaubungen, Erblindungen, Todesfällen und den Unregel­mäßigkeiten der Salvarlan-Einführungsreklame klanglos Vorbeigehen will, so dürfte die eingesetzte Kommission von vornherein wenig Vertrauen genießen, zumal eine Anzeigepflicht für Salvarsanschäden und eine Salvcrrsan- höchstdosis nicht besteht. Warum wird übrigens die vom Ab­geordnetenhaus beschlossene, wirklich neutrale Komission nicht einberufen? Dr. Lottmann berichtete in der letzten Med. Klinik" wiederum über schwerste Salvarsaner- krankungen und in Prag wurde der Spezialarzt Dr. Karl Linhard, welcher einen nichlsyphilitischen 27 jährigen Stener- offizianten durch Salvarsan zu Tode gespritzt hatte, mit 10 Tagen Arrest bestraft. Hier dürfte die Ausrede, er sei durch die Krankheit, und nicht durch Savarsan zum Krüppel ge­worden, wohl nicht erhoben werden.

Uom Felde

der Ehre.

Rodhelm v. d. H. Der Lehrer Hermann Levi beim Stabe einer Reserve-Division wurde fiir tapferes Verhal­ten vom General persönlich mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse ausgezeichnet,

Ans der Heimat. .

Der Siebenschläfertag. Der gestrige 27. Juni, der Sie­be n s ch l ä f e r, gehört zu den sogenannten Lostagen, an d^e sich in bezug auf Wetterprophezeiung der Volks- und Aber­glaube bindet. Dieser Glaube sagt, daß, wenn es am Sieben­

schläfer tage regnet, es sieben Wochen darauf täglich regnen soll. Es ist aber seit longem erwiesen, daß der Siebenschläfettag mit dem etwaigen Regen in den nächsten sieben Wochen nichts zu tun hat. Es hat früher mitunter reichlich Regen gegeben, wenn der Lostag förmig war, und trockenes Wetter, wenn es am Sie- bcrfchläfertag goß. Im übrigen hat es gestern nicht geregnet, was übrigens kein Schaden gewesen wäre, denn der Boden ist durch den vielen Wind wieder sehr ausgetrocknet.

Okarben, 27. Juni. In der Nacht vom 26. auf 27. Juni wurden dem'Gutspächter Kaz drei frischmelkende Kühe von seiner Weide gestohlett.

8r. Hanau, 26. Juni. Nachdem die Voruntersuchung in der großen, im Landkreise Hanau vorgekommenen Mehl- und Getteideschieberei-Angelegenheit beendigt ist, wird der Kreisbeamte Walther, der seit Aufdeckung der Affäre sich in Haft befindet, aus der Untersuchungshaft entlassen werden. Er hat eine Kaution von 100 000 Mark gestellt. Der Ren- tter Damhof in Hersfeld, der sich ebenfalls in Haft befindet, wird gegen Stellung einer Kaution von 30 000 Mark aus der Hast entlassen. Man wird sich fragen müssen, woher Walther die 100 000 Mark hat?

Aus Starkenburg.

Darmstadl, 26. Juni. Die diesjährige Jahresversammlung der Zentralkasse der Hess, landw. Genossenschaften fand heute im Kaiserseal dahier unter dem Vorsitz des Bürgermeisters Vecker-Sprendlingen (Rheinh.) bei recht gutem Besuche statt. Direktor Mager gab eine Reihe Erläuterungen und Er­gänzungen zu dem im Druck vorliegenden Jahresbericht, aus denen das angenehm überraschende Geschäftsergebnis zu er­sehen war. Die Entwicklung bewegt sich immer noch in auf­steigender Linie. Umgesetzt wurden 892 Millionen Mark, die Einlagen betragen 58 Millionen Mark. Zum Schlüsse begrün­det er noch die Herabsetzung des Zinsfußes für Guthaben in laufender Rechnung von 4 Prozent auf 3M Prozent, die mit dem Fortfall der Provision von ein Zehntel Prozent am 1. Juli, d. I. in Kraft treten soll. Lehrer O f e n l o ch - Finthen stellte mit Genugtuung fest, daß der Zusammenbruch der Landwirt- schastsbank durch das Hess. Genossenschaftswesen so rasch über­wunden worden sei. Er sprach dem Vorstand und Aufsichtsrat sowie dem Staatstommissar den Dank aus. Reichsbankassefor Merker trat in nachhaltiger Weise für die allgemeine Ein­führung des bargeldlosen Verkehrs ein. Hierauf wurde die Iahresrechnung und Bilanz genehmigt und dem Vorstand und Aufsichtsrat Entlastung erteilt. Damit wird eine Gewinnver­teilung von 4 Prozent gntgeheigen. Die ausscheidenden Auf­sich tsratsmitzliede: werden wiedergewählt. Den 173 Genossen­schaften. welche s. Zt. den Bettag von 117 000 Mark zur Ver­meidung des Konkurs der Landwirtst :bank vorschossen, wird der Betrag zurückbezahlt und damit ein Antrag, statt 4 Prozent doch 5 Prozent Dividende zu bezahlen, zurückgezogen. Endlich werden noch die Tagegelder des Auffichtsratcs und des Vorstandes um 35 Proent erhöht und dann die Versammlung, geschlossen.

FC. Geisenheim, 26. Juni. Infolge eines Schlagan­falles verschied zu Schloß Geisenheim im 59. Lebensjahr Luise Reichsgräfin von Ingelheim, Echterin von und zu; Mespelbnmn, geb. Freiin von und zu Lilienberg.

Ans Hessen-Nassau.

Wiesbaden, 27. Juni. Das Schwurgericht verurteilte nach zweitägiger Verhandlung den 29 jährigen Taglöhner Renno aus Nied, der in der Nacht zum 31. März den Heizer Fuchs im Höchster Brauhaus ermordet und seiner. Barschaft von 100 Mark beraubt hatte, zum Tode.

FC. Wiesbaden, 26. Juni. In der Ringkirche fand heute Nachmittag die Ersatzwahl für den nach Frankfurt a. M. berufenen Pfarrer Veidt durch die vereinigten Kirchenorgane statt:' nach vorausgegangenem Gottesdienst, den Herr Geheimrat Eibach ans Dotzheim abhielt, wurde Herr Pfarrer Martin Schmidt aus Holzhausen a. d. H. ein stimmig zum vierten Pfarrer der Ringkirche gewählt.

FC. Wiesbaden, 26. Juni. Unter dem Vorsitz des Ministers der öftenttichen Arbeiten Exz. v. Breitenbach üudet ant 28. Juni imNassauer Hof" dahier eine Kon­ferenz von Ministern der deutschen Bundesstaaten mit: Staatsbahnbesitz über Eisenbahnfragen statt.

FC. Biebrich, 25. Juni. Rentner Jean Brehm, der früher als Barbier und Heilgehilfe weit und breit bekannt war, auch m der Gemeindeverwaltung als Mitglied des Bürgerausschus­ses eine Reihe von Jahren tätig war, vollendete heute sein 80. Lebensjahr. Brechm stammt aus Osthofen und kam im Jahre 1855 hierher.

FC. Aus dem Untertaunns. 25. Juni. Da der Kohlweiß­ling an dem Kohlgemüfe in Massen auftritt. beschlossen die Ge­meinden des Kreises für das Fangen dieser Schädlinge eine Entschädigung von einem Pfennig für fünf Stuck zu bewilligen..

Aus Kurbkssen.

FC. Hersfeld, 25. Juni. Die hiesige Molkerei-Genossen-r schaft hat im abgelaufenen Geschäftsjahr einen Rettrgewinn. von 4085 Mark zu verzeichnen.

Offene Stel len:

1 Melkbursche, 2 Tagelöhner. 3 Hausburschen, 1 Schäfers 3 Knechte, 2 Arbeiterfamilien, 1 Wärter. 2 Heizer, 1 Müller, l! Bäcker, l Knechlefamilie, 1 Schweinemeister, 1 Setzer. 1 Maschinen« metster, 1 Drucker, 10 Dienstmägde. 10 Hausmädchen, 1 Flickerin,,.

1 Lehrmädchen, 1 Melkerin, mehrere Fabrikarbeiterinnen und

Arbeiter. *

Stellensuchendel

Mehrere Melkersamilten u. ledige Melker, 2 Wirtschafterinnen^

2 Bürofräuleins, Melkerfamilie (Mutter und 2 Töchter).

.. -. -j.- .. 1 an

Verantwortlich für den politischen und lokalen Teil: Ottyi Hirsche!, Friedberg; für den Anzeigenteil: R. Heyner.^ Friedberg. Druck und Verlag derNeuen Tageszeitung*,' "-' A- G.. Friedberg i-