ZMMMlWW-KMroiie in Stadt nnd Land.
Die „Deutsche Tageszeitung" schreibt
Jnurrer lauter und erregter werden die Klagen der Landwirte darüber, in welcher unerhörten Weise die Revisionen gehandhabt werden. Nickst nur Scheunen und M-Lschastsräume, Wagenremisen und Keller, sondern auch Schlaf- und Wohnzimmer werden durchsucht, Kisten und Kasten, Sckränke, Betten, Waschkörbe usw. durckIvühlt, selbst die Brutstätten vom Federvieh und die Holzstapel, deren Wiederaufbau dann tagelange Arbeit erfordert. Sogar die Kornfelder werden durchstreift, wodurch natürlich großer Schaden'angerichtet wird. Ohne Rücksicht darauf, ob auch nur irgendwelche Verdachts gründe vorliegen, werden die Landwirte wie Spitzbuben und Verbrecher behandelt; ist es doch vorgekommen, daß ein Landwirt aufgefordert wurde, sich völlig zu entkleiden! Dabei klagt ein liberales Oldenburger Blatt, daß die Produzenten immer auf das lichiste geschont werden.
Und wie steht es mit d-er Kontrolle in der Stadt? Wieviel wird da durch den Schleichhandel und die Schleich- verjorgung rechtswidrig der Allgemeinheit entzogen? Der Staatssekretär dels Kriegsernährungsamtes hat in einer Antwort an den Metallarbeiterverband betreffend der Schleichversorgung erklärt, es ergebe sich durch jie eine Inanspruchnahme von so großen Vorräten jeder Art, daß dadurch die allgemeinen Rationen auf das empfindlichste herabgemindert werden müssen. Wieviel verdirbt ferner infolge unserer bureaukratisch gehandhabten Zwangswirtschaft, wenn maßgebende Stellen es auch abzuleugnen suchen. Und das ist am Ende des vierten Kriegsjahres nicht besser, nein eher schlimmer als früher. Wir lesen im „Berliner- Tageblatt" (Nr. 300 vom 14. Juni d. I.), daß bei der Ein- kaufsgesellschaft Ostsachsen 30 000 Eier verdarben und zu Schmierseife verarbeitet wurden; aber der Antrag Noesicke auf Freilaffung der Eier wird bekämpft. Wir lesen int „Vorwärts" (Nr. 46 vom 13. Juni d. I.), daß Berge ver- dorbener Kartoffeln auf dem Tempelhofer Felde aufgetürmt sind, welche von der staatlichen Verteilungsstelle Groß-Berlin herrühren sollen. Was geschieht, um solche Vorkommnisse zu verhindern? Wo bleibt die Kontrolle in der Stadt? Dieses häufige Verderben von Lebensmitteln in großen Mengen ist eine der vielen schädlick)en Begleiterscheinungen der Zwangswirtschaft. Das „Berliner Tageblatt" (Nr. 305 vom ,17. Juni d. I.) weist in einem Arttkel über die Hamburger Kundgebung (Los von der Berliner Zwangswirtschaft) darauf hin, daß Adolf Wagner, der eigentliche Schöpfer des modernen staatssozialisttschen Gedankens, an einer gewissen Grenze Halt macht, weil er von einer weitgehenden staatlichen Bindung des Wirtschaftslebens, einer gar zu großen Beschränkung der Einzelpersönlichkeit katastrophale Wirkungen befürchtet. Eben dies« „katastrophalen Wir-k»ngen" befürchtet auch mit Recht Dr. Roesicke bei einem uneinge. schränkten Weiterbestehen der Zwangswirtschaft, deshalb sein Antrag! Und dieser Antrag ist dadurch, daß er im Ausschuß abgelehnt wurde, nicht tot, nein, die Erkenntnis dessen, daß er begründet ist, zieht immer weitere Kreise und stiehlt sich selbst in die Spalten linksliberaler Zeitungen. Das „Berliner Tageblatt" benutzt seinen erwähnten Artikel zwar noch zu einer Anrempelung des Bundes der Landwirte, in dem es die würdige Gemessenheit der Hamburger Kaufleute in Gegensatz bringt zu den bei der Gründerversammlung des Bundes gefallenen „saftigen Kraftausdrücken". Es schreibt dann aber:
„Jahrelang hat der deutsche Handel, haben viele Industriezweige diese völlige Kaltstellung ertragen, weil sie sich in das, was während des Krieges im Interesse aller notwendig erschien, willig gefügt haben... nun aber wächst der Widerstand der Interessenten." Gilt das nicht auch für die Landwirtschaft? Schon lesen wir in der gewiß nicht agrarischen „Freisinnigen Zeitung" (9kr. 141 v. 19. 8. 18): „Immer dringender ist das Verlangen des
Fabrikanten, des Kaufmannes, des Gewerbetteibenden des Landwirts geworden, tunlichst schnell aus den Fesseln befreit zu werden, die die Kriegswirtschaft ihnen auf- rrlegt."
Und in derselben Nummer findet sich sogar ein Aussatz s„Keine Eier — kein Zucker"), welcher den Perleberger Landrat, v. Graevenitz, scharf bekämpft, weil dieser den Landwirten, deren Hühner wegen ungenügenden Futters cruch ungenügend Eier liefern, den Zucker vorenthält, den doch auch die am mangelhaften Eierlegen gewiß unschuldigen Kinder brauchen. Ebenso bekämpft das Blatt aber den Marburger Landrat von Löwenstein, der umgekehrt Zuckerprämien für reichliche Eierablieferung gibt. Aber womit schließt der Arttkel? „Es wird wohl auch noch andere Mittel geben, um böswillige Hühnerhalter zur Erfüllung ihrer Pflichten zu veranlassen!" Wie immer wird auch hier von linksliberaler Seite nur an die stärkere Erfassung gedacht, nicht an die viel wichtigere stärkere Erzeugung.
Wie wäre es mit der Verwirklichimg des Anttages Roesicke bezüglich des einen Punttes: der Eier? Hier
Bestrafung der Landwirte, die durch die schärfsten Maßregeln verärgert und verbittert werden, dort (in Dresden z. B.) die Vergeudung von 30 000 Eiern durch schlechte Bewirtschaftung und ungenügende Kontrolle. Wie wäre es mtt einer Kontrolle der Städte — städttschen Behörden und Kriegswirtschaften — durch sachverständige Landwirte, wie sie z. B. der Oberpräsident der Provinz Hessen bezüglich der Kartosselaufbewahrung in Kasiel angeordnet haben soll? „Gleiches Recht für alle" ist ein Wahlspruch, der den. links- liberalen Blättern doch lieblich klingen müßte.
Ein Staat, der die Gottesgebote nicht zn schützen vermag. iS «ich! wert, weiter;n bestehen!
Seit Jckhr und Tag ist von einem Theaterstück „Der Weibr- teufol" viel di« Rede. Es rft ein modernes Stück, das dem Zug der Neuzeit entsprechend, anstatt den Menschen zu heben, ihn in die Tiefe herab zieht. Die „Damen", die sich das Stück anfehen, haben eben den ganzen Tag nichts zu tun, der Mann macht in Kriegsgewinnen und so regt man sich am Abend angenehm auf, wenn man in den „Weibsteufel" geht. Dieser Tage ist trotz heftiger Gegenwehr der katholischen Geistlichkeit dieses Produkt moderner Kunst auch in München aufgeführt worden. Zur gleichen Stunde, da die Aufführung stattfand, erhob der Erzbischof von München, Dr- v. Faulhaber, von der Kanzel des Domes herab in einer Predigt vor dichtgedrängter Zuhörerschaft Einspruch gegen diese Aufführung, die den Sittengesetzen widerspreche und in dieser Zeit des Blutvergießens und Kriegselends doppelt verwerflich sei. Er berief sich dabei auf sein im Konkordat ihm zugestandenes Recht der Wahrung der Sittlichkett und sagte, ein Staat, der di-e Gottesgebote nicht zu schützen vermöge, sei nicht wert, weiter zu bestehen. Das ist schön und gut. Aber, so sagen wir, wer sind denn die Bundesgenossen derer, die das Stück auf die Bühne zerren? Freisinnige und Sozial- d e m o k r a te n , ,.F r a n k su r t e r Z e i t un g" und „Vorwärts^' sind die geistigen Helfer dieses Schauspiels, sie sind es, die über Vergewaltigung schreien, wenn auf irgend einer Bühne das Schauspiel nicht zur Aufführung kommen darf. Mit den Freisinnigen und Sozialdemokraten hat sich aber das Zentrum im Reichstag zu einer Mehrheit zufammengetan und die Erzberger und Genossen jubeln, wenn die Vertreter dieser modernen schnoddrigen Weltanschauung, die Naumann und die um ihn sind, ihre Rede halten. Weltanschauung, Gottesgebote, Wahrung dev Sittlichkeit, auf die sich der Erzbischof von München berufen hat, spielen da keine Rolle mehr. Einzig darauf kommt es an, daß einzelne Parlamentarier, Erzberger, Fehrenbach usw., die von einer g-zrasführ- ten Wählerschaft an die Oberfläche geschwemmt worden sind, eine einflußreiche Rolle spielen dürfen. Hoffentlich tragen die schöne Worte des Erzbischofs von München dazu bei, daß auch dem deutschen kotholischen Volke einmal die Augen aufgehen, wohin die Reise geht.
Ans der Heimat.
Außerkurssetzung der Zweimarkstücke. Es wirb nochmals ausdrücklich darauf aufmerksam gemacht, daß die Frist zur Einlösung der Zweimarkstücke am 1. Juli d. Js. abläuft.
FO. Bad-Rauhen», 23. Juni. Einen eigenartigen Erfolg hat di« hier angeordnete polizeiliche Durchsuchung der Post, pakete gezeitigt. Statt, daß die Kurgäste ihre mit gehamsterten Lebensmittel vollgepfropften Pakete dem hiesigen Postamt übergeben, gehen diese seit einigen Tagen nach Friedberg. Dott kommen Pakete aus Bad-Nauheim in solchen Mengen zur Aufgabe, daß das dortige Postamt alle Hände voll zu tun hat, um den von hier kommenden Segen zu bergen. Dem Unfug soll, wie die „Bad-Nauheimer Zeitung" erfährt, gesteuert werden.
Beienheim. Der Hassiabezirk Friedberg hielt letzten Sonntag bei Gastwirt Stein seinen zweiten Bezirk tag für 1918 ab. Es wurden zunächst geschäftliche Angelegeichetten erledigt und recht ansehnliche Beträge als Unterstützungsgelder ausbezahlt. Den wichttgsten Punkt der Tagesordnung bildete der Bericht über den Hassiatag in Darmstadt mit einen: anschließenden Vorttage über die Zukunftsairsgaben der Kriegervereine. Einem geschichtlichen Rückblick über die Entwicklung und die seitherige Tätigkeit der Kriegervereine folgte eine eingehende Behandlung der Bedürfnisse und berechtigten Anspriiche der leider allzugroßen Schar von Kriegsbeschädigten aus dem jetzigen Kriege. Die Bewegung der besonderen Kriegsbeschädigtenverbände fand sachliche Würdigung und Be- leuchtting. Zum näheren Vergleiche hierzu wurden die von den deutschen Kriegervereinsorganifattonen in Aussicht ge- nommenen und bereits begonnenen Maßnahmen zur Förderung der Interessen der Kriegsbeschädigten besprochen. Es konnte mit Genugtuung festgestellt werden, daß das Ar- beitsprogramm der Kriegewereine den Leitsätzen jener Son- dcrgründungen von Kriegsbeschädigten durchaus gleichwertig zu setzen ist. Die alten Vereine haben--dazu den großen Vorzug, daß sie, gestützt auf feste Organisation und reichliche Mittel, zu bedeutend geringeren Beitragssätzen Mitglieder aufnehmen können. Die bestehenden Kriegervereine sind nicht nur gern bereit, Kriegsteilnehmer und -Beschädigte aus dem großen Völkerringen in sich aufzunehmen, sondern sie legen sogar Wert darauf, solche in leitenden Stellen im Dereinswesen zur Mitarbeit begrüßen zu können. Die aus hartem Ringen um den Bestand des Vaterlandes heimkehrenden Streiter sollen in diesen Vereinen eine Schar kameradschaftlich fühlender Männer treffen An ihrer Seite werden die Beschädigten Helfer und Förderer in Not und Beschwerden und die Gesunden Freunde der Arbeit in neuem vaterländischen Geiste finden. Die in solchen Rahmen geleistete Arbett wird eine Quelle des Segens werden. Sie kann viele Wunden heilen, Gefühle der Freude und des Glückes wecken und unserem Volke nach Tagen des Schmerzes und der Entbehrung eine bessere Zu. kunft bauen helfen.
Frankfurt a. M., 24. Juni. Heute hielt der evangelische Pfarrverein im Eroßherzogtum Hessen hier seine Hauptversammlung ab. Dieselbe war angesichts der schwierigen Vor-- kehrsverhältnisse gut besucht. Der 81jährige Vorsitzende Geh.
. Kirchenrat Schcimpf erstattete den Jahresbericht. Deo • Verein bat auch in den letzten Jahren erfolgreich gearbeitet
und zugenommen. Da der Vorsitzende fein Amt niederlegt«!, ward ihm wärmster Dank und Anerkennung des Vereins in Wort, Geschenk und Ernennung zum Ehren-Vo flitzenden zu Teil. Der Rechner des Vereins. Dekan Röschen- Freienseen und der Schriftleiter des Kirchenblatts Pfarrer Fritsch- Ruppertsburg, legten Rechnuwgsablage und Berichte ab. Da sie seit 25 Jahren mit Erfolg ihre Aemter verwalteten, feierte sie der Verein in Dankesworten und mit einem Ehrengeschenk. Bei nachfolgender Wahl wird der seitherige Stellvertteter des Vorsitzenden, Dekan I a u d t - Planig, zum Vorsitzenden, und Pfarrer Inspektor Weimar- Nieder-Namstadl zum Stellve-r- tteter gewählt. Pfarrer B e r ck - Mombach hielt einen Vor- ttag über ..Notwendigkeit von Gehaltserhöhung und Teuerungszulagen gleich den Staatsbeamten" Die Versammlung trat seinem Antrag bei, billigte sehr ausdrücklich die einleitenden Schritte, welche Geh. Kirchenrat Schrimpf in dieser Sach« seither getan und wünscht, daß sie weiter ausgeführt, guten Erfolg haben. Fr.
FC, Ufingen, 23. Juni. Die Stadtverordneten bewilligten! sämtlichen Lehrern an der vereinigten Real- und Volksschule dahier, einschließlich des -Rektors, eine Ottszulage von jährlich 100—200 Mark, für Lehrerinnen je nach dem Dienstalter di« Hälfte, rückwirkend vom 1. April d. I. ab Aus Starkenburg.
Darmstadt, 24. Juni. Unter der großen Ausrrahl der Gefangenen auf dem Griesheimer GcfanMrenlager sind seit einiger Zeit auch Australier, Senegalneger und andere schwarze Gesellen mit verschnittenen und verunzierten Gesichtern einge- troffen. Dieser Tage kam nun auch ein spanischer Häuptling» der auf einer Ozeaninsel aufgegriffen, die unter spanischer Oberhoheit steht, hier an, der unter irgend einer Ausrede, auch zum Kampf gegen Deutschland veranlaßt wurde.
FC. Eberstadt, 23. Juni. Der Gemeinderat beschloß aus Ncrddeutschland 100 magere Gänse zur Mästung zu beziehen.
FC. Vensheim, 23. Juni. Die Eheleute Josef Adler dahier begingen gestern ihr gokdenes Hochzeitsfest.
Aus dem Ried, 23. Juni. Schweres Sturm-wetter, verbunden mit Hagel überzog heute Nacht, wie auch heute Mittag 1 Uhr unsere Residenz und die Umgebung. Voraussichtlich ist auch einiger Schaden angerichtet worden. Di« Witterung hah sich merklich abgekühlt.
Ans Rheinhesien.
FC. Worms, 23. Juni. Die Feier des 60 jährigen Bestehens des Lutherdenkmals wird am 26. Jrmi festlich begangen. Stadtpfarrer Klein von Mannheim hält die Fest' rede.
FC. Worms, 23.^ Juni. Am Hellen Tage wurden dahier aus zwei Uhrenläden drei Taschenuhren und sechs Damenringe gestohlen, aus der Brauerei Jean Rühl Ledertreibriemen im Werte von 600 Dkark, Wetter aus einer chemische« Waschanstall 26 wollene Decken, Uniformstücke und30Paa^ Strümpfe.
FC.Worms, 23. Juni. Der 72 jährige Landwirt un8 Winzer Heinrich Hanewald aus Leistadt stürzte beim! Kirschenbrechen von der Leiter und erlitt so schwere Verletzungen, daß er kurz darauf verstarb.
FC. Geisenheim, 23. Juni. Unter bedeutender Rauchentwicklung entstand auf der Schönborner Aue ein Brand, der reiche Nahrung an den auf den Wiesen liegenden Futtermengen fand. Das Feuer wurde eingedämmt, doch haben verschiede^ Pächter großen Schaden erlitten.
FC. Aus Rheiuhesseu, 23. Juni. In der Gemarkung Bretzenheim wurde in einem Heuhaufen von einem Landwirt ein von Nierftein durchglchrannter Russe, sowie ein dortiges Dienstmädchen aufgestöbert. Beide trieben sich schon eine Woche lang im Felde herum. Sie wurden nach denH Bretzenheimer Arrestlokal gebracht.
Aus Hessen.Nassau. .
FC. Aus dem Rhein-Maingebiet, 23. Juni. Die Johannisbeeren gehen ihrer Reife entgegen. In günstigen Lage» kennten bereits rote Beeren geerntet werden. Weiße und schwarze Jchannistrauben find noch um acht Tagen zurück. Die Beerenernte fällt durchweg recht reichlich aus.
FC. Wcilbach, 23. Juni. In den Anlagen zu Vad-Weil- bach werden in letzter Zeit Beschädigungen an Bäumen und Sträuchern verübt, die strengste Strafe verdienen. Vor einige» Tagen wurde auch eine große Anzahl Fensteffcheiben an de« Schwefelquelle demoliert und dort eine Flaschenkorkmafchins unbrauchbar gemacht.
FC. Bom Westerwald, 23. Juni. Der Konttollgendarm Unteroffizier Kurz, der vor kurzem auf der Statton Seifen unter die Räder eines fahrenden Zuges kam, ist jetzt diesen Verletzungen im Krankenhaus in Dierdorf erlegen.
FC. Nastätten, 23. Juni. Der Reichskanzler hat die Liquidation das dem englischen Staatsangehöttgen Isidor Hennig gehörigen, im hiesigen Grundbuch eingettagenen Grundbesitzes, Hof Schwall, angeordnet und den Kaufmcnm Luis Schmidt dahier zum Liquidator bestellt.
Aus Kurhesseu.
FC. Aus der Rhön, 23. Juni. (Nachahmenswert.)' In Vieselbach hat der Gemeindeoofltand gegen Preistreibereien beim Obftverkauf folgendes Mittel gefunden: Alle Kirschbaum« der Gemeinde werden, nachdem Kenner den Wert des Behangs abaeschätzt, mit Nummern versehen. Wer Kirschen haben will, zieht ein Los und zahlt dann den festgesetzten Preiq des Baumes an die Gemeindekassa.
Kirchliche Nachrichten.
Gottesdienst im Stadtteil! Fauerbach, Mittwoch. 26. Juni, abends 9 Uhr: Kriegsandacht.
Verantwortlich für den polittschen und lokalen Teil: Otttj Hirsche!, Friedberg; für den Anzeigenteil: R. Heyner. Friedberg. Druck und Verlag der „Neuen TaaeLLeitunaH A. <&. Friedberg Ufr,


