Ausgabe 
26.6.1918
 
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ftimmurtg unseres Landes und Dolles es fordert. In vollem Bewußtsein der Verantwortung vor unserem Volke glauben wir daher, daß Flanderns Befreiung von jeder verwelschen- den Macht auch Deutschlands Befreiung von feindlicher Be- drohung im Westen bedeutet. Stammesgemeinschast, Ge­schichte und Selbsterhaltung weisen Deutschland und Flan­dern das gleiche Ziel zu:Ein freies selbständiges Flandern."

Das englische Gefangenenlager Dattishall.

Vor einiger Zeit gingen Nachrichten über die unwürdige Behandlung der deutschen Kriegsgefangenen in dem eng­lischen Gefangenenlager Brocton durch die deutsche und neu­trale Presse. In folgendem sei auf ein anderes englisches Gefangenenlager, das Lager Pattishall, hingewiesen. Wäh­rend in Brocton die deutschen Kriegsgefangenen besonders unter der Rohheit der Lagerkommandanten und des Be­wachungspersonals zu leiden hatten, boten in Pattishall die Unterkunstsverhältnisse selbst Anlaß zu berechtigter Klage.

Die Gefangenen waren dort, wie ein deutscher Sani- tätsunteroffizier K., der im Jahre 1917 längere Zeit in diesemLager verbringen mußte, berichtet, zu je zweihundert Mann in engen Baracken zusammengepfercht. Die Dächer waren schadhaft, die Bretter an den Wänden, die nicht mit Dachpappe bekleidet waren, geschwunden. Vergebens ver­suchten die Gefangenen, die Risse mit Papier zu verstopfen. Wind, Regen und Schnee drangen unbehindert in die Ba­racken hinein. Wenn die Gefangenen des Morgens auf­wachten, waren ihre Schlafdecken oft mit Schnee bedeckt. Da nur eine ganze geringe Menge Kohlen geliefert wurde, konnten die Räume fast gar nicht geheizt werden. Die Folge davon war, daß vielen Gefangenen Hände und Füße er­froren. So erging es K. Als er sich deshalb an den Arzt wandte, erklärte ihm dieser, er könne nichts dagegen tun. Mit den Worten:Lassen Sie sich doch eine Salbe aus

Deutschland kommen!" überließ er ihn seinen qualvollen Schmerzen.

So verfährt man mit den deutschen Kriegsgefangenen ,in dem englischen Gefangenenlager Pattishall, das in der mit englischem Golde gekauften Hetzpresse Englands und der neutralen Länder stets als eines von denjenigen Lagern geschildert wird, in denen England den deutschen Kriegs­gefangenen dasParadies auf Erden" bietet.

stanMche Sßlkffn über die Hilfe Amoks.

Eine Anzahl französischer Offiziere und Soldaten, die unlängst am Kemmel in Gefangenschaft gerieten, äußern sich, wie ihre Kameraden es jetzt fast durchweg^tun, un­geschminkt über die Sttmmung im sranzösisc^n Heere. Allgemein sei Kriegsmüdigkeit bei den Truppen zu finden, im Gegensatz zu den Hoffnungen der Bevölkerung! Denndiese ließe sich durch die heuchlerischen Zeitungen beeinflussen und richte sich an dieser oder jener rosig ge­färbten Havas- oder Reuter-Meldung leichter wieder auf, da sie nicht unmittelbar Zeuge des wahren Kriegs- elendes ist."

lieberdie Hilfe Amerikas," meinen sie,wenn sie uns auch immer wieder als letzte Rettung gepriesen wird, kann unter keinen Umständen eine günstige Wendung des Schick­sals Frankreich mehr herbeiführen. Weder jetzt noch etwa im nächsten oder gar im übernächsten Jahre!" Das eine sei jedenfalls sicher, daß die Regierung in Paris, namentlich Cl6menceau, sich in den Augen der Soldaten lächerlich mache und verhaßt sei, wozu die fortwährenden Hinweise auf die erwartende Hilfe Amerikas nicht unerheblich beittügen.

Deutscher Reichstag.

180. Sitzung vom 23. Juni.

Reichskanzler Gras o. Hertling

erklärte Heim Beginn der heutigen Sitzung des Reichstags, er habe ursprünglich nicht das Wert nehmen wollen. Die Erfah­rungen lehrten ja, daß das Reden zwecklos Seine grund­sätzliche Zustimmung zu Wilson habe er seinerzeit erklärt, und weitere Auslastungen hätten keinen Zweck. Die Kundgebungen gerade aus Amerika zeigten ja, daß der Völkerbund, den man plane, nur Deutschland wirtschaftlich isolieren solle. (Lebhafte Zustimmung.) Der Staatssekretär v. Kühlmann habe in sei­nem Aufträge über die Ostfragen Mitteilungen gemacht und er habe sich dieser Aufgabe ja auch mit Sachkenntnis entledigt. Seine weiteren Ausführungen hätten zu seinem lebhaften Be­dauern unliebsame Aufnahme gefunden. (Sehr richtig!) Die, Schuldfrage aw Kriege könne man getrost der Geschichte über­lasten. Es stehe fest, daß Deutschland die Schuld nicht trage. Der übrige Teil der Ausführungen Kühlmanns begegne einem Mißverständnis. Die Tendenz dieser Ausführungen sei ledig­lich, die Verantwottung für die Fortsetzung und unabsehbare Verlängerung des entsetzlichen Krieges den feindlichen Mach, ten zuzuschieben, wie er selbst es getan habe. Von einer Läh- n.ung unseres energischen Willens und unserer unerschütter­lichen Siegeszuversicht könne selbstverständlich nicht die Rede sein. (Lebhaftes Bravo.) Die verbündeten Fürsten und ihre Völker ständen einträchtig zusammen in diesem Kampfe, in festem Vertrauen auf unsere unvergleichlichen Truppen (leb­hafte Zustimmung) und auf das einträchtige Zusammenstehen des Volkes, das bisher eine bewundernswerte Haltung bewie­sen habe. (Erneute Zustimmung.) Er hoffe, daß Gott, der uns bisher von Sieg zu Sieg geführt habe, uns dafür auch be­lohnen werde. (Stürmische Zustimmung.)

Darauf nahm

Staatssekretär v. Kühlmanu das Wort, um durch Verlesung seiner gestrigen Ausführungen der Erwiderung des Grafe« Westarv iektruLtellen. daß nie»

mand die Berechtigung habe, aus seinen Motten herauszulesen, als habe er an der Siegeszuversicht irgendwie gezweifelt Er habe auch nicht an den guten Willen unserer Feinde appelliert, das zeige der klare Wortlaut seiner Rede, an besten Sinn, wie er auf Zwischenrufe von rechts her bemerkte, nichts geändert fei. Der Sieg auf dem Schlachffeld sei die Voraussetzung für eine diplomatische Aktion. Die diplomatische Aktton selbst sei das Sekundäre. Er habe in seiner gestrigen Rede feststellen wollen, daß die Erörterungen von Parlament zu Parlament, von Tribüne zu Tribüne unter den heutigen Voraussetzungen zu keinem Ziele mehr führten, sondern daß unter diesen Um­standen nichts weiter übrig bleibe, nachdem die militättschen Voraussetzungen vorlägen, als die diplomatische Fühlungnahme. Diese diplomatische Fühlungnahme werde aber sofott verram­melt, wenn man den Fühlungsuchenden von vornherein mala fides unterstelle. Dadurch würde der Weg vollkommen ver­rammelt, und das sei bis jetzr von unseren Feinden geschehen. Der Abgeordnete Graf Westarp habe auch gestern selbst erklärt, er könne sich nicht denken, daß der Staatssekretär an unseren Sieg nicht glaube Das könne er voll unterschreiben. Die mi. litärischen Siege lägen vor uns, und er hoffe und die Feiirde fürchteten es, daß sich weitere Siege daran reihen würden. Aber er habe den Gegnern gestern zu Gemüte fuhren wollen, daß es vielleicht für sie richtiger wäre, nachdenklich zu werden. Auf die unvergleichliche Tapferkeit unserer Truppen und auf den festen Willen unseres Volkes vertraue er ebenso wie jeder andere.

Nach dieser Rede betritt der Allerweltsphraseur Nau­mann die Bühne, dem übrigens das Unglück geschieht, im Bericht desFrkf. Gen.-Anz." Baumann genannt und dem Zentrum zugeteilt zu werden. Ganze Ströme voll Redens­arten schüttet er aus seiner Phrasengießkanne über den Reichstag. Er zitierte Stimmen aus dem dreißigjährigen Krieg und erzählte, daß beim Friedensschluß neben den Waffen auch das große Spiel der G e i st e r leben müsse, wobei er bei den Geistern ganz offenbar an sich gedacht chat. Als sich der Reichstag einigermaßen von dieser Rede erholt hatte, nahm S t r e s e m a n n (nat. lib.) das Wort, der sich mit bemerkenswerter Deutlichkeit gegen Kühlmann wandte. Er erklärte, daß die Rede des Staatssekretärs auf feine politischen Freunde geradezu niederschmetternd und nieder­drückend gewirkt hat. (Stürnrische Rufe: Sehr richtig! bei den Nationalliberalen.) Wir bedauern auf das allertteffte, daß der Satz ausgesprochen werden konnte: Wer- machte den Ostfrieden? Das war Ludendorffs Hammer (Stürmischer Beifall), wie es Lloyd George nannte. Das Land muß fragen, ist denn etwas eingetreten, was zu Zweifeln An­laß gibt? Wir sind aus dem Stellungskriege heraus. Paris ist wieder in dem Bereich der deutschen Kanonen, da sollte man alles vermeiden,was die Siegeszuversicht des Vol­kes vermindern kann. Warum müssen wir in der Frage der Schuld an denr Kriege eine Entlastungsoffensive für Eng­land unternehmen, wie es gestern der Staatssekretär tat? (Sehr richtig.) Die ganze englische Politik in der letzten Zeit war nichts anderes als die Vorbereitung des Krieges gegen Deutschland. Wenn der Sieg unser ist, müssen wir ihn be­nutzen, um die nöttgen realen Sicherungen zu erreichen. DAS Verlangen des Rates von Flandern findet hoffenllich die nötige Berücksichtigung bei unserer Regierung. Die harte Kriegsnotwendigkeit, die besetzten Gebiete zu den Lasten des Krieges heranzuziehen, wird jede Verwaltting in Mißkredit bringen. Eine Nadelspitzenpolittk darf man nicht treiben. Die deutsche Hilfeleistung für Oesterreich- Ungarn findet bei uns volles Verständnis. Gegen die austro-polnische Lösung baben jetzt auch die Deutschen in Oesterreich severe Sedenken. Deshalb tut man gut, sich in der polnischen Frage nicht allzu schnell zu binden. Seit Jahren hört man nichts von einer Reform des Auswärtigen Amtes. Eine solche fordert ganz besonders unser aus­wärtiger Handel, der unter dem Versagen unserer Diplo­maten so schwer gelitten hat. Nicht die Personen haben versagt, sondern das System. Wie war es möglich, daß ein Fürst Lichnowöky Botschafter in London werden konnte? (Sehr richtig.) Wir protestieren dagegen, daß das-Bürger­tum ganz voir den besseren diplomatischen Stellungen aus­geschlossen ist. Um auch Unbemittelten die Laufbahn zu er­möglichen, müssen die Posten dementsprechend besser be­zahlt werden. Deshalb ist es nötig, daß unser dement­sprechender Antrag angenonnnen wird.

Abg. Gröber (Zentr.) beantragt, den Antrag dev Nationalliberalen dem Hauptansschuß zu überweisen. Das Haus beschließt demgemäß.

Der Unabhängige H a a s e weinte, dem Herrn v. Kühl­mann sei die seidene Schnur überreicht worden, er habe es aber nicht verstanden, in Schönhett zu sterben. Die Konservativen haben es lange auf seinen Sturz abgesehen, er brachte ihnen seine Entschuldigung vor, hat aber keine Gnade gefunden. Be­zeichnend ist, daß Graf Hertling konservativ geblieben ist. Kein Wort von der Rede des Grafen Westarp hat er heute zurückge­wiesen. Graf Westarp hat klar und deutlich das ausgesprochen, was die Militärpattei will, und bei uns herrscht die Militär- Partei. Es wäre überaus ersteulich, wenn die unklare Situa- tton endlich einmal voll geklärt würde, wenn endlich General Ludendorff auf den Reichskanzle rpwtz käme. Er fing dann an zu schimpfen und nannte die fläu Bewegung einen Schwin­del.

Abg. Werner-Gießen (Deutsche Fr.): Herr v. Kühl­

mann sieht die Friedensaktion noch immer gls ein Dogma an.

Es ist doch unleugbar, daß die geographischen Grenzen für das deutsche Volk bei seinem Wachstum unzulänglich sind. Der Führer eines Volkes hat die Pflicht, die großen Taten des Hee­res auszunützen, und darf nicht die Sttmmung herabmindern, und unseren Diplomaten muß der englische Geist mit eisernem Besen ausgekehrt werden Unsere Diplomaten müsien deutsche Gemüter haben. Die russische Gefahr ist für uns noch bnnes. wegs behoben. Di« Entwicklung der Dinge in Polen gibt a*

frohen Bedenken Anlaß. Durch all unser Entgegenkommen ha­ben wir di« polnische Sympathie uns nicht erwerben können. Die Polen verlangen nach wie vor ein großes Reich mit Danzi, und Litauen. Die austropolnische Lösung wäre der erste Nagel zum Sarge des deutkch-österretchischen Vündnisies. Ein Sonder, Herzogtum Litauen muß abgelehnt und die Personalunion an- gesttebt werden. Das Selbstbestimmungsrecht des deutschen Vol» kes muß in den Vordergrund geschoben werden. Wir hob«, überall nur zu fragen, ob deutsche Interessen in Frag« kommen. Der Friede mit Rußland hat uns eine große Einwanderung von Ostjuden gebracht. Die Flamen dürfen ihrem Schicksal nicht überlasten werden. Das Ausländertum darf sich in Zukunft nicht mehr auf unseren Hochschulen breitmachen. Dem national- liberalen Antrag stimmen wir zu. England gibt seinen Der- nicytungswillen nicht auf, bevor es nicht am Boden liegt.

Herr von Kühlmamr.

Die vorgestrige Rede des Herrn v. Kühlmann war e'm politischer Skandal. In dem Augenblick, wo die englischen Staatsmänner Bonar Law und Balfour ihre Reden ge- halten haben, die abermals den Kampf bis auf's Messer verkündeten, in dem Augenblick, wo die deutschen Heers dem Feinde die blutigsten Niederlagen beigebracht hatten, stellt sich dieserdeutsche" Staatsmann hin und winselt den Engländern vor. daß nicht sie, sondern Rußland der Urheber des großen Kriegs gewesen sei und daß die Waffen den Krieg nicht entscheiden würden. Herr v. Kühlmann hat seine Aufgabe nicht verstanden zu einer Zeit, wo es gilt, dem Volke das Rückgrat zu steifen und ihm die Wege zu einem ehrenvollen Frieden zu weifen, hat er sich als Mies- und Flaumacher erwiesen. Es ist bezeichnend, daß nach dieser Leistung selbst sein« Freunde von ihm abgerückt sind und daß seine Rede eigentlich nirgends Beifall ge- funden hat. Mit Ausnahme des sog. deutschen ReicMags rratürlich. In dieser Körperschaft, bei deren Mehrheit ja jedes nationale Denken abhanden gekommen ist und einzig und allein die Frage der Parteiherrfchaft alles entscheidet, haben Linke und Zentrum dem Mann ihres Herzens zu- gejubelt und die Erzbergerei hat abermals den Beweis ge- liefert, daß sie sich mit dem demokratischen Liberalismus aus Gedeih und Verderb verbunden hat. Im Lande drau­ßen aber ist die Stimmung doch anders und dieFranks. Ztg.", der kühlmann'sche Moniteur, muß zugeben, daß sich seine Rede bester lieft, als angehört habe und selbst frei- sinnige Blätter, wie dieVoff. Ztg." meinen, seine Rede werde Kopffchütteln erregen. Viel schärfer urteilen die Zeitungen nationaler Richtung. Heute hat der Reichs­kanzler, Graf Hertling, im Reichstag di« Darlegungen feines Staatssekretärs richtig stellen und erklären zu müs­sen geglaubt. Es ist ein mißliches Ding, wenn ein Vorge­setzter für seinen Untergebenen einspttngen und ihn ent­schuldigen mutz. Auch Kühlmann glaubte sich berichtigen zr» müssen, der Erfolg war matt und nur Zentrum und Linke spendeten pflichtschuldigst Beifall. Und so steht denn zu hoffen, daß mich dieser unglückselige Staatsmann, der in englischen Anschauungen groß geworden, der von jeher der deutschen Volksseele fremd gegenüber gestanden hat, gleich seinem Genossen Bethmann-Hollweg, in der Versenkung verschwinde. DieFranks. Ztg." übt bereits den Schwa­nengesang ein und es gernahnt an das Bild der klagenden Juden an den Gewässern Babylons, wenn sie heute schreibt: dann kommt man allerdings zu der Ueberzeugung, daß die offene Sprache, die der Staatssekretär gestern gesührt hat, unmittelbare Folgen für seine Stellung haben kann." Hoffentlich wird's wahr, das wäre so viel wett, wie ein* gewonnene Schlacht.

Zchaknks C5f!üdjtfr bei kn Sgzialkmkalen

verzeichnet der Reichstagsbericht der Reichstagssitzung vom 24. Juni (f.Franks. Ztg.", Nr. 174) von einer Stelle der Rebe des kenservatioen Grafen Westarp. Es dürfte doch am Platz« sein, festzustellen, welche Stelle in dieser Rede die schallend« Heiterkeit der Ecnosten hervorgerufen hat. Nach dem ange» zogencm Reichstagsbericht hat der Graf Westarp gesagt:Der

Kampf mit England muß bis zum bitteren Ende des Seins oder Nichtseins durchgefochten werben. Es handelt sich um de« Kampf der Weltanschauungen dabei, um einen Kampf gegen den Götzendienst des Geldes." Das ist beinahe wörtlich der Ausspruch, den der Kaiser erst kürzlich. gelegentlich seines 30- jährigen Negierungsjubiläums gebraucht hat und diese Wort« rufen bei. den roten Eenosien schallendes Gelächter hervor. Die­ses Gelächter verdient für alle Zeiten festgcI>aUen und ge. brandmarkt zu werden. Wir haben ja von den Sozialdemo­kraten niemals etwas anderes gehalten als daß ihre führenden Geister, mit wenigen Ausnahmen, die bewußten Zu­treiber des raffenden international. Großkapitals sin>. Hier haben wir wieder den Beweis: Der Ausspruch unseres Kai­sers, daß unser Kampf gelte dem Götzendienst des Geldes ruft bei den roten Genosien hervor: Schallendes Ge­

lächter ! Und da gibt es noch. Leute, di« da glauben, dir Sozialdemokratie habe sich gemausett!

^rMiränfemiö kt liitHlidjfn JJortofrfiljnt.

Nach einer Meldung desTag" haben sich die Der» bündeten Regierungen enffchlossen, den im Reichstag mehr- fach, noch zuletzt bei der Beratung der Steuervorlage rm Hauptausschuß geäußerten Wünschen zu entsprechen und di« noch bestehende Portofreiheit von Angehörigen der deutsche» Mirstenhäuser weiter einzuschränken. Pin Gesetzentwurf hierüber befindet sich in der Ausarbeitung. Es ist aber itr. gewiß, ob er noch in diesem Tagungsahschnitt fcttl Reichs tag Angehen wich