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am 28. Mai aufgerieben wurde und andere Kompagnien mit nur zehn Menn zurückkamen. Wie groß die Verwirrung der feindlichen Verbände war, zeigt der Umstand, daß am 28. Mai nicht weniger als zwölf Regimenter von fünf ver­schiedenen französischen Divisionen vor dem Korps festgestellt wurden. Am 2. Juni verlor die zweite Kavalleriedivision 70 Prozent ihres Bestandes. Die 173. Territorialbrigade wurde am 27. Mai von den Deutschen kampflos gefangen genommen

Aie öffcmichifte Offenkve in Ijalicu.

Lugano, 22. Juni. Die Schlacht an der Piave dauert 7nit äußerster Heftigkeit an. Die Italiener machen die größten Anstrengungen, um die durch das plötzliche Hoch­wasser der Piave veränderte'Lage auszunutzen. Die Kriegs­berichterstatter der italienischen Tageszeitungen erklären, daß infolge des Hochwassers die Notbrücken der Oester­reicher weggerissen worden seien. Nichtsdestoweniger sei der Mut der österreichischen Truppen ungebrochen und beiderseits werde mit wahrem Löwenmut gekämpft. Der Secolo" berichtet, daß die Oesterreicher bedeutende Ver­stärkungen erhalten haben. Die Schwierigkeiten der rück­wärtigen Verbindungen scheinen danach entweder behoben zu sein oder waren überhaupt nicht so arg, als sie von den italienischen Blättern dargestellt wurden.

Wien, 22. Juni. DieNeue Frese Presse" meldet: Unsere Trrrppen stehen an der Piave auf einer Breite von 40 Kilometern bereits auf dem Westufer. Die Italiener behaupten noch eine Strecke von .15 Kilometer ' am rechten Ufer. Durch Massenangriffe erreichte General Diaz vor­übergehend einen Stillstand unseres Vorgehens. In­zwischen haben wir jedoch unsere Angriffsmittel verstärkt und es besteht begründete Aussicht auf weiteres Vorwärts­dringen.

Petit Journal" meldet laut derNationalzeitung", von der italienischen Front: Die Lage im Lagunengebiet ist ernst. Der Feind steht Venedig bedrohlich nahe. Mestrie ist be­reits in Artillerieschußweit«. Die Bahnlinie TrevisoMestrie ist schwer gefährdet.

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Der beste italienische Flieger abgeschosten.

Zürich, 22. Juni. Sämtliche Meldungen de-r Kriegsbericht­erstatter von der Front bestätigen, daß der erfolgreichste ita­lienische Flieger, Major Francesco Berracca, durch feindliches Maschinengewehrfeuer am Montello abgeschcssen wurde. Nach Meldung desSecolo" hat sich diese Nachricht wie ein Lauf­feuer unter den Truppen verbreitet und überall große Trauer und Bestürzung hervorgeimfen. Beim italienischen Volk und bei den Soldaten soll Baracca als unverletzlich und unbesteg. bar gegolten haben.

Die Verteidigung von Daris.

Zürich. 22. Juni. Der Abgeordnete Pusch veröffentlicht vm ».Matin" aufschlußreiche Einzelheiten über die Verteidigung von Paris. Er schreibt: Niemand zweifelt cm der Festigkeit der Front. Eine Ueberraschung scheint ausgeschloffen. In die­sem Kriege fehlte es aber schon oft an der nötigen Vorsorge. Wir dürfen uns daher nicht die Anklage zuziehen, auch an die Nächstliegende Erfahr nicht rechtzeitig gedacht zu haben. Für Paris stellt sich die Frage wie folgt: Die Ballistik kann noch weitere Ileberraschungen bringen. Es ist nicht unmöglich, daß die Tragweite der feindlichen Geschütze noch beträchtlich erhöht wird. Paris und feine Vororte können von einem Tag zum anderen unter feindliches Eeschützfeuer kommen und unhaltbar werden. Die Lebens Mittelverhältnisse von über fünf Millionen Einwohnern könnten gefährdet werden. Um Unordnung zu vermeiden, verhandeln die Negierung und die Militärbehörden gegenwärtig mit den Abgeordneten. EI werden Maßnahmen getroffen, um täglich 150 000 Personen aus Paris enffernen zu können. Die Kunstschätze der Hauptstadt werden in Sicherheit gebracht. Sonst geht das Leben und Treiben seinen gewohnten Gang.

Der neue Gouverneur von Paris. General Guilaumat, er- | klärte dem Redakteur desExcelsior". die Verteidigung von Paris stehe vor allem den Armeen des Generals Foch und Petain zu. Er treffe nur diejenigen nötigen Maßnahmen, zu denen ihn die Vorsicht zwinge In seiner Tätigkeit befolge er lediglich das Beispiel seines Vorgängers Gallieni. In die Be­völkerung von Paris setze er das größte Vertrauen.

Dnsssand.

Die Kämpfe mit den Gcgenreoolutionären.

Moskau, 18. Juni. (WB.) Nach einer Meldung der hiesigen Prege gehen die tschechisch-slowakischen Truppen auf der Linie TscheljabinskUfa vor. Bei Kischtyn fanden schwere Kämpfe statt.

Moskau, 19. Juni. (WB.) In einer offiziellen Bekannt-- machung über die Verhaftung der Teilnehmer an der Konferenz der rechten Sozialrevolutionäre und Menschewiki wird mitge­teilt, daß nach erbeuteten Papieren der Zweck der Versamm­lung der Sturz der Räteregierung und die Einberufung der Konstituante war.

Das Vordringen der TschechosSlowakeu.

Moskau, 21. Juni. (WV.) Nach Pressemeldungen soll General Dutow sich mit tschechischen Truppen unweit der Sta­tion Porvoring vereinigt haben. Die neue sibirische Regierung erklärte auf der ganzen Omskie-Vahn wegen der Ueberfälle, die von Abteilungen Eisenbahner aus der Linie OmskTjumen auf die Tschechen gemacht wurden, den Kriegszustand. Tschechen ind Kosaken dringen unter Führung französischer Offiziere auf Jschim vor. Nach Meldung derJswestija" soll von der Sow­jetregierung in allen an der oststbirischen Bahn gelegenen Ort­

schaften der Kriegszustand erklärt worden sein,' ferner wurde« alle Arbeiter und besitzlosen Bauern über 18 Jahre einberufen. Die Petersburger Telegraphenagentur meldet, daß über das Gouvernement Tambow der Kriegszustand erklärt worden ist.

Moskau, 22. Juni. ( WB.) Meldung der Petersburger Telegraphenagentur. Von der tschechisch.stowakischen Front wird gemeldet: Der Rat der Volkskommiffäre erhielt aus

Jekatertnburg die Nachricht, daß dre Sowjettruppen nach Kampf auf der Front SibirienUral in Richtung Uralsk die Fabriken in Eoslinsk bei der Station Mogusk. 125 Werft von Jekaterin­burg und 160 Werft von Tscheljabinsk, eingenommen haben. Hiernach befindet sich die Hälfte der Eisenbahn Jekater in burg- Tscheljabinsk in den Händen der Sowetjettruppen. Nach ver­bürgten Meldungen stehen im Tal der Soimaneska nordwestlich von Tscheljabinsk sieben Abteilungen der Tschecho-Slowaken mit drei leichten und zwei schweren Geschützen. Im allgemeinen gehen die tschecho-slowakischen Truppen einem Kampf aus dem Wege. Sie sammeln sich im Bezirk von Kychtymska

Die Bolschewik! im Sarrmra-Gelnet gestnr;t?

Moskau, 20. Juni. (WB.) Nach einer Preffemoldung ist xm Samara-Gebiet die Herrschaft der Volschewiki gestürzt, alle Sowjets sind für unailtig und aufgelöst erklärt worden. Den militärischen Oberbefehl über Samara hat ein Kollegium mit dem Obersten Eulkin an der Spitze übernommen. An mehreren Stellen der Stadt soll die alte Russische Nationalflagge gehißt worden sein.

Gin Wahlsieg der Sinnfeiner.

Rotterdam, 22. Juni. Die Sinnfeinerpartei hat einen neuen Sieg errungen. Ihr Kandidat in East Capan wurde mit 8796 Stimmen gegen den nationalistischen Kandrdaten, der 2581 Stimmen erhielt, gewählt.

Rücktritt Org D-ünct-; 8r^!fr.

SSten, 23. Juni. (WB.) Der heutige Ministerrat beschloß die Eesamtdemisston des Kabinetts.

Wien. 22. Juni. (WB.) Der Polenklub hat einstimmig eine Entschließung angenommen, in der er sich grundsätzlich be­reit erklärt, die Staatsnotwendigkeiten zu bewilligen, jedoch dem Ministerium Seidler seine Unterstützung versagt.

Das tifüf Mpriidif MMwim.

Softe, 21. Juni. (WV.) Bulgarische Telegraphen-Agen- tur. Das neue Kabinett setzt sich wie folgt zusammen: Vorsitz und Auswärtiges Malinow, Inneres Tarkew. Finanzen Li- patschew, Oeffentlicher Unterricht Kostrirkow, Justiz Profeffor Danaliew, Ackerbau Medjarow. Oeffentliche. Arbeiten Mucha- now, Eisenbahn Profeffor Mollow. Die meisten Mitglieder des Kabinetts gehören der demokratischen Partei an. Kostrtr- kow und Lipatschow sind aus der Radew-Partei hervorge­gangen. Der Krisgsminister war bis jetzt Oberbefehlshaber der vierten Armee. Tarkew, Lipatschew, Muchanow und Mol. low gehörten schon dem ersten Kabinett Malinow an, das von 1908 bis 1911 im Amte war.

Die Unruhen in Budapest.

Budapest, 22. Juni. (WTB.) Abgeordnetenhaus. Graf Michael Karolyi brachte die Lohnbewegung unter den Ar­beitern der Maschinenfabrik der Staatsbahnen zur Sprache, die heute zu Unruhen führte. Die Gendarmerie schritt ein. Zusammenstöße zwischen den streikenden Arbeitern und der Gendarmerie verursachten den Tod von vier Personen. Fünf Personen wurden schwer und zwölf leicht verletzt. Karolyi bezeichnete die Forderungen der Arbeiter, die schlechter gestellt seien als die Arbeiter der Privatbetriebe, als berechtigt und erklärte, die rückschrittliche Lösung der Wahlreformfrage habe wesentlich zur Erregung der Stim- mung beigetragen. (Großer Lärm. Rufe: Reizen Sie nicht die Massen auf!) Ministerpräsident Dr. W e k e r l e ergriff danach das Wort. Er drückte zuerst sein tiefftes Bedauern über den traurigen Vorfall aus, daß die Polizei zur Her­stellung der öffentlichen Ordnung die Waffe zu gebrauchen genötigt gewesen sei. was leider mit Menschenopfern und vielen Verwundungen verbunden gewesen sei. Der Mini- sterpräsident erklärte, er müsse die Behauptungen Karolyi in vielen Punkten berichtigen. Zu diesem Behufe verliest der Redner den Polizeibericht. Dieser besagt:In den

Maschinenfabrik der Ungarischen Staatsbahnen, deren Ar- beiter seit Beginn dieses Monats in ein Landsturmbataillon eingereiht sind, waren infolge von Lohnforderungen Ar­beitseinstellungen an der Tagesordnung. Die Arbeiter forderten statt 90 Heller 160 Heller. Oberst Danninger er­schien hierauf in der Fabrik rmd erklärte, er sei fiir die Lohnfrage nicht zuständig und ermahne die Arbeiter, nicht zu streiken. Die Arbeiter setzten die Arbeit fort. Am 19. Juni acht Uhr früh stellten sie die Arbeit wieder ein. Um 91A Uhr, bei Beginn des Streiks, wollte man flüssiges Eisen durch arbeitswillige Hilfsarbeiter ausgießen lassen, damit die Kessel nicht unbrauchbar werden. Diese Arbeiter wurden jedoch von den Streikenden bedroht. Streikende wurden nun zur Vernehmung beordert. Sie kamen jedoch nicht allein, sondern zogen mit 400 Arbeitern vor das Ge­bäude des Kommandos. Major Z'^ionka forderte die Ver­sammelten auf, sich zu zers-/ ' die Gendarmen trieben aber die Versammelten a : mder. Nach einer Viertel­stunde erschienen tausend Arbeiter, die inzwischen die Arbeit niedergelegt hatten, vor der Kanzlei. Ein Fabriksbeamter versuchte die Arbeiter zu bewegen, daß sie sich enffernten. Der Major erschien und ermahnte die Arbeiter, Gehorsam zu leisten, da sonst schwere Folgen eintreten würden. Da ertönte jedoch aus der Menge der Ruf:Jetzt gehen wir

erst recht nicht weg!" Die Arbeiter verblieben auf dem

Platze, unb die Gendarmerie versuchte, sie ohne Waffenge- Walt zu zerstreuen. Es wurden aber auf die Gendarmen Eisenstücke geschleudert, auck der Major wurde am Kopfe und an der Hand verwundet. Aus den Werkstätten er­folgten zwei Schüsse. Angesichst der Vorgänge ordnete der Mawr den Gebrauch der Schußwaffe an, jedoch komman- dierte er keine Salve. Die Gendarmen sckossen auf die­jenigen, die sie angriffen und mit Eisenftücken beworfen hatten. Vier Arbeiter wurden getötet und neunzehn ver- wundet. Infolge der Schüsse strömten die Arbeiter ans der benachbarten Ganzschen Waffenfabrik zusammen irnd verwüsteten die Kanzleiräume. Der Gendarmerie gelang es, die ausschreitenden Arbeiter zu vertreiben." Der Mini­sterpräsident erklärte, es werde eine Untersuchung einge­leitet werden, ob ein Waffengebrauch notwendig und be­gründet war. Wekerle sagte, er mache jetzt nicht die ver­hetzten Massen verantwortlich, sondern die Organisatoren und Aufwiegler, er wolle auch künftighin mit den Ar­beitern wohlwollend und schonungsvoll verfahren, jedoch könne die Forderung der Arbeiter nicht bewilligt werden, daß man die Gendarmerie aus den Fabriken entferne und' die -Gewerkschaften einen enffcheidenden Einfluß ausüben lasse. Graf Michael Karolyi ruft dazwischen:Man hätte damit anfangen sollen!" Der Ministerpräsident wendet sich gegen Karolyi. Er sagt, er wisse nicht, seit wie lang« Karolyi die Rolle eines Verteidigers der Arbeiterinteressen zu spielen begonnen habe. Handelsminister Sterenyi verteidigt sich gegen den Vorwurf Karolyis, daß die Lage t^r Arbeiter in den Staatswerkstätten schlechter sei als in den Privatbetrieben, er verweist darauf, daß die Regierung erst vor Monatsfrist für die Lohnaufbesserung der Arbeiter eine Iahreslast von 37 Millionen Kronen auf sich genommen habe, daß nach Vereinbarung mit den Arbeitern sozusagen alle ihre Wünsche erfüllt würden. Der Streik in den staat­lichen Maschinenfabriken währte sechs bis sieben Tage und ' wurde schließlich unter meiner Vermittlung auf der Grund­lage beigelegt, daß die Arbeiterlöhne in einer Maschinen* fabrik in derselben Höhe festgesetzt wurden wie die Löhne der Werkstättenarberter. Die Arbeiter waren damals damit vollständig zufrieden und drückten mir für ihre Bemühung durch ein« Deputation ihren Dank aus. Graf Karolyi be­rief sich auf eine Verordnung, daß man im Falle einesStreiks mit den Arbeitern nicht verhandeln, sondern mit mili­tärischer Strenge auftreten müsse. In dem Kohlenbergwerk Petrozdeny herrscht seit einigen Tagen ein Streik. 600 Waggon Kohle fehlen täglich im Verkehr. Der Streik ist ausgebrochen, weil der militärische Befehlshaber über die Arbeiter eine Disziplinarstrafe verhängte und andere Ar­beiter sich mit den widerspenstigen Arbeitern solidarisch er­klärten. Der Handelsminister schließt damit, daß leider auch im Post- und Telegraphenwesen Zeichen der Unruh« bemerkbar seien. Er habe jedoch erklärt, daß er, falls der Eisenbahn- und Postverkehr gestört werde, er mit uner­bittlicher Strenge einschreite. Es fei die Pflicht des Han­delsministers, dem Lande gegenüber jene großen Interessen, die sich an die Eisenbahn und Post knüpften, unter keinen Umständen stören zu lassen. (Lebhafter Beifall.)

Graf Karian pr Grnähnlnasfraat.

Graf Vurian hielt bei dem Empfang des Arbeiterrats eine Rede, in der er u. a. sagte:Ich bin mir der großen Be­deutung der Ernährungsfrage bewußt, der ich die vollste Auf­merksamkeit schenke. Ich bin daher stets bemüht, die Verhand­lungen mit dem Deutschen Reiche über die gegenwärtige Le­bensmittelversorgung tatkräftig zu fördern. Es geschieht auch unsereffeits jetzt alles, um von unseren Verbündeten jene Un­terstützung zu erlangen, die es uns erleichtern soll, über die schwere, aber glücklicherweise nur noch kurze Zeit bis zur neuen Ernte hinwegzukommen. Was die Frage des Friedens an­langt, so hat unsere Politik keine Veränderung effahren. Nach wie vor ist der Krieg, den wir führen, ein Verteidigungskrieg. Es liegt uns ganz fern, den Krieg auch nur um einen Tag zu verlängern, um irgendwelche Eroberungen zu machen oder rm- perialiftische Ziele zu erreichen. Solange ober unsere Gegner, wie es gegenwärtig leider der Fall ist. noch keine Bereitwillig­keit zeigen, auf ernste Besprechungen einzugehen, sind wir ge­zwungen, uns zu befriedigen und alles zu vermeiden, was un­sere Feinde als Zeichen der Schwäche auslegen würden und was sie daher zur Verlängerung des Krieges ermutigen müßte.

Spanien meldet sich.

Erklärungen Mauras.

Madrid, 20. Juni. (WB.) Meldung des Wiener Korre­spondenzbureaus. In der gestrigen Sitzung der Kammer erklärte der Ministerpräsident Maura gelegentlich der De­batte über die Militärreform, daß Spanien alles ansetzen müsse, um die Oberhand über sein Territorium wirklich zu garantieren. Das Land müsse auf die eigene Kraft bauen, um im Falle eines Krieges ohne fremde Hilfe dem Feindr entgegentreten und seine Grenzen selbständig verteidigen zu können. Ein wehrloses Spanien würde seine Unab­hängigkeit als Nation infolge der stets an Bedeutung zu- nehrnenden Lage am Eingang des Mittelmeeres einbüßen. Maura erinnerte sodann an die Rechte Spaniens auf Ma­rokko und führt aus, daß dessen nördliche Küste notwendiger­weise dem spanischen Einfluß unterstehen müsse, da sie im gegenteiligen Falle von einer fremden Macht besetzt werden würde. Bezüglich der Meerenge von Gibraltar erklärte Maura, daß deren Beherrschung für die Nation eine Not­wendigkeit sei, und daß sich Spanien auf seine künftige Mission gebührend vorbereiten müsse, um im gegebenen Augenblick seine diesbezüglichen Reckte entsprechend geltend nlachen zu können.