Ausgabe 
30.5.1918
 
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mütig und unverdrossen denen geben, die fürrhn Hr Leben, ihre Arbeitskraft verloren haben. Einer für Alle. Alle für tEinen. So wird ein Volk zur unzerbrechlichen Gemeinschaft und nur ein dankbares Volk wird immer treue Verteidiger in seinen Reihen haben.

Das ist der tiefe Sinn der Ludendorffspende. ES ge­nügt nicht, wenn alle Stände und Parteien theoretisch die Pflicht des Staates anerkennen, aber in der Praxis uneins über die Ausführung werden. Wahre Volkseinheit ist schließlich nur da zu finden, wo das Verständnis für ge- kneinsames Handeln, wo das Einstehen für alle durch alle ohne Zwang, vielmehr durch freiwillige Opferfreudigkeit erfüllt wird. Oeffentliche freiwillige Sammlungen für solche große nationale Notwendigkeiten sind im letzten Grunde nichts anderes, als eine Erforschung des öffent­lichen Gewissens und eine Probe für die öffentliche Moral.

Hand aufs Herz! Gäbe es etwas Schöneres, als wenn unser Volk die gesamten Kosten der Entschädigung für Kriegsbeschädigte durch freiwillige Gaben ausbrächte? Nie­mand zwingt zum Zahlen, es werden freiwillige Spenden gesammelt. Jeder kann sich selbst einschätzen, jeder kann sich ausrechnen, was in seinen Kräften steht und was ihm das wert ist. daß andere ihm den Feind vom Halse hielten und dafür ihre geraden Glieder verloren haben. So ist denn der Aufruf zur Ludendorffspende schließlich nur eine Mah­nung an die persönliche Anständigkeit jedes einzelnen Volksgenossen. Unabhängiger und freier kann ich mir die J Erfüllung der nationalen Entschädigungspflicht nicht denken !

Und so wird denn die Lndendorffspende im letzten Grunde mit sein eine Prüfung unserer Staatsgesinnung überhaupt. Wir dürfen nicht übersehen, daß es sich bei dem, was wir die Dankespflicht für die im Kriege beschädigten Volksgenossen heißen, nicht nur um materielle Vergütungen handelt, sondern um ein moralisches Zeugnis. Der Mensch lebt nicht vom Vrot allein. Und die Kriegsbeschädigten sollen bei der Aufbringung der für sie notwendigen Mittel sehen, daß das deutsche Volk sich klar darüber ist, was der Krieger unter Dankesschuld der Heimat verstehen will. Er will darunter verstehen, daß nicht mit Almosen denen heim­gezahlt wird, die ihre gesunden Glieder fürs Vaterland gaben, er will darunter verstehen Recht auf sichere Arbeit, ! Ausgleich für verminderte Leistungsfähigkeit. Und er will j noch etwas anderes darunter verstehen, nämlich eine Hilfe, k die von Herzen kommt, eine Hilfe durch freiwillige'Opfer- ! gaben.

Dieser Anspruch darf nicht der Ausbeutung von Partei­gegensätzen anheimfallen, sondern er muß geschützt werden durch eine allgemeine Volksabstimmung in Form von frei- .willigen Gaben, in Form von einer freiwillig übernom­menen einmaligen Steuerpflicht, welche einen Teil der Volksmittel von vornherein für diese notwendigen Zwecke festlegt.

An dem Ergebnis einer solchen Sammlung können wir dann ersehen, wo der rechte Opfersinn zu ftnden ist, welcher Stand das ausgeprägteste Gemeinschaftlichkeitsgefühl hat. Aber wir können an dem Ergebnis noch etwas anderes er­sehen, nämlich wie weit das deutsche Volk bereit und in der Lage ist, sich ohne den äußeren Zwang der Gesetzgebung als Einheit zu empfinden, als handelndes Srrbjekt zu erkennen.

Es ist durchaus nicht zufällig, daß der Namen Luden­dorff mit einer solchen Probe verknüpft ist. Es handelt sich hier gerade bei dieser freiwilligen Sammlung nicht um eine der vielen nützlichen und notwendigen Sammlungen charitativer Art, wie wir sie in den letzten Jahren vielfach erlebt haben, sondern es handelt sich im letzten Grunde um den Beweis nationaler Größe, um das Eingliedern jedes Einzelnen in die Erfüllung der nächsten notwendigen Pflichten.

Ein kleines Stück unserer deutschen Staatsordnung wird diesen Forderungen heute schon gerecht. Das ist die deutsche Heeresorganisation. Hier hat die Einheit der Idee zur Zwecksetzung alles Handels geführt und damit eine Schule geschaffen, die uns dauernd ein für besondere Auf­gaben geeignetes Menschenmaterial liefert. Auf dem Ge­biete der übrigen deutschen Staatshandlungen fehlt heute noch dieses geistige Einheitsband. Das ist nicht gut für die Ueberwindung nationaler Schwierigkeiten und ist zum Teil die Schuld, warum solche allgemein siittlichen For­derungen in staatsfremder Form auftreten.

Der gleiche Gedanke der persönlichen Verantwortlichkeit vie wir ihn bei dem als Heeresmacht organisierten Volk vorfinden, kann sich auch bei anderen öffentlichen Hand­lungen Bahn drecken. Tann wird kein Unterschied mehr sein zwischen dem Volke der Heimat und dem Volk in Waffen. Dieser- Verantwortlichkeitsgedanke jedes Einzelnen fiir die Gemeinschaft, dieses Empfinden der persönlichen Pflicht der freiwilligen Eingliederung in dar Notwendige wird durch die Ludendorffspende geweckt, und es wäre ein Verdienst, wenn wir uns in der Durchführung der Werbe­arbeit gerade dieser Aufgabe bewußt bleiben wollten. Dann würde uns ein außerordentlicher praktischer Erfolg be- schieden sein, es würde ein Aufrütteln und ein solches Aufrütteln ist immer notwendig in unserem ganzen staatlichen Empfinden erreicht, und es würde der Welt un­serer F mde ein neuer Beweis gegeben werden, wie uner­schütterlich geschlossen in sich dieses deutsche Volk ani Ende des vierten Kciegsjahres dasteht.

/ U-m Felde der Ehre.

Nieder-Eschbach, 27. Mai. Dem Leutnant der Reserve Imd Regiments-Adjutant Ernst Dirlam, dem Sohn um seres Lehrers, wurde eine hohe Auszeichnung zuteil. S, M,

der Deutsche Kaiser verüeh chm Var Ritterkreuz der Samfff- liehen Hausorden» von Hohenzollern mit Schwertern. Schon als Dizefeldwebel und Kompagnieführer erwarb er sich 1914 auf dem Vormarsch durch Belgien da» Eiserne Kreuz zweiter Klasie und wurde Leutnant. Bald darauf erhielt er die Hessische Tapferkeitsmedaille. Nachdem er die Champagne- und Sommeschlacht mitgekämpft hatte, empfing er das Eiserne Kn uz erster Klasse. Durch sein tapferes und um­sichtiges Verhalten bei dem Vormarsch durch Galizien und der Bukowina voriges Jahr wurde ihm vom Kaiser von Oesterreich das österreichisch-ungarische Militär-Verdienst­kreuz dritter Klasse mit der Kriegsdekoratien verliehen. Fünf Orden schmücken jetzt seine tapfere Brust. Möge er sie nach dem Kriege seinen Eltern heimbringew

Pnitldjfr!

Cib für l>!e FMMrff-ZMe.

Sie standen für uns in ringender Not,

Sie standen für uns in Feuer und Tod',

Sie wehrten von uns die Schrecken des Krieges,

Sie weckten siir uns die Sonne des Sieges,

Und warfen für uns auf blutenden Sand Den jungen Leib, den Fuß und die Hand.

Wir in der Heimat mit heilen Gliedern,

Wir wollen es lohnen den treuen Brüdern.

Die uns beschützten in würgender Zeit,

Die sollen nicht sagen mit Bitterkeit:

Das Häßlichste auf Erden ist

Ein Volk, das seines Dankes vergießt!"

München Ludwig Gang Hofer.

Ans der ffciumt.

Gold- und Silbcrankaussstclll'. Der nächste Ankaufstag findet morgen, Freitag, den 31. Mai, nachmittags von 35 Uhr im Großh. Hochbauamt, Schützenrain 5, statt.

Ein neuer Pcrsonenzug. Von Montag den 3. Juni ab wird ein neuer Personenzug fahren, der in Frankfurt 7.97 Vor­mittags abfährt und in FMdberg 8.24 Uhr eintrifft Er hält auf allen Stationen. Für die Bewohner der südlichen Wettcrau die in der Kreishcruptstadt zu tun haben, ist dieser Zug an­genehm.

Kriegsbeschädigtcn-Fürsorge. Nach einer dem Stellv. Generalkommando zugegangenen Mitteilung ist die Auf­fassung verbreitet, daß für Kriegsteilnehmer, die an ihrem Gehör Schaden gelitten haben, schlecht oder garnicht ge­sorgt fei, daß also Taube besonderen Sorgen bezüglich ihrer Zukunft gegenüberstünden. Diese Auffassung ist irrig. Nach den gesetzlichen Bestimmungen wird derartigen Kriegs­beschädigten neben der Rente beim Verluste des Gehörs auf beiden Ohren eine einfache Verstümmelungszulage gewährt. Hierbei ist dem Verluste des Gehörs eine hochgradige Schwerhörigkeit dann gleichguachten, wenn einzelne, in ge­wöhnlicher Umgangssprache unmittelbar vor dem besser hörenden Ohre gesprochene Worte nicht mehr verstanden werden. Für die Anerkennung der Verstümmelung.(ein­facher) durch Taubheit auf beiden Ohren ist nur erfor­derlich, daß für die Taubheit eines der beiden Ohren Dienstbeschädigung vorliegt.

Tic Rundreise-Marmelade. Ueber ein Meisterstück der Lebensmittelverteilnng wird aus Werder a. Havel geschrie­ben: Hier werden Tausende von Zentnern Marmelade her­gestellt. In den letzten Wochen wurde nun unsere Stadt von der zuständigen Stelle ebenfalls mit diesem Brotaufstrich be- dacht. Unsere Marmeladefabrik verlird die Marmelade nach Velzig. Hier wurde sie auf der Verteilungsstelle ausge­laden, um nach ein paar Tagen wieder nach Werder ver­laden zu werden. Hier nahm sie derselbe Spediteur wieder in Empfang und brachte sie nach der Verteilungsstelle, die sie ihrerseits wieder ihren hiesigen Kaufleuten zustellte. Der Transport soll zwar der Marmelade nichts geschadet haben, die Transportkosten aber trägt die Stadt. (Dieser Fall steht durchaus nicht vereinzelt da, das System, daß die Gleichheit der Verteilung über alles steht, bringt so etwas mit sich.)

Bad-Nauheim. Zweites Philharmonisches Konzert der Kurkapelle, Donnerstag, den 30. Mai im Konzerthaus. Mit­wirkende: Raoul von Koczalski .(Klavier) und Otto

Drumm (Violine). Leitung: Hofrat Professor Hans Win- derstein. Das Konzert wird cingeleitet durch Schubert's herrlicheUnvollendete" Sinfonie in Hmoll, und beschlosten durch dasMefitersinger-Dorspiel" von Richard Wagner. Zwischen diesen beiden altbewährten Meisterwerken stehen zwei neue Werke aus der Feder des seit vier Jahren hier lbenden berühmten Pianisten und Tonsetzers Koczalski: ein Konzert in Adnr für Violine und Orchester welches Herr Otto Drumm, der geschätzte 1. Konzertmeister des Kur­orchesters, vortragen wird, und ein Konzert in Gdur für Klavier und Orchester, dessen Solopart der Komponist selber ausführen wird. Beide Werke erleben an diesem Abend ihre Uraufführung. Verschiedene auswärtige Musiker haben ihren Besuch zu der Aufführung angemeldet, die auch seitens unserer Kurgäste großem Interest» begegnen dürfte.

FC. Bad-Nauheim, 28. Mai. Der zweite Hausdiener eines hiesigen großen Hotels sammelte in der Nacht Stiefel und Kleider der im Hotel wohnenden Gäste, packte die Sachen in zwei Koffer und suchte damit das Weite. Der Spitzbube wurde angezeigt.

FC. Niederkleen, 28. Mai. An die Hauptleitung des elektrischen Lichtes auf dem Dache geriet bei seinen Arbeiten der Elektromonteur Mümming von Gießen. Der 17 jährige Arbeiter stürzte ab und erlitt so schwere Verletzungen, daß er bald darauf denselben im Krankenhaus erlag.

i Aus Rheinhesien.

FC. 24. Mai. Zum Ankauf von Gelände für deM

Kleimoohmmgsbau wird der Kreistag des Kreises Mainz dis Summ« von 100 000 Mark bewilligen.

FC. Mainz, 27. Mai. Ein in der Holzstraße dahier be- dienstetes Dienstmädchen wurde plötzlich irrsinnig und lief nur mit einem Hemde bekleidet auf der Straße herum. Sie fand Aufnahme im Krankenhaus.

FC. Mainz, 28. Mai. Die Kirschenernte hat fetzt in den meisten Gemeinden eingesetzt. Es ist kaum mit einer Mittel­ernte zu rechnen. Dem geringen Ertrag entsprechend sind die Preise sehr hoch. Das Pfund wurde hier mit zwei Mark ausgewogen. Wenn die Preise auch noch zurückgehen, so werden sie doch noch bedeutend über den vorjährigen stehen bleiben, da das Pflücken derselben dieses Jahr eine sehr kostspielige Arbeit sein wird. Wo die Früchte dünn hängen wird in manchen Gemeinden von den Arbeitskräften ein Pflückerlohn von zwanzig Pfennig pro Pfund verlangt.

FC. Mainz-Mombach, 28. Mai. Vier Kinder, der an Fleischvergiftung ins Krankenhaus eingelieferten Familie, konnten bereits als gebessert wieder entlasten werden. Die Mutter und ein Kind befinden sich noch in ärztlicher Be­handlung.

Aus Kurhessen.

FC Mächtersbach, 26. Mai. Das Gaswerk Salmünster SodenWächtersbach hat der Gasingenieur und bisherige Be­triebsleiter Adalbert Hoffmann bei der Zwangsversteigerung erworben. Der neue Besitzer hat mit den Städten Salmüster und Soden eine Jntereffengemeinfchaft herbeigeführt, wonach sich beide Städte als stille Teilhaber an dem Unternehmen be­teiligen.

FC Fulda, 26. Mai. Auf dem Rondel des Schloßgarlens das im vorigen Jahre eine ertragreiche Kartoffelernte brachte, sind in diesem Frühjahre verschiedene Gemüse gepflanzt worden.

FC Aus der Röhn, 26. Mai. Der Stand der Feldfrüchts ist ein ausgezeichneter so daß mit einer guten Ernte gerechnet wird. Durch den raschen Eraswuchs ist Heuer eine sehr fiühe Heuernte zugelassen.

FC. Treysa, 28. Mai. Einer Westfälerin nahm die Polizei bei ihrer Abreise 400 Eier und 12 Pfund Butter ab.

FC. Kirchhain, 28. Mai. Zur Deckung der Kriegs- familienunterstützungsbeträge beschloß der Kreistag eia weiteres Darlehn von 250 000 Mark zu 6 % aufzunehmen. Im Kreise Kirchhain sind bis 1. März d. Js. 1 104 080 Mark aufgewandt worden. In der gleichen Sitzung wurde der Haushaltungsetat für 1918. welcher in Einnahmen und Ausgaben mit je 1 110 900 Mark abschließt, festgesetzt.

Kastei, 27. Mar. Aus dem Zuchthaus in Kassel sind siieben Strafgefangene, sckÄvere Verbrecher, die auf dem Hofe beschäftigt wurden, entsprungen und trotz sofort auf» genonunener Verfolgung nach den Nachbarorten und von d" in die angrerrzenden Waldungen entkommen.

Ans Hestev-Rastliu.

FC Soden, 26. Mai. Am 3. und 4. Juni findet hier im Kurhause der 57. Verbandstag der Erwerb- und Wirtfchafts- genossenschaften vom Mittelrhein statt.

FC. Wiesbaden, 27. Mai. Ein Lokomotivführer aus der Waldstraße dahier, wurde nachts, als er aus einem eingefriedigten Grundstück eine Ziege entwenden wollte, durch einen Schrotschuß des Besitzers verletzt. Er mußte sich in ärztliche Behandlung begeben. Bei der Haussuchung wurden eine Anzahl Einbrecherwerkzeuge vorgefunden. Er kommt wahrscheinlich auch noch für einige andere Kleinvieh­diebstähle in Betracht. Hier wurde bei einem Wohnungs­einbruch überrascht und festgenommen eine Frau Therese Lügers aus Esten. Sie hielt sich seit 10 Tagen hier mit ihrer Mutter auf und verübte eine große Anzahl Einbrüche. Die 22 jährige Tochter trug bei der Festnahme ein gestoh­lenes Damenhemd. Die Mutter versuchte sich bei ihrer Fest­nahme durch Glassplitter die Pulsader zu öffnen und wurde verletzt dem Krankenhaus zugeführt. Die Tochter wurde ebenfalls verhaftet.

FC. Wiesbaden, 27. Mai. Anfangs Januar war cs der Polizei bekannt geworden, daß im hiesigen Marktkcller ein sehr schwunghafter Handel mit Butter. Eiern und Käse vor sich gehe. Die verschiedenen Marktbesucher wurden beobach­tet, und hierauf eines Tages der Landwirt Franz Essig aus Breckenheim gestellt, der einer Obsthändlerin, bei der ein {cfjtoimgljaftei- Eierhandel sestgestellt wurde, öfters Taschen und Paketchen gab. Essig, der eine kleine Pappschachtel bei sich hatte, gab auf Befragen dem Schutzmann zur Antwort: Des ist mei Frühstück". Für dieses große Kriegsfrühstück interessierte sich die Polizei etwas näher und packte aus dem­selben 12 der schönsten Eier aus. Sodann wurden dem Landwirt, der außerdem etwas verdächtig aussah noch au» den verschiedensten Taschen Eier heraus geholt, im ganzen 27 Stück. Essig, der jährlich 326 Eier verpflichtet war bei seinem Hühnerstand abzuliefern, war mit 248 Stück bei der Eierablieferungsstelle noch im Rückstand. Da Essig die -Eier unberechtigt aus dem Landkreis Wiesbaden ausgefübrt seiner Ablieferungspflicht nicht nachgekommen, wurde er von den Schöffen in eine Geldstrafe von 200 Mark genommen.

FO. Schierstein, 26. Mai. Bei einer Bäckerei Resviston dahier wurden in zwei Bäckereien 40 der schmackhaftesten Ku­chen beschlagnahmt.

FC. Oberlahnstcin, 26. Mai. Die Stadtverordneten ge­nehmigten die Brückengeldverpachtung zu einer Icchressumm« von 14 000 Mark an Frau Knipp. Der Vertrag beginnt am 1. Mai.

FC. Branbach, 28. Mai. Die Summe von 2500 Mark bwilligten die Stadtverordneten für die Ludendorff-Spende.

Verantwortlich für den politischen und lokalen Leit: Otto Hirfchel. Friedberg: für den Anzeigenteil: R. H e v n e r. Friedberg. Druck und Verlag derNeuen Tageszeitung^ A. G., Friedberg i, H