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gtermrg legt die Hand auf Mehl und ander* Sachen.- Ei» Brief aus New Häven. Conn^ berichtet von einem Schlachtver­bot für Hühner auf mindestens zwei Monate. Rach diesem Brief ist auch mit einer Eierknappheit zu rechnen. Schon aus diesen wenigen Stichproben ist ersichtlich, wie groß die wirt­schaftliche Not in Amerika ist, die durch keine amtlichen und halb­amtlichen Erklärungen aus der Welt geschaffen werden kann, die vielmehr immer eindringlicher denfielen" Amerikanern zu Gemüte führt, welch Torheit es war, in den europäischen Krieg einzugreifen.

Freiere GeMüiig unieres

DieDeutsche Tageszeitung" schreibt zu dem Antrag Dr. Roesicke:

Da in dem Anträge selber die durchschlagende Be­gründung für die Vorschläge des Abgeordneten Dr. Noesicke enthalten ist, können wir uns hinsichtlich seiner Einzelheiten kurz fassen. Er entsprichst wesentlich dem Standpunkt, den wir in Uebereinstimmung mit den führenden Kreisen der Landwirtschaft von jeher vertreten haben; zugleich ist dabei aber der Tatsache vollauf Rechnung getragen, daß wir nach länger als drei Jahren Zwangswirtsäiaft nicht zu einer plötzlichen Beseitigung des ganzen Zwangssystems schreiten, sondern nur einen vorsichtigen Abbau in die Wege leiten können. Vielleicht kann man es so ausdrücken, daß an die Stelle desstarren" Systems der Zwangswirtschaft der Lebensmittel zunächst ein beweglicheres gesetzt werden soll, um die allmählicl)e Rückkehr zur Wirtschaftssreiheit vorzu­bereiten. Ausdrücklich sei betont, daß die Versorgung der Bevölkerung, vor allem der breiten Massen, mit den Haupt­lebensmitteln auch durch diese Vorschläge durchaus gewähr­leistet wird, daß eine Befürchtung, die weniger wohlhaben­den Schichten der städtischen Bevölkerung könnten dabei weniger erhalten als bisher, in keiner Weise gegeben ist. Insbesondere soll die minderbemittelte Bevölkerung auch » weiterhin zu mäßigen Preisen versorgt werden; zu diesem Zwecke ist auf den alten Vorschlag von landwirtschaftlicher Seite zurückgegriffen, daß, soweit die Erzeugungskosten höhere Preise für den Produzenten erfordern, das Reich oder die Kommunen den Ausgleick) zu decken haben. Der Grund­gedanke der Vorschläge ist ja darin gegeben, daß die Menge Nahrungsmittel, die zur Versorgung der breiten Massen -er BevölkerungMassen" dabei in recht weitem Sinne verstanden notwendig sind, -nach wie vor zu diesem Zwecke bereitgestellt werden sollen, daß aber der Rest den Landwirten zu freier Verfügung überlassen wird. Aus­schlaggebend dafür ist die durch die Erfahrungen der Kriegs- zeit nur immer von neuem erwiesene Tatsache, daß die Produktion ernstlich leidet, wenn ihr nicht ein gewisses Maß von Bewegungsfreiheit gelassen wird; dazu ist die andere Erfahrung gekommen, daß einerestlose" Erfassung aller für den Eigenbedarf der Landwirffcliaft nicht unbedingt not­wendigen Nahrungsmengen nicht nur die Produktton schädigt, sondern schlechterdings eine Unmöglichkeit ist.

Für diese Unmöglichkeit ist die unheimliche Ausbreitung die der Scksteichhandel nachgerade gewonnen hat, nur ein letzter Beweis. Freilich beruht der Schleichhandel durchaus nicht etwa in der Hauptsache auf rationierten Nahrungs­mitteln, die der Produzent widerrechtlich der Beschlagnahme entzogen hätte; vielmehr wird er zu beträchtlichen Teilen aus anderen Quellen, neben den besetzten Gebieten auch aus den Vorräten gespeist, die der Landwirt zur eigenen Ver­fügung hat. Tatsächlich sind ja von weiten Kreisen der bäuerlichen Bevötkerung auch in Friedenszeiten Nahrungs­mittel wie Speck, Butter usw. nur in sehr kleinem Maße selbst verzehrt worden; alles irgend Entbehrliche wurde zu Geld gemacht. Gerade daraus ergibt sich, daß der freie Markt die entbehrlichen Nahrungsmittel weit besser aus der Landwirtschaft herauszuziehen vermag als ein noch so engmaschiges Zwangssystem. Sehr zutreffend betont die Be­gründung des Antrags, daß die Herstellung des freien Marktes in dem vorgeschlagenen Umfange die Wirkung haben würde, den gegeiuvärtig illegitimen Schleichhandel legitim zu machen", damit aber auch die Preise, die bei einem verbotenen Handel ganz naturgemäß sehr viel höher sind als im freien Markt, zu senken.

Namentlich von sozialdemokratischer Seite dürften diese Vorschläge nach wie vor scharfen Widerspruch erfahren. Daß dieser Widerspruch durchaus nicht im Interesse der Arbeiterschaft liegt, vielmehr das Gegenteil der Fall ist, dürfte die sozialdemokratischen Führer schon deshalb kaum beirren, weil bei ihnen ja das Parteidogma für die Zwangs­wirtschaft den Ausschlag gibt. Dagegen hat sich doch in anderen Parteilagern, in denen das Zwangssystem bisher eine feste Stütze batte, eine bessere Erkenntnis Bahn ge­brochen. Vorschläge, die sich mit dem Antrag Dr. Roesicke in mancher Hinücht berühren liegen nicht nur von national­liberaler. sondern auch von fortschrittlicher Seite vor. Wir nlöchten deshalb hoffen, daß die Einsicht, daß wir mit dem Karren Zwangssystem nickst weiterkommen, sondrn uns nur immer schwereren Unzuträglichkeiten und Gefahren aus- fetzen, in naher Zeit doch die Qberhand gewinnen werde.

ifiifiikimifr und LnMevölkmillg.

Der Umstand, daß die Zahl der in diesem Jahre aiff dem Lande Ausnahme findenden städtischen Jugend ge­ringer ist als im Verjähre, gibt einer gewissen Großstadt- Presse Gelegenheit, über den mangelnden Gemeinsinn der ländlichen Vevölkerrmg zu klagen und Betrachtungen an- »ustellen, bei denen das Landvolk recht ungünstig abschneidet Namentlich derVorwärts" fft bemüht, die Verminderung per Plätze für hie städtische Jugend auf die Abneigung der ländliche» Preise «ege» die Kinder per »rdeiterklaffe «uri*

srifichrrn. Das qr natürttch vtanrer ansinn, wtrv avee do» seinen Lesern gern geglaubt. Und weidlich schlachtet da» Blatt die hier und da vorgebrachte Begründung der Ad- lehnung au», Kinder aus Familien aufzunehmen, deren Angehörige sich an den Munitionsarbeiterstreiks beteiligten Als ob das nicht eine Selbstverständlichkeit sein sollte. Anders hieße das, die streiklustigen Familien oder ihre erwerbstätigen Mitglieder wirtschaftlich entlasten und neuen Arbeitsfeiern ermutigen. Das muß im Interesse der Landesverteidigung durchaus vermieden werden. Daß da­durch in erster Linie die Kinder der betreffenden Familien die Leidtragenden sind, ist bedauerlich; aber es ist auch menschlich begreiflich, daß der Landmann, der seine ganze Kraft für das Durchhalten einsetzt, den Kindern aus Streiketfamilien mit - einem gewissen Mißtrauen gegen­übersteht. Er fürchtet, daß das mangelnde Verantwortliche keitsgefühl der Eltern, das in der Streikteilnahme zum Ausdruck kam, sich ungünstig bemerkbar machen konnte in der sittlichen Auffassung und Lebensführung der Kinder. Die Erfahrungen, die im vergangenen Jahre vielfach in die­ser Beziehung gemacht worden sind, geben diesen Befürch­tungen eine gewisse Berechtigung.

Gewiß sind, wie ja auch die Denkschrift des Kultus­ministeriums an das Preußische Abgeordnetenhaus hervor­hebt, im allgemeinen die mit den Ferienkindern erzielten Ergebnisse recht erfreulich gewesen. Landvolk und Stadt­kinder haben sich verstehen gelernt; die im einzelnen an sich geringe Hilfe der Kinder summte sich in der Allgemeinheit, und der gesundheitliche Nutzen für die Feriennnver ist un­bestritten. Aber auch das wurde festgestellt, daß i icht nur die Kinder des städtischen Proletariats, im Gegensatz zu denen des gebildeten Mittelstandes, für die landwirtschaft­liche Betätigung am ungeeignetsten sich erwiesen, sondern daß sie auch am anmaßendsten und unzufriedensten auf­traten. Der häusliche Einfluß der Eltern war unverkennbar und die Erwartungen auf das ländliche Schlaraftenleben ließen sich manchmal nicht befriedigen. Angesichts der abnorm hohen Löhne mancher Arbeiterklassen und der da­durch trotz der rationierten Lebensmittel überaus ge­stiegenen Lebenshaltung kein allzu verwunderlicher Zustand. Wem solch ein Ferienkind beschieden gewesen ist, der dankt für die Wiederholung. Leider aber hat die häufig zutage getretene mangelhafte Erziehung der Kinder der unteren städtischen Bevölkerung oft bedenklich auf die Kinder der Gastgeber eingewirkt, so daß mehrfach in diesem Jahre die Bedingung gestellt worden ist, die Feriettkinder. nicht an den gemeinsamen Mahlzeiten der Familie teilnehmen zu lassen. Auch ein Pastor eines märkischen Dorfes handelte so, der schon im vorigen Jahre zwei Kinder von der Tischgemein- sckiaft seiner Familie ausschließen mußte. Das erregt den Zorn desVorwärts" überaus, und er läßt es an Liebens­würdigkeiten fiir das Landvolk nicht fehlen. Davon aber weiß das Blatt offenbar nichts, daß in mehreren Fällen durch mangelhaft erzogene Kinder Ernteschober und ganze bäuerliche Besitzungen infolge Brandschadens vernichtet wurden, daß Menschen und Vieh durch Böswilligkeit, nicht bloß durch Unverstand oder Mutwillen Schaden erlitten. Das muß zumindest bei dem Rückgang der angebotenen Plätze für Ferienkinder in Rechnung gestellt werden. Ein einziger, solcher Fälle wirkt ungünsfig ein auf viele Dörfer der Umgegend.

Und dann darf auch nicht vergessen werden, daß der angebliche Ueberfluh der ländlichen Bevölkerung an Nah­rungsmitteln nur in der Phantasie der landfremden Be­völkerung besteht und daß selbst das verhältnismäßig bessere Auskommen durch die rigoros gehandhabten Erfassungs­methoden fast ganz geschwunden ist. Daß die Landbe- völkerring sich aber zugunsten sckMer zufrieden zu stellender, unerzogener Stadtkinder auf noch schmalere Kost setzen soll, als sie Herr von Waldow vorschreibt, wird selbst derVor- Worts" nicht erwarten. Und wenn das Blatt es so darzu­stellen beliebt, als ob die kindliche Hilfeleistung ein volles Gegengewicht für dasSattmachen" wäre, so ist das eine durchaus irrige Annahme. Läßt man sie aber gelten und mackst man sich die Anschauung zu eigen, daß die Verschickung der Fecienkinder aufs Land keinWohltätigkeitsunter­nehmen" darstelle, sondern aufNützlichkeitserwägung" beruhe, warum dann das Geschrei, wenn die ländlichen Be­sitzer auf den Nutzen verzichten? Wenn die Kreise des Vorwärts" die Gebenden, die Kinder gleichberechtigte, vollwertige Kontrahenten sein sollen, dann ist doch der Lärm unberechtigt, der aus der hier und da vorhandenen Ab­neigung der Landleute gegen die Stadtkinder unerzogener Eltern gemacht wird.

Ans der Heimat.

AuS Starkcvburg.

Dannstadt. Die Geheimschlächtereien des vor einigen Tagen verhafteten Metzgers Krämer scheinen ziemlichen Umsang an. genommen zu haben. Man konnte bei seiner Verhaftung ein Notizbuch erwischen, in welchem fein säuberlich die Geschäfte der letzten zwei Jahre eingetragen sind und aus denen wertvolles Material für die Untersuchung zu entnehmen ist. Der Kreis der belasteten Personen hat sich dementsprechend auch erweitert und darf man auf den Ausgang gespannt sein.

FC. Ben sh ei m, 24. Mai. In großem Umfange sind jetzt hier Strafbefehle gegen säumige Eierablieferer erlassen worden. Da bei Ausmessung der Höhe der Strafe etwa eine Mark für Las nicht abgelieferte Ei angesetzt wurde, sind in Einzelfällen die Strafen rocht empfindlich ausgefallen.

In Oberrode» wnrde in der Nacht -»m Mittwoch in die Bürgermeisterei eingebrochen, trat zwar benützten die Diebe nach Schluß der Dürozeit den heLen Tag dazu, um die Türe f» erbrechen, und fiele» ih»e» dabei etwa 6000 Mark bares Geld t» die Hände, tme 4*0* Mart, »eiche der *i»rie>i * epS r«^

wahre»d 2000 Mar» ©tgentum des stellvertretenden Bürgern evl ster» p»d. Bi» jetzt hat man von de» Di^en keine Spur, doch wird mit Recht vermutet, daß ste mit den Verhältnissen sehr vertraut sein müssen. Trotz aller Warnungen durch die Press«, lassen es die Verwaltungsorgane immer wieder an der nötige« Vorsicht fehlen, sonst hätte dieser fische Diebstahl (etwa der zwanzigste Bürgermeistereieinbruch seit einigen Monaten) nicht so leicht ermöglicht werden können.

Ans Hksseo.Nassau.

FC. Nüsselsheim, 23. Mai. Die für das Fahr 1018 dahie* angesetzten Taubstummengotlesdienste müssen ausfallen.

FC. Schierstem, 23. Mai. Die erste Heuernte in diesem Jahre hat begonnen und scheint durch die kühlfeuchte Maiwitte­rung eine recht ausgiebige zu werden.

FC. Flörsheim, 24. Mai. 40 prächtige Pfingstkuchen wurdet hier in zwei Bäckereien durch die Polizei beschlagnahmt.

FC. Oberlahnsteia. 23. Mai. Für die ersten Kirschen wer- den a-uf dem hiesigen Wochenmarkt 1.20 Mark verlangt.

FC. Wiesbaden, 24. Mai. Weil sie neun Hühner und einen Hahn gestohlen und den Tieren gleich an Ort und Stelle die Hälse umgedreht, den Raub sodann im Frank­furter Gewerkschaftshaus für 60 Mark verkauft hatten, wurden der 17jährige Hilfsarbeiter Friedrich Welhelmi und der 18 jährige Schlosser Friedrich Krieger aus Eronberg zu einer Gefängnisstrafe von zwei, resp. drei Monaten Ge­fängnis verurteilt.

FC. Wetzlar, 24. Mai. Während eines kurzen Ge­witters wurde in der Gemarkung Odenhausen der Landwirt Heinrich Schneider vom Blitz erschlagen.

FC. Dillenburg, 24. Mai. Unter falschem Namen mietete sich hier der seit Oktober v. I. verfolgte fahnenflüchtige Fr. Zülch aus Lembach bei einer hiesigen Witwe ein. In Abwesen­heit der Wirtin stahl er 1700 Mark. Geld und Kleidungsstücke des verstorbenen Mannes. Die Frau kehrte früher zurück, be. merkte den Diebstahl und veranlaßte noch rechtzeitig die Der- Haftung. Der Gauner hatte das Geld im Hosenboden eingenäht. etwa 92 Mark fehlten.

FC. Aus dem Kreise Kirchhain, 24. Mai. Die dem Kreise auferlegte Haferlieferung wurde durch die Opferwilligkeit der Landwirte resllos erfüllt.

Dss Ziel iirt fiikiitafSpritist.

Die Versorgung unserer Kriegsbeschädigten ist in erster Linie Aufgabe des Reiches und muß es bleiben. Das Reich kann und soll in Erfüllung seiner Pflicht keinesfalls durch eine allgemeine Sammlung entlastet werden. Aber auch durch weitherzige gesetzliche Regelung der Rentenfragen kann nicht in jedem Falle so geholfen werden, wie es unserem vaterländischen und sozialen Empfinden entspricht. Sie trägt notwendig etwas Schemattsches an sich und ist in ihrer Starrheit außerstande, dem Bedürfnis und der Dring­lichkeit jedes Einzelfalles gerecht zu werden. Es bleiben zahlreiche Fälle übrig, bei denen sckpiellstens geholfen wer­den muß, um bittere Not und Verzweiflung abzuwenden. Dies kann nur durch fieiwillige Liebestätigkeit geschehen.

Hier setzt die bürgerliche Kriegsbeschädigtenfürsorge ein. Sie will den Kriegsbeschädigten ins Wirtschaftsleben zurückführen, seine Kraft dem deuffchen Volksganzen wieder­geben. Ihr umfangreiches Arbeitsgebiet umfaßt Berufs­beratung, Berufsausbildung, Arbeitsbeschaffung, ergänzende Heilbehandlung, Ansiedlung, Wohnungs- und Famiüenfür- sorge sowie Geldunterstützung bei besonderer Hilfs- bedürftigkeit.

Auf dem großen Nackibargebiet, der Fürsorge für die Kriegerhinterbliebenen, sind schon seit Kriegsbeginn ge- walttge Sununen aus freiwilligen Spenden zusammen­geflossen: dank dieser kraftvollen Unterstützung aller Volks­kreise verfügt die Nationalstiftung schon über mehr als 100 Millionen Mark für die Witwen und Waisen der gefallenen Krieger.

Den Kriegsbeschädigten bringt das deutsche Volk sicher­lich gleich warme Anteilnahme entgegen. Es weiß, was es den Getreuen schuldet, die mit ihrem Leibe die deuffche Scholle gegen den Ueberfall gedeckt, den Krieg weit hinaus in Feindesland getragen und die Heimat vor Verwüstung und Gewalttat beschützt haben. Heilige Pflicht ist es, denen, die für uns geblutet und gelitten haben, in umfassender Weise zu helfen und überall dort einzugreifen, wo staatliche Hilfe nicht ausreicht, niemals ausreichen kann. Dieses vaterländische Gebot zu erfüllen

ist das Ziel der Kudendorff-Zpende!

Als allgemeine Sammlung im ganzen Reich wendet sie sich an jeden Deutschen. Sie wird zugleich der vielbe­klagten Zersplitterung der Sammeltättgkeit auf ihrem Gebiet abhelfen.

Die Lndendorff-Spende wird verwaltet von den im Reichsausschuß der Kriegsbeschädigtenfürsorge vereinigten Organisationen der deuffchen Bundesstaaten. Die Spenden fließen grundsätzlich den Landestellen zu, aus denen sie stammen.

Gewaltige Summen sirrd erforderlich. Kein Deutscher darf fehlen; jeder steuere bei, soviel in seinen Kräften steht. Es handelt sich um nichts Geringeres als um die Wieder- erstarkung und Erhaltung unserer DolkSkraft nach den zahl­losen Wunden, die der furchtbarste aller Kriege unserem Vaterlallde geschlagen.

Verantwortlich für den politischen und lokalen Teil: Otto H i r s ch e l, Friedberg; für de» Anzeigenteil: R. H e y n er .

Ariedber*. Druck und Verlag derNeuen Xagetgeihnt*** « «. ffrictoa« L S.