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Je» 5*39* OffOM 690*9 M«MW* *39. Sforfftc SU*, ^«ngsabteilunge« stände« östlich der Hochfläche von ftommgt i» der Gegend der Mnalia-Berge dort t» Kampf mit einer »nter ^dem Befehl des General» Edwards stehenden gemischte« eng^ tisch-portugiesischen Kolonne. Eine andere SicherungsaLteilun-g kämpfte westlich von Nanunge mit den Vortruppen der unter dem Befehl des Generals Rorthoy stehenden englischen Njassa- soe-Kolonne. Im Norden befanden sich deutsche Postierungen südlich der Oisulu-Verge, welche von den Portugiesen wieder be­setzt zu sein schienen, am Lutfchendar-Flusse. Zwischen den Por­tugiesen im Oisulugebirge und der Kolonne des Generals Nor. thoy in der Landschaft Mahua sind anscheinend, sei es durch Streifabteilungen dieser Kolonne oder durch besondere Truppen- körper über den Platz Mtarika hinaus. Verbindungen herge­stellt worden. Südlich der Nanungo-Hochebene und zwar noch Aenseits des Lurio-Fluffes. etwa 50 Kilometer von dieser ent­fernt in der portugiesischen Provinz Mozambique. fanden Kämpfe vorgeschobener deutscher Abteilungen mit einer portu­giesischen Kolonne statt und zwar in den Ribave-Vergen. Feind. lichenMitteilungen zufolge sollte in der ersten Hälfte des Monats Mai das Netz über der letzten deutschen Streitmacht in Afrika zusa mm eng ezogen werden. Bisher scheint die Erfüllung die­ser feindlichen Hoffnungen noch auf Schwierigkeiten gestoßen zu sein. Der letzte englische Bericht weiß nur einige Einzelheiten über ein am 5. Mai stattgehabtes, zum mindesten unentschiede­nes Gefecht der Kolonne Northoy. westlich von Nanunge zu Gehen. Das Gebiet, welches unsere Truppen Anfang Mai in Ostafrika noch beherrschten, belief sich auf über 20 000 Quadrat­kilometer.

Die fnalifdirn Man-msse auf Mrim?.

... London, 25. Mar.- (WB.) Vom 20. bis zum 22.'Mar führten Teile unserer Luftstreitkräfte Bombenunterneh- rnungen gegen Zeebrügge, die Molt, den Stützpunkt der Wasserflugzeuge und die in Wache liegenden feindlichen Schrffe, ferner gegen Thouront und den feindlichen Flug­platz von St. Denis-Westrem aus. Es werden zwei Voll­treffer auf feindlichen Torpedobootszerstöreru gemeldet, mit dem durch photographische Aufnahmen festgestellten Ergeb- ein Zerstörer gesunken ist. Außerdem wurden drei feindliche Flugzeuge steuerlos Heruntergetrieben. Alle unsere Flugzeuge sind unbeschädigt zurückgekehrt.

Hierzu erfährt das Wolffbllro.von zuständiger Seite, daß in der knrt amtlicher englischer Meldung angegebenen Zert vom 20. bis 22. Mai zwar mehrfach Fliegerangriffe

Zeebrügge und seine Umgebung vom Gegner ausge- fubrt worden sind, irgendwelche Erfolge blieben dem Gegner ledach versagt. Bei dem Fliegerangriff zwei Tage vorher am 18. Mar, auf die Werft von Zeebrügge erhielt eines mfterer Torpedoboote durch eine Fliegerbombe leichte Schädigungen. Es ist keines unserer Torpedoboote gesunken Dre Engländer verloren bei ihren vergeblichen Bemühungen unseren flandrischen Stützpunkten durch Fliegerangriffe Schaden zuzufügen, allein vom 18. bis 22. Mai fünf Flug­zeuge. Ein weiteres wurde zur Notlandung gezwungen und die Besatzung gefangen genommen.

Der llnfrrrrtnfl des Demichilcheii KretersWien-.

Wien, 24. Mai. In einer schriftlichen Beantwortung der Anfrage des Neichsratsabgeordneten Denk betreffend die Torpedierung S. M. SchiffesWien" erklärte der Lan- desverteidigungsminister, daß es feindlichen Motorbooten gelungen sei, sich den mit Sperranlagen gesicherten Ein­fahrten des neuen Triester Handelshafens unbemerkt zu nähern.^ Daß. aicher dem KriegsschiffWien" noch ein -wer tos Schi ff einenTorpedootreffer erhalten hätte, entspreche nicht den Tatsachen. Die Organe, die an dem Verluste der Wien" dre Schuld ttügen. würden zur Verantwortung ge­zogen werden. Der Vorwurf, unsere Schiffe lägen untätig tn den Häfen, könne sich nicht auf die weitaus überwiegende Mehrzahl unserer Einheiten beziehen, da diese bis aufs äußerste angestrengt und tättg seien.

'iMMnt W DekKvchKmd, Ekbkte und st9 Do* uatf

KmckrsuSrepubkken bk Zuständigkeit Gowjet-Del^ gation abgelehnt hätten. Der russische Vorsitzende Rakowski erklärte dies zunächst für eine innere russische Angelegen- Heft und ersuchte dann, die Frage schriftlich zu stellen, worauf schriftlich geantwortet werden würde. Die Frage Scheluchins, ob die Ukraine von der russischen Derttetung als rmabhängiger Staat unerkannt würde, wurde von ruf- sischer Seite bejaht.

In der heutigen Vollversammlung wurde die Zustan- digkeitsfrage der großrussischen Delegation noch nicht geklärt Die ukrainische Delegation fordert erstens Generalvollmacht für die großrussischen Delegation zum Abschluß aller in Be- tracht kommenden Verträge, zweitens klare Definitton der durch die großrussische Delegation vertretenen Gebiete. Die Sitzung wurde auf morgen nachmittag vertagt.

Das wirtschaftliche Programm LeninS.

. Kowno, 25. Mai. (WB.) DieBaltisch-tttauischen Nachrichten" erfahren: Nach Meldungen Petersburger Blät­ter vom 21. d. Mts. hielt Lenin in Petersburg eine Rede über die künftige Wirtschaftspolitik Rußlands und führte darin aus: Das Ziel müsse unter allen Umständen eine völlige Vernichtung der Bourgeoisie sein, danach müsse die künftige Agrar- und Schulgesetzgebung eingerichtet werden. Die Verhältnisse im Währungswesen seien unhaltbar, und zu ihrer Gesundung werde ein Gesetz erlassen, nach dem alle umlaufenden Zahlungsmittel für ungülttg erklärt werden. Sämtliche Zahlungsmittel seien einzureichen und die Ein- reicher zu registrieren. Ersgtz werde geleistet durch neue Zahlungsmittel nur bis zu einem Betrage von 2000 Rubel für jeden einzelnen Einreicher. Der Rest verfällt der All­gemeinheit.

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Kiew, 24. Mar. (WB.) Nach Moskauer Zeitungen be­tragen die Halbjahresausgaben der Sowjetregierung 40 Millionen Rubel.

Der Moskauer Großindustrielle Wtorow wurde am 20. Mai in feinem Bureau ermordet.

fr -fr*« Lea» OOxz Loch wohl Mette laste», «ß W®**« aHo zunächst und werde» vermutlich, wen» da» auf M* Stowt nicht gehe» sollte, mif die Suche noch völkerrechtliches Zwirnsfaden gehen, die uns hindern könnten, hi« so zu Handels wie die einfachste Vernunft es uns gebietet. Bel ihren Be­mühungen dies« Art wird ihnen denn auch der Segen des Aus­wärtigen Amtes nicht fehlen. Die Gründe, weshalb es sich na- mentlich bei d« Frage, was aus dem Großfürsten Nicolai Ni^ colajowitsch wird, um eine Angelegenhett von denkbar größt« Wichtigkeit für das Reich handelt, sollen hier im übrigen nicht noch einmal auseinandergesetzt werden- gleichviel, ob die übrige Presse unserer Meinung ist, oder nicht, werden wir die Sache nicht ruhen lassen. Und so richten wir denn an das Auswärtige Amt abermals die Anfrage, wie über die Gefangenen von Pakts verfügt worden ist. Wir widerholen: Es muß unter allen Um. ständen jede Möglichkeit ausgeschaltet werden, daß im Zusam­menhang mit den schwebenden kriegerischen Wirren Großfürst Nicolai Nicolajewitsch sich je wieder, gleichviel wie und wo. zugunsten unserer Feinde militärisch betätigen kann. Ebenso dürfen die von uns befreiten bisherigen Gefangenen der Sow. jet-Rcgierung nicht die Möglichkeit erhalten, vor dem allgemei- nen Frtedensschluß anders als von deutschem Boden aus und unter deutscher Aufsicht ihre persönlichen Angelegenheiten, oder die ihrer Dynastie, oder auch russische Staatsangelegenheiten, gleichviel, in welchem Sinne, zu betreiben. Es muß ausgeschlof. sen sein, daß sie bis zu dem genannten Zeitpunkt mit verwand­ten Höfen oder mit fremden Mächten anders als durch deutsche Vermittlung Verbindung aufnehmen. Es muß schließlich und vor allen Dingen unmöglich gemacht werden, daß unsere Gegner die Person eines der Großfürsten, ganz besonders aber die des Großfürsten Nicolai Nicolajewitsch, in die, Hand bekommen. Das Neichswohl erheischt die Festhaltung der russischen Herrschaften auf deutschem Boden, und zwar unter ständiger und sorgfältig, ster Aufsicht.

KiMSttkleiriniii ssM Ricas.

Neu York, 24. Mai. (Reuter.) Reuter erfährt aus San ^uan del Sur, daß Costa Rica den Mittelmächten den Krieg erklärt habe. ü

Irland.

flf , 25 ; Mai. DieDaily News" melden, das eng­lisch Mimstenum habe beschlossen, nicht nur die Zwanas- dienstpfticht bis Ende Juli in Irland einzuführen, sondern auch dre Zwttdienstpflicht dort zur Anwendung zu bringen- bis strengen Maßnahmen Frenchs gegen die Sinnfeiner werde man nach der Ansicht des Ministeriums um der Kriegführung willen durch den militärischen Zwang in Irland nur fördern. Zur Durchführung dieses Zwanges wn-d die englische Besatzung in Irland auf dauernd 60 000 Mann verstärkt werden müssen.

Rußland.

... 21 TOoi - Gestern nachmittag fand die erste öffent-

i'che Vollsitzung der ukrainisch-ruffischen Friede ns-Dele- gottonim kleinen Saat des Radagebäudes unter, dem Vor- fitz Scheluchins statt. Jeder Satz Scheluchins wird aus dem Ukrainischen ins Russische übersetzt. Bei der gegenseittgen Prüfung der Vollmachten wies Scheluchin darauf hin, daß w der Vollmacht nicht angegeben sei, ab die Sowjets- aelegrerte» ,u Frieden», oder Wafsenstillstandsverhand-

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Die Japaner in China.

lieber den soeben abgesckffossenen ckinesisch-japanffchen Vertrag weiß die englischeShanghai Gazette" nähere Einzelheiten zu berichten. TieShanghai Gazette" ist auch " das Blatt, das vor einger Zeit die aufsehenerregenden Ent­hüllungen über das japanische Ultimatum ma^.e. An der Spitze des genannten Blattes steht der bekannte chinesische Publizist Engen Cbenn, ein englischer Staatsbürger, der früher Herausgeber derPeking Gazette" war und in dieser nachdrücklich gegen den übermächtigen Einfluß Japans in China vorgegangen war. Etwa vor einem Jahre wurde Eugen Chenn in Peking verhaftet und später auf englische Einflußnahme fteigelassen. Sein neues Blatt, die '.Sbang- hai Gazette", das offenbar unter englischem Schutz erscheint, greift die aggressive Politik Japans schonungslos an und weist unermüdlich darauf hin, daß die Forderungen Japans in seinem letzten Ultimatum, dem sich China inzwisLen hat fügen müssen, sogar die berühmten 21 japanischen For­derungen des Jahres 1915 weit hinter sich lassen. Der Shanghai Gazette" zufolge haben die geheimen Ab- machungen der soeben zustan/deaekommenen Militär­konventton zwilchen Japan und China folgenden Inhalt: Die chinesische Polizei wird von Japan nen geordnet: Japan übernimmt die Leitung sämtlicher chinesischer Ar­senale und Werften. Japan erhält das Recht, in allen Teilen Chinas Eisen- und Kohlenförderung zu betreiben: Japan erbält alle geforderten Vorrechte in der äußeren und inneren Mongolei und Mandschurei. Ferner ist eine An­zahl Maßnahmen getroffen, welche das Geld- und Erzieh­ungswesen Chinas dem japanischen Einfluß unterwerfen. Japan hat auch dnrchgesetzt. daß China die Ankündigung des Abkommens derart abgefaßt daß es gegen Deutschland gerichtet erscheint. Der angelsächsischen Welt ans beiden Seiten des Atlantischen Ozeans soll glaubhaft gemacht werden, daß diese Militärkonvention nur für die Dauer des gegenwärtigen Krieges berechnet sei.

Reichslagspräftdrttt Kämpf -h

Berlin, 25. Mai. Der Präsident des Reichstags Dr. Kämpf ist heute Nachmittag 5 Uhr sanft entschlafen.

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Prdent Kämpf, der den ersten Berliner Wahlkreis vertritt, wurde f. Zt. als Vertreter der Großblockpolittk ge­wählt. Aber auch seine politischen Gegner müssen aner­kennen, daß er sein Amt nicht nach Parteipolitik geführt hat. insbesondere hat er während des Krieges den Posten voll- ständig dem Parteistand entrückt. Er fühlte sich als Ver- tretec des ganzen deutschen Volkes und hat seine Aufgabe würdig und mit echtem vaterländischen Empfinden erfüllt.

Kaum h'at der Reichstagspräsident seine Augen ge­schlossen. so erhebt sich schon die Frage wer sein Nachfolger werden wird. Als Kämpf den Präsidentenstuhl bestieg, da stand das Zentrum im heftigen .Kampfe mit der Linken, inzwischen hat es mit dieser Richtung seinen Frieden ge­macht und es steht öfters im Wege, daß ein Zentrumsmann, genannt wird der Reichstagsabgeordnete Fehrenbach der Nachfolger Kämpfs wird. So gehört es sich auch: der Reichskanzler Zentrum und der Reichstagspräsi'denä Zentrum.

Die |lot Amulriig.

Was mrd n*it Mola! PI rr!^«( , ni T t , ds ?

Deutsche Zeitung" schreibt: Das Auswärtige Amt hüllt sich rn Schweigen. Man erfährt nicht ein Wort darüber, in welchem Sinne über das nächste Schicksal der Gefangenen von Yalta. des Großfürsten und einstigen Generalissimus der russi- chen Armee Nicolai Nicolajewitsch. der Kaiserin-Witwe Ale- xandra-Feodorowna und etlicher anderer Großfürsten und Groß- fürstinnen verfügt worden ist. Auch die Presse zeigt, soviel wir ehen, nicht viel Interesse dafür, was aus den genannten Per- onen wird und ob sie nicht etwa demnächst irgendwo, wo sie alte reundschastliche Beziehungen, dem Reiche zum Ilnheil, wieder aufnehmen können, wohl geborgen auftauchen. Man sollte das zwar nicht für möglich halten, indessen find starke dynastische Einflüsse zugunsten d« Gefangenen am Werk. Auch in der Krim oder sonst irgendwo in der Reichweite der Ukraine können die Gefangenen nicht bleiben. Denn sonst haben übermorgen st­und nicht mehr wir. die Skoropadski und Genossen in der Hand^ aas zum mindesten verfrüht wäre. Wir hätten geglaubt, uns in dieser Angelegenheit zu unser« Genugtuung einmal Seite an Seite mit der grundsätzlich antizaristischen und antidynastt. scheu Presse, etwa dem »Berliner Tageblatt" und demVor- warts" zu sehen, eine Froirtveränderung. für die Immerhin -um mindesten der Reiz d« Neuheit «ad der Abwechslung gesprochen hatte. Wir finden un» grausam enttäuscht.' auch sie lassen trotz ihr« sonstige» Grundsätze nichts von sich hören! Wir hatte» allerdings vergesse«, daß eben diese Grundsätze ste d» vorNegen. 3^0« wminte« hätte«, für eine Sache otnzutrete«, Mc sich

Mc-hr und mehr Hort Amerika auf, das Land der unbegrenz. ten Möglichkeiten zu sein, und das Paradies der Ententehoff. nungen droht sich in eine Fata Morgan« zu verwandeln. Zwar kabeln die Zeitungen tagtäglich neben bombastischen Glück, wunschtelegrammen anläßlich angeblicher englischer und franzö. sischer Scege noch immer phantastische Riesenzahlen von fertig, gestellten Schiften, bereitstehenden Truppen und von der schier unerschöpflichen Fülle an Kriegsmaterial und Lebensmitteln. Lesen wir aber in den Briefen, die Amerika seinen Angehörigen an die französische Kampffront schreibt, in denen es sich unbeach. tet und unverhohlen ausspricht und aller druckender Sorge ent­ledigt, so bekommen wir em anderes, das wahre Bild von den Zuständen in den Vereinigten Staaten. Die jüngste Nieder, läge der Amerikaner zwischen Maas und Mosel lieferte uns neben einer großen Zahl Gefangener, Kriegsbeute und Befehle auch wiederum Briefe, von denen einzelne hier wiedergegeben sein mögen, damit der Leser sich ein Urteil bilden kann. Die Briefe stammen in der Mehrzahl aus den Monaten Januar bis März 1918. Demenftprechend wird am meisten über die Kohlennot geklagt:Du wirst dort", so heißt es in einem Briefe, von dem hier Herrschenden Kohlenmangel gehört haben. Hier in Boston haben während 5 Tagen alle Betriebe stielliegen müs­sen. Familiengesellschasten dürfen nicht läng« als bis 11 Uhr abends dauern, öffentliche Belustigungen müssen um 10 Uhr abends aufhören. Läden haben sämtlich um 5 Uhr nachmittag» zu schließen. Trinkhallen dürfen nicht vor v Uhr vormittags öffnen und müssen um 10 Uhr abends schließen. Schaufenster dürfen nicht beleuchtet werden. Mann beginnt hier den Krieg zu spüren. In den Läden darf man nach 5 Uhr nicht heizen und am Montag muß alles geschlossen sein, außer Theater, die am Dienstag den ganzen Tag geschlossen bleiben. In einigen Tagen werden die Straßen nicht mehr beleuchtet werden. Seit Weihnachten haben wir großen Kohlenmangel, wtt müssen mit elektrischem Licht und Heizung sparen. Der Vorsteher des Koh. lendepartements (gemeint ist der National-Feuerstoff-Derwalt« Eersield) hat angeordnet, daß in den östlichen Staaten all« Ge. schäfte 10 Montage hintereinand« geschlossen bleiben: bis

Eisenbahnen können die Kohlen nicht heranbringen. Die Preise für Benzol werden so hoch, daß hier der größte Teil d« Auto, mobile nicht mehr fahren kann."

Aber auch die Lebensmittel w«den knapp. Wie andere Briefe zeigen: »Auch in Zuckr besteht eine schreckliche Knappheit. Selbst wenn man Geld hat. ist er schwer zu bekommen, ebenso wt, Kohle. Ket« Zuck« hier, ob und z» ei« Pfund. Man kann kei» Mehl kaufe«. Weizenmehl nur. wenn ma« dieselbe Menge In- dia«erroggen test. Wtr habe« jetzt eine ausgesprochene Zucke r- frEpphoit. Mt Leute » raute JtatMiaiuta. Sara». Ahorn-