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tcmlgi Der VMZerrge MuttSrgvuverneur General lüzl&p ifonterie Tülff von Tschepe und Weidenbach, der seit mehr als fünf Vierteljahren an der Spitze der Militärverwaltung stand, ist nach Erfüllung seiner Aufgabe vom Kaiser unter huldvollster Anerkennung seiner geleisteten Dienste und unter Verleihung einer hohen Ordensauszeichnung von seinem Amte enthoben worden und hat heute BErrest ver­lassen.

Unssttche ^emobitiskrrrmg.

Wien» 23. Mai. Der Polnische Preß-Agentur zufolge ver­öffentlicht das Organ der russischen SowjetregierungIswestia" in einer onderSausgabe folgende Erklärung des russischen Ober­kommandierenden: Dem Wunsch der Sowjets in der Ukraine und in der Don-Republik zufolge habe ich zwei Monate hindurch die Kriegsoperalionen gegen die deutsch-ukrainische Invasion geleitet. Nunmehr haben sich unsere Truppen hinter die im 3. Universal festgesetzte Grenze der Ukraine zurückgezogen und wur­den im Einklang mit den Bestimmungen des Brester Friedens. Vertrages von der ruffischen Sowjetregierung entwaffnet. Ich erkläre nunmehr» daß die Kricgsoperationen beendet sind utrd daß ich meine Stelle als Generalissimus der Truppen der Süd­republiken niedergelegt habe.

Dieser Erklärung fügen Lenin und Trotzki folgende Weisung an die russischen Grenzbanden bei: Die noch nicht entwaffneten Abteilungen der aufgelösten Armee find sofort beim Ueberschrei. ten des Gebiets der russischen Sowjetrepublik aufzulösen. Die deutschen und ukrainischen Abteilungen find von der Auflösung zu benachrichtigen»' außerdem soll ihnen der Vorschlag der Ein­stellung der Kriegsoperationen und der Absteckung einer Demar­kationslinie gemacht werden.

Basel, 23. Mai. Aus Petersburg vom 22. Mai meldet Ha- vas: Eine amtliche Mitteilung kündigt an. daß die anarchistische Bewegung in Moskau nach einem hartnäckigen Widerstand voll­ständig gebrochen. 80 anarchistische Vereine wurden aufgelöst und mehr als 500 Anarchisten verhaftet. 5000 Schützen haben <m der Unterdrückung teilgenommen. Die Verluste der Anar- -chfften sind noch nicht bekannt. Die Ordnung ist wieder hergestellt. Dle Schießerei hat jedoch in der Stadt bedeutenden Sachschaden (Veuusacbt.

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ben. Darüber himm» wird oAet auch ei» erheblicher Tei> der

in italienischen Händen befindlichen gefunden deutsche« Kriegs­gefangenen befreit werden. Cs sollen namentlich die über 45 Jahre alten Kriegsgefangenen und diejenigen Kriegsgefahr, neu, die im Alter zwischen 40 und 45 Jahren stehen und Vater ron drei oder mehr Kindern find, sowie ein« Anzahl deutscher Kriegsgefangener, die sich über zwölf SDnate in Kriegsgefarr- genschaft befinden. Kopf um Kopf ausgetauscht werden. Außer­dem find für die Behandlung der beiderseitigen Kriegsgefan­genen Richtlinien festgelegt worden, die im allgemeinen den mit Frankreich im Dezember v. I. vereinbarten und in einem Abkommen vom 15. März 1918 niedergel-egten Bestimmungen entsprechen. Die Bestimmungen des deutsch-italienischen Ab­kommens kommen auch denjenigen in italienischer Gewalt be­findlichen Kriegsgefangenen zu gute, die von den serbischen Truppen an Italien übergeben worden sind. Aus den Bestim. mungen, die zum Schutz der beiderseitigen internierten und ver­schickten Zivilpersonen vereinbart worden find, ist hervorzu- heben, daß die in italienischen Kolonien befindlichen deutschen Zivilpersonen auf ihren Wunsch nach Italien überführt werden.

Besonderer Dank gebührt der schweizerischen Regierung, unter deren verständnisvoller Leitung die Verhandlungen vor sich gegangen sind. In gleicher Weise ist der Verdienste des Papstes zu gedenken, der in Fortsetzung seiner unermüdlichen Bestrebungen um die Linderung des Loses der Gefangenen in hochherziger Initiative sein Interesse an dem Zustandekommen der deutsch-italienischen Verhandlungen bekundet und damit von neuem ein Werk edler Menschlichkeit gefördert hat.

< Finnland.

4 < Rücktritt bt& Generals Marmerheivk. v Stockholm, 23. Mar. Nach einer Meldung des «Sbenska Dagblad" aus Helsingfors hat General Mannerheim sein Rückt rrttsgesuch eingereicht.

Di^er Schritt des finnischen Oberbefehlshabers, dem wohl nicht ausschlietzlich formale Ursachen zu Grunde liegen, deutet auf eine Verschärfung gewiffer gelegenttich schon wah^ rend des Feldzuges zwischen der durch den Landadel ge­stützten Mlitärpartei und dem Senat auf politischem Ge- vict heworgetretenen Meinungsverschiedenheiten. Bekannt­lich vertritt der Senat innerpolittsch nachdrücklich eine dsno- kratische RiMung, außenpolitisch den Gedanken eines engen Anschlusses an Deutschland.

Wie fcerlmrfet, sollen sich die schwedischen Offiziere im Stabe Mannerheims dem Vorgehen ihres Chefs ange­schloffen haben. Es ist anzunehmen, daß es der Autorität Swmhufvuds gelingen wird, den Konflikt beizulegen ob­wohl dem bisherigen Oberbefehlshaber auch wegen seiner unklaren Haltung in der karelischen Frage entschiedene Gegner erwachsen sind.

In der Mandschurei.

Rotterdam, 23. Mai, Me vom lg. Mai aus New York ge- tnelM wird, halten unteipichtctc Kreise eine unmittelbar bevor, si-hende Unternehmr'ng in der Mandschurei fiir sehr Wahlschein, ttch. Diese Unternehmung werde die Entsendung von Truppen «n di- mandschurische und mongolische Grenze notwendig machen. Im Washingtoner Staatsamt- wird gesagt, dos Einverständ­nis zwischen Japan und China sei nur für die Zeit des gegen­wärtigen Krieges gedacht und stell« lediglich eine Schutzmaß­nahme dar. Das Ami glaubt nicht, daß dieses Ueberetnkommen d-e Bereinigten Staaten unmittelbare berühr«. Infolgedessen älcht es keine Beränderung der amerikanischen Politik nach stch

Die tschechischen Umtriebe.

Wien, 23. Mcü. Dis Demonstrationen in Prag dauern immer noch, wenn auch in beschränktem Umfange an. Daher ist von der Polizei verfügt worden, daß die Haus­türen schon um 8 Uhr abends, und alle öffentlichen Lokale mindestens um 9 Uhr zu schließen sind. Im Kaisergarten wurde ein Brandstiffungsversuch unternommen.

Bei den Vorgängen der letzten Tage sind bisher 35 Per­sonen wegen Auslaufs und Gewalttätigkeit verhaftet worden Während der Psingstfeiertoge haben in den Straßen Prags Geldsammlungen für tscheästsche nationale Zwecke jtattgefunden, die ein Ergebnis von 50 000 Kronen hatten.

t /? erf>l ^ en Konten werden für den geplanten Bau tschechischer Nattonaltheater in Brünn und Wien namüafte Bettäge stiften.

Südslawische Kundgebungen.

Wien, 23. Mai. Aus Graz wird gemeldet: In Süb- sterermark und Krain haben während der Pfingstfeiertage große politische Maffenkundgebungen für die Errichtung des südslawischen Staates im Sinne der staatsrechtlichen Erklärung der südslawischen Abgeordneten stattgefuaden. Zum ersten Male nahmen an diesen Vchkstagen die slawischen Sozialisten teil.

Vc«rs.^DreseW Zwecke m erster Linie dienen von der Seit» «*»er Setnfcf gesehen jene inoffizielle Besprechungen. deren m Beginn des Krieges nach vielen Dutzenden zähle» ^rfte. Jedes der vielen Angebote der Mittelmächte. jebTtxm ®, nen vermckaßte Unterhaltung war unseren Feinden ein Ge- imr. em^lei, ob es Pazafisten, Sozialdemokraten. Finanzleul» oder was immer waren, oder ob leitende oder leidende Staat« manner m öffentliche» Reden dieFriedenshand« ausstreckte» und sehnsüchtig mit ihr winkten.

Wir hoffen, daß diese Periode nunmehr zu Ende sei und dieses Gefühl scheint zurzeit ja auch Herr von Kllhlmann durch seine neuliche Erklärung zum Ausdruck bringen zu wollen I« übrigen ist das Exempel einfach: der Feind denkt weniger den, je anVerständigung" und ähnliches, er will vernichten und zermürben, aber er hört gerne von Zeit zu Zeit aus freiwilligen A"a«bot«n unS Besprechungen offizieller und inoffizieller Vertreter der Mittelmächte, wie die Stimmung ist und wie oder wo stch der Hebel ansetzten ließe,m zermürbend auf die Stimmung zu wirken. Uns ist dieses nichts neues, ab» wir sind dem General Smuts dankbar, daß er seinerfeits und im Namen von Lloyd Georg« ufw. diesen Grundgedanken so klar hervorgehoben hat.

Daralong-Wovoj.

Holland und Amerika.

Haag. 23. Mai. Reuter meldet aus London: Der Korrespon­dent derAffociated Preß" in Washington telegraphiert, die Re- glerung benachrichtige die Niederlande, daß ihrem Gesuch, es möge den drei Schiffen, die jetzt in amerikanischen Häfen liegen, zugestanden werden. Getreide nach den Niederlanden zu brin­gen. wie es Wilson versprochen hatte, nicht stattgegeben werden kann. Um eine weitere Verzögerung im Getreidetransport zu verhindern, werden niederländische Schiffe nach Amerika gesandt werden muffen. Der Befehl der Niederlande, der die Ausfahrt von niederländischen Schiffen aus feinen Häfen verbot, wird von den offiziellen Personen nicht begriffen, wenn man auch an- nimmt. daß die Haltung Deutschlands daran Schuld ist.

General Smuts

Graf Durian über die tage.

«.5""' h 2 ' t ® mf Durian ärißerte sich zu emem Benchier,tatter in Sofia: Die Entente ist durch den Krinq furchtbar geschwächt uni, zersetzt. Während ihr der Kitt fehlt der alles zusammenhält, wird unser Bündnis ein immer innigeres, vertrauensvolleres nnd geklärtercs. Naturgemäß gibt es Fragen, die erst nach Beeridlgimg des Weltkrieges endgültig entschieden werden können. Das Kondominium inder Dobrudscha ist nur eine vorläichige Lösung und wird sicher zu Gunsten Bulgarien? geändert lverden, Bulgarien muß auf sich und seine inachwollen Bundesgensffen die ZentralEste vertrauen. .Heute heißt es fes! zusamiuen- und durchhalten, bis unsere auf allen Linien geschlagenen i^inde vollständig niedergermigen sind und sie die Nutz­losigkeit des weiteren von ihnen verschuldeten Blutver- I

nte^er <ni1 -j < f ,en ^ 0,cm6e ' bn & dieser Tag nicht '

Das dknkjch-jtatiknijtzk GtsiiMkikü-AbkoMen.

. «--ltn. 2, M°j, (®rs.) Am 15. b. M, ist ln Ben. auf

°°° ^rh-nbl-im.-» zwischen Vertretern der deu.schen und der Italien .scheu Reglernng eine Vereinbarung über Kriegs. ßWmerie und Zivilpersonen unterzeichnet worden. Nach den

Hersel tigert lchwer^w^dete«"^ tchwertran^"^^ ^bei- tchen Reiches und betrachten als ein wesentliche» Mittel zu die.

Ws füdaftikanische Paradepferd des gegenwärtigen großbritan. nffchen Kabinetts, hat vor einigen Tagen wieder eine Rede ge­halten und dabei u. a. das große Wort gesprochen: der Marsch der Alliierten nach Berlin werde nicht nötig sein. Wir nehmen a,r. daß ^muls auch tm Namen Lloyd Georges und Lord Cur- Zons gesprochen hat. welch letzterer nn Anfang des Krieges schon die englischen Hilfsvölker und die gepreßten Inder in Potsdam Mld Berlin sich gütlich tun sah. Auf alle Fälle wird die Aeu- ßerung des Generals Smuts. daß die Verbündeten nicht nach Berltn zu gehen brauchen, in ganz Deutschland einen Seufzer der Erleichterung zur Folge haben. Bescheidenheit bleibt wie­der die Zier unserer Feinde. Abgesehen davon ist der Sinn der Simltsschen Redewendung klar, er will sagen, daß das Deutsche -fotf), falls die Verbündeten dem deutschen Angriffe erfolgreich Widerstand leisten, an Erschöpfung und deren sozialen Folgen dre mnere und äußere Kampflraft verlieren werde und so der Niederlage entgegengehe. Nach dem Berichte der Rede sagte ^-muts: Die einzige Alternative fei. weiter zu kämpfen, bis die eine Sette völlig zermürbt wäre.- So wird es auch wohl kommen, es handelt sich nur darum, welche..Seite" es ist.

Solche mehr oder minder bekannten Phrasen sind wenig be­merkenswert. Interessanter ist uns das offenbar von Lloyd George und Genossen inspiriertetiefe Bedauern" des Generals über dis Enthüllungen über inoffizielle Friedensv-rhandlungen.

mCmt ' mön *° ttc Übet ^lche Dinge schweigen und sie nicht Mlßvtttlgen, denn wie sei es sonst möglich, zu erfahren, was die Gegner dächten, und wie könne man sonst Vorteile aus der Lage dadurch zrehen. Inoffizielle Vergleichung der Auffassung müsse sein, denn foirft könne man nicht wissen, daß der Feind bereit aus die nötigen Bedingungen einzugehcn. General Smuts hat für feine Hörer vielleicht geschickt und zweckmäßig geredet, aber cm ribrjgen war es ein wenig unvorsichtig von ihm. was tm lhm freilich nicht übelnchmen. Smuts und die Richtung ** er vertritt, wollen die tatsächliche Vernichtung de» Deut-' schen Reiches und betrachten als ein wesentliche» Mittel zu die-

In der bekannten englischen illustrierten Zeitschrift ..Thtz. Graphik findet sich in der Nummer vom 20. April d. I. alr ganzseitiges Bild die Darstellung, wie ein U-Boot von einem in voller Fahrt dccherjagenden englischen Zefftörer gerammt und in der Mrtte entzweigeschnitten wird, lleberschrift: Englischer Zer- storer macht kurzes Federlesen mit einem U-Boot". Unter dem Bild steht folgende Erklärung:Sehen sich die Deutschen durch das U-Boot enttäuscht? Während sie zu Lande sehr tätig sind, sind sie weniger giffchäftig zur See (!), und die Maßregeln, die man gegen sie ergriffen hat. ttagen gute Früchte. Dieses Bild erläutert eine schauerliche Methode, um selbst mit einem U-Boot fertig zu werden. Der Ausguck eines gewissen britischen Zer- storers erblickte kürzlich ein U-Boot in einer Entfernung vo» etwa 30 Meilen und man machte Jagd darauf. Als man stch dem U-Boot näherte, bemerkte man. daß es sich in Schwierig­keiten befand, dck sein Vorderteil ganz aus dem Wasser heraus- schaute. Es war weder fähig, sich aufzurtchten, noch wogzutau- chen, und sein Schicksal wurde durch die Methode besiegelt die aus dem Bilde zu ersehen ist."

Wenige Setten weiter befindet sich in derselben Nummer dle Abbildung eines gewaltigen englischen Munitionslager» Die Ueberschrtst lautet:Material -um Aufhalten der Hunnen: Kein Mangel an Pulver und Geschossen."

Ueber den Ehrentttel Hunnen brauchen wir uns ja nach wie vor nicht besonder» Mtf-uregen. Freilich erscheint die Be- zelchnung hier vollends gewagt, nachdem man ein paar Seiten vorher gezeigt hat, wer ste eigentttch verdient. Was nun das erstgenannte Bild und feine Erläuterung anbelangt, so ist es in mancher Beziehung überaus lehrreich. Zunächst effehen wi. daraus, in welch kindlicher Weise man besttebt ist. dem englischer. Volk in Hinsicht des U-Boottrieges Sand in die Augen zu streuen. Wenn man den Engländern die deutsche U-Bootstatisttl vom März zu Gemüte führen würde, so würde in ihnen viel, leicht doch ein Zweifel darüber auffteigen. ob unsere ll-Boote wirtlich weniger tätig sind als fiüher. ob ihre Tätigkeit nicht vielmehr bedeutend verstärtt erscheinen muß im Hinblick auf dev doch immer knapper werdenden Schiffsraum, dem eine nicht ge> ringer werdende Zahl von Versenkungen entgegensteht.

Lassen wir sie in ihrem Mten Glauben. Viel ernster sieht sich das andere an, was man aus der Dafftellung entnehmen kann. Es liegt hier ein «nverhülltes und offenes Eingeständ. nis vor, daß dieBaralong"-Stücke keine vereinzelte Fälle sind, sondern als ganz selbstverständlich betrachtet werden. Die Be^ schreibung sagt es ganz klar: Das U-Boot war nicht im Angriff, es wurde in offenbar Havariertem Zustande überrascht, manöoe-' rnrunfähig lag es da. Es wäre doch leicht möglich gewesen, es zu kapern, die Mannschaft gefangen zu nehmen; wenn man nicht getraut und schon ein Torpedo in den Flanken gefühlt hätte, so wäre auf weite Entfernurrg durch einige Schüsse Er- gcbung zu erzwingen gewesen. Aber nein, man macht kurzen Prozeß und bohrt den wehrlosen Gegner mit Mann und Maus in den Grund.

Die Tat ist schlimm und würdig John Baralongs. SchUm. mcr aber ist die Tatsache, daß eine verbreitete Zeitschrift es wagen darf, so etwas in Wort und Bild seinem Publikum vor- zusetzeir. Wenn sich das Volk solche Kost bieten läßt, so weiß man. was man von diesem Volk halten daff. Welcher Tiefftand der öffentlichen Moral liegt da zugrunde, zum mindesten welche Verdrehung aller sittlichen Begriffe! Immer noch muß man so oft die Anschauung bekämpfen, als sei der Krieg und die ganze Gehässigkeit, die er hervorgebracht hat, das Machwerk wenige. Interessierter, immer noch gibt es genug Leute, die nicht ein- sehen wollen, daß Volk wider Volk steht. Die armen Engländer und Franzosen usw. sollen unschuldig sein an dem Elend, das ihre und unsere Führer über die Well gebracht' hoben. Das Volk ist mit verantwortlich, und in welchem Maße, das zeigt die Tatsache am besten, daß man ihm solche Kost auk -r- ten darf. Das stimmt auch wieder aufs beste zusammen tm, der neuerdings wieder festgestellten fabrikmäßigen Herstellung von Explo,lvgefchossen. Wehe uns, wenn wir uns von einem solchen Volk, das kein Erbarmen kennt in seinen Raubtterinsttntten. den Frieden diktieren lassen müßten, wche uns, wenn es uns nicht endgültig gelänge, die Gefahr eines Einmarsches dieser wahren Hunnen zu bannen!

Man kann aus dieser englischen Zeitschrift auch sonst noch interessairte Dinge erfahren. Dafür nur noch ein Beispiel aus derselben Aprilwoche, das zeigt, wie krampfhaft der Engländer sich nach neuer Hilfe in seiner Rot umschaut. Unter der Ueber- schrift: Die Wehrmacht Indiens, weshalb benutzen wir nicht seine 71 Millionen Mann in wchrfähigem Atter?" wird dar- gelegt. warum man in derselben Zeit, in der man aus den ..ei­genen kleinen Inseln" die ganze Wehrmacht herausziehe, tm-

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