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d-. oes Zentrums pt Äiuql«. ^-rvnologffch schildert das att darrn die Entwicklung der Gegnerschaft ErKergers gegea den Kanzler während dessen Amtszeit, wobei es bezeichnender­weise als Grund anführt:Graf Hertling war ohne Befragung Erzbergers berufen worden, und daraus ergab sich für diesen von vornherein eine gegensätzliche Stellung." Immer deutlicher sei in der weiteren Entwicklung der rein persönliche Charakter der Grzbergerschen Gegnerschaft zutage getreten, immer eigenmäch­tiger sein persönliches Eingreifen in den verschiedensten Fragen geworden, bis zur Überschreitung des verfassungsmäßigen Rah­mens seiner Abgeordneteneigenschaft. Und dann folgt eine Ab- schüttelung des Abgeordneten von Biberach von den Rockschößen des Zentrums, die sich sehen lassen und von der man nui wün­schen kann, daß sich die Partei oder Fraktion als solche Lei näch­ster Gelegenheit anschließt. in ihrem ureigensten Interesse:

Das jetzige Vorgehen des Abg. Erzberger stellt sich daher lediglich als eine Konsequenz seines bisherigen Verhaltens dar. treibt dieses allerdings auch weiter, und man weiß nicht, wieweit der Abg. Erzberger noch zu gehen geneigt ist.

Wir können nur sagen, daß diese Entwicklung der Haltung des Abg. Erzberger bei denkenden politischen Köpfen, nament­lich innerhalb der Zentrumspartei, je länger desto mehr, Un­behagen und tiefe Mißstimmung erzeugt hat, gefolgt von der Besorgnis, ob die Fraktion und Partei weiterhin noch in der Lage fein würden, für die Betätigung des Abg. Erzberger die Verantwortung zu übernehmen. Wir unserseits und wir wissen uns darin einig mit sehr weiten Kreisen der Zentrums- partei sind nicht in der Lage, den Abg. Erzberger als den maßgebenden Führer der Zentrumspartei anzuerkennen, dem die Partei durch Dick und Dünn zu folgen hätte. Es wird dem Abg. Erzberger nicht gelingen, aus der alten großen Zen- trumspartsi einfach eine Erzbergerpartei zu machen, etwa nach der Art der persönlichen Gefolgschaften, wie wir sie in anderen Parlamenten kennen gelernt haben. Wir müssen es ablehnen, daß die Zentrumspartei für alles in Anspruch genommen wird, was der Abg. Erzberger sagt und tut. Wir halten es für das verfehlteste und für das unverantwortlichste was im gegenwärtigen Augenblick denkbar ist. der Kanzlerschaft des Grafen Hertling Schwierigkeiten zu bereiten, nicht nur vom Standpunkt der Zentrumspartei aus. sondern auch vom S ' d- punkt der Gesamtinteressen des deutschen Vaterlandes au9 "

In einem weiteren Artikel bedauert das Blatt, daß Erz­berger überhaupt von der Fraktion zum Reden in diesen Fragen des Ostens zugelassen wurde, da nach allem Vorausgegangenen sein Ausfall gegen die Negierung und Hertling zu erwarten ge- »efen fei.

DieKölnische Dolkszoitung" steht mit ihrer scharfen Stel­lungnahme gegen Erzberger nicht allein in der Zentrums presse. Die Zahl der Stimmen, die ihr sekundierten, mehrt sich. Die Auslassungen desMünsterischen Anzeigers" dürften Herrn Erz­berger nicht gerade angenehm sein. Angeführt ssi noch ein Ar­tikel derEssener Volkszeitung", in dem es u. a. heißt:

Wie im Juni des vergangenen Jahres, fragen wir auch heute wieder:Wer ist der Führer des Zentrums, und erfolgt jede Aktion, die der Abg. Trzberger gegen die Reichsloitung unternimmt, unter der Verantwortlichkeit des Zentrums?" Im vorigen Jahre ist der Abg. Spahn über den Vorstoß des Abg. Erzberger in der U-Boot-Frage nicht verständigt wor­den. diesmal ist der Abg. Gröber nach dem Bericht derVoss. Ztg." ebenfalls nicht unterrichtet gewesen. Die Zentrumspar­iei im Lande hat das allergrößte Interesse daran, klar und bestimmt zu wissen, ob der Abg. Erzberger auf eigene Faust oder im Einverständnis und rm Aufträge der Fraktion han­delt. Bisher ist uns von parteioffizieller Seite keinerlei Mit­teilung über den neuesten Vorgang übermittelt worden.

Unsererseits machen wir kein Hehl daraus, daß das Vor­gehen des Abg. Erzberger gegen die Reichsleitung, an deren Spitze der Reichskanzler Graf Hertling steht, keine Zustimmung bei der Partei im Lande findet. Dort wünscht man dringend nach einer ruhigen Entwicklung der Dinge, ohne das fortgesetzte Dreinreden des Abg. Erzberger. Die Fortschrittspartei, die Nationalliberalen, die Konservativen wollen schon dem Aus­land gegenüber nicht, daß ein Zwiespalt zwischen dem Reichs­kanzler und der Obersten Heeresleitung künstlich hervorgeru­fen wird. Tatsächlich ist er nicht vorhanden. Es biegt eben­sowenig im vaterländischen Interesse wie im Interesse der Zentrumspartei, daß es den Anschein gewinnt, als gehe das Zentrum im Verein mit der Sozialdemokratie darauf aus, der Regierung Schwierigkeiten zu bereiten."

Es scheint doch, als habe Herr Erzberger in jugendlichem Äeberschwang die Kräfteverteilung Zwischen sich und seinem ehe­maligen Parteifreunde Hertling reichlich falsch eingeschätzt. Jedenfalls steht er in diesem Fall peinlich allein auf weiter Flur.

v ine Stimme der Permmft.

Essen, 10. Mai. Die Vereinigung der Handelskammern des nieder rheinisch-westfälischen Industriebezirks und die Vereini­gung der südwefifälifchen Handelskammern haben folgende Ent­schließung gefaßt:

Das kriegssozialistische System verringert durch seine un­günstige Rückwirkung aus die Erzeugung unb Erhaltung der Gü­ter die Summe der verfügbar-m Lebensmittel und beeinträchtigt damit die Ernährung de: breiten Massen der Bevölkerung. Sie vergeudet Arbeitskräfte und Intelligenzen, sie beraubt den Han­del seiner hergebrachten Arbeit und Verdienstmöglichksit und stellt die Behörden vor unlösbare Aufgaben, deren naturgemäß mangelhafte Erfüllung ihr Ansehen und das Ansehen des Staa­tes bei der Bevölkerung herabsetzt. Es legt der ohnehin durch den Krieg beeinträchtigten Erzeugung nachgerade unerträgliche Fesseln auf. Die bäuerliche Wirtschaft leidet darunter ebenso -wie Handwerk und Industrie, dagegen werden alle diejenigen Elemente des Volkes dadurch in den Vordergrund geschoben und in ihrem Treiben begünstigt, die in der rücksichts- und skrupel­lesen Umgehung und Zerreißung der Maschen dieses unmöglichen Systems ihren Verdienst suchen. Die Unehrltchkeit nimmt auf allen Gebieten des wirtschaftlichen und öffentlichen Lebens in er­schreckender Weise zu. und es entsteht die Gefahr der Vernichtung

eim» der größten Güter unseres Bottes, feiner sittliche« Integri. tüt. Cs ist notwendig, dieses falsche System so schnell wie mög- ltch und mit starker Hand abzudcvuen. Da ein neues Erntejahr bevorsteht, ist diese Aufgabe der Lebensmittelbewirtschaftung be­sonders dringend. Die öffentliche Bewirtschaftung sollte vor­läufig auf die Hauptwaren: Getreide, Fleisch und Fett beschränkt werden. Auch für sie wird zu erwägen sein, ob nicht das wohl- bewährte, mildere System des Generalgouverneurs von Berlin vorzuziehen ist, nach dem zur Deckung von Mindestrationen nur ein Teil der ländlichen Erzeugnisse beschlagnahmt, der Rest aber uirler Abstandnahme von Höchstpreisen völlig frei gegeben wird. Das würde neben anderen wohltätigen Folgen den Handel wie­der ehrlich machen und das Volk zur Wiederkehr einer gesunden Friedenswirtschaft erziehen, ohne die es seine wirtschaftliche Stellung in der Welt nicht wieder erlangen kann.

Was die Kartoffeln angeht, so wird die Art ihrer Bewirt­schaftung von den Ernteaussichten abhängig sein müssen. Bei einer normalen Ernte liegt die Hauptfrage in der Lösung der Ernte und Versandschwierigkeilen. Alle übrigen Erzeugnisse der ländlichen Wirtschaft, wie Obst, Gemüse. Eier, Geflügel, Milch mw., sollten im Interesse sowohl der erzeugenden wie der verr zehrenden Bevölkerung umgehend sreigegeben und von der tak­tisch überall gescheiterten Festsetzung von Höchstpreisen befreit werden.

DieFrankfurter Zeitung", das demokratische Hauptorgan, kann nicht umhlck, ihrem Unmut über diese vernünftigen Anschau­ungen Ausdruck zu geben.

Entsprechend der vorjährigen Regelung hat das Kriegs- ernährungsamt auch für das laufende Jahr durch eine im Reichs­gesetzblatt Rr. 61 veröffentlichte Verordnung Höchstpreise für lebende und geschlachtete Gänse festgesetzt. Die Preise entspre­chen, soweit es sich um die Erzeugerpreise handelt, den vorjäh- j Vfgen Sätzen und bringen nur hinsichtlich der Handelszuschläge \ eine durch die Steigerung der Handelsunkosten gerechtfertigte, ' mäßige Erhöhung. Für lebende Gänse, die regelmäßig als Magergönse zu Mastzwecken veräußert werden, sind die Preise

zeittich abgestuft. Sie bettagen:

im Mai .... 12 Mk.

für

das

Stück

im Juni .

. . . 14 Mk.

im Juli

. . . 16 Mk.

im August

... 17 Mk.

und später

. . . 19 Mk.

"

"

"

Der Handel darf zu diesen Preisen jeweils einen Betrag bis zu 3 Mk. e'.uschließlich der Beförderungskosten Zuschlägen. Der Preis für geschlachtete Gänse ist einheitlich nach Gewicht be­messen: er bewegt sich zwischen 3,60 Mark (Erzeugerpreis) und 4,50 Mark bezw. 4,75 Mark (Kleinhandelspreis) für das Pfund. An der Befugnis der Landeszentralbehörden. niedrigere Höchst­preise festzusetzen, und auch für lebende Gänse den Verkauf nach Gewicht vorzuschreiben, ist nichts geändert. Ebenso bletbt die bisherige Zuständigkeit der Einzelstaaten, Höchstpreise für Gänsetetle urd Erzeugnisse aus Gänsefleisch festzusetzen, unbe­rührt.

Dom Fride der Ehre.

Nieder-WöNstadt. Musketier Ludwig Balz er, Sohn des Herrn Nikolaus Balzer, wurde mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse ausgezeichnet.

Wcckeshcim. Dem Pionier Wilhelm S t e f f a n wurde die Hessische Tapserkeitsmedaille verliehen. Herzlichen Glückwunsch!

Ans der Heimat.

Friedber-g-Fauerbach. Kriegerheimstättenverein. Dem Ortsausschuß im Stadtteil Fauerbach ist es gelungen, 142 Mitglieder mit einem Jahresbeitrag von 196 Mk. zu gewinnen: gewiß ein erfreulicher Beweis für das große Interesse, das man hier den edlen Bestrebungen des Vereins für Kriegerheimstätten entgegenbringt.

Städtisches Schwimmbad. Vom 16. d. M. ist die Schwimm­halle bis auf weiteres Donnerstags, Freitags, Samstags und Sonntags Vormittag zu den bekannten Badezeiten für Herren und Damen geöffnet.

Brkcfbcstcllnng. Vom 15. Mai ab finden die Ortsbrief- bestellungen an Wochentagen wie folgt statt: 1. Bestellung 7% Uhr vorm., 2. Bestellung 2 Uhr nachm., 3. Bestellung 6 Uhr nachm.

Dortelweil, 12. Mai Heute fand hier der Bezirkstag des Kriegerbezirks Vilbel statt. Lehrer Will, Büdesheim, der Vorsitzende unseres Bezirks, begrüßte die Anwesenden aufs Herzlichste, ehrte die Toten: Bürgermeister F r i tz e I, Ober-Eschbach und Kamerad Meng es Harheim, sprach die Anteilnahme der Versammlung einigen verdienten Kame­raden ob ihres Familienunglücks aus, erwünschte einen bal­digen Frieden und schloß mit einem dreifachen Hoch auf Kaiser und Heer. Auch Kamerad Wagner, der Vor­sitzende unseres Kriegervereins bewillkommt die Versamm­lung aufs Freundlichste. Nach Feststellung der Anwesenheit der Vereine verlas Kamerad Mohr, Ober-Eschbach das Protokoll der letzten Versammlung, welches die Versamnr- lung guthieß. Kainerad Mohr erstattete dann in bekann­ter gründlicher und ausführlicher Weise den vorjährigen Rechen schaftsbericht und erntete lebhaftes Bravo. Der Vor­sitzende spricht fiir den Kalender und fordert zur Bestellung desselben auf. Kamerad Stock verlas herauf die Rechnung von 1917. Die Versammlung dankte ihm und erteilte ihm Entlastung. Die Vereine des Beziicks haben aus ihren Kassen 8810 Mark zur 8. Kriegsanleihe gezeichnet. Als Vertreter für die Vertreterversammlung am 12. Juni wur­den Kamerad Hergert» Vilbel, urü> als Stellvertreter

Kamerad Flach- Kiem-Karven, gewählt. Dieser hrelk zum Schluß einen schönen und ausführlichen Vortrag iiber die Ukraine und ihre große Bedeutung für unser Wirtschaft-^ liches Leben, nämlich als Absatzgebiet für unsere Industrie und als Lieferant von Getreide für uns; herzlicher Dank, lohnte ihm für feine Worte. Ein Hoch auf S. K. H. den^ Großherzog endete die schöne Versammlung.

FO. Oberursel, 12. Mai. Der Schutzmann Kollert nahm einen Mann aus Heddernheim im hiesigen Walde fest, der einen frisch geschossenen Hasen im Rucksack hatte und ein Flobert. Nicht weit von der Stelle lagen drei abgeschlachtete Hammel, die aus der Stierstädter Herde gestohlen waren. Ob der Wilddieb auch damit was zu tun hat, ist noch nicht festgestellt.

FC. Griesheim am Main, 12. Mai. lieber 100 Strafbefehle von denen viele den Betrag von hundert Mark übersteigen, wur­den heute an diejenigen hiesigen Einwohner zugestellt, die aus der Hausschlachtungsperiode 1916/17 den vorgeschriebenen Speck nicht abgelieferi haben.

Ans Starkcnburg.

FC. Lampertheim, 12. Mai. Heute wurden Aer die sogen. Grasschläge" versteigert. Dabei wurden märchenhafte Preise erzielt. Lose, die in Friedenszeiten mit 5080 Mark abgingen» kamen heuer auf 500 Mark.

Aus Rheinhessen.

FO. Mainz, 12. Mai. Drei hiesige Eisenbahnbeamte wur­den verhafiet, weil sie dringend verdächtig sind, an den Waggon» beraubungen auf der Station Biebrich-Ost beteiligt zu fein.

FO. Worms, 12. Mai. Das Fest der diamantenen Hochzeit feierten in Mutterstadt die Eheleute Johann Rapparlie 5 Aus Hessen.Nassau.

FO. Eltville, 12. Mai. Von den sieben Söhnen der hier wohnenden Witwe Holland waren sechs zu den Fahnen einberu. fen. Von diesen sind nunmehr vier gefallen.

FO. Eltville, 12. Mai. Als der 13jährige Sohn des Gärt­ners Simon dahier den Spirituskocher anzünden wollte, schlug die Flamme über und erfaßte die Kleider seines achtjährigen Schwesterchens. Das Kind erlitt so schwere Brandwunden, daß es nach dem Krankenhaus gebracht werden mußte und dort unter gräßlichen Schmerzen verstarb.

FO. Von der Oberlahn» 12. Mai. Die bei dem Dorfe Stee­den belegenen, als vorgeschichtliche Fundstätten von großer Be. deutung bekannten Höhlen waren durch einen zur Ausbeutung des Gebirges zur Kalkgewinnung gestellten Der Pachtungsantrag bedroht. Dadurch, daß der Verein für Rassauische Geschichte und Altertumskunde und der Bezirkskonservator dagegen Einspruch erhob, versagte die Königliche Regierung dem Anträge die Ge­nehmigung.

FO. Aus Nassau. 12. Mai. Vor 50 Jahren! Am 8. Mat 1868 wurden die Herzog!. Nassauischen Wintergärten in Biebrich am Rhein, die 1843 errichtet und jährlich der herzoglichen Scha­tulle eine Ausgabe von etwa 14 000 Gulden verursachten, und in den Frühlingsnronaten jeden Jahres Tausende von Fremden von nah und fern nach Biebrich lockten, aufgelöst und ihr In­halt an die Stadt Frankfurt am Main für 60 000 Taler verkauft, wo er den Hauptbestandteil des daraufhin angelegten Palmen­gartens ausmachte. Die damaligen Gesuche der nassauischen Be­völkerung, die sehenswerte Anlage in Biebrich zu erhalten- konnten leider von der Nassauischen Hofhaltung nicht berücksich­tigt werden.

FO. Aus dem Unterlahnkreis, 12. Mai. Der Adelsheimer Hof, der zum Rathaus der Stadt Nassau eingerichtet ist, soll wie­der hergestellt werden. Zu diesem Behufe besichtigten ihn der Konservator der Kunstdcnkmäle: in Preußen, Eeheimrat Lutsch- Berlin, sowie zwei Vertreter der Königlichen Regierung in Wiesbaden, Vezirkskonfervator Luthmer-Frankfurt, Vertreter der Gemeindeverwaltung usw. Die beantragte Beihilfe der Re­gierung von 6000 Mark, um die Herstellungsarbeiten auszufüh­ren, wurden nunmehr vom Kultusministerium bewilligt, und der gleiche Bettag vom Landesausschuß.

AuS Kurhcsscn.

FO. Kirchhain, 12. Mai. Eine Verkäuferin aus Frankfun am Main hatte in einem hiesigen Geschäftshaüse Anstellung ge­funden. Rach kurzer Zeit stellte sich heraus, daß sie Stoffe. Stik- kereien, ja sogar Briefe, stibitzt hat und große Posten Waren an ihre Angehörigen nach Frankfurt abgeschtckt hat. Die Diebin wurde zur Anzeige gebracht.

FO. Gelnhausen, 12. Mai. In der Nacht machten sich Diebe an ein auf einer Wiese an dem Bahndamm weidendes Rind her­an, schlachteten es ab und stahlen das Fleisch. Haut und Kopf ließen sie liegen.

Kirchliche Nachrichten.

Gottesdienst in der Stadtkirche.

Mittwoch. 15. Mai, abends 8K Uhr: Kriegsandacht. Herr Direktor S ch o e l l.

Gottesdienst im Stadtteil Fauerbach.

Mittwoch, den 15. Mai, abends K9 Uhr: Kriegsandacht.

JrtrilwitklwjHjriiSSÄÄwXt

Offene Stellen:

Hilssdienstpflichtige. sowie Frauen und Mädchen aller Beruft für besetztes Gebiet. Mehrere Fabrikarbeiter, 1 Arbeiter für Preßmafchine. 1 Milchfahrer, 2 Kutscher. 1 Knechtefamrlie. 1 Arbeiter-, samrlie. l Hausbursche. 2 Heizer. 1 Bäcker. 3 Schreiner, 1 Müller. 1 Schmied. 3 Melkerinnen, 9 Dienstmägde, 1 Köchin, 9 Haus­mädchen. 2 Haushälterinnen, 2 Küchenmädchen.

Stellensuchender

Mehrere Melkerfamilien und ledige Melker, 2 Melkerinnen in einen Stall. 1 Näherin für Bataillon, 3 Fräulein für Büro.

Verantwortlich für den politischen und lokalen Teil: Otta Hirsche!. Fnedberg: für den Anzeigenteil: R. H e y n e r. Friedberg. Druck und Verlag derNeuen Tageszeitung", A- Friedberg l H