Ausgabe 
10.5.1918
 
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ttrf geschwächt, daß! eine strategtfchs Vpera-tto» größe«« SttL tte die Entscheidung bringen könnte, nicht mehr von chr «Mw- tet werden kann. Von dem fvanMschen Angriff am 4. Mat, der mit einem völligen Mißerfolg des Angreifers endete, find Ü oL/*»^l£eiten bekannt geworden, die beweisen, wir stark dre AKrengungen der Franzosen gut Wiedereroberung des JSemntel und wie schwer hierbei ihre Verluste waren. Bei Vru. looze griffen die Fra.> nach stärkstem Trommelfeuer sowohl vom Scherpenberg ans als auch aus dem Nordteil von Loker heraus in mehreren dichtgedrängten Wellen einen vorspringen, den Tett der deutschen Stellung an. Ihre Reserven folgten ^ .' auf und boten ein ausg^eichnetes Ziel für das deutsche - Der Erfolg war, daß der Feind stutzte und gleich darauf

.. -nachte, um fliehend seine Ausgangsstellungen wieder zu ge- wmTicn. Nur Teilen gelang es. Liese zu erreichen, während der Zwischengelmrde tot oder verwundet liegen blieb. Unterdessen waren auch aus dem Dorfe Loler selbst vorgehende Franzosen in wirksames deutsches Feuer geraten, das verhee­rend IN Ihre Reihen schlug. Der Gegner wurde hier völlig zu- sammei, geschossen. Di- Wirkung w-' d-'. die französische Sturmmfanterie unter dem Eindiuü Taigen Feuers

ausemandertief. wobei die einheitliche O. I. verloren ging. An anderen Stellen ballte st° sich wieder zu dichten Kolonnen

TZZ. n l D0 " unserem Feuer gefaßt wurden.

Die Angnf, straft der Franzosen war gebrochen. Wag nicht frühzeitig zuruckgeflutet war. blieb liegen oder ve-iroch sich in den Eranattrichtern, um sich später zu ergebe,,

Vergeblicher feindlicher Ansturm.

Berlin. 9. Mai. (MTB. Richtemllich.) - fe

Mittwoch spielten sich wiederum auf dem f pffctbe in

' HtTn'vonT l! mme a6 ' ® : ' -ka"g nnhm-n

KW-* w m nl ? ® e ^ TÜI südwestUch rsn Vcormezeeie und T* Vynerbaches an. Hier brachte uns ein Vorstoß zur ? 7 n b Kl tm u"^r°r Stellungen einen vollen Erfolg Außer «7» Gefangenen wurden ein Fe-dgesckiitz. große Bestände an ö-chlreiche Maschine gewehre erbeutet.

Ecker sich ein englischer und ein fran.

rostscher^ Batarllon-fuhrer. Die blutigen Verluste de- Feinde-

l^7n < ^ I J 5Wn Me neus«°onnenen deutschen Stet.

3 e m S südliche Arttlleriefeuer im Laufe des Nachmittags zu immer größerer Stärke. Nach dem bettialten Trommelfeuer fehle der Feind um 8 und um ll'hr abends

ta7ker Krä^7'^ b '° ^ -«ckficht-losen Einsatzes

starke Kräfte teils t« unserem Abwehrfeuer, teils im Nab-

kampfe und Gegenstoß blutig scheiterten. ^

Sfrfnft eUtf(&e BorftoS S-lang. h-tt- der ^> F-uervorber-itMij, abermals einen groß.

frnmttrT 605 Kemmelgelände angesetzt. Dieser

ftmzoMche Anriff der anscheinend durch unsere« Vorstoß auf

bbrä,7. 7 ^ btraße Reminghalst-Kennnel be.

^ '"weit er nicht bereits in unserem

Vernichtungsfeuer zusammenbrach, restlos im Nahkampf. Auch

* JT Ö E ® nluft * *** Feindes außerordentlich hoch. Zahl, reiche Gefangene, di- an dieser Stelle ebenfalls in deutsche Hand fielen, gehörten unter anderem zwei neu in Flandern eingesetz. ten ftanzostschen Drmfionen an. Der immer weiteren uTfana annehmende franzostschr Einsatz und di« vergeblichen opferrei.

^ag-n nur dazu bei. in immer höherem M J* i _ nWtl $ en ^°^rven zu schwächen. Am Lucebach und

' l n bH a ° te 5ieIt ^falls die starke Feuer, tatlgkit an. Ern feindlicher Vorstoß an der Straße Vrap.Eor. b,e blieb wiederum erfolglos. Bel der Abwehr eines austra. Wm Angriffes beiderfeits dieser Straße nahmen wir in der 7 7 3U 7 8 ' Wni ° iet Dffi ä icte und 41 Mann gefangen

Anariki"^" Maschinengewehre ein. In wiederholten

Angriffen mußten hier vor allem die Australier schwer bluten.

s**tte* 3Sge ma,m* immmmmhiMBefk**

, ~ erte 8u0 d« Kcmipagnien sollte StellnnaS- baumaterial, Sandsacke. Hindernisdraht und äS.

'ZZZZ rt9en , ,mb fo6ann den Angriff weiter führen. Tat- sa-Nrch gelangte nur die effte Welle bis an die deutsche ber°w wo sie zusannnengeschossen wurde. Das schwere deutsche Artrllerrefeuer, das hinter die nachfolgenden Selten gelegt war zwang diese, auf die erste feindliche Welle auf- zulaufen. sodaß sich dichte Massen zufammendrängten, die Verluste erlitten. Schließlich mußte Ich der Rest, der nicht gefallen war, gefangen geben, da auch dre sich rechts und links anschließenden französischen Regimenter infolge der deutschen Gegenwirkung nicht Ge- lande gewinnen konnten. Ein gefangener französischer Oft ftzier des französischen Infanterieregiments 62 sprach sich in bitterster Werse über die Engländer aus. Diese seien weit hinter der Front mrt klingendem Spiele abgezogen, wäh- rend dre französischen Truppen zmn Schlachtfelde, zum Tode für Englands Zwecke marschierten.

Genau 183 Amerikaner.

Berlin, 7. Mai. (MTV.) Vekannterweise hat der deutsche Heeresbericht vom 21. Aprtl Hie Meldung gebracht, daß 183 Amerikaner, darunter 5 Offiziers, in dem Kampfe bei Seiche- pr^Y gefangen genommen morde-, sind. Daraufhin bringt der Lyoner Funkspruch vom 24. April. 1 Uhr vormittags, die Nach­richt aus Washington:Das Kriegsministertum gibt zu. daß rf der Gefangenen auf beiden Setten ziemlich beträchtlich {* X l n c ? bestreitet die Anzahl von 183 Gefangenen, die im deutschen Bericht angeführt werden." Inzwischen bringt die bes Ardennes" vom 5. Mai getreu ihrer Gepflogen- yelt. die Namen der Gefangenen, auch die Namensliste der bei Sercheprey gefangenen Amerikaner, die mit genauen N vmens- angaben aufgeführt find. Vielleicht überzeugt sich jetzt das amerikanische Kriegsminffterium, daß die deutschen Angaben wie sters auch in diesem Falle richtig sind.

brft» ha Iah» 1917 das englische Heer t* Frankreich am L ^ 5rfct Sensen fei als am 1. Januar sE fest, daß man hieraus den Schluß ziehe» | tÖTte ^ brachen Heeres am 21. Marz, dem Begrnn der Offensive, nicht geringer gewesen sei

^ lft unti ^ ti0 Sir Maurice. Der dritt.

Puntt b^rcht sich auf Erklärungen Lloyd Georges über die

XtUP r Mes°p°t°mien. Palästina und Aegppten. Lloyd Georg« hatte im Unterhaus- mitseteilt, daß in Mffopotamien nur ein«, in Aegypten und Palästina nur drei englische Divistoncn standen, der Rest sei indische und gemischt« Truppem Auch hier habe Lloyd George nicht die Wahrheit g«. sagt. General Maurice erklärt in dem Briefe, daß er eine» .chweren Schritt unternehme. Slber ein großer Teil der Sol.

bie Klärungen der Regierung unrichtig sei«. und daß dadurch Mißttaucn gegen die Regierung unter den 7Z und aus diese Weise die glänzende Mo. ST/'L 11,; M5lJet fanden habe, erschüttert werde

Eoi,7i7" b °7'7 ^ "Vieuwe Rotterdams^

"°ldet aus London vom 7. Mai, Man hält die Lag. für äußerst ernst, da die Regierung erklärt hat. daß ste dis An. nähme eines von Asquith angekündigten Anttages auf Einen, nnng erner Kommission des Unterhauses zur Untersuchung der von Maunce gegen die Regierung erhobenen Beschuldigungen

als ein Mißtraucnspotum aufsasten und sofort zurücktrete» wevoe.

Der Friedkilsocrirag mit lliimanfnr.

Schwere feindliche Verluste.

rw SCrl1 7- 9 f 2 * * * * " 1 ^V.) Immer neue Meldungen be- statigen die . sarweren blutigen Verluste der Entente im Kemmelcihschnitt. Die Kompagnien des 9. Welsh-Regiments die dort eingesetzt waren, verloren nach Aussage aller Ge­fangenen allein durch das deutsche Artilleriefeuer rund 60 Rkann pro Kompagnie an Toten und Verwundeten Hinzu kommen noch die schweren Versnste wahrend der Infanterie-

Wv;t, ?rU< V ie °"g^<he Artillerie fügte infolge schlechter ? ie \ eigenen Infanterie schweren Schaden zu. Gffangone des französischen Infanterieregiments 146 vom W franzoj-ichen Korps, die zwischen dem Kemmelberg und

mZufZ , ® anb fteIen ' f0flen "Us, daß die

Verluste ihrer Kompagn-en seit dem Einsatz in Flandern oO f 7 überschreiten. Der zuletzt eingetroffene Trans-

Port für dieses Regiment bestand aus ganz jungen Rekruten des franzost chen Infanterieregiments Nr. 15, da im eigenen Rekrutendepot des Regiments 116 keine Leute mehr vor- haiiden waren Die französischen Gefangenen dieser Divis,on klagen darüber, daß sie fortwährend die Onarti->re , wedeln und den englischen Truppen, in deren Abschchtt

do? m IZZ 1 o' lfe l te bo ® °'" 8 °letzt seien, den Vorrang in der Wahl der Quartiere überlassen müßten.

Bei ihrem Vordringen im Npernbogen fanden die deut° Ichen gruppen noch jetzt zahlreiche unbegrabene Engländer- Archen aus den Kämpfen des vorigen Jahres. Bis weit hinter den bisherigen englischen Stellungen lagen zahllose Tote herum, oft noch in voller A.isrüsttmg, wie sie gefallen waren. Namentlich Poelkapelle und seine Umgebung bieten

stwwo unbestatteten englischen Leichen ans dem

Bahre 1917 ein grauenhaftes Bild.

l 1!' 7 ^-7'c^.E'V-) Aus Angaben von über 100

JJtann des französischen Infanterieregiments Nr. 63 die

am 4. Mai nördlich von Bailleul abgeschnitten und gefangen

ergibt sich ein Bild, wie man sich auf französischer

-E ten Verlauf des dort unternommenen Angriffs

roajte Von den angreifenden Kompagnien sollte je ein

Zug als erste Welle bis zur deutschen Linie vorswßen. Die

Nen§ Ghruikg Hindenbnrgs.

ns. ? Crl i n : 8 ® t8i beine Majestät her Kaiser richtete -mtäß- lich des Friedensschluffes in Rumänien nachstcherrdes Telearnmm an Feldmarschall H i n d e nb u r g:

Mit Stolz und Freude erMt Mich heule die Nachricht vom Friedensschluß mit Rumänien. Unsere Osffront ist ftei geworden. Dank sage ich Gott dem Herrn, Dank Ihnen, Mein lieber Ceneralfeldmarschall. der Ste das deutsche Schwert zum Siege geführt haben. Zmn Gedächtnis, daß Sie die Ostmark durch die Schlacht von Tannenberg 1914 vor der Eroberung durch den Feind geschützt haben, habe Ich befohlen, daß der an der alten deutschen Ordensburg Marienburg schon im Jahre 1910 zur Erinnerung an Heinrich von Plaue geplante Ausbau des preußischen Bollwerks nurnnehr ausgeführt wird nnd daß das große Eingangstor Ihren Namen führen und Ztyc Wappen an der Stirn tragen soll. Es ist Mein Wunsch, daß die anderen Wehrtürme des Bollwerks die Namen der ber der Verteidigung der Ostgrenze besonders bewährten Generäle führen sollen. Ich erwarte hierfür Ihre Vorschläge.

Gez. Wilhelm I. EL*

Schon wieder einer!

Haag. 8. Mai. Reuter meldet aus San Juan del Sul: Nicaragua erklärte Deutschland und seinen Verbündeten den Krieg.

Nicaragua befindet sich vollkommen in der Hand der Ver­einigten Staaten. An feinerKriegserklärung" ist deshalb höchstens bemerkenswert, daß ste erst jetzt erfolgt. Die diploma- tischen Bezichungen zu Deutschland hatte die sogenannte Republik schon früher abgebrochen.

Rücktritt Uasitlch'?

DieVossische Zeitung" schreibt: Wie derKurjer Lwowski" berichtet, hat sich in einer der letzten Skupschtinasitzungen ein aufsehenerregende Zwischerifall zugetragen. Der Belgrader Unloersitatsprofestor Znewitfch redete sich in seinen Erörterun­gen. die sich auf sein Verlangen eines sofortigen Friedens mit den Mittelmächten bezogen, in eine solche Erregung hinein, daß er einen seiner Gegner, den ententefteundlichen Popen Mimisch durch einen Revolverschuß niederstreckte. Nun holte der Kriegs minister Marsitsch seinen Revolver hervor und schoß den Täter nieder. Der Ministerpräsident trat - ob im Zusammenhang mit diesem Zwischenfall wird nicht gesagt - noch am selben Tag zurück. Der Thronfolger Alexander forderte die Opposition auf. die Regierung zu übernehmen. Die Opposition stellte jedoch die Bedingung, daß zuerst der Friede mit den Mittelmächten ge­schlossen^ werden müsse.

VttleMhtiien der klißlijlhen Mmuig.

Generalmajor Sir Frederic Maurice, der bis vor weni­gen Wochen Leiter der militärischen Operationen beim Lritt- chen EeneralsLab war und daher über eine genaue Kenntnis der euglischen Heeresverhältniffe verfügt, veröffentlicht in den eng­lischen Blättern einen Aufsehen erregenden Brief, in dem den Ministern Lloyd George und Donar Law kein anderer Vorwurf gemacht wird, als daß sie bei verschiedenen Gelegenheiten die Unwahrheit gesagt haben. Der erste Fall, in dem Donar Law die Unwahrheit gesagt haben soll, bezicht sich auf seine Erklä­rungen. daß in dem Kriegsrat ju Versailles die Frage der Er­weiterung der britischen Front in Frankreich nicht behandelt worden sei. Demgegenüber stellt General Maurice fest, daß er siwst an den Sitzungen im Versailler Kriegsrat teUgenommen habe, in denen gerade über diese Frage eine Entscheidung ge­troffen worden fei. Der zweite Punkt betrifft eine Anfrage, di« am 9. April an Lloyd George im Unterhaus ergangen ist. Da­mals hatte Lloyd George erklärt, daß trotz der schweren Ver-

, Mm. (WB. Amtlich.) Der heute unter-

zeichnete Friedensvertrag zwischen Deutschland, Oesterreich ^.Ungarn. Bulgarien und der Türkei einerseits uni i ^Eamen andererseits besagt in der Einleitung, daß di. ' ®!" ann . t 5" Machte beschlossen haben, die in Buftea am 5 Marz-1918 unterzerchieten Friedenspräliminarien in eine» enogulttgen Fnedensvertrag umzugestalten

Das erste Kapitel besagt in Artikel 1, daß der Kriegs- zchtand beendet ,st und daß die vertragschließendenTeile be- schlossen haben, fortan ln Frieden und Freundschaft mit einander zu leben. In Artikel 2 wird bestätigt, daß di. diplomattschen und konsularisck»en Bezichungen zwischen den vertragschließenden Teilen sofort nach der Ratifikation de, Friedensvertrage, wieder ausgenommen werden, und das wegen der beiderseitigen Konsuln Verhandlungen vorbe- halten bleiben.

Kapitel zwei regelt die Demobilisierung de^ rmna- nlichen Streitkräfte, die unmittelbar nach der Unterzeich nung des Frredensvertrages nach Maßgabe der genaueren Bestimmungen durchgeführt werden sollen. Diese besagen rm wesentlichen, daß die Divisionen 110, die zurzeit in Bessarabien verwendet werden, 2 Jnfanterie-Divisionen und 2 Kavallerie-Divisionen der rumänischen Armee auk Kmegsstärke bleiben, bis infolge der in der Ukraine durch- geführten militärischen Operattonen der verbündeten Mächte eine Gefahr für die Grenzen Rumäniens nicht niehr besteht. Die übrigen ^ 8 Divisionen sollen in der Moldau in ver­minderter Friedensstärke erhalten bleiben. Me übrigen rumänischen Truppenteile, die nicht im Frieden bestanden haben, werden ausgelöst. Die demobilisierten rumänischen Truppen sollen bis zur Räumung der besetzten rumänischen Gebiete in der Moldau bleiben. Die denwbilisierten Mann- schäften und Reserve-Offiziere können in die besetzten Ge­biete zurückkehren. Die rumänischen Fluß, und Seestreit- krafte werden bis zur Klärung der Verhältnisse in Bassa- rabren in ihrer vollen Bemannung und Ausrüstung be- lassen.

Kapitel drei regelt die Gebietsabtretungen. Ueber die nach Nr. 1 der Friedenspräliminarien von Rumänien ab- zutretende Dobrudscha wird besümmt, daß Rumänien das ihm nach dem Bukarester Friedensvertrag vom Jahre 1913 zugefallene bulgarische Gebiet an Bulgarien mit einer Grenzberichttgung zu dessen Gunsten wieder abtritt. Die neue bulgarische Grenze ist auf einer Karte, die ein wesend licher Bestandteil des Friedensvertrages ist, verzeickinet. Eine aus den Vertretern der verbündeten Mächte zusammen­gesetzte Kommission soll alsbald, nach der Unterzeichnung des Friedensvertrages an Ort und Stelle die neue Grenzlinie in der Dobrudscha feststellen und vermarken.

An die verbündeten Mächte tritt Rumänien den Norden der erwähnten neuen Grenzline liegenden Teile der Dobrud- scha bis zur Donau ab, und zwar zwischen der Mündung des Stromes und des Schwarzen Meeres bis zum St. Georgs-Arm. Die Verbündeten Mächte werden dafür Sorge tragen, daß Rumänien einen hmrvichenden Harckelsweg zu dem Schwarzen Meere über CernavodaKonstanza erhält.

Rumänien ist ferner damit einverstanden, daß seine Grenzen zugunsten Oesterreich-Ungarns eine Berichtigung erfahren. Die neue Grenze beginnt beim Eisenbahndurch­laß westlich Tuni-Severin, südwestlich Dudasu, und ist in Artikel 2 des Friedensvertrages genau beschrieben, auf einer anliegenden Karte, die ebenfalls einen wesenllichen Bestand- teil des Friedensvertrages bildet, eingetragen und endet am Pruth, 1 Km. östlich von Lunca. Zwei gemischte Kom* miffionen sollen unmittelbar nach der Rattfikatton deS Friedensvertrages an Ort und Stelle die neue Grenzlinie feststellen und verniarken. Das Staatsvermögen in den ab­getretenen rumänischen Gebieten geht ohne Entschädigung und ohne Lasten, jedoch unter L. rung der darauf ruhend den Rechte auf die diese Gebiete erwerbenden Staaten üben. Aus der ftüheren Zugehörigkett der Gebiete zu Rumänie« sollen sich weder für diese selbst noch für die erwerbendes Staaten irgend welche Verpflichtungen ergeben.

Kapitel vier behandelt die Kriegsentschädigungen un® besagt: Die vertragschließenden Teile verzichteten gegew< fettig auf den Ersatz ihrer Kriegskosten, d. h. der staatliche« Aufwendungen für die Kriegführuna. Wegen der Regelung