Ausgabe 
10.4.1918
 
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FaMigsiMIjitg in Kai>-UüuhtimK«hb,llh?

J Dis gestrig» Stichwahl zum Hessischen Landtag zwischen dem l Kandidaten des Hessischen Bauernbundes, Herrn Bürgermeister Dchehl zu Hochweisel und dem Kandidaten des Zentrums, Rechtsanwalt Schroeder zu Friedberg. hat mit unserem Siege geendet. Wir freuen uns darüber, denn erstlich begrüßen wir in dein gewählten Landtagsabgcordneten eine junge Kraft und einen tüchtigen Mann, der mit Frische und offenem Blick in das politische Leben eintreten wird und nicht wie es in dem Zentrmnsslugblatt so wundervoll geheißen hat reinstünd- lerische" Interessen, sondern seinen Wahlkreis im wohlerwoge­nen Einklang mit der Allgemeinheit vertreten wird. Nichts hat -s dem gegnerischen Kandidaten geholfen, daß er strine Firma Derschlciert und den Geist der Reichstagsmehrheit für den Wahlkampf zitiert hat, indem er als Kandidatder vereinigten Parteien" ausgetreten ist. Freisinnige und Sozialdemokraten, »lso die beiden linksradikalen Parteien haben bei dieser Wahl «ine vernichtende Niederlage erlitten,' ohne die Wählerschaft des Wellbades" Bad Nauheim, als dessen Vertreter sich der geg. tierische Kandidat besonders empfohlen hatte, und des Städt­chens Butzbach wären für deren Kandidaten nicht viel über hun­dert Stimmen zusammengekommcn. Namentlich war die Cnt- »äuschung für die Sozialdemokraten bitter, die sicher in die Stich- ivahl zu kommen hofften. Es ist dies ein Beweis, dasi auch der »oten Flut ein Damm entgegengesetzt werden kann, dazu gehört aber ein reges Arbeiten und eine stete Fühlungnahme mit dein Volke. Die Leiden radikalen Parteien haben sich für ihre Nie­derlage dadurch gerächt, dasi sie aufgefordert haben, für ihren Todfeind von ehedem einstimmig einzutreten. Ihre Wähler find dieser Aufforderung wohl in den beiden Städtchen, aber «ur zum geringen Teil auf denl Lande gefolgt. Die unentweg­ten Linkser des Weltbades haben sogar ihre ererbte Abneigung siegen dieStadt mit den Türmen" heruntcrgeschluckt und einen Friedberger Zentrumsman gewählt aus Hasi gegen das Land, liber das sie sich als Städter hoch erhaben dünken. Die National- liberalen tonten sich nicht dazu aufraffcn. für die Stichwahl ein Eintreten für den bürgerlichen Kandidaten zu empfehlen. In einer lendenlahmen Erklärung betonten Tic!, keinen der beiden Kandidaten besonders empfehlen zu können. Wir stehen nicht ckn, diese Haltung für bedauerlich zu erklären. Die Landtags.

wähl hat «Dermal« Deuueien. daß wer mict der» bürgerlichen Parteien weitaus die stärkste im Kreise sind. Trotzdem haben w!r im Strmr der Einigkeit bei der Reichslagswahl zugunsten der Rattonalltberalen verzichtet. Es lag für uns auch keine Veranlassung vor, für die Zukunft von dieser Stellung abzuwei- chen, umsomehr hätten die Nattonalliberalen diese Haltung an. erkennen müssen. Was aber die Führer versäumt haben, hat bie nakionalltberale Wählerschaft nachgeholt und hat zum weit­aus größten Teil für Herrn Bürgermeister Dich! ihre Stimmen abgegeben. Der Wahlkampf ist dem Ernst der Zeit entsprechend in sachlicher Weise geführt worden. Deshalb ist es unerfreulich, dasi in letzter Stunde seitens der Gegner ein Flugblatt verbrei­tet wlirde, das das tollste darstellt, was uns bislang in politi­scher Gesinnungslosigkeit um keinen schärferen Ansdruck zu gebrauchen geboten wurde. Mit dürren Worten wird darin erklärt, dasi eigentlich ein schlichter Mann vom Lande nicht ge- eignet zum Landtagsabgeordneten set und dasi man dazu zum mindesten einen Rechtsanwalt brauche. Den Bauern wird die Berechtigung abgesprochen, ihreständlerischen" Forderungen zu vertreten. Ein Spielen mit Redensarten und ein Umsichwerfen mit Schlagworten wurde da geboten, was geradezu widerlich rirltc. Aus diesem Grunde freut cs uns ganz besonders, dasi über 100 Bauernstimmen aus den katholischen Gemeinden uns zugefallen find, die dieses politische Schaukelsystem und dieGe- schäftvpolittk" wörtlich im Flugblatt zu lesen! erkannt haben. Diese Männer dürfen versichert fein, dasi ihre religiöse Ueberzeugung von dem nunmehrigen Abgeordneten gerade so geachtet werden wird, wie dies bei dem Zentrumskandidaten der Fall ist, sie werden bei ihren evangelischen Bcrufsgenossen mit Freuden ausgenommen, weil sie bewiesen haben, dasi sie keineSonderbündeleicn" im Vaterlande treiben wollen und nichtneu die unheilvollen Wunden ansreisien wollen, die kaum vernarbt", wte cs in dem Flugblatt heisst. So begrüßen wir denn freudigen Herzens den Ausgang der Wahl, der errungen worden ist, während unsere Tapferen da draußen der demsckren Zukunft die Wege ebnen. Besonders zu rühmen ist das Ergeb. einer lendenlahmen Erklärung betonten sie, keinen der beiden nio der Gemeinden aus der sogen.Philippsecke". In diesen sieben Gemeinden erhielt Bürgermeister Dich! 852 Stimmen und Nechtranwalt Schröder nur eine Stimme.

Das Mal>leryel>nks.

Dad-Nauhelm

Dielst

Schröder

Hauptwahl.

Aogt

Witttg

Strecker

Stichwahl.

Dicht Schröder

4

18

137

83

177

90

255

Butzbach

11

14

302

62

60

144

139

Bodenrod

33

»

39

Fauerbach v. d. H.

125

3

4

2

143

1

Griedel

77

.

20

17

14

116

19

Hausen

14

_

2

14

Hochweisel

IW

6

174

_

Langenhain

69

7

2

102

_

Maibach

37

1

40

_

Münster

37

2

40

Niedermörlen

9

vl]

145

14

__

2L

142

Nieder-Weisel

30

19

207

22

Ober-Mörlen

184

11

48

5

62

284

Oppershofen

24 i

121

9

19

134

Ostheim

93

10

2t

6

120

5

Nockenberg

6

117

8

4

5

1

126

Nödgen

11

4

10

4

17

7

Schwalheim

34

8

28

8

54

17

Ste.nfurth

80

5

15

14

87

28

3

Wisselsheim

14

9

3

1

26

1528 1182

Ans der Heimat.

Kartofselverforgung. Es scheint in der Bevölkerung die

Meinung verbreitet zu sein, dag infolge der diesjährigen guten Kartoffelernt« die Vorschriften der Verbrauchsregelung nicht eingehalten zu werden brauchten. Diese Ansicht ist eine durchaus irrige. Während im Frieden von Juni ckb schon viel auslän- bische Kartoffeln verzehrt wurden, müssen wir jetzt noch 4 Mo­nate mit unseren eigenen Kartoffeln auskommen. Dazu kommt, daß sich selbst bei einer Verwendung von nur 1 Pfund pro Kopf und Tag der Kartoffelbedarf gegenüber dem Friedensbedarf verdreifacht hat. Deshalb muß streng auf die Einhaltung der für den Verbrauch erlassenen Vorschriften gesehen werden^ Es Ist nun wiederholt die Wahrnehmung gemacht worden, dasi ein­zelne Familien, die lhren Vorrat an Kartoffeln im Keller haben, sich an die gesetzlich festgesetzte Wochenkopsmenge von 7 Pfund nicht halten und mehr Kartoffeln verbrauchen., Es fei ausdrücklich darauf hingcwiesen, dah diese Familien unter keinen Umständen Kartoffeln erhalten werden. Sie werden ausschlietzlich auf Dörrgemüse und getrocknete Erdkohlraben an Stelle der zu früh verbrauchten Kartoffeln angewiesen fein. Es liegt daher in jedermanns Jntresse und ist dringend erforder­lich, dasi der Wochenverbrauch von 7 Pfund auf den Kopf jede Woche im voraus durch Abwiegen festgestellt und dasi unter kei­nen Umständen mehr als die sich so ergebende Menge verbraucht wird. Sehr zu empfehlen ist es, den Kartoffelverbrauch z. Zt. einzufchränkcn und an dessen Stelle Rüben (Erdkohlraben, weiße Rüben, gelbe Rüben) zu essen. Diejenigen Familien, die ihren gesamten Kartoffelbedarf bezogen haben, können auch dann nicht auf eine Nachliefrung rechnen, wenn ihre Kartoffeln nicht halt­bar sind und zu faulen anfangen. Die Verantwortung hierfür mutz ihnen überlassen bleiben. Wer mit seinen Kartoffeln nicht bis zum Ende der Versorgungszeit (3. August 1918) auskommt, hat zu gewärtigen, dasi ihm im nächsten Jahre die Eindeckung des gesamten Winterbcdarfs nicht mehr erlaubt wird, sondern er gezwungen ist. seine Kartoffeln wöchentlich auf Kartosfel- marken zu empfangen.

FC. VadNauheim, 7. April. In der Hauptversammlung des hiesigen Hausbesitzervereins wurde hervorgehoben, daß tm Verhältnis zu anderen Badeorten die Preise für die Ztmmtt und die Verpflegung in Bad-Narcheim fe&t bescheiden seien und

«ine Erhöhung dringend bedürften. Auf einstimmigen Beschluß der Versammlung sollen Leitsätze gedruckt werden, in denen Preise für Zimmer und Verpflegung in dreifacher Abstufung festgesetzt sind. Diese Leitsätze sollen durch den Verein an die in Frage kommenden Vermieter und Fremdenheime zur Verteilung gelangen.

FO. Butzbach, 8. April. Die wiederholten Schwierigkeiten, die sich für die Ausrechterhaltung des Betriebes der Vutzbach- Licher Bahn aus Mangel an Kohlen ergaben, 'waren darauf zurückzuführen. dasi der Reichskommissar für Kohlcnverforgung die Bahn als Kleinbahn behandelte, während ihr alle Lasten der Nebenbahn auferlegt wurden. Neichstagsabg. Dr. W c r - n er wurde deshalb bei dem Reichseisenbahnamt vorstellig. Da­raufhin wurde der Reichskommissar für Kohlenversorgung ange­wiesen, dasi die Butzbach-Llcher Eisenbahn nicht unter die Klein­bahnen, sondern unter die Nebeneisenbahnen eingerciht ist und als solche auch betrieben wird. Sie mutz daher mit Rücksicht auf die Bedeutung des von ihr bedienten Verkehrs in ausreichendem Maße mit Kohlen versorgt werden.

FC. Frankfurt am Alain, 6. April. Seit Jahresfrist wurde ln der Filiale der Cigarrenhandlung Holtz, Ecke Zeil und Große Friedbergerstrasie eingebrochen, ohne daß man den Täter ermit­teln konnte. Als sich schließlich der Schaden auf viele Taufend Mark belief, beschloß der Geschäftsführer und ein Angestellter des Geschäfts, nachts aufzupassen. Sie schlossen sich deshalb vor- gestern Abend in das Geschäft ein. Gestern mittag erwischte man den Täter. Es war der in dem gleichen Hause wohnende Ausläufer Franz Stiegelen. der sich an einem langen Seil von feiner im vierten Stock gelegenen Wohnung im Luftschacht bis zu den Lagerräumen der Firma heruntergelassen hatte. Er wurde der Polizei Übergeben.

FC. Flörsheim, 7. April. Der hiesige Gemeindesekretär Schmitz, der oen Posten 12 Jahre inne hat, wurde zum Bürger­meister der Gemeinde Münster t. Taunus'gewählt.

FO. Vom Main, 5. April. Nachts wurde dem Landwirt Klement in Niedernberg eine Kuh gestohlen und nach dem nahen Walde getrieben, um wahrscheinlich dort abgeschlachtet zu wer dem Die Kuh ahnte wohl ihr Schicksal, ritz aus und stand bet Tagesanbruch vor dem Anwesen ihres Besitzers.

FO. B»m Main, 7. April. Von der Stadt Frankfurt am Main wurden 35 Kinde» nach Mömlingen verbracht, die zunAchA

vier Wochen hier -leiben tn* dann durch eine neue Abtritt,,»«

abgelöst werden.

Auv Starkevburg.

Darmjtadt, 7. April, (tt n a u f gckl är te r To^ de »fall.) Der etwa 43 Jahre alte praktische Arzt Dr. Emiß Wolf, der au» Alye stammend, sich feit Jahren als Spezialarzt der Orthopädie hier niedergelassen hat und eine Klinik betrieb, die jetzt als Vereinslazarelt eingerichtet wurde, dem Herr Dr. W. mit bestem Erfolg Vorstand, ist während der Ostersciertag« nach feiner neuen Wohnung in der Hcrrmannstratze umgczogen. Am dritten Ostertage schlief er nun zum ersten Mal in den Räu­men, die etwa ein halbes Jahr vorher unbenützt waren. Er lietz deshalb wegen der kühlen, feuchten Witterung am Abend einhcizen. Am nächsten Morgen, als feine Bedienung in dis Räume des Arztes kam, fand sie ihn, sowie seinen im Zimme, befindlichen Hund tot vor. Irgend eine Veranlassung zu Selbst- mord liegt nicht vor, auch war keinerlei Verstümmelung f.stzn- stellen und man muß annehmen, datz ein Unglücksfall vorliegt. Man vermutet, datz die aus dem Ofen entströmenden Kohlen­oxydgase so stark sich entwickelten, dasi der beliebte Arzt mit sei­nem treuen Hüter ihnen zum Opfer fielen.

ItATK. Darmstadt. 7. April. Recht gefährliche Treibriemen diebe haben in der Nacht zum Samstag wieder ihr lichtscheues Handwerk getrieben, indem sie in die Eisenbananstalt von Dön­ges dahier einbrachen und die wertvollen Treibriemen, die auf mehrere Tausend Mark geschätzt werden, stahlen. Bis jetzt ist es nicht gelungen, dle Diebe fcftzunehmen.

FO. Bon der Bergftratze, 8. April. Um dem Mangel oft Fuhrwerk einigermaßen zu steuern, damit vor allem die Felde» bestellt werden, haben die Stadtverwaltungen von Bentheim und Zwcngenberg je zwei Pferde erworben.

FC. Auerbach, 8. April. Die Nachtigall ist Heuer besonders früh eingctroffen. Bereits feit zehn Tagen lässt sie ihren <5* sang hören.

FO. Dieburg. 1 April. Im hiesigen Bahnhof wurde dl« Ehefrau des Mühle,rbesitzcrs Holtzel überfahren. Sie crllrü schwere Verletzungen am Futz und leichtere am Hopf und an bt* Händen.

Auö RhemhrfseL» ^

FO. Mainz. 8. April. Durch einen in das Geleise eingv, klennnten Stein entgleiste gestern mittag am Münsterplah et* Motorwagen der Straßenbahn Es dauerte längere Zeit, bt* das Verkehrshindernis beseitigt werden konnte.

FC. Au» RhriHesse», tz April. In der Gemarkung Bechv, heim wurden vor einigen Tagen noch nie dagcwescne Preise für Weinbergsparzellen bezahlt. So verkaufte der Weingut»-, besitzer Gödel einen 5)^ Morgen Weinbergim Schild" an dem Landwirt Fauth zum Preise von 28 Mark das Klafter gleich 02 090 Mark fowre einen mehrere Morgen großen Weinberg in, Atzeigarten" an Weingutsbefltzer Beyer zu 2-1 Mark das Klaf. ter. Für bessere und beste Lagen wurden vor dem Krieg für das Klafter acht bis zwölf Mark hier und in der nahen un) weiteren Umgebung nur bezahlt.

AuS HrsscnNassau.

FO. Wiesbaden, 8. April. Bei einer Revision wurden be^ dem Landwirt Heinrich Dirck 8 in Schierstein, in der Schlaikam. mer 164 Pfund Gerste und ein halber Zentner Hafer vorgesun­den. die cr nUbt angemeldet und abgcliefert hatte. Hierfür be­kam er einen Strafbefehl über 150 Mark und feine Ehefrau, di« den revidierenden Beamte» unwahre Angaben machte, einen solchen über IVO Mark. Gegen diese Strafzettel hatten beid« Eheleute Berufung eingelegt. Die Schöffen fetzte» die Straf« etwas herab, indem sie den dreifachen Wert des verheimlichten Getreides annahmen und ermäßigten die Strafe auf je 90 Mk. Ferner wurde auf die Einziehung der Frucht erkannt.

FO. Wiesbaden, 7. April. Vor einigen Tagen versuchte sich ein Unbekannter hier in einem Zigarrengeschäft in der Wilhelm- stratze dadurch in den Besitz von 800 Mark und 400 Zigarren zu setzen, indem er durch Telephon sich als der Ladeninhaber ans-' gab und sich durch den Hansbnrschen Geld und Zigarren nach! einer fingierten Adresse holen lassen wollte.

FO. Wiesbaden, 5. April. Zürn Vorsitzenden des Naf^ säuischen Landes Obst- und Gartenbauoerein, wurde anstell« des verstorbenen Landrats Dnderstadt Diez Landrat von Heim-, burg.Wiesbaden gewählt. Landrat a. D. Berg-St. Goarshausen zum ersten stellvertretenden Vorsitzenden.

FC. Bierstadt, 7. April. Der Gemeinderat ernannte den- Landwirt Wilhelm Hepp 2. zum Gemeindewaisenrat und er­höhte die Stempelkosten für MMkinstrumente in Wirtschafteir,

FC. Geisenheim, 7. April Die einschlägigen Ministerien haben genehnrigt, datz da» Realgymnasium nebst Realschule da. hier vom 1. April d. I. ab auf den Staat übernommen wird, unter der Bedingung. datz der Zweckverband Geisenheim-Rüdes, heim das vereinbarte Kapital für den Neubau von 400 000 Mt. vorher bei der Negicrungshaupttasse in Wiesbaden hinterlegt, sowie auch erklärt, dasi er bis zur Fertigstellung des neuen Schul­baues geeignete Räume für den Schulbetrieb zur Verfügung stellt.

FC. Vom Westerwald, 7. April. Rach längerem Leiden verstarb im 69. Lebensjahre in Rcnnerod Georg Wollweber, Mitglied des Krrisausfchusses und des Kommunallandtages, Mitglied des Vorstandes der Rassauifchcn Zentrumopartei. Seit Errichtung des Kreises Westerburg am 1. April 1886 hat de» Verstorbene dem Kreistage «»gehört. In den Annalen der Ge«, schichte des AlZestenoalbcs wird sein Name weiter leben.

FC. Oberrelfeaberg, 7. April. Die Oberförsterei Oberem»' ist vom 1. April ab nach hier verlegt wordeu.

Au» Kurhessen.

FC. Bad Orb. 8. April. Die Stadtverordneten genehmigt len die Vornahme der Kurtazcänderung und Erhöhung dev- selben, um das ganze Badelebea hier nicht zu Schaden kommen- zu lassen.

Verantwortlich für den politischen und lokalen Teil: Otto Hirfchel, Friedberg; für den Anzeigenteil: N. H e y n e Fxiedberg. Druck und Verlag der SJlam .TogeS-eitnng*. X-OLSvMtmJkJt