Ausgabe 
5.4.1918
 
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Md Söhne kämpfen wie LSweriHs oem Schlachtfeld. MtNone»^ von Männern und Frauen tm Hinterlande tragen heroisch che hartes Los. Sie senden heiße Gebete zu dem Allmächtige« um .eine rasche Beendigung des Krieges. Gewisse Führer des Vol­kes und Volksvertreter wühlen gegen das deutsche Bündnis, welches sich so herrlich bewahrte. Sie fassen Resolutionen, die mit keinem Haar mehr mit dem Staatsgedanken Zusammenhän­gen und finden kein Wort des Tadels für die tschechischen Trup­pen. feie verbrecherisch gegen ihr eigenes Vaterland und ihre Waffenbrüder kämpfen. Sie wollen Teile aus den ungarischen Staaten herausreißen und halten unter dem Schutze ihrer Im­munität Reden, welche nicht anders verstanden werden können denn als ein Ruf an das feindliche Ausland, den Kampf fort- zusetzea. Um ihre eigenen politischen Bestrebungen zu unter­stützen. entfachen sie stets von neuem den ersterbenden Kriegs­furor in London. Nom und Paris. Der elende, erbärmliche Ma- faryk ist nicht einzig in seiner Art! C: gibt auch Masaryks in­nerhalb der Erenzpfähle der SJ ? c ' ; \ Ich hätte über diese

traurigen Fälle viel lieber in den Delegationen gesprochen. Aber wie erwähnt, die jetzige Einberufung der Ausschüsse er­wies sich als unmöglich. Ich kann nicht wart n. ich mutz n* rr 'e: Tage zurück nach Rumänien, den Frieden zu beendigen, und bei dem langsamen Verlauf, welchen bisher die Friedensverhand­lungen genommen haben, weiß ick nicht, wie lange meine ge­zwungene Abwesenheit dauern wirh

Graf Cz e rnin schloß: Ich bedauere, daß die Verhältnisse es mir so selten ermöglichen, zu den gewählten Volke Vertretern zu sprechen. Es ist bös für einen Minister des Aeußern, wenn seine Amtsgeschäfte ihn iu der heutigen Zeit zwingen, monde­lang im Auslande zu leben. Aber ich gehöre dorthin, wo Frie. den geschlossen wird. Vielleicht, wenn ich mehr im Inlands leben könnte, daß ich mit Hilfe der staatstreuen Parteien, und. Gott sei Dank, wir haben solche, erfolgreicher gegen jene Be­strebungen ankämpfen könnte, aber ich epclliere an alle die. die ein baldiges ehrenvolles Ende des Krieges wollen, sich zufam- menzuschließen und gemeinsam den Kampf gegen den Hochver­rat zu führen Niemand behauptet, daß die österreichische Ver­fassung nicht verbesserungsfähiz ist. Die österreichische Regierung ist gerne bereit, gemeinsam mit den übrigen kompetenten Fak­toren daran zu schreiten, sie zu revidieren. Aber die. die den bieg der Entente erboffen, um mit ihm ihre politischen Ziele zu realisieren. treiben Hochverrat. Dieser Hochverrat in den Adern des Staates bttdet die letzte kriegsverlängernde Hoffnung unse­rer Feinde. Wenn wir dieses Gift ausfcheiden. dann ist der all­gemeine ehrenvolle Friede näher, als die große Oeffentlichkeit ahnt. Ich appelliere an alle, ich appelliere vor allem an die Deutschen und Ungarn, die in diesem Kriege Uebermenschliches geleistet hoben, aber ich appelliere auch an die Millionen von Bürgern aller anderen Völker der Monarchie, welche staatstreu Lis in die Knochen sind, nicht so denken wie einzelne ihrer Füh­rer. Jeder Oesterreicher und jeder Ungar muß in die Bresche treten. Niemand hat das Recht, abseits zu bleiben. Es gilt den letzten, den entscheidenden Kampf. Alle Man« auf Deck, dann werden wir siegen!

Zur Rede des Grafen Gxernin.

Die Tschechen.

Wien, 4. April. (WB.) Der slawischen Korrespondenz -folge ricl^ete der tschechische Verband an den Obmann des Ausschusses der äußeren nDelegationen Baernreither ein Schreiben, in dem er unter Hinweis auf die jüngste Rede des Ministers des Aeußern Czernin die unverzügliche Ein« berufung des Ausschusses verlangt. Der Obmann des tfchecküscben Verbandes Stanek und der Geschäftsführer Tusar erschienen nackpuittags beim Erstminister, um gegen die Abgabe der Erklärungen des Ministers des Aeußern über die abgeschlossenen drei Frieden vor einer nicht zuständigen Versammlung Einspruch zu erheben und die sofortige Ein­berufung des Ausschusses für äußere Angelegenheiten der österreichischen Delegation zu erbitten.

Zustimmung der Christlich-Sozialen.

Wien, 3. April. (WB.) Meldung des k. und k. Korre- sponden"bnreausi Am Nachmittag erschien der Obmann der christlich sozialen Vereinigung der beiden Häuser bei dem Minister des Aeutzeren Grafen Czernin. um ihm den Ans-' druck des Vertrauens der Vereinigung für die Leitung der auswärtigen Politik anszusprechen. Desgleichen drückte er dem Minister die vollste Zustimmung zu seinen gest-igen Erklärungen aus. Besonders billigte er die Biindnispoiitik mit dem Deutschen Reich? und erklärte, daß die christlich- soziale Partei jede andere Politik für unbedingt unmöglich erachte.

Prr Fall Kichnowskrp

Berlin, 4. April. Auf die kleine Anfrage des national- libera.en Abgeordneten Held, die eine strafrechtliche Per« solgung des Fürsten Lichnowsky fordert, hat der Reichskanz­ler jetzt folgende Antwort erteilt: Nach der Veröffentlichung der Denkschrift des Fürsten Lichnowsky ist mit Rücksicht auf den Verdacht des Landesverrates, der gegen die an der Ver­öffentlichung beteiligten Personen besteht, das Erforderliche veranlaßt worden, um zur Ermittelung und Verfolgung diser Personen ein Strafverfahren einzulciten, auch ist die zuständige Staatsanwaltschaft mit einer Prüfung der Frage bauftragt worden, ob gegen den Fürsten ein strafrechtliches Einschreiten auf Grund des Paragraphen 353a des Reichs- strafgesetzbuchcs geboten ist.

der Ehre.

Felefefeerg. Der Ersatz-Reservist G. Gerth, bei einem Reserve-Jnfanterie-Regiment, erhielt die Hessische Tapferketts-

«rdailla

Nom Felde

Aus der Heimat.

MW de» Feinde« fett recht schaden.

Kräftig wie mit Handgranaten,

Sei auch diesmal fest dabei:

»Zstchns tüchtig Kriegsanleihe D,

*

Versteigerungen von Web-, Wirk-, Strick- und Schnhkvaren.

Ja der Tagespresse finden sich immer noch Anzeigen über Zwangs- und andere Versteigerungen von Web-, Wirk-, Strick- und Schuhwaren. Es wird darauf hingewiesen, daß alle solche Versteigerungen von Gegenständen, die den aus Anlaß des Krieges gegebenen Bestimmungen über den Verkehr mit Web-, Wirt-, Strick- und Schuhwaren unterliegen, verboten sind. Der­artige Gegenstände sind der Altkleiderstelle anzubieten, die auch getragene Uniformen erwirbt. Die dafür gezahlten Preise sind neuerdings erhöht worden.

Rendel. Nächsten Sonntag, den 7. April, nachmittags ? Uhr, hält Herr Lehrer Koch aus Friedberg bei Gastwirt Meier dahiere einen Vortrag über:Deutschen Haß und deutsche Pflicht". An demselben Tage abends 8 Uhr spricht Herr Koch in Klein-Karben bei Gastwirt Schuch über: .Was lehrt uns Frankreich?" Alle Ortseinwohner sind zu den Vorträgen freundlichst eingeladen.

FC. Aus Oberhessen, 2. April. Wegen eines Tollwut­falles bei einem Hunde in Schlitz wurde die Hundesperre über die Gemeinden Bieben, Eulersdorf. Grebenau, Reinenrod. Schwarz und Udenhausen auf drei Monate angeordnet.

Ans Starkenbura

1RMK. Darmstafet Z. April. Zu der Vrandkatastrophe in Oberramstadt bet Darmstadt, der bedauerlicherweise 5 Personen zum Opfer fielen, erfahren wir. deß nach den Ermittelungen der Staatsanwaltschaft und des Amtsgerichts der Gastwirt Friedrich Wiener selbst den Brand verursacht hat. um sich und seine drei Kinder ans der Welt zu bringen. Da er keinerlei schriftliche An^abrn Hinterlessen bat, wird angenommen, daß er in geistiger Störung, die momentan eiimetreten sein muß, die Tat begangen hat. Wiener ist etwa 45 Jahre alt. hat das Ge­schäft mit eigenem Anwesen vor einer Reihe von Jahren über­nommen. Dre Rentabilität des Geschäftes ist allerdings wäh­rend des Krieges zuröckgeganaen. Der vor einiger Zeit erfolgte Tod seiner zweiten Frau im Wochenbett scheint dre geistige Umnachtung herbeiaefi'brt zu haben, zudem W. schon immer ein etwas abgeschlossener Charakter war, der zu Schwermut neigte. W. hat anscheinend am Abend des zweiten Feiertages ln dem Schlafzimmer die nötigen Vorbereitungen getroffen und noch eine Anzahl leicht brennbarer Sachen, Stoffe usw. in das Zim­mer. in welchem auch dre drei Kinder im Alter von 4 und 6 Jahren schliefen, gebracht und mit Spiritus llbergossen, den er in Brand steckte. Dadurch ist ein starker Qualm entstanden, den wahrscheinlich der Sahn erster Ehe. der als Kriegsbeschädigter zu Hause war und in einem benachbarten Zimmer schlief, be­merkte. Man vermutet, daß cr das Feuer löschen wollte und durch den ftarkn Rauch ebenfalls den Erstickungstod erlitt Als die Nachbarschaft durch den berausdrinaenden Ranch am Diens­tag in der Frühe die verschlossene Houstüre mit Gewalt erbrach, bot sich ihr ein schauerlicher Anblick dar: fünf tote Personen, die Kinder noch in den Bettchen. der Sohn erstickt in der Nähe der Türe. Das Feuer hat außer in dem Schlafzimmer keinen nen­nenswerten Schaden angerichtet. Man hat mit dem Schicksal der in "ittem Ruf? Gehenden Familie aufiichtiges Bedauern.

RMK. Darmstadt Durch eine Gasexplosion infolge eines nicht geschlossenen Gasb"hnes wurde gestern in einem Hause der Erasenstraße ein Dienstmädchen so schwer durch Brandwunden verletzt, daß es in das städtische Krankenhaus ausgenommen werden mußte.

RMTC. Darmstadt. Für 50 Jahre Dienstzeit beim Eroßh. Hofe hat der Großberzeg dem Hofkutscher Adam Amelung das entsnrechends Dien^ehren^eichen in Silber verliehen. Außerdem wurden dem Jubilar der heute noch sich bester Gesundheit er- fieut, in der cr seinen Dienst versieht, verschiedene Ehrungen zu Teil.

Darmstadt. Der Großherzsq bat den;, Vorstand des Kabi. netts. Wirklichen Geheimen Ra*e Gustav Römheld, den erb­lichen Ad"l des Gr^pb^7,?^tums verliehen.

FC. Von der Gcr^stratze, 2. April. Der Frühling beginnt hier seinen Einzug zu h^fien. Seit z-ebn Tagen stehen die Man­delbäume in Blüte und Aprikosen. Pfirsiche und Kirschen schlie- tzem sich dem Blütenrei-'en an. so daß in wenigen Tagen die Hänge des Gebirges ein Blütenflor bilden. Die Kirschenbäume sowie die Birn- und Aepfelbäume sind im allgemeinen mit Fruchtknospen dicht bedangen. Die Aprikosen haben durch die Kälte in der vergangenen Woche etwas gelitten. Die Winter, saaten stehen in sämtlichen Gemarkunaen sehr gut. ebenso bat der Raps ziemlich gut überwindert. Mit dem Legen der Früh­kartoffeln hat man in der vergangenen Woche begonnen.

Aus Rbeinbessen.

FC. Mainz. 26. März. Mit herzerweichenden Tränen kam eine Frau in einem Vorort auf dir Polizei und machte die An­zeige daß ihr aus dem Stalle eine Kuh gestohlen und fortgeführt worden fei. Hof- und Stalltür zeigten Spuren von gewalt­samem Aufbrechen. Durch eine anonyme Anzeige wurde nun festqestellt. daß die Kuh in einer hiesigen Geheimschlächteret ihr Leben lassen mußte.

FC. Mainz. 2 April Zwei der Polizei bekannte Fisch­räuber aus Kostheim warfen bei Weisenau eine Handgranate in den Rhein, wodurch eine Massentötung von Fischen erfolgte. Die Fischräuber konnten ihre Beute nicht schnell genug bergen und hunderte von toten Fischen in allen Größen wurden vom Strome abgetrieben.

FO. Gau-Algeshei«, 8. April. Gins aus 15. Gemeinden der Provinz Rheinhessen besuchten Versammlung von Spargel- zllchtern, die etwa 2250 Morgen Spargelselfe inne haben, fand hier statt Diese beschloß gegen feie von feer Retchsstelle in Ber­lin und der hessischen Landesgemüsestelle Mainz erlassenen Be­stimmungen über feie Regelung fee» Spargeloerkauf» i» Ernte- fahr 1918 Qt&Um m nehmen. Bor allem würfe» hemLagell^

daß die Städter als Verbraucher bereits zur Preisfrage vor zwetz Monaten herangezogen wurden, während mit feen Erzeugern' noch keine Aussprache darüber staitgefunden habe. Es würfe« gefordert, daß zu jeder Sitzung feer Preiskommission je ein Vev- treter feer Obst- und Gartenbauvereine von Ingelheim, Heides- heim und Gau°Algesheim herangezogen werde, sowie die Fest» setzung eines bestimmten Saisonpreises.

FC. Worms, 27. März. Im Massergasschweißwerk wurden vier Ledertreibriemen, davon zwei 8,20 Meter lang, 18 Zenti­meter breit, einer 15)4 Meter lang, 8 Zentimeter breit und einer 6H Meter lang und 8 Zentimeter breit, gestohlen.

FC. Worms, 31. März. Der Fabrikarbeiter Philipp Her- brand begeht am 1. April bei der Firma Cornelius Heyl sein SOjähriges Arbeitsjubiläum.

Aus Hcsseu.Nassau.

FC. Laugenschwalbach, 27. März. Wegen Unzuverlässigkett wurde die Mühle des August Link in Niederseelbach im Verkehr mit Brotgetreide geschlossen.

FC. Wiesbaden, 27. März. Am 17. November kam die Ehefrau des im Felde stehenden Hilfsweichenstellers Schäfer in ein dortiges Manufakturwarengefchäft, um sich Schürzenstoff zu kaufen. Als nach ihrem Eintritt nicht gleich der Inhaber zur Stelle war, steckte die Frau 5)4 Meter Stoff im Werte von etwa 120 Mark ejn und verschwand damit. Sie erhielt feieserhalb eine Gefängnisstrafe von drei Monaten.

FC. Wiesbaden, 31. März Am 19. März, vormittags gegen 8)4 Uhr. schickte die Witwe Mößner, P'orkstraße 13 wohnhaft, ihren lljehrigen Sohn mit einem Geldbetrag von 5 Mark in die Apotheke am Kaiser-Friedrich-Ring. um dort etwas zu holen. Der Junge, der nicht in der Apocheke gewesen, wird seitdem vermißt.

FC. Biebrich, 3. April. Am 1. Juli d. I. beabsichtigt Ober­bürgermeister Vogl dahier in den Ruhestand zu treten.

FC. Dotzheim, 31. März. Die Gemeindevertretung beschloß in ihrer letzten Sitzung, die seitherigen Steuersätze nicht zu er­höhen, und stimmte dem Voranschlag für das neue Rechnungs­jahr zu. der in Einnahmen und Ausgaben 222 500 Mark, uns im Vorjahre. Vorsicht.

FC. Aus feem Uut-rtaunuskreis. 3. April. Der Kreis ge­währt folgende Abschußvergütungen: für einen Raben oder Krähe 30 Pfg., einen Sperling 3 Pfg., für einen Eichelhähes 30 Pfg., und für ern Eichhörnchen 20 Pfg.

FC. Vom Rhein. 3 April. Ayf Grund einer Vereinbarung der Nheinuferstaaten ist für das Gebiet des Oberrhein bis Bim gen auch in diesem Jahre die gesetzliche Schonzeit der Fische (10. April bis 9. Juni) aufgehoben worden.

FC. Oestrich. 31. März. Der hiesige Spar- und Darlehns- kassen-Verein hatte im abgelaufenen Jahre eine Einnahnre von 416 444,66 Mark, die Ausgaben betrugen 404 827,84 Mark. Da dem Verein reichlich Gelder zufließen, beschloß die Hauptver­sammlung. die Grenze für die Annahme fremder Gelder auf 500 000 Mark festzusetzen. Die ausgeschiedenen Mitglieder des Anfsichtsrats Anton Josef Walter und Kaspar Josef Wagner wurden wieder gewählt.

FC. Schierster«, 27. Marz. In der letzten Gemeindever­tretersitzung wurde der HaushaltungsoorLnschlag für das Rech­nungsjahr 1918 festgesetzt. Der vom Gemeindevorstand ausge­stellte Voranschlag sieht in Einnahmen 252 643.58 Mark, in Ausgaben 251 469,77 Mark. Mehreinnahmen 1173.81 Mark vor. Für das neue Rechnungsjahr ist die Erhebung der seitherigen Steuergesetze vorgesehen. Die Holzversteizerungen erbrachten einen Erlös von 11752.50 Mark. Ferner wurde beschlossen, sich an der 8. Kriegsanleihe mit 30 000 Mark zu beteiligen.

FC. Rvnkel, 26. März. Domänenpächter Otto Nafzigor za Hof Obergladbach wurde durch die Bezirkkfettstelle ein künst­lerisch ausgestattetes Diplom verliehen als Anerkennung für feine vorbildliche Tätigkeit bei der Erfassung der Butter unfe für feine gute Ablieferung von Milch und Butter zur Minde­rung der Ernährungsschwierigkeiten in der jetzige» schwere« Kriegszett.

FC. Weilburg, 3. April. Seit Einführung der Städteord- nung waren am 1. Aprtt 25 Jahre in hiesiger Stadt verflossen. An Stelle des damaligen aus 54 Mitgliedern bestehenden Bür­gerausschusses traten 18 Stadtverordnete und an Stelle des au» 9 Personen bestehenden Gemeinderats 5 Schöffen refp. Magi, stratsmitglieder.

FC. Eamberg, 31. März. Die Stadtverordneten bewilligten 102 000 Mark zum Ankauf des gesamten Domanialbesitzes in der hiesigen Gemarkung.

FC. Hofheim, 3. April. Das zweijährige Söhnchen fee» Fabrikarbeiter Jakob Hamm fiel in die Jauchegrube und er­trank.

FC. Lorsch, 3. April. Vor den Feiertagen ist hier die ge­füllte Scheune des Landwirts I. Fillauer niedergebrannt. Auch das Wohnhaus hat stark gelitten.

Offene Stellen:

2 Knechtefanülen. 2 Kutscher, 6 Knechte, 1 verheirateter Ver­walter. 2 Melkerlehrlinge. 1 Arbeiterfamilie, 3 Taaelö mer, 1 Bä­cker, 6 Schreiner. 1 Hausbursche, 2 Ela.er, 7 Dienstmagde^ 1 Kö­chin, 11 Hausmädchen.

S t e M f «f ö (6 e w fe « S

Mehrere Melkerfamitien uno ledige Melker, 1 Fräulein für Büro, 1 Haushälterin für Hofgut.

Kirchliche Nachrichten.

Samstag, 8. April 1918.

Gottesdienst in feer Stadtkirche.

Nachmittags 5 Uhr: Herr Pfarrer Ritter. Beichte für feas Konfirmatwns-Abendmahl.

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Verantwortlich für den politischen unfe lokalen Teil: Ottü Hi rfchel. griedberg-, für den Anzeigenteil: R. Hey nee. Ariedberg. Druck und Verlag der »Neu« Lagük-eitung*^ ». <&. Lriedberg L £L '