FWeneealstabs des armen engttWeck Korps Wer bke Ässfagetze 'Meter Lothringischer lleberläufer so» der 414. Minemveefer. tsmpQQnte, die i, der Rocht vom 18. zu« IS. A. übergekmrfe« wäre«. Nach der englischen Meldung verrieten die beide» UeSerläufer den für den 21. 3. bevorstehenden große« Angriff ruld die für ihn getroffenen Vorbereitungen. Ihr am 1L in Frühe begangener Verrat kam zwar zu spät, um dem Feinde »och viel zu helfen, hätte «rber verhängnisvoll werden können, wenn der Beginn des Angriffs aus irgendwelchen Gründen hstE verschoben werden müssen Die Aamen der am 19. 8. zu den Engländern übergelaufinen Mannschaften der Minenwefsr -ompagnie 414 sind: Adolf Lena, geboren zu Neue Glashütte bei Foröach, der letzte Wohnort Schrenningen, Kolonie 100 und Pionier Paul Nodolphe. Geburt-- und Wohnort Sontrich bei Dtedenhofen.
Bittere KALe an -er Front.
Veklin, zg. Marz. sWTB.) Den warmen Sonnenschein der letzten Tage hat bittere Kälte abgelöst. Es weht schneidender Wind. Die Ränder der Schlämmtrichter sirrd vereist. Trotz Ilnoill der Witterung haben die deutschen Truppeu wettere An. ßrifsserfotge erzielt und dem Feinde eine Reihe Me verteidig ter Dörfer und Stellungen entrissen. Zugleich wiesen sie wiederholte massierte Angriffe der Engländer und Franzosen unter jchwerften Verlusten ab. Die gleichen Divisionen, die seit Beginn der Offensive angriffen. stehen größtenteils vor allem im Süden des Schlachtfeldes auch Heute noch in vorderster Linie. Sie lehnten nach wie vor die angebotene Ablösung ab. Die stetig zunehmenden Erfolge lassen alle Mühen und Strapazen vergessen. Beim Sturm ans Warfusee und Abaucourt wurden Nchlreiche feindliche Bagagen und Kolonnen überrascht und ge- fvmtea. Die Engländer setzten die Verwüstung französischen Landes fort, verschütteten Brunnen, zerstörten die Wohnstätten, vernichteten die Bahnkulturen. Sofort getroffene Eegenmaß- «mhmea heben die beabsichtigte Wirkung auf, die lediglich die sthDergepniftev Landrsrimvohner traf.
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41 Dirriironerr gefchla^e».
Der KriegsberiMerstatter des „Verl. Tagbl." Wilhelm £, c 8 i-i r öer .^ et ÖDn der Front vom gestrigen Tage: J™ l lick auf die Karte zeigt, daß wir nicht nur stetig fort- Mrerten. sondern, daß der Raumgewinn eines jeden »reuen ^ages größer ist als der des voraufgegangenen. Das ein- geworfene englische Heer muß immer schriller zurXck- werchen und kein n«H so zäher Widerstand vermag es auf- ZMalten. Dre Eugla^r beweisen unleugbar große Täufer- ba§ der Kaiser den englischen Offizieren die an der Spitze ihrer gefangenen Mannschaften chmbegegneten -Ihr scAagt Euch gut," galt auch den ein- 706301 Soldaten. Aber was nützt dieses standhafte Arrs- harren der Truppen, da die Führung die ihr ans der Hand ^b'agenen Zügel niM wieder hat ergreifen ffttnettf T Ti ” «J? durch unseren stetig zunehmenden Arrm,- Sewtnn wird dre englische Niederlage durch die Anzahl der
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AngnssAaU ftauden uns achtzehn englische Divisionen über. Dadurch, daß sich unsere Front nach Norden ausdehnte wurden drei weitere Divisionen in den Kampf gezogen. Dir zum Abend des vierten Tages warf dann der geschlagene Fernd noch fünfzehn neue Divisionen auf das Schlachtfeld. Diese 36 Divisionen stellen mehr als die Hälfte der englischen Gksamlarmre soweit sie sich in Frankreich befindet, dar. Unter den geschlagenen Divisionen befinden sich eine große AnzM besonders guter. Es sind auch fünf französische darunter rmd, wie es heißt, sind noch immer neue im Anmarsch. Ta die englisch-französische Operationsarmee einst- werten nur ein Dasein auf dem Papier führt, so können diese Divisionen nur aus den Reserven der französischen Front genommen werden. Uns kann es recht sein, wenn immer neue feindliche Kräfte in den Strudel gezogen wer den und bei Front derGegner dadurch an anderen Stellen ge savvackst wird. Bei Hindenburg muß man auf Nebcr- ro.schungeu gefaßt sein. Die harten Kämpfe der letzten Tage baben natürlich auch auf unserer Seite Opfer gefordert, aber rm Verhältnis zur Große des Erfolges sind sie glücklicher- werse gering.
Die feindlichen Verbünde zerrissen.
Das schnelle Vorgehen unserer Infanterie hat die Ver> banoe des auf dem Südteil der Kampffront zurückwerchenden Gegners Serrrssen. Der Engländer wirft dem deutschen Ansturnr entgegen, was er zur Verfügung hat. Hier steht die Schlacht schon völlig im Zeichen des Bewegungskrieges. Drs Kampföild bat sich völlig verändert. Tie Divisions- stäbe halten bei den Artilleriestellungen auf freiem Felde, tteberoll sieht man von rückwärts neue Kolonnen ru westlicher Richtung Ziehen.
Entsetzen in Italic«.
Lugano, 28. März. Der Eindruck des deutschen Angriffs an der Westfront hot in Italien wahres Entsetzen her- vorqerufen. Das iwüenisckre Volk glaubt sich verlassen und verloren. Dazu hat die Rückfahrt der englischen und srarr- äcstschen HÜfstruppeu aus Italien an die Westfront viel beigetragen. Neuerdings beginnt man mit einem öster- rerchistlxm Angriff an der ganzen Front zu rechnen. D« rmlitorische Mitarbeiter des „Corricre deüa Sern^ schreibt, daß die Zahl der an der italienischen Front stehenden oster- reichischen Divisionen um vieles die an der englischen lebenden überschreitet. Der Angriff gegen Italien sei zu ogisch. um nicht stattsinden zu können. Man macht sich auf einen Angriff gegen die Lagaraua gefaßt.
DU für Me §taM Albert.
Albert bat die Zivilbtt-olkerung meuchelmörderilche Ansch'äge gegen die deutschen Truppen verübt. Nun er» leider die Stadt unter dem schweren Artillerie teuer der Eng.
lanber dr« gerechte Strafe für Nr
Wteft * w "
itb fär wörttembergiiche mb badische
wvupptn.
•a i Stuttgart, 28 . März, Beim König von WürttemöerO ist folgendes Telegramm des Kaisers eingegangen:
«Aus den Meldungen der 2. Armee sind mir di, hohen unverglerchlichen Taten Deiner 27. Infanterie- Division rmd 54 Reserve-Division bekannt geworden. Der» Land wird stolz sein auf seine Helden. Die Namen Vaucelette Ferme, Uns und Barastre bedeuten neuen un- sterdllcivn Ruhm für die Geschichte der württern» verglichen Armee.
Wilhelm I. U*
Karlsruhe, 28. Marz. (WB.) Der ..Staatsanzeiger- grbt bekannt: Dem Großherzog von Baden sind folgend, Telegramme des Kaisers zugegangen:
. lnich. Dir ntitteilen zu können, daß die
bamschen Truppen der 28. Division heworragenden An- terl an ?en glänzenden Erfolgen dieser Tage gehabt und sich vortrefflich geschlagen haben. Ich erlebe schöne und große Tage inmitten unseres tapferen Heeres. Mit vielem ^ben ~ Wilhelm.
„Der «regrszug der 28^ Division, ihre Vorbild»^ Angnffsfreude haben überall Bewunderung erweckt. Dir me^rre treuesten Glückwünsche zu dieser neuen Be- wahrungstat badische» Ruhmes. Wilhelm 1k."
Hirrdentmrgs Dank.
De« Erfolgen unserer tapferen Truppen und der aus die» sem Anlatz mir durch meinen kaiserlichen Herrn verliehenen hohen Auszeichnung verdanke ich viele freundliche Tclo, graDme und Zufchrifres a«s allen Kreisen der Heimat. Jnr. mec voch lätzt die Tat deutsche Herzen hoher schlagen Ich kann mrs Rücksichr auf ^netae Dienstpflichten nicht dem Einzel, nen suLmorte» und für den Ausdruck der Liebe zu Kaiser rmtz Reich, der Siegeszuversicht und der Opferwivigkeit im Kamsz für Deutschlands Zukunft su danke».
Westlicher KrcegsschaUsstatz. den 29. März ISIS.
v. Hirrd««bsrs. Generalfeldmarscho^
Der ..Dnnd*' über die Lage.
du«. 27. MSrz. In sein« heutigen Besprechuag der Kriegs, tage rückt der Mitttärkrittk« des ..Bund" die Cituatio, nm Ulbert in den Mittelpustt feiver Betrachtung. Er schreibt:
^Gelingt es den Engländern bei Albert nicht, eine »eu§ Front zu bilde», fs ist bte englische Armee von der frankst»cheM abgesprengt. Gestern befcmd sich die Armee am Somme-Boges
Verkäufen und Dersieizenmgen aus Dsftänden der Hksrs«. vnö Marineverwattung, die für KrkgsZweils nicht mehr gebraucht werden, kann Sie Zahlung au Geldes Statt durch Hingabe von KriegsauleiHe geleistet werden. Diese Vorschrift erstreckt sich auf alles, was bei der DemobrWenrng zur Abgabe an die D^vö.terung frei wird, als» insbesondere auf Pferde, Fahr.
Änkeibe!
r^-ge und Geschirre; Feldbahngerät, Moiorlokomotlven und Kraftfahrzeuge nebst Zubehör; Futtermittel und sonstige Vor. rate; landwirtschaftliche Maschinen und Geräte sowie Werk, zeug; Fabrikeinrichtungen mtt den zugehörigen Maschinen und Geräten; Eisen, Stahl und andere Metalle; Holz und fonstiges Baumaterial; Webstoffe und Rohstoffe aller Art.
' " " .■ »re 2 3 mg in ffi legsanlei-- leiffey,
werden bei sonst gleichen Geboten bevorzugt.
D!e KriegsauleiHe wird zum vollen Nennbeträge angerechnel und bis zur Höhe des Kauf» oder Zufchlagspretses in Zahlung ge« vommeu. — Als Kriegsanleihe in diesem Sinne gelten fämtttche
6 "^olgen Schuldverschreibungen des Reichs ohne llnterfchied sowie die seit der 6. Anleihe ausgrgebene« 4'/r °/otgea ausloch baren Schahaawetsungen.
Also: Nur die Kriegsanleihe, nicht der Besitz baren Geldes, bietet Sicherheit dafür, daß der Landwirt und der Gewerbetreibende nach Kriedensschluß das, was er braucht, aus dem frei werdenden Kriegsgerät erwerben kann.
Sei klug und — zeichne!


